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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-10-28T23:41:55Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Der_Sandmann&amp;diff=43983</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Der Sandmann</title>
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		<updated>2021-02-26T08:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann (1817)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
===Inhalt===&lt;br /&gt;
In der Erzählung „Der Sandmann&amp;quot; wird die Geschichte des Studenten Nathanael erzählt, dessen Begegnung mit dem Wetterglashändler Coppola traumatische Kindheitserinnerungen an den von ihm gefürchteten Advokaten Coppelius weckt.&lt;br /&gt;
Diesem gibt er die Schuld am Tode seines Vaters, der bei alchemistischen Versuchen mit Coppelius ums Leben kam. Für Nathanael ist Coppelius, den er als Kind mit dem Kinderaugen stehlenden Sandmann des Ammenmärchens identifiziert, ein „Unhold&amp;quot;, der ihn und seine Braut Clara zerstören will. Die rational denkende Clara tut Coppelius&#039; ,,feindliche Gewalt&amp;quot; als bloße Projektion Nathanaels ab. Diese Ambiguität wird nie restlos aufgeklärt und die polyperspektivische Erzählstruktur steigert die&lt;br /&gt;
unheimliche Wirkung.&lt;br /&gt;
Ein „Perspektiv&amp;quot;, das Nathanael Coppola abkauft, führt zu einer grotesken Verkennung der Wirklichkeit: Der Automatenmensch&lt;br /&gt;
Olimpia erscheint ihm wie ein beseeltes Wesen, Clara hingegen als „Holzpüppchen&amp;quot;. Auf die Entdeckung hin, dass Olimpia nur eine&lt;br /&gt;
leblose Puppe ist, verfällt er dem Wahnsinn. Für den Leser faszinierend konstruiert E.T.A. Hoffmann so eine Mischung von übernatürlichem (Dämonenglaube) und Psychologischem (Verfolgungswahn).&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsch betrifft uns 6/2001, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Worterklärungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wetterglas: (auch Sturmglas): Wetteranzeiger&lt;br /&gt;
*Advokat: Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
*Ammenmärchen: Schauermärchen, die früher die Ammen (einfache Frauen, die die Kinder der edlen Damen aufzogen) ihren Kindern erzählt haben, um sie mit Angst gefügig zu machen.&lt;br /&gt;
*Projektion: (psych.) Übertragung&lt;br /&gt;
*Ambiguität: Doppeldeutigkeit&lt;br /&gt;
*polyperspektivisch: vielseitig, uneindeutig&lt;br /&gt;
*Perspektiv: Fernglas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nathanael=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Coppelius=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Clara=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erzähltechniken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Unheimliche=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich war fest gezaubert. Auf die Gefahr entdeckt, und, wie ich deutlich dachte, hart gestraft zu werden, blieb ich stehen, den Kopf lauschend durch die Gardine hervorgestreckt. Mein Vater empfing den Coppelius feierlich. »Auf! – zum Werk«, rief dieser mit heiserer, schnurrender Stimme und warf den Rock ab. Der Vater zog still und finster seinen Schlafrock aus und beide kleideten sich in lange schwarze Kittel. Wo sie die hernahmen, hatte ich übersehen. Der Vater öffnete die Flügeltür eines Wandschranks; aber ich sah, daß das, was ich solange dafür gehalten, kein Wandschrank, sondern vielmehr eine schwarze Höhlung war, in der ein kleiner Herd stand. Coppelius trat hinzu und eine blaue Flamme knisterte auf dem Herde empor. Allerlei seltsames Geräte stand umher. Ach Gott! – wie sich nun mein alter Vater zum Feuer herabbückte, da sah er ganz anders aus. Ein gräßlicher krampfhafter Schmerz schien seine sanften ehrlichen Züge zum häßlichen widerwärtigen Teufelsbilde verzogen zu haben. Er sah dem Coppelius ähnlich. Dieser schwang die glutrote Zange und holte damit hellblinkende Massen aus dem dicken Qualm, die er dann emsig hämmerte. Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar, aber ohne Augen – scheußliche, tiefe schwarze Höhlen statt ihrer. »Augen her, Augen her!« rief Coppelius mit dumpfer dröhnender Stimme. Ich kreischte auf von wildem Entsetzen gewaltig erfaßt und stürzte aus meinem Versteck heraus auf den Boden. Da ergriff mich Coppelius, »kleine Bestie! – kleine Bestie!« meckerte er zähnfletschend! – riß mich auf und warf mich auf den Herd, daß die Flamme mein Haar zu sengen begann: »Nun haben wir Augen – Augen – ein schön Paar Kinderaugen.« So flüsterte Coppelius, und griff mit den Fäusten glutrote Körner aus der Flamme, die er mir in die Augen streuen wollte. Da hob mein Vater flehend die Hände empor und rief. »Meister! Meister! laß meinem Nathanael die Augen – laß sie ihm!« Coppelius lachte gellend auf und rief. »Mag denn der Junge die Augen behalten und sein Pensum flennen in der Welt; aber nun wollen wir doch den Mechanismus der Hände und der Füße recht observieren.« Und damit faßte er mich gewaltig, daß die Gelenke knackten, und schrob mir die Hände ab und die Füße und setzte sie bald hier, bald dort wieder ein. »&#039;s steht doch überall nicht recht! &#039;s gut so wie es war! – Der Alte hat&#039;s verstanden!« So zischte und lispelte Coppelius; aber alles um mich her wurde schwarz und finster, ein jäher Krampf durchzuckte Nerv und Gebein – ich fühlte nichts mehr. Ein sanfter warmer Hauch glitt über mein Gesicht, ich erwachte wie aus dem Todesschlaf, die Mutter hatte sich über mich hingebeugt. »Ist der Sandmann noch da?« stammelte ich. »Nein, mein liebes Kind, der ist lange, lange fort, der tut dir keinen Schaden!« – So sprach die Mutter und küßte und herzte den wiedergewonnenen Liebling.&amp;lt;ref&amp;gt;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann. Stuttgart: Reclam 2000, S. 8-10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Die sogenannte [https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/sandmann/sandman1.html Alchemisten-Szene] (Reclam-Ausgabe, S. 8-10) fungiert als ein gutes Beispiel für das Verschwimmen der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen (Wahnvorstellungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael beobachtet in der Szene, wie sein Vater und Coppelius, welchen er als Sandmann betitelt, am &#039;&#039;&#039;Abend&#039;&#039;&#039; ein Experiment durchführen. Zu Beginn der Szene wird diese durch Nathanael noch sehr realistisch und klar beschrieben (vgl. Z. 1-21), diese Erzählweise verändert sich aber im Laufe der Szene. Mit dem Fortschreiten der Szene nimmt Nathanaels Fantasie immer mehr Einfluss auf seine Wahrnehmung. Diese Entwicklung deutet sich zunächst durch bildhaftere Beschreibungen und Vergleiche an „(…) zum hässlichen widerwärtigen Teufelsbild verzogen zu haben“ (Z. 26-27), bis diese schließlich dann in eine Art von Wahnvorstellungen überschlagen „Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar“ (Z. 32-33).  Der Einfluss der Fantasie auf seine Wahrnehmung wird immer intensiver und stärker im Laufe der Szene „(…) die Gelenke knackten und schraubte mir die Hände ab und die Füße setze sie bald hier, bald dort wieder ein“ (Z. 60-64). Unterbrochen wird diese Entwicklung durch recht klare und realistische Beschreibungen des Fortgangs der Szene (vgl. Z. 37-45 und Z. 70-79), sodass es für den Rezipienten immer schwieriger wird, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden (vgl. Z. 45-53).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Tageszeit, in der sich diese Szene ereignet, ist dabei nicht zufällig gewählt. Die Nacht war ein zentrales Motiv der Romantik und auch Hoffmann bediente sich diesem in seiner Erzählung. Mit der Nacht werden häufig Begriffe wie „mystisch“ und „träumerisch“ assoziiert. In der Nacht träumen die Menschen, das Irreale verschwimmt in den Träumen mit der Realität, und es wird in Träumen das Gefühl erzeugt, diese doch häufig irreale Situation in der Realität durchlebt zu haben. In der Alchemisten-Szene wird der Prozess, welchen die Menschen während des Träumens durchleben, durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen für den Rezipienten erzeugt. Auch diesem fällt es durch die Erzählweise, ähnlich wie während des Prozesses des Träumens, zunehmend schwer, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist somit zu sagen, dass sich der Einfluss von Nathanaels Fantasie auf seine Wahrnehmung im Laufe der Szene steigert. Durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen, verschwimmen diese zunehmend. Das Motiv der Nacht unterstützt dabei die inhaltliche Entwicklung und Erzählweise der Szene. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Nacht-Motiv=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Augen und andere Gläser=====&lt;br /&gt;
Augen-Motiv von Clara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen werden von Nathanael als &amp;quot; hell&amp;quot; beschrieben (vgl.S.5); bringen Licht ins dunkle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Augen werden mit See verglichen: stellt beruhigendes und natürliches dar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen stehen für das Natürliche (real-irreal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara ist real&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch die Beschreibung ihrer Augen wird ihre Funktion als Ruhepuls von Nathanael dargestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara holt ihn in Realität zurück (wird belegt s.26&amp;amp;27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als er es schrieb war er sehr besonnen und ruhig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wenn er von Clara entfernt ist rutscht er wieder in die Fantasie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wolkenlosen Himmels&amp;quot; (vgl. S.24), blauer, wolkenloser Himmel steht für Klarheit, welche Clara wiederspiegelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara spiegelt das Über-Ich wieder und Nathanael das Es sobald diese gemeinsam sind handeln sie nach dem  Ich (vgl.S.27-28, Zweikampf zwischen Nathanael und Lothar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Name und Augen spiegeln ihre Persönlichkeit/Charackter wieder (&amp;quot;klar&amp;quot;, &amp;quot;hellsichtig &amp;quot; und &amp;quot;vernünftig&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:Claras Augen stellen den Cut zwischen irrealen und realen Situationen dar. Wenn Nathanael in Claras Augen sieht wird er in die Realität zurückgezogen. In manchen Situationen fällt es Nathanael schwer, seinen realen Charakter in ihren Augen zu sehen und  lässt dies dann an Clara aus. Es lassen sich auch die PersönlichkeitsInstanzen nach Sigmund Freud anwenden, indem Clara Natahnel aus seinem Es, das ihn triebgesteuert handeln lässt, in das ich holt, das ihn wieder normal handeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ZoPNSG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael möchte aus Neugier den Sandmann einmal mit eigenen Augen sehen (Vgl. S.7 Z.13f.), obwohl ihm dies nicht erlaubt ist. Durch die Erzählungen vom Sandmann, die er abends zuhören bekam, besitzt Nathanael bereits eine Vorstellung von dem Sandmann, welche sich im Nachhinein an dem Abend mit den Geschehnissen vermischt haben könnte. Deswegen ist es nicht genau ausmachen, ob Nathanael die Ereignisse tatsächlich so erlebt hat oder, ob seine Sicht zur Wirklichkeit verschleiert ist. An dem Abend wollte Coppelius seine Augen für ein Experiment verwenden (Vgl. S.12 Z. 6f., Z. 11) und somit die Sehkraft entreißen möchte. Die Augen sind schließlich ein Fenster zur Seele, welche die Emotionen nach außen zeigen und uns die Gefühle anderer einfacher wahrnehmen lassen. Wenn Nathanael die Augen genommen worden wären, würde ihm nicht nur das Fenster zur Seele fehlen, sondern auch die ein Sinnesorgan, um die Realität wahrzunehmen. Durch dieses Erlebnis hat sich womöglich ein Trauma bei ihm gebildet, was die Augen anbelangt, da man ihm diesen wichtigen Teil stehlen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst kann Nathanael nicht besonders gut sehen, da er beispielsweise Olimpia nicht klar sehen (Vgl. S. 30 Z. 2), als er sie in ihrem Zimmer beobachtet, weshalb ihm das Fernglas als Unterstützung dient das Irreale wahrzunehmen, wenn er da hindurch blickt (Vgl S. 32 Z. 1f.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Autor===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Die_Marquise_von_O.&amp;diff=42878</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Marquise von O.</title>
