Benutzer:AmKöNSG

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Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium

Seminar: Nelly-Sachs-Gynasium

Meine Projekte: Dramenanalyse Nathan der Weise


Betreut von: MaFlo

Zusammenfassung Nathan der Weise

Das Drama ,,Nathan der Weise” von Lessing spielt zur Zeit der Aufklärung. Es besteht aus fünf Akten und handelt von einem jüdischen Kaufmann mit dem Namen Nathan, dieser ist die Hauptfigur. Seine Rolle steht für Religionsfreiheit und Toleranz.

Nathan kommt von einer Reise wieder und erfährt von Daja, der Erzieherin seiner Adoptivtochter Recha, dass sein Haus gebrannt hat und seine Tochter fast mit verbrannt wäre. Recha, die christlich getauft wurde aber jüdisch erzogen wurde, wurde aber von einem Tempelherrn, der ein Christ war, gerettet. Nathan arrangiert ein Treffen zwischen Recha und dem Tempelherrn und der Tempelherr verliebt sich sofort in Nathans Tochter. Er bittet bei Nathan um die Hand seiner Tochter, dieser war etwas skeptisch und ging zum muslimischen Sultan Saladin. Dort stellt der Sultan dann fest das der Tempelherr seinem verstorbenen Bruder sehr ähnlich sieht und so kommt raus das der Tempelherr und Recha Geschwister sind und der Sultan deren Onkel ist. Am Ende sind alle froh das sie ihre Familie gefunden haben.

Charakterisierung von Nathan:

Die Lektüre ,,Nathan der Weise” ist ein Drama, welches von Gotthold Ephraim Lessing im Jahr 1779 verfasst wurde. Er verfasste es nach einer religiösen Auseinandersetzung mit Pastor Melchior Goeze.

Nathan, die Hauptfigur des Dramas, ist ein reicher Geschäftsmann, der von einer Geschäftsreise wiederkommt. (vgl. V.4-6) Er ist ein fürsorglicher Vater, denn als er hört das seine Tochter fast verbrannt ist, ist er sehr verschreckt. (vgl. V.20-26) Man merkt das Nathan kein materieller Mensch ist und sich nicht um das Geld für ein neues Haus sorgt. (vgl. V.16) Nathan möchte den Retter seiner Tochter kennenlernen, weil er so Dankbar ist das er das wertvollste in seinem Leben gerettet hat. (vgl. V.92-93) Er ist auch sehr offen, denn obwohl er Jude ist, ist Daja, die Erzieherin von Recha, eine Christin genauso wie der Retter seiner Tochter und das stört ihn nicht.  

Zusammenfassend lässt sich durch Szene 1.1 von Nathan sagen, dass er ein reicher Geschäftsmann und ein fürsorglicher Vater ist.

Charakterisierung von Nathan aus Sicht von Daja:

Die Lektüre ,,Nathan der Weise” ist ein Drama, welches von Gotthold Ephraim Lessing im Jahr 1779 verfasst wurde. Er verfasste es nach einer religiösen Auseinandersetzung mit Pastor Melchior Goeze.

Nathan, die Hauptfigur des Dramas, ist ein reicher Geschäftsmann, der von einer Geschäftsreise wiederkommt. (vgl. V.4-6) Er ist ein fürsorglicher Vater, denn als er hört das seine Tochter fast verbrannt ist, ist er sehr verschreckt. (vgl. V.20-26) Man merkt das Nathan ein materieller Mensch ist und sich nicht um das Geld für ein neues Haus sorgt. (vgl. V.16) Außerdem möchte er seine Probleme mit Daja, durch Materielles lösen.(vgl. V.45–46) Nathan möchte den Retter seiner Tochter kennenlernen, weil er so Dankbar ist das er das wertvollste in seinem Leben gerettet hat. (vgl. V.92-93) Er ist auch sehr offen, denn obwohl er Jude ist, ist Daja, die Erzieherin von Recha, eine Christin genauso wie der Retter seiner Tochter und das stört ihn nicht.  

