Benutzer:LeoBNSG

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Schule: Nelly-Sachs Gymnasium Neuss

Seminar: Nelly-Sachs Gymnasium

Projekt: Dramenanalyse Nathan der Weise

Arbeitsschwerpunkt:

Betreut durch: MaFlo


Nathan der Weise

Charakterisierung Nathan:

Das Drama „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing ist 1779 verfasst wurden.

Nathan ist ein Geschäftsmann, der gerade von einer Geschäftsreise zurückkehrt (V.2-6), als er erfährt, dass seine Tochter Recha fast gestorben ist (V.12-19). Daraufhin ist er sehr besorgt um seine Tochter, was seine Fürsorgliche Seite ihr gegenüber zeigt. Außerdem ist er sehr wohlhabend, denn er erzählt der Christin Daja, dass sie wertvolle Dinge besitzt. Nathan hat gegenüber Daja eine gewisse Machtposition, der sie soll schweigen, was die wertvollen Dinge von Nathan betreffen (V.53-54).

Sicht von Daja:

-er sorgt sich um Recha

- entgegenkommen

- ist mir überlegen

- schlechtes Gewissen (V.46)

- es gibt positive und negative Dinge an Nathan (V.167-168)

Bewertung von NiPNSG:

Ich finde finde deine Charakterisierungen beide gut gelungen, da du soweit alle wichtigen Informationen genannt hast und vorallem diese mit Versangaben belegt hast. Außerdem finde ich deinen Einleitungssatz gut gelungen.

Dem stimme ich zu, methodisch machst du das vollkommen richtig! Flo

Szenenanalyse Nathan und Tempelherr

1.Sinnabschnitt:

- der Tempelherrn wird von Nathan erwartet, da Nathan sich dafür bedanken möchte, dass er Recha gerettet hat

- Damit zeigt er seine Dankbarkeit gegenüber dem Tempelherrn

- Tempelherr: redet eher erniedrigend mit Nathan und macht ihm durch seine Sprache klar, dass er an seinem Wort nicht interessiert ist

-Nathan: er hingegen spricht respektvoll mit dem Tempelherrn

2.Sinnabschnitt:

- die beiden reden weiterhin über die Entschuldigung, doch dabei möchte der Tempelherr gar keine

- Nathan spricht immer noch respektvoll und versucht den Tempelherrn weiterhin zu danken

-Tempelherr redet weiterhin erniedrigend und wird wütend, da Nathan ihn überzeugen möchte

3.Sinnabschnitt:

- beide reden über deren Völker, doch dann bemerken sie, dass sie Freunde werden wollen

- Nathan redet weiterhin respektvoll und freundlich

4.Sinnabschnitt:

- Tempelherr redet freundlich mit Nathan, freut sich, dass die beiden Freunde geworden sind

-  beide erfreuen sich darüber, dass sie Freunde sind, doch Daja stößt zu ihnen und erzählt, dass der Sultan Nathan sehen möchte


Füge Textbelege an! FLo

Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

Bedeutung der Exilsituation für das Leben und das Schreiben Brechts

Zur Zeit des Exils war es für Brecht keine schöne Zeit, denn Brecht musste sehr oft aus Städten fliehen und konnte sich nirgendwo richtig niederlassen.Er fuhr einen Tag nach dem Reichtagsbrand mit seiner Frau und seinem Sohn nach Prag, von dort aus über Zürich nach Dänemark. Allerdings nahm er seine Manuskripte auf seiner ,,Flucht’’ immer mit, damit diese nicht in Berlin gefunden und verbrannt. Auf seiner Flucht in eine andere Länder machte er auch halt in Paris, wo er dann mit Kurt Weill das Ballet ,,Die 7 Sünden der Kleinbürger’’ schrieb. Von März bis April 1941 schrieb er dann unter Mitarbeit von Margarete Steffin das Theaterstück ,,Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui’’ (vgl. Text S.31 Daten des Exils) ..


  • Feedback:
    Der Aufgabenbezug ist nicht immer deutlich, z.B.: Was hat "das Ballet ,,Die 7 Sünden der Kleinbürger’’ mit unserem Unterricht zu tun?
  • Konkretisiere den Arbeitsauftrag, es geht um den Ui, den hat er aber nicht in Paris geschrieben.
  • Bearbeite die Aufgaben vollständig
  • Arbeite die Ergebnisse des Unterrichtsgesprächs mit ein. Hier ist kein Zuwachs erkennbar.
  • Flo


Inwiefern spiegelt sich Brechts Situation in seinem Arbeitsjournal ?

Brecht schrieb auch schon zu seinen Lebzeiten seine Ereignisse in Tagebücher, während er gleichzeitig an dem Arbeitsjournal schrieb. Sein geschriebenes spiegelte seine Situation, seine Flucht und seine Gefühle wider. Zudem sprach Brecht auch über die Bedeutung des Arturo Ui und seine Fähigkeiten als Autor (vgl. Text Arbeitsjournal).

