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Schule: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]
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Mein Arbeitsschwerpunkt:  
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Betreut von:[[Benutzer: MaFlo]]  
<big>Meine EVA–Aufgabe vom 6.10.2020:</big> 
 
Ich verstehe unter politischer Lyrik, dass Dichter ihre politische Einstellung durch Gedichte übermitteln. Meiner Meinung nach sind die Merkmale, dass man klar seine politische Einstellung darstellt und auch dafür argumentiert. Sie dient dafür, dass die Meinung von der jeweiligen Person in diesem Fall des oder der Dichters/in gehört wird und man seine Gefühle zu diesem Thema kreativ ausdrücken kann.
 
<big>erstes Gedicht:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Gedichte und Songtexte#Karat: .C3.9Cber sieben Br.C3.BCcken musst du gehn .281978.29 .5BBearbeiten.5D|Über sieben Brücken musst du gehn]]</big>
 
Ich habe dieses Gedicht ausgewählt, weil auch mal schwierige Zeiten im Leben angesprochen werden, die man durchleben kann. 
 
'''Der erste Eindruck'''   
 
Mein erster Eindruck von dem Gedicht "über sieben Brücken musst du gehen" war, dass eine bedrückende und melancholisch Atmosphäre geschaffen wurde. Dennoch gab das Gedicht einem das Gefühl, dass auch nach schlechten Phasen wieder gute Zeiten kommen. Das Gedicht handelt von schlechten Zeiten, die überwunden werden. 
 
'''Inhaltsangabe/Inhaltsanalyse''' 
 
Das Gedicht „Über sieben Brücken musst du gehen“ von Karat aus dem Jahre 1978 thematisiert die Überbrückung schlechter Phasen im Leben eines jenen Menschen. Die sieben Brücken oder die sieben dunklen Jahre stehen für die schlechten Zeiten, die Jeder von uns überwinden muss. Das lyrische Ich beschreibt seine Gefühlszustände in der ersten Strophe(V1-8), wenn er sich traurig und alleine fühlt. Der Refrain zwischen der ersten und zweiten Strophe schenkt wieder Hoffnung. Im Vers 9 wird man beispielsweise vom Lyrischen-ich direkt angesprochen. Die Zahl sieben hat eine symbolische Bedeutung und steht für die Veränderung. In der 2 Strophe geht es um die Gemütszustände des Lyrischen Ichs und das das Leben nicht immer nach Plan verläuft. Das Gedicht endet mit der zweifachen Wiederholung des Refrains und bekommt dadurch eine positive und optimistische Note. Alle Verse außer die aus dem Refrain fangen mit „manchmal“ an. 
 
'''Sprach Analyse'''
 
