Benutzer:MaBNSG

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Schule: https://www.nellysachs.de/

Seminar: Nelly-Sachs-Gymnasium

Projekt: Dramenanalyse Nathan der Weise

Mein Arbeitsschwerpunkt: Nathan der Weise

Betreut von: MaFlo


Nathan der Weise:

Zusammenfassung der zentralen Aussagen zwischen Pastor Goeze und Lessing

-Kritik am traditionellen biblischen Glauben und des protestantischen Lehrbegriffs (Erbsünde, Erlösung durch den Tod Christi)

-Folge davon ist, dass ihm die Zensurfreiheit entzogen wurde

-Goeze antwortet auf diese Beleidigung mit einem Bekenntnis „Ungenannten“, die Wiedersprüche des biblischen Offenbarungsberichts und enthüllt sein viel geschmähtes und viel zitiertes Wahrheitsbekenntnis

-Goeze führte im Januar 1778 einen Angriff auf Lessing durch auf dem Lessing mit „Anti-Goeze“ Briefen antwortet

-Streit wird 1778 gewaltsam gelöst, indem am 6. Juli Lessing der weitere Druck und Vertrieb der „Beiträge“, in denen die Fragmente erschienen waren verboten wurden und am 13. Juli folgt das Verbot der Fortsetzung der Anti-Goeze Briefe

-Lessing antwortete darauf noch mit einigen Briefen, auf ein paar unnötige Frage Goezes, worauf er auch nicht mehr aus anderen Orten mit Streitbriefen schreiben durfte

-Lessing schrieb zum letzten Mal im Oktober 1778 auf einen Angriff Goezes mit dem Versuch einer Reihe: Der nötigen Antwort auf eine sehr unnötige Frage, worauf der Streit mit diesem Artikel endet

Dialog zwischen Lessing und Goeze

Goeze: Wie können Sie es wagen, sie Gotteslästerer, den Glauben, die Bedeutung von historischen Ereignissen in Frage zu stellen und die Wahrheit zu definieren.

Lessing: Ich bin kein Gotteslästerer, sondern jemand der nur die Wahrheit ergründen will.

Goeze: Die Wahrheit muss nicht ergründet werden, sondern wird von Gott vorgegeben, anhand der Bibel und den Geboten.

Lessing: Die Vernunft vor Gott, soll die patriarchalische Selbstermächtigung ersetzten.

Goeze: Ist das ein Ansatz der Rebellion? Sie wissen schon, dass Gott sowas nicht unterstützt und dies in der Geschichte schon oft bewiesen wurde!

Lessing: Sie Hirnverbrannter Idiot, lesen Sie ihr Malbuch zu Ende und reden, dann wieder mit mir, ich habe nie von einer Rebellion gesprochen, sondern nur Menschen aufgefordert, nachzudenken und nicht einfach nach der Kirches Pfeife zu tanzen!

Goeze: Das ist mir hier zu blöd, mein lieber Herr Lessing, dass wird Konsequenzen nach sich ziehen! Ich gehe jetzt!

Charaktarisierung Nathans anhand der Szene 1.1

Nathans Haus liegt in Jerusalem und er kam gerade erst von einer Geschäftsreise aus Babylon nach Hause (vgl. V. 5), als die Christin Daja, schon auf ihn zugelaufen kam und ihm erzählte, dass das Haus gebrannt hat, indem Recha drin war und fast umgekommen wäre, hätte der Tempelherr sie nicht aus den Flammen gerettet (vgl. V. 84). Nathan will den Tempelherren umbedingt kennenlernen und sich bei ihm bedanken und sich ihm sogar zu Füssen fallen lassen, dies zeigt doch nur die Liebe zu Recha und das er dafür sogar "die Demütigung" hin nimmt vor ihm das Knie zu beugen und ihn dafür auch zu entlohnen (vgl. V. 93-96), was für mich eine Art von Großzügigkeit ist, obwohl der Retter, ein Christ ist und zu der Zeit Krieg zwischen den Religionen am laufen war, kein Selbstverständnis ist.

Beide sprechen von Güte und das Nathan ihr Geschenke mit gebracht hat, was für mich zeigt, dass er Daja auch gerne hat und ihr für ihre Großzügigkeit dankt, dass sie auf Recha aupasst. Doch Daja, will diese Geschenke nicht annehmen, da sie es aus Liebe für Recha tut (vgl. V. 37-54).

Zusammenfassend würde ich sagen, dass Nathan in dieser Szene bewiesen hat, dass er großzügig, liebenswert gegenüber "seiner Familie" ist und nicht geizig mit seinem Geld umgeht und auch keine Scheu hat sich vor einem Christen zu Füssen zu werfen, was nochmal zeigt das er nicht Eitel ist.

