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Schule: https://www.nellysachs.de/

Seminar : Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Meine Projekte : Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt

Mein Arbeitsschwerpunkt: Meine Gedichtauswahl:

Begründung: Ich habe mich für diese zwei Gedichte entschieden, da ich sie am interessantesten fand und ich denke das ich mit diesen gut arbeiten könnte.

Erster Eindruck:

Das Gedicht von Nelly Sachs "Gebete für den toten Bräutigam" wirkt auf mich sehr traurig, sie drückt mit ihren Gefühlen aus wie schwer es ihr fällt ihren Bräutigam nicht mehr zu haben und man kann sich in ihre Lage hinein versetzen. Nelly Sachs: Gebete für den toten Bräutigam: Ich denke sie hat das Gedicht an ihren verstorbenen Mann geschrieben um welchen sie sehr trauert. Wahrscheinlich weiß sie nicht wie er gestorben ist, da sie sich fragt was dieser als letztes gesehen hat als er gestorben ist.

inhaltlicher Aufbau:

Inhaltsangabe: Nelly Sachs: Gebete für den toten Bräutigam

In dem Gedicht "Gebete für einen den Bräutigam" erschienen im Jahr 1946 und geschrieben von Nelly Sachs, wird die Sehnsucht nach einem verstorbenen Mann thematisiert. Das Gedicht ist in fünf Strophen und insgesamt 30 Versen aufgebaut. Die Autorin erzählt von einer bitteren Erfahrung, die sie erlebt hat. Sie trauert um ihren verstorbenen Mann und stellt sich viele Fragen, auf die nur er antworten könnte.

Inhaltsanalyse:

Nelly Sachs: In ihrem Gedicht "Gebete für den toten Bräutigam" erzählt Nelly Sachs davon, wie sie um ihren verstorbenen Mann trauert, indem sie sagt dass Wasser vom Auge tropfe (V.3). Aus dem Satz "Dein Staub vernehmlich rufe zum ewigen Leben"(V.4), kann man deuten, dass die Leiche ihres Mannes verbrannt wurde, da dies üblich ist in der jüdischen Religion. Sie fragt sich: "Worauf dein letzter Blick ruhte." , daraus lässt schließen, dass Nelly Sachs bei seinem Tod nicht dabei war und er wahrscheinlich von jemandem ermordet wurde. Außerdem äußerte sie die Frage, ob es ein letzter Weg war (V.19). Nelly Sachs kommt aus einem Jüdischen Haushalt, weswegen ihr Mann ermordet wurde. Er wurde "qualverbrannt" (V.30). Er wollte nicht sterben und wurde dennoch ermordet.

Sprachanalyse:

Nelly Sachs: Gebete für den toten Bräutigam In ihrem Gedicht bezieht sich Nelly Sachs auf die Zeit des Nationalsozialismus und bringt diese Zeit in Verbindung mit dem Tod ihres Mannes. Sie habe eine Kerze für ihn entzündet (V.1), welches als ein Symbol ist für den Tod, da man für verstorbene Menschen eine Kerze entzündet. Wasser tropfe ihr vom Auge (V.3), sie trauert um ihren Verstorbenen Mann, sie stellt das Wasser als Metonymie für ihre Tränen dar. „Dein Staub“ (V.4) ü, deutet auf den im Klematorium verbrannten Körper und dient als Symbol des Todes. Mit „schon schwarz geworden“ (V.16), ist der Tod gemeint da schwarz als ein Symbol für den Tod dient. Sie fragt sich ob ihr Mann von einem „Vogelzeichen“ (V.28) gerufen wurde, Vogelzeichen symbolisiert den Frieden, den ihr Mann gefunden hat. Die Metapher „qualverbrannten Leib“ (V.30), passt zur Metapher „Dein Staub“ (V.4) und zeigt erneut, dass Menschen in den Klematorien gelitten haben.

Formanalyse:

Das Gedicht ist in fünf Strophen und 30 Verse unterteilt. Es baut auf einem fünf-hebigen Jambus und die Kadenz ist weiblich ( Die Kerze, die ich für dich entzündet habe V.1). Das Reimschema des Gedichtes ist der Kreuzreim. Durch den Jambus wirkt das Gedicht rhythmisch, wie ein Lied.

