Ergebnisse der Umfrage in den 6. Klassen/: Unterschied zwischen den Versionen

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Zunächst einmal ist es beachtlich, wie wenig Zeit auf Social Media verbracht wird. 70% der Schüler posten nicht, kaum einer gibt sein Aussehen oder seinen Standort frei. Daher werden wir eher „präventiv“ als „akut“ auf die Frage, was man im Internet über sich preisgibt, eingehen.
Zunächst einmal ist es beachtlich, wie wenig Zeit auf Social Media verbracht wird. 70% der Schüler posten nicht, kaum einer gibt sein Aussehen oder seinen Standort frei. Daher werden wir eher „präventiv“ als „akut“ auf die Frage, was man im Internet über sich preisgibt, eingehen.


Interessanter ist es eher bei der Frage „Was passiert mit meinen daten?“: Hier haben die meisten „Sie bleiben nur bei denjenigen, mit denen ich sie teile“ angekreuzt, was weitestgehend heutzutage eher unmöglich als wahrscheinlich ist. Sehr positiv ist allerdings, dass die meisten die Messenger App ''Signal''verwenden, welche als non-profit-Organisation für verschlüsselte Nachrichten bekannt ist, weshalb es durchaus möglich ist, dass ihre Daten weitestgehend privat bleiben.
Interessanter ist es eher bei der Frage „Was passiert mit meinen daten?“: Hier haben die meisten „Sie bleiben nur bei denjenigen, mit denen ich sie teile“ angekreuzt, was weitestgehend heutzutage eher unmöglich als wahrscheinlich ist. Sehr positiv ist allerdings, dass die meisten die Messenger App ''Signal'' verwenden, welche als non-profit-Organisation für verschlüsselte Nachrichten bekannt ist, weshalb es durchaus möglich ist, dass ihre Daten weitestgehend privat bleiben.


===Gaming===
===Gaming===
Rund 97% der Schüler gaben an ein Tablet/Handy zu besitzen. Von den Schülern gaben rund 30% noch an eine Konsole und ein Viertel gab an einen Computer zu besitzen. Nur 7% gaben an nicht zu spielen. Außerdem wurden die Schüler auch befragt, wie viel Zeit sie pro Woche mit Spielen verbringen. Dabei gaben rund 36% an 1-5 Stunden pro Woche mit Spielen zu verbringen. Bei 5-7 Stunden pro Woche gaben 38% der Befragten an. Nur 19 % der Schüler gaben an, weniger als eine Stunde mit dem Spielen zu verbringen. 6% verbringen sogar mehr als 7 Stunden wöchentlich mit Gaming. Anschließend wurden die Schüler befragt, welche Spielgenres ihnen am meisten gefallen. Die Mehrheit der Befragten gab an, dass Aufbauspiele, wie Clash of Clans, ihr Lieblingsgenre sei (50%), dicht gefolgt von Openworld Sandbox Spielen, wie Minecraft (48%). Des Weiteren war Jump´n´Run das Drittbeliebtesten Spielgenre mit 42 %. 12% gaben First Person Shooter als Lieblingsgenre an, 28 % stimmten für Gelegenheitsspiele, wie Candycrush an und nur 9% stimmten für Onlinevarianten von Brettspielen, wie Schach. Abschließend wurde noch die Frage gestellt, ob es von ihren Eltern Einschränkungen gibt. Dabei gaben 65% an, nur eine bestimmte Anzahl an Stunden Spielen zu dürfen, 45% dürfen nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit spielen, 17% nur bestimmte Spiele, 22% gaben an, nur am Wochenende spielen zu dürfen und nur 7% hatten gar keine Einschränkungen.
Neben den drei beliebtesten Kategorien Openworld, Aufbauspiele und Jump’n’Run belegt auch die Kategorie „First-Person-Shooter“ mit knapp 12% eine aussagekräftige Stelle in der Umfrage. Hierbei ist unser Ziel die Sensibilisierung und Aufklärung der Schüler im Bezug auf USK-Freigaben und deren Bedeutungen.
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===Social Media===
===Social Media===
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===Cybermobbing===
===Cybermobbing===
Beim Thema Cybermobbing setzt sich unsere Gruppe mit den Gefahren und Folgen von Mobbing im Internet und auf Social Media mit den Schülern außeinander. Spielerisch bringen wir den Schülern den Begriff Cybermobbing näher, erklären Parallelen und Unterschiede zu klassischem Mobbing im echten Leben und welche Folgen Mobbing im Internet mit sich bringen kann. Besonderen Wert legen wir auch darauf, den Schülern beizubringen, wie man sich gegen Cybermobbing wehren kann und wie man sich in Konfrontation damit verhalten sollte. Bei der Frage, ob sie schon Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht haben, gaben 75% an, dass sie nicht mit Cybermobbing in Berührung gekommen sind, wohingegen 25% angaben schon mal mit Cybermobbing Erfahrung gemacht haben. Als die Schüler gefragt wurden, ob sie glauben, dass im Netz mehr gemobbt wird, als in der Schule, waren 79% der Meinung, dass mehr im Netz gemobbt wird, als in der Schule, 13% wussten keine Antwort auf diese Frage, 3% stimmten dafür, dass mehr in der Schule gemobbt wird, und 5% waren sich nicht sicher. Bei der abschließenden frage, ob Cybermobbing oder Mobbing im echten Leben schlimmer sei, stimmten 41% für Cybermobbing, 41% für Mobbing im echten Leben und 18% stimmten für beides.
Beim Thema Cybermobbing setzt sich unsere Gruppe mit den Gefahren und Folgen von Mobbing im Internet und auf Social Media mit den Schülern außeinander. Spielerisch bringen wir den Schülern den Begriff Cybermobbing näher, erklären Parallelen und Unterschiede zu klassischem Mobbing im echten Leben und welche Folgen Mobbing im Internet mit sich bringen kann. Besonderen Wert legen wir auch darauf, den Schülern beizubringen, wie man sich gegen Cybermobbing wehren kann und wie man sich in Konfrontation damit verhalten sollte.

