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<u>Inhaltliche Analyse</u>
 
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In dem Gedicht wird die Flucht einer Antenne beschrieben, welcher von der Straße gedroht wird sie abzusägen (V.1-2). Diese Drohung löst ein beengendes Gefühl aus, woraufhin sie unter den First flüchtet, wo jedoch das Haus auf sie zeigt (V.3-6), was auf eine ständige Beobachtung der Antenne hinweist. Daraufhin flüchtet sie weiter ins Zimmer, wo jedoch die Wände auf sie zeigen, was  wieder für eine ständige Beobachtung der Antenne steht und das weitere flüchten der Antenne, für ihre Angst vor Verrat steht. (V. 7- 10) Somit ist sie immer noch nicht sicher, weshalb sie weiter in den Kopf flüchtet, in welchem sie Sicherheit erfährt. (V.11-13) Aber nur vorerst.   
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In dem Gedicht wird die Flucht einer Antenne beschrieben, welche flieht, da die Straße droht sie abzusägen (V.1-2). Woraufhin sie weiter unter den First flüchtet, wo jedoch das Haus auf sie zeigt (V.3-6). Daraufhin flüchtet sie weiter ins Zimmer, wo jedoch die Wände auf sie zeigen (V. 7- 10).Somit flüchtet sie weiter in den Kopf , in welchem sie Sicherheit erfährt. (V.11-13) Aber nur vorerst.   
  
 
<u>Sprachanalyse</u>
 
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Das Gedicht handelt von einer Antenne. Die Antenne (V.1) ist eine Metapher und könnte für einen Menschen in einer Gesellschaft stehen. Da sich das Bild der Antenne auch wortwörtlich deuten lässt, könnte diese präzisiert für einen sehr stark wahrnehmenden und empfänglichen Menschen stehen, da es die Aufgabe einer Antenne ist, zu empfangen. Zudem befindet sich in Vers 1 befindet sich die Inversion: „Sie abzusägen, drohte die Straße.“ Diese Inversion stellt das Verb „absägen“ in den Vordergrund, wodurch die Drohung, dass die Straße die Antenne absägen will, verstärkt wird. Die Straße (V.1), bei welcher es sich auch um eine Metapher handelt, stellt eine Regierung dar, welche mit den Handlungen der Antenne nicht übereinstimmt. Auch ist in den Versen 4–5 und 8-9 die Anapher „hier zeigte“ vorhanden, was die ständige Beobachtung und auch die Unsicherheit und Angst der Antenne vor Verrat oder Einschränkung verdeutlicht. Noch dazu sind die Verse 4-6 und auch 8-10 Inversionen, welche die Wirkung des „hier zeigte“ im Sinne einer Verfolgung oder ständigen Beobachtung konkretisiert.  Auch wird häufig das Verb „flüchten“ (V.3,7,11) verwendet. Diese Wiederholung verdeutlicht auch noch einmal die Not der Antenne zu flüchten und auch sich immer weiter von der Aussenwelt abzuschotten, da der Raum in den die Antenne flüchtet immer kleiner und enger wird. Noch dazu wird die Antenne das ganze Gedicht über personifiziert (V. 3,7), was den Inhalt realistischer und nachvollziehbarer gestaltet. Auch werden alle anderen Elemente, wie das Haus, die Wände oder die Straße personifiziert (V. 1,5,8). Diese Elemente  könnten eine Diktatur einer Regierung und dessen Gesellschaft darstellen, in welcher die Antenne, also ein stark wahrnehmender Mensch, welcher mit einer Einschränkung nicht zurecht kommt, nicht erwünscht ist und sich zudem nicht wohlfühlt.         
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Das Gedicht handelt von einer Antenne. Die Antenne (V.1) ist eine Metapher und könnte für einen Menschen in einer Gesellschaft stehen. Da sich das Bild der Antenne auch wortwörtlich deuten lässt, könnte diese präzisiert für einen sehr stark wahrnehmenden und empfänglichen Menschen stehen, da es die Aufgabe einer Antenne ist, zu empfangen. Zudem befindet sich in Vers 1 befindet sich die Inversion: „Sie abzusägen, drohte die Straße.“ Diese Inversion stellt das Verb „absägen“ in den Vordergrund, wodurch die Drohung, dass die Straße die Antenne absägen will, verstärkt wird. Die Straße (V.1), bei welcher es sich auch um eine Metapher handelt, stellt eine Regierung dar, welche mit den Handlungen der Antenne nicht übereinstimmt. Auch ist in den Versen 4–5 und 8-9 die Anapher „hier zeigte“ vorhanden, was die ständige Beobachtung und auch die Unsicherheit und Angst der Antenne vor Verrat oder Einschränkung verdeutlicht. Noch dazu sind die Verse 4-6 und auch 8-10 Inversionen, welche die Wirkung des „hier zeigte“ im Sinne einer Verfolgung oder ständigen Beobachtung konkretisiert.  Auch wird häufig das Verb „flüchten“ (V.3,7,11) verwendet. Diese Wiederholung verdeutlicht auch noch einmal die Not der Antenne zu flüchten und auch sich immer weiter von der Aussenwelt abzuschotten, da der Raum in den die Antenne flüchtet immer kleiner und enger wird. Noch dazu wird die Antenne das ganze Gedicht über personifiziert (V. 3,7), was den Inhalt realistischer und nachvollziehbarer gestaltet. Auch werden alle anderen Elemente, wie das Haus, die Wände oder die Straße personifiziert (V. 1,5,8). Diese Elemente  könnten eine Diktatur einer Regierung und dessen Gesellschaft darstellen, in welcher die Antenne, also ein stark wahrnehmender Mensch, welcher mit einer Einschränkung nicht zurecht kommt, nicht erwünscht ist und sich zudem nicht wohlfühlt. Abschließend flüchtet die Antenne in den Kopf (V.11-13), dieser Kopf steht als Metapher für einen sicheren Ort, aber auch für die völlige Abschottung der Antenne, da sie nirgendwo sonst Sicherheit und Freiheit erfährt.         
  