Szenenanalyse des 2.Aufzugs, 5.Auftritts

Das Drama „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing wurde im Jahre 1779 verfasst und thematisiert das Verhältnis der drei Weltreligionen, Christentum, Judentum und dem Islam zueinander, in der Zeit des dritten Kreuzzuges.

Der 2. Aufzug, 5. Auftritt, ist in sechs Abschnitte aufgeteilt, in diesen sechs Abschnitten kommunizieren Nathan und der Tempelherrn miteinander.

In dem ersten Abschnitt (V. 1190-1205), stellt der Tempelherr sich die Frage, wer ihm da gegenübersteht. Der Tempelherr sucht nicht die Kommunikation und versucht das Gespräch schnell zu beenden. Ein Grund dafür könnte sein, dass Nathan ein Jude ist und der Tempelherr, dies erkannt hat und da er ein Christ ist kommt es für ihn nicht infrage mit Nathan zu sprechen. Anhand dieses Abschnitt kann man erkennen, dass der Tempelherr Juden nicht leiden kann.

Der zweite Abschnitt (V. 1205-1233), geht darum das Nathan dem Tempelherrn dafür danken will, dass er seine Tochter aus den Flammen gerettet hat, dieser will den Dank aber nicht annehmen. Da könnte wieder der Grund sein, dass er nicht will, dass ihm ein Jude dankt.

Doch nach einer kurzen Zeit überlegt er es sich nochmal anders und erwünscht das Nathan als Dank ihm seinen Mantel erstattet, wenn seiner nicht mehr brauchbar ist. Nathan will ihm mit Küssen danken und erbittet auch das seine Tochter es tut, doch der Tempelherr lenht ab und geht (vgl. V. 1234-1258).

In dem vierten Abschnitt (V. 1259-1269), kommt dann die Ringparabel, da der Tempelherr aufeinmal Schuldgefühle hat, mit Nathan so zu reden, da er beeindruckt von Nathans wohl überlegten Worten ist, während er sehr unhöflich war. Nathan erkennt dies allerdings und fordert ihn auf sich nicht mehr vorstellen. Der Grund für diese Aufforderung ist, dass Nathan sich aufgefallen sein könnte, dass der Tempelherr sich in Recha verliebt hat.

Anschließend äußert sich Nathan über die Menschen, dass alle gleich wären, während der Tempelherr weiter gegen die Juden argumentiert und gehen möchte. Mit diesen Worten drückt er seine Meinung über das Judentum aus. (vgl. V. 1270-1304).

In dem letzten Abschnitt (V. 1305-1326) wird das Verhältnis zwischen Nathan und dem Tempelherr immer besser, weshalb Nathan den Tempelherrn vorschlägt Freunde zu sein, worauf der Tempelherr mit Freuden eingeht.

Nathan redet die ganze Szene mit bedachter und vorsichtiger Stimme, um den Tempelherren nicht zu verärgern. Er drückt seine Dankbarkeit, aber offen und oft heraus, was die Liebe zu seiner Tochter zeigt. Im späteren Verlauf spricht Nathan immer klüger und verdient sich damit den Respekt des Tempelherrn und seine Freundschaft die er mit freudigen Worten offenlegt.

Man kann, also aus dieser Szene sagen, dass sich das Verhältnis der beiden verbessert hat und sich eine neue Freundschaft gebildet hat, trotz anfänglicher Schwierigkeiten.


Arturo Ui:

Der aufhaltsame Aufstieg des Aturo Ui das Drama als Provokation?

-Das Drama von Aturo Ui spielt im Jahre 1923 bis 1938

- Familie flüchtet ins Ausland, um vor dem deutschen Gesetz sicher zu sein

Die Exilsituation für Brechts Schreiben, war zu der Zeit eine nicht ernst genommene Schrift, die keinem im Ausland interessiert hat, dass sagt Er in seinem Gedicht „Gedanken über die Dauer des Exils“, in der zweiten Strophe der erste Vers: „Lass den kleinen Baum ohne Wasser.“ damit drückt er aus, dass man den Menschen im Ausland nicht helfen kann, da jeder Zeit die deutschen Truppen kommen könnten und seinen Aufenthalt, somit beenden, dies steht in seinem „Arbeitsjournal“ in 20.4.41: „Mit jedem Siegesrapport Hitlers verliere ich an Bedeutung als Schriftsteller.“ , diese Gefahr und diese Taten führen dazu, dass er seine Werke nicht richtig in dem Land verbreiten kann.

Brechts Situation in seinem „Arbeitsjournal“ sieht so aus, dass er seine Situation spiegelt, dass er immer weiter zurückgedrängt wird und er nur Freude an seinem Werk „Ui“ hat und seine verschiedenen Werke betrachtet und vergleicht und die Unterschiede merkt. Er wartet auf seinen Moment zurückzukehren.

