Benutzer:JoBENSG

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Schule: Nelly-Sachs-Gymnsaium

Seminar: Nelly-Sachs Gymnasium

Meine Projekte: Dramenanalyse Nathan der Weise

Mein Arbeitsschwerpunkt:


Betreut von: Maflo

Zusammenfassung der zentralen Aussagen zwischen Pastor Goeze und Lessing

Vor der Auseinandersetzung Lessings und Goeze traf Lessing sein Schicksal. Durch den plötzlichen Tod seines Kindes und dem darauffolgenden seiner Frau, suchte er auf rationaler Ebene nach Gründen und Sinnhaftigkeit für sein persönliches Schicksal. Seiner Trauer widmete er sich mit Hilfe seines Verstandes und der Schaffung rational ausgerichteter Werke. Nach zwei Jahrzehnten des Versuches, ein unabhängiger Schriftsteller zu werden, trat Lessing das Amt des Bibliothekvorstehers an und sicherte sich sein Zensurrecht (1770). (vgl. Nathan der Weise Anhang S.166 Z1)

- Lessing erhielt Schriften des Freundes und Professors Samuel Reinhards, welche Kritik an dem Alten und Neuen Testament sowie des protestantischen Lehrbegriffs darstellen und sich zugleich mit diesem beschäftigen. ( Erbsünde, Erlösuung durch den Tod Christi). Diese veröffentlichte Lessing.

- Lessing steht für den Vernunft-Glauben (vgl. Zusatzmaterial Z 19) und möchte die Leichtgläubigkeit durch denkenden Glauben ersetzen (vgl. Zusatzmaterial Z 20).

- Die Mühe, hinter die Wahrheit zu kommen, macht für ihn den Wert des Menschen aus und nicht der Besitz der Wahrheit allein (vgl. Zusatzmaterial Z 59-62).

- Lessing sieht die Leichtgläubigkeit als Missbrauch der Autorität an.

- Ein Pastor namens Goeze reagiert auf Lessings Kritik (Wahrheitsbekenntnis) welche Goezes Replik und Widersprüche des biblischen Offenbarungsberichts darstellte. Zudem enthüllt er Lessings herabwürdigendes und viel zitierendes Wahrheitsbekenntnis.

- Im Januar 1778 greift Goeze Lessing erneut an. Dieser antwortet darauf in Form von theologischen „Anti Goetze Briefen“, von denen er insgesamt elf schrieb.

- Der Lessing-Goeze-Streit wird letztendlich gewaltsam beendet.

- Am 6. Juli wird Lessing der weitere Druck und Vertrieb der „Beiträge“ verboten.

- Am 13. Juli folgt das Verbot der Fortsetzung der Anti-Goeze Briefe. Seine Antworten auf Goezes Fragen veröffentlicht er im Anschluss dennoch.

- Als Konsequenz wird Lessing die Zensurfreiheit entzogen und er konzentriert sich wieder auf das Theater. Nathan der Weise entsteht.


Streitgespräch Lessing und Goeze

Goeze: Was fällt dir ein die Bibel in Frage zu stellen und die Autorität der Kirche mit deiner erbärmlichen Duplik zu verleugnen, du Gotteslästerer.

Lessing: Du, du Kirchenfanatiker, hältst dich und deine biblischen Offenbarungsberichte für etwas besseres. Dabei untermauerst du nur deine Einfältigkeit, ohne jeglichen Versuch selbst an die Wahrheit zu gelangen. Ich, als von Vernunft geleiteter Mensch, strebe durch Nachforschung und aufrichtige Mühe die Wahrheit an. Dir, dir liegt sie bloß zu Füßen.

Goeze: Wer bist du, dass du, die der Geboten und Verheißung folgende Wahrheit demütigst und es wagst, Gott und seine Vertreter auf der Erde in den Dreck zu ziehen? Wenn du so weiter hantierst, drohst du ins offene Feuer zu laufen.