 
<u>Formanalyse</u>
 
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Das Gedicht besitzt 14 Verse und eine Strophe. Das Gedicht besitzt nur eine Strophe, da eine relativ kurze Flucht beschrieben wird. Diese verläuft nicht in Epochen, weshalb die eine vorhande Strophe mit dem Inhalt übereinstimmt. Ein Reimschema ist nicht vorhanden, was auf die Ungleichmäßigkeit der Flucht der Antenne hindeutet. Zudem befindet sich in dem Gedicht ein wechselnder Jambus und Trochäus und auch stetig wechselnde Kadenzen. Auch dies deutet auf eine ungleich verlaufende Flucht hin. Mal verläuft diese dynamisch, z.B aufgrund einer Drohung (V.1), was der Jambus verdeutlicht, teilweise verläuft die Flucht aber auch stockend, da sich das Lyrische Ich (Die Antenne) versteck t(V.3-5).  
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Das Gedicht besitzt 14 Verse und eine Strophe. Das Gedicht besitzt nur eine Strophe, da eine relativ kurze Flucht beschrieben wird. Diese verläuft nicht in mehreren Stufen, weshalb die eine vorhande Strophe mit dem Inhalt übereinstimmt. Ein Reimschema ist nicht vorhanden, was auf die Ungleichmäßigkeit der, wenn auch kurzen, Flucht der Antenne hindeutet. Zudem befindet sich in dem Gedicht ein wechselnder Jambus und Trochäus und auch stetig wechselnde Kadenzen. Auch dies deutet auf eine ungleich verlaufende Flucht hin. Mal verläuft diese dynamisch, z.B aufgrund einer Drohung (V.1), was der Jambus verdeutlicht, teilweise verläuft die Flucht aber auch stockend, da sich das Lyrische Ich (Die Antenne) versteck t(V.3-5).  
  
