Benutzer:AlWNSG

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Seminar: Nelly Sachs Gymnasium

Schule: Nelly Sachs Gymnasium Neuss

Projekte: Lyrik im thematischen Längsschnitt

Arbeitsschwerpunkt:

Ich habe das Gedicht „Nelly Sachs: Gebete für einen toten Bräutigam“ gewählt da ich finde das es gut geschrieben ist und einen tieferen Hintergrund hat.

Erster Eindruck: Es ist sehr dunkel und tiefgründig. Es enthält viele Gedanken und Gefühle. Es wirkt nostalgisch auf mich. Wegen der Zeit könnte man meinen, dass es sich vielleicht um einen gefallenen Kriegssoldaten handelt. Die Erzählerin könnte die Frau/Freundin sein und diesem hinterher trauern. Durch die womöglich emotionale Nähe der zwei Personen kriegt das Gedicht eine tiefere Bedeutung.

Deutungshypothese: Es handelt von einer trauernden Frau und von ihren Gedanken an den Verstorbenen. Ich denke es könnte sich hierbei um einen gefallenen Kriegssoldaten handeln. Die Frau fragt sich wie sein Tod war und untersucht die Hintergründe.

Inhaltsanalyse: Wichtigste Aspekte: Viele Sätze sprechen dafür das es sich um einen Kriegsspldaten handeln könnte. Diese werde ich jetzt im folgenden belegen.

Belege: >Vers 11-13: „War es ein Stein, der schon viele letzte Blicke Getrunken hatte, bis sie in Blindheit Auf den Blinden fielen“... Damit könnte gemeint sein, dass die Frau denkt das der Mann als letztes einen Stein gesehen hat demnächst viele weitere gestorbenen Soldaten vor ihrem Tod gesehen haben.

Vers 17–18: „ Von soviel Abschied. Und von soviel Tod bereiten?“…Die Erde könnte getrieft sein von dem Tod der Soldaten auf der schon viele gefallen sind.

Vers 19: „ Oder war es dein letzter Weg.“…Damit könnte ein Kriegsmarsch gemeint sein.

Vers 22-23: „ ein Stück spiegelndes Metall, vielleicht die Gürtelschnalle deines Feindes“… Es gibt einen Feind und eine Waffe. Der Mann scheint ermordet worden zu sein.

Vers 28: "Ein Vogelzeichen durch die Luft..." Damit könnte eine Bombe gemeint sein, die wie ein Vogel durch die Luft fliegt.

Sprachanalyse: In diesem Gedicht konnte ich keine Anaphern oder Aliterationen finden. Das Gedicht ist in einem Kreuzreim aufgebaut. Auch keine Funktionen sind hier zu finden.


Das Gedicht „Eva Strasser: Die Welt steht stilll“ passt sehr gut zu unserer momentanen Situation im Alltag, daher habe ich auch dies ausgesucht.

Erster Eindruck: Es ist kurz und sagt trotzdem viel aus. Es ist ehrfürchtig und erweckt Respekt. Die Autorin redet nicht nur darüber wie die Situation für die Menschen ist, sondern auch das die Tiere es schlimm finden und Selbstmord begehen. Es regt zum Nachdenken an und schüchtert ein.

Deutungshypothese: Ich denke es handelt sich um die Pandemie und um die Charaktere der Welt und wie diese auf die Situation reagieren.

Inhaltsanalyse: Belege: Benennung eines Weltstillstandes (V1), als gefrorene Ohnmacht (V2) um das Gefühl des Menschen dar zu stellen. "Unwirkliche Ruhe" über den Plätzen (V4). Auch die Vögel merken die Pandemie (V5).

Sprachanalyse: In dem Gedicht gibt es weder Anaphern noch Aliterationen. Ich kann auch keine Funktionen finden und auch keine Reimpaare.

Beutreut von: MaFlo