Im zweiten Vers wird durch das Symbol des Schaukelperdes der Wunsch in die Rückkehr der Kindheit vermittelt. Durch die anschließenden Verse (2–6) wird die Unentschlossenheit des lyrischen ich’s verdeutlicht. Im ersten Vers des Refrains (Vers 7 )„Über Sieben Brücken musst du gehen“  ist die sieben ein Symbol der Hoffnung, dass vor der Metapher „über sieben Brücken musst du gehen“ herkommt die sieben Brücken stellen die schlechten Zeiten da die man irgendwann wieder übersteht. Der 2. Vers des Refrains (V.8)„sieben dunkle Jahre überstehen“ und der 3. Vers des Refrains (V.9) „Siben mal wirst du die Asche sein“. Auch diese beiden Verse des Refrains haben die selbe Bedeutung wie die Brücken. Am Ende des Refrains wird durch den Vers 10 „Aber auch der helle Schein“ wieder Hoffnung der Besserung geschenkt.Vers 11 „die Uhr des Lebens“ ist ein Symbol für den Stillstand der Zeit. Vers12 „ im Kreis zu gehen“ ist ein Symbol dafür das man nicht weiter kommt. „Nach der ganzen Welt greifen“ aus dem 13 Vers ist eine Metapher für die Freiheit und das Gefühl das man alles schaffen könne und einen jede Möglichkeit offen stehe. Der „Glücksstern“ aus dem 14 Vers ist ein Symbol für die Erfüllung der Wünsche und das alles gut funktioniert. Vers 15 und 16 verdeutlichen die innere Zerrissenheit. Das merkt man daran, dass das lyrische ich das Gegenteil von dem macht, was es eigentlich möchte. Am Ende des Gedichts wird der Refrain doppelt wiederholt mit den selben Bedeutungen wie im ersten Refrain.In dem Gedicht beginnt jede Vers abgesehen vom Refrain mit dem Wort „ manchmal“. Das bedeutet es ist eine Anapher . Diese Anapher verstärkt den Gedanken das zum Leben Glück und leid gehört und das jedes Leben aus Höhen und Tiefen besteht und dies gilt für alle lebe. „Manchmal“ bedeutet, dass  jedes Leben schlechte und gute Zyklen hat. Die gibt dem Gedicht eine Struktur beim Lesen. Dadurch wirkt die Unentschlossenheit und die auf und abs des lyrischem Ichs nicht mehr so intensiv da man eine gewisse Struktur hat.
 
'''Formanalyse'''
 
Das Gedicht besteht aus 28 Versen und der Refrain kommt drei mal vor. Das Metrum ist ein 5 hebiger Trochäus mit einer männlichen Kadenz. Das Metrum unterstreicht die schleppende Atmosphäre. Die Paarreime hingegen vermittelt eine gewisse Struktur. Das Gedicht wirkt von innen sowie auch von außen sehr strukturiert.
 
 
<big>zweites Gedicht: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Gedichte und Songtexte#Eva%20Strasser%3A%20Die%20Welt%20steht%20still%20.282020.29%20.5BBearbeiten.5D|Die Welt steht still]]</big>
 
Ich habe dieses Gedicht ausgewählt, weil es um ein Aktuelles Thema geht, was uns zurzeit alle beschäftigt. 
 
'''Der erste Eindruck''' 
 
Mein erster Eindruck von dem Gedicht "Die welt steht still" war trostlos. Außerdem konnte ich mich mit dem Gedicht gut Identifizieren, da es meine eigenen Gefühle während Corona gut wieder gespiegelt hat. Das Gedicht handelt von der Corona Quarantäne und das Empfinden während dieser Zeit. 
 
'''Inhaltsangabe/Inhaltsanalyse'''   
 
Eva Strassers Gedicht „Die Welt steht still“ aus dem Jahre 2020 thematisiert die Corona Quarantäne und ihre Auswirkungen auf das Leben in einer Stadt.                                                            Das Gedicht vermittelt einen Eindruck der Negativität und dass kein Leben mehr in der Stadt stattfindet. In dieser Extremsituation geht alles Lebenswerte kaputt. Zum Beispiel wird beschrieben, dass Mauern einstürzen, Vögel Selbstmord begehen und Blumen brechen.Vers 1 steht für den Stillstand der Weld.Der zweite Vers beschreibt die Ohnmacht die gefroren ist. Der dritte Vers thematisiert die unwirkliche Ruhe über den Plätzen. „die Wüste“ aus dem Vers 7 steht beispielsweise für die Leere der Stadt, da niemand sein Zuhause verlässt. In dem Gedicht ist der Mensch komplett abwesend. Die Vögel(V.5) sind ihre Stellvertreter . Die Ausweglosigkeit endet im Selbstmord.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             
 
'''Sprachanalyse'''                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             
 