Aktuelle Version vom 15. Januar 2023, 16:08 Uhr

Allgemeine Informationen

Generell lässt sich sagen, dass die Umfrage eher skeptisch zu betrachten ist, da sie mit einem Jungs-Anteil von 83% unrepräsentativ sein könnte. Allerdings ist es beruhigend, zu sehen, dass die allermeisten die Umfrage ernsthaft ausgefüllt haben. Nur wenige meinten, bei „Welches Passwort meinst du wird am meisten benutzt?“, nicht ernsthaft gemeinte Antworten schreiben zu müssen.

Zunächst einmal ist es beachtlich, wie wenig Zeit auf Social Media verbracht wird. 70% der Schüler posten nicht, kaum einer gibt sein Aussehen oder seinen Standort frei. Daher werden wir eher „präventiv“ als „akut“ auf die Frage, was man im Internet über sich preisgibt, eingehen.

Interessanter ist es eher bei der Frage „Was passiert mit meinen daten?“: Hier haben die meisten „Sie bleiben nur bei denjenigen, mit denen ich sie teile“ angekreuzt, was weitestgehend heutzutage eher unmöglich als wahrscheinlich ist. Sehr positiv ist allerdings, dass die meisten die Messenger App Signal verwenden, welche als non-profit-Organisation für verschlüsselte Nachrichten bekannt ist, weshalb es durchaus möglich ist, dass ihre Daten weitestgehend privat bleiben.

Gaming

Neben den drei beliebtesten Kategorien Openworld, Aufbauspiele und Jump’n’Run belegt auch die Kategorie „First-Person-Shooter“ mit knapp 12% eine aussagekräftige Stelle in der Umfrage. Hierbei ist unser Ziel die Sensibilisierung und Aufklärung der Schüler im Bezug auf USK-Freigaben und deren Bedeutungen.