Zusammenfassend lässt sich durch Szene 1.1 von Nathan sagen, dass er ein reicher Geschäftsmann und ein fürsorglicher Vater ist.


Bewertung von LEOBNSG :

Deine Charakterisierung ist etwas zu kurz, trotzdem finde ich das du die wichtigsten Charakterzüge von Nathan genannt hast.

Gespräch zwischen Nathan und dem Tempelherrn:

Sinnesabschnitte:

1.Sinnesabschnitt (1191- 1219):

Im ersten Sinnesabschnitt stellt Nathan sich dem Tempelherrn vor, dieser reagiert aus Nathan und seinen Grund zu ihn auszusuchen abweisend.

2.Sinnesabschnitt (1220- 1246):

Nathan möchte zum Dank den Wunsch des Tempelherrn wissen. Der Tempelherr wollte zuerst nichts, doch meinte dann das er wenn sein Mantel kaputt ist einen neuen bekommen wolle.

3.Abschnitt(1247-1268):

Der Mantel, des Tempelherrn, hat einen Brandfleck durch die Rettung von Recha. Diesen Fleck küsst Nathan und der Tempelherr nennt ihn nicht mehr Jude, sondern bei seinem richtigem Namen.

4.Abschnitt(1269-1304):

Nathan erklärt das es nicht auf die Religionen oder Herkunft ankommt um ein guter Mensch zu sein, diese Aussage bestätigt der Tempelherr.

5.Abschnitt(1305-1340):

Nathan und der Tempelherr werden Freunde und Daja kommt zu ihnen.

Funktion der Sinnesabschnitte:

1.Sinnesabschnitt: Nathan und der Tempelherr treffen sich, weil Nathan sich bei ohm bedanken möchte. Der Tempelherr ist abweisend zu Nathan, weil er Christ und Nathan Jude ist.

2.Sinnesabschnitt: Nathan möchte zum Dank dem Tempelherrn etwas schenken, dieser lehnt ab, weil er Vorurteile gegenüber Juden hat.

3.Sinnesabschnitt: Nathan küsst den Brandfleck auf dem Mantel des Tempelherrn, damit er seinen Dank zeigen kann.

4.Sinnesabschnitt:

5.Sinnesabschnitt:Nathan und der Tempelherr haben die gleiche Meinung über die verschiedenen Religionen, dadurch freunden sie sich an.

Nathans Sprechweise:

Nathan ist am Anfang nett und höflich zum Tempelherrn, denn er möchte sich für die Rettung seiner Tochter bedanken. Als der Tempelherr diesen Dank jedoch ablehnt wird Nathan etwas panisch und weiß nicht wie er damit umgehen soll, dass der Tempelherr keinen Dank von ihm möchte. Trotzdem beharrt er weiter auf dem Dank den er überbringen möchte und so überzeugt er den Tempelherrn auch. Nathan ist sehr überzeugt von seiner Meinung, dass es in jeder Religion gute Menschen gibt.

Tempelherr Sprechweise:

Der Tempelherr reagiert zunächst sehr genervt und herablassend auf Nathan. Dieses Sprachverhalten hat er bis Nathan seinen Mantel küsst. Ab diesem Zeitpunkt redet er weniger herablassen gegenüber Nathan. Am Ende wird der Tempelherr viel netter, denn er merkt, dass er sich gut mit Nathan versteht und das sie die gleiche Meinung haben zum Thema der verschiedenen Religionen.

Der aufhalsten Aufstieg des Arturo Ui

Ergänzungen

Adressatenkreis: Brecht hat das Stück geschrieben um es in der USA aufführen zu lassen

zeitliche Einordnung:

Handlungszeit:

–Szene 1–3: Spielt nach Hitlers Putschversuch(1923)

-Szene 4-6: Soll das Bündnis der konservativen Kräfte und der Wirtschaft mit Hitler zeigen

-Szene 7-8: Zeigt die Übernahme der Führung von Hitler und die Ausschaltung der Opposition

-Szene 9-12: Es werden Gegner ausgeschaltet und es gibt keine demokratische Freiheit mehr

-Szene 13-17: Festigung der Macht durch imperialistische Expansion (Einmarsch in Österreich)

Entstehungszeit: Das Drama wurde 1941 im finnischen Exil. Er hat in nur drei Wochen das Stück runter geschrieben. Die ersten Ideen zu Arturo Ui kamen Brecht schon 1934, das lässt sich aus einem Gespräch mit Walter Benjamin erschließen.

