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Aus ZUM Projektwiki

Monotonie

Merksatz


Das Monotonieverhalten einer Funktion

…beschreibt den Verlauf des Graphen einer Funktion. Die Montonie gibt an, ob eine Funktion fällt, steigt oder konstant ist.


Sei f(x) eine Funktion und x1<x2

-      Falls auf einem Intervall f(x1)<f(x2) gilt, so ist die Funktion streng monoton steigend

-      Falls auf einem Intervall f(x1) f(x2) gilt, so ist die Funktion monoton steigend


-      Falls auf einem Intervall f(x1)>f(x2) gilt, so ist die Funktion streng monoton fallend

-      Falls auf einem Intervall f(x1) f(x2) gilt, so ist die Funktion monoton fallend



Aufgabe 1



So berechnest du das Monotonieverhalten einer Funktion


1. Erste Ableitung berechnen

2. Nullstellen der ersten Ableitung berechnen

3. Intervalle benennen

4. Monotonietabelle aufstellen

5. Vorzeichen der Intervalle berechnen

6. Ergebnis interpretieren


Beispiel: Monotonieverhalten für g(x)=x2 bestimmen

Zuerst berechnen wir die Ableitung g(x)=2x. Anschließend berechnen wir die Nullstellen der Ableitung (g(x)=0) und erhalten durch Umformungen als Nullstelle x=0.

Damit sind die zu betrachtenden Intervalle für das Monotonieverhalten (,0) und (0,+). Darauffolgend stellen wir eine Monotonietabelle auf und berechnen die Vorzeichen für die Intervalle:
<x<0 f(0) 0<x<
f(x) <0 =0 >0
Graph von f Tiefpunkt

Aus dem Ergebnis können wir schließen, dass die Funktion für (,0) streng monoton fallend und für (0,+) streng monoton steigend ist.


Aufgabe 2

a) Auf dem Bild siehst du den Graphen einer Ableitungsfunktion f(x). Welche Aussagen kannst du über das Monotonieverhalten von f(x) machen?

















Erinnere dich daran, wie du bei der Berechnung des Monotonieverhaltens vorgehst. Welche Aussagen zum Monotonieverhalten liefert dir f(x)=0?
Die Nullstellen von f(x) definieren die verschiedenen Intervalle, in denen das Monotonieverhalten von f verschieden ist. Nun kannst du betrachten, auf welchen Intervallen f(x) <0 bzw. >0 ist. Welche Aussagen kannst du damit über das Monotonieverhalten von f(x) machen?

Die Nullstellen von f(x) sind x1=3,x2=2 und x3=1.

Damit sind die zu betrachtenden Intervalle (,3), (3,2), (2,1) und (1,+). Nun kannst du auf den verschiedenen Intervallen anhand des Graphen ablesen, ob f(x) an diesen <0 oder >0 ist.

Für (,3) ist f(x)<0, somit ist f(x) auf diesem Intervall streng monoton fallend.

Für (3,2) ist f(x)>0, somit ist f(x) auf diesem Intervall streng monoton steigend.

Für (2,1) ist f(x)<0, somit ist f(x) auf diesem Intervall streng monoton fallend.

Für (1,+) ist f(x)>0, somit ist f(x) auf diesem Intervall streng monoton steigend.


b) Zeichne nun mithilfe deiner Ergebnisse aus a) den Funktionsgraphen f(x) mithilfe deiner Kenntnisse über sein Monotonieverhalten in dein Heft.

Dein Graph könnte in etwa so aussehen:












Möglich, weitere Lösungen für die Zeichnung des Graphen sind unter anderem Verschiebungen in Richtung der Ordinate, also nach unten und oben oder auch Streckungen bzw. Stauchungen.


Aufgabe 3


a) Nach einem starken Regenschauer in Münster steigt der Wasserspiegel im Aasee an. Die Funktion f(x)=14x3252x2+144x beschreibt die Zuflussgeschwindkeit in den ersten 72 Stunden. Wann fließt innerhalb dieser Zeit Wasser zu und wann Wasser ab?

b)




Für Aufgabe 2a) Monotonietabelle

<x<7,4 x=7,4 7,4<x<25,92 x=25,92 25,92<x<
g(x) >0 =0 <0 =0 >0
Graph von g Hochpunkt Tiefpunkt


Für 2b)

<x<155a f(155a) 155a<x<0 f(0) 0<x<155a f(155a) 155a<x<
f(x) <0 =0 >0 =0 <0 =0 >0
Graphvonf TP HP TP


x=0 0<x<155a x=155a 155a<x 4
fa(x) =0 <0 =0 >0
Graph von fa HP TP







<x<13 f(13) 13<x<1 f(1) 1<x<
f(x) >0 =0 <0 =0 >0
Gf Hochpunkt Tiefpunkt
<x<0 x=0 0<x<
f(x) <0 =0 >0
Graph von f Tiefpunkt