Gaming Statistik.png


Social Media

Zu Beginn wurde erst einmal gefragt, wie viel Zeit die Schüler auf Social Media zu verbringen. 63% der Befragten gaben an 0-30 Minuten auf Social Media zu verbringen, wo hingegen 23% mehr als 2 Stunden pro Tag verbringen. 30-60 Minuten gaben 7% der Befragten an und weitere 7% gaben an 1-2 Stunden pro Tag auf sozialen Medien zu verbringen. des Weiteren wurde gefragt, welche Sozialen Netzwerken die Schüler benutzten. Dabei konnte man erkennen, dass 95% der Befragten WhatsApp benutzen und 85% YouTube benutzen. Erstaunlicher Weise gaben nur 11% an, dass sie TikTok benutzen und ältere Plattformen, wie Facebook, Telegram, Twitter und Reddit fast gar nicht von den Schülern benutzt werden.

Fake News

Beim Thema Fake news wurden die Schüler zu Beginn befragt, ob sie Zeitungen lesen. Der größte Teil gab mit 47% an gar keine Zeitung zu lesen. 43% gaben an Online News zu lesen und nur 5% gaben an gedruckte Zeitung zu lesen. Die restlichen 4% gaben an beides zu lesen. bei der nächsten Frage, ob die Schüler schonmal mit Fake news konfrontiert worden sein, gaben 69% an, nie mit Fake news konfrontiert worden zu sein. Dies könnte damit zusammenhängen, dass der größte Teil der Schüler in der vorherigen Frage angaben gar keine Zeitung, bzw. Online news zu lesen. 31% gaben an, dass sie schonmal mit Fake news in Kontakt gekommen sind. Bei der Frage, ob die Schüler denken, dass Fake news leicht erkennbar sein, gaben 63% an, dass es nicht leicht sei sie zu erkennen, wo hingegen 37% antworten, dass es leicht sei Fake news zu erkennen.

Datenschutz

Bei diesem Thema wollten wir sehen, wie wichtig Datenschutz für die Schüler sind. Um das herauszufinden fragten wir sie, ob sie mit Personen befreundet sind, die sie nur über Social Media kennen. Dabei gaben 83% an, dass sie keine Freunden nur über Social Media haben. 17% gaben an, dass sie Freunde über Social media gefunden haben. Bei der Frage, wer ihre Posts sehen kann, gaben 70% an, dass sie überhaupt nichts posten und 20% gaben an, dass jeder ihre Post sehen kann. Nur 7% gaben an ihr Profil auf privat gestellt zu haben und nur Freunde, die sie akzeptieren ihre Post sehen können. Anschließend wurde den Schülern die Frage gestellt, was sie den alles im Internet über sich ausgeben. Hier gaben 64% an, dass sie ihr Geschlecht verraten. 57% gaben an ihr Alter anzugeben und 39% geben ihren Namen im Netz preis. Nur 5% geben ihren Standort an und 3% geben ihr Aussehen bekannt. Bei der nächsten Frage, wurden die Schüler gefragt, was sie denken, was mit ihren Daten passiert. Dazu gaben 31% an, dass die Daten an andere Firmen weiterverkauft werden, 42% waren der Meinung, dass alle Daten bei ihnen bleiben, 66% gab an, dass die Daten nur bei denjenigen bleiben, mit dem sie die Daten teilen und 27% gab an, dass sie jederzeit von ihnen gelöscht werden können. Abschließend wurden die Schüler noch befragt, ob sie immer das selbe Passwort benutzen und dabei gaben 39% an, dass sie immer das selbe benutzen und die restlichen 61% benutzen nicht immer das selbe Passwort. Bei diesem Thema war anhand der Umfrageergebnisse abzusehen, dass sich ein Großteil der Schüler noch nicht intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat.

Cybermobbing

Beim Thema Cybermobbing setzt sich unsere Gruppe mit den Gefahren und Folgen von Mobbing im Internet und auf Social Media mit den Schülern außeinander. Spielerisch bringen wir den Schülern den Begriff Cybermobbing näher, erklären Parallelen und Unterschiede zu klassischem Mobbing im echten Leben und welche Folgen Mobbing im Internet mit sich bringen kann. Besonderen Wert legen wir auch darauf, den Schülern beizubringen, wie man sich gegen Cybermobbing wehren kann und wie man sich in Konfrontation damit verhalten sollte.