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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Jakob_van_Hoddis:_Weltende&amp;diff=96266</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Jakob van Hoddis: Weltende</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Weltende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;In allen Lüften hallt es wie Geschrei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Quelle: Van Hoddis, Jakob. In: Der Demokrat. Berlin 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
Es fällt beim ersten lesen sofort auf, dass es ein naturalistisches Gedicht ist, welches auf eine Katastrophe hinweist beziehungsweise hinarbeitet. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]], [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]], [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Inhalt: =====&lt;br /&gt;
Das vorliegende Gedicht „Weltende“ verfasst von Jakob van Hoddis aus dem Jahre 1911, ist eines der bekanntesten Gedichte aus dem Expressionismus, denn das Gedicht leitet diese Epoche ein und thematisiert wie schon im Titel des Gedichtes angedeutet das Ende der Welt. &lt;br /&gt;
In der ersten Strophe wird erzählt, wie einem Bürger der Hut wegfliegt, Dachdecker abstürzen und Schreie zu hören sind, während die Flut steigt. Die zweite Strophe beschreibt das Meer, welches im Sturm die Dämme durchbricht. Eisenbahnen fallen von Brücken herab und im vorletzten Vers heißt es: „Die meisten Menschen haben einen Schnupfen“ (V. 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschehen wirkt dramatisch: Geschrei, abstürzende Menschen und Fahrzeuge, Sturm und Überflutung. Auf der einen Seite gibt es die „Menschen“ (V. 7), den „Bürger“ (V. 1), die „Dachdecker“ (V. 3), „die Dämme“ (V. 6) und die „Eisenbahnen“ (V. 8). All dies wird bedroht und zerstört von der „Flut“ (V. 4), dem „Sturm“ (V. 5) und den „wilden Meere[n]“ (V. 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies stellt eine Gegenüberstellung des vom Menschen geschaffenen und der Naturgewalt dar, der der Mensch zwangsweise unterworfen ist.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sprache: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht weist einige sprachliche Besonderheiten auf. Eine Auffälligkeit sind die unzusammenhängenden Verse, welche die Apokalypse verdeutlichen und diese sind ein typisches Merkmal für die expressionistische Lyrik. &lt;br /&gt;
Zusätzlich lassen sich auch rhetorische Figuren wiederfinden, wie beispielsweise die Metapher ,,Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut&amp;quot; (V.1), was das unerwartete und chaotische im Moment des Untergangs betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sprachliche Bild &amp;quot;In allen Lüften hallt es wie Geschrei&amp;quot; (V.2) erzeugt eine düstere, chaotische und auch apokalyptische Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metapher der fallenden Dachdecker ,,Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei“ (V.2) symbolisiert die plötzliche und dramatische Zerstörung. Das „Entzwei“ gehen steht für die endgültige Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ergänzung dazu findet sich in dem Gedicht eine Spur von Ironie wieder. ,,Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.” (V.7) steht in einem starken Kontrast zu den Ereignissen, welche im Rest des Gedichts geschehen. Der Schnupfen der Menschen kann als Hilflosigkeit gedeutet werden.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Form: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils 4 Versen.Das Metrum des Gedichts ist ein Jambus und in der ersten Strophe ist ein umarmender Reim sowie ausschließlich männliche Kadenzen zu erkennen. Im Gegensatz dazu ist in der zweiten Strophe ein Kreuzreim und ausschließlich weibliche Kadenzen zu finden.&lt;br /&gt;
Jeder Vers bildet eine eigene Sinnhaftigkeit und sind somit unverbunden.Alle diese Sinneinheiten stehen in keinem offensichtlichen Zusammenhang mit den anderen Einheiten, so dass sich für den Leser der Eindruck erweckt, dass das Gedicht wirr, chaotisch oder zusammenhanglos wirkt. Durch die Form des Gedichts, wirkt das Gedicht sehr geordnet und ruhig.Im Kontrast zur Form steht der Inhalt, welcher eine Apokalypse beschreibt.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Entstehungshintergrund: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisch expressionistisches Thema ist die Kritik an der Großstadt, der Industrialisierung und dem Zerfall der Gesellschaft. Im Hinblick darauf könnte man den Inhalt des Gedichtes so verstehen: Die Menschheit und alles was von ihr geschaffen wurde ist nicht beständig. Die Gesellschaft zerbricht, da sie die Macht der Natur unterschätzt. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] , [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Jakob_van_Hoddis:_Weltende&amp;diff=96259</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Jakob van Hoddis: Weltende</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Weltende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;In allen Lüften hallt es wie Geschrei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Quelle: Van Hoddis, Jakob. In: Der Demokrat. Berlin 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
Es fällt beim ersten lesen sofort auf, dass es ein naturalistisches Gedicht ist, welches auf eine Katastrophe hinweist beziehungsweise hinarbeitet. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]], [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]], [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Inhalt: =====&lt;br /&gt;
Das vorliegende Gedicht „Weltende“ verfasst von Jakob van Hoddis aus dem Jahre 1911, ist eines der bekanntesten Gedichte aus dem Expressionismus, denn das Gedicht leitet diese Epoche ein und thematisiert wie schon im Titel des Gedichtes angedeutet das Ende der Welt. &lt;br /&gt;
In der ersten Strophe wird erzählt, wie einem Bürger der Hut wegfliegt, Dachdecker abstürzen und Schreie zu hören sind, während die Flut steigt. Die zweite Strophe beschreibt das Meer, welches im Sturm die Dämme durchbricht. Eisenbahnen fallen von Brücken herab und in der vorletzten Strophe heißt es: „Die meisten Menschen haben einen Schnupfen“ (V. 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschehen wirkt dramatisch: Geschrei, abstürzende Menschen und Fahrzeuge, Sturm und Überflutung. Auf der einen Seite gibt es die „Menschen“ (V. 7), den „Bürger“ (V. 1), die „Dachdecker“ (V. 3), „die Dämme“ (V. 6) und die „Eisenbahnen“ (V. 8). All dies wird bedroht und zerstört von der „Flut“ (V. 4), dem „Sturm“ (V. 5) und den „wilden Meere[n]“ (V. 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies stellt eine Gegenüberstellung des vom Menschen geschaffenen und der Naturgewalt dar, der der Mensch zwangsweise unterworfen ist.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sprache: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht weist einige sprachliche Besonderheiten auf. Eine Auffälligkeit sind die unzusammenhängenden Verse, welche die Apokalypse verdeutlichen und diese sind ein typisches Merkmal für die expressionistische Lyrik. &lt;br /&gt;
Zusätzlich lassen sich auch rhetorische Figuren wiederfinden, wie beispielsweise die Metapher ,,Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut&amp;quot; (V.1), was das unerwartete und chaotische im Moment des Untergangs betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sprachliche Bild &amp;quot;In allen Lüften hallt es wie Geschrei&amp;quot; (V.2) erzeugt eine düstere, chaotische und auch apokalyptische Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metapher der fallenden Dachdecker ,,Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei“ (V.2) symbolisiert die plötzliche und dramatische Zerstörung. Das „Entzwei“ gehen steht für die endgültige Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ergänzung dazu findet sich in dem Gedicht eine Spur von Ironie wieder. ,,Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.” (V.7) steht in einem starken Kontrast zu den Ereignissen, welche im Rest des Gedichts geschehen. Der Schnupfen der Menschen kann als Hilflosigkeit gedeutet werden.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Form: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils 4 Versen.Das Metrum des Gedichts ist ein Jambus und in der ersten Strophe ist ein umarmender Reim sowie ausschließlich männliche Kadenzen zu erkennen. Im Gegensatz dazu ist in der zweiten Strophe ein Kreuzreim und ausschließlich weibliche Kadenzen zu finden.&lt;br /&gt;
Jeder Vers bildet eine eigene Sinnhaftigkeit und sind somit unverbunden.Alle diese Sinneinheiten stehen in keinem offensichtlichen Zusammenhang mit den anderen Einheiten, so dass sich für den Leser der Eindruck erweckt, dass das Gedicht wirr, chaotisch oder zusammenhanglos wirkt. Durch die Form des Gedichts, wirkt das Gedicht sehr geordnet und ruhig.Im Kontrast zur Form steht der Inhalt, welcher eine Apokalypse beschreibt.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Entstehungshintergrund: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisch expressionistisches Thema ist die Kritik an der Großstadt, der Industrialisierung und dem Zerfall der Gesellschaft. Im Hinblick darauf könnte man den Inhalt des Gedichtes so verstehen: Die Menschheit und alles was von ihr geschaffen wurde ist nicht beständig. Die Gesellschaft zerbricht, da sie die Macht der Natur unterschätzt. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] , [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Jakob van Hoddis: Weltende</title>
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		<updated>2024-05-28T08:44:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Weltende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;In allen Lüften hallt es wie Geschrei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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:: &#039;&#039;Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Quelle: Van Hoddis, Jakob. In: Der Demokrat. Berlin 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
Es fällt beim ersten lesen sofort auf, dass es ein naturalistisches Gedicht ist, welches auf eine Katastrophe hinweist beziehungsweise hinarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Inhalt: =====&lt;br /&gt;
Das vorliegende Gedicht „Weltende“ verfasst von Jakob van Hoddis aus dem Jahre 1911, ist eines der bekanntesten Gedichte aus dem Expressionismus, denn das Gedicht leitet diese Epoche ein und thematisiert wie schon im Titel des Gedichtes angedeutet das Ende der Welt. &lt;br /&gt;
In der ersten Strophe wird erzählt, wie einem Bürger der Hut wegfliegt, Dachdecker abstürzen und Schreie zu hören sind, während die Flut steigt. Die zweite Strophe beschreibt das Meer, welches im Sturm die Dämme durchbricht. Eisenbahnen fallen von Brücken herab und in der vorletzten Strophe heißt es: „Die meisten Menschen haben einen Schnupfen“ (V. 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschehen wirkt dramatisch: Geschrei, abstürzende Menschen und Fahrzeuge, Sturm und Überflutung. Auf der einen Seite gibt es die „Menschen“ (V. 7), den „Bürger“ (V. 1), die „Dachdecker“ (V. 3), „die Dämme“ (V. 6) und die „Eisenbahnen“ (V. 8). All dies wird bedroht und zerstört von der „Flut“ (V. 4), dem „Sturm“ (V. 5) und den „wilden Meere[n]“ (V. 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies stellt eine Gegenüberstellung des vom Menschen geschaffenen und der Naturgewalt dar, der der Mensch zwangsweise unterworfen ist.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sprache: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht weist einige sprachliche Besonderheiten auf. Eine Auffälligkeit sind die unzusammenhängenden Verse, welche die Apokalypse verdeutlichen und diese sind ein typisches Merkmal für die expressionistische Lyrik. &lt;br /&gt;
Zusätzlich lassen sich auch rhetorische Figuren wiederfinden, wie beispielsweise die Metapher ,,Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut&amp;quot; (V.1), was das unerwartete und chaotische im Moment des Untergangs betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sprachliche Bild &amp;quot;In allen Lüften hallt es wie Geschrei&amp;quot; (V.2) erzeugt eine düstere, chaotische und auch apokalyptische Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metapher der fallenden Dachdecker ,,Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei“ (V.2) symbolisiert die plötzliche und dramatische Zerstörung. Das „Entzwei“ gehen steht für die endgültige Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ergänzung dazu findet sich in dem Gedicht eine Spur von Ironie wieder. ,,Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.” (V.7) steht in einem starken Kontrast zu den Ereignissen, welche im Rest des Gedichts geschehen. Der Schnupfen der Menschen kann als Hilflosigkeit gedeutet werden.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Form: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils 4 Versen.Das Metrum des Gedichts ist ein Jambus und in der ersten Strophe ist ein umarmender Reim sowie ausschließlich männliche Kadenzen zu erkennen. Im Gegensatz dazu ist in der zweiten Strophe ein Kreuzreim und ausschließlich weibliche Kadenzen zu finden.&lt;br /&gt;