Brecht benutzte das Exil, als Gedenkzeit, um seine Werke weiterzuführen und auf dem Moment zu warten, um nach Deutschland zurückzukehren und diese Werke allen zu präsentieren. Doch während dieser Zeit im Exil fragt er sich auch, warum er diese Werke schreibt und ob diese überhaupt was nützen. Er kam zu dem Entschluss in seinem Gedicht „Gedanken über die Dauer des Exils“ in der sechsten Strophe seines Gedichts: „Tag um Tag…“, wo er äußert, dass er gewillt ist den Baum, also seine Werke nicht weg zulegen, sondern weiter zu schreiben und zu warten bis Deutschland wieder frei ist. Dies zeigt er auch in seinem Gedicht „Über die Bezeichnung Emigranten“ in Vers 20f.: „Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“, damit drückt er seinen Willen aus seine Werke weiter zu schreiben.

Vergleich der Lebenssituationen von Brecht und Lessing

Eine Gemeinsamkeit ist, dass beide Schriftsteller, nach einem Verlust eines geliebten oder in Brechts Fall der Heimat ein Bich darüber schreiben. Bei Lessing war es "Nathan der Weise" nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes, während Brecht sein Drama "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" im Exil, nach dem Verlust seiner Heimat schrieb.

Ein Unterschied wäre, dann das die Einsamkeit Lessings dazu führte, dass er mehr schrieb, heißt er wurde produktiver, im Gegensatz zu Brecht, der schrieb im Exil weiter, da er dort zunächst nichts anderes zu tun gehabt hat, als was mit seiner Familie zu machen, dass er kennt man an seinem Gedicht "Gedanken über die Dauer des Exils", vgl. V. 25.

Ein Unterschied war noch, dass Lessing sich freiwillig von Ort zu Ort bewegen konnte, um der Langeweile in Wolfenbüttel zu entkommen, während Brecht von Ort zu Ort reisen musste, um nicht von den Nazis aufgegriffen zu werden.Beide

Schriftsteller hatten einen Feind, der ihren Schreibstil verändert hat, bei Lessing war es Goeze und bei Brecht war es der Aufstieg Adolf Hitlers und dessen Nationalsozialisten viele Menschen verfolgten, einschließlich der Schriftsteller und Brecht dann im Exil Leben musste, was ihm nicht gefiel, was sein Gedicht "Über die Bezeichnung Emigranten" zeigt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es zwischen Brecht und Lessing einige Unterschiede gibt, aber auch Gemeinsamkeiten. Den Brecht schreibt seine Erlebnisse dieser Zeit in dem Werk "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui". Doch durch die ständigen Angriffe Hitlers, musste Brecht oft den Ort wechseln und durch diese Verfolgungen, hat sich Brechts Schreibstil immer wieder verändert, da er immer Situationen hat die er noch dazu schreiben kann.

Sprache

Sprachwandel und Sprachvarietäten

In Deutschland ist es immer noch nicht sicher, ob man „Sprachvarietäten vom Sprachwandel unterscheiden kann? oder wie diese beiden Begriffe zueinander stehen?"

Dazu sollte man wissen was diese beiden Begriffe bedeuten:

Sprachvarietäten ist sozusagen eine innere Mehrsprachigkeit, die eine Kompetenz ist, die jeder besitz, nur in verschiedenen Varietäten von Unterhaltungen, je nach Situation benutzt wird. Der Sprachwandel ist die Entwicklung einer Sprache auf längere Zeit, die häufig von Zuwanderer kommen und so von verschiedenen Gruppen aufgenommen wird. Damit sollte die Frage, ob man Sprachvarietäten vom Sprachwandel unterscheiden kann auch geklärt sein, dass der Sprachwandel von der Sprachvarietät zu unterscheiden ist, dass der Sprachwandel eine Sprachvarietät ist, indem sich eine Sprache durch andere Unterhaltungen ändert.

Wie stehen die Begriffe also zueinander?

Es gibt drei Arten von Sprachvarietäten, die eine ist die Fachsprache, dann gibt es noch eine Gruppensprache und auch eine Umgangssprache. Zu diesen drei Untergruppen der Sprachvarietäten gehören auch die Jugendsprache, der Soziolekt, der Ethnolekt und der Dialekt. Hierzu kommen noch verschiedene Satzumstellungen und Wörterveränderungen, eine davon ist die „Kanak Sprak". Diese Sprache wird hauptsächlich in Gruppen verwendet und nicht in formellen Gesprächen, wo die Qualität der Sprache eine Rolle spielt.