Was bedeutet die Exilsituation für das Leben und das Schreiben Brechts?

Exil: Wenn eine Person oder eine Volksgruppe aufgrund von Verfolgung oder Vertreibung in einem anderen Land als ihrem Heimatland lebt.

Brecht durchlief in seinem Exil die Tschechischeslowakei, Österreich, Schweiz, Frankreich, Dänemark, Schweden, Finnland und die USA. Er schrieb in seinem Gedicht ,, Über die Bezeichnung Emigrant‘‘, dass er sich nicht wie ein Emigrant/Auswanderer fühlt, weil er nicht aus freien Stücken aus seinem Land gegangen ist (vgl.V.2-3). Deswegen fühlt er sich in den Ländern die er im Exil durchläuft auch nicht heimisch (vgl.V.7). Obwohl Brecht nicht glücklich mit der Situation war schrieb er weiter an seinem Stücken(„Gedanken über die Dauer des Exils“ vgl.V.23-25). Anfang wollte er nicht ankommen in dem neuen Land in das er gezogen war(vgl.V.7-9), doch dann wollte er seine Zeit nicht verschwenden und sah ein das der Exil noch länger dauern wird als erwartet(vgl.V.26-28).


Inwiefern spiegelt sich Brechts Situation im Arbeitsjournal?

In seinem Arbeitsjournal verfasste Brecht seine Gedanken und Ideen zu seinen Dramen. Ihm war zu Beispiel wichtig im Arturo Ui die währenddessen passierenden historischen Ereignisse durchscheinen zu lassen (vgl. 1.4.41 Z.1-2). Er verschriftlichte in seinem Arbeitsjournal auch die Kriegsereignisse(vgl.9.4.41) und auch seine Karriere bzw. die Gefühle die er hat spielen eine Rolle (vgl 20.4.41). Er kritisierte sich selbst auch in seinem Arbeitsjournal(vgl.24.4.41 Z.6)

Wir empfand Brecht das Exil? Wie hat er es lyrisch verarbeitet?

Brecht empfand das Exil als etwas ungerechtes ,denn er sah sich selbst nicht als ein Emigrant/ Auswanderer. Weil er eben nicht freiwillig aus seiner Heimat wegging, sondern aus Angst(„Über die Bezeichnung Emigrant“ V.2–3)hatte.

Brecht und Lessing in Vergleich

Lessing hat zur Zeit der Aufklärung sein Drama ,,Nathan der Weise" geschrieben, deshalb möchte er mit seinem Drama auch ein Stück weit aufklären. Auch Brecht möchte mit seinem Drama ,,der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui", welches er zur Zeit des Nationalsozialismus geschrieben hat, etwas bewirken bzw. die Leute darüber aufklären was zu dieser Zeit passiert ist. Lessing hat sich und andere Personen als neue Figuren in seinem Drama eingesetzt, auch Brecht hat Personen dargestellt die es wirklich gab. Diese Figuren kannte er zwar nicht persönlich so wie Lessing trotzdem spielten sie eine große Rolle in seinem Leben. Brecht schreibt das Drama in einem Exil und zeigt und so seine Sorgen bzw. Gefühle, auch Lessing hat in seinem Drama seine Gefühle dargestellt, denn kurz bevor er das Drama schrieb starben seine Frau und sein Kind. Er machte auch seinem Streit mit Goeze Luft und stellte ihn in seinem Drama dar.