Im ersten Vers wird durch die Metapher „Die Weld steht still“ das Gefühl vermittelt, dass kein Leben mehr auf der Welt stattfindet. Die Metapher „gefrorene Ohnmacht“(v.2) verbinde ich mit Kälte, einem unwohlen Gefühl und auch Gefahr, weil Eis brechen kann. „Vögel begehen Selbstmord“ steht für eine Metapher als auch für eine Personifikation. Die Vögel stehen für die Menschen, die in ihrer Ausweglosigkeit Selbstmord begehen. Selbstmord verbinde ich mit großer Verzweiflung und der Sinnlosigkeit des Lebens. Mit der Metapher „ Mauern stürzten ein“ aus dem 4. Vers wird ein Gefühl der Schwäche und der Instabilität vermittelt. Gleichzeitig kann dies auch als Personifikation gedeutet werden. Die Mauern, die einstürzen, stehen für die Gesellschaft, die kaputt geht weil kein persönlicher Kontakt mehr gepflegt werden kann. „Die Wüste“ ist ebenfalls eine Metapher und steht für die Leere auf den Straßen. Vers 7 „Blumen sind gebrochen“,  dies ist ein Symbol für die Fröhlichkeit, die zur Trauer übergeht. Dennoch kann dies auch als Personifikation gedeutet werden. Die „Blumen“ sind die Menschen und das „gebrochen“ steht für ihre Seelen. Diese empfinden keine Fröhlichkeit mehr wegen der Einsamkeit. Denn Blumen brauchen Wasser, damit sie leben können, genauso wie alle anderen Lebewesen. Das Wasser, also der Kontakt zu anderen Menschen und der Alltag fehlen. Deswegen trocknen wir aus und brechen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             
 
'''Formanalyse'''                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               
 
Das Gedicht „die Welt steht still“ ist eine Strophe lang und hat acht Verse ohne ein erkennbares Reimschema. Die Strophe hat ein uneinheitliches Metrum und unterschiedliche Kadenzen. Dies wirkt chaotisch, und spiegelt den Inhalt des Gedichts wider. Das Chaos soll die allgemeine Corona Situation verdeutlichen. Die äußere Linie des Gedichts bildet die Etagen eines Tannenbaumes nach. Ein Tannenbaum steht für Beständigkeit und Zuversicht. Also besteht Hoffnung auf Besserung der Situation. Allerdings findet man diesen Optimismus nicht in den letzten Versen des Gedichts wieder.


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Betreut von:[[Benutzer: MaFlo]]<br />

Aktuelle Version vom 15. Dezember 2020, 18:16 Uhr

Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium

Seminar: Nelly-Sachs-Gymnasium

Mein Projekt: Lyrik im thematischem Längsschnitt

Mein Arbeitsschwerpunkt:

Meine EVA–Aufgabe vom 6.10.2020:

Ich verstehe unter politischer Lyrik, dass Dichter ihre politische Einstellung durch Gedichte übermitteln. Meiner Meinung nach sind die Merkmale, dass man klar seine politische Einstellung darstellt und auch dafür argumentiert. Sie dient dafür, dass die Meinung von der jeweiligen Person in diesem Fall des oder der Dichters/in gehört wird und man seine Gefühle zu diesem Thema kreativ ausdrücken kann.

erstes Gedicht:Über sieben Brücken musst du gehn

Ich habe dieses Gedicht ausgewählt, weil auch mal schwierige Zeiten im Leben angesprochen werden, die man durchleben kann.

Der erste Eindruck

Mein erster Eindruck von dem Gedicht "über sieben Brücken musst du gehen" war, dass eine bedrückende und melancholisch Atmosphäre geschaffen wurde. Dennoch gab das Gedicht einem das Gefühl, dass auch nach schlechten Phasen wieder gute Zeiten kommen. Das Gedicht handelt von schlechten Zeiten, die überwunden werden.