Jeder Vers bildet eine eigene Sinnhaftigkeit und sind somit unverbunden.Alle diese Sinneinheiten stehen in keinem offensichtlichen Zusammenhang mit den anderen Einheiten, so dass sich für den Leser der Eindruck erweckt, dass das Gedicht wirr, chaotisch oder zusammenhanglos wirkt. Durch die Form des Gedichts, wirkt das Gedicht sehr geordnet und ruhig.Im Kontrast zur Form steht der Inhalt, welcher eine Apokalypse beschreibt.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Entstehungshintergrund: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisch expressionistisches Thema ist die Kritik an der Großstadt, der Industrialisierung und dem Zerfall der Gesellschaft. Im Hinblick darauf könnte man den Inhalt des Gedichtes so verstehen: Die Menschheit und alles was von ihr geschaffen wurde ist nicht beständig. Die Gesellschaft zerbricht, da sie die Macht der Natur unterschätzt. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] , [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2024-02-28T23:44:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] ; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Georg Büchner: Woyzeck|Georg Büchner: Woyzeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &#039;&#039;&#039;Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe&#039;&#039;&#039; =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im vierten Akt kommt Arkas&#039;&#039;&#039;, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1519 entwickelt Iphigenie&#039;&#039;&#039; Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie in V.1648&#039;&#039;&#039;, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes&#039;&#039;&#039;: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr“ (V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas&#039;&#039;&#039; und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie&#039;&#039;&#039; erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1837ff&#039;&#039;&#039; „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ &#039;&#039;&#039;Hier merkt e&#039;&#039;&#039;r, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie“ (V.1889). Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V. 1924 verrät Iphigenie&#039;&#039;&#039; sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt,&#039;&#039;&#039; zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. &#039;&#039;&#039;Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174&#039;&#039;&#039; und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich &#039;&#039;&#039;im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst&#039;&#039;&#039; hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Georg Büchner&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Aus welcher Epoche stammt Woyzeck und wie ist der historische Hintergrund?=====&lt;br /&gt;
- Vormärz und Biedermeier (ca. 1815-1848)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bedrohung durch technische Entwicklung, wie Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gegen Fremdbestimmung und rückwärtsgewandte Ideale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- fordern Freiheit und Mitspracherecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Proteste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gegenwart verändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Literatur wie Woyzeck, Aufruf zum Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale und politische Missstände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ungerechtigkeit  zwischen hoch und niedrig angesehenen Bürgern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://knowunity.de/knows/deutsch-epochen-literatur-87812501-15c3-4bc5-888b-b8e3f20cc25d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fall von Napoleon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Hoffnung auf nationale Einheit führte zu einer bitteren Enttäuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Deutsche Bund gegründet -&amp;gt; kein Bundesstaat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- war ein Staatenbund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Politisch Andersdenkende werden unterdrückt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:https://www.dhm.de/lemo/kapitel/vormaerz-und-revolution/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit zur Zurechnungsfähigkeit von Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes an Marie ===&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man festhalten, dass Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes, durch seine psyschiche Erkrankung nicht vollkommen zurechnungsfähig war. Woyzeck tötet Marie aus Eifersucht und Rache, für ihre Affäre mit dem Tambourmajor. Marie habe die Beziehung aufgegeben, wodurch es für Woyzeck keinen Sinn macht diese weiterzuführen, seine Unzurechnungsfähigkeit lässt sich damit verdeutlichen, dass er den Mord vorerst herauszögert. Er macht Marie erst Angst und redet normal mit ihr, befragt sie nach der Länge ihrer gemeinsamen Beziehung und was sie meint, wie lange sie noch halten würde. Jedoch macht er in dem kurzen Gespräch ein paar Anspielungen auf den Mord, womit er Marie beängstigt, die dies merkt und weg möchte. Ebenso zeigt die kritische psyschiche Verfassung der Mord selber, er tötet sie mit mehreren Messerstichen, denn einer reicht ihm nicht aus um seine Wut auszudrücken, er spricht sie als sie schon ein paar Messerstichen ausgesetzt war mit sie und zeigt damit, dass er endgültig mit ihr abgeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfrage: Hätte Andres das Verbrechen verhindern können? ===&lt;br /&gt;
Im folgenden werde ich die Argumente gegenüberstellen, inwieweit Andres das Verbrechen von Woyzeck, den Mord an Marie, hätte verhindern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite scheint es, als hätte Andres die ,,Mordsankündigung“ von Woyzeck nicht als diese verstanden, er scheint eher orientierungslos und versteht nicht wirklich, was passiert ist, oder was passieren soll. In Szene 10 macht er dies deutlich, da Woyzeck sagt: „Ich muss fort“, nachdem er sich über das Tanzen von Marie mit dem Tambourmajor stark aufgeregt hatte. Jedoch versteht Andres nicht warum er fort muss und zeigt seine Ahnungslosigkeit, da er den Grund einfach nicht versteht, somit hat er insgesamt nicht verstanden, das Woyzeck Marie ermorden will und konnte es nicht verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite jedoch war Woyzecks einziger Freund, der als einzige Bezugsperson, ihm hätte Empathie schenken können und für ihn hätte da sein müssen, damit es garnicht zu dem psyschichen Zustand von Woyzeck gekommen wäre. Ebenso haben Woyzeck und Andres zusammengewohnt, wodurch eine noch engere Bindung entstand, er hätte es erkennen können und dann Marie eine Vorwarnung geben können, zumindest von Woyzecks geistigem Zustand und das es zunehmend schlechter wurde. Durch klare Anzeichen und Anspielungen an die Tat in Szene 13 Z.13 „Stich! Stich!“ ließe sich klar auf die geistige Verfassung von Woyzeck schließen und dadurch auch auf das Tatmotiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit hätte Andres aufmerksam sein und handeln können, um den Mord zu verhindern, da er ein enger Freund Woyzecks ist und ihm aufmerksam zuhören sollte, dadurch hätte er es verstehen können, wenn nicht sogar müssen. Durch ein aufmerksames Beobachten und ein einfühlsames Gespräch hätte Andres möglicherweise frühzeitig klare Anzeichen von Woyzecks zunehmender geistiger Unstabilität erkennen und darauf reagieren, ihm helfen oder Marie vorwarnen können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit: Inwieweit ist Woyzeck Opfer und Täter? ===&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Woyzeck auf der einen Seite das Opfer psychischer Gewalt, durch den Tambourmajor und den Hauptmann, von denen er behandelt und angesehen wurde als wäre er etwas schlechteres. Er könnte auch aufgrund seiner schweren psychischen Erkrankung gehandelt haben und damit wäre ihm keine Schuld mehr zuzuweisen, da er nicht mehr zurechnungsfähig ist. Ebenso von Marie wurde er hintergangen und als Opfer behandelt, jedoch ist er der Täter, da er letztendlich Marie durch seine Wut als Opfer umgebracht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=92739</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2024-02-28T23:44:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] ; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Georg Büchner: Woyzeck|Georg Büchner: Woyzeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im vierten Akt kommt Arkas&#039;&#039;&#039;, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1519 entwickelt Iphigenie&#039;&#039;&#039; Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie in V.1648&#039;&#039;&#039;, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes&#039;&#039;&#039;: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr“ (V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas&#039;&#039;&#039; und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie&#039;&#039;&#039; erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1837ff&#039;&#039;&#039; „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ &#039;&#039;&#039;Hier merkt e&#039;&#039;&#039;r, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie“ (V.1889). Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V. 1924 verrät Iphigenie&#039;&#039;&#039; sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt,&#039;&#039;&#039; zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. &#039;&#039;&#039;Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174&#039;&#039;&#039; und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich &#039;&#039;&#039;im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst&#039;&#039;&#039; hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Georg Büchner&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Aus welcher Epoche stammt Woyzeck und wie ist der historische Hintergrund?=====&lt;br /&gt;
- Vormärz und Biedermeier (ca. 1815-1848)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bedrohung durch technische Entwicklung, wie Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gegen Fremdbestimmung und rückwärtsgewandte Ideale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- fordern Freiheit und Mitspracherecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Proteste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gegenwart verändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Literatur wie Woyzeck, Aufruf zum Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale und politische Missstände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ungerechtigkeit  zwischen hoch und niedrig angesehenen Bürgern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://knowunity.de/knows/deutsch-epochen-literatur-87812501-15c3-4bc5-888b-b8e3f20cc25d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fall von Napoleon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Hoffnung auf nationale Einheit führte zu einer bitteren Enttäuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Deutsche Bund gegründet -&amp;gt; kein Bundesstaat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- war ein Staatenbund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Politisch Andersdenkende werden unterdrückt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:https://www.dhm.de/lemo/kapitel/vormaerz-und-revolution/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit zur Zurechnungsfähigkeit von Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes an Marie ===&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man festhalten, dass Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes, durch seine psyschiche Erkrankung nicht vollkommen zurechnungsfähig war. Woyzeck tötet Marie aus Eifersucht und Rache, für ihre Affäre mit dem Tambourmajor. Marie habe die Beziehung aufgegeben, wodurch es für Woyzeck keinen Sinn macht diese weiterzuführen, seine Unzurechnungsfähigkeit lässt sich damit verdeutlichen, dass er den Mord vorerst herauszögert. Er macht Marie erst Angst und redet normal mit ihr, befragt sie nach der Länge ihrer gemeinsamen Beziehung und was sie meint, wie lange sie noch halten würde. Jedoch macht er in dem kurzen Gespräch ein paar Anspielungen auf den Mord, womit er Marie beängstigt, die dies merkt und weg möchte. Ebenso zeigt die kritische psyschiche Verfassung der Mord selber, er tötet sie mit mehreren Messerstichen, denn einer reicht ihm nicht aus um seine Wut auszudrücken, er spricht sie als sie schon ein paar Messerstichen ausgesetzt war mit sie und zeigt damit, dass er endgültig mit ihr abgeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfrage: Hätte Andres das Verbrechen verhindern können? ===&lt;br /&gt;