 
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Gedichte und Songtexte#Karat%3A%20.C3.9Cber%20sieben%20Br.C3.BCcken%20musst%20du%20gehn%20.281978.29%20.5BBearbeiten.5D|Karat: Über sieben Brücken musst du gehen (1978)]]
 
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Gedichte und Songtexte#Karat%3A%20.C3.9Cber%20sieben%20Br.C3.BCcken%20musst%20du%20gehn%20.281978.29%20.5BBearbeiten.5D|Karat: Über sieben Brücken musst du gehen (1978)]]
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<u>Inhaltliche Analyse</u>
 
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In dem Gedicht wird das Lyrische Ich in einer motivationslosen und depressiven Phase in dessen Leben beschrieben (V.1-9), da es die Straßen ohne Blick geht (V.1), sich sein Schaukelpferd zurückwünscht und somit auf die vermeindliche Einfachheit der Kindheit anspielt, ohne Rast und Ruh ist (V.4) und das lyrische ich aus diesen Umständen manchmal Trost in einem Lied sucht (V.9). Ein Lied steht also für etwas Positives, was den Frust und auch die Trauirigkeit einfacher aushalten lässt. Es wird beschrieben, dass man über sieben Brücken gehen muss (V.10), sieben dunkle Jahre überstehen muss (V.11), Sieben mal die Asche sein wird (V.12), aber am Ende auch einmal der helle Schein (V.13). Die wiederholte Sieben steht in diesem Kontext für ein Sprichwort, welches besagt, dass alle Sieben Jahre eine neue Phase beginnt. Zudem wird auch eine hoffnungslose Phase des Lyrischen Ichs beschrieben (V.14-22). Die Uhr des Lebens scheint manchmal stillzustehen (V.14), man dreht sich nur im Kreis (V.16), was ausdrückt, dass das Lyrische Ich im Leben nicht weiter kommt und es keinen Sinn ergibt, und hasst was man doch eigengtlich liebt (V.22), da das Lyrische Ich auf Besseres hofft.
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In dem Gedicht wird das Lyrische Ich in einer motivationslosen und depressiven Phase im Leben beschrieben (V.1-9), welche jeder Mensch irgendwann mal erlebt und welche man auch überstehen muss. Das Lyrische Ich lebt sein Leben manchmal ohne wirkliches Ziel (V.1), ist manchmal sehr unruhig und erschöpft (V.3), ist manchmal heiß und kalt (V.5), ist manchmal schon am Morgen müd (V.7). Auch erzählt das Lyrische Ich davon, dass es manchmal so scheint, als würde nichts im Leben wirklich vorwärtsgehen. (V. 13-14) Noch dazu wird von vielen anderen Ereignissen im Leben erzählt. (V.13-19) Aber schlussendlich wird auch beschrieben, dass man über sieben Brücken gehen muss (V.10) und sieben dunkle Jahre überstehen muss (V.11) und auch sieben mal die Asche sein wird (V.12), um am Ende auch einmal der helle Schein zu sein (V.13).  
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Die Zahl "Sieben", welche im Refrain sehr hervorgehoben wird (V.9,10,11), lässt sich als die Hoffnung oder als sehr hoffnungsvolle deuten. Sieben mal muss man etwas schlechtes durchhalten, bis wieder ein neuer und Positiver Lebensabschnitt beginnt, was diese schlechte Phase zudem endlich macht. Das Wort "Brücke" (V.9) ist eine Metapher und steht dafür, dass man Dinge im Leben überwinden muss, mit welchen man negative Erfahrungen gemacht hat, diese aber hintersichlassen muss. dies ist als "Brücke" dargestellt, da Brücken zwei Sachen verbinden und etwas überwinden, wodurch man danach wieder ohne Hindernisse weitergehen kann. Auch ist die Asche (V.11) eine Metapher. Als Asche könnten misslunge Ideen, gescheiterte Versuche etwas zu erlernen oder auch einfach Krisen sein, welche jeder Mensch erleben wird, sein. Diese sind frustrierend und enttäuschend, was die Asche anschaulich darstellt, da diese schwarz sind und man als Mensch erstmal nicht mehr weitermachen will. Jedoch muss man sich wieder aufbauen um der "Helle Schein" zu sein. Schlussendlich drückt diese Metapher das Positive und glückliche aus, mit dem einjeder belohnt wird, welcher die vorherigen Niederlagen und schweren Zeiten überstanden hat. Auch wird in dem Gedicht die Anapher "Manchmal" sehr oft verwendet. (V.1,2,3,4,5,6,7) Es wird damit alles ausgedrückt, was teilweise ist oder war, was die Lebensphase, in welcher ein jener Mensch steckt erst zu der macht, was diese letzendlich ist.
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Das Gedicht besteht aus 28 Versen 2 Strophen und 2 Refrains. In der ersten Strophe (V.1-8), berichtet das Lyrische Ich über eine eher schwere und depressive Lebensphase und beschreibt wie es sich fühlt. In der zweiten Strophe (V.13-20), wird auch wieder eine schwere und traurige Phase beschrieben, wie das Lyrische Ich sich besseres wünscht und deswegen auch frustriert ist. Die Refrains (V.9-12, 21-28), handeln von der Hoffnung, das man auch schwere Zeiten überstehen wird. Die Strophenanzahl deckt sich jedoch nicht mit dem Inhalt, da von der selben Lebensphase erzählt wird, jedoch immer neue Aspekte dazukommen. Das überwiegende Reimschema ist der Paarreim, jedoch ist dieser nicht immer durchgängig, da teilweise keine Reime vorhanden sind. Das Metrum ist ein überwiegend 5-hebiger Trochäus. Der ruhige und gleichmäßige Trochäus unterstützt den eher nachdenklichen und leicht depressiven Inhalt des Gedichts. Auch werden durch den Trochäus verstärkt relevante und auch gegensätzliche Wörter hervorgehoben ("Asche" V.11, "helle" V.12). Die Kadenzen sind durchgehend männlich.
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Aktuelle Version vom 4. Dezember 2020, 14:20 Uhr

Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Seminar:Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Projekt: Lyrik im thematischen Längsschnitt

Betreut von: MaFlo

Arbeitsschwerpunkt: Ich möchte analysieren:

Reiner Kunze: Die Antenne (1965)

Begründung:

Ich finde das Gedicht sehr interessant, da es die Botschaft nicht sofort preisgibt, außerdem spricht mich der verwendete Sprachstil sehr an , weshalb ich das Gedicht analysieren möchte.

Erster Eindruck:

Das Gedicht hat sehr viele Sprachliche Bilder, welche viel Spielraum zum interpretieren lassen, was man auch tun muss um die Botschaft zu verstehen, da diese nicht beim ersten mal lesen erkennbar wird. Außerdem wirkt das Gedicht sehr beengend, einschüchternd und freiheitsraubend.

Deutungsansatz

Die "Antenne" könnte als Metapher für einen Menschen stehen, welcher seine Gedanken oder seinen Lebensstil nicht frei ausleben kann, da dieses von einer Regierung oder auch einer Diktatur abgelehnt wird und dieser Mensch somit in seinem Denken und Handeln eingeschränkt wird.

Inhaltliche Analyse

In dem Gedicht wird die Flucht einer Antenne beschrieben, welche flieht, da die Straße droht sie abzusägen (V.1-2). Woraufhin sie weiter unter den First flüchtet, wo jedoch das Haus auf sie zeigt (V.3-6). Daraufhin flüchtet sie weiter ins Zimmer, wo jedoch die Wände auf sie zeigen (V. 7- 10).Somit flüchtet sie weiter in den Kopf , in welchem sie Sicherheit erfährt. (V.11-13) Aber nur vorerst.

