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  Inwiefern spiegelt sich Brechts Situation in seinem Arbeitsjournal?  
 
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Version vom 18. Januar 2022, 22:58 Uhr

Schule: Nelly-Sachs-Gymnsasium Neuss

betreut von: Benutzerin:MaFlo

Seminar: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss


Projekt: Dramenanalysen

Nathan der Weise - Meine Schwerpunkte
  • Spannungsfeld Gesellschaft (Kultur-Werte und Normen)  
  • Religionsfreiheit; Toleranz und Akzeptanz und somit die Klarstellung der Rolle von Nathan



Arturo Ui


Inwiefern spiegelt sich Brechts Situation in seinem Arbeitsjournal? 

Brechts Arbeitsjournal spiegelt seine damalige Situation, die er im Exil verbrachte, sehr gut wieder. In diesem erklärt er, wie er sein Drama zu Arturo Ui verfasst hat und was der Grund für das Drama ist. Denn diese Gründe sind entstanden durch die damaligen Verhältnisse. Sein Ziel war es die historischen Fakten zu behandeln und gleichzeitig auch eigene Punkte mit einzubringen. Denn dadurch würde der Leser nicht nur nach historischen Zusammenhängen suchen. Das Einbringen von politischen Aspekten der damaligen Zeit in das Journal wird auch der Zusammenhang zwischen der Politik und Brechts Leben, sowie seiner Aufzeichnungen erkennbar.


Was bedeutet die Exilsituation für das Leben und Schreiben Brechts?

Bertolt Brecht war einer von vielen deutschen Schriftstellern, die während des zweiten Weltkrieges Deutschland verlassen und im Exil weiter leben und schreiben mussten. Brecht war von Anfang an bestrebt, den aufkommenden Nationalsozialismus in Deutschland zu bekämpfen, was sich auch in seinen Werken widerspiegelt.Seine Aufenthaltsorte im Exil wechselte er mehrfach. Von Prag ist er über Wien, Zürich und Paris nach Dänemark, 5 Jahre später dann in die USA. Durch diese vielen Ortswechsel veränderte sich der Stil Brechts stark.

Hier welche Bedeutung die Emigration für den Schriftsteller hatte, und zwar wie die Bereiche überhaupt zu trennen sind, in privater wie in beruflicher Hinsicht. Brecht verlor nicht nur fast komplett den Kontakt zu Freunden und Verwandten, sondern er hatte auch den Tod seiner Lebensgefährtin zu verarbeiten. Die berufliche Seite gestaltete sich für Brecht auch nicht besonders gut. Er hatte keine Verbindung mehr zu ihm bekannten Theatern und seinen ehemaligen Mitarbeitern.

Brecht selbst hatte die Sorge, dass mit Siegesrapporten Hitlers an Bedeutung als Schriftsteller zu verlieren. Ihm wurde es dann schließlich verboten, seine Stücke auf der Bühne aufzuführen.