Im folgenden werde ich die Argumente gegenüberstellen, inwieweit Andres das Verbrechen von Woyzeck, den Mord an Marie, hätte verhindern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite scheint es, als hätte Andres die ,,Mordsankündigung“ von Woyzeck nicht als diese verstanden, er scheint eher orientierungslos und versteht nicht wirklich, was passiert ist, oder was passieren soll. In Szene 10 macht er dies deutlich, da Woyzeck sagt: „Ich muss fort“, nachdem er sich über das Tanzen von Marie mit dem Tambourmajor stark aufgeregt hatte. Jedoch versteht Andres nicht warum er fort muss und zeigt seine Ahnungslosigkeit, da er den Grund einfach nicht versteht, somit hat er insgesamt nicht verstanden, das Woyzeck Marie ermorden will und konnte es nicht verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite jedoch war Woyzecks einziger Freund, der als einzige Bezugsperson, ihm hätte Empathie schenken können und für ihn hätte da sein müssen, damit es garnicht zu dem psyschichen Zustand von Woyzeck gekommen wäre. Ebenso haben Woyzeck und Andres zusammengewohnt, wodurch eine noch engere Bindung entstand, er hätte es erkennen können und dann Marie eine Vorwarnung geben können, zumindest von Woyzecks geistigem Zustand und das es zunehmend schlechter wurde. Durch klare Anzeichen und Anspielungen an die Tat in Szene 13 Z.13 „Stich! Stich!“ ließe sich klar auf die geistige Verfassung von Woyzeck schließen und dadurch auch auf das Tatmotiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit hätte Andres aufmerksam sein und handeln können, um den Mord zu verhindern, da er ein enger Freund Woyzecks ist und ihm aufmerksam zuhören sollte, dadurch hätte er es verstehen können, wenn nicht sogar müssen. Durch ein aufmerksames Beobachten und ein einfühlsames Gespräch hätte Andres möglicherweise frühzeitig klare Anzeichen von Woyzecks zunehmender geistiger Unstabilität erkennen und darauf reagieren, ihm helfen oder Marie vorwarnen können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit: Inwieweit ist Woyzeck Opfer und Täter? ===&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Woyzeck auf der einen Seite das Opfer psychischer Gewalt, durch den Tambourmajor und den Hauptmann, von denen er behandelt und angesehen wurde als wäre er etwas schlechteres. Er könnte auch aufgrund seiner schweren psychischen Erkrankung gehandelt haben und damit wäre ihm keine Schuld mehr zuzuweisen, da er nicht mehr zurechnungsfähig ist. Ebenso von Marie wurde er hintergangen und als Opfer behandelt, jedoch ist er der Täter, da er letztendlich Marie durch seine Wut als Opfer umgebracht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=92738</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2024-02-28T23:41:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] ; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Georg Büchner: Woyzeck|Georg Büchner: Woyzeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im vierten Akt kommt Arkas&#039;&#039;&#039;, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1519 entwickelt Iphigenie&#039;&#039;&#039; Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie in V.1648&#039;&#039;&#039;, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes&#039;&#039;&#039;: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr“ (V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas&#039;&#039;&#039; und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie&#039;&#039;&#039; erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1837ff&#039;&#039;&#039; „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ &#039;&#039;&#039;Hier merkt e&#039;&#039;&#039;r, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie“ (V.1889). Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V. 1924 verrät Iphigenie&#039;&#039;&#039; sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt,&#039;&#039;&#039; zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. &#039;&#039;&#039;Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174&#039;&#039;&#039; und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich &#039;&#039;&#039;im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst&#039;&#039;&#039; hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Georg Büchner&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Aus welcher Epoche stammt Woyzeck und wie ist der historische Hintergrund?=====&lt;br /&gt;
- Vormärz und Biedermeier (ca. 1815-1848)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bedrohung durch technische Entwicklung, wie Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gegen Fremdbestimmung und rückwärtsgewandte Ideale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- fordern Freiheit und Mitspracherecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Proteste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gegenwart verändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Literatur wie Woyzeck, Aufruf zum Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale und politische Missstände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ungerechtigkeit  zwischen hoch und niedrig angesehenen Bürgern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://knowunity.de/knows/deutsch-epochen-literatur-87812501-15c3-4bc5-888b-b8e3f20cc25d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fall von Napoleon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Hoffnung auf nationale Einheit führte zu einer bitteren Enttäuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Deutsche Bund gegründet -&amp;gt; kein Bundesstaat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- war ein Staatenbund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Politisch Andersdenkende werden unterdrückt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:https://www.dhm.de/lemo/kapitel/vormaerz-und-revolution/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit zur Zurechnungsfähigkeit von Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes an Marie ===&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man festhalten, dass Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes, durch seine psyschiche Erkrankung nicht vollkommen zurechnungsfähig war. Woyzeck tötet Marie aus Eifersucht und Rache, für ihre Affäre mit dem Tambourmajor. Marie habe die Beziehung aufgegeben, wodurch es für Woyzeck keinen Sinn macht diese weiterzuführen, seine Unzurechnungsfähigkeit lässt sich damit verdeutlichen, dass er den Mord vorerst herauszögert. Er macht Marie erst Angst und redet normal mit ihr, befragt sie nach der Länge ihrer gemeinsamen Beziehung und was sie meint, wie lange sie noch halten würde. Jedoch macht er in dem kurzen Gespräch ein paar Anspielungen auf den Mord, womit er Marie beängstigt, die dies merkt und weg möchte. Ebenso zeigt die kritische psyschiche Verfassung der Mord selber, er tötet sie mit mehreren Messerstichen, denn einer reicht ihm nicht aus um seine Wut auszudrücken, er spricht sie als sie schon ein paar Messerstichen ausgesetzt war mit sie und zeigt damit, dass er endgültig mit ihr abgeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfrage: Hätte Andres das Verbrechen verhindern können? ===&lt;br /&gt;
Im folgenden werde ich die Argumente gegenüberstellen, inwieweit Andres das Verbrechen von Woyzeck, den Mord an Marie, hätte verhindern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite scheint es, als hätte Andres die ,,Mordsankündigung“ von Woyzeck nicht als diese verstanden, er scheint eher orientierungslos und versteht nicht wirklich, was passiert ist, oder was passieren soll. In Szene 10 macht er dies deutlich, da Woyzeck sagt: „Ich muss fort“, nachdem er sich über das Tanzen von Marie mit dem Tambourmajor stark aufgeregt hatte. Jedoch versteht Andres nicht warum er fort muss und zeigt seine Ahnungslosigkeit, da er den Grund einfach nicht versteht, somit hat er insgesamt nicht verstanden, das Woyzeck Marie ermorden will und konnte es nicht verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite jedoch war Woyzecks einziger Freund, der als einzige Bezugsperson, ihm hätte Empathie schenken können und für ihn hätte da sein müssen, damit es garnicht zu dem psyschichen Zustand von Woyzeck gekommen wäre. Ebenso haben Woyzeck und Andres zusammengewohnt, wodurch eine noch engere Bindung entstand, er hätte es erkennen können und dann Marie eine Vorwarnung geben können, zumindest von Woyzecks geistigem Zustand und das es zunehmend schlechter wurde. Durch klare Anzeichen und Anspielungen an die Tat in Szene 13 Z.13 „Stich! Stich!“ ließe sich klar auf die geistige Verfassung von Woyzeck schließen und dadurch auch auf das Tatmotiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit hätte Andres aufmerksam sein und handeln können, um den Mord zu verhindern, da er ein enger Freund Woyzecks ist und ihm aufmerksam zuhören sollte, dadurch hätte er es verstehen können, wenn nicht sogar müssen. Durch ein aufmerksames Beobachten und ein einfühlsames Gespräch hätte Andres möglicherweise frühzeitig klare Anzeichen von Woyzecks zunehmender geistiger Unstabilität erkennen und darauf reagieren, ihm helfen oder Marie vorwarnen können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit: Inwieweit ist Woyzeck Opfer und Täter? ===&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Woyzeck auf der einen Seite das Opfer psychischer Gewalt, durch den Tambourmajor und den Hauptmann, von denen er behandelt und angesehen wurde als wäre er etwas schlechteres. Er könnte auch aufgrund seiner schweren psychischen Erkrankung gehandelt haben und damit wäre ihm keine Schuld mehr zuzuweisen, da er nicht mehr zurechnungsfähig ist. Ebenso von Marie wurde er hintergangen und als Opfer behandelt, jedoch ist er der Täter, da er letztendlich Marie durch seine Wut als Opfer umgebracht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=92737</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=92737"/>
		<updated>2024-02-28T23:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] ; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Georg Büchner: Woyzeck|Georg Büchner: Woyzeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im vierten Akt kommt Arkas&#039;&#039;&#039;, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1519 entwickelt Iphigenie&#039;&#039;&#039; Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie in V.1648&#039;&#039;&#039;, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes&#039;&#039;&#039;: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr“ (V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas&#039;&#039;&#039; und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie&#039;&#039;&#039; erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1837ff&#039;&#039;&#039; „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ &#039;&#039;&#039;Hier merkt e&#039;&#039;&#039;r, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie“ (V.1889). Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V. 1924 verrät Iphigenie&#039;&#039;&#039; sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt,&#039;&#039;&#039; zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. &#039;&#039;&#039;Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174&#039;&#039;&#039; und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich &#039;&#039;&#039;im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst&#039;&#039;&#039; hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Georg Büchner&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Aus welcher Epoche stammt Woyzeck und wie ist der historische Hintergrund?=====&lt;br /&gt;
- Vormärz und Biedermeier (ca. 1815-1848)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bedrohung durch technische Entwicklung, wie Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gegen Fremdbestimmung und rückwärtsgewandte Ideale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- fordern Freiheit und Mitspracherecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Proteste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gegenwart verändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Literatur wie Woyzeck, Aufruf zum Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale und politische Missstände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ungerechtigkeit  zwischen hoch und niedrig angesehenen Bürgern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://knowunity.de/knows/deutsch-epochen-literatur-87812501-15c3-4bc5-888b-b8e3f20cc25d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fall von Napoleon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Hoffnung auf nationale Einheit führte zu einer bitteren Enttäuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Deutsche Bund gegründet -&amp;gt; kein Bundesstaat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- war ein Staatenbund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Politisch Andersdenkende werden unterdrückt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:https://www.dhm.de/lemo/kapitel/vormaerz-und-revolution/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit zur Zurechnungsfähigkeit von Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes an Marie ===&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man festhalten, dass Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes, durch seine psyschiche Erkrankung nicht vollkommen zurechnungsfähig war. Woyzeck tötet Marie aus Eifersucht und Rache, für ihre Affäre mit dem Tambourmajor. Marie habe die Beziehung aufgegeben, wodurch es für Woyzeck keinen Sinn macht diese weiterzuführen, seine Unzurechnungsfähigkeit lässt sich damit verdeutlichen, dass er den Mord vorerst herauszögert. Er macht Marie erst Angst und redet normal mit ihr, befragt sie nach der Länge ihrer gemeinsamen Beziehung und was sie meint, wie lange sie noch halten würde. Jedoch macht er in dem kurzen Gespräch ein paar Anspielungen auf den Mord, womit er Marie beängstigt, die dies merkt und weg möchte. Ebenso zeigt die kritische psyschiche Verfassung der Mord selber, er tötet sie mit mehreren Messerstichen, denn einer reicht ihm nicht aus um seine Wut auszudrücken, er spricht sie als sie schon ein paar Messerstichen ausgesetzt war mit sie und zeigt damit, dass er endgültig mit ihr abgeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfrage: Hätte Andres das Verbrechen verhindern können? ===&lt;br /&gt;