Lessing: Wer ich bin? Ein Mensch mit Wert und Verstand. Ich verkaufe keine fahrlässigen Behauptungen für wahr. Wenn du in die Hölle möchtest, dann mach nur weiter so, du bist auf dem besten Wege. Mein Ziel ist es lediglich, die Menschen von dem Vernunftglauben zu überzeugen. So einer Leichtgläubigkeit sollte keiner trauen müssen.

Goeze: Du und dein Verstand. Laber keinen Unsinn. Es ist Rechtfertigung genug, dass der ganze Staat und die bürgerliche Verfassung auf dem Glauben basieren! Unser Glaube brauch keinen Verstand. Er kommt aus tiefstem Herzen und erweist immer Loyalität.

Lessing: Ihr könnt ja aus tiefstem Herzen glauben , aber vor allem sollt ihr denken. Der Verstand ist der springende Punkt. Allein gehorchen und sich die Bibel als Vorschrift zu nehmen ist lächerlich. Was hat man denn davon? Was bringt es denn den Menschen, von ihren veralteten und längst überholten Tatsachen beschallt zu werden? Nicht in der Lage zu sein, selbst zu denken und sich alles vorgaukeln zu lassen? „Super“ Sache!

Goeze: Wir glauben nicht nur, wir wissen. Und es ist ganz leicht zu erklären, warum wir uns darauf beruhen. Wirf einfach einen Blick zurück in die Vergangenheit. Wann haben Samen der Rebellion reife Früchte getragen? Ganz einfache Antwort: nie! Und das liegt daran, dass diese nicht aus der Hand der Christen sondern von Gott selbst gesät werden. Gott einzig und allein trägt die Verantwortung.

Lessing: Mein lieber Götze, wann habe ich denn von Rebellion gesprochen? Ich spreche nur von den Überlegungen auf persönlicher Ebene und der Bildung eigener Meinungen durch das Denken. Das passiert wohl, wenn man selbst seinen Verstand nicht benutzt und sich an Gegebenheiten erfreut.

Goeze: Du bist ja lächerlich. Und von so einem Witzbold und dessen ach so tollen Grundsätzen soll ich mir als Pfarrer meine Auffassungen abstreiten lassen? In meinen Träumen nicht!

Lessing: Oh ja! Allerdings mache ich deine sinnlosen Behauptungen runter und stelle meine vernünftigen, selbst nachgeforschten Erkenntnisse, in den Vordergrund. Solch zufällige Geschichtswahrheiten der Bibel können niemals standhalten mit belegten Vernunft-Wahrheiten.

Goeze: Ich glaube, ich muss lachen! Ihre Laberei und Kritzeleien von Vernunftwahrheiten können Sie sich was weiß ich wohin stecken. Es ist lächerlich, wie du dich als Wichtigtuer aufführst.

Lessing: Es mag sein, dass Sie meine Art des Schreibens nicht mögen, aber das liegt an meiner metaphorischen Art und Weise. Festzustellen ist letztendlich doch, dass du die Wahrheit kennst, ohne nachgeforscht zu haben. Deine Wahrheit besteht nur daraus, dass du keinen Plan hast und damit nur deine Leichtgläubigkeit bestätigst.

Goeze: Dass du dich traust so etwas über mich zu behaupten!? Das wird Konsequenzen haben, glaube mir! Du Gotteslästerer!



Charakterisierung von Nathan:

Das Stück „Nathan der Weise“ ist ein Drama, welches von Gotthold Ephraim Lessing geschrieben wurde. Das Drama verfasste er nach einem Streit mit dem Pastor Melchior Goeze, wo beide ihre jeweiligen Standpunkte zum Thema religiöse Wahrnehmung äußern. Nathan verlor als Konsequenz sein Zensurrecht und fokussierte sich er auf die theaterbasierenden Dramen. Das Stück „Nathan der Weise“ verfasste er nochmal als seine letze Antwort an Goeze.