Erster Eindruck:

Das Gedicht von Eva Strasser "Die Welt steht still" wirkt auf mich sehr düster und beschreibt ungefähr meine eigene Lage während der Corona-Pandemie. Man fühlt sich eingeengt und einem sind quasi "die Hände gebunden" etwas zu machen, was Eva Strasser in ihrem Gedicht gut verdeutlicht.

Deutungshypothese:

Eva Strasser: Das Gedicht von Eva Strasser basiert auf der aktuellen Lage der Corona-Pandemie, denn sie beschreibt den Lockdown in dem sie sagt, dass auf den Plätzen Ruhe herrsche und die Stadt wie eine Wüste wirke.

inhaltlicher Aufbau:

Inhaltsangabe: Die Welt steht still

In dem Gedicht "Die Welt steht still" erschienen im Jahr 2020 und geschrieben von Eva Strasser, wird die aktuelle Lage der Corona-Pandemie thematisiert. Das Gedicht ist auf einer Strophe und acht Versen aufgebaut. In ihrem Gedicht erzählt die Autorin wie die Quarantäne sich für sie angefühlt hat. Man versetzt sich sofort in das Geschehen und kann die Lage außerdem auf sich selbst übernehmen, da viele diese Situation mindestens einmal erlebt haben.

Inhaltsanalyse:

Eva Strasser:

Mit ihrem Gedicht will Eva Strasser aussagen, wie sich die Welt verändert hat während der Corona-Pandemie. Es schwebe unwirkliche Unruhe über den Plätzen (V.3f), diese Metapher beschreibt die Lockdown Zeit, als kaum Menschen mehr auf den Straßen zusehen waren und alle in ihren Häusern saßen und darauf warteten, dass die Welt wieder zur Normalität zurückkehrt. Vögel würden Selbstmord begehen (V.5), bedeutet, dass die Jugendlichen, die normalerweise ihre Freiheit auslebten und genossen, sich zu Hause schrecklich und eingeengt fühlen. Außerdem würden laut ihr die Mauern einstürzen (V.6), was die Wirtschaft betrifft. Da die Schulen teilweise geschlossen werden mussten, die Kontakte eingeschränkt waren und alle Geschäfte schließen mussten, wirkte sich dies negativ auf die Wirtschaft, nicht nur von Deutschland, aus.

Sprachanalyse:

Eva Strasser: Die Welt steht still

In ihrem Gedicht bezieht sich Eva Strasser auf die aktuelle Lage der Corona-Pandemie. Die Personifikation „Die Welt steht still“ (V.1), dient als Zeichen, dass in der momentanen Zeit, Ruhe auf der Welt herrscht. Die „gefrorene Ohnmacht“ (V.2), symbolisiert die Hilflosigkeit und das Bedrohungsgefühl, welches man in der aktuellen Lage empfindet. Durch das suizidales Verhalten der Vögel „Vögel begehen Selbstmord“ (V.5), kommt einem der Frieden gebrochen vor. Eine weitere Metapher „Mauern stürzen ein“ (V.6), beschreibt den wirtschaftlichen Einsturz, der durch den Lockdown passiert ist. Das Symbol „Wüste“ (V.7) deutet auf auf einen Verlassenen und Isolierten Ort. Die „gebrochenen Blumen“ (V.8), gibt das Unglück und die Trauer der Menschen an.

Formanalyse:

Das Gedicht ist in eine Strophe und acht Verse eingeteilt. Es hat einen ständigen Wechsel zwischen einem 3-hebigen Jambus (V.2) und einem 4-hebigen Trochäus (V.3). Durch diesen Wechsel hat das Gedicht keine einheitliche Kadenz, sondern tauscht zwischen weiblichen und männlichen Kadenzen. Es hat kein Reimschema. Dieses Durcheinander, deutet auf das Chaos, dass in der derzeitigen Lage auf den Straßen herrscht.

Betreut von: MaFlo