Im folgenden werde ich die Argumente gegenüberstellen, inwieweit Andres das Verbrechen von Woyzeck, den Mord an Marie, hätte verhindern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite scheint es, als hätte Andres die ,,Mordsankündigung“ von Woyzeck nicht als diese verstanden, er scheint eher orientierungslos und versteht nicht wirklich, was passiert ist, oder was passieren soll. In Szene 10 macht er dies deutlich, da Woyzeck sagt: „Ich muss fort“, nachdem er sich über das Tanzen von Marie mit dem Tambourmajor stark aufgeregt hatte. Jedoch versteht Andres nicht warum er fort muss und zeigt seine Ahnungslosigkeit, da er den Grund einfach nicht versteht, somit hat er insgesamt nicht verstanden, das Woyzeck Marie ermorden will und konnte es nicht verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite jedoch war Woyzecks einziger Freund, der als einzige Bezugsperson, ihm hätte Empathie schenken können und für ihn hätte da sein müssen, damit es garnicht zu dem psyschichen Zustand von Woyzeck gekommen wäre. Ebenso haben Woyzeck und Andres zusammengewohnt, wodurch eine noch engere Bindung entstand, er hätte es erkennen können und dann Marie eine Vorwarnung geben können, zumindest von Woyzecks geistigem Zustand und das es zunehmend schlechter wurde. Durch klare Anzeichen und Anspielungen an die Tat in Szene 13 Z.13 „Stich! Stich!“ ließe sich klar auf die geistige Verfassung von Woyzeck schließen und dadurch auch auf das Tatmotiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit hätte Andres aufmerksam sein und handeln können, um den Mord zu verhindern, da er ein enger Freund Woyzecks ist und ihm aufmerksam zuhören sollte, dadurch hätte er es verstehen können, wenn nicht sogar müssen. Durch ein aufmerksames Beobachten und ein einfühlsames Gespräch hätte Andres möglicherweise frühzeitig klare Anzeichen von Woyzecks zunehmender geistiger Unstabilität erkennen und darauf reagieren, ihm helfen oder Marie vorwarnen können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Inwieweit ist Woyzeck Opfer und Täter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Woyzeck auf der einen Seite das Opfer psychischer Gewalt, durch den Tambourmajor und den Hauptmann, von denen er behandelt und angesehen wurde als wäre er etwas schlechteres. Ebenso von Marie wurde er hintergangen und als Opfer behandelt, jedoch ist er der Täter, da er letztendlich Marie durch seine Wut als Opfer umgebracht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=92510</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=92510"/>
		<updated>2024-02-20T09:57:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] ; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Georg Büchner: Woyzeck|Georg Büchner: Woyzeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im vierten Akt kommt Arkas&#039;&#039;&#039;, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1519 entwickelt Iphigenie&#039;&#039;&#039; Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie in V.1648&#039;&#039;&#039;, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes&#039;&#039;&#039;: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr“ (V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas&#039;&#039;&#039; und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie&#039;&#039;&#039; erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1837ff&#039;&#039;&#039; „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ &#039;&#039;&#039;Hier merkt e&#039;&#039;&#039;r, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie“ (V.1889). Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V. 1924 verrät Iphigenie&#039;&#039;&#039; sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt,&#039;&#039;&#039; zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. &#039;&#039;&#039;Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174&#039;&#039;&#039; und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich &#039;&#039;&#039;im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst&#039;&#039;&#039; hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Georg Büchner&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Aus welcher Epoche stammt Woyzeck und wie ist der historische Hintergrund?=====&lt;br /&gt;
- Vormärz und Biedermeier (ca. 1815-1848)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bedrohung durch technische Entwicklung, wie Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gegen Fremdbestimmung und rückwärtsgewandte Ideale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- fordern Freiheit und Mitspracherecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Proteste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gegenwart verändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Literatur wie Woyzeck, Aufruf zum Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale und politische Missstände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ungerechtigkeit  zwischen hoch und niedrig angesehenen Bürgern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://knowunity.de/knows/deutsch-epochen-literatur-87812501-15c3-4bc5-888b-b8e3f20cc25d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fall von Napoleon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Hoffnung auf nationale Einheit führte zu einer bitteren Enttäuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Deutsche Bund gegründet -&amp;gt; kein Bundesstaat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- war ein Staatenbund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Politisch Andersdenkende werden unterdrückt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:https://www.dhm.de/lemo/kapitel/vormaerz-und-revolution/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit zur Zurechnungsfähigkeit von Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes an Marie ===&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man festhalten, dass Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes, durch seine psyschiche Erkrankung nicht vollkommen zurechnungsfähig war. Woyzeck tötet Marie aus Eifersucht und Rache, für ihre Affäre mit dem Tambourmajor. Marie habe die Beziehung aufgegeben, wodurch es für Woyzeck keinen Sinn macht diese weiterzuführen, seine Unzurechnungsfähigkeit lässt sich damit verdeutlichen, dass er den Mord vorerst herauszögert. Er macht Marie erst Angst und redet normal mit ihr, befragt sie nach der Länge ihrer gemeinsamen Beziehung und was sie meint, wie lange sie noch halten würde. Jedoch macht er in dem kurzen Gespräch ein paar Anspielungen auf den Mord, womit er Marie beängstigt, die dies merkt und weg möchte. Ebenso zeigt die kritische psyschiche Verfassung der Mord selber, er tötet sie mit mehreren Messerstichen, denn einer reicht ihm nicht aus um seine Wut auszudrücken, er spricht sie als sie schon ein paar Messerstichen ausgesetzt war mit sie und zeigt damit, dass er endgültig mit ihr abgeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfrage: Hätte Andres das Verbrechen verhindern können? ===&lt;br /&gt;
Im folgenden werde ich die Argumente gegenüberstellen, inwieweit Andres das Verbrechen von Woyzeck, den Mord an Marie, hätte verhindern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite scheint es, als hätte Andres die ,,Mordsankündigung“ von Woyzeck nicht als diese verstanden, er scheint eher orientierungslos und versteht nicht wirklich, was passiert ist, oder was passieren soll. In Szene 10 macht er dies deutlich, da Woyzeck sagt: „Ich muss fort“, nachdem er sich über das Tanzen von Marie mit dem Tambourmajor stark aufgeregt hatte. Jedoch versteht Andres nicht warum er fort muss und zeigt seine Ahnungslosigkeit, da er den Grund einfach nicht versteht, somit hat er insgesamt nicht verstanden, das Woyzeck Marie ermorden will und konnte es nicht verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite jedoch war Woyzecks einziger Freund, der als einzige Bezugsperson, ihm hätte Empathie schenken können und für ihn hätte da sein müssen, damit es garnicht zu dem psyschichen Zustand von Woyzeck gekommen wäre. Ebenso haben Woyzeck und Andres zusammengewohnt, wodurch eine noch engere Bindung entstand, er hätte es erkennen können und dann Marie eine Vorwarnung geben können, zumindest von Woyzecks geistigem Zustand und das es zunehmend schlechter wurde. Durch klare Anzeichen und Anspielungen an die Tat in Szene 13 Z.13 „Stich! Stich!“ ließe sich klar auf die geistige Verfassung von Woyzeck schließen und dadurch auch auf das Tatmotiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit hätte Andres aufmerksam sein und handeln können, um den Mord zu verhindern, da er ein enger Freund Woyzecks ist und ihm aufmerksam zuhören sollte, dadurch hätte er es verstehen können, wenn nicht sogar müssen. Durch ein aufmerksames Beobachten und ein einfühlsames Gespräch hätte Andres möglicherweise frühzeitig klare Anzeichen von Woyzecks zunehmender geistiger Unstabilität erkennen und darauf reagieren, ihm helfen oder Marie vorwarnen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2024-02-20T09:49:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] ; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Georg Büchner: Woyzeck|Georg Büchner: Woyzeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im vierten Akt kommt Arkas&#039;&#039;&#039;, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1519 entwickelt Iphigenie&#039;&#039;&#039; Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie in V.1648&#039;&#039;&#039;, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes&#039;&#039;&#039;: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr“ (V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas&#039;&#039;&#039; und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie&#039;&#039;&#039; erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1837ff&#039;&#039;&#039; „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ &#039;&#039;&#039;Hier merkt e&#039;&#039;&#039;r, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie“ (V.1889). Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V. 1924 verrät Iphigenie&#039;&#039;&#039; sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt,&#039;&#039;&#039; zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. &#039;&#039;&#039;Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174&#039;&#039;&#039; und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich &#039;&#039;&#039;im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst&#039;&#039;&#039; hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Georg Büchner&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Aus welcher Epoche stammt Woyzeck und wie ist der historische Hintergrund?=====&lt;br /&gt;
- Vormärz und Biedermeier (ca. 1815-1848)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bedrohung durch technische Entwicklung, wie Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gegen Fremdbestimmung und rückwärtsgewandte Ideale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- fordern Freiheit und Mitspracherecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Proteste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gegenwart verändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Literatur wie Woyzeck, Aufruf zum Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale und politische Missstände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ungerechtigkeit  zwischen hoch und niedrig angesehenen Bürgern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://knowunity.de/knows/deutsch-epochen-literatur-87812501-15c3-4bc5-888b-b8e3f20cc25d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fall von Napoleon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Hoffnung auf nationale Einheit führte zu einer bitteren Enttäuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Deutsche Bund gegründet -&amp;gt; kein Bundesstaat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- war ein Staatenbund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Politisch Andersdenkende werden unterdrückt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:https://www.dhm.de/lemo/kapitel/vormaerz-und-revolution/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit zur Zurechnungsfähigkeit von Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes an Marie ===&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man festhalten, dass Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes, durch seine psyschiche Erkrankung nicht vollkommen zurechnungsfähig war. Woyzeck tötet Marie aus Eifersucht und Rache, für ihre Affäre mit dem Tambourmajor. Marie habe die Beziehung aufgegeben, wodurch es für Woyzeck keinen Sinn macht diese weiterzuführen, seine Unzurechnungsfähigkeit lässt sich damit verdeutlichen, dass er den Mord vorerst herauszögert. Er macht Marie erst Angst und redet normal mit ihr, befragt sie nach der Länge ihrer gemeinsamen Beziehung und was sie meint, wie lange sie noch halten würde. Jedoch macht er in dem kurzen Gespräch ein paar Anspielungen auf den Mord, womit er Marie beängstigt, die dies merkt und weg möchte. Ebenso zeigt die kritische psyschiche Verfassung der Mord selber, er tötet sie mit mehreren Messerstichen, denn einer reicht ihm nicht aus um seine Wut auszudrücken, er spricht sie als sie schon ein paar Messerstichen ausgesetzt war mit sie und zeigt damit, dass er endgültig mit ihr abgeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitfrage: Hätte Andres das Verbrechen verhindern können? ===&lt;br /&gt;