Inhaltsangabe/Inhaltsanalyse

Das Gedicht „Über sieben Brücken musst du gehen“ von Karat aus dem Jahre 1978 thematisiert die Überbrückung schlechter Phasen im Leben eines jenen Menschen. Die sieben Brücken oder die sieben dunklen Jahre stehen für die schlechten Zeiten, die Jeder von uns überwinden muss. Das lyrische Ich beschreibt seine Gefühlszustände in der ersten Strophe(V1-8), wenn er sich traurig und alleine fühlt. Der Refrain zwischen der ersten und zweiten Strophe schenkt wieder Hoffnung. Im Vers 9 wird man beispielsweise vom Lyrischen-ich direkt angesprochen. Die Zahl sieben hat eine symbolische Bedeutung und steht für die Veränderung. In der 2 Strophe geht es um die Gemütszustände des Lyrischen Ichs und das das Leben nicht immer nach Plan verläuft. Das Gedicht endet mit der zweifachen Wiederholung des Refrains und bekommt dadurch eine positive und optimistische Note. Alle Verse außer die aus dem Refrain fangen mit „manchmal“ an.

Sprach Analyse

Im zweiten Vers wird durch das Symbol des Schaukelperdes der Wunsch in die Rückkehr der Kindheit vermittelt. Durch die anschließenden Verse (2–6) wird die Unentschlossenheit des lyrischen ich’s verdeutlicht. Im ersten Vers des Refrains (Vers 7 )„Über Sieben Brücken musst du gehen“  ist die sieben ein Symbol der Hoffnung, dass vor der Metapher „über sieben Brücken musst du gehen“ herkommt die sieben Brücken stellen die schlechten Zeiten da die man irgendwann wieder übersteht. Der 2. Vers des Refrains (V.8)„sieben dunkle Jahre überstehen“ und der 3. Vers des Refrains (V.9) „Siben mal wirst du die Asche sein“. Auch diese beiden Verse des Refrains haben die selbe Bedeutung wie die Brücken. Am Ende des Refrains wird durch den Vers 10 „Aber auch der helle Schein“ wieder Hoffnung der Besserung geschenkt.Vers 11 „die Uhr des Lebens“ ist ein Symbol für den Stillstand der Zeit. Vers12 „ im Kreis zu gehen“ ist ein Symbol dafür das man nicht weiter kommt. „Nach der ganzen Welt greifen“ aus dem 13 Vers ist eine Metapher für die Freiheit und das Gefühl das man alles schaffen könne und einen jede Möglichkeit offen stehe. Der „Glücksstern“ aus dem 14 Vers ist ein Symbol für die Erfüllung der Wünsche und das alles gut funktioniert. Vers 15 und 16 verdeutlichen die innere Zerrissenheit. Das merkt man daran, dass das lyrische ich das Gegenteil von dem macht, was es eigentlich möchte. Am Ende des Gedichts wird der Refrain doppelt wiederholt mit den selben Bedeutungen wie im ersten Refrain.In dem Gedicht beginnt jede Vers abgesehen vom Refrain mit dem Wort „ manchmal“. Das bedeutet es ist eine Anapher . Diese Anapher verstärkt den Gedanken das zum Leben Glück und leid gehört und das jedes Leben aus Höhen und Tiefen besteht und dies gilt für alle lebe. „Manchmal“ bedeutet, dass  jedes Leben schlechte und gute Zyklen hat. Die gibt dem Gedicht eine Struktur beim Lesen. Dadurch wirkt die Unentschlossenheit und die auf und abs des lyrischem Ichs nicht mehr so intensiv da man eine gewisse Struktur hat.

Formanalyse

Das Gedicht besteht aus 28 Versen und der Refrain kommt drei mal vor. Das Metrum ist ein 5 hebiger Trochäus mit einer männlichen Kadenz. Das Metrum unterstreicht die schleppende Atmosphäre. Die Paarreime hingegen vermittelt eine gewisse Struktur. Das Gedicht wirkt von innen sowie auch von außen sehr strukturiert.


zweites Gedicht: Die Welt steht still

Ich habe dieses Gedicht ausgewählt, weil es um ein Aktuelles Thema geht, was uns zurzeit alle beschäftigt.