Sprachanalyse

Das Gedicht handelt von einer Antenne. Die Antenne (V.1) ist eine Metapher und könnte für einen Menschen in einer Gesellschaft stehen. Da sich das Bild der Antenne auch wortwörtlich deuten lässt, könnte diese präzisiert für einen sehr stark wahrnehmenden und empfänglichen Menschen stehen, da es die Aufgabe einer Antenne ist, zu empfangen. Zudem befindet sich in Vers 1 befindet sich die Inversion: „Sie abzusägen, drohte die Straße.“ Diese Inversion stellt das Verb „absägen“ in den Vordergrund, wodurch die Drohung, dass die Straße die Antenne absägen will, verstärkt wird. Die Straße (V.1), bei welcher es sich auch um eine Metapher handelt, stellt eine Regierung dar, welche mit den Handlungen der Antenne nicht übereinstimmt. Auch ist in den Versen 4–5 und 8-9 die Anapher „hier zeigte“ vorhanden, was die ständige Beobachtung und auch die Unsicherheit und Angst der Antenne vor Verrat oder Einschränkung verdeutlicht. Noch dazu sind die Verse 4-6 und auch 8-10 Inversionen, welche die Wirkung des „hier zeigte“ im Sinne einer Verfolgung oder ständigen Beobachtung konkretisiert. Auch wird häufig das Verb „flüchten“ (V.3,7,11) verwendet. Diese Wiederholung verdeutlicht auch noch einmal die Not der Antenne zu flüchten und auch sich immer weiter von der Aussenwelt abzuschotten, da der Raum in den die Antenne flüchtet immer kleiner und enger wird. Noch dazu wird die Antenne das ganze Gedicht über personifiziert (V. 3,7), was den Inhalt realistischer und nachvollziehbarer gestaltet. Auch werden alle anderen Elemente, wie das Haus, die Wände oder die Straße personifiziert (V. 1,5,8). Diese Elemente könnten eine Diktatur einer Regierung und dessen Gesellschaft darstellen, in welcher die Antenne, also ein stark wahrnehmender Mensch, welcher mit einer Einschränkung nicht zurecht kommt, nicht erwünscht ist und sich zudem nicht wohlfühlt. Abschließend flüchtet die Antenne in den Kopf (V.11-13), dieser Kopf steht als Metapher für einen sicheren Ort, aber auch für die völlige Abschottung der Antenne, da sie nirgendwo sonst Sicherheit und Freiheit erfährt.

Formanalyse

Das Gedicht besitzt 14 Verse und eine Strophe. Das Gedicht besitzt nur eine Strophe, da eine relativ kurze Flucht beschrieben wird. Diese verläuft nicht in mehreren Stufen, weshalb die eine vorhande Strophe mit dem Inhalt übereinstimmt. Ein Reimschema ist nicht vorhanden, was auf die Ungleichmäßigkeit der, wenn auch kurzen, Flucht der Antenne hindeutet. Zudem befindet sich in dem Gedicht ein wechselnder Jambus und Trochäus und auch stetig wechselnde Kadenzen. Auch dies deutet auf eine ungleich verlaufende Flucht hin. Mal verläuft diese dynamisch, z.B aufgrund einer Drohung (V.1), was der Jambus verdeutlicht, teilweise verläuft die Flucht aber auch stockend, da sich das Lyrische Ich (Die Antenne) versteck t(V.3-5).

Karat: Über sieben Brücken musst du gehen (1978)

Begründung

Ich finde den Inhalt des Gedichts sehr hoffnungsvoll und nicht ganz so deprimierend, wie andere von den aufgelisteten Gedichten, ist. Und generell strahlt das Lied für mich eher etwas Positives und nicht etwas so Runterziehendes aus.

Erster Eindruck

Das Gedicht wirkt sehr hoffnungsvoll, ermutigend und auch fröhlich. Zudem ist die Botschaft von dem Gedicht ist relativ leicht erkennbar. Es gibt Sprachliche Bilder, die die Botschaft noch klarer herausstellen lassen.

Deutungsansatz

Das Gedicht handelt von guten und schlechten Zeiten und das man positive Zeiten wertschätzen und in negative Zeiten geduldig sein sollte.

Inhaltliche Analyse

In dem Gedicht wird das Lyrische Ich in einer motivationslosen und depressiven Phase im Leben beschrieben (V.1-9), welche jeder Mensch irgendwann mal erlebt und welche man auch überstehen muss. Das Lyrische Ich lebt sein Leben manchmal ohne wirkliches Ziel (V.1), ist manchmal sehr unruhig und erschöpft (V.3), ist manchmal heiß und kalt (V.5), ist manchmal schon am Morgen müd (V.7). Auch erzählt das Lyrische Ich davon, dass es manchmal so scheint, als würde nichts im Leben wirklich vorwärtsgehen. (V. 13-14) Noch dazu wird von vielen anderen Ereignissen im Leben erzählt. (V.13-19) Aber schlussendlich wird auch beschrieben, dass man über sieben Brücken gehen muss (V.10) und sieben dunkle Jahre überstehen muss (V.11) und auch sieben mal die Asche sein wird (V.12), um am Ende auch einmal der helle Schein zu sein (V.13).

Sprachanalyse

Die Zahl "Sieben", welche im Refrain sehr hervorgehoben wird (V.9,10,11), lässt sich als die Hoffnung oder als sehr hoffnungsvolle deuten. Sieben mal muss man etwas schlechtes durchhalten, bis wieder ein neuer und Positiver Lebensabschnitt beginnt, was diese schlechte Phase zudem endlich macht. Das Wort "Brücke" (V.9) ist eine Metapher und steht dafür, dass man Dinge im Leben überwinden muss, mit welchen man negative Erfahrungen gemacht hat, diese aber hintersichlassen muss. dies ist als "Brücke" dargestellt, da Brücken zwei Sachen verbinden und etwas überwinden, wodurch man danach wieder ohne Hindernisse weitergehen kann. Auch ist die Asche (V.11) eine Metapher. Als Asche könnten misslunge Ideen, gescheiterte Versuche etwas zu erlernen oder auch einfach Krisen sein, welche jeder Mensch erleben wird, sein. Diese sind frustrierend und enttäuschend, was die Asche anschaulich darstellt, da diese schwarz sind und man als Mensch erstmal nicht mehr weitermachen will. Jedoch muss man sich wieder aufbauen um der "Helle Schein" zu sein. Schlussendlich drückt diese Metapher das Positive und glückliche aus, mit dem einjeder belohnt wird, welcher die vorherigen Niederlagen und schweren Zeiten überstanden hat. Auch wird in dem Gedicht die Anapher "Manchmal" sehr oft verwendet. (V.1,2,3,4,5,6,7) Es wird damit alles ausgedrückt, was teilweise ist oder war, was die Lebensphase, in welcher ein jener Mensch steckt erst zu der macht, was diese letzendlich ist.

Formanalyse

Das Gedicht besteht aus 28 Versen 2 Strophen und 2 Refrains. In der ersten Strophe (V.1-8), berichtet das Lyrische Ich über eine eher schwere und depressive Lebensphase und beschreibt wie es sich fühlt. In der zweiten Strophe (V.13-20), wird auch wieder eine schwere und traurige Phase beschrieben, wie das Lyrische Ich sich besseres wünscht und deswegen auch frustriert ist. Die Refrains (V.9-12, 21-28), handeln von der Hoffnung, das man auch schwere Zeiten überstehen wird. Die Strophenanzahl deckt sich jedoch nicht mit dem Inhalt, da von der selben Lebensphase erzählt wird, jedoch immer neue Aspekte dazukommen. Das überwiegende Reimschema ist der Paarreim, jedoch ist dieser nicht immer durchgängig, da teilweise keine Reime vorhanden sind. Das Metrum ist ein überwiegend 5-hebiger Trochäus. Der ruhige und gleichmäßige Trochäus unterstützt den eher nachdenklichen und leicht depressiven Inhalt des Gedichts. Auch werden durch den Trochäus verstärkt relevante und auch gegensätzliche Wörter hervorgehoben ("Asche" V.11, "helle" V.12). Die Kadenzen sind durchgehend männlich.