Im folgenden werde ich die Argumente gegenüberstellen, inwieweit Andres das Verbrechen von Woyzeck, den Mord an Marie, hätte verhindern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite scheint es, als hätte Andres die ,,Mordsankündigung“ von Woyzeck nicht als diese verstanden, er scheint eher orientierungslos und versteht nicht wirklich, was passiert ist, oder was passieren soll. In Szene 10 macht er dies deutlich, da Woyzeck sagt: „Ich muss fort“, nachdem er sich über das Tanzen von Marie mit dem Tambourmajor stark aufgeregt hatte. Jedoch versteht Andres nicht warum er fort muss und zeigt seine Ahnungslosigkeit, da er den Grund einfach nicht versteht, somit hat er insgesamt nicht verstanden, das Woyzeck Marie ermorden will und konnte es nicht verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite jedoch war Woyzecks einziger Freund, der als einzige Bezugsperson, ihm hätte Empathie schenken können und für ihn hätte da sein müssen, damit es garnicht zu dem psyschichen Zustand von Woyzeck gekommen wäre. Ebenso haben Woyzeck und Andres zusammengewohnt, wodurch eine noch engere Bindung entstand, er hätte es erkennen können und dann Marie eine Vorwarnung geben können, zumindest von Woyzecks geistigem Zustand und das es zunehmend schlechter wurde. Durch klare Anzeichen und Anspielungen an die Tat in Szene 13 Z.13 „Stich! Stich!“ ließe sich klar auf die geistige Verfassung von Woyzeck schließen und dadurch auch auf das Tatmotiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit hätte Andres aufmerksam sein und handeln können, um den Mord zu verhindern, da er ein enger Freund Woyzecks ist und ihm aufmerksam zuhören sollte, hätte er es verstehen können, wenn nicht sogar müssen. Durch ein aufmerksames Beobachten und ein einfühlsames Gespräch hätte Andres möglicherweise frühzeitig klare Anzeichen von Woyzecks zunehmender geistiger Unstabilität erkennen und darauf reagieren, ihm helfen oder Marie vorwarnen  können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2024-02-04T17:36:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] ; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Georg Büchner: Woyzeck|Georg Büchner: Woyzeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im vierten Akt kommt Arkas&#039;&#039;&#039;, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1519 entwickelt Iphigenie&#039;&#039;&#039; Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie in V.1648&#039;&#039;&#039;, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes&#039;&#039;&#039;: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr“ (V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas&#039;&#039;&#039; und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie&#039;&#039;&#039; erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1837ff&#039;&#039;&#039; „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ &#039;&#039;&#039;Hier merkt e&#039;&#039;&#039;r, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie“ (V.1889). Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V. 1924 verrät Iphigenie&#039;&#039;&#039; sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt,&#039;&#039;&#039; zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. &#039;&#039;&#039;Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174&#039;&#039;&#039; und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich &#039;&#039;&#039;im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst&#039;&#039;&#039; hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Georg Büchner&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Aus welcher Epoche stammt Woyzeck und wie ist der historische Hintergrund?=====&lt;br /&gt;
- Vormärz und Biedermeier (ca. 1815-1848)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bedrohung durch technische Entwicklung, wie Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gegen Fremdbestimmung und rückwärtsgewandte Ideale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- fordern Freiheit und Mitspracherecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Proteste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gegenwart verändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Literatur wie Woyzeck, Aufruf zum Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale und politische Missstände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ungerechtigkeit  zwischen hoch und niedrig angesehenen Bürgern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://knowunity.de/knows/deutsch-epochen-literatur-87812501-15c3-4bc5-888b-b8e3f20cc25d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fall von Napoleon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Hoffnung auf nationale Einheit führte zu einer bitteren Enttäuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Deutsche Bund gegründet -&amp;gt; kein Bundesstaat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- war ein Staatenbund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Politisch Andersdenkende werden unterdrückt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:https://www.dhm.de/lemo/kapitel/vormaerz-und-revolution/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit zur Zurechnungsfähigkeit von Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes an Marie ===&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man festhalten, dass Woyzeck zum Zeitpunkt des Mordes, durch seine psyschiche Erkrankung nicht vollkommen zurechnungsfähig war. Woyzeck tötet Marie aus Eifersucht und Rache, für ihre Affäre mit dem Tambourmajor. Marie habe die Beziehung aufgegeben, wodurch es für Woyzeck keinen Sinn macht diese weiterzuführen, seine Unzurechnungsfähigkeit lässt sich damit verdeutlichen, dass er den Mord vorerst herauszögert. Er macht Marie erst Angst und redet normal mit ihr, befragt sie nach der Länge ihrer gemeinsamen Beziehung und was sie meint, wie lange sie noch halten würde. Jedoch macht er in dem kurzen Gespräch ein paar Anspielungen auf den Mord, womit er Marie beängstigt, die dies merkt und weg möchte. Ebenso zeigt die kritische psyschiche Verfassung der Mord selber, er tötet sie mit mehreren Messerstichen, denn einer reicht ihm nicht aus um seine Wut auszudrücken, er spricht sie als sie schon ein paar Messerstichen ausgesetzt war mit sie und zeigt damit, dass er endgültig mit ihr abgeschlossen hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=91454</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=91454"/>
		<updated>2023-12-15T00:03:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] ; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Georg Büchner: Woyzeck|Georg Büchner: Woyzeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im vierten Akt kommt Arkas&#039;&#039;&#039;, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1519 entwickelt Iphigenie&#039;&#039;&#039; Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie in V.1648&#039;&#039;&#039;, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes&#039;&#039;&#039;: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr“ (V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas&#039;&#039;&#039; und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie&#039;&#039;&#039; erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1837ff&#039;&#039;&#039; „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ &#039;&#039;&#039;Hier merkt e&#039;&#039;&#039;r, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie“ (V.1889). Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V. 1924 verrät Iphigenie&#039;&#039;&#039; sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt,&#039;&#039;&#039; zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. &#039;&#039;&#039;Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174&#039;&#039;&#039; und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich &#039;&#039;&#039;im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst&#039;&#039;&#039; hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Georg Büchner&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Aus welcher Epoche stammt Woyzeck und wie ist der historische Hintergrund?=====&lt;br /&gt;
- Vormärz und Biedermeier (ca. 1815-1848)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bedrohung durch technische Entwicklung, wie Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gegen Fremdbestimmung und rückwärtsgewandte Ideale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- fordern Freiheit und Mitspracherecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Proteste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gegenwart verändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Literatur wie Woyzeck, Aufruf zum Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale und politische Missstände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ungerechtigkeit  zwischen hoch und niedrig angesehenen Bürgern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://knowunity.de/knows/deutsch-epochen-literatur-87812501-15c3-4bc5-888b-b8e3f20cc25d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Fall von Napoleon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Hoffnung auf nationale Einheit führte zu einer bitteren Enttäuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Deutsche Bund gegründet -&amp;gt; kein Bundesstaat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- war ein Staatenbund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Politisch Andersdenkende werden unterdrückt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:https://www.dhm.de/lemo/kapitel/vormaerz-und-revolution/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=91453</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-12-14T23:56:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] ; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Georg Büchner: Woyzeck|Georg Büchner: Woyzeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im vierten Akt kommt Arkas&#039;&#039;&#039;, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1519 entwickelt Iphigenie&#039;&#039;&#039; Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie in V.1648&#039;&#039;&#039;, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes&#039;&#039;&#039;: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr“ (V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas&#039;&#039;&#039; und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie&#039;&#039;&#039; erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1837ff&#039;&#039;&#039; „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ &#039;&#039;&#039;Hier merkt e&#039;&#039;&#039;r, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie“ (V.1889). Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V. 1924 verrät Iphigenie&#039;&#039;&#039; sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt,&#039;&#039;&#039; zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. &#039;&#039;&#039;Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174&#039;&#039;&#039; und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich &#039;&#039;&#039;im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst&#039;&#039;&#039; hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= &#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;von Georg Büchner&#039;&#039;&#039; =&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Aus welcher Epoche stammt Woyzeck und wie ist der historische Hintergrund? =====&lt;br /&gt;
- Vormärz und Biedermeier (ca. 1815-1848)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bedrohung durch technische Entwicklung, wie Eisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gegen Fremdbestimmung und rückwärtsgewandte Ideale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- fordern Freiheit und Mitspracherecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Proteste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gegenwart verändern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Literatur wie Woyzeck, Aufruf zum Widerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale und politische Missstände &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ungerechtigkeit  zwischen hoch und niedrig angesehenen Bürgern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: https://knowunity.de/knows/deutsch-epochen-literatur-87812501-15c3-4bc5-888b-b8e3f20cc25d&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=91162</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-12-07T08:24:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] ; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Georg Büchner: Woyzeck|Georg Büchner: Woyzeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im vierten Akt kommt Arkas&#039;&#039;&#039;, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1519 entwickelt Iphigenie&#039;&#039;&#039; Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie in V.1648&#039;&#039;&#039;, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber &#039;&#039;&#039;sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes&#039;&#039;&#039;: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr“ (V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas&#039;&#039;&#039; und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie&#039;&#039;&#039; erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V.1837ff&#039;&#039;&#039; „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ &#039;&#039;&#039;Hier merkt e&#039;&#039;&#039;r, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie“ (V.1889). Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In V. 1924 verrät Iphigenie&#039;&#039;&#039; sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt,&#039;&#039;&#039; zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. &#039;&#039;&#039;Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174&#039;&#039;&#039; und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich &#039;&#039;&#039;im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst&#039;&#039;&#039; hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-11-14T10:21:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
Im vierten Akt kommt Arkas, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1519 entwickelt Iphigenie Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, sagt Iphigenie in V.1648, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann. (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr.“(V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1837ff „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ Hier merkt er, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie.“ (V.1889) Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V. 1924 verrät Iphigenie sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt, zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174 und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1.) Welchen Erziehungsauftrag erfüllt das Drama? Was kann das Publikum daraus lernen? ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 2.) Welchen Einfluss hat die Gestaltung der Iphigenie als „Symbol der Humanität“ auf die unblutige Lösung des Konfliktes? ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Menschenfreundlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Glück der Freiheit für sich selbst und die Nachfahren bewahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Streben nach Erfüllung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mensch ist zum Guten erziehbar &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-In allen Bereichen entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eigenschaften des Menschen in Harmonie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Ziel war die Harmonie der ganzen Gesellschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie versuchte eine Harmonie zwischen Thoas und Orest herzustellen, dass sie sich akzeptieren und es nicht zu einem Kampf kommt, der für einen mit dem Tod geendet hätte. Iphigenie zeigt vorfallen ihre Menschenfreundlichkeit, was die Humanität natürlich ausmacht. Sie will mit ihrem Handeln ihr eigenes Glück, das ihres Bruders und von Thoas, aber auch ihrer Nachkommen wahren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie_auf_Tauris&amp;diff=90772</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie_auf_Tauris&amp;diff=90772"/>