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		<updated>2021-02-02T19:43:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Inhalt=====&lt;br /&gt;
Die Novelle „ Die Marquise von O...“, von Heinrich Kleist, erschienen 1808, spielt in Italien zur Zeit des zweiten Koalitionskriegs. Die Novelle handelt um die verwitwete Marquise von O..., die schwanger ist, ohne dass sie von einem möglichen Vater weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;ved=2ahUKEwiJ_YCisNLtAhV1A2MBHawgCQsQFjAAegQIAhAC&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.inhaltsangabe.de%2Fkleist%2Fdie-marquise-von-o%2F&amp;amp;usg=AOvVaw0gDmDWQuHmhaknXS5zlFTn https://www.inhaltsangabe.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle spielt zu Zeiten des zweiten Koalitionskrieges, während eines russischen Angriffes auf die Familie der Marquise von O, wird Juliette (die Marquise), verschleppt. Die russische Truppe versucht sie schließlich zu vergewaltigen. Der Graf F erscheint allerdings noch rechtzeitig und verhindert eine Vergewaltigung. Der Graf bringt die Marquise zurück in den Palast, da sie ohnmächtig geworden ist. Was auf dem Weg dorthin geschieht, bleibt im Dunkeln. Kurz  nach den Geschehnissen wird jedoch eine Schwangerschaft bei der Marquise festgestellt, eine Vergewaltigung stellt dabei einen mögliche Erklärungsansatz dar.  Das Entstehen einer  Schwangerschaft, ohne sich währenddessen in einem ehelichen Verhältnis zu befinden, war damals eine gesellschaftliche Schande, sodass die Marquise von ihrer Familie, beziehungsweise von ihrem Vater, verstoßen wird. Sie flüchtet auf den Landsitz ihrer Familie und versucht von dort über eine Zeitungsannonce den Vater ihres noch ungeborenen Kindes zu finden. Der Graf von F erweist sich kurze Zeit später als der Vater des Kindes der Marquise.  Die Marquise stimmt einer Heirat mit dem Grafen vorerst nicht zu, lässt sich jedoch wenig später doch auf die Vermählung ein. Die Erzählung endet mit einer Erneuerung des Eheversprechens (doppelten Hochzeit) und noch weiteren Kindern der Marquise und des Grafen von F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Zeitungsannonce bittet die Marquise den Vater ihres Kindes sich zu melden, da sie ihn aus Rücksicht auf die Familie heiraten wollen würde. Während der Zeit des Krieges gerät die Marquise in die Hände von russischen Soldaten und wird in letzter Sekunde vor Misshandlungen und Vergewaltigungen gerettet. Ihr Retter ist der russische Offizier Graf F. Ohne dies der Marquise zu Beichten hält der Graf um die Hand der Marquise an und während der Bedenkzeit der  Familie wird sich die Marquise bewusst über das Kind welches sie genährt. Erst nach einem Jahr gelingt es dem Graf die Marquise für sich zu gewinnen. Und so findet eine Hochzeit statt aus der ein weiteres Kind und ein gemeinsames Kind hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;ved=2ahUKEwiJ_YCisNLtAhV1A2MBHawgCQsQFjACegQIARAC&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.studyhelp.de%2Fonline-lernen%2Fdeutsch%2Fdie-marquise-von-o-heinrich-von-kleist-inhaltsangabe%2F&amp;amp;usg=AOvVaw2SON8fYeDc7DCdk6JP0GJ1 https://www.studyhelp.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Figurenanalyse=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Die Marquise:======&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Protagonistin der gleichnamigen Erzählung &#039;&#039;Die Marquise von O,&#039;&#039; von Heinrich von Kleist aus dem Jahr 1808, wird deutlich, dass es sich bei der jungen Witwe um eine charakterstarke, emotionale Frau mit durchaus emanzipatorischen Tendenzen handelt. Auf der anderen Seite befreit sie sich nicht konsequent von gesellschaftlichen Zwängen und erfüllt lange das Gute-Tochter-Klischee: verwitwete Mutter, Tochter, Hausfrau, Pflegerin ihrer Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur der Marquise ist mehrdimensional angelegt, ihre charakterlichen Facetten reichen von gehorsam-gesellschaftskonform bis für die damalige Zeit untypisch selbstbestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O, namens Julietta, ist eine Witwe, da ihr Mann, in den sie schwer verliebt war, drei Jahre vor der Handlung der Erzählung, während einer Geschäftsreise verstorben war (vgl.S.5.Z.14ff). Mit ihm hat sie mehrere Kinder und erwartet ein weiteres Kind von einen unbekannten Mann, den sie versucht, durch einen Aufruf in der Zeitung aufzufinden (vgl. S.5, Z.4ff). Sie ist die Tochter des Herrn von G... , des Kommandanten der Zitadelle bei M..., und der Frau von G... und hat einen guten Ruf (vgl.S.5,Z.13ff). Nach dem Tod ihres Mannes zieht sie mit ihren Kindern in das Haus der Eltern und verlässt ihr Landhaus bei V..(vgl.S.5, Z.19ff). Sie liebt Lektüren, die Kunst und kümmert sich nebenbei um die Erziehung ihrer Kinder, sowie die Pflege ihrer Eltern (vgl. S.5, Z.22ff). Man erfährt nicht viel über das Aussehen der Marquise von O, bis auf ihre Körperstatur, die als schlank beschrieben wird (vgl. S.7, Z. 10:,, schlanken Leib’‘).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O wird ein Kind gebären, dessen Vater sie nicht kennt. Trotz der schwierigen Umstände wagt sie es, ihr Schicksal in der Zeitung öffentlich zu machen, um den Kindesvater zu suchen (vgl. S.5, Z.5-10). Damit versucht sie, den Normen und Werten der damaligen Zeit, die es nicht als angemessen sehen, ein Kind vor der Ehe zu haben, wieder zu entsprechen, indem sie sich bereit zeigt, den Vater ihres ungeborenen Kindes heiratet .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt zu Beginn der Erzählung wird deutlich, dass die junge Frau bereit ist, die Initiative zu ergreifen, als sie einen Zeitungsartikel veröffentlicht, in dem sie nach dem unbekannten Vater ihres ungeborenen Kindes sucht (vgl. S.5, Z.6ff). Dies deutet nicht nur darauf hin, dass die Marquise recht viel Wert auf die hohe gesellschaftliche Stellung ihrer Familie bzw. ihrer eigene als Tochter des Kommandanten (vgl.S.5, Z.13 u.18) legt. Jedoch ist schon im Vorfeld der eigentlichen Handlung im Gegensatz dazu auch eine emanzipierte Seite an ihr angelegt, dies wird z.B. durch ihre lange Weigerung, erneut zu heiraten deutlich (S.14, Z.1f: &amp;quot;entschlossen, keine zweite Vermählung einzugehen&amp;quot;). Auch ihre Überzeugung, weiterhin ohne Mann an ihrer Seite zu Recht zu kommen, nachdem sie von ihren Eltern verstoßen wurde, sowie, dass sie in diesem Zusammenhang ihre Kinder mit sich nimmt (vgl. S.30, Z.27f), machen dies deutlich. Somit lässt sich sagen, dass die Marquise im innerfamiliären Rahmen, vor allem gegenüber ihres Vaters,  eine für die damalige zeit untypisch emanziperte Seite hat, außerfamiliär aber weiterhin den gesellschaftlichen Normen folgt, welche damals für Frauen (mit Kindern) vorgesehen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist sie sich als ein dankbarer Mensch aus, da sie ihre eigene Gesundheit hinten an stellt, um ihre Dankbarkeit gegenüber ihres Retters ausdrücken zu können (vgl. S.8,Z.21ff). In diesem und anderen Momenten der Novelle stellt sich heraus, dass die Marquise von O ein emotionaler Mensch ist (vgl. S.10, Z.32ff). So wird beispielsweise durch ein offenes Zeigen ihrer Sorge um ihre Mitmenschen (vgl. S.12, Z.22f) ihr Mitgefühl gezeigt. Jedoch wird ebenfalls deutlich, dass Julietta im Laufe der Erzählung von einer ständigen Trauer über den Tod ihres ersten Ehemannes begleitet wird, was sich in ihrem Wunsch nicht erneut zu heiraten widerspiegelt (vgl. S.20, Z.30-32). Auch in dem Verhalten der Marquise, als ihre Eltern sie verstoßen (S.28,Z.32f: &amp;quot;Geh! Geh!&amp;quot; ), da sie nicht weiß, wer der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, ist ihre emotionale, von anderen Menschen abhängige Seite, zu erkennen, welche sich ebenfalls häufig durch Kreislaufprobleme und zittrige Knie äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere wichtige Situation, in welcher die Marquise emotional reagiert, ist die Offenbarung des Grafen F als Vater ihres ungeborenen Kindes (vgl. S.46-49). Gleichzeitig wird durch ihre Reaktion auch ein starker Kontrast zu ihrer vorherigen Einstellung dem Grafen gegenüber deutlich. Während sie ihn bei ihrer Rettung noch als &amp;quot;Engel&amp;quot; (S.7, Z.8) wahrnimmt, verkörpert er für sie nun den Teufel (vgl. S.50, Z.25-27). Nach den ersten Treffen ist sie noch bereit den Grafen von F. zu heiraten (vgl. S.16), womit der Ruf der Familie gerettet wäre. Als sich der Graf F. zu einem späteren Punkt als der Vater des Kindes offenbart, und die Marquise die Möglichkeit hat, den Ruf der Familie zu retten, will sie dies jedoch zunächst nicht tun (vgl. S.46-48). Dies ist eine der wenigen außerfamiliären emanzipierten Handlungen der Marquise, auch wenn es nicht von dauer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise ist die Hauptperson der Novelle und ist eine dynamisch angelegte Figur. Im Laufe der Novelle gewinnt sie an Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit, als sie von ihren Eltern ausgestoßen wird und ihr Leben in eigene Hand, mit ihren zwei Kindern nehmen muss (vgl. S.26 z.35). Dies wird auch deutlich, als sie gegen den Willen des Vater, der die Kinder bei sich behalten wollte, setzt (vgl. s.25 z.20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der Marquise zu ihrem Vater weißt eine gewisse Ambivalenz auf, da sie ihrem Vater gegenüber in bestimmten Situationen, sei es ihre Rolle als Mutter oder Frau, emanzipiert handelt. Deutlich wird aber, dass sie, beispielweise am Ende, als es zur Versöhnung kommt, bei ihrem Vater mit ihrer Unterwürfigkeit, auch wenn es von ihrer Seite aus nur passiv ist, eine Reaktion provoziert, sodass nicht sie, sondern er aktiv einen Schritt und den ersten Annäherungsversuch macht (vgl. S. 45).  Zu dem lässt sich hinzufügen, dass die Marquise Sorge hat, dass ihr vaterloses und illegitimes Kind eines Tages von der Gesellschaft geächtet werden könnte. Daher überwindet sie sich und entscheidet sich dazu den Mann zu heiraten, der sie unbewusst benutzt hat und sie in solch einem Zustand gebracht hat. Jedoch beschließt sie im Laufe der Erzählung den Grafen F ein zweites Mal zu heiraten, mit dem Unterschied, dass diese zweite Hochzeit aus Liebe stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise hat zu ihrer Mutter eine starke emotionale Bindung. Deutlich wird dies, als die Marquise von ihrer Schwangerschaft erfährt und ihre Mutter sie in den Arm nimmt (vgl. S.23, Z.14). Die Mutter zweifelt nach dem Rausschmiss der Marquise an deren Schuld und reist zu ihr, um sich davon zu überzeugen , indem sie die Marquise mit einer Lüge über eine Schuldbekenntnis testet (vgl. S.39, Z.37f) und holt ihre Tochter wieder nach Hause (vgl. S.42, Z.1f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Marquise zunächst ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche unterdrückt, während sie vor hat, den Vater des Kindes zu finden und zu heiraten und somit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen unterliegt. Die Dynamik der Marquise entwickelt sich von einer zurückhaltenden Person zu einer emanzipierten, nachdem sie nach ihrem Rausschmiss und während ihrer ungewollten Schwangerschaft eine eine Identitätskrise durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hase&lt;br /&gt;
[Gruppe 1: [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Graf F.======&lt;br /&gt;