Der erste Eindruck

Mein erster Eindruck von dem Gedicht "Die welt steht still" war trostlos. Außerdem konnte ich mich mit dem Gedicht gut Identifizieren, da es meine eigenen Gefühle während Corona gut wieder gespiegelt hat. Das Gedicht handelt von der Corona Quarantäne und das Empfinden während dieser Zeit.

Inhaltsangabe/Inhaltsanalyse

Eva Strassers Gedicht „Die Welt steht still“ aus dem Jahre 2020 thematisiert die Corona Quarantäne und ihre Auswirkungen auf das Leben in einer Stadt. Das Gedicht vermittelt einen Eindruck der Negativität und dass kein Leben mehr in der Stadt stattfindet. In dieser Extremsituation geht alles Lebenswerte kaputt. Zum Beispiel wird beschrieben, dass Mauern einstürzen, Vögel Selbstmord begehen und Blumen brechen.Vers 1 steht für den Stillstand der Weld.Der zweite Vers beschreibt die Ohnmacht die gefroren ist. Der dritte Vers thematisiert die unwirkliche Ruhe über den Plätzen. „die Wüste“ aus dem Vers 7 steht beispielsweise für die Leere der Stadt, da niemand sein Zuhause verlässt. In dem Gedicht ist der Mensch komplett abwesend. Die Vögel(V.5) sind ihre Stellvertreter . Die Ausweglosigkeit endet im Selbstmord.

Sprachanalyse

Im ersten Vers wird durch die Metapher „Die Weld steht still“ das Gefühl vermittelt, dass kein Leben mehr auf der Welt stattfindet. Die Metapher „gefrorene Ohnmacht“(v.2) verbinde ich mit Kälte, einem unwohlen Gefühl und auch Gefahr, weil Eis brechen kann. „Vögel begehen Selbstmord“ steht für eine Metapher als auch für eine Personifikation. Die Vögel stehen für die Menschen, die in ihrer Ausweglosigkeit Selbstmord begehen. Selbstmord verbinde ich mit großer Verzweiflung und der Sinnlosigkeit des Lebens. Mit der Metapher „ Mauern stürzten ein“ aus dem 4. Vers wird ein Gefühl der Schwäche und der Instabilität vermittelt. Gleichzeitig kann dies auch als Personifikation gedeutet werden. Die Mauern, die einstürzen, stehen für die Gesellschaft, die kaputt geht weil kein persönlicher Kontakt mehr gepflegt werden kann. „Die Wüste“ ist ebenfalls eine Metapher und steht für die Leere auf den Straßen. Vers 7 „Blumen sind gebrochen“,  dies ist ein Symbol für die Fröhlichkeit, die zur Trauer übergeht. Dennoch kann dies auch als Personifikation gedeutet werden. Die „Blumen“ sind die Menschen und das „gebrochen“ steht für ihre Seelen. Diese empfinden keine Fröhlichkeit mehr wegen der Einsamkeit. Denn Blumen brauchen Wasser, damit sie leben können, genauso wie alle anderen Lebewesen. Das Wasser, also der Kontakt zu anderen Menschen und der Alltag fehlen. Deswegen trocknen wir aus und brechen.

Formanalyse

Das Gedicht „die Welt steht still“ ist eine Strophe lang und hat acht Verse ohne ein erkennbares Reimschema. Die Strophe hat ein uneinheitliches Metrum und unterschiedliche Kadenzen. Dies wirkt chaotisch, und spiegelt den Inhalt des Gedichts wider. Das Chaos soll die allgemeine Corona Situation verdeutlichen. Die äußere Linie des Gedichts bildet die Etagen eines Tannenbaumes nach. Ein Tannenbaum steht für Beständigkeit und Zuversicht. Also besteht Hoffnung auf Besserung der Situation. Allerdings findet man diesen Optimismus nicht in den letzten Versen des Gedichts wieder.

Betreut von:Benutzer: MaFlo