Benutzer:MeCiNSG

Aus ZUM Projektwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Seminar: Nelly-Sachs-Gymnasium

Projekt: Dramenanalyse

Inhaltliche Schwerpunkte: Dramenbegriffe und Theater

Inhaltsangabe:

Das Drama Nathan der Weise spielt in Jerusalem gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Zu diesem Zeitpunkt waren die Kreuzzüge vorhanden und auch aktiv. Zu der Zeit herrschte unter anderem ein großer Konflikt zwischen den 3 Weltreligionen Christentum,Judentum und dem Islam. Als Nathan auf einer Geschäftsreise war, gab es bei ihm zu Hause ein Brand, dies erfuhr er von der Gesellschafterin Naja, nachdem er heim gekehrt war. Dazu erfuhr er das seine Adoptivtochter Recha von einem Tempelherrn aus Deutschland gerettet wurde. Nathan sucht diesen Retter und möchte ihn treffen, was zu der Zeit kompliziert ist, aufgrund der verschiedenen Glauben. Letztendlich trifft Nathan auch auf Saladin(auch ein wichtiger Charakter). In einem Gespräch mit Nathan fällt die Frage, welche Religion überhaupt die wahre sei. Später stellt sich auch heraus das Recha und der Tempelherr Verwandschaftsverhältnisse zu kennzeichnen sind. Ob dies ein Grund hat?

Ist das Drama aktuell?

Ich würde eher nein sagen, da Menschen ihre Religionen nichtmehr so ernst nehmen bzw. ausleben wie damals. Heute ist die Religion nichtmehr das wichtigste, daher fallen auch die Konflikte zwischen den fanatischen Menschen weg. Daher finde ich dieses Drame nicht wirklich aktuell, bzw. es spricht nicht die Probleme von heute an.

Charakterisierung anhand der Szene 1.1:

Nathan ist ein jüdischer und wohlhabender Geschäftsmann aus Jerusalem. Offensichtlich ist Er die Hauptfigur aus dem Drama „Nathan der Weise“. Da Nathan wie gesagt ein Geschäftsmann, ist er oft auf Reisen. Er liebt seine Tochter Recha sehr, man merkt dies da er sehr besorgt um sie war, als er von dem Brand erfuhr(Z.21). Ausserdem bringt er seiner Haushälterin Daja auch Sachen mit wenn er von seinen Reisen heim kehrt(Z.44-45). Es wird klar das Nathan, versucht anderen eine Freude zu machen. Nathan ist ein sehr großzügiger Mensch, er ist für viele Sachen sehr dankbar, als Beispiel sein Eigentum oder noch besser. Er ist sehr dankbar dass, der Tempelherr Recha rettete. Er möchte zu ihm gebracht werden und fragt Daja, ob sie dem ihm als Dank die Schätze gegeben hat, die er ihr gelassen hatte (Z. 92-96).

Charakterisierung Nathans aus der Sicht von Daja:

Nathan ist ein beschäftigter Geschäftsmann, er fehlt manchmal für mehrere Tage, jedoch ist dies keine schlechte Eigenschaft. Im Gegenteil, er ist sehr großzügig, jedesmal wenn er Heim kehrt bringt er mir und seiner Tochter die er über alles liebt, immer was mit. Seine Familie steht bei ihm immer an erster Stelle. Im grossen und ganzen ist Nathan ein guter Mensch und vor allem Vater. Jedoch in einer Sache spalten sich unsere Meinungen. Nathan lügt Recha aufgrund ihrer Religion an und zieht sie jüdisch auf, obwohl sie christlicher Abstammung ist. Dies ist keine gute Idee, er sollte sie aufklären, da sie das Recht hat, auch über ihre Adoption zu erfahren.

Sinnabschnitte: 1.2

(V.169-224) Recha ist glücklich das Nathan wieder da ist. Nathan freut sich ebenso sie zu sehen(Beziehung von den beiden wird deutlich). Recha erzählt das ein Engel sie gerettet hätte, Nathan glaubt es ihr nicht und versucht sie zu überzeugen das es nur ein Mensch war(die Weisheit von Nathan wird deutlich). Anschließend diskutieren sie drüber was es denn nun war.

(V.225-325) Es stellt sich heraus das der Retter der Tempelherr ist, Recha glaubte weiterhin stark es sei ein Engel. Daja fragte sich daraufhin was daran schlimm sei zu denken b.z.w zu glauben es sei ein Engel gewesen. Recha kommt zu der Erkenntnis das der Tempelherr der Retter ist. Nathan erklärt oder nennt die Gründe wieso man nicht denken sollte das es ein Engel gewesen wär.(Unterschiede des Glauben/Nathans Weisheit kommt wieder zum Vorschein)

(V.326-367) Nathan redet über den Tempelherrn. Er fragt sich wo er ist und was ihm vielleicht zugestoßen sein könnte. Nathan macht Recha klar das der Tempelherr noch lebt.

(V.368-375) Nathan sieht Al-Hafi und schickt Daja und Recha ins Haus.

Sprechweisen:

Recha, sie spricht irgendwie emotional. Viel mit Gefühlen und mit viel Drama. Irgendwie als würde man merken sie sei Jünger als die andern. Ihr Charakter ist im Drama aber auch so erkennbar.

Nathan, er spricht weise, mit Ruhe. Erklärt vieles, glaubt nicht an Fantasien (Engel rettet Recha). Wie er auch beschrieben wird, so spricht er auch. (Nathan DER WEISE)

Bewertung der individuellen Verantwortung der Nebenfiguren für den Aufstieg des Arturo Ui:

Am Titel der Lektüre "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" wird einem klar, dass man den Aufstieg von Artur Ui aufhalten könnte. Es gab also Möglichkeiten ihn aufzuhalten. Diese Möglichkeiten hatten die Nebenfiguren der Lektüre, die als eine Art Repräsentantion für ein gesellschaftliche Gruppe in der damaligen Zeit gilt(Weimarer Republik 1918-1933). Die Möglichkeiten wurden jedoch nicht wirklich genutzt, vielleicht durch Angst, Furcht oder auch wegen einem Gunsten.

O'Casey als Beispiel repräsentiert einen Richter, also Judikative der gegen Dogsborough verhandelt. Als er das Angebot des Karfioltrusts annimmt, wird er als Politiker erpressbar und kooperiert mit Ui. Genauso Betty Dullfeet, nach dem Tod ihres Ehemannes kooperiert sie. Anderes Beispiel Hook der Gemüsegroßhändler, er vertritt die Legislative(Leiter des Reichtags?) Fazit: Jeder Charakter hat eine individuelle Figur und Rolle, und die meisten haben indirekt oder direkt zum Aufstieg von Arturo Ui was beigetragen. Sei es vor Angst,Furcht,Vertrauen,Respekt oder zum eigenen Gunsten. Natürlich hatten die meisten keine Wahl.

Betreut von: MaFlo