Graf F ist eine der vier Hauptfiguren der Novelle. Er zeigt sich als mehrdimensionaler Charakter, motivisch umgesetzt in der Engels-Teufels-Metaphorik (&amp;quot;Er würde ihr damals nicht wie ein Teufel erschienen sein, wenn er ihr nicht, bei seiner ersten Erscheinung, wie ein Engel vorgekommen wäre&amp;quot; S. 47, Z.30): Graf F als gefallener Engel (Teufel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Marquise, dem Herrn von G und der Frau von G, ist er der Einzige, der nicht zu der italienischen Familie gehört. In der gesamten Erzählung wird nur die Verwandtschaft zu seinem Onkel, General K erwähnt (vgl. S. 15 Z. 19-21). Im Vergleich zu den anderen Charakteren verfügt er also über mehr Freiheiten, da er nicht so eng an die Familie gebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erfährt nicht viel über seine Hintergründe und Vorgeschichten. So bleibt sein Vorname auch ungewiss. Graf F ist „ein russischer Offizier“( S. 7, Z. 5-6). Durch sein Verhalten beim Angriff auf die Zitadelle der Familie der Marquise werden seine großen militärischen Fähigkeiten deutlich (vgl. S. 5-7). Neben seinem hohen militärischen Stand geniest er einen ausgezeichneten Ruf und wird auch als „Obristlieutnant vom t…n Jägerkorps und Ritter eines Verdienst- und mehrerer andrer Orden“ (S. 8, Z. 24-25) bezeichnet. Außerdem verfügt er über ein „ansehnliche[s] Vermögen“, sodass man ihn zu der hohen, adeligen Gesellschaftsschicht zuordnen kann. Zudem wird er vom Erzähler als „schön, wie ein junger Gott“ (S. 12, Z. 15) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Aussage: &amp;quot;die Erkundungen, die man über ihn einzog, sprachen ziemlich zu seinem Vorteil&amp;quot; (S.23, Z.27-28), erkennt man, dass der Graf F. einen ausgezeichneten Ruf besitzt und in der Vergangenheit vermutlich noch nie etwas Verwerfliches getan hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bei dem Angriff auf die Zitadelle russische Soldaten versuchen, die Marquise zu vergewaltigen (vgl. S. 7 Z. 2-5), erscheint Graf F und befreit sie aus den Fesseln der triebgesteuerten Soldaten. Sein Mut und seine Hilfsbereitschaft führen dazu, dass die Marquise ihn als „Engel des Himmels“ (S. 7, Z. 8-9) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es sich bei den Vergewaltigern um seine Soldaten handelt, schreckt er nicht davor zurück, Gewalt anzuwenden (vgl. S. 7, Z. 9-12). Nach seiner Rettungstat bietet er der Marquise „unter einer verbindlichen, französischen Anrede den Arm“ (S. 7 Z. 12-13). Dies zeigt sein charmantes Auftreten gegenüber Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise und Graf F kennen sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Deswegen ist es umso erstaunlicher, welche Bemühungen der Graf aufwendet, um die Marquise zu beschützen. Zwar übernimmt der Graf Verantwortung, das Richtige zu tun, indem er die Marquise vor den eigenen Soldaten rettet, reagiert aber selbst triebgesteuert und impulsiv, indem er sie vermutlich vergewaltigt (vgl. S.14, Z.16f.): Nachdem er die Marquise in den sicheren Westflügel des Palastes gebracht hat, fällt diese in Ohnmacht. In diesem Moment ändert sich das Verhalten des Grafen. Er lässt sich vermutlich auf das Niveau der „Hunde“ (S. 7, Z. 6) herab und wird nun selbst zum angeblichen Vergewaltiger. Die Vergewaltigung wird in der Novelle nie explizit erwähnt, lässt sich aber durch den weiteren Verlauf erklären. Kurz darauf verspürt er jedoch tiefe Reue und nimmt sich vor, &amp;quot;die einzige nichtswürdige Handlung, die er in seinem Leben begangen hätte&amp;quot; (S. 15, Z. 4-6) wiedergutzumachen. In Gesprächen, in denen es um die Marquise geht, wird er oftmals rot (vgl. S.9, Z.19f./ S.14, Z.33). Das zeigt, dass ihm sein vergangenes Verhalten unangenehm ist und dass er seine Emotionen schlecht verbergen kann.. Er deutet sein Fehlverhalten an, findet jedoch nicht den Mut, es auszusprechen (&amp;quot;...unter anderen Umständen.../... dringende Verhältnisse...&amp;quot;, S.14, Z.10-15). Hier zeigt sich eine gewisse Feigheit, Scham oder zumindest eine gewisse Vermeidungshaltung des Grafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich scheint der Graf sehr rücksichtsvoll, gefühlsvoll und sentimental, da er sich stark um das Wohlbefinden der Marquise von O. sorgt (vgl. S.12 Z. 21-26). Allgemein lässt sich sagen, dass der Graf etwas für die Marquise empfindet. So schreibt er ihr, während er in Neapel ist Briefe und versucht so Kontakt zu ihr zu halten (vgl. S.14, Z.18ff). Auch besucht er ihr Haus, direkt nach der Rückkehr von seinem Aufenthalt in Neapel, in der Hoffnung die Marquise dort anzutreffen. Als er hört was in seiner Abwesenheit passierte, sucht er sie auf und obwohl der Türsteher ihm sagt, dass die Marquise  niemanden sehen möchte, geht er trotzen in den Garten um mit ihr zu reden (vgl. S.14-15). Dies zeigt einerseits wie wichtig es ihm ist die Marquise zu heiraten, auf der anderen Seite deutet dies auch auf eine große Hartnäckigkeit und Rücksichtslosigkeit hin, welche sich auch in seiner Überlegung einfach durch das &amp;quot;zur Seite stehente offene Fenster ein[zu]steigen&amp;quot; (S.15 Z.34-35) widerspiegelt. Des Weiteren greift er nach ihren Händen und möchte diese küssen, wodurch er nochmals seine Gefühle für die Marquise zum Ausdruck bringt (vgl. S.12, Z.37f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sein Interesse an der Marquise aufrichtig ist, zeigt sich durch seine Entschlossenheit, alles zu tun, um diese für sich zu gewinnen. Der Graf ist sogar bereit, seinen hohen beruflichen Stand aufzugeben, indem er die bevorstehende  Dienstreise abbrechen will, um die Familie der Marquise überzeugen zu können, dass diese einer Hochzeit zustimmt. Ihm ist die Hochzeit mit der Marquise so wichtig, dass er sogar den Heiratsvertrag annimmt (vgl. S.49, Z.3f). Sein Interesse an einer Versöhnung mit der Marquise wird dadurch deutlich, dass der Graf nach der Hochzeit Abstand von ihr hält (vgl. S.49, Z.28-31) und sie erst bei der Taufe des Sohnes wiedersieht.  Dass er als Geschenk eine so hohe Summe an Geld, sowie das Testament mitbringt, verdeutlicht ebenfalls den Aspekt, dass der Graf sein Verhalten wieder gut machen möchte (vgl. S.50, Z. 7-9). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass sogar der Vater der Marquise, welcher von den Truppen des Grafen angegriffen wurde, ihn als &amp;quot;ehrliche[n] Mann&amp;quot; (S. 10, Z. 12) bezeichnet, kann man davon ausgehen, dass der Graf nach außen ein sehr ehrenhaftes Erscheinungsbild hat und mit allen Menschen manierlich umgehen kann (vgl. S.15 Z. 7f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch weist der Graf durch die Vertuschung seiner Tat, aber auch aufgrund seiner Empfindung gegenüber der Marquise, eine gewisse Ambivalenz auf. Er schiebt seine &amp;quot;Wiedergutmachung&amp;quot; bis zum Ultimatum (Annonce) auf, um vermutlich seinen guten Ruf nach außen zu behalten. Die innere Motivation für sein Verhalten und den Umgang mit dieser Situation bleibt von Kleist aus absichtlich offen. Obwohl er sich überwiegend standesgemäß als Gentleman verhält, zeigt seine vermeintliche Tat an der Marquise auch eine andere, dunkle Seite seines Charakters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Seiten seines Charakter spiegeln sich auch in seiner Sprache wider. Auf der einen Seite ist er fähig, sich differenziert, in einem gehobenen Stil auszudrücken. Geht es jedoch um seine schändliche Tat, so ist sein Sprachverhalten geprägt von Verlegenheit und Scham und seine Fähigkeit, sich differenziert auszudrücken, verfliegt (vgl. S. 14, Z. 33-34). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine abschließende Bewertung der moralischen Integrität des Grafen ist schwierig, weil die Schwere der Tat in so starkem Kontrast zu seinem sonstigen Auftreten und Verhalten steht. Durch diese Tat lässt sich jedoch auch seine Mehrdimensionalität erklären. Die anfänglich aufgestellte Deutungshypothese, lässt sich also resümieren. Auf der einen Seite erfüllt Graf F das Klischee eines, zu dieser Zeit, perfekten Mannes: Er ist gebildet, zeigt ausgezeichnete Manieren und wird durch seine Willensstärke und Aufrichtigkeit, ein vermögender Mann makellosen Rufs. Man könnte sagen, sein Charakter gleicht dem eines Engels. Im Gegensatz dazu, sticht durch die vermutete Vergewaltigung seine teuflische Seite hervor. Graf F ist also Engel und Teufel zugleich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Gruppe 1 (Deutsch GK)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Vater:======&lt;br /&gt;
Der Vater spielt in der Novelle eine wichtige Rolle, da er die damaligen gesellschaftlichen Normen repräsentiert. Die Vielfältigen Charakterzüge und Verhaltensweisen des Kommandanten weisen auf eine Mehrdimensionalität hin, welche seine Funktion in der gesamten Erzählung unterstützt,  da auch die Gesellschaft ihr Verhalten gegenüber einer Person verändert, sobald diese nicht mehr der gesellschaftlichen Norm entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommandant, welcher auch als &amp;quot;Obrist&amp;quot; oder &amp;quot;Herrn von G“ bezeichnet wird, ist verheiratet mit der Frau von G und Vater der Protagonistin der Erzählung, Juliette, welche auch den Titel der Marquise von O trägt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich zu Beginn der Erzählung wird deutlich, dass der Kommandant nicht nur einen hohen Sitz in der Gesellschaft hat, sondern auch in seiner Rolle als Vater und Ehemann, eine wichtige Position für die Novelle einnimmt. Dies wird vor allem dadurch verdeutlicht, dass die Marquise teils über ihren Vater definiert wird „&#039;&#039;&#039;Die Tochter des Herrn von G&#039;&#039;&#039; Kommandant der Zitadelle“ (siehe. Z.13/14). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommandant meldet sich selten zu Wort, doch wenn er spricht, dann meist in einer  Befehlsform  „Macht! Macht! Macht!“ (siehe. S.22 Z.6). Dieses Verhalten ist womöglich auf seine Tätigkeit im Militär zurückzuführen, aufgrund derer  er es gewohnt ist, auch schon für kleine Aufwände anderen einen Befehl zu erteilen (Z. 27f). Auch in der Familie kommt seine Militärische-Ader zum Vorschein, in dem dort eine klare Rangordnung herrscht, in der er das Familienoberhaupt darstellt. Erkennbar daran, dass er als erstes das Wort erhebt, wenn Besuch eintrifft (S. 22, Z.20). Die Familie vertraut ebenfalls auf das Urteil und auf die Fähigkeit des Kommandanten, für Probleme eine Lösung zu finden, wo durch die wichtige Bedeutung des Grafen von G für die Familie nochmals unterstrichen wird (S.25, Z. 6f). Sein Verhalten kann aber auch teils als impulsiv und nahezu aggressiv bezeichnet werden (vgl. S. 30 Z. 12-26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommandant zeigt eher selten seine Gefühle, doch trotzdem lassen sich manchmal liebevolle Gesten wiederfinden &amp;quot;lächelte&amp;quot; (vgl. S.22, Z10), &amp;quot;umarmte ihn auf das Herzlichste&amp;quot;(S. 22 Z.30). Generell lässt sich der Vater von seinen Gefühlen stark leiten, sowohl im positiven Sinne, z.B. als die Marquise am Ende wiederkommt, aber auch im negativen Sinne, als er die Marquise rausschmeisst.