Benutzer:ChWNSG

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Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Seminar:Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Projekt: Lyrik im thematischen Längsschnitt

Betreut von: MaFlo

Arbeitsschwerpunkt: Ich möchte analysieren:

Reiner Kunze: Die Antenne (1965)

Begründung:

Ich finde das Gedicht sehr interessant, da es die Botschaft nicht sofort preisgibt, außerdem spricht mich der verwendete Sprachstil sehr an , weshalb ich das Gedicht analysieren möchte.

Erster Eindruck:

Das Gedicht hat sehr viele Sprachliche Bilder, welche viel Spielraum zum interpretieren lassen, was man auch tun muss um die Botschaft zu verstehen, da diese nicht beim ersten mal lesen erkennbar wird. Außerdem wirkt das Gedicht sehr beengend, einschüchternd und freiheitsraubend.

Deutungsansatz

Das Gedicht handelt von einer Antenne, welche nirgedwo sicher ist, außer in ihrem Kopf, da alle sie verraten. Die "Antenne" könnte als Metapher für Gedichte und Ideen Reiner Kunzes stehen, da er ja ein Schriftsteller in der DDR war und seine Gedichte vielleicht nicht gerne von der Regierung oder der Stasi gesehen werden, da diese "Regierungskritisch" sind. So kann er, wie die Antenne seine Ideen nur in seinem Kopf ausleben, da keiner Gedanken lesen oder ihn beobachten kann.

Inhaltliche Analyse

In dem Gedicht wird die Flucht einer Antenne beschrieben, welche die Straße droht abzusägen (V.1-2), woraufhin sie unter den First flüchtet, wo jedoch das Haus auf sie zeigt (V.3-6). Dann flüchtet sie ins Zimmer, wo die Wände auf sie zeigen. (V. 7- 10) Erst als sie in den Kopf flüchtet, ist sie vorerst sicher. (V.11-13) Die Straße, die droht die Antenne abzusägen, stellt eine Drohung dar, welche mit einem Gefühl der Beengung einhergeht. Als die Antenne unter den First flüchtet, wird sie vom Haus verraten, da dieses auf sie zeigt. Das gleiche im Zimmer, wo die Wände auf sie zeigen. Der Kopf, welcher Sicherheit bietet, ist sicher, da niemand sie verraten kann und die Antenne somit auch nicht mehr flüchten muss.


Karat: Über sieben Brücken musst du gehen (1978)

Begründung

Ich finde den Inhalt des Gedichts sehr hoffnungsvoll und nicht ganz so deprimierend, wie andere von den aufgelisteten Gedichten, ist. Und generell strahlt das Lied für mich eher etwas Positives und nicht etwas so Runterziehendes aus.

Erster Eindruck

Das Gedicht wirkt sehr hoffnungsvoll, ermutigend und auch fröhlich. Zudem ist die Botschaft von dem Gedicht ist relativ leicht erkennbar. Es gibt Sprachliche Bilder, die die Botschaft noch klarer herausstellen lassen.

Deutungsansatz

Das Gedicht handelt von guten und schlechten Zeiten und das man positive Zeiten wertschätzen und in negative Zeiten geduldig sein sollte.

Inhaltliche Analyse

In dem Gedicht wird das Lyrische Ich beschrieben, welches ohne Blick durch die Straßen geht (V.1), sich sein Schaukelpferd zurückwünscht (V.2), ohne Pausen ist und manchmal alle Türen hinter sich zuschlägt.

Belege:

-Z.11-12: „Sieben mal wirst du die Asche sein, aber einmal auch der helle Schein.“, diese Verse könnten dafürstehen das man oft nur „unwichtig“ ist und nur im Hintergrund steht, oder man sich zumindest so fühlt, aber einmal auch im Mittelpunkt stehen wird.

-Z.9: „Über sieben Brücken musst du gehen.“, dies könnte für die Hürden stehen, welchen man im Leben begegnet und auch wiederum dafür, dass man diese überwinden muss, da nach sieben Jahren etwas Neues beginnt.

-Z.9, 11, 12 etc.: „Sieben“, es ist ein Sprichwort das alle sieben Jahre ein neuer Zyklus im Leben beginnt. Somit stellt die wiederholte Sieben in dem Lied die einzelnen Lebensabschnitte heraus und das in diesen Jahren viel passieren kann (negativ/Positiv), aber das nach sieben Jahren etwas Neues beginnt und diese Tatsache neue Hoffnung weckt.

-Z.1,2,3,4,5 etc.: „Manchmal“, diese Anapher, welche signifikant oft vorkommt, stellt die Tatsache heraus, welche Sachen immer mal wieder vorkommen.