Benutzer:AlWNSG

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Seminar: Nelly Sachs Gymnasium

Schule: Nelly Sachs Gymnasium Neuss

Projekte: Dramenanalyse

Beutreut von: MaFlo

2 inhaltliche Schwerpunkte:

  1. Humanismus
  2. Gut-Böse-Beziehung


Inhaltsangabe: - Das Drama spielt in Jerusalem. Die Handlung beginnt mit Nathans Rückkehr von einer Geschäftsreise. Er erfährt von Daja, seiner Haushälterin, dass seine Tochter Recha von einem Tempelherren aus dem brennenden Haus gerettet worden ist.

- In dieser Zeit regiert in Jerusalem Sultan Saladin. Er will sich auf Empfehlung seines Schatzmeisters Al Hafi von Nathan Geld leihen. Er erfindet eine List.

- Es kommt zu einem Treffen zwischen Saladin und Nathan, in dem Saladin - statt um Geld zu bitten - Nathan fragt, welche Religion die wahrhaftige sei.

- Es folgt die Ringparabel über die drei Brüder, die von ihrem Vater einen Ring erhalten sollen. Jedoch soll nach der Tradition nur der Lieblingssohn den Ring erhalten. Weil der Vater sich aber nicht entscheiden kann, welchem Sohn er den Ring geben soll, da er sie alle gleich lieb hatte, lässt er drei Kopien anfertigen und gibt jedem Sohn einen Ring. Die Kopien lassen sich nicht mehr voneinander unterscheiden und nach dem Tod des Vaters bricht ein Streit aus, welcher Ring nun der echte sei. Ein Richter entscheidet, dass jeder Sohn seinen als wahren ansehen solle. So sei es auch mit den drei Weltreligionen. Überzeugt von der Parabel bietet der Sultan Nathan seine Freundschaft an.

- Der Tempelherr hält im weiteren Verlauf der Ereignisse um Rechas Hand an, da er sich - trotz ihrer jüdischen Herkunft -in sie verliebt hat. Nathan und der Tempelherr treffen sich im Palast des Sultan, wo sich herausstellt, dass Recha und der Tempelherr verwandt sind. Der Sultan stellt weiter fest, dass der Tempelherr sein Neffe und der Sohn seines verstorbenen Bruders ist. Recha ist dementsprechend die leibliche Tochter seines Bruders.

Zusammenfassend kann man folgende Kernaussagen für das Drama formulieren: Alle drei Weltreligionen können in einer Familie aufgefunden werden, alle Religionen sind quasi miteinander verwandt, weil sie einen gemeinsamen Ursprung haben. Jede Religion ist die wahre.


Beurteilung: Was ist an dem Stück so besonders, dass es bis heute noch aufgeführt wird?

Meiner Meinung nach wird das Stück heute noch immer aufgeführt, weil auch es auch Heutzutage noch viele Probleme wegen Religionen in der Welt gibt. Durch dieses Stück wird klar, dass jede Religion die wahre ist und auch jede Religion quasi miteinander verwandt ist. Das macht dieses Stück so besonders. Es zeigt auf spielerische Weise das wir alle trotz unserer Verschiedenheiten, wie unsere Religion, trotzdem gleich sind und gut miteinander klar kommen können. Außerdem weißt das Stück eine gute Lösung für die Probleme mit Religionen in der Welt auf. Zudem geht heute jedoch fast niemand mehr ins Theater und schon gar nicht um sich ein so altes Stück anzusehen. Daher finde ich es schwierig ob das Stück noch aktuell aufgeführt werden sollte oder nicht.