Nathan, welche gleichzeitig die Hauptfigur des Dramas ist, wird im ersten Auftritt als reicher Geschäftsmann, welcher nach langer Zeit von einer Geschäftsreise wiederkommt, charakterisiert (vgl. V.1-10). Ein weiterer Punkt ist seine Fürsorglichkeit gegenüber seiner Tochter Recha. Nämlich nachdem Nathan die Nachricht erfährt, dass sein Haus gebrannt ist und seiner Tochter fast etwas passiert wäre, machte ihn nervös und er machte sich Sorgen. Zudem konnte man eine Veränderung seines Verhaltens feststellen, als er hörte, dass seine Tochter fast zu Schaden gekommen ist. Nämlich vorher war er ziemlich gelassen mit der Situation umgehen, was dann sofort umschlug, als es dem Recha ging (vgl. V.14-30). Nathan wird zudem auch als sehr wertschätzender und anerkennenswerter Mensch beschrieben, was deutlich wird, als er davon hört, dass seine Tochter gerettet wurde (vgl. V.85-95). Er möchte ihm danken und ihn belohnen. Dafür möchte er sich sogar auf die Suche nach dem Retter begeben (vgl. V. 155-160).

Abschließend kann man für diesen Abschnitt sagen, dass Nathan ein sehr guter Geschäftsmann ist, der oftmals länger unterwegs ist. Dennoch ist er ein sehr fürsorglicher Vater und bodenständiger Mensch. Er weiss gewisse Dinge wertzuschätzen und wie er damit umzugehen hat aus seiner Sicht.

Charakterisierung Nathan (Dajas Sicht):

Daja sieht Nathan als beschäftigen Geschäftsmann an, was ihrer Reaktion zu Beginn deutsch wird „Er ist es ! Nathan ! […] Dass ihr dich endlich einmal wiederkommt.“(V. 1f).

Sie weiß zudem, dass Nathan ein guter und fürsorglicher Vater ist und, dass ihm das wohlbefinden der Menschen um ihn rum schon wichtig ist. Dies wird klar als Nathan verhalten vom eher gelassen Menschen zu einem besorgen verhalten umschlägt, als er erfährt, dass Recha etwas passiert sein könnte (vgl. V. 20-30). Zwar ist Nathan im Grunde über ihr gestellt, dennoch kommunizieren sie eher auf einer Ebene. Dennoch in andren Momenten kippt dieses Verhältnis und Nathan übernimmt eher die Übergestellte Position.

Sie sieht Nathan als respektierende Person an, dennoch scheut sie sich nicht ihre Meinung zu sagen, wie es beispielsweise in V. 29 hervorkommt. (vgl. V. 29).



Szenenanalyse:

Gliederung:

  1. Nathan spricht den Tempelherren an, welcher nicht mit einem Jude sprechen möchte
  2. Nathan erklärt, dass er er Vater von dem Mädchen ist, das der Tempelheer rettete.
  3. Er möchte ihm Danken, dennoch möchte der Tempelherr keinen Dank, worauf Nathan eine verbrannte Stelle des Mantels küsst.
  4. Nathan zeigt ihm, dass er ihn durchschaut, worauf der Ritter sinngemäß sagt was sein Problem ist.
  5. Er bringt eine Weisheit über seine Sichtweise zur Religion, wobei der Tempelherr sich ebenfalls über seine äußert aber dann hin und hergerissen versucht zu gehen.
  6. Nathan für seine Weisheit fort und der Tempelherr scheint seine Sichtweise geändert zu haben und schließt Freundschaft mit Nathan.

Sinnesabschnitte mit Funktion deuten:

Abschnitt 1: Nathan entschuldigt sich als Jude den Tempelherren überhaupt anzusprechen, um ihn Respekt zu zollen. Dabei reagiert der Tempelherr genervt und macht Nathan klar dass er eigentlich nicht mit Juden reden möchte.

Abschnitt 2: Als Nathan dann erläutert, dass er der Vater von dem Mädchen sei, welches der Ritter rettete, war dieser nicht besonders begeisterter als zuvor und wollte jeglichen Dank ablehnen.