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Thema Gefühle spielt besonders die Liebe zu seiner Tochter (S.8 Z.28ff), die er ehrt und nur das Beste für sie möchte, eine entscheidende Rolle. Seine Gefühle für seine Tochter gehen aber an einigen Stellen über das Übliche hinaus: Sie haben in der Versöhnungsszene eine erotisch- sexuelle Konnotation. Auch, dass sich der Vater erst Erkundigungen über den Grafen, den möglicherweise zukünftigen Ehemann seiner Tochter, einholt (S.23, Z.24-28) zeigt, dass seine Tochter ihm wichtig ist und er sie nicht an einen ungeeigneten Mann verheiraten möchte. Erst als positive Erkundigungen eintreffen, gibt er sein Einverständnis zur Hochzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald es um seinen gesellschaftlichen Ruf geht, verändert sich sein Verhalten gegenüber seiner Tochter aber drastisch. Während er zuletzt noch ein liebevoller Vater und Beschützer für seine Tochter, die Marquise, gewesen war, ist sein Verhalten, sobald er seinen gesellschaftlichen Ruf in Gefahr sieht, als egoistisch, gefühllos und kalt zu beschreiben. Dies zeigte sich auch daran, dass er sich sofort von seiner Tochter distanziert, als er erfährt, dass diese unehelich schwanger geworden ist. Er unterlässt es auch, sie nach ihrer Sicht auf das Geschehen zu fragen, hinterfragt das Urteil nicht und stellt auch keine weiteren Nachforschungen an. Der Kommandant vertraut somit mehr dem Urteil einer anderen Person als dem seiner eigenen Tochter. Auch im weiteren Verlauf wird das Misstrauen, was der Vater gegen seine eigene Tochter hegt, nochmals deutlich, da er denkt, der Artikel in der Zeitung sei eine List seiner Tochter (S.37 Z.26). Auch der Fakt, dass für ihn die naheliegendste Lösung des &amp;quot;Schwangerschaft-Konfliktes&amp;quot; ist, die Marquise wegzuschaffen und den Vorfall zu verdrängen, unterstützt die These des unterkühlten Verhaltens des Grafen von G (vgl. S.29, Z. 23-28+S.36, Z.29f).  So wird deutlich, dass sein eigener gesellschaftlicher Stand für ihn über der Liebe zu einer Tochter steht. Verdeutlicht wird dies noch einmal im weiteren Verlauf der Erzählung, als seine Tochter ihm, nachdem sie den Brief mit der Anweisung, das Haus zu verlassen, erhalten hat, aufsucht und seine Tür verschlossen ist. Die Tür könnte hierbei auch als ein Bild fungieren, welches die geschlossenen Türen seines Herzens verdeutlichen soll. Er lässt sich also von seiner Entscheidung, seine Tochter abzustoßen, nicht mehr abbringen (S.29, Z. 35). Hier zeigt sich somit auch die Sturheit des Grafen von G.  Als sich die Marquise schließlich zu seinen Füßen wirft, weiß der Vater sich nicht anders zu helfen, als nach einer Pistole an der Wand zu greifen, woraufhin sich ein Schuss löst (vgl. S. 30 Z. 12-26).  Auch hier wird die starke Abneigung und die Entschlossenheit, sich von seiner Tochter zu distanzieren, hervorgehoben. Das erbarmungslose Verhalten des Kommandanten zeigt sich auch nochmals, als er  verlangt, dass seine Tochter ihre Kinder zurücklässt (S.30, Z.25f). Somit findet während dieses &amp;quot;Schwangerschafts-Konflikts&amp;quot; eine Veränderung seines Verhaltens statt und es deutet sich eine Mehrdimensionalität (Dynamik?) der Figur des Kommandanten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man das Verhältnis von dem Grafen von G und dessen Frau, fällt auf, dass dies nicht linear, sondern kollinear ist, erkennbar daran, dass der Graf auch seiner Frau Befehle erteilt und ihr Verbote ausspricht (vgl. S.38. Z.32 ff. + S. 38). Seine Frau hingegen achtet seine Befehle und Verbote immer weniger im Laufe der Novelle, so besucht sie beispielsweise, trotz des strickten Verbotes ihres Mannes, ihrer Tochter nach dem Zerwürfnis auf dem Landsitz (S. 39. Z. 1-4). Dem Kommandanten entgleitet somit seine führende Rolle als Familienoberhaupt im Laufe der Erzählung immer weiter. Trotz seiner autoritären Position und Sturheit, lässt er sich von seiner Frau in seinen Entscheidungen beeinflussen, was wiederum zeigt, dass ihre Beziehung zwar nicht linear ist, seine Autorität aber auch Grenzen kennt, sobald er an seine persönlichen Grenzen gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Erzählung findet eine erneute starke Wendung, jedoch genau in die entgegengesetzte Richtung, statt. Als der Graf nach der Rückkehr seiner Tochter die Wahrheit über die Geschehnisse erfährt, sieht der Vater seine Fehler ein und bereut diese zutiefst, sodass er in Tränen ausbricht. Er ist verzweifelt und weiß nicht, wie er sich seiner Tochter gegenüber verhalten soll, sodass er den Anweisungen seiner Frau folgt und sich die Wendung in der sonst rangorientierten Familienordnung widerspiegelt (S.43, Z.34). Zu diesem Zeitpunkt scheint der Vater trotzdem weiterhin das Familien Oberhaupt zu sein, lässt dies jedoch nicht durchblicken, was auf den Stolz des Vaters hinweist. Er ist allerdings nicht dabei ist, als der Graf F. kommt, um seine Taten zuzugeben. Der Hochzeit stimmt er trotzdem zu, da diese nach den Geschehnissen einen positiven gesellschaftlichen Einfluss hat und so auch seinen gesellschaftlichen Status verbessern wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dynamische Figur des Vaters der Marquise von O, weißt also im Verlauf der Erzählung mehrfach eine starke Veränderung seines Handelns und seines Charakters auf, die immer mit starken, teilweise unpassenden Emotionen zusammenhängt. Somit lässt sich sagen, dass der Kommandant Gefühle und Emotionen nicht äußern kann, wodurch er, wie zum Beispiel mit dem Ziehen einer Pistole gegenüber seiner Tochter, mit extremen Emotionen das ursprüngliche Problem verdrängt. Es zeigt sich außerdem, dass er sich oft versucht, als Familienoberhaupt und Befehlshaber zu beweisen, sich dann aber in schwierigen Situationen von seiner Frau leiten lässt. Der Vater fungiert zusätzlich als Repräsentant der damaligen gesellschaftlichen Normen, was sich durch seiner Reaktion auf die uneheliche Schwangerschaft seiner Tochter widerspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch(LK): Gruppe 2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Mutter:======&lt;br /&gt;
Die Mutter (auch Obristin von G, oder Frau von G), ist eine Vertrauensperson der Marquise, die sich im Laufe der Novelle immer weiter entwickelt. Ihr gelingt die Versöhnung des Vaters mit der Tochter und gegen Ende wird sie sich auch ihrer Fehler gegenüber der Marquise bewusst und gesteht sich diese ein (S. 39, Z. 33 ff). Sie hält die Familie so zusammen und stellt sich im Laufe der Novelle über den Obristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist die Frau von Herr von G, dem Obristen. Daher hält sie den Adelstitel Obristin inne (vgl. S.5 Z.10-21). Da sie aber erwachsene Kinder hat und von der Marquise gepflegt wird, lässt sich vermuten, dass sie bereits älter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend mischt sie sich gerne in die Angelegenheiten anderer Familienmitglieder ein, da ihr der Ruf ihrer Familie sehr wichtig scheint (Besuch der Marquise). Um diesen zu wahren, fährt sie beispielsweise zur Marquise, um sich ihrer Schuld oder Unschuld zu überzeugen (vgl. S.39-41). Auch wenn der öffentliche Ruf der Familie dadurch nicht direkt gerettet wird, erhält sie für sich selber die Erkenntnis, ob die Reputation der Familie zurecht in Verrufung geraten ist oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich möchte sie deshalb dass ihre Tochter heiratet und probiert sie anfangs vom Graf F zu überzeugen (S. 20 Z. 24ff). Sie hat ein mütterliches Gefühl für die Marquise, obwohl sie aufgrund der Schwangerschaft enttäuscht ist: Die Marquise fällt in Ohnmacht nachdem ihre Schwangerschaft bestätigt wurde, die Mutter hilft ihr trotz Enttäuschung wieder schnell auf die Beine (S. 25).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Obristin hat eine spezielle Beziehung zu ihrer Tochter. Zunächst zweifelt sie an der Schwangerschaft ihrer Tochter, doch ihre mütterlichen Instinkte sind an vielen Stellen schwerwiegender als ihre Zweifel. Zusätzlich zeigt sie eine starke Emotionalität ihrer Tochter gegenüber, welche die Wichtigkeit dieser Beziehung für die Mutter darlegt. (vgl. S.28 Z. 24). Nach der Annonce in der Zeitung, fährt die Mutter zur Marquise, um diese auf die Wahrheit dieser zu testen. Nachdem sie erfährt, dass die Marquise nicht gelogen hat, ist sie dieser gegenüber sehr demütig, woraufhin sie sich sehr emotional entschuldigt (vgl. S. 41 Z. 23-27). Sie will alles tun, damit die Tochter ihr verzeiht: &amp;quot;ich will keine andre Ehre mehr, als deine Schande; wenn du mir nur wieder gut wirst&amp;quot; (S. 42 Z. 6-7). Ihre Gefühle für ihre Familie wirken stärker als der rationale Wille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sprachlich gesehen wird hier eine klare Emotionalität gegenüber der Tochter deutlich. Sie vergöttert diese nahezu: &amp;quot;O meine Tochter&amp;quot; , &amp;quot;o du Vortreffliche&amp;quot; (vgl. S.41 Z.12-13). Verstärkt wird das durch eben diese enge Bindung zu der Marquise, welche sich durch verschiedenste Textstellen begründen lässt. So bietet sie der ganzen Welt &amp;quot;trotz&amp;quot; (S.42 Z.5), um sich mit der Marquise zu versöhnen und wolle ihr nicht mehr von der Seite weichen (vgl. S.42 Z.5). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter zeigt sich zu Beginn des Geschehens als eine sehr traditionelle Frau. Sie reagiert verärgert, als sie erfährt, dass die Tochter außerehelich schwanger geworden ist (S. 28 Z. 32). Obwohl sie zunächst noch zur Versöhnung bereit ist (vgl. S.28, Z.30-31), wirft sie die Tochter dennoch sofort aus dem Haus raus. Dies lässt auf einen impulsiven Charakter schließen (S. 28, Z. 32). Allerdings führt das tyrannische Verhalten des Vaters (Rauswurf der Marquise, vgl. S.29, Z.24-26) dazu, dass sie selbstkritisch über ihre Rolle als Mutter nachdenkt und sich gegen den Willen des Obristen stellt (S.36, Z. 10-15). Dieses Verhalten zeigt sich erneut als sie, ohne es den Obristen wissen zu lassen, zur verstoßenen Marquise reist. Die Mutter weicht der Tochter am Ende nicht mehr von der Seite und unterstützt sie, als ihr Vergewaltiger auftaucht (S. 46 Z. 14-15).  Daraus lässt sich schließen, da sich die Mutter ihren Handlungen bewusst wird und reflektierend ihr Verhalten ändert, sie eine Entwicklung durchläuft, selbstbestimmt wird und somit als ein dynamischer Charakter bezeichnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau von G entspricht zum Schluss der Novelle nicht den zeitgenössischen Vorstellungen einer passiven, gehorsamen Frau, da sie gegen den Willen des Ehemannes aktiv zur Konfliktlösung beigetragen hat.&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<updated>2021-01-28T13:56:58Z</updated>

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		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Marquise von O.</title>
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		<updated>2021-01-21T17:41:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Inhalt=====&lt;br /&gt;
Die Novelle „ Die Marquise von O...“, von Heinrich Kleist, erschienen 1808, spielt in Italien zur Zeit des zweiten Koalitionskriegs. Die Novelle handelt um die verwitwete Marquise von O..., die schwanger ist, ohne dass sie von einem möglichen Vater weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;ved=2ahUKEwiJ_YCisNLtAhV1A2MBHawgCQsQFjAAegQIAhAC&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.inhaltsangabe.de%2Fkleist%2Fdie-marquise-von-o%2F&amp;amp;usg=AOvVaw0gDmDWQuHmhaknXS5zlFTn https://www.inhaltsangabe.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Zeitungsannonce bittet die Marquise den Vater ihres Kindes sich zu melden, da sie ihn aus Rücksicht auf die Familie heiraten wollen würde. Während der Zeit des Krieges gerät die Marquise in die Hände von russischen Soldaten und wird in letzter Sekunde vor Misshandlungen und Vergewaltigungen gerettet. Ihr Retter ist der russische Offizier Graf F..Ohne dies der Marquise zu Beichten hält der Graf um die Hand der Marquise an und während der Bedenkzeit der  Familie wird sich die Marquise bewusst über das Kind welches sie genährt. Erst nach einem Jahr gelingt es dem Graf die Marquise für sich zu gewinnen. Und so findet eine Hochzeit statt aus der ein weiteres Kind und ein gemeinsames Kind hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;ved=2ahUKEwiJ_YCisNLtAhV1A2MBHawgCQsQFjACegQIARAC&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.studyhelp.de%2Fonline-lernen%2Fdeutsch%2Fdie-marquise-von-o-heinrich-von-kleist-inhaltsangabe%2F&amp;amp;usg=AOvVaw2SON8fYeDc7DCdk6JP0GJ1 https://www.studyhelp.