Wie empfand Brecht das Exil ? Wie hat er es lyrisch verarbeitet ?

Brecht fand das Wort Exil nicht richtig, denn dann waren sie Auswanderer. Da sie aber nicht freiwillig ausgewandert sind, sondern vertrieben und verbrannt worden sind. Deshalb kann es Brecht nicht wirklich gut gegangen sein zu der Zeit des Exils, da sie einfach nicht fair behandelt worden sind (vgl. Gedicht: Über die Bezeichnung der Emigranten).

Lyrisch verarbeitete er die Zeit des Exils in dem er seine Gefühle, wie Trauer und Hoffnung in einem Gedicht, ,,Gedanken über die Dauer das Exils’’. In dem Gedicht macht wird klar, dass das lyrische Ich trauert über die Flucht aus seiner Heimat, aber es hat auch Hoffnung, dass es wieder in seine Heimat zurückkehren kann. Das Gedicht teilt sich in zwei Hälften. In der ersten Hälfte schreibt es, man solle keine Wurzeln in einem fremden Land schlagen, sich dort gar nicht erst richtig einleben, wenn man doch Heimweh nach seiner Heimat hat. In der zweiten Hälfte merkt das lyrische Ich aber, dass es doch länger geblieben ist, als eigentlich gedacht. Es widmet sich wieder seiner Arbeit (vgl. Gedicht: Gedanken über die Dauer des Exils).

Vergleich der Schreibsituationen von Lessing und Brecht

Beide Autoren schrieben zu einer Zeit, wo die Gesellschaft nicht ganz in Ordnung war. Brecht schrieb zu der Zeit als Hitler stark im Gespräch war und Lessing zu der Zeit als die Aufklärung stark im Gespräch war. Auch wenn das zwei verschiedene Zeiten waren, schrieben beide nach einem Verlust. Bei Lessing war es der Verlust seiner Frau und seines Sohnes, das hat er mit dem Drama ’’Nathan der Weise’’ verarbeitet.

Brecht verfasste sein Drama, nachdem er seine Heimat wegen des Exils verlassen musste. Zudem floh Brecht durch viele Länder, hatte aber nie richtig das Gefühl angekommen zu sein, um sich niederlassen zu können und dies spiegelt sich auch in dem Werken dieser Zeit von ihm wider.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Autoren durch ihre Lebensumstände einiges durchmachen mussten, aber dies relativ gut direkt in Bücher verfassen konnten.


Analyse der Figur Ignatius Dullfeet

Ignatius Dullfeet ist ein Geschäftsmann aus Cicero, mit dem Arturo Ui zusammen arbeiten möchte. Er ist verheiratet mit seiner Frau Betty Dullfeet. Da er ein erfolgreicher Geschäftsmann in Cicero ist, kommt er in Kontakt mit Arturo Ui und seinen Leuten Giri und Givola. Ui möchte das Grünzeuggeschäft von Cicero übernehmen und bietet Dullfeet Schutz für seine Geschäfte an (vgl. S.101 Z. 15). Gegenüber Ui und seinen Leuten reagiert Dullfeet misstrauisch, da er Verdacht schöpft, dass sie etwas gewaltsames planen (vgl. S.99 Z.6, S.100 Z.12,17, S.101 Z.6). Aus diesem Grund lehnt er das Angebot von Ui ab. Da diese Ablehnung Ui nicht passte, ließ er Dullfeet ermorden und versuchte dann seine Witwe Betty Dullfeet für sich zu gewinnen.


Sprache

Artikel Sprachwandel und Sprachvarietäten

Viele Menschen stellen sich die Frage: ‚,Wie unterscheide ich den Sprachwandel und die Sprachvarietät voneinander ?“ oder auch ,,Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Aspekten ?“

Damit diese Fragen beantwortet werden können, wird zunächst erstmal allgemein erklärt, was Sprachwandel und Sprachvarietät bedeutet.

Beim Sprachwandel geht es um die Veränderung einer Sprache über einen längeren Zeitraum. Grund dafür ist beispielsweise die Evolution, dadurch sind die Sprachmischungen entstanden.

Die Sprachvarietät beinhaltet die Fähigkeit mehrere Ausprägungen einer Sprache, neben unserer gelernten Sprache, einzusetzen.

Nachdem die erste Frage geklärt ist, stellt sich eine weitere Frage: ,,Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Aspekten ?“

Zum Sprachwandel kommt es durch Sprachmischungen.

Auch bei der Sprachvarietät werden durch Gruppensprache oder auch Fachsprache, Varietäten wie der Soziolekt, der Dialekt, der Ethnolekt und die Jugendsprache entwickelt..

Als Beispiel dafür kann die Jugendsprache verwendet werden. Bei der Jugendsprache wird in abgehackten und kürzeren Sätzen gesprochen, dabei werden auch Wörter einfach weggelassen.

Akzeptiert wird es dann, wenn Sprachwissenschaftler, die Linguisten, diesen Stil der Sprache annehmen und es immer weiter in die deutsche Hochsprache mit einfließt.