Abschnitt 3: Nathan zollt ihm weiterhin Respekt und macht dies mit der Geste, wo er den Mantel küsst deutlich.

Abschnitt 4: Er macht den Ritter drauf aufmerksam, dass er weiß wieso er so schlecht gelaunt ist. Daraufhin sagt der Ritter sinngemäß, dass er aufgrund seinem Glaube ein Problem hat und einen innern Konflikt hat.

Abschnitt 5: Nathan macht durch seine Weisheit die er äußert dem Ritter klar, dass es eigentlich keinen Grund für seinen inneren Konflikt gibt und möchte ihm mäßig zeigen, dass er durch einen andere Denkweise über seinen Konflikt diesen eventuell bewältigen kann. Darauf hin antwortet der Ritter mit seiner Sichtweise und macht stärker klar, dass er seien Sichtweise beibehält und somit auch seinen Konflikt weiter mit sich führt, weswegen er immer noch genervt und verzweifelt wirkt.

Abschnitt 6: Als der Tempelherr gehen möchte führt Nathan seien Sichtweise fort, um seine Sichtweise im vollem Umfang zu Ende zu stellen, worauf hin der Ritter auf einmal eine Art Sinneswandel bekommt und wie verändert wird.


Sprechweise von Nathan: Nathan Sprechwiese ist sehr ruhig und selbstbewusst. Er redet sehr Respektvoll, fast schon unterwürfig zu beginn des Gesprächs, da er genau weiß wie er den Tempelherr ansprechen muss. Nathan weiss die ganze Zeit genau, was und wie er etwas sagen soll.

Er redet zudem sehr belehrend und signalisiert dem Sprechpartner auf eine bodenständigen Art und Weise, dass er weise ist. Abschließend freut er sich mit dem Tempelherr, dass er Freundschaft mit ihm schließt.


Sichtweise des Tempelherrn:Zu Beginn des Gesprächs redet der Tempelherr sehr abhoben und selbstbewusst und signalisiert klar, auf einen genervte Art und Weise, dass er keine Lust hat mit Nathan zu reden und weder Dank noch andre materiellen Dinge von ihm möchte. Als Nathan seinen inneren Konflikt durchschaut, reagiert er weiterhin genervt, dennoch auch etwas verzweifelt. Schließlich als Nathan seinen letzen Satz äußert wird er freundlich und spricht auf einen freundlich Art und Weise und möchte sogar mit Nathan Freundschaft schließen.

Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

Ergänzugen

Adressatenkreis : Es wurde für das amerikanische Publikum verfasst

zeitliche Einordung :

Handlungszeit :

- Szene 1-3: spielt nach Hitlers Putsch-Versuch (1933)

- Szene 4-6: zeigt das Bündnis der konservativen Kräfte und der Wirtschaft mit Hiltler

- Szene 7-8: Darstellung der Führungsübernahme Hitlers und Ausschaltung der Opposition

- Szene 9-12: Feinde werden getötet und die demokratische Freiheit wird eingeschränkt

- Szene 13-16: Festigung der Macht durch imperialistische Expansion


Entstehungszeit : Das Drama wurde 1941 im finnischen Exil von Brecht verfasst. Die Fertigstellung benötigte 3 Wochen indem Brecht durchschrieb. Seine ersten Ideen zu Ui kamen ihm bereits 1934.


Was bedeutet die Exilsituation für das Leben und das Schreiben Brechts?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Exil: Wenn eine Person oder eine Volksgruppe aufgrund von Verfolgung oder Vertreibung in einem anderen Land als ihrem Heimatland lebt.