		<updated>2023-11-14T09:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Goethe - Iphigenie auf Tauris (1).tif|mini|H. Romberg: Iphigenie auf Tauris. Ursprung unbekannt. Lizenz: gemeinfrei,  auch in den USA.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was bisher geschah….===&lt;br /&gt;
I: Akt: Exposition - Einführung in Ort, Zeit, Handlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie hat einen Heiratsantrag von Thoas, König von Tauris, erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will aber nicht heiraten, weil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- sie ihr Leben der Götting Diana gewidmet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- sie sich sorgt, möglicherweise den Tantalidenfluch in die nächste Generation weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas droht, bei Ablehnung die Blutopfer wieder einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht der dramatische Konflikt: Wie soll sich Iphigenie verhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wird es weitergehen? …===&lt;br /&gt;
II. Akt: Zuspitzung des Konfliktes; Spannung steigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest  - Iphigenies Bruder - und Pylades - sein Freund -  tauchen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Arbeitsauftrag|Bearbeite II,1: Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?|Arbeitsmethode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide sind in unterschiedlicher Verfassung: Orest erwartet seinen Tod als Erfüllung des Fluches, Pylades gibt sich kämpferisch, am Leben bleiben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest ist der Anführer, Pylades sein Begleiter, beide scheinen sich jedoch durchaus nahe zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sie dahin gekommen sind, ist aktuell noch nicht ganz klar: Suche, Zufall, Schicksal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorschlag [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ElDeNSG|ElDeNSG]]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Auftritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades werden von Apollen nach Tauris geschickt, um nach Hilfe von seiner „vielgeliebten Schwester“(Diana) zu suchen, nachdem Orest „[…] Apollen bat, das grässliche Geleit der Rachegeister von der Seite [ihm] abzunehmen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide sind in unterschiedlicher Verfassung. Während Orest eher pessimistisch gestimmt ist und fürchtet, dass sein Tod schon nahe stehe, sieht Pylades die Situation mit einem optimistischen Blick und ist noch nicht bereit aufzugeben, sondern hofft darauf, dass er und Orest gerettet werden können. So versucht er Orest aufzuheitern und ihm Mut zu machen. Am Ende des ersten Auftrittes teilt Orest seine Sorgen mit. So erklärt er, habe er die Angst, sie würden vom König geopfert werden und, dass „ein Weib“ sie nicht retten könne. Woraufhin ihn Pylades erneut beruhigt, indem er behauptet, dass ein Mann an die Grausamkeit gewöhnt sei und aus Gewohnheit hart und kalt werden könne , während eine Frau fest bei ihrem Entschluss bliebe. Der Auftritt endet, indem Orest geht und Pylades mit Iphigenie allein lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auftritt (Zusammenfassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Iphigenie scheint direkt zu Beginn zu bemerken, dass Pylades eher ein Grieche als ein Skythen ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Pylades versucht sich bei ihr einzuschleimen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Iphigenie verschweigt ihre Herkunft , aber auch Pylades lügt über seine Familiensituation und seinen, und Orests Namen—&amp;gt; Cephalus und Laodamas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Pylades berichtet vom Fall Trojas und von den Gefallenen Kriegern(Palamedes, Ajax Telamons)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Er erzählt von Klytämnestras und Ägisthens Mord an ihrem Vater(Agamemnon)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Er verdächtigt, anhand ihrer Reaktion, sie habe in irgendeiner Weise eine Verbindung zu ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Er erklärt, Ägisth habe ihn erschlagen, so habe Klytämnestra sich an dem Mord von Iphigenie rächen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Daraufhin verabschiedet sich Iphigenie und lässt Pylades allein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Pylades Verdacht, sie habe den König gekannt, verstärkt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Was ist Verantwortung, was ist Schuld? Menschenbilder und Moralvorstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schuld:====&lt;br /&gt;
Der Begriff Schuld ist ein juristischer Begriff, der eine Gesetzesmissachtung bedeutet.  Schul kann durch eigene oder Gruppenhandlung ausgelöst werden. Man kann sich also allein und in einer Gruppe schuldig machen. Schuld ist entsprechend oft mit etwas schlechtem verbunden, kann jedoch auch metaphorisch verwendet werden, z.B. im Sinne von Dankbarkeit (jmd. etwas Schulden). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest brachte seine eigene Mutter um und trägt somit die Schuld dafür, dass sein Familienfluch weitergegeben wird. Hätte er seine Mutter nicht umgebracht, so wäre er schuldlos,denn er war der entscheidende Faktor dafür, dass seine Mutter nun tot ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verantwortung:====&lt;br /&gt;
Verantwortung ist ein Begriff der Ethik. Es gibt zwei Arten von Verantwortung, ob man diese übernimmt ist meistens freiwillig.Im ersten  Fall übernimmt  man Verantwortung, indem man auf Sachen aufpasst oder sie beschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Fall übernimmt man Verantwortung nachdem  man etwas getan hat und dafür geradesteht und es wieder gut macht. Wenn man Verantwortung übernimmt  oder auch nicht gibt es immer Konsequenzen sowohl negative als auch positive. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negative Konsequenzen schränken einen in Zukunft ein und positive bringen einen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie übernimmt Verantwortung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- für den Tantalidenfluch, indem sie auf Tauris den Göttern dient, sich der Heirat widersetzt (Nachkommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- für sich, indem sie Thoas nicht heiraten will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- für die Wiedereinführung des Blutopfers, das aktuell ansteht für die beiden Fremden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;{{Box|Arbeitsauftrag|Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715.|Arbeitsmethode}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Orest:&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Daß er ein Unheil von den Seinen wendet,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Daß er sein Reich vermehrt, die Grenzen sichert&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und alte Feinde fallen oder fliehn:&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Dann mag er danken! denn ihm hat ein Gott&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Des Lebens erste, letzte Lust gegönnt.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Mich haben sie zum Schlächter auserkoren,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Zum Mörder meiner doch verehrten Mutter,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und, eine Schandtat schändlich rächend, mich&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Durch ihren Wink zugrund gerichtet. Glaube,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Sie haben es auf Tantals Haus gerichtet,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und ich, der Letzte, soll nicht schuldlos, soll&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Nicht ehrenvoll vergehn.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Pylades:&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Die Götter rächen&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Der Väter Missetat nicht an dem Sohn;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ein jeglicher, gut oder böse, nimmt&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es erbt der Eltern Segen, nicht ihr Fluch.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Determinismus:====&lt;br /&gt;
Orest erwartet seinen Tod als Erfüllung des Fluchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pylades widerspricht einer „Erbschuld“ und sieht seine Bestimmung darin, das Orakel zu erfüllen und „die Schwester Diana“ wieder zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. 1082: Ich bin Orest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will Iphigenie nicht länger belügen, weil sie eine „große Seele“ ist (V. 1076).  Große Seele lässt sich hier verstehen als „Gütigkeit“, sie zeigt sich ihm gegenüber als empathisch und bewertet sein Schicksal als unverdient (V.1070).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er appelliert damit auch an Iphigenie, ihren Namen zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie erkennt in Orest ihre mögliche Rettung von der Insel und deutet sein Auftreten als göttliches Zeichen einer positiven Erfüllung ihrer Sehnsucht und als Belohnung für ihre guten Taten (V. 1094ff.) Sie gibt sich ihm zu erkennen (V.1172).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Orestes Wahnsinn:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
Ein Vorschlag [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vierten Akt kommt Arkas, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1519 entwickelt Iphigenie Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, sagt Iphigenie in V.1648, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann. (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr.“(V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1837ff „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ Hier merkt er, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie.“ (V.1889) Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V. 1924 verrät Iphigenie sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff). Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt, zeigen, wie eng ihre Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174 und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teilnehmende:===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie_auf_Tauris&amp;diff=90770</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie_auf_Tauris&amp;diff=90770"/>
		<updated>2023-11-14T09:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Goethe - Iphigenie auf Tauris (1).tif|mini|H. Romberg: Iphigenie auf Tauris. Ursprung unbekannt. Lizenz: gemeinfrei,  auch in den USA.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was bisher geschah….===&lt;br /&gt;
I: Akt: Exposition - Einführung in Ort, Zeit, Handlung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie hat einen Heiratsantrag von Thoas, König von Tauris, erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie will aber nicht heiraten, weil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- sie ihr Leben der Götting Diana gewidmet,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- sie sich sorgt, möglicherweise den Tantalidenfluch in die nächste Generation weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas droht, bei Ablehnung die Blutopfer wieder einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entsteht der dramatische Konflikt: Wie soll sich Iphigenie verhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wird es weitergehen? …===&lt;br /&gt;
