Benutzer:Buss-Haskert/Mathe Q1 Integralrechnung
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Einführung in die Integralrechnung
Rekonstruktion einer Größe
Die Fläche unter den Kurven gibt jeweils die zurückgelegte Strecke s an. Berechne also die Flächen.
a) Zerlege die Flächen in 3 Teilflächen: A1 = ADreick; A2 = ARechteck und A3 = ADreieck
A =
=
= 5 (m)
Alternativ kannst du den Flächeninhalt auch mit der Formel für das Trapez bestimmen:
ATrapez = = = 5 (m).
Lösung zur Testaufgabe 1:
a) Zerlege die Fläche in Teilflächen (waagerechte Linie ab 2), zu denen du einen Flächeninhaltsformel kennst, hier also ein Trapez und ein Dreieck.
A = ATrapez + ADreieck
= +
= 14 + 12 = 26 (m³)
Da zu Beginn schon 10 m³ im Tank waren, sind es nun insgesamt 36 m².
b) Pro Minute fließen 3 m³ aus dem Tank, bis 36 m³ herausgeflossen sind dauert es also:
36 : 3 = 12 (min).
Der Graph der Vertikalgeschwindigkeit (also nach oben/unten) in Abhängigkeit von der Zeit ist gegeben. Dann lässt sich die Höhe des Ballons mithilfe des (orientierten) Flächeninhaltes rekonstruieren.
Dabei ist die Geschwindigkeit zu Beginn des Zeitraumes zu berücksichtigen.
Im ersten Zeitraum (von 0-5 Sekunden) steigt die Geschwindigkeit von 1 auf 2 , der Ballon steigt also immer schneller nach oben. Dann bleibt sie (von 5-10 s) konstant, der Ballon bewegt sich also mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit weiter aufwärts.
Im Zeitraum von 10 -15 s nimmt die Geschwindigkeit bis auf 0 ab, der Ballon bewegt sich also immer langsamer nach oben, bis er im Zeitraum von 15-20 Sekunden seine Höhe nicht mehr ändert, da die Geschwindigkeit hier 0 ist.
...
Um die Höhe des Ballons nach 60 Sekunden zu bestimmen, berechne den orientierten Flächeninhalt, den der Graph der Vertikalgeschwindigkeit mit der x-Achse einschließt. Zerlege dazu die Fläche in geeignete Teilflächen.
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A = 7,5 + 15 + 10 - 22,5 = 10 (m)
a) Zu bestimmen ist die Fläche
a) Gesucht ist die Fläche unter der Kurve bis 90 Minuten vor Spielbeginn, als von 16.50 Uhr bis 17:30 Uhr. Diese Fläche ist ein Dreieck mit der Grundseite 40 (min) und der Höhe 100 (Personen pro Minute). Also A = = 2000 (Personen).
Für die Anzahl der Personen bis 70 Minuten vor Spielbeginn addiere die Trapezfläche von 17:30 Uhr bis 17:50 Uhr dazu (oder Rechteck und Dreieck).
A = 2000 + = 2000 + 3000 = 5000 (Personen). Da der Einlass schon begonnen hat, werden pro Minute 200 Personen eingelassen, also insgesamt 20·200 = 4000 (Personen). Es warten also noch 5000 - 4000 = 1000 (Personen.)
b) In der Zeit von 17:50 Uhr bis 18:30 Uhr wird die maximale Einlassrate überschritten, hier müssen also noch Personen warten (zusätzlich zu den 1000 Personen von 17;50 Uhr). Berechne die Trapezfläche:
A = = 1500
Untersumme und Obersumme; Bestimmtes Integral
Integralschreibweise:
1. Bestimme die Integrationsgrenzen: Von wo bis wo soll die Fläche berechnet werden?
2. Bestimme den Integrand: Von welcher Funktion soll die Flächen berechnet werden?
3. Bestimme das Differenzial
a) A =
b) Um die Integrationsgrenzen zu bestimmen, berechne zunächst die Nullstellen der Funktion g(x).
g(x) ist eine nach unten geöffnete Normalparabel, die um 3 Einheiten entlang der y-Achse verschoben wurde, die Funktionsgleichung lautet also
g(x) = -x² + 3
Nullstellen: g(x) = 0
-x² + 3 = 0 |+x²
3 = x² |
- = x1; =x2
A =
c) A =
S. 55, Nr. 4 https://www.geogebra.org/classic/nnrgeh2m