-auch Brecht ,,floh" aus Deutschland, er durchlief in seinem Exil die Tschechischeslowakei, Österreich, Schweiz, Frankreich, Dänemark, Schweden, Finnland und die USA

-obwohl Brecht oft weiter zog hinderte ihn das nicht am schreiben

-> Arturo Ui schrieb er im Exil in Finnland

- Brecht hatte im Exil dienHoffnung zurück in die Heimat zurückkehren zu können. Mit dieser Ausgangslage fing er an zu schrieben. Hinterher wo er erkannte, dass seine Hoffnung keinen Sinn mehr ergaben beeinflusstes dies seine Arbeit und seine Schreiben enorm. Er brachte sein Werk zu Ende da er erkannte, dass er niemals zu seiner Heimat zurückkehren wird. Somit prägte der Aufenthalt im Exil seine Arbeit enorm, da sie aus zweierlei Gefühlslagen basieren die kein Autor in einer „ normalen Situation“ jemals auf Papier bringen könnte.

Inwiefern spiegelt sich Brechts Situation im Arbeitsjournal?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

-Brecht schrieb zusätzlich zu einem Tagebuch auch ein Arbeitsjournal

-in seinem Arbeitsjournal schrieb Brecht seine Arbeitsmittel/möglichkeiten auf, auch im Arbeitsjournal verfasste er seine Gefühle.

- Dennoch kann man seine Situation nicht 100% anhand Schilderungen nachvollziehen. Seine Hoffnung die er hatte und die Wende die seine Hoffnung vornimmt wird nicht ganz klar. Natürlich äußert er Gefühle und und erzählte aus seiner Perspektive über bestimmte Teile seines Werkes (z. 15ff.) , dennoch werden seine Hoffnungen in seiner Situation außen vor gelassen. Man kann vermuten wie sich seine Situation angespielt hat, aber zu 100% sich hineinzuversetzen geht meiner Meinung nach nicht. In seinem Gedicht „ über die Bezeichnung Immigrant“ wird seine Situation viel besser verstellbar.


Wir empfand Brecht das Exil? Wie hat er es lyrisch verarbeitet?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

-Brecht fand den Exil als etwas ungerechtes, denn er musste seine Heimat hinter sich lassen und wurde als Migrant bezeichnet. Obwohl er Deutschland nicht aus freien Stücken verlassen hatte.

-Brecht verarbeitet seine Gefühle zum Exil in Gedichte



Vergleich der Schreibsituation von Brecht und Lessing:

Beide waren in einer Situation, wo sie das Bedürfnis hatten durch ihr Werk den Leuten etwas zu sagen und  ihre Meinung preiszugeben. Lessing hatte da zwar eher das Bedürfnis, da sein Drama einen Antwort/ Provokation war dennoch wollten beiden den Lesern etwas aus ihrer Sicht wichtiges mitteilen. Beide waren grob gesehen „gefangen“, der eine war im finnischen Exil, da er aus seinem Heimatland fliehen musste und der andere war alleine im Wolfsbüttel und kam und wollte dort nicht raus. Beide erlitten zuvor ein schlimmes Schicksal und Lessing verarbeitete es mit seiner Literatur und seiner Sichtweise die er in seinem Werk umbedingt den Leuten mitteilen möchte. Brecht hatte im Gegensatz erstmals mit seinem Schicksal zu Kämpfen, da er seine Heimat verlassen musste und sich fremd gefühlt hat. Dennoch verarbeitet er ebenfalls sein Schicksal in seiner Literatur und kreiert ein Bedürfnis seine Sichtweise den Leuten näherzubringen.

Abschließend kann man sagen, dass beide Autoren geprägt durch ihr Schicksal ihre Literatur nachdem verfassten. Lessing beschäftigte sich mit dem rationalen Denken, da er durch sein Schicksal diese Sichtweise erlangt hat, um seine Erlebnisse zu verarbeiten. Dies lies er in seine Dramen einfließen und sah es als Aufgabe die Menschen auf eine gewisse Art und Weise zu erziehen.

Brecht verarbeitete ebenfalls seine Erlebnisse in seinem Werk. Die Zeit indem er das Drama schrieb, spielen genau die selben Ereignisse im Buch wieder. Somit wurde sein Werk ebenfalls durch sein Leben und das, was er zu dem Zeitpunkt erlebt hat geprägt.

