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<u>Inhaltliche Analyse</u>
 
<u>Inhaltliche Analyse</u>
  
In dem Gedicht wird das Lyrische Ich in einer motivationslosen und depressiven Phase in dessen Leben beschrieben (V.1-9), da es die Straßen ohne Blick geht (V.1), sich sein Schaukelpferd zurückwünscht und somit auf die vermeindliche Einfachheit der Kindheit anspielt, ohne Rast und Ruh ist (V.4) und das lyrische ich aus diesen Umständen manchmal Trost in einem Lied sucht (V.9). Das Lied steht also für etwas Positives, wass den Frust und auch die Trauirigkeit einfacher aushalten lässt. Es wird beschrieben, dass man über sieben Brücken gehen muss (V.10), sieben dunkle Jahre überstehen muss (V.11), Sieben mal die Asche sein wird (V.12), aber am Ende auch einmal der helle Schein (V.13). Die wiederholte Sieben steht in diesem Kontext für ein Sprichwort, welches besagt, dass alle Sieben Jahre eine neue Phase beginnt. Zudem wird auch eine hoffnungslose Phase des Lyrischen Ichs beschrieben (V.14-22). Die Uhr des Lebens scheint manchmal stillzustehen (V.14), man dreht sich nur im Kreis (V.16), was ausdrückt, dass das Lyrische Ich im Leben nicht weiter kommt und es keinen Sinn ergibt, und hasst was man doch eigengtlich liebt (V.22), da das Lyrische Ich auf Besseres hofft.
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In dem Gedicht wird das Lyrische Ich in einer motivationslosen und depressiven Phase in dessen Leben beschrieben (V.1-9), da es die Straßen ohne Blick geht (V.1), sich sein Schaukelpferd zurückwünscht und somit auf die vermeindliche Einfachheit der Kindheit anspielt, ohne Rast und Ruh ist (V.4) und das lyrische ich aus diesen Umständen manchmal Trost in einem Lied sucht (V.9). Ein Lied steht also für etwas Positives, was den Frust und auch die Trauirigkeit einfacher aushalten lässt. Es wird beschrieben, dass man über sieben Brücken gehen muss (V.10), sieben dunkle Jahre überstehen muss (V.11), Sieben mal die Asche sein wird (V.12), aber am Ende auch einmal der helle Schein (V.13). Die wiederholte Sieben steht in diesem Kontext für ein Sprichwort, welches besagt, dass alle Sieben Jahre eine neue Phase beginnt. Zudem wird auch eine hoffnungslose Phase des Lyrischen Ichs beschrieben (V.14-22). Die Uhr des Lebens scheint manchmal stillzustehen (V.14), man dreht sich nur im Kreis (V.16), was ausdrückt, dass das Lyrische Ich im Leben nicht weiter kommt und es keinen Sinn ergibt, und hasst was man doch eigengtlich liebt (V.22), da das Lyrische Ich auf Besseres hofft.
  
 
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Version vom 1. Dezember 2020, 12:14 Uhr

Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Seminar:Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss

Projekt: Lyrik im thematischen Längsschnitt

Betreut von: MaFlo

Arbeitsschwerpunkt: Ich möchte analysieren:

Reiner Kunze: Die Antenne (1965)

Begründung:

Ich finde das Gedicht sehr interessant, da es die Botschaft nicht sofort preisgibt, außerdem spricht mich der verwendete Sprachstil sehr an , weshalb ich das Gedicht analysieren möchte.

Erster Eindruck:

Das Gedicht hat sehr viele Sprachliche Bilder, welche viel Spielraum zum interpretieren lassen, was man auch tun muss um die Botschaft zu verstehen, da diese nicht beim ersten mal lesen erkennbar wird. Außerdem wirkt das Gedicht sehr beengend, einschüchternd und freiheitsraubend.

Deutungsansatz

Das Gedicht handelt von einer Antenne, welche nirgedwo sicher ist, außer in ihrem Kopf, da alle sie verraten. Die "Antenne" könnte als Metapher für Gedichte und Ideen Reiner Kunzes stehen, da er ja ein Schriftsteller in der DDR war und seine Gedichte vielleicht nicht gerne von der Regierung oder der Stasi gesehen werden, da diese "Regierungskritisch" sind. So kann er, wie die Antenne seine Ideen nur in seinem Kopf ausleben, da keiner Gedanken lesen oder ihn beobachten kann.

Inhaltliche Analyse

In dem Gedicht wird die Flucht einer Antenne beschrieben, welcher von der Straße gedroht wird sie abzusägen (V.1-2). Diese Drohung löst ein beengendes Gefühl aus, woraufhin sie unter den First flüchtet, wo jedoch das Haus auf sie zeigt (V.3-6), was auf eine ständige Beobachtung der Antenne hinweist. Daraufhin flüchtet sie weiter ins Zimmer, wo jedoch die Wände auf sie zeigen, was wieder für eine ständige Beobachtung der Antenne steht und das weitere flüchten der Antenne, für ihre Angst vor Verrat steht. (V. 7- 10) Somit ist sie immer noch nicht sicher, weshalb sie weiter in den Kopf flüchtet, indem sie Sicherheit erfährt. (V.11-13) Aber nur vorerst. (V.13), da sie sich nicht sicher sein, dass sie für immer dort sicher sein wird.