Brecht hat gut gezeigt das man Hitler nicht einfach hätte gehorchen müssen/sollen, sondern das man ihn aufhalten hätte können. So wie man auch Arturo Ui hätte aufhalten können. Man merkt das er die Situation in der er ist und wie in Deutschland regiert wird als falsch und ungerecht ansieht.

Charakterisierung Sheet

Sheet ist eine Nebenfigur und ist am Anfang des Stücks im Besitz einer Reederei. In der 2. Szene wird er von Flake überredet diese billig zu verkaufen(vgl.S.20). Während sie über den Verkauf verhandeln laufen Ui und seine Gangster an ihnen vorbei(vgl.S.18). Diese Begegnung war die einzige von Sheet und Ui. Er tritt nur noch in Szene 6 auf in der er tot aufgefunden wurde(vgl.S.45). Es wird von einigen Personen vermutet er habe sich selbst umgebracht(vgl.S.92), andere glauben er wurde ermordet. Später beschuldigt Dogsborough die Gangster in seinem Testament Sheet ermordet zu haben(vgl.S.79). Sheet hinterlässt eine Frau(vgl.S.18) und wurde als schweigsamer(vgl.S.45), aber ehrlicher Geschäftsmann beschrieben(vgl.S.50).

[JaHNSG, MaBNSG]


Fazit zum ,,Weg zur Macht"

Das Drama wird meist in 4 Abschnitte eingeteilt. Diese Abschnitte zeigen wie sich Uis Macht verändert und er immer dreister wird. Am Anfang hört er von Dogsboroughs ,,krummen Geschäften" und nutzt die Chance um Dogsborough einen Plan vorzuschlagen. Ui erzählt Dogsborough, dass er ihn schützen möchte vor allem was kommt, dabei schützt Dogsborough eigentlich Ui. Er nutzt sein Wissen gegen Dogsbolrough um ihn zu überreden. Ui lässt im Laufe des Stücks viele Zeugen von den Geschäften von Dogsborough umbringen, weil ihm dann keiner mehr im Weg stehen kann. Er lässt nur die ermorden die sich ihm in den Weg stellen, die anderen Zeugen haben dadurch Angst sich ihm in den Weg zustellen oder sagen nichts weil sie, wegen Geld, von ihm abhängig sind. Die größten Mittel von Ui sind Angst und Geld, denn so stellt sich ihm keiner in den Weg, sondern alle glauben ihm oder sagen nicht das sie ihm nicht glauben das er den Gemüsehandel in Chicago schützt. Als er die gewünschte Macht in Chicago erreicht hat möchte er seine Macht weiter ausbauen und noch andere Städte ,,

Die politische Situation in Deutschland und im Exil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier Brechts Schreibsituation vom 12./14.1. einfügen!

Brecht lebte in der Zeit, in der er das Drama schrieb im Exil. Er fühlte sich, aber trotzdem nicht als Immigrant, weil er nicht aus freien Stücken sein Land verließ. Er war trotz seiner Situation, die er für ungerecht hielt, jeden Tag aufs neue Produktiv.(Vgl. Gedanken über die Dauer des Exils V. 23-25)

Im Fazit auf einen Vergleich mit dem Lessings Vita achten.

Brecht möchte den Leute mit seinem Drama die politische Situation in Deutschland zu der Zeit der Weimarer Republik zeigen und ihnen mitteilen wie beeinflussbar sie sind. Auch Lessing wollte mit seinem Drama den Leuten „die Augen öffnen“, es ging ihm aber nicht um die politische Situation, sondern um die Offenheit gegenüber anderen Religionen. Brecht war selbst ein Opfer dieser politischen Situation, denn er floh aus seinem eigenen Land um der Regierung „auszuweichen“. Auch zu der Zeit in dem er sein Drama schrieb lebte Brecht im Exil, er drückte mit seinem Drama auch ein Teil seiner Gefühle zu der politischen Lage aus, denn er empfand die Situation als ungerecht. Auch Lessing zeigte mit seinem Drama ein Teil seiner Gefühle, denn er schrieb aus Protest gegenüber der Kirche.

Bitte sinnvoll mit der passenden Lessingseite verlinken!