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Das Gedicht hat zwei sehr lange Strophen mit unterschiedlich vielen Versen.
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Das Gedicht hat zwei sehr lange Strophen mit unterschiedlich vielen Versen.  
  
  

Version vom 6. Dezember 2020, 18:14 Uhr

Benutzer:ZoHNSG

Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium

Seminar: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Meine Projekte: Lyrik im thematischen Längsschnitt

Mein Arbeitsschwerpunkt: zwei unterschiedliche Gedichte

Griechischer Wein

erster Eindruck:

Das erste Gedicht kenne ich als Schlager von meinen Eltern, weshalb ich es sehr interessant finde diesen näher zu analysieren, da ich nicht wusste, dass dieser einen politischen Hintergrund hat.

Das Gedicht „Griechischer Wein“ wirkt auf mich eher traurig und emotional im Hinblick auf die eigene Heimat und das eigene Leben. Es zeigt die Liebe und Sehnsucht zur eigenen Heimatstadt.

Inhaltsangabe:

In dem Gedicht „Griechischer Wein“ geht es um die Sehnsucht zur eigenen Heimatstadt. Das lyrische Ich beschreibt das Einleben in ein fremdes Land und die Fremdheitsgefühle die dies mit sich bringt von den Gastarbeitern dort. Diese haben Angst sich nie wieder zu Hause fühlen zu können.

Inhaltsanalyse:

Es ist dunkel als das lyrische Ich eine Straße entlang ging. Es sieht ein Wirtshaus woraus Licht scheint. Es war kalt, weshalb es reinging (V.1-5). Im Wirtshaus sitzen Männer mit braunen Augen und schwarzen Haaren, welche südliche Musik hören und ihn einluden (V. 6-11). Ihm wird Griechischer Wein eingeschenkt und es wird traurig, da es an seine Heimat denken muss (V.12-17). Die Männer hören vertraute Lieder, trinken weiter ihren griechischen Wein und fühlen sich fremd in der Stadt wo sie gerade sind (V.20-24). Die Männer im Wirtshaus erzählen von der Natur, ihren Kinder und Frauen aus ihrer Heimat (V. 25-27). Sie erzählen außerdem, dass sie zurückgehen und mit ihrem Ersparten glücklich sein werden und nicht mehr darüber nachdenken müssen wie es hier einmal war (V.28-33).

Sprachanalyse:

Formanalyse:

Das Gedicht hat zwei sehr lange Strophen mit unterschiedlich vielen Versen.


Die Welt steht still

Erster Eindruck:

Das Gedicht „Die Welt steht still“ spricht mich in einer Weise an, da die Welt meiner Meinung nach gerade auch teilweise durch die Corona Pandemie still steht und ich dies gut auf die jetzige Zeit beziehen und übertragen kann.

Das Gedicht wirkt sehr aktuell und ist sehr gut auf die Corona Situation übertragbar. Es strahlt Trauer und eine gewisse Ruhe aus. Zudem ist es klar und deutlich geschrieben.

Inhaltsangabe:

In dem Gedicht wird das Leben und der Alltag durch die vielen Corona-Einschränkungen als „leer“ dargestellt. Es beschreibt leere Plätze in einer Stadt, da die Quarantäne vieles verändert hat. Es herrscht eine bedrückte Stille, da Menschen sowie Tiere von dem Corona-Virus beeinflusst werden. Es verändert die ganze Welt.

Inhaltsanalyse:

Zu Beginn des Gedichts beschreibt das Lyrische Ich die Welt aus einer anderen Perspektive und wie sie plötzlich still steht (V.1). Der Titel des Gedichts „Die Welt steht still“ scheint einem unmöglich vorstellbar, da die Welt sonst immer lebendig aktiv ist und wir sie nur in diesem Zustand kennen. Die Worte „gefrorene Ohnmacht“ (V.2) strahlen eine negative, kalte und bedrückende Stimmung aus. Zudem verdeutlicht die „unwirkliche Ruhe“ (V.3) die Stille und gibt einem das Gefühl von „Leere“. Die Situation wirkt außerdem auf die Tier- und Pflanzenwelt ein betrifft also auch die Natur (V.5,8) und die ganze Stadt (V.6-8), sowohl räumlich als auch menschlich betrachtet. Das Gedicht bezieht sich auf die aktuelle Corona-Pandemie, die die ganze Welt betrifft. Es soll zeigen, wie schwierig diese Zeit für alle ist und wie viel darunter gelitten hat, insbesondere die Menschheit.

Sprachanalyse:

Das Gedicht „Die Welt steht still“ weist mehrere sprachliche Mittel auf.

„Die Welt steht still“ (V.1) ist eine Personifikation, da nur der Mensch still stehen kann und die Welt immer in Bewegung ist, auch wenn man dies nur indirekt bemerkt. In Vers 2 befindet sich eine Metapher „gefrorene Ohnmacht“, die die plötzliche Stille, Kälte und das „eingefrorene Leben“ verdeutlicht. Die „unwirkliche Ruhe“ (V.3) zeigt nochmals die unrealistische Stille und gibt einem das Gefühl von Leere. „Die Vögel begehen Selbstmord“ (V.5) ist eine Metapher, die die Verzweiflung und die erschreckenden Auswirkungen auf Mensch und Natur nochmals hervorhebt. Sogar die „Mauern“ (V.6) die normalerweise zum Schutz der Menschen in einer Stadt dienen brechen in sich zusammen (Vgl. V.6) worunter die ganze Stadt leidet. „Die Stadt ist eine Wüste (V.7) ist ebenfalls eine Metapher, die die Auswirkungen der zerstörten Stadt zeigt, da nun viele Gebäude und Plätze leer sind und dies ähnlich eintönig, wie der Sand in der Wüste ist. Im letzten Vers stehen die gebrochenen Blumen (Vgl.V.8) als eine Metapher für die Menschen, deren Seelen verletzt und deren Herzen gebrochen sind. Dies verdeutlicht die starke Verletzlichkeit der Menschen. Das Gedicht enthält viele negativ konjugierte Wörter wie „gefroren“ (V.2) und „Selbstmord“ (V.5) und zudem viele Substantive. Es zeigt sich außerdem kein Lyrisches Ich und es wurden nur Aussagesätze verwendet.

Formanalyse:

Das Gedicht hat eine Strophe mit acht Versen. Es hat keinen durchgehend gleichen Rhythmus, weshalb ein freier Rhythmus vorliegt. Dieser zeigt wie ungewiss und durcheinander das Leben dort ist. Es liegt zudem kein eindeutiges Reimschema vor, was außerdem das Chaos auf der ganzen Welt verdeutlicht. Die Kadenzen sind jeweils abwechselnd männlich und weiblich (vgl. V.1-4), jedoch sehr unregelmäßig (vgl. V.5-8), da auch keine Reime vorhanden sind. Dadurch zeigt sich nochmals das Durcheinander auf der Welt.


Betreut durch: MaFlo