II. Akt: Zuspitzung des Konfliktes; Spannung steigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest  - Iphigenies Bruder - und Pylades - sein Freund -  tauchen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Arbeitsauftrag|Bearbeite II,1: Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?|Arbeitsmethode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide sind in unterschiedlicher Verfassung: Orest erwartet seinen Tod als Erfüllung des Fluches, Pylades gibt sich kämpferisch, am Leben bleiben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest ist der Anführer, Pylades sein Begleiter, beide scheinen sich jedoch durchaus nahe zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sie dahin gekommen sind, ist aktuell noch nicht ganz klar: Suche, Zufall, Schicksal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorschlag [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ElDeNSG|ElDeNSG]]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Auftritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades werden von Apollen nach Tauris geschickt, um nach Hilfe von seiner „vielgeliebten Schwester“(Diana) zu suchen, nachdem Orest „[…] Apollen bat, das grässliche Geleit der Rachegeister von der Seite [ihm] abzunehmen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide sind in unterschiedlicher Verfassung. Während Orest eher pessimistisch gestimmt ist und fürchtet, dass sein Tod schon nahe stehe, sieht Pylades die Situation mit einem optimistischen Blick und ist noch nicht bereit aufzugeben, sondern hofft darauf, dass er und Orest gerettet werden können. So versucht er Orest aufzuheitern und ihm Mut zu machen. Am Ende des ersten Auftrittes teilt Orest seine Sorgen mit. So erklärt er, habe er die Angst, sie würden vom König geopfert werden und, dass „ein Weib“ sie nicht retten könne. Woraufhin ihn Pylades erneut beruhigt, indem er behauptet, dass ein Mann an die Grausamkeit gewöhnt sei und aus Gewohnheit hart und kalt werden könne , während eine Frau fest bei ihrem Entschluss bliebe. Der Auftritt endet, indem Orest geht und Pylades mit Iphigenie allein lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Auftritt (Zusammenfassung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Iphigenie scheint direkt zu Beginn zu bemerken, dass Pylades eher ein Grieche als ein Skythen ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Pylades versucht sich bei ihr einzuschleimen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Iphigenie verschweigt ihre Herkunft , aber auch Pylades lügt über seine Familiensituation und seinen, und Orests Namen—&amp;gt; Cephalus und Laodamas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Pylades berichtet vom Fall Trojas und von den Gefallenen Kriegern(Palamedes, Ajax Telamons)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Er erzählt von Klytämnestras und Ägisthens Mord an ihrem Vater(Agamemnon)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Er verdächtigt, anhand ihrer Reaktion, sie habe in irgendeiner Weise eine Verbindung zu ihm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Er erklärt, Ägisth habe ihn erschlagen, so habe Klytämnestra sich an dem Mord von Iphigenie rächen wollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Daraufhin verabschiedet sich Iphigenie und lässt Pylades allein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Pylades Verdacht, sie habe den König gekannt, verstärkt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Was ist Verantwortung, was ist Schuld? Menschenbilder und Moralvorstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schuld:====&lt;br /&gt;
Der Begriff Schuld ist ein juristischer Begriff, der eine Gesetzesmissachtung bedeutet.  Schul kann durch eigene oder Gruppenhandlung ausgelöst werden. Man kann sich also allein und in einer Gruppe schuldig machen. Schuld ist entsprechend oft mit etwas schlechtem verbunden, kann jedoch auch metaphorisch verwendet werden, z.B. im Sinne von Dankbarkeit (jmd. etwas Schulden). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest brachte seine eigene Mutter um und trägt somit die Schuld dafür, dass sein Familienfluch weitergegeben wird. Hätte er seine Mutter nicht umgebracht, so wäre er schuldlos,denn er war der entscheidende Faktor dafür, dass seine Mutter nun tot ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verantwortung:====&lt;br /&gt;
Verantwortung ist ein Begriff der Ethik. Es gibt zwei Arten von Verantwortung, ob man diese übernimmt ist meistens freiwillig.Im ersten  Fall übernimmt  man Verantwortung, indem man auf Sachen aufpasst oder sie beschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Fall übernimmt man Verantwortung nachdem  man etwas getan hat und dafür geradesteht und es wieder gut macht. Wenn man Verantwortung übernimmt  oder auch nicht gibt es immer Konsequenzen sowohl negative als auch positive. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negative Konsequenzen schränken einen in Zukunft ein und positive bringen einen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie übernimmt Verantwortung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- für den Tantalidenfluch, indem sie auf Tauris den Göttern dient, sich der Heirat widersetzt (Nachkommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- für sich, indem sie Thoas nicht heiraten will&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- für die Wiedereinführung des Blutopfers, das aktuell ansteht für die beiden Fremden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;{{Box|Arbeitsauftrag|Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715.|Arbeitsmethode}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Orest:&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Daß er ein Unheil von den Seinen wendet,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Daß er sein Reich vermehrt, die Grenzen sichert&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und alte Feinde fallen oder fliehn:&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Dann mag er danken! denn ihm hat ein Gott&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Des Lebens erste, letzte Lust gegönnt.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Mich haben sie zum Schlächter auserkoren,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Zum Mörder meiner doch verehrten Mutter,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und, eine Schandtat schändlich rächend, mich&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Durch ihren Wink zugrund gerichtet. Glaube,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Sie haben es auf Tantals Haus gerichtet,&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Und ich, der Letzte, soll nicht schuldlos, soll&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Nicht ehrenvoll vergehn.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Pylades:&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Die Götter rächen&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Der Väter Missetat nicht an dem Sohn;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ein jeglicher, gut oder böse, nimmt&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es erbt der Eltern Segen, nicht ihr Fluch.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Determinismus:====&lt;br /&gt;
Orest erwartet seinen Tod als Erfüllung des Fluchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pylades widerspricht einer „Erbschuld“ und sieht seine Bestimmung darin, das Orakel zu erfüllen und „die Schwester Diana“ wieder zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V. 1082: Ich bin Orest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er will Iphigenie nicht länger belügen, weil sie eine „große Seele“ ist (V. 1076).  Große Seele lässt sich hier verstehen als „Gütigkeit“, sie zeigt sich ihm gegenüber als empathisch und bewertet sein Schicksal als unverdient (V.1070).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er appelliert damit auch an Iphigenie, ihren Namen zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie erkennt in Orest ihre mögliche Rettung von der Insel und deutet sein Auftreten als göttliches Zeichen einer positiven Erfüllung ihrer Sehnsucht und als Belohnung für ihre guten Taten (V. 1094ff.) Sie gibt sich ihm zu erkennen (V.1172).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Orestes Wahnsinn:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23 ==&lt;br /&gt;
Ein Vorschlag [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[TibScNSG]]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vierten Akt kommt Arkas, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1519 entwickelt Iphigenie Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, sagt Iphigenie in V.1648, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann. (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr.“(V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1837ff „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ Hier merkt er, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie.“ (V.1889) Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V. 1924 verrät Iphigenie sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff). Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt, zeigen, wie eng ihre Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174 und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=90750</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-11-13T20:52:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
Im vierten Akt kommt Arkas, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1519 entwickelt Iphigenie Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, sagt Iphigenie in V.1648, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie auf ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann. (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr.“(V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schiff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1837ff „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ Hier merkt er, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie.“ (V.1889) Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V. 1924 verrät Iphigenie sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ihr Bruder und ein Freund ist, die er für Fremde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliehen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Thoas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Thoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walte von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war, sie wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt, zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174 und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-11-13T20:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
Im vierten Akt kommt Arkas, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1519 entwickelt Iphigenie Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f%). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, sagt Iphigenie in V.1648, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie und ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann. (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr.“(V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 5. Akt geht Arkas zu Thoas und berichtet ihm von den Flüchtigen, dessen Boot noch am Ufer der Insel stehen soll. Daraufhin entsendet Thoas sofort Truppen, um dieses Schuff zu finden, sodass sie nicht mehr flüchten können (V.1772ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Auftritt des 5. Aktes treffen Thoas und Iphigenie erneut aufeinander, diese sollte nun besonnen reagieren und Eskalationen vermeiden, obwohl es schwierig wird. Thoas versteht nicht warum Iphigenie das Opfer weiter aufschiebt „ Du schiebst das Opfer auf; sag an, warum?“(V.1805) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1837ff „Es scheinen die Gefangenen dir sehr nah am Herzen: Denn vor Anteil und Bewegung, vergissest du der Klugheit erstes Wort, dass man den Mächtigen nicht reizen soll.“ Hier merkt er los, dass Orest und Pylades, Iphigenie sehr nahe stehen und ist eher gereizt von ihr, worauf er sie hinweist, da man den „Mächtigen“ also hier König Thoas nicht reizen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man merkt auf Thoas Frage hin, wer die Fremden sind, zögert Iphigenie vorerst und lügt „Sie sind- sie scheinen- für Griechen halte ich sie.“ (V.1889) Hier lügt sie, denn sie weiß wer die beiden sind und will sie mit ihrer Lüge schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V. 1924 verrät Iphigenie sich jedoch und erklärt Thoas, dass es ih4 Bruder und ein Freund ist, die er für Femde hält. Um die beiden zu schützen und ihr Wohl zu schützen bietet Iphigenie das Selbstopfer von sich selbst (V.1944) , da sie sich letztendlich verantwortlich fühlt, dass es überhaupt wieder Menschenopfer gibt. Sie möchte eine friedliche Lösung erreichen, ohne das Außenstehende sterben müssen, weiter führt sie aus, dass sie ihren Bruder nicht sterben sehen könne und dass sie die beiden „Geliebten“ dort übereilt hineinstürzte (V.1945ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„diese sind treu und wahr.“ (V. 1958f) stellt sie Orest und Pylades sich selbst gegenüber, sie möchte „An einer Klippeninsel traurig Ufer“(V. 1961) verbannt werden. Sie bittet Thoas ebenso freundlich den Geschwistern , wie auch der Schwester, zu begegnen und entlassen zu werden (V. 1964).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas empfindet die Forderungen viel, für diese kurze Zeit, jedoch meint Iphigenie „Um Guts zu tun, braucht’s keiner Überlegung.“, dies bezweifelt Thoas, jedoch Iphigenie verstärkt ihr Argument „Der Zweifel ist’s der Gutes böse macht.“, er solle handeln, wie er es fühlt (V.1988ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest kommt bewaffnet zur Unterhaltung dazu und bittet Iphigenie ihm schnellstens zu folgen, da nicht mehr viel Zeit bleibt zu fliegen, da die Truppen das Schiff gleich finden werden (V.1995f). Iphigenie redet jedoch als Priesterin, dass beide diesen göttlichen Platz der Göttin Diana nicht durch Wut und Mord verwüsten sollten, sie will die Situation entschärfen und versucht eine gewisse Harmonie herzustellen (V2000ff).  Sie will das Thoas in Orest einen guten sieht, ihren geliebten Bruder, ebenso soll Orest auch Thoas als Iphigenies „zweiten Vater“ ansehen, der sie aufgenommen hat auf der Insel (V.2004). Orest möchte friedlich zurückkehren und die Insel verlassen, steckt dafür auch sein Schwert weg, nachdem Iphigenie ihn darum bat (V.2009ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Besänftigungen von Iphigenie befiehlt Arkas, die Truppen zurückzuhalten: „Gebiete Stillstand meinem Volke!“, aber vorerst nur solange sie reden „Keiner beschädige den Feind, solange wir reden.“(V.2023f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie möchte nun die Verständigung zwischen Orest und Tjoas anregen und möchte das Thoas ihrem Bruder zuhört, der erklärt und bezeugt, dass er ihr Bruder ist (V.2030ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thoas jedoch will es noch nicht glauben und Iphigenie versucht es durch die Erklärung von Orests Narben, die er in der Kindheit, durch Unvorsichtigkeit der Familie, bekam (V.2087ff). Iphigenie bekräftigt Thoas: „Du hast nicht oft zu solcher edlen Tat Gelegenheit.“ (V.2148f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzendlich gewährte Thoas das friedliche Verlassen der Insel, von den dreien. Iphigenie jedoch wird ihren „zweiten Vater“ nicht ohne Segen verlassen. Sie wünscht: „ Verbann uns nicht! Ein freundlich Gastrecht Walter von dir zu uns : So sind wir nicht auf ewig getrennt und abgeschieden.“ (V.2153). Thoas ist ihr so viel wert, wie ihr Vater es war das wünscht ihm Lohn für die Milde und  die guten Taten, des Königs (V.2166f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tränen, die Iphigenie in V. 2171 erwähnt, zeigen, wie eng ihre  Beziehung zu Thoas war und dass sie ihn vermissen wird. Er verabschiedet sich mit einem „Lebt wohl!“ in V. 2174 und beendet damit den fünften und letzten Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich im fünften Akt Iphigenies Konflikt gelöst hat und letzendlich alles gut ist zwischen ihr, Thoas, Pylades und Orest, alles hat sich zum Guten gewendet und sie können friedlich, ohne einen Kampf die Insel verlassen und wurden nicht verbannt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=90594</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-11-12T23:30:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23==&lt;br /&gt;