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Figurenanalyse=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Die Marquise:======&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Protagonistin der gleichnamigen Erzählung „Die Marquise von O“ von Heinrich von Kleist aus dem Jahr 1970, wird deutlich, dass es sich bei der jungen Witwe um eine charakterstarke, emanzipierte und emotionale Frau handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O, namens Jullieta, ist eine Witwe, da ihr Mann,in den sie schwer verliebt war, drei Jahre vor der Handlung der Erzählung, während einer Geschäftsreise verstorben ist (vgl.S.5.Z.14ff).Mit ihm hat sie mehrere Kinder und erwartet ein weiteres Kind von einen unbekannten Mann, den sie versucht durch einen Aufruf in der Zeitung auf zu finden(vgl. S.5, Z.4ff). Sie ist die Tochter des Herrn von G... , den Kommandanten der Zitadelle bei M..., und der Frau von G... und hat somit einen guten Ruf(vgl.S.5,Z.13ff). Nachdem Tode ihres Mannes, zieht sie mit ihren Kindern in das Haus der Eltern und verlässt ihr Landhaus bei V..(vgl.S.5, Z.19ff). Sie liebt Lektüren, die Kunst und kümmert sich nebenbei um die Erziehung ihrer Kinder, sowie die Pflege ihrer Eltern (vgl. S.5, Z.22ff). Man erfährt nicht viel über das Aussehen der Marquise von O, bis auf ihre Körperstatur, die als schlank beschrieben wird(vgl. S.7, Z. 10:,, schlanken Leib’‘). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O wird ein Kind gebären, dessen Vater sie nicht kennt. Trotz der schwierigen Umstände wagt sie es ihr Schicksal in der Zeitung öffentlich zu machen, um den Kindesvater zu suchen (vgl. S.5, Z.5-10). Damit versucht sie  den Normen und Werte der damaligen Zeit, die es nicht als angemessen sehen ein Kind vor der Ehe zu haben, wieder zu entsprechen, indem sie den Vater ihres ungeborenen Kindes heiratet .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt zu Beginn der Erzählung wird deutlich, dass die junge Frau bereit ist, die Initiative zu ergreifen, als sie einen Zeitungsartikel veröffentlicht, in dem sie nach dem unbekannten Vater ihres ungeborenen Kindes zu suchen (vgl. S.5, Z.6ff). Dies deutet nicht nur darauf hin, dass die Marquise recht wenig Wert auf ihre persönliche hohe gesellschaftliche Stellung als Tochter des Kommandanten (vgl.S.5, Z.13 u.18) gibt, sondern zeugt auch von einer, für die damalige Zeit untypische, Emanzipation und Selbstbestimmtheit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese emanzipierte Seite tritt vor allem zu beginn der Handlungen in den Vordergrund. Nicht nur ihre langzeitige Weigerung erneut zu heiraten (S.14, Z.1f: &amp;quot;entschlossen, keine zweite Vermählung einzugehen&amp;quot;), sondern auch ihre Überzeugung weiterhin ohne Mann an ihrer Seite zu Recht zu kommen, nachdem sie von ihren Eltern verstoßen wurde, sowie, dass sie in diesem Zusammenhang ihre Kinder mit sich nimmt machen dies weiter Male deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist sie sich als ein dankbarer Mensch aus, da sie ihre eigene Gesundheit nach hinten stellt, um ihre Dankbarkeit gegenüber ihres Retters ausdrücken zu können (vgl. S.8,Z.21ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Momenten der Novelle stellt sich heraus, dass die Marquise von O ein emotionaler Mensch ist (vgl. S.10, Z.32ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein offenes Zeigen ihrer Sorge um ihre Mitmenschen (vgl. S.12, Z.22f) wird ihr Mitgefühl gezeigt, jedoch wird deutlich, dass Julietta im Laufe der Erzählung von einer ständigen Trauer über den Tod ihres ersten Ehemannes begleitet wird, was sich in ihrem Wunsch nicht erneut zu heiraten widerspiegelt (vgl. S.20, Z.30-32). Auch in dem Verhalten der Marquise, als ihre Eltern sie verstoßen (S.28,Z.32f: &amp;quot;Geh! Geh!&amp;quot; ), da sie nicht weiß, wer der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, ist ihre emotionale, von anderen Menschen abhängige Seite, zu erkennen, welche sich ebenfalls häufig durch Kreislaufprobleme und zittrige Knie äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise ist die Hauptperson der Novelle und ist eine dynamisch angelegte Figur. Im Laufe der Novelle entwickelt sich die Dynamik der Marquise. Sie gewinnt an Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit, als sie von ihren Eltern ausgestoßen wird und ihr Leben in eigene Hand, mit ihren zwei Kindern nehmen muss (vgl. S.26 z.35). Dies wird auch deutlich, als sie gegen den Willen des Vater, der die Kinder bei sich behalten wollte, setzt (vgl. s.25 z.20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besteht eine Mehrdimensionalität, da sie als alleinerziehende Mutter, Tochter, Witwe, Hausfrau, Pflegerin der Eltern oder als Opfer verstanden werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sentimentale und körperlicher Nähe zu ihrem Vater wird illustriert, dass sie Inzest mit dem Vater begeht(vgl.S45).  Zu dem lässt sich hinzufügen, dass die Marquise Sorge hat, dass ihr vaterloses und illegitimes Kind eines Tages von der Gesellschaft geächtet werden könnte. Daher überwindet sie sich und entscheidet sich dazu den Mann zu heiraten, der sie unbewusst genutzt hat und sie in solch einem Zustand gebracht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise hat zu ihrer Mutter eine starke emotionale und körperliche Bindung. Deutlich wird dies, als die Marquise von ihrer Schwangerschaft erfährt und ihre Mutter sie in den Arm nimmt(vgl. S.23 z. 14). Die Mutter zweifelt nach dem Rausschmiss von Marquise an ihrer Schuld und reist zu Marquise um sich davon zu überzeugen und holt ihre Tochter wieder Nachhause (vgl.S.33 z.1f)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Maquise zunächst ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche unterdrückt, während sie vor hat den Vater des Kindes zu finden und zu heiraten und somit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen unterliegt. Die Dynamik der Marquise entwickelt sich von einer zurückhaltenden Person zu einer selbstbewussten, nachdem sie nach ihrem Rausschmiss undwährend ihrer Schwangerschaft eine Persönlichkeitsfindungsphase durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Gruppe 1: [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Graf F.======&lt;br /&gt;
Graf F ist eine der vier Hauptfiguren der Novelle. Er zeigt sich als mehrdimensionaler Charakter, motivisch umgesetzt in der Engels-Teufels-Metaphorik (&amp;quot;Er würde ihr damals nicht wie ein Teufel erschienen sein, wenn er ihr nicht, bei seiner ersten Erscheinung, wie ein Engel vorgekommen wäre&amp;quot; S. 47, Z.30): Graf F als gefallener Engel (Teufel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Marquise, dem Herrn von G und der Frau von G, ist er der einzige, der nicht zu der italienischen Familie gehört. In der gesamten Erzählung wird nur die Verwandtschaft zu seinem Onkel, General K erwähnt (vgl. S. 15 Z. 19-21). Im Vergleich zu den anderen Charakteren verfügt er also über mehr Freiheiten, da er nicht so eng an die Familie gebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erfährt nicht viel über seine Hintergründe und Vorgeschichten. So bleibt sein Vorname auch ungewiss. Graf F ist „ein russischer Offizier“( S. 7, Z. 5-6). Durch sein Verhalten beim Angriff auf die Zitadelle der Familie der Marquise werden seine großen militärischen Fähigkeiten deutlich (vgl. S. 5-7). Neben seinem hohen militärischen Stand geniest er einen ausgezeichneten Ruf und wird auch als „Obristlieutnant vom t…n Jägerkorps und Ritter eines Verdienst- und mehrerer andrer Orden“ (S. 8, Z. 24-25) bezeichnet. Außerdem verfügt er über ein „ansehnliche[s] Vermögen“, sodass man ihn zu der hohen, adeligen Gesellschaftsschicht zuordnen kann. Zudem wird er vom Erzähler als „schön, wie ein junger Gott“ (S. 12, Z. 15) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graf hat einen guten Ruf und in der Vergangenheit nie etwas Verwerfliches getan (&amp;quot;die Erkundungen, die man über ihn einzog, sprachen ziemlich zu seinem Vorteil&amp;quot;, S.23, Z.27f.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bei dem Angriff auf die Zitadelle russische Soldaten versuchen, die Marquise zu vergewaltigen (vgl. S. 7 Z. 2-5), erscheint Graf F und befreit sie aus den Fesseln der triebgesteuerten Soldaten. Sein Mut und seine Hilfsbereitschaft resultieren darin, dass die Marquise ihn als „Engel des Himmels“ (S. 7, Z. 8-9) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es sich bei den Vergewaltigern um seine Soldaten handelt, schreckt er nicht davor zurück, Gewalt anzuwenden (vgl. S. 7, Z. 9-12). Nach seiner Rettungstat bietet er der Marquise „unter einer verbindlichen, französischen Anrede den Arm“ (S. 7 Z. 12-13). Dies zeigt sein charmantes Auftreten gegenüber Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise und Graf F kennen sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Deswegen ist es umso erstaunlicher, welche Bemühungen der Graf aufwendet, um die Marquise zu beschützen. Zwar übernimmt der Graf Verantwortung &#039;&#039;&#039;für sein Handeln (?)&#039;&#039;&#039;, indem er die Marquise rettet, reagiert aber selbst triebgesteuert und impulsiv, indem er sie vergewaltigt (vgl. S.14, Z.16f.).Zusätzlich scheint der Graf sehr rücksichtsvoll, gefühlsvoll und sentimental, da er sich stark um das Wohlbefinden der Marquise von O. sorgt (vgl. S.12 Z. 21-26). Allgemein lässt sich sagen, dass der Graf etwas für die Marquise empfindet. So schreibt er ihr wärend er in Neapel ist zwei mal und versucht so Kontakt zu ihr zu behalte (vgl. S.14, Z.18ff). Auch besucht er ihr Haus, sobald er wieder zurück war, in der Hoffnung die Marquise dort anzutreffen. Als er hört was in seiner Abwesenheit passierte, sucht er sie auf und obwohl der Türsteher ihm sagt die Marquise möchte niemanden sehen, geht er trotzen in den Garten um mit ihr zu reden (vgl. S.14-15). Dies zeigt einerseits wie wichtig es ihm ist die Marquise zu heiraten, anderer Seit deutet dies auch auf eine große Hartnäckigkeit und Rücksichtslosigkeit, welche sich auch in seiner Überlegung einfach durch das &amp;quot;zur Seite stehente offene Fenster ein[zu]steigen&amp;quot; (S.15 Z.34-35).Des Weiteren greift er nach ihren Händen und möchte diese küssen, wodurch er nochmals seine Gefühle für die Marquise zum Ausdruck bringt (vgl. S.12, Z.37f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass sogar der Vater der Marquise, welcher von den Truppen des Grafen angegriffen wurde, ihn als &amp;quot;ehrlicher Mann&amp;quot; bezeichnet, kann man davon ausgehen, dass der Graf nach außen ein sehr ehrenhaftes Erscheinungsbild hat und mit allen Menschen manierlich umgehen kann (vgl. S.15 Z. 7f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die Marquise in den sicheren Westflügel des Palastes gebracht hat, fällt diese in Ohnmacht. In diesem Moment ändert sich das Verhalten des Grafen. Er lässt sich auf das Niveau der „Hunde“ (S. 7, Z. 6) herab und wird nun selbst zum Vergewaltiger. Kurz darauf verspürt er jedoch tiefe Reue und nimmt sich vor, &amp;quot;die einzige nichtswürdige Handlung, die er in seinem Leben begangen hätte&amp;quot; (S. 15, Z. 4-6) wiedergutzumachen. In Gesprächen, in denen es um die Marquise geht, wird er oftmals rot (vgl. S.9, Z.19f./ S.14, Z.33). Das zeigt, dass ihm sein vergangenes Verhalten unangenehm ist und dass er seine Emotionen schlecht verbergen kann.. Er deutet sein Fehlverhalten an, findet jedoch nicht den Mut, es auszusprechen (&amp;quot;...unter anderen Umständen.../... dringende Verhältnisse...&amp;quot;, S.14, Z.10-15). Hier zeigt sich eine gewisse Feigheit, Scham oder zumindest Vermeidungshaltung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sein Interesse an der Marquise aufrichtig ist, zeigt sich durch seine Entschlossenheit, alles zu tun, um diese für sich zu gewinnen. Der Graf ist sogar bereit, seinen hohen beruflichen Stand aufzugeben, indem er die bevorstehende  Dienstreise abbrechen will, um die Familie der Marquise überzeugen zu können, dass diese einer Hochzeit zustimmt. Ihm ist die Hochzeit mit der Marquise so wichtig, dass er sogar den Heiratsvertrag annimmt (vgl. S.49, Z.3f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Vertuschung seiner Tat, aber auch aufgrund seiner Empfindung gegenüber der Marquise, weist der Graf eine gewisse Ambivalenz auf. Obwohl sich überwiegend standesgemäß als Gentleman verhaltend, zeigt doch seine Tat an der Marquise eine andere, dunkle Seite in seinem Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Seiten seines Charakter spiegeln sich auch in seiner Sprache wieder. Auf der einen Seite ist er fähig, sich differenziert, in einem gehobenen Stil auszudrücken. Geht es jedoch um seine schändliche Tat, so ist sein Sprachverhalten geprägt von Verlegenheit und Scham und seine Fähigkeit, sich differenziert auszudrücken, verfliegt (vgl. S. 14, Z. 33-34). +&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine abschließende Bewertung der moralischen Integrität des Grafen ist schwierig, weil die Schwere der Tat in so starkem Kontrast zu seinem sonstigen Auftreten und Verhalten steht. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:LiFNSG|LiFNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Vater:======&lt;br /&gt;