Interpretation: Die Pflanze ist nach 100 Tagen auf eine Größe von ca. 2,07 m gewachsen.
S. 55, Nr. 5a https://www.geogebra.org/m/rqhdk5nq

S. 55, Nr. 5b https://www.geogebra.org/m/awxfwjap

S. 55, Nr. 5c https://www.geogebra.org/m/rqmv8vhy

Stelle dir den Verlauf der Funktionsgraphen im Koordinatensystem vor. Verlaufen sie zwischen den Integrationsgrenzen oberhalb oder unterhalb der x-Achse?
a) f(x) = x² verläuft immer oberhalb der x-Achse, daher ist das Integral positiv.
b) f(x) = -x4 verläuft immer unterhalb der x-Achse, daher ist das Integral negativ.
c) f(x) = x³ verläuft symmetrisch links von der y-Achse unterhalb und rechts von der y-Achse oberhalb der x-Achse. Von -4 bis 0 ist mehr Fläche unterhalb der x-Achse als von 0-2 oberhalb, daher ist das Integral negativ.
d) f(x) = (x-2)² ist eine um 2 LE nach rechts verschobene Normalparabel, die Fläche ist immer oberhalb der x-Achse, daher ist das Integral positiv.
S. 56, Nr. 11a https://www.geogebra.org/m/tracazj8

S. 56, Nr. 11b https://www.geogebra.org/m/nmbnu9ms

S. 56, Nr. 11c https://www.geogebra.org/m/htxsyfwc

S. 56, Nr. 11d https://www.geogebra.org/m/xaemqdvt

a) Mit dem Integral bestimmst du die Füllhöhe (in mm!) nach 10 Minuten. Die Integrationsgrenzen sind 0 und 10.
Originallink https://www.geogebra.org/m/huuz9tju

Originallink https://www.geogebra.org/m/yzw9pc8z

Originallink https://www.geogebra.org/m/j5vjjt9u

S. 57, Nr. 21a https://www.geogebra.org/m/rtmspkuk

S. 57, Nr. 21b https://www.geogebra.org/m/xyheyy73

S. 57, Nr. 21c https://www.geogebra.org/m/jjs83ka6

Hauptsatz der Differenzial und Integralrechnung
Stammfunktion skizzieren
Tipp zu S. 60, Nr. 4a https://www.geogebra.org/m/yxmrxmqh

Tipp zu S. 60, Nr. 4b https://www.geogebra.org/m/zugc2bjm

1 F(x) = x³
F'(x) = 3·x² = x³ , also Buchstabe E
f(x) = 6x²
F(x) = 2x³ ist Stammfunktion von f(x), denn
F'(x) = 3·2x² = 6x² = f(x).
Hauptsatz der Integralrechung:
= F(2) - F(1) = 2·2³ - 2·1³ = 16 - 2 = 14 (Flächeneinheiten).
a) f(x) = 3x²; F(x) =
F'(x) = a·xa-1; a=3
b) f(x) = 2x; F(x) = x² - a
F'(x) = 2·x also darf a alle Werte annehmen, a ∈ ℝ
Tipp zu S. 60, Nr. 4a https://www.geogebra.org/m/yxmrxmqh