Sprachanalyse

Das Gedicht handelt von einer Antenne. Die Antenne ist eine Metapher und könnte für das Lyrische ich, also für Reiner Kunze, dessen Ideen, Gedanken, und Werke stehen. Außerdem lässt sich das Bild der Antenne auch wortwörtlich deuten, da eine Antenne empfängt. Somit könnte die Antenne (Reiner Kunze) auch dafür stehen, dass er .Zudem befindet sich in Vers 1 befindet sich die Inversion: „Sie abzusägen, drohte die Straße.“ Diese Inversion stellt das Verb „absägen“ in den Vordergrund, wodurch die Drohung, dass die Straße die Antenne absägen will, verstärkt wird. Auch ist in den Versen 4–5 und 8-9 die Anapher „hier zeigte“ vorhanden, was die ständige Beobachtung und auch die Unsicherheit und Angst der Antenne vor Verrat verdeutlicht. Noch dazu sind die Verse 4-6 und auch 8-10 Inversionen, welche die Wirkung des „hier zeigte“ im Sinne einer Verfolgung konkretisiert. Auch wird häufig das Verb „flüchten“ (V.3,7,11) verwendet. Diese Wiederholung verdeutlicht auch wieder ganz stark die Not der Antenne , unbedingt flüchten zu müssenNoch dazu wird die Antenne das ganze Gedicht über personifiziert (V. 3,7),was den Inhalt realistischer und nachvollziehbarer gestaltet. Auch werden alle anderen Elemente, wie das Haus, die Wände oder die Straße personifiziert (V. 1,5,8),was den selben Effekt, wie die Personifizierung der Antenne hervorruft.

Formanalyse

Das Gedicht besitzt 14 Verse und eine Strophe. Ein Reimschema ist nicht vorhanden, was auf die Ungleichmäßigkeit der Flucht der Antenne hindeutet. Zudem befindet sich in dem Gedicht ein wechselnder Jambus und Trochäus und auch immer ungleich wechselnde Kadenzen .Auch dies deutet auf eine ungleich verlaufende Flucht hin. Mal verläuft diese dynamisch, z.B aufgrund einer Drohung (V.1), was der Jambus verdeutlicht, teilweise verläuft die Flucht aber auch stockend, da sich das Lyrische Ich (Die Antenne) versteckt. Ein Beispiel dafür findet sich in den Versen 3–5.

Karat: Über sieben Brücken musst du gehen (1978)

Begründung

Ich finde den Inhalt des Gedichts sehr hoffnungsvoll und nicht ganz so deprimierend, wie andere von den aufgelisteten Gedichten, ist. Und generell strahlt das Lied für mich eher etwas Positives und nicht etwas so Runterziehendes aus.

Erster Eindruck

Das Gedicht wirkt sehr hoffnungsvoll, ermutigend und auch fröhlich. Zudem ist die Botschaft von dem Gedicht ist relativ leicht erkennbar. Es gibt Sprachliche Bilder, die die Botschaft noch klarer herausstellen lassen.

Deutungsansatz

Das Gedicht handelt von guten und schlechten Zeiten und das man positive Zeiten wertschätzen und in negative Zeiten geduldig sein sollte.

Inhaltliche Analyse

In dem Gedicht wird das Lyrische Ich in einer motivationslosen und depressiven Phase in dessen Leben beschrieben (V.1-9), da es die Straßen ohne Blick geht (V.1), sich sein Schaukelpferd zurückwünscht und somit auf die vermeindliche Einfachheit der Kindheit anspielt, ohne Rast und Ruh ist (V.4) und das lyrische ich aus diesen Umständen manchmal Trost in einem Lied sucht (V.9). Ein Lied steht also für etwas Positives, was den Frust und auch die Trauirigkeit einfacher aushalten lässt. Es wird beschrieben, dass man über sieben Brücken gehen muss (V.10), sieben dunkle Jahre überstehen muss (V.11), Sieben mal die Asche sein wird (V.12), aber am Ende auch einmal der helle Schein (V.13). Die wiederholte Sieben steht in diesem Kontext für ein Sprichwort, welches besagt, dass alle Sieben Jahre eine neue Phase beginnt. Zudem wird auch eine hoffnungslose Phase des Lyrischen Ichs beschrieben (V.14-22). Die Uhr des Lebens scheint manchmal stillzustehen (V.14), man dreht sich nur im Kreis (V.16), was ausdrückt, dass das Lyrische Ich im Leben nicht weiter kommt und es keinen Sinn ergibt, und hasst was man doch eigengtlich liebt (V.22), da das Lyrische Ich auf Besseres hofft.