Fügt hier eure Gruppenergebnisse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Mutter:======&lt;br /&gt;
Die Mutter (auch Obristin von G, oder Frau von G), ist eine Vertrauensperson der Marquise, die sich im Laufe der Novelle immer weiter entwickelt. Ihr gelingt die Versöhnung des Vaters mit der Tochter und gegen Ende wird sie sich auch ihrer Fehler gegenüber der Marquise bewusst und gesteht sich diese ein (S. 39, Z. 33 ff). Sie hält die Familie so zusammen und stellt sich im Laufe der Novelle über den Obristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist die Frau von Herr von G, dem Obristen. Daher hält sie den Adelstitel Obristin inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Aussehen oder ein genaues Alter erfährt man nichts. Da sie aber erwachsene Kinder hat und von der Marquise gepflegt wird, ist sie vermutlich bereits älter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter würde die Marquise gerne wieder verheiraten und probiert sie anfangs vom Graf F zu überzeugen (S. 20 Z. 24ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend mischt sie sich gerne in die Angelegenheiten anderer Familienmitglieder ein, da ihr der Ruf ihrer Familie sehr wichtig scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich möchte sie deshalb dass ihre Tochter heiratet. Sie hat ein mütterliches Gefühl für die Marquise, obwohl sie aufgrund der Schwangerschaft enttäuscht ist: Die Marquise fällt in Ohnmacht nachdem ihre Schwangerschaft bestätigt wurde, die Mutter hilft ihr trotz Enttäuschung wieder schnell auf die Beine (S. 25).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Obristin hat eine spezielle Beziehung zu ihrer Tochter. Zunächst zweifelt sie an der Schwangerschaft ihrer Tochter, doch ihre mütterlichen Instinkte sind an vielen Stellen schwerwiegender als ihre Zweifel. Zusätzlich zeigt sie eine starke Emotionalität ihrer Tochter gegenüber, welche die Wichtigkeit dieser Beziehung für die Mutter darlegt. (vgl. S.28 Z. 24).Nach der Annonce in der Zeitung, fährt die Mutter zur Marquise, um diese auf die Wahrheit dieser zu testen. Nachdem sie erfährt, dass die Marquise nicht gelogen hat, ist sie dieser gegenüber sehr demütig, woraufhin sie sich sehr emotional entschuldigt (vgl. S. 41 Z. 23-27). Sie will alles tun, damit die Tochter ihr verzeiht: &amp;quot;ich will keine andre Ehre mehr, als deine Schande; wenn du mir nur wieder gut wirst&amp;quot; (S. 42 Z. 6-7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Gefühle für ihre Familie wirken stärker als der rationale Wille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter zeigt sich zu Beginn des Geschehens als eine sehr traditionelle Frau. Sie reagiert verärgert, als sie erfährt, dass die Tochter außerehelich schwanger geworden ist (S. 28 Z. 32). Obwohl sie zunächst noch zur Versöhnung bereit ist (vgl. S.28, Z.30-31), wirft sie die Tochter dennoch sofort aus dem Haus raus. Dies lässt auf einen impulsiven Charakter schließen (S. 28, Z. 32). Allerdings führt das tyrannische Verhalten des Vaters (Rauswurf der Marquise, vgl. S.29, Z.24-26) dazu, dass sie selbstkritisch über ihre Rolle als Mutter nachdenkt und sich gegen den Willen des Obristen stellt (S.36, Z. 10-15). Dieses Verhalten zeigt sich erneut als sie, ohne es den Obristen wissen zu lassen, zur verstoßenen Marquise reist.  Daraus lässt sich schließen, da sich die Mutter ihren Handlungen bewusst wird und reflektierend ihr Verhalten ändert, sie eine Entwicklung durchläuft und somit als ein dynamischer Charakter bezeichnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter weicht der Tochter am Ende nicht mehr von der Seite und unterstützt sie, als ihr Vergewaltiger auftaucht (S. 46 Z. 14-15).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau von G entspricht zum Schluss der Novelle nicht den zeitgenössischen Vorstellungen einer passiven, gehorsamen Frau, da sie gegen den Willen des Ehemannes aktiv zur Konfliktlösung beigetragen hat.&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Die_Marquise_von_O.&amp;diff=41946</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Marquise von O.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Die_Marquise_von_O.&amp;diff=41946"/>
		<updated>2021-01-21T17:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Inhalt=====&lt;br /&gt;
Die Novelle „ Die Marquise von O...“, von Heinrich Kleist, erschienen 1808, spielt in Italien zur Zeit des zweiten Koalitionskriegs. Die Novelle handelt um die verwitwete Marquise von O..., die schwanger ist, ohne dass sie von einem möglichen Vater weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;ved=2ahUKEwiJ_YCisNLtAhV1A2MBHawgCQsQFjAAegQIAhAC&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.inhaltsangabe.de%2Fkleist%2Fdie-marquise-von-o%2F&amp;amp;usg=AOvVaw0gDmDWQuHmhaknXS5zlFTn https://www.inhaltsangabe.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Zeitungsannonce bittet die Marquise den Vater ihres Kindes sich zu melden, da sie ihn aus Rücksicht auf die Familie heiraten wollen würde. Während der Zeit des Krieges gerät die Marquise in die Hände von russischen Soldaten und wird in letzter Sekunde vor Misshandlungen und Vergewaltigungen gerettet. Ihr Retter ist der russische Offizier Graf F..Ohne dies der Marquise zu Beichten hält der Graf um die Hand der Marquise an und während der Bedenkzeit der  Familie wird sich die Marquise bewusst über das Kind welches sie genährt. Erst nach einem Jahr gelingt es dem Graf die Marquise für sich zu gewinnen. Und so findet eine Hochzeit statt aus der ein weiteres Kind und ein gemeinsames Kind hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;ved=2ahUKEwiJ_YCisNLtAhV1A2MBHawgCQsQFjACegQIARAC&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.studyhelp.de%2Fonline-lernen%2Fdeutsch%2Fdie-marquise-von-o-heinrich-von-kleist-inhaltsangabe%2F&amp;amp;usg=AOvVaw2SON8fYeDc7DCdk6JP0GJ1 https://www.studyhelp.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Figurenanalyse=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Die Marquise:======&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Protagonistin der gleichnamigen Erzählung „Die Marquise von O“ von Heinrich von Kleist aus dem Jahr 1970, wird deutlich, dass es sich bei der jungen Witwe um eine charakterstarke, emanzipierte und emotionale Frau handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O, namens Jullieta, ist eine Witwe, da ihr Mann,in den sie schwer verliebt war, drei Jahre vor der Handlung der Erzählung, während einer Geschäftsreise verstorben ist (vgl.S.5.Z.14ff).Mit ihm hat sie mehrere Kinder und erwartet ein weiteres Kind von einen unbekannten Mann, den sie versucht durch einen Aufruf in der Zeitung auf zu finden(vgl. S.5, Z.4ff). Sie ist die Tochter des Herrn von G... , den Kommandanten der Zitadelle bei M..., und der Frau von G... und hat somit einen guten Ruf(vgl.S.5,Z.13ff). Nachdem Tode ihres Mannes, zieht sie mit ihren Kindern in das Haus der Eltern und verlässt ihr Landhaus bei V..(vgl.S.5, Z.19ff). Sie liebt Lektüren, die Kunst und kümmert sich nebenbei um die Erziehung ihrer Kinder, sowie die Pflege ihrer Eltern (vgl. S.5, Z.22ff). Man erfährt nicht viel über das Aussehen der Marquise von O, bis auf ihre Körperstatur, die als schlank beschrieben wird(vgl. S.7, Z. 10:,, schlanken Leib’‘). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O wird ein Kind gebären, dessen Vater sie nicht kennt. Trotz der schwierigen Umstände wagt sie es ihr Schicksal in der Zeitung öffentlich zu machen, um den Kindesvater zu suchen (vgl. S.5, Z.5-10). Damit versucht sie  den Normen und Werte der damaligen Zeit, die es nicht als angemessen sehen ein Kind vor der Ehe zu haben, wieder zu entsprechen, indem sie den Vater ihres ungeborenen Kindes heiratet .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt zu Beginn der Erzählung wird deutlich, dass die junge Frau bereit ist, die Initiative zu ergreifen, als sie einen Zeitungsartikel veröffentlicht, in dem sie nach dem unbekannten Vater ihres ungeborenen Kindes zu suchen (vgl. S.5, Z.6ff). Dies deutet nicht nur darauf hin, dass die Marquise recht wenig Wert auf ihre persönliche hohe gesellschaftliche Stellung als Tochter des Kommandanten (vgl.S.5, Z.13 u.18) gibt, sondern zeugt auch von einer, für die damalige Zeit untypische, Emanzipation und Selbstbestimmtheit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese emanzipierte Seite tritt vor allem zu beginn der Handlungen in den Vordergrund. Nicht nur ihre langzeitige Weigerung erneut zu heiraten (S.14, Z.1f: &amp;quot;entschlossen, keine zweite Vermählung einzugehen&amp;quot;), sondern auch ihre Überzeugung weiterhin ohne Mann an ihrer Seite zu Recht zu kommen, nachdem sie von ihren Eltern verstoßen wurde, sowie, dass sie in diesem Zusammenhang ihre Kinder mit sich nimmt machen dies weiter Male deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist sie sich als ein dankbarer Mensch aus, da sie ihre eigene Gesundheit nach hinten stellt, um ihre Dankbarkeit gegenüber ihres Retters ausdrücken zu können (vgl. S.8,Z.21ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Momenten der Novelle stellt sich heraus, dass die Marquise von O ein emotionaler Mensch ist (vgl. S.10, Z.32ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein offenes Zeigen ihrer Sorge um ihre Mitmenschen (vgl. S.12, Z.22f) wird ihr Mitgefühl gezeigt, jedoch wird deutlich, dass Julietta im Laufe der Erzählung von einer ständigen Trauer über den Tod ihres ersten Ehemannes begleitet wird, was sich in ihrem Wunsch nicht erneut zu heiraten widerspiegelt (vgl. S.20, Z.30-32). Auch in dem Verhalten der Marquise, als ihre Eltern sie verstoßen (S.28,Z.32f: &amp;quot;Geh! Geh!&amp;quot; ), da sie nicht weiß, wer der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, ist ihre emotionale, von anderen Menschen abhängige Seite, zu erkennen, welche sich ebenfalls häufig durch Kreislaufprobleme und zittrige Knie äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise ist die Hauptperson der Novelle und ist eine dynamisch angelegte Figur. Im Laufe der Novelle entwickelt sich die Dynamik der Marquise. Sie gewinnt an Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit, als sie von ihren Eltern ausgestoßen wird und ihr Leben in eigene Hand, mit ihren zwei Kindern nehmen muss (vgl. S.26 z.35). Dies wird auch deutlich, als sie gegen den Willen des Vater, der die Kinder bei sich behalten wollte, setzt (vgl. s.25 z.20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besteht eine Mehrdimensionalität, da sie als alleinerziehende Mutter, Tochter, Witwe, Hausfrau, Pflegerin der Eltern oder als Opfer verstanden werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sentimentale und körperlicher Nähe zu ihrem Vater wird illustriert, dass sie Inzest mit dem Vater begeht(vgl.S45).  Zu dem lässt sich hinzufügen, dass die Marquise Sorge hat, dass ihr vaterloses und illegitimes Kind eines Tages von der Gesellschaft geächtet werden könnte. Daher überwindet sie sich und entscheidet sich dazu den Mann zu heiraten, der sie unbewusst genutzt hat und sie in solch einem Zustand gebracht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise hat zu ihrer Mutter eine starke emotionale und körperliche Bindung. Deutlich wird dies, als die Marquise von ihrer Schwangerschaft erfährt und ihre Mutter sie in den Arm nimmt(vgl. S.23 z. 14). Die Mutter zweifelt nach dem Rausschmiss von Marquise an ihrer Schuld und reist zu Marquise um sich davon zu überzeugen und holt ihre Tochter wieder Nachhause (vgl.S.33 z.1f)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Maquise zunächst ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche unterdrückt, während sie vor hat den Vater des Kindes zu finden und zu heiraten und somit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen unterliegt. Die Dynamik der Marquise entwickelt sich von einer zurückhaltenden Person zu einer selbstbewussten, nachdem sie nach ihrem Rausschmiss undwährend ihrer Schwangerschaft eine Persönlichkeitsfindungsphase durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Graf F.======&lt;br /&gt;
