Benutzer:LuBNSG

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Version vom 16. November 2020, 20:57 Uhr von LuBNSG (Diskussion | Beiträge) (Inhaltsangabe griechischer Wein)

Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Seminar: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Meine Projekte: Politische Lyrik im thematischen Längsschnitt

Betreut von: Benutzerin:MaFlo

Arbeitsschwerpunkt:

Der kleine Unterschied

Ich habe mich für Mascha Kaléko: Der kleine Unterschied, da es mit einfachen lyrischen Mitteln viele Probleme bei der Integration verdeutlicht.

Inhaltsangabe

Ein deutscher Amerika-Einwanderer spricht mit dem Amerikaner Mr Goodwill, einer fiktiven Person. Der Einwanderer zählt dabei Land, Heimat und Gedicht auf und sagt, dass diese Sachen immer noch die gleichen sind, nur auf Englisch. Daraus zieht er das Fazit, dass er glücklich, jedoch nicht "happy" ist. Sein Gesprächspartner versteht nicht was er meint.

Das Gedicht soll zeigen, dass Einwanderer trotz aller Ähnlichkeiten des neuen Landes zum Heimatlandes nicht komplett glücklich sind. Andere Menschen können, diese Situation nicht nachempfinden, egal wie wie viel Wohlwollen (Goodwill) sie mit Einwanderer haben.

Griechischer Wein

Ich habe mich für Udo Jürgens: Griechischer Wein, da es auf den ersten Blick relativ inhaltslos scheint und dann bei genauerem Nachdenken eine politische Nachricht enthält.

Inhaltsangabe

Ein Mann geht abends durch die Vorstadt, bis er in ein Gasthaus eingeladen wird in dem südländische Musik läuft. Er trinkt mit den dort sitzenden griechischen Wein während sie ihm von ihrer Heimat und ihren Familien erzählen, die sie wiedersehen wollen, sobald sie genug Geld gespart haben um sich in ihrer Heimat ein gutes Leben leisten zu können.

Das Gedicht zeigt die Probleme von Gastarbeitern, die hoffen in einem anderen Land Geld zu verdienen und dann wieder nach Hause zu gehen. Das ist jedoch ein Wunsch der oft nicht aufgeht und sie so gezwungen sind ihren Aufenthalt fernab der Familie zu verlängern. Dadurch, dass sie immer den Plan haben später wieder in ihre Heimat zurückzukehren versuchen sie nicht sich in dem Land in dem sie arbeiten eine Existenz aufzubauen oder sich heimisch zu fühlen und bleiben so immer Fremde.