Fazit zur Gestaltung von Uis Weg zur Macht

Arturo Uis Weg zu seiner Macht ist so gestaltet, dass er quasi auf diesen einen Moment gewartet hat und genau wusste ab dem Zeitpunkt, wo er über die korrupten Machenschaften von Dogsborough hörte, dass es seinen Chance sein wird aufzusteigen. Auf der Bühne wird dies sogar recht deutlich dargestellten, da dort richtig gut erkennbar wird, wie Ui diese Chance wittert. Darauf hin baut sich sein Aufstieg immer weiter auf und dem Zuschauer wird klar warum dieser Aufstieg, wie im Titel genannt, aufhaltsam ist. Ui spielt im weiteren seinen kleinen Vorteil, wo er Dogsborough in der Hand hat aus und schafft es so immer mehr Macht auf einen für ihn sicheren Weg zu generieren. Er nimmt zudem Schauspiel Unterricht um sein auftuen soweit es geht zu verbessern, da er enorm viel Potential in seiner anfänglichen Machteroberung sieht. Im weitere wird Ui immer gieriger und lebt seinen Macht weiteren so aus, um im Umkehrschluss noch mehr zu generieren. Schließlich geht er über viele Leichen und ein lächerlicher Gauner wird zu einem sehr mächtigen Mann..


Bewertung zu Sheets Charakterisierung und seine Teilhabe an Uis Aufstieg .

Sweet wurde gut und mir schlüssig charakterisiert. Seine Rolle wurde gut dargestellt und man hat seine generelle Rolle im Stück gut nachvollziehen können.


Sheet hat sofern Schuld oder Teil an Uis Machtaufstieg, da er seine Rederei an die Kafiolis aus finanzieller Sicht verkaufen musste. Daraufhin führten die Kafiolis korrupte Geschäfte mit Dogsborough , wovon Ui durch einen alten Angestellten von Sheet mitbekam. Dies war Uis anfängliche Machtgewinnung, da er Dogsborough in der Hand bekommen hat. So zu sagen hat trägt er sofern Schuld, da er seine Rederei zur Verfügung stellte und somit zu Dogsboroughs korrupten Geschäfte möglich machte. Darauf hin konnte Ui eben seine erste Macht gewinnen, wodurch der „Stein ins Rollen kam“ im Bezug auf seine Machtgewinnung.

Die politische Situation in Deutschland und im Exil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier Brechts Schreibsituation vom 12./14.1. einfügen!

Brecht lebte in der Zeit, in der er das Drama schrieb im Exil. Er fühlte sich, aber trotzdem nicht als Immigrant, weil er nicht aus freien Stücken sein Land verließ. Er war trotz seiner Situation, die er für ungerecht hielt, jeden Tag aufs neue Produktiv.(Vgl. Gedanken über die Dauer des Exils V. 23-25)

Im Fazit auf einen Vergleich mit dem Lessings Vita achten.

Brecht möchte den Leute mit seinem Drama die politische Situation in Deutschland zu der Zeit der Weimarer Republik zeigen und ihnen mitteilen wie beeinflussbar sie sind. Auch Lessing wollte mit seinem Drama den Leuten „die Augen öffnen“, es ging ihm aber nicht um die politische Situation, sondern um die Offenheit gegenüber anderen Religionen. Brecht war selbst ein Opfer dieser politischen Situation, denn er floh aus seinem eigenen Land um der Regierung „auszuweichen“. Auch zu der Zeit in dem er sein Drama schrieb lebte Brecht im Exil, er drückte mit seinem Drama auch ein Teil seiner Gefühle zu der politischen Lage aus, denn er empfand die Situation als ungerecht. Auch Lessing zeigte mit seinem Drama ein Teil seiner Gefühle, denn er schrieb aus Protest gegenüber der Kirche.

Bitte sinnvoll mit der passenden Lessingseite verlinken