Benutzer:TiPNSG

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Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Seminar:Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Meine Projekte: Lyrik im thematischen Längsschnitt

Mein Arbeitsschwerpunkt:

Griechischer Wein: Ich finde Udo Jürgens ist der interessanteste der Autoren und habe mich deswegen für ihn entschieden.

Erster Eindruck: Das Gedicht gibt dem Leser ein bedrückendes Gefühl von Heimweh.

Inhaltsanalyse: In dem Gedicht "Griechischer Wein" von Udo Jürgens, erschienen 1974, geht es um Fremd aussehende Männer, welche das lyrische Ich auf ein Glas griechischen Weines einladen.

Das lyrische ich geht im Dunkeln nach Hause und sieht ein Wirtshaus. Da ihm kalt war und er noch Zeit hatte, trat es ein. Es sah Männer mit braunen Augen und schwarzem Haar, welche fremde und südliche Musik hörten. Als sie in sahen, luden sie ihn auf ein Glas griechischen Weines ein. Während sie trinken, erzählen die Männer dem lyrischen Ich von grünen Hügeln, Meer,Wind, alten Häusern und einsamen jungen Frauen.Sie erzählten von einem Kind, welches seinen Vater noch nie sah. Sie wiederholten sich immer wieder, irgendwann ginge es wieder zurück und dann reiche das Ersparte für ein kleines Glück. Dann denke keiner mehr daran wie es hier war.

Sprachanalyse: In Vers 6 und 7 findet Mann die Chiffre "Männer mit braunen Augen und schwarzem Haar" welche für die griechischen Gastarbeiter steht, welche zu der Zeit als der Song geschrieben wurde in Massen nach Deutschland kamen. In Vers 13 findet man den Vergleich "so wie das Blut der Erde" welcher klar macht, dass griechischer Wein so gut ist, dass es das Blut der Erde selbst sein könnte. In Vers 25 findet man die Metapher "grünen Hügeln, Meer und Wind" welche für die Heimat der Gastarbeiter steht, Griechenland, steht.


Todesfuge: Der Name hat mein Interesse geweckt und habe mich deswegen dafür entschieden.

Erster Eindruck: Das Gedicht hinterlässt bei dem Leser ein sehr mulmiges und trauriges Gefühl.

Inhaltsanalyse: In dem Gedicht "Todesfuge" von Paul Celan, erschienen in den Jahren 1944/45, geht es um die taten des lyrischen Wir.

Das lyrische Wir trinkt die schwarze Milch der Frühe abends, mittags, morgens und nachts. Dann schaufeln sie ein Grab in den Lüften, da man da nicht eng liegt. Es wohnt ein Mann im Haus, welcher mit den Schlangen spielt und wenn es dunkelt nach Deutschland schreibt: dein goldenes Haar Margarete. Dann tritt er vor das Haus und die Sterne blitzen. Er pfeift seine Rüden hervor und lässt seine Juden ein Grab in der Erde schaufeln. Er befiehlt ihnen, sie sollen zum Tanz aufspielen.

Betreut von: Benutzerin:MaFlo