Graf F ist eine der vier Hauptfiguren der Novelle. Er zeigt sich als mehrdimensionaler Charakter, motivisch umgesetzt in der Engels-Teufels-Metaphorik (&amp;quot;Er würde ihr damals nicht wie ein Teufel erschienen sein, wenn er ihr nicht, bei seiner ersten Erscheinung, wie ein Engel vorgekommen wäre&amp;quot; S. 47, Z.30): Graf F als gefallener Engel (Teufel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Marquise, dem Herrn von G und der Frau von G, ist er der einzige, der nicht zu der italienischen Familie gehört. In der gesamten Erzählung wird nur die Verwandtschaft zu seinem Onkel, General K erwähnt (vgl. S. 15 Z. 19-21). Im Vergleich zu den anderen Charakteren verfügt er also über mehr Freiheiten, da er nicht so eng an die Familie gebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erfährt nicht viel über seine Hintergründe und Vorgeschichten. So bleibt sein Vorname auch ungewiss. Graf F ist „ein russischer Offizier“( S. 7, Z. 5-6). Durch sein Verhalten beim Angriff auf die Zitadelle der Familie der Marquise werden seine großen militärischen Fähigkeiten deutlich (vgl. S. 5-7). Neben seinem hohen militärischen Stand geniest er einen ausgezeichneten Ruf und wird auch als „Obristlieutnant vom t…n Jägerkorps und Ritter eines Verdienst- und mehrerer andrer Orden“ (S. 8, Z. 24-25) bezeichnet. Außerdem verfügt er über ein „ansehnliche[s] Vermögen“, sodass man ihn zu der hohen, adeligen Gesellschaftsschicht zuordnen kann. Zudem wird er vom Erzähler als „schön, wie ein junger Gott“ (S. 12, Z. 15) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graf hat einen guten Ruf und in der Vergangenheit nie etwas Verwerfliches getan (&amp;quot;die Erkundungen, die man über ihn einzog, sprachen ziemlich zu seinem Vorteil&amp;quot;, S.23, Z.27f.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bei dem Angriff auf die Zitadelle russische Soldaten versuchen, die Marquise zu vergewaltigen (vgl. S. 7 Z. 2-5), erscheint Graf F und befreit sie aus den Fesseln der triebgesteuerten Soldaten. Sein Mut und seine Hilfsbereitschaft resultieren darin, dass die Marquise ihn als „Engel des Himmels“ (S. 7, Z. 8-9) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es sich bei den Vergewaltigern um seine Soldaten handelt, schreckt er nicht davor zurück, Gewalt anzuwenden (vgl. S. 7, Z. 9-12). Nach seiner Rettungstat bietet er der Marquise „unter einer verbindlichen, französischen Anrede den Arm“ (S. 7 Z. 12-13). Dies zeigt sein charmantes Auftreten gegenüber Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise und Graf F kennen sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Deswegen ist es umso erstaunlicher, welche Bemühungen der Graf aufwendet, um die Marquise zu beschützen. Zwar übernimmt der Graf Verantwortung &#039;&#039;&#039;für sein Handeln (?)&#039;&#039;&#039;, indem er die Marquise rettet, reagiert aber selbst triebgesteuert und impulsiv, indem er sie vergewaltigt (vgl. S.14, Z.16f.).Zusätzlich scheint der Graf sehr rücksichtsvoll, gefühlsvoll und sentimental, da er sich stark um das Wohlbefinden der Marquise von O. sorgt (vgl. S.12 Z. 21-26). Allgemein lässt sich sagen, dass der Graf etwas für die Marquise empfindet. So schreibt er ihr wärend er in Neapel ist zwei mal und versucht so Kontakt zu ihr zu behalte (vgl. S.14, Z.18ff). Auch besucht er ihr Haus, sobald er wieder zurück war, in der Hoffnung die Marquise dort anzutreffen. Als er hört was in seiner Abwesenheit passierte, sucht er sie auf und obwohl der Türsteher ihm sagt die Marquise möchte niemanden sehen, geht er trotzen in den Garten um mit ihr zu reden (vgl. S.14-15). Dies zeigt einerseits wie wichtig es ihm ist die Marquise zu heiraten, anderer Seit deutet dies auch auf eine große Hartnäckigkeit und Rücksichtslosigkeit, welche sich auch in seiner Überlegung einfach durch das &amp;quot;zur Seite stehente offene Fenster ein[zu]steigen&amp;quot; (S.15 Z.34-35).Des Weiteren greift er nach ihren Händen und möchte diese küssen, wodurch er nochmals seine Gefühle für die Marquise zum Ausdruck bringt (vgl. S.12, Z.37f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass sogar der Vater der Marquise, welcher von den Truppen des Grafen angegriffen wurde, ihn als &amp;quot;ehrlicher Mann&amp;quot; bezeichnet, kann man davon ausgehen, dass der Graf nach außen ein sehr ehrenhaftes Erscheinungsbild hat und mit allen Menschen manierlich umgehen kann (vgl. S.15 Z. 7f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die Marquise in den sicheren Westflügel des Palastes gebracht hat, fällt diese in Ohnmacht. In diesem Moment ändert sich das Verhalten des Grafen. Er lässt sich auf das Niveau der „Hunde“ (S. 7, Z. 6) herab und wird nun selbst zum Vergewaltiger. Kurz darauf verspürt er jedoch tiefe Reue und nimmt sich vor, &amp;quot;die einzige nichtswürdige Handlung, die er in seinem Leben begangen hätte&amp;quot; (S. 15, Z. 4-6) wiedergutzumachen. In Gesprächen, in denen es um die Marquise geht, wird er oftmals rot (vgl. S.9, Z.19f./ S.14, Z.33). Das zeigt, dass ihm sein vergangenes Verhalten unangenehm ist und dass er seine Emotionen schlecht verbergen kann.. Er deutet sein Fehlverhalten an, findet jedoch nicht den Mut, es auszusprechen (&amp;quot;...unter anderen Umständen.../... dringende Verhältnisse...&amp;quot;, S.14, Z.10-15). Hier zeigt sich eine gewisse Feigheit, Scham oder zumindest Vermeidungshaltung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sein Interesse an der Marquise aufrichtig ist, zeigt sich durch seine Entschlossenheit, alles zu tun, um diese für sich zu gewinnen. Der Graf ist sogar bereit, seinen hohen beruflichen Stand aufzugeben, indem er die bevorstehende  Dienstreise abbrechen will, um die Familie der Marquise überzeugen zu können, dass diese einer Hochzeit zustimmt. Ihm ist die Hochzeit mit der Marquise so wichtig, dass er sogar den Heiratsvertrag annimmt (vgl. S.49, Z.3f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Vertuschung seiner Tat, aber auch aufgrund seiner Empfindung gegenüber der Marquise, weist der Graf eine gewisse Ambivalenz auf. Obwohl sich überwiegend standesgemäß als Gentleman verhaltend, zeigt doch seine Tat an der Marquise eine andere, dunkle Seite in seinem Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Seiten seines Charakter spiegeln sich auch in seiner Sprache wieder. Auf der einen Seite ist er fähig, sich differenziert, in einem gehobenen Stil auszudrücken. Geht es jedoch um seine schändliche Tat, so ist sein Sprachverhalten geprägt von Verlegenheit und Scham und seine Fähigkeit, sich differenziert auszudrücken, verfliegt (vgl. S. 14, Z. 33-34). +&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine abschließende Bewertung der moralischen Integrität des Grafen ist schwierig, weil die Schwere der Tat in so starkem Kontrast zu seinem sonstigen Auftreten und Verhalten steht. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:LiFNSG|LiFNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Vater:======&lt;br /&gt;
Fügt hier eure Gruppenergebnisse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Mutter:======&lt;br /&gt;
Die Mutter (auch Obristin von G, oder Frau von G), ist eine Vertrauensperson der Marquise, die sich im Laufe der Novelle immer weiter entwickelt. Ihr gelingt die Versöhnung des Vaters mit der Tochter und gegen Ende wird sie sich auch ihrer Fehler gegenüber der Marquise bewusst und gesteht sich diese ein (S. 39, Z. 33 ff). Sie hält die Familie so zusammen und stellt sich im Laufe der Novelle über den Obristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist die Frau von Herr von G, dem Obristen. Daher hält sie den Adelstitel Obristin inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Aussehen oder ein genaues Alter erfährt man nichts. Da sie aber erwachsene Kinder hat und von der Marquise gepflegt wird, ist sie vermutlich bereits älter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter würde die Marquise gerne wieder verheiraten und probiert sie anfangs vom Graf F zu überzeugen (S. 20 Z. 24ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend mischt sie sich gerne in die Angelegenheiten anderer Familienmitglieder ein, da ihr der Ruf ihrer Familie sehr wichtig scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich möchte sie deshalb dass ihre Tochter heiratet. Sie hat ein mütterliches Gefühl für die Marquise, obwohl sie aufgrund der Schwangerschaft enttäuscht ist: Die Marquise fällt in Ohnmacht nachdem ihre Schwangerschaft bestätigt wurde, die Mutter hilft ihr trotz Enttäuschung wieder schnell auf die Beine (S. 25).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Obristin hat eine spezielle Beziehung zu ihrer Tochter. Zunächst zweifelt sie an der Schwangerschaft ihrer Tochter, doch ihre mütterlichen Instinkte sind an vielen Stellen schwerwiegender als ihre Zweifel. Zusätzlich zeigt sie eine starke Emotionalität ihrer Tochter gegenüber, welche die Wichtigkeit dieser Beziehung für die Mutter darlegt. (vgl. S.28 Z. 24).Nach der Annonce in der Zeitung, fährt die Mutter zur Marquise, um diese auf die Wahrheit dieser zu testen. Nachdem sie erfährt, dass die Marquise nicht gelogen hat, ist sie dieser gegenüber sehr demütig, woraufhin sie sich sehr emotional entschuldigt (vgl. S. 41 Z. 23-27). Sie will alles tun, damit die Tochter ihr verzeiht: &amp;quot;ich will keine andre Ehre mehr, als deine Schande; wenn du mir nur wieder gut wirst&amp;quot; (S. 42 Z. 6-7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Gefühle für ihre Familie wirken stärker als der rationale Wille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter zeigt sich zu Beginn des Geschehens als eine sehr traditionelle Frau. Sie reagiert verärgert, als sie erfährt, dass die Tochter außerehelich schwanger geworden ist (S. 28 Z. 32). Obwohl sie zunächst noch zur Versöhnung bereit ist (vgl. S.28, Z.30-31), wirft sie die Tochter dennoch sofort aus dem Haus raus. Dies lässt auf einen impulsiven Charakter schließen (S. 28, Z. 32). Allerdings führt das tyrannische Verhalten des Vaters (Rauswurf der Marquise, vgl. S.29, Z.24-26) dazu, dass sie selbstkritisch über ihre Rolle als Mutter nachdenkt und sich gegen den Willen des Obristen stellt (S.36, Z. 10-15). Dieses Verhalten zeigt sich erneut als sie, ohne es den Obristen wissen zu lassen, zur verstoßenen Marquise reist.  Daraus lässt sich schließen, da sich die Mutter ihren Handlungen bewusst wird und reflektierend ihr Verhalten ändert, sie eine Entwicklung durchläuft und somit als ein dynamischer Charakter bezeichnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter weicht der Tochter am Ende nicht mehr von der Seite und unterstützt sie, als ihr Vergewaltiger auftaucht (S. 46 Z. 14-15).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau von G entspricht zum Schluss der Novelle nicht den zeitgenössischen Vorstellungen einer passiven, gehorsamen Frau, da sie gegen den Willen des Ehemannes aktiv zur Konfliktlösung beigetragen hat.&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Die_Marquise_von_O.&amp;diff=41945</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Marquise von O.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Die_Marquise_von_O.&amp;diff=41945"/>