Tipp zu S. 60, Nr. 4b https://www.geogebra.org/m/zugc2bjm

Idee: Da F'(x) = f(X) gilt, beschreibt f(x) die jeweilige Steigung von F(x) an der Stelle x, also das Monotonieverhalten von F(x).
a) Der Graph von f schneidet die x-Achse zweimal. Das Monotonieverhalten von F(x) ändert sich also zweimal. An den Stellen, an denen F'(x) = f(x) das Vorzeichen wechselt.
F hat dort also zwei Extremstellen.
Bei x=0 wechselt F' vom negativen Bereich in den positiven, F fällt also zunächst und steigt dann, dort hat F also einen Tiefpunkt.
Bei x=5 wechselt F' vom positiven in den negativen Bereich, F steigt also zunächst und fällt dann, dort hat F also einen Hochpunkt.
b) Zerlege die Fläche unter dem Graphen in zwei Dreiecke (von x=0 bis x=1 und von x=4 bis x=5), in ein Rechteck von x=1 bis x=4 mit der Höhe 1 und ein Trapez von x=1 bis x=4 mit der Höhe 0,5.
A = ·1·1 + 3·1 + ·(3+1)·0,5 + ·1·1
A = 0,5 + 3 + 1 + 0,5
A = 5 (FE)
Tipp zu S. 61, Nr. 6 I https://www.geogebra.org/m/c9anmg5a

Tipp zu S. 61, Nr. 6 II https://www.geogebra.org/m/fdqkpzuy

Tipp zu S. 61, Nr. 9 https://www.geogebra.org/m/kymjwc79

Interpretation des Integrals im Sachzusammenhang
Stammfunktion bilden
S. 65, Nr. 1
a) f(x) = x; Potenzregel: F1(x) = ; F2(x) = + 3 (+c, irgendeine Zahl)
b) f(x) = 2x; Faktorregel (2) und Potenzregel (x): F1(x) = 2· = x²; F2(x) = 2· = x² + 2
c) f(x) = x²; Potenzregel: F1(x) = ; F2(x) = +6
d) f(x) = 3x²; Faktorregel (3) und Potenzregel (x²): F(x) = 3· = x³
e) Potenzregel
f) Potenzregel
g) f(x) = 7; f(x) = 7; also F1(x) = 7· = 7x; ...
h) f(x) = 0; F(x) = 3 (allgemein c, irgendeine Zahl)
i) f(X) = x² + x; Summenregel und Potenzregel: F1(x) = +
j) Summenregel und Potenzregel
k) f(x) = 0,5x + 1; Summenregel, Faktorregel und Potenzregel: F1(x) = 0,5· + 1x; f2(x) = ...
S. 65, Nr. 3 (vergleiche mit Beispiel 2, S. 64)
a) f(x) = 5
Eine Stammfunktion von f(x) ist F(x) = 5x
A = = =
= F(20) - F(10) = 5·20 - 5·10 = 100 - 50 = 50 FE (Flächeneinheiten)
b) f(x) = 2x
Eine Stammfunktion von f(x) ist F(x) = 2· = x²
A = = =
= F(3) - F(0) = 3² - 0² = 9 FE (Flächeneinheiten)
S. 65, Nr. 4 (vergleiche mit Beispiel 2, S. 64)
a) h(x) = -x²+1
Eine Stammfunktion von h(x) ist H(x) = - + x
=
=
= H(1) - H(-1)
= - + 1 - (- + (-1))
= - (-)
= +
= FE (Flächeneinheiten)
b) k(x) = - 3
Eine Stammfunktion von k(x) ist K(x) = - 3x = - 3x
=
=
= K(2) - K(-2)
= - 3·2 - ( - 3·(-2))
= 2 - 6 - (-2 - (-6))
= -4 - 4
= -8 FE (Flächeneinheiten)
c) f(x) =
Eine Stammfunktion von f(x) ist F(x) =
=
=
= F(1,5) - F(-1,5)
= ) =
= )
S. 65, Nr. 5
a) f(x) = x²
Eine Stammfunktion von f(x) ist F(x) =
=
=
= F(5) - F(-2)
= - ()
= - (-)
= +
= = 44 FE (Flächeneinheiten)
b) f(x) = -
Eine Stammfunktion von f(x) ist F(x) = - = -
...
f(x) =
Stammfunktion: F(x) =
=
=
= - ()
= 1 - 0
= 1 (FE)
a) Bedeutung im Sachzusammenhang: x sind die Sekunden, f(x) die Geschwindigkeit in Metern pro Sekunde, dann gibt die Fläche unter dem Graphen von f die Strecke in Metern an, die bis zum Zeitpunkt x zurückgelegt wurde. Es wurde also eine Strecke in 3 Sekunden eine Strecke von 1 m zurückgelegt.
Tipp: Schau die Einheiten von x und f(x) an, sie helfen dir, die Bedeutung des Integrals herauszufinden.
<
t sind die Anzahl der Tage, w(t) beschreibt das Wachstum in cm pro Tag, also bedeutet der Wert des Integrals das Wachstum im Zeitraum der ersten 100 Tage.
a) f(t) beschreibt die Zuflussrate. Um den Zeitpunkt der größten Zuflussrate zu ermitteln, muss das Extremum der Funktion bestimmt werden, also:
notwendige Bedingung für Extremstellen: f'(t) = 0
hinreichende Bedingung für Extremstellen: f"(t) 0
Bestimme die 1. und 2. Ableitung von f(t) und berechne die Extremstelle bzw. nutze ein MMS.
Lösung HP bei t1 ≈ 2,79 HP(2,79|4,82); TP bei t2 ≈ 9,21.
Randbetrachtung: f(0) = 0 < 4,82 und f(12) = 3 < 4,82.
b) Stammfunktion F(t) = ·t4 - ·t³ + ·t²
= t4 - t³ + t²
Bestimmen der Wassermenge im Tank nach 12 Tagen:
=
=
= ·124 - ·12³ + ·12² - (·04 - ·0³ + ·0²)
= 18 - 0
= 18 (m³)
Da zu Beginn schon 4 m³ Wasser im Tank waren, sind nach 12 Tagen insgesamt 22 m³ Wasser im Tank.
c) Die Stammfunktion F(t) beschreibt die Wassermenge, die nach t Stunden im Tank hinzugekommen ist. Um die maximale Wassermenge im Tank zu bestimmen, müssen wir die Extremstellen der Stammfunktion (also die Nullstellen von f(t)) bestimmen.
Bestimme die Extremstellen von F(t) mit einer MMS:
t1 = 7; t2 = 11
Wegen des Vorzeichenwechsels von f(x) liegt bei t1 = 7 ein Maximum vor und bei t2 = 11 ein Minimum.
HP (7|21,44)
Die Funktion f(t) beschreibt die Wachstumsgeschwindigkeit einer Fichte in den ersten 30 Jahren (in Meter pro Jahr, t in Jahren).
a) f(10) gibt die Wachstumsgeschwindikgeit der Fichte im 10. Jahr an, also mit welcher Geschindigkeit wächst die Fichte in diesem Jahr.
b) Um die höchste Wachstumsgeschwindigkeit zu berechnen, musst du die Extremstellen von f(t) berechnen.
c) Um die Höhe der Fichte nach 30 Jahren zu berechnen, benötigst du zunächst das gesamte Wachstum in den 30 Jahren und addierst dazu die Anfangshöhe von 1m.
Berechne das Integral von 0 bis 30.
f(x) = 2x
F(x) = 2·x² + c = x² + c
F(1) = 2, also
2 = 1² + c |-1
1 = c
F(x) = x² + 1
f(x) = 0,1(x²-1)(x-3)(x+4)
Um die Stammfunktion zu bilden, löse die Klammern auf (ausmultiplizieren).
f(x) = 0,1(x² - 1)(x - 3)(x + 4)
= 0,1(x³ - 3x² - 1x + 3)(x + 4)
= 0,1 ( + 4x³ - 3x³ - 12x² - x² - 4x + 3x + 12)
= 0,1 ( + x³ -13x² - x + 12)
= 0,1 + 0,1x³ -1,3x² - 0,1x + 1,2
In dieser Darstellung kannst du die Stammfunktion (wie immer) bilden.
