Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Was will ich werden?/Berufsfelderkundung: Ausbildung oder Studium - oder beides?/Ausbildung/Duale Ausbildung

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Duale Ausbildung:

Die duale Ausbildung ist ein System der Berufsausbildung. Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten, dem Betrieb und der Berufsschule, und zeichnet sich durch lernortübergreifende Lernprozesse (Duales Lernen) aus. Die Person in der dualen Ausbildung wird als Auszubildende oder Auszubildender oder als Lehrling bezeichnet. Voraussetzung für eine Berufsausbildung im dualen System ist in Deutschland ein Berufsausbildungsvertrag. Die zu besuchende Berufsschule hängt vom Ort bzw. von der regionalen Zugehörigkeit des Betriebes ab. Der größte praktische Teil der Ausbildung lernt der oder die Auszubildende in den Betrieben, den theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule. In der Berufsschule ist es den Auszubildenden möglich, Zusatzqualifikationen zu erwerben.

Einkommen in der dualen Ausbildung:

In Deutschland bekommen Sie während der dualen Ausbildung jeden Monat ein Gehalt von dem Unternehmen, bei dem Sie arbeiten. Im Durchschnitt liegt das Gehalt bei 908 Euro brutto. Je nach Beruf und der Region, in der Sie arbeiten, erhalten Sie mehr oder auch weniger. Das Gehalt der Auszubildenden steigt mit jedem Lehrjahr. Von diesem Einkommen wird ein Teil für Sozialversicherungen abgezogen. Bei mehr als 9.000 Euro Verdienst im Jahr, müssen auch Steuern gezahlt werden.

Was Sie in verschiedenen Ausbildungsberufen verdienen, erfahren Sie hier:

https://www.bibb.de/dokumente/pdf/a11_dav_Gesamtuebersicht_Ausbildungsverguetungen_2018_alte_neue_Laender.pdf (Von: Die Bundesregierung/Studium&Ausbildung)

Verlauf einer dualen Ausbildung:

Die duale Ausbildung beginnt meistens am 1. August oder 1. September. Neben der praktischen Arbeit im Unternehmen besuchen Sie während der Ausbildung die Berufsschule. Dort belegen Sie alle auch Deutsch, Englisch und Sozialkunde. Dazu kommen Themen, die speziell für Ihren Ausbildungsberuf wichtig sind ( zwei Drittel der Stunden). Während der Ausbildung stehen Ihnen mindestens 24 Werktage oder vier Wochen Urlaub pro Jahr zu (allerdings nur in der Zeit, in der die Schule auch Ferienzeit hat). Nach der ersten Hälfte Ihrer Ausbildung müssen die Auszubildenen eine Zwischenprüfung bestehen, bei der Sie zeigen müssen, was Sie in der Schule gelernt haben und wie Sie es im Unternehmen anwenden. Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung. Die Prüfungen finden in den meisten Fällen in deutscher Sprache statt.