Benutzer:HeBNSG

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Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Seminar: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Meine Projekte: Lyrik im thematischen Längsschnitt

Betreut von: MaFLO

Mein Arbeitsschwerpunkt: Udo Jürgens: „Griechischer Wein“ (1974)

Mascha Kaléko: „Der kleine Unterschied“ (ca. 1940)

Meine Begründung: Die beiden Texte sind für mich am einfachsten zu verstehen.

Griechischer Wein:

  1. Erster Eindruck: Mein erster Eindruck ist, dass das Gedicht vom fremd sein handelt. Das Heimweh der Personen in dem Gedicht ist deutlich zu erkennen und man spürt auch die Sehnsucht nach der Familie und der Heimat der "Fremden".
  2. Inhaltsanalyse: Das Gedicht handelt von einer Person, die zu später Stunde ein Gasthaus betritt. Dort trifft er auf fremd aussehende Leute, die die Person freundlich einladen. Sie erzählen ihr von einem fremden Land mit Familien zu denen sie bald zurückehren wollen. Diese Fremden sind Griechen. Das lyrische ich sagt zum einen, dass die Leute südliche Musik hören und Griechenland liegt südlich. Zum anderen handelt der Refrain davon, dass die Personen griechichen Wein trinken und das wird eher von Griechen getan. Diese Griechen sind fern von der Heimat. Das merkt man daran, dass im Refrain von Heimweh erzählt wird und weil man in der zweiten Strophe von der Heimat und den Familien der Griechen erfährt, welche sich in der Ferne befinden. Der Leser erfährt auch den Grund dafür. Die Griechen sind im Land des lyrischen ichs, um Geld zu verdienen. Das legt die Schlussfolgerung nahe, dass sie Gastarbeiter sind. Deshalb reden sie auch davon bald wieder zurückzukehren. Zusammenfassend kann man sagen, dass die "Fremden", die das lyrische ich trifft, griechiche Gastarbeiter sind, die bald wieder in die Heimat und zurück zu ihren Familien wollen.

Der kleine Unterschied:

  1. Erster Eindruck: Auch hier war mein erster Eindruck ein Gefühl des Heimwehs. Außerdem kann man in diesem Gedicht die Zerrissenheit des lyrischen ichs spüren.
  2. Inhaltsanalyse: Das Gedicht handelt von einem Migranten aus Deutschland, der zu einem Einheimischen spricht. Dieser hat den englisch klingenden Namen Mr Goodwill. Das liegt nahe, dass er in ein englischsprachiges Land emigriert ist. Der Migrant sinniert über den Unterschied zwichen englischen und deutschen Wörtern mit derselben Bedeutung. Mr Goodwill sagt dazu, dass es dasselbe ist. Auch wenn es anscheinend dasselbe ist, gibt es doch einen Grund über den Unterschied nachzudenken. Also ist es irgendwie doch verschieden. Daraus kann man schließen, dass der Migrant seine Heimat vermisst auch wenn in dem neuen Land eigentlich alles gleich bleibt.