Benutzer:SaBNSG

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Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Seminar: Nelly-Sachs Gymnasium Neuss

Projekt: Dramenanalysen - Nathan der Weise

Mein Arbeitsschwerpunkt:

Betreut durch: MaFlo

Eva-Aufgabe: Szenenanalyse

1. Sinnabschnitt: Nathan und der Tempelherr vor dem Haus

-Nathan wartet auf den Tempelherrn, stellt sich ihm vor und möchte sich bei ihm dafür bedanken dass er Recha aus dem Feuer gerettet hat

-Nathan möchte sich bei dem Tempelherr bedanken um ihm so seine Dankbarkeit und seinen Respekt zu symbolisieren

-Nathan spricht höflich und respektvoll mit dem Tempelherr, er möchte sich bei ihm bedanken

-Der Tempelherr redet eher respektlos und abwertend mit Nathan und signalisiert Nathan durch seine Sprache und Körperhaltung dass er nicht interessiert an seinem Dank ist und die Rettung von Recha eher durch Zufall passiert

2.Sinnabschnitt:

-Nathan und der Tempelherr diskutieren darüber wie Nathan sich bei ihm bedanken kann, allerdings möchte der Tempelherr keinen Dank

-Nathan fragt den Tempelherrn wie er sich bei ihm bedanken kann (Nathan sagt er ist ein reicher Mann)

-Nathan spricht immer noch respektvoll mit dem Tempelherrn, allerdings versucht er ihn auch immer weiter davon zu überzeugen ihm zu sagen wie er sich bei ihm bedanken kann

-Der Tempelherr spricht immer noch abwertend und wird sauer, je mehr Nathan ihn versucht zu überzeugen

3. Sinnabschnitt:

-Nathan und der Tempelherr diskutieren über ihre Völker bis sie sich entschließen Freunde werden zu wollen

-Nathan redet nach wie vor respektvoll und höflich mit dem Tempelherrn, ist aber sichtbar erfreut

-Der Tempelherr spricht, genau wie Nathan, respektvoll und freundlich aber freut sich ebenfalls als sie beschließen Freunde zu werden

4. Sinnabschnitt:

Der Tempelherr und Nathan sind erfreut darüber Freunde geworden zu sein, werden allerdings von Daja unterbrochen, die Nathan erzählt dass der Sultan ihn sehen möchte

-Daja informiert Nathan darüber dass der Sultan ihn sehen möchte

-Der Tempelherr erzählt Nathan dass der Sultan ihm sein Leben schenkte

-Nathan ist euphorisch und gespannt darauf dem Sultan davon zu erzählen was der Tempelherr für Recha getan hat

Charakterisierung Nathan der Weise:

Nathan ist ein reicher jüdischer Mann und ein fürsorglicher Vater für seine einzige Tochter Recha. Nachdem er von einer Geschäftsreise nach Hause zurückkehrt, erfährt er dass seine Tochter bei einem Feuer fast gestorben wäre, hätte ein Tempelherr sie nicht rechtzeitig aus den Flammen gerettet. Für die Rettung seiner Tochter möchte er sich bei dem Tempelherrn bedanken, dies deutet auf seine Großzügigkeit hin. Er schickt Daja, um den Tempelherrn einzuladen, um sich bei ihm zu bedanken

Charakterisierung Nathan aus der Sicht von Daja:

Daja sieht Nathan als einen großzügigen und vernünftigen Mann, der ein guter und fürsorglicher Vater für Recha ist. Gleichzeitig hat sie großen Respekt vor ihm weil Nathan über ihr ,,steht’’ und er ihr Anweisungen geben darf.


Bewertung LeBNSG:

Meiner Meinung nach sind ihr die Charakterisierungen gut gelungen, da sie alle wichtigen Fakten genannt hat.


Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

Was bedeutet die Exilsituation für das Leben und Schreiben Brechts?

Einen Tag nach dem Reichstagsbrand floh Brecht mit seiner Familie aus Deutschland zunächst über Prag und Wien nach Zürich und dann nach Dänemark. Als sie flohen hatte er nur wenig Zeit um persönliche Dinge einzupacken und nahm vor allem seine Manuskripte mit. Im Exil arbeitete Brecht an dem Ballett ,,Die 7 Todsünden der Kleinbürger’‘ und dem Theaterstück ,,Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui” (vgl. Text ,,Daten des Exils”

Inwiefern spiegelt sich Brechts Situation in seinem Arbeitsjournal wieder?

Anhand seines Arbeitsjournals kann man die Gefühle und Gedanken Brechts, die er damals hatte, herauslesen. Außerdem hat er immer mal wieder erklärt was die Intention seiner Werke war (vgl. Text ,,Aus dem Arbeitsjournal B. Brechts”)

Vergleich Schreibsituation Brecht/Lessing

Eine Gemeinsamkeit von Brechts und Lessings Schreibsituation ist, dass beide ihre Werke in Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs verfassten.

Allerdings schrieb Lessing zu der Zeit der Aufklärung und Brecht zur Zeit Hitlers. Beide Situationen haben gemeinsam, dass sie das Schreiben Lessings und Brechts stark beeinflussten. Die produktivste Zeit seines Schreibens hatte Lessing nachdem er seine Frau und sein Kind verloren hatte. Aber auch vor diesem Schicksalsschlag verfasste er schon Werke. Lessings Intention war, dass er den Zuschauern zu einem eigenen Denken verhelfen wollte. Anders als Lessing, konnte Brecht erst richtig produktiv schreiben, nachdem er mit seiner Frau aus Deutschland ins Exil geflohen war. Seine Familie und er flohen durch verschiedene Länder aber Brecht hatte nie das Gefühl, dass er an einem Ort richtig angekommen sei und sich gut integrieren könnte. Diese Gefühl spiegelte sich auch in den Werken wieder, die er zu dieser Zeit verfasste.

Rückblickend kann man sagen, dass die Lebenssituationen sowie die Lebensumstände von Brecht und Lessing jeweils großen Einfluss auf ihre Werke hatten. Ihre Werke, die sie zur Zeit Hitlers und zur Zeit der Aufklärung verfasst hatten, spiegeln die Gefühle, Ängste und Sorgen der damaligen Zeit sehr gut wieder.

Lebensdaten Berholt Brecht

Bertholt Brecht ist am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren.

Brecht war ein einflussreicher deutscher Autor, Lyriker und Dramatiker des 20. Jahrhunderts. 1929 heiratete er die Schauspielerin Helene Weigel und sie bekamen ein Kind.

Ebenfalls gilt Brecht als Begründer des ,,epischen Theaters’’ und verfasste 1941 im Exil das Stück ,,Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui’’.

Bertholt Brecht starb am 14. August 1954 in Berlin.

Lebenslauf Berholt Brecht

  1. *10.02.1898 in Augsburg
  2. 1893 ist Brecht als kaufmännischer Angestellter in die Augsburger Haindl’sche Papierfabrik eingetreten
  3. 1917-1918: Brecht studierte Naturwissenschaften, Medizin und Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München
  4. 1918: Brecht wurde in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt
  5. 1922: Brecht arbeitete als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen
  6. 1929: Brecht heiratete die Schauspielerin Helene Weigel
  7. 3. November 1924: Brechts erster Sohn wurde geboren
  8. 1933 verließ Brecht mit seiner Familie Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark ins Exil. Später flüchtete er nach Schweden, Finnland und in die USA
  9. 1935: Brecht wird die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt.
  10. 1941: Im finnischen Exil verfasst Brecht das Parabelstück "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" (er ließ sich von Eindrücken seiner USA-Reise in den Jahren 1935/1936 inspirieren)
  11. 1943: Brecht wird Mitglied beim "Council for a Democratic Germany“
  12. 1943: Brechts Sohn fällt als deutscher Soldat an der Ostfront
  13. 1948: Brecht kehrte aus dem Exil nach Berlin zurück
  14. 1949: Gründung des Berliner Ensembles
  15. 1950: Brecht erhält die österreichische Staatsbürgerschaft
  16. 1951: Brecht wurde mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet
  17. 1956: Brecht nahm am 6. deutschen Schriftstellerkongress teil
  18. † 14. August 1956 in Berlin