		<updated>2021-01-21T17:38:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Inhalt=====&lt;br /&gt;
Die Novelle „ Die Marquise von O...“, von Heinrich Kleist, erschienen 1808, spielt in Italien zur Zeit des zweiten Koalitionskriegs. Die Novelle handelt um die verwitwete Marquise von O..., die schwanger ist, ohne dass sie von einem möglichen Vater weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;ved=2ahUKEwiJ_YCisNLtAhV1A2MBHawgCQsQFjAAegQIAhAC&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.inhaltsangabe.de%2Fkleist%2Fdie-marquise-von-o%2F&amp;amp;usg=AOvVaw0gDmDWQuHmhaknXS5zlFTn https://www.inhaltsangabe.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Zeitungsannonce bittet die Marquise den Vater ihres Kindes sich zu melden, da sie ihn aus Rücksicht auf die Familie heiraten wollen würde. Während der Zeit des Krieges gerät die Marquise in die Hände von russischen Soldaten und wird in letzter Sekunde vor Misshandlungen und Vergewaltigungen gerettet. Ihr Retter ist der russische Offizier Graf F..Ohne dies der Marquise zu Beichten hält der Graf um die Hand der Marquise an und während der Bedenkzeit der  Familie wird sich die Marquise bewusst über das Kind welches sie genährt. Erst nach einem Jahr gelingt es dem Graf die Marquise für sich zu gewinnen. Und so findet eine Hochzeit statt aus der ein weiteres Kind und ein gemeinsames Kind hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;ved=2ahUKEwiJ_YCisNLtAhV1A2MBHawgCQsQFjACegQIARAC&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.studyhelp.de%2Fonline-lernen%2Fdeutsch%2Fdie-marquise-von-o-heinrich-von-kleist-inhaltsangabe%2F&amp;amp;usg=AOvVaw2SON8fYeDc7DCdk6JP0GJ1 https://www.studyhelp.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Figurenanalyse=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Die Marquise:======&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Protagonistin der gleichnamigen Erzählung „Die Marquise von O“ von Heinrich von Kleist aus dem Jahr 1970, wird deutlich, dass es sich bei der jungen Witwe um eine charakterstarke, emanzipierte und emotionale Frau handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O ist eine Witwe, da ihr Mann,in den sie schwer verliebt war, drei Jahre vor der Handlung der Erzählung, während einer Geschäftsreise verstorben ist (vgl.S.5.Z.14ff).Mit ihm hat sie mehrere Kinder und erwartet ein weiteres Kind von einen unbekannten Mann, den sie versucht durch einen Aufruf in der Zeitung auf zu finden(vgl. S.5, Z.4ff). Sie ist die Tochter des Herrn von G... , den Kommandanten der Zitadelle bei M..., und der Frau von G... und hat somit einen guten Ruf(vgl.S.5,Z.13ff). Nachdem Tode ihres Mannes, zieht sie mit ihren Kindern in das Haus der Eltern und verlässt ihr Landhaus bei V..(vgl.S.5, Z.19ff). Sie liebt Lektüren, die Kunst und kümmert sich nebenbei um die Erziehung ihrer Kinder, sowie die Pflege ihrer Eltern (vgl. S.5, Z.22ff). Man erfährt nicht viel über das Aussehen der Marquise von O, bis auf ihre Körperstatur, die als schlank beschrieben wird(vgl. S.7, Z. 10:,, schlanken Leib’‘). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O wird ein Kind gebären, dessen Vater sie nicht kennt. Trotz der schwierigen Umstände wagt sie es ihr Schicksal in der Zeitung öffentlich zu machen, um den Kindesvater zu suchen (vgl. S.5, Z.5-10). Damit versucht sie  den Normen und Werte der damaligen Zeit, die es nicht als angemessen sehen ein Kind vor der Ehe zu haben, wieder zu entsprechen, indem sie den Vater ihres ungeborenen Kindes heiratet .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt zu Beginn der Erzählung wird deutlich, dass die junge Frau bereit ist, die Initiative zu ergreifen, als sie einen Zeitungsartikel veröffentlicht, in dem sie nach dem unbekannten Vater ihres ungeborenen Kindes zu suchen (vgl. S.5, Z.6ff). Dies deutet nicht nur darauf hin, dass die Marquise recht wenig Wert auf ihre persönliche hohe gesellschaftliche Stellung als Tochter des Kommandanten (vgl.S.5, Z.13 u.18) gibt, sondern zeugt auch von einer, für die damalige Zeit untypische, Emanzipation und Selbstbestimmtheit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese emanzipierte Seite tritt vor allem zu beginn der Handlungen in den Vordergrund. Nicht nur ihre langzeitige Weigerung erneut zu heiraten (S.14, Z.1f: &amp;quot;entschlossen, keine zweite Vermählung einzugehen&amp;quot;), sondern auch ihre Überzeugung weiterhin ohne Mann an ihrer Seite zu Recht zu kommen, nachdem sie von ihren Eltern verstoßen wurde, sowie, dass sie in diesem Zusammenhang ihre Kinder mit sich nimmt machen dies weiter Male deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist sie sich als ein dankbarer Mensch aus, da sie ihre eigene Gesundheit nach hinten stellt, um ihre Dankbarkeit gegenüber ihres Retters ausdrücken zu können (vgl. S.8,Z.21ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Momenten der Novelle stellt sich heraus, dass die Marquise von O ein emotionaler Mensch ist (vgl. S.10, Z.32ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein offenes Zeigen ihrer Sorge um ihre Mitmenschen (vgl. S.12, Z.22f) wird ihr Mitgefühl gezeigt, jedoch wird deutlich, dass Julietta im Laufe der Erzählung von einer ständigen Trauer über den Tod ihres ersten Ehemannes begleitet wird, was sich in ihrem Wunsch nicht erneut zu heiraten widerspiegelt (vgl. S.20, Z.30-32). Auch in dem Verhalten der Marquise, als ihre Eltern sie verstoßen (S.28,Z.32f: &amp;quot;Geh! Geh!&amp;quot; ), da sie nicht weiß, wer der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, ist ihre emotionale, von anderen Menschen abhängige Seite, zu erkennen, welche sich ebenfalls häufig durch Kreislaufprobleme und zittrige Knie äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise ist die Hauptperson der Novelle und ist eine dynamisch angelegte Figur. Im Laufe der Novelle entwickelt sich die Dynamik der Marquise. Sie gewinnt an Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit, als sie von ihren Eltern ausgestoßen wird und ihr Leben in eigene Hand, mit ihren zwei Kindern nehmen muss (vgl. S.26 z.35). Dies wird auch deutlich, als sie gegen den Willen des Vater, der die Kinder bei sich behalten wollte, setzt (vgl. s.25 z.20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besteht eine Mehrdimensionalität, da sie als alleinerziehende Mutter, Tochter, Witwe, Hausfrau, Pflegerin der Eltern oder als Opfer verstanden werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sentimentale und körperlicher Nähe zu ihrem Vater wird illustriert, dass sie Inzest mit dem Vater begeht(vgl.S45).  Zu dem lässt sich hinzufügen, dass die Marquise Sorge hat, dass ihr vaterloses und illegitimes Kind eines Tages von der Gesellschaft geächtet werden könnte. Daher überwindet sie sich und entscheidet sich dazu den Mann zu heiraten, der sie unbewusst genutzt hat und sie in solch einem Zustand gebracht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise hat zu ihrer Mutter eine starke emotionale und körperliche Bindung. Deutlich wird dies, als die Marquise von ihrer Schwangerschaft erfährt und ihre Mutter sie in den Arm nimmt(vgl. S.23 z. 14). Die Mutter zweifelt nach dem Rausschmiss von Marquise an ihrer Schuld und reist zu Marquise um sich davon zu überzeugen und holt ihre Tochter wieder Nachhause (vgl.S.33 z.1f)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Maquise zunächst ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche unterdrückt, während sie vor hat den Vater des Kindes zu finden und zu heiraten und somit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen unterliegt. Die Dynamik der Marquise entwickelt sich von einer zurückhaltenden Person zu einer selbstbewussten, nachdem sie nach ihrem Rausschmiss undwährend ihrer Schwangerschaft eine Persönlichkeitsfindungsphase durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Graf F.======&lt;br /&gt;
Graf F ist eine der vier Hauptfiguren der Novelle. Er zeigt sich als mehrdimensionaler Charakter, motivisch umgesetzt in der Engels-Teufels-Metaphorik (&amp;quot;Er würde ihr damals nicht wie ein Teufel erschienen sein, wenn er ihr nicht, bei seiner ersten Erscheinung, wie ein Engel vorgekommen wäre&amp;quot; S. 47, Z.30): Graf F als gefallener Engel (Teufel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Marquise, dem Herrn von G und der Frau von G, ist er der einzige, der nicht zu der italienischen Familie gehört. In der gesamten Erzählung wird nur die Verwandtschaft zu seinem Onkel, General K erwähnt (vgl. S. 15 Z. 19-21). Im Vergleich zu den anderen Charakteren verfügt er also über mehr Freiheiten, da er nicht so eng an die Familie gebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erfährt nicht viel über seine Hintergründe und Vorgeschichten. So bleibt sein Vorname auch ungewiss. Graf F ist „ein russischer Offizier“( S. 7, Z. 5-6). Durch sein Verhalten beim Angriff auf die Zitadelle der Familie der Marquise werden seine großen militärischen Fähigkeiten deutlich (vgl. S. 5-7). Neben seinem hohen militärischen Stand geniest er einen ausgezeichneten Ruf und wird auch als „Obristlieutnant vom t…n Jägerkorps und Ritter eines Verdienst- und mehrerer andrer Orden“ (S. 8, Z. 24-25) bezeichnet. Außerdem verfügt er über ein „ansehnliche[s] Vermögen“, sodass man ihn zu der hohen, adeligen Gesellschaftsschicht zuordnen kann. Zudem wird er vom Erzähler als „schön, wie ein junger Gott“ (S. 12, Z. 15) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Graf hat einen guten Ruf und in der Vergangenheit nie etwas Verwerfliches getan (&amp;quot;die Erkundungen, die man über ihn einzog, sprachen ziemlich zu seinem Vorteil&amp;quot;, S.23, Z.27f.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bei dem Angriff auf die Zitadelle russische Soldaten versuchen, die Marquise zu vergewaltigen (vgl. S. 7 Z. 2-5), erscheint Graf F und befreit sie aus den Fesseln der triebgesteuerten Soldaten. Sein Mut und seine Hilfsbereitschaft resultieren darin, dass die Marquise ihn als „Engel des Himmels“ (S. 7, Z. 8-9) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es sich bei den Vergewaltigern um seine Soldaten handelt, schreckt er nicht davor zurück, Gewalt anzuwenden (vgl. S. 7, Z. 9-12). Nach seiner Rettungstat bietet er der Marquise „unter einer verbindlichen, französischen Anrede den Arm“ (S. 7 Z. 12-13). Dies zeigt sein charmantes Auftreten gegenüber Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise und Graf F kennen sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Deswegen ist es umso erstaunlicher, welche Bemühungen der Graf aufwendet, um die Marquise zu beschützen. Zwar übernimmt der Graf Verantwortung &#039;&#039;&#039;für sein Handeln (?)&#039;&#039;&#039;, indem er die Marquise rettet, reagiert aber selbst triebgesteuert und impulsiv, indem er sie vergewaltigt (vgl. S.14, Z.16f.).Zusätzlich scheint der Graf sehr rücksichtsvoll, gefühlsvoll und sentimental, da er sich stark um das Wohlbefinden der Marquise von O. sorgt (vgl. S.12 Z. 21-26). Allgemein lässt sich sagen, dass der Graf etwas für die Marquise empfindet. So schreibt er ihr wärend er in Neapel ist zwei mal und versucht so Kontakt zu ihr zu behalte (vgl. S.14, Z.18ff). Auch besucht er ihr Haus, sobald er wieder zurück war, in der Hoffnung die Marquise dort anzutreffen. Als er hört was in seiner Abwesenheit passierte, sucht er sie auf und obwohl der Türsteher ihm sagt die Marquise möchte niemanden sehen, geht er trotzen in den Garten um mit ihr zu reden (vgl. S.14-15). Dies zeigt einerseits wie wichtig es ihm ist die Marquise zu heiraten, anderer Seit deutet dies auch auf eine große Hartnäckigkeit und Rücksichtslosigkeit, welche sich auch in seiner Überlegung einfach durch das &amp;quot;zur Seite stehente offene Fenster ein[zu]steigen&amp;quot; (S.15 Z.34-35).Des Weiteren greift er nach ihren Händen und möchte diese küssen, wodurch er nochmals seine Gