Benutzer:FaBNSG

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Seminar: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Schule: https://www.nellysachs.de/

Meine Projekte: Lyrik im thematischen Längsschnitt

Betreut von: Benutzerin:MaFlo

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Udo Jürgens: Griechischer Wein

Begründung:

Ich kenne das Gedicht von meinen Eltern und würde es gerne untersuchen.


Erster Eindruck:

Das Gedicht wirkt relativ traurig, da das lyrische Ich in einer Stadt ist wo es nicht hingehört.

Deutungshypothese:

Der Autor stellt sich selber mit dem lyrischen Ich dar und will mit diesem Gedicht ausdrücken wie sehr er seine eigene Heimat vermisst.

Inhaltsanalyse:

In dem Gedicht „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens geht es um, griechische Gastarbeiter, welche Sehnsucht und Heimweh nach ihrer Heimat haben.


Das lyrische Ich tritt an einem dunkeln und kühlen Abend in ein Wirtshaus ein, weil ihm kalt ist und nach Wärme sucht (V.4). Dort trifft es auf „Männer mit braunen Augen und schwarzem Haar“ (V.5-6). Diese hören „fremde und südliche“ Musik  aus einer Jukebox (V.9-10). Er wird von ihnen zu einem Glas Wein eingeladen und spricht mit den Männern (V.11).  Der eine Mann erzählt ihm von seinem Heimweh und dass er seine Frau und sein Kind vermisst (V.12-25). Er erzählt weiter von seiner Traurigkeit und Sehnsucht nach Freiheit und er deswegen weiter den griechischen Wein trinkt. Auch sagt er, dass er sich immer wie ein fremder in dieser Stadt fühlen wird. Der Wein erinnert ihn an seine Heimat und ruft viel Nostalgie in ihm hervor.

Sprachanalyse:

Es gibt einen Vergleich in Vers 13 "Griechischer Wein ist so wie das Blut der Erde" mit diesem Vergleich will der Autor sagen, dass der griechische Wein so wichtig für die Griechen ist, wie das Wasser für die Erde. In dem selben Vers gibt es auch eine Metapher "So wie das Blut der Erde". Mit dieser Metapher soll dargestellt werden, wie wichtig das Wasser für die Erde ist. Es ist vergleichbar wie das Blut für den Menschen.

Formanalyse:

Das Gedicht besteht aus


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Nelly Sachs: Gebete für den toten Bräutigam

Begründung:

Ich würde gerne mehr über Nelly Sachs und ihre Gedichte erfahren.


Erster Eindruck:

Das Gedicht ist traurig und dunkel. Aber auch interessant.

Deutungshypothese:

Die Witwe ist nicht glücklich über das vergangende Leben ihres Bräutigams. Sie kann nicht aufhören daran zu denken, ob es ihm gut ging oder nicht.


Inhaltsanalyse:

In dem Gedicht "Gebete für den toten Bräutigam" von Nelly Sachs, erschienen im Jahr 1946, geht es um eine Witwe, welche am Grab ihres Mannes steht und um ihn trauert.

Die Witwe steht weinend an dem Grab ihres Bräutigams und trauert (V.3). In dem vierten Vers spricht das lyrische Ich von Staub, mit diesem könnte die Asche des Bräutigams gemeint sein, auf die das lyrische Ich guckt. Das lyrische Ich überlegt an was ihr Bräutigam zuletzt gedacht oder angeguckt hat, doch findet keine Antwort (V.10ff). Dennoch führt es diesen Gedanken bis zum Ende des Gedichtes. Das lyrische Ich erklärt dass ihr Bräutigam nicht vergessen wird (V.27). Das Gedicht endet mit dem Vers "In ihrem qualverbrannten Leib?". Dieser letzte Vers gibt dem Gedicht eine traurigen aber auch finstere Stimmung.


Sprachanalyse:

Personfikation: „ Spricht mit der Luft der Flammensprache Beben“ Das Kerzenfeuer vermischt sich mit der Luft und wird zu einer Flamme.

Metonymie: „Und Wasser tropft vom Auge“ Die Witwe weint über dem Grab.

Personifikation: „ Dein Staub vernehmlich ruft zum ewgen Leben“ Die verbrannte Leiche wird ewig weiterleben (im Himmel)

Formanalyse:

Das Gedicht besteht aus fünf Strophen und 30 Versen. Es besitzt einen Kreuzreim, bis zu Vers acht.

Das Gedicht leitet mit einem sechs hebigen Jambus ein. Anschließend wird daraus ein 5 hebiger Jambus.

Die Kadenzen sind bis auf den ersten Vers alle männlich.