Im vierten Akt kommt Arkas, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1519 entwickelt Iphigenie Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f%). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, sagt Iphigenie in V.1648, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie und ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann. (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr.“(V.1689f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man also für den 4.Akt sagen, dass Iphigenie versuchen sollte einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen herbeizuführen, am Ende sollte ein gewaltfreier Ausgang zwischen Thoas und Orest möglich sein und dafür muss sie sorgen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=90593</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-11-12T23:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arbeitsauftrag Akt ll,1:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orest und Pylades Verfassung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Erinnyen/ Furien?==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie löst Iphigenie ihren Konflikt in Akt 4/5, Inhalte zusammentragen zum 14.11.23 ==&lt;br /&gt;
Im vierten Akt kommt Arkas, der Bote von Thoas zu Iphigenie. Arkas überbringt die Botschaft für den König: „Beschleunige das Opfer, Priesterin!“ Der König fordert nämlich das Opfer, Iphigenies Bruder, Orest und sein Freund, Pylades (V.1421/22). Danach erzählt sie von den Opfern und wer sie sind, erwähnt jedoch noch nicht, dass einer ihr Bruder ist. Sie sagt, dass sie Orest befreien will von den Furien und er noch nicht als Opfer dargelegt werden kann, Arkas jedoch möchte nicht das Iphigenie “auf eigene Faust“ handelt. Sie soll nicht ohne die Erlaubnis des Königs handeln (V.1443). Arkas meint, dass es Iphigenies Schuld ist, alles liegt in ihrer Hand, nicht in der Hand der Götter: „Ich sage dir, es liegt in deiner Hand des Königs aufgebrachten Sinn allein bereitet diesen Fremden bittern Tod.“(V.1465-1467). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In V.1519 entwickelt Iphigenie Empathie gegenüber den Gefangenen und will versuchen sie zu retten, dies ist ihr einziges Ziel, da sie sich nun auch verantwortlich fühlt, für das Menschenopfer von Thoas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach trifft Iphigenie Pylades wieder und er überbringt die gute Nachricht, dass ihr Bruder geheilt ist und beide über das Boot am Ufer fliehen wollen (V.1532f%). Sie erzählt ihm von ihrem Treffen mit Arkas, dem königlichen Boten, dass sie nun auf die Antwort Thoas wartet. Pylades hofft, dass Thoas nicht Orest treffen will und fordert von Iphigenie sie zu schützen und zu lügen: „Und fordert er, den Fremden Mann zu sehn, der von dem Wahnsinn schwer belastet ist, so Lehn es ab, als hieltest du uns beide im Tempel wohlverwahrt.“ (V.1599ff). Er hofft darauf das Apollo gut zu ihnen ist und sie fliehen lässt und sie unterstützt, da Orest befreit ist von seinem Wahnsinn (V.1607f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein mein eigen Herz ist nicht befriedigt.“, sagt Iphigenie in V.1648, ihr selber gefällt das nicht und sie hat Angst, dass ihr Bruder getötet werden könnte. Pylades fragt sich, ob es Überredung braucht, um Iphigenie und ihre Seite zu bekommen, er versteht es nicht. Sie müsste sich auf Orests und seine Seite stellen, da Thoas sie töten will und nur sie sie retten kann. (V.1666). So einfach ist es für Iphigenie jedoch nicht, da sie Thoas als zweiten Vater ansieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sich selber sagt Iphigenie am Ende des 4.Aktes: „Ich muss ihm (Pylades) folgen: denn die Meinigen Seh ich in dringender Gefahr.“(V.1689f).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:TibScNSG&amp;diff=88132</id>
		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-10-30T19:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsauftrag Akt ll,1: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an? ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Ist es Suche, Zufall oder Schicksal? ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orest und Pylades Verfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot; ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen? ==&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was sind Erinnyen/ Furien? ==&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekto (die Unaufhörliche), Megaira (der neidische Zorn), Tisiphone (die Vergeltung, die den Mord Rächende).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orests Wahnsinn: 30.10.2023, anhand des Tafelbilds ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Abschnitten erwähnt Orest die Erinnyen. Die Erinnyen wollen ihn jagen und er sieht sich als Opfer, das getötet werden soll und darauf nur noch wartet. Im ersten Abschnitt von V. 578- 584 sieht Orest sich als Blutopfer, welches von den wie er sie nennt ,,unterirdischen Wesen“ ermordet werden soll. Sie jagen ihn wie ,,Bluthunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Abschnitt von V. 1051- 1070 wird am deutlichsten von der Erinnye Tisiphone geredet. Von ihr wird in jedem Abschnitt etwas gesprochen, jedoch hier am meisten. Die Erinnyen werden hier als die „uralten Töchter der Nacht“ dargestellt, die Rache und Vergeltung für den Muttermord an Orest dem Verbrecher wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Abschnitt von V. 1124- 1138 werden die Erinnyen als ,,immer Wachen“ bezeichnet. Hier ist eher von der Unaufhörlichen Erinnye, Alekto, die Rede. Denn Orest redet hier von einer ständigen Verfolgung und Beobachtung und entwickelte eher eine Paranoia gegenüber den Erinnyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Abschnitt von V. 1148- 1155 werden die Erinnyen als ,,schadenfroh“ bezeichnet, sie entwickeln einen neidischen Zorn, durch Verspottung und Verhöhnung, also redet Orest hier mehr von Megaira. Orest schämt sich in diesem Abschnitt eher und beneidet alle unverfluchten Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnyen ,,gönnen“ Orest das Ende des Fluchs nicht, daher entwickelt Orest eine gewisse Verzweiflung, nicht längst getötet worden zu sein. Daher entwickelt Orest diesen Wahnsinn und verzweifelt daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-10-26T20:29:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsauftrag Akt ll,1: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind Erinnyen/ Furien? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekta, Megaira, Tisiphone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen 25.10.023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.helles-koepfchen.de/?suche=erinnyen 25.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: [https://www.nellysachs.de/ nellysachs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsauftrag Akt ll,1: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sind Erinnyen/ Furien? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekta, Megaira, Tisiphone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://peter-hug.ch/lexikon/erinnyen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: https://www.nellysachs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
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Arbeitsauftrag Akt ll,1: &lt;br /&gt;
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Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?&lt;br /&gt;
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Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
In der grieschichen Mythologie werden häufig die Erinnyen genannt, sie sind die sogenannten &amp;lt;br /&amp;gt;Rachegöttinnen. Von diesen gibt es drei: Alekta, Megaira, Tisiphone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei  plagen Verbrecher jeglicher Art, so dachten die Griechen. Die Erinnyen entstanden aus Blutstropfen und jagen größtenteils die Verwandtenmörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: https://www.nellysachs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
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Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum enthüllt Orest Iphigenie seinen wahren Namen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Iphigenie unterhalten sich über den Tantaliden - Fluch (vgl. V.968 ff.), über Agamemnon und Klytämnestra (vgl. V. 991). Iphigenie merkt langsam, dass er, der ihr als Laodamas vorgestellt wurde, deutlich zu viel über den Fluch weiß. Somit merkt sie, dass ihr Bruder Orest und ihre Schwester Elektra leben (vgl.994) und ihr Bruder direkt vor ihr steht. Denn in V.1082 verrät er, dass er Orest ist, er fühlte sich schlecht sie weiter zu belügen und sagte es daher, nachdem er alles erzählt hatte was passiert war, in Bezug auf den Tantaliden - Fluch, was Iphigenie nicht mehr mitbekam, seitdem sie weg war. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2023-10-23T18:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<updated>2023-10-20T07:55:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
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Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: https://www.nellysachs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsauftrag Akt ll,1: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Orest:&#039;&#039;&#039; Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagt, die Götter haben ihn als „Schlächter“ auserkoren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pylades:&#039;&#039;&#039; Er denkt, das die Götter ihn nicht auserkoren haben, da er nicht für die Taten der Eltern büßen müsse. &amp;lt;br /&amp;gt;Durch gute Taten kriege er seinen gerechten Lohn (Vergebung)&lt;br /&gt;
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Orest Erbe des Eltern Segen nicht den Fluch.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: https://www.nellysachs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsauftrag Akt ll,1: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Orest meint, dass er den Tod verdient hätte, da er seine „verehrte Mutter“ getötet hat, er hat Schuldgefühle und bereut seine Schandtat.&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: https://www.nellysachs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsauftrag Akt ll,1: &lt;br /&gt;
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Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung? Bearbeite dazu intensiv V.710 - 715. &amp;quot;Wenn sie dem Menschen frohe Tat bescheren....Sich seinen Lohn mit seiner Tat hinweg.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: https://www.nellysachs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsauftrag Akt ll,1: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie und in welcher Verfassung kommen Orest und Pylades auf Tauris an?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es Suche, Zufall oder Schicksal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades kommen durch Zufall auf die Insel, beide sind eher unfreiwillig dort, Orest vermisst seinen Vater und wünscht sich lieber zu ihm. Er ist vor den Rachegöttinnen geflohen und versucht ihnen zu entkommen, durch Apollos Hilfe und der seiner Schwester Diana.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: https://www.nellysachs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsauftrag Akt ll,1: &lt;br /&gt;
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In welchem Zustand kommen&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: https://www.nellysachs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: https://www.nellysachs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Seminar:[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Projekt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-10-17T08:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: Nelly- Sachs-Gymnasium-Neuss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Projekt: Deutsch Q1 Nelly-Sachs-Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Arbeitsschwerpunkt: Iphigenie auf Tauris&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:TibScNSG</title>
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		<updated>2023-09-29T09:25:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TibScNSG: Die Seite wurde neu angelegt: „- Schule: Nelly- Sachs-Gymnasium-Neuss  -Projekt: Nelly-Sachs-Gymnasium“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- Schule: Nelly- Sachs-Gymnasium-Neuss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Projekt: Nelly-Sachs-Gymnasium&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TibScNSG</name></author>
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