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<u>Inhaltliche Analyse</u>
 
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In dem Gedicht wird die Flucht einer Antenne beschrieben, welcher von der Straße gedroht wird sie abzusägen (V.1-2). Diese Drohung löst ein beengendes Gefühl aus, woraufhin sie unter den First flüchtet, wo jedoch das Haus auf sie zeigt (V.3-6), was auf eine ständige Beobachtung der Antenne hinweist. Daraufhin flüchtet sie weiter ins Zimmer, wo jedoch die Wände auf sie zeigen, was  wieder für eine ständige Beobachtung der Antenne steht und das weitere flüchten der Antenne, für ihre Angst vor Verrat steht. (V. 7- 10) Somit ist sie immer noch nicht sicher, weshalb sie weiter in den Kopf flüchtet, in welchem sie Sicherheit erfährt. (V.11-13) Aber nur vorerst.   
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In dem Gedicht wird die Flucht einer Antenne beschrieben, welche flieht, da die Straße droht sie abzusägen (V.1-2). Diese Drohung löst ein beengendes Gefühl aus, woraufhin sie weiter unter den First flüchtet, wo jedoch das Haus auf sie zeigt (V.3-6), was auf eine ständige Beobachtung der Antenne hinweist. Daraufhin flüchtet sie weiter ins Zimmer, wo jedoch die Wände auf sie zeigen, was  wieder für eine ständige Beobachtung der Antenne steht und das weitere flüchten der Antenne, für ihre Angst vor Verrat steht. (V. 7- 10) Somit ist sie immer noch nicht sicher, weshalb sie weiter in den Kopf flüchtet, in welchem sie Sicherheit erfährt. (V.11-13) Aber nur vorerst.   
  
 
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In dem Gedicht wird das Lyrische Ich in einer motivationslosen und depressiven Phase im Leben beschrieben (V.1-9), welche jeder Mensch irgendwann mal erlebt und welche man auch überstehen muss. Das Lyrische Ich ist manchmal ohne Rast und Ruh (V.3), ist manchmal heiß und kalt (V.5), ist manchmal schon am Morgen müd (V.7). Auch erzählt das Lyrische Ich davon, dass manchmal die Uhr des Lebens still zu stehen scheint (V.13), oder das es manchmal scheint, als würde man nur im Kreis gehen. (V.14) Aber schlussendlich wird auch beschrieben, dass man über sieben Brücken gehen muss (V.10), sieben dunkle Jahre überstehen muss (V.11), Sieben mal die Asche sein wird (V.12), aber am Ende auch einmal der helle Schein sein wird (V.13).  
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In dem Gedicht wird das Lyrische Ich in einer motivationslosen und depressiven Phase im Leben beschrieben (V.1-9), welche jeder Mensch irgendwann mal erlebt und welche man auch überstehen muss. Das Lyrische Ich lebt sein Leben manchmal ohne wirkliches Ziel (V.1), ist manchmal sehr unruhig und erschöpft (V.3), ist manchmal heiß und kalt (V.5), ist manchmal schon am Morgen müd (V.7). Auch erzählt das Lyrische Ich davon, dass es manchmal so scheint, als würde nichts im Leben wirklich vorwärtsgehen. (V. 13-14) Noch dazu wird von vielen anderen Ereignissen im Leben erzählt. (V.13-19) Aber schlussendlich wird auch beschrieben, dass man über sieben Brücken gehen muss (V.10) und sieben dunkle Jahre überstehen muss (V.11) und auch sieben mal die Asche sein wird (V.12), um am Ende auch einmal der helle Schein zu sein (V.13).  
  
 
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Version vom 3. Dezember 2020, 18:10 Uhr

Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Seminar:Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Projekt: Lyrik im thematischen Längsschnitt

Betreut von: MaFlo

Arbeitsschwerpunkt: Ich möchte analysieren:

Reiner Kunze: Die Antenne (1965)

Begründung:

Ich finde das Gedicht sehr interessant, da es die Botschaft nicht sofort preisgibt, außerdem spricht mich der verwendete Sprachstil sehr an , weshalb ich das Gedicht analysieren möchte.

Erster Eindruck:

Das Gedicht hat sehr viele Sprachliche Bilder, welche viel Spielraum zum interpretieren lassen, was man auch tun muss um die Botschaft zu verstehen, da diese nicht beim ersten mal lesen erkennbar wird. Außerdem wirkt das Gedicht sehr beengend, einschüchternd und freiheitsraubend.

Deutungsansatz

Die "Antenne" könnte als Metapher für einen Menschen stehen, welcher seine Gedanken oder seinen Lebensstil nicht frei ausleben kann, da dieses von einer Regierung oder auch einer Diktatur abgelehnt wird und dieser Mensch somit in seinem Denken und Handeln eingeschränkt wird.

Inhaltliche Analyse

In dem Gedicht wird die Flucht einer Antenne beschrieben, welche flieht, da die Straße droht sie abzusägen (V.1-2). Diese Drohung löst ein beengendes Gefühl aus, woraufhin sie weiter unter den First flüchtet, wo jedoch das Haus auf sie zeigt (V.3-6), was auf eine ständige Beobachtung der Antenne hinweist. Daraufhin flüchtet sie weiter ins Zimmer, wo jedoch die Wände auf sie zeigen, was wieder für eine ständige Beobachtung der Antenne steht und das weitere flüchten der Antenne, für ihre Angst vor Verrat steht. (V. 7- 10) Somit ist sie immer noch nicht sicher, weshalb sie weiter in den Kopf flüchtet, in welchem sie Sicherheit erfährt. (V.11-13) Aber nur vorerst.

Sprachanalyse

Das Gedicht handelt von einer Antenne. Die Antenne (V.1) ist eine Metapher und könnte für einen Menschen in einer Gesellschaft stehen. Da sich das Bild der Antenne auch wortwörtlich deuten lässt, könnte diese präzisiert für einen sehr stark wahrnehmenden und empfänglichen Menschen stehen, da es die Aufgabe einer Antenne ist, zu empfangen. Zudem befindet sich in Vers 1 befindet sich die Inversion: „Sie abzusägen, drohte die Straße.“ Diese Inversion stellt das Verb „absägen“ in den Vordergrund, wodurch die Drohung, dass die Straße die Antenne absägen will, verstärkt wird. Die Straße (V.1), bei welcher es sich auch um eine Metapher handelt, stellt eine Regierung dar, welche mit den Handlungen der Antenne nicht übereinstimmt. Auch ist in den Versen 4–5 und 8-9 die Anapher „hier zeigte“ vorhanden, was die ständige Beobachtung und auch die Unsicherheit und Angst der Antenne vor Verrat oder Einschränkung verdeutlicht. Noch dazu sind die Verse 4-6 und auch 8-10 Inversionen, welche die Wirkung des „hier zeigte“ im Sinne einer Verfolgung oder ständigen Beobachtung konkretisiert. Auch wird häufig das Verb „flüchten“ (V.3,7,11) verwendet. Diese Wiederholung verdeutlicht auch noch einmal die Not der Antenne zu flüchten und auch sich immer weiter von der Aussenwelt abzuschotten, da der Raum in den die Antenne flüchtet immer kleiner und enger wird. Noch dazu wird die Antenne das ganze Gedicht über personifiziert (V. 3,7), was den Inhalt realistischer und nachvollziehbarer gestaltet. Auch werden alle anderen Elemente, wie das Haus, die Wände oder die Straße personifiziert (V. 1,5,8). Diese Elemente könnten eine Diktatur einer Regierung und dessen Gesellschaft darstellen, in welcher die Antenne, also ein stark wahrnehmender Mensch, welcher mit einer Einschränkung nicht zurecht kommt, nicht erwünscht ist und sich zudem nicht wohlfühlt. Abschließend flüchtet die Antenne in den Kopf (V.11-13), dieser Kopf steht als Metapher für einen sicheren Ort, aber auch für die völlige Abschottung der Antenne, da sie nirgendwo sonst Sicherheit und Freiheit erfährt.

Formanalyse

Das Gedicht besitzt 14 Verse und eine Strophe. Das Gedicht besitzt nur eine Strophe, da eine relativ kurze Flucht beschrieben wird. Diese verläuft nicht in mehreren Stufen, weshalb die eine vorhande Strophe mit dem Inhalt übereinstimmt. Ein Reimschema ist nicht vorhanden, was auf die Ungleichmäßigkeit der, wenn auch kurzen, Flucht der Antenne hindeutet. Zudem befindet sich in dem Gedicht ein wechselnder Jambus und Trochäus und auch stetig wechselnde Kadenzen. Auch dies deutet auf eine ungleich verlaufende Flucht hin. Mal verläuft diese dynamisch, z.B aufgrund einer Drohung (V.1), was der Jambus verdeutlicht, teilweise verläuft die Flucht aber auch stockend, da sich das Lyrische Ich (Die Antenne) versteck t(V.3-5).

Karat: Über sieben Brücken musst du gehen (1978)

Begründung

Ich finde den Inhalt des Gedichts sehr hoffnungsvoll und nicht ganz so deprimierend, wie andere von den aufgelisteten Gedichten, ist. Und generell strahlt das Lied für mich eher etwas Positives und nicht etwas so Runterziehendes aus.

Erster Eindruck

Das Gedicht wirkt sehr hoffnungsvoll, ermutigend und auch fröhlich. Zudem ist die Botschaft von dem Gedicht ist relativ leicht erkennbar. Es gibt Sprachliche Bilder, die die Botschaft noch klarer herausstellen lassen.

Deutungsansatz

Das Gedicht handelt von guten und schlechten Zeiten und das man positive Zeiten wertschätzen und in negative Zeiten geduldig sein sollte.

Inhaltliche Analyse

In dem Gedicht wird das Lyrische Ich in einer motivationslosen und depressiven Phase im Leben beschrieben (V.1-9), welche jeder Mensch irgendwann mal erlebt und welche man auch überstehen muss. Das Lyrische Ich lebt sein Leben manchmal ohne wirkliches Ziel (V.1), ist manchmal sehr unruhig und erschöpft (V.3), ist manchmal heiß und kalt (V.5), ist manchmal schon am Morgen müd (V.7). Auch erzählt das Lyrische Ich davon, dass es manchmal so scheint, als würde nichts im Leben wirklich vorwärtsgehen. (V. 13-14) Noch dazu wird von vielen anderen Ereignissen im Leben erzählt. (V.13-19) Aber schlussendlich wird auch beschrieben, dass man über sieben Brücken gehen muss (V.10) und sieben dunkle Jahre überstehen muss (V.11) und auch sieben mal die Asche sein wird (V.12), um am Ende auch einmal der helle Schein zu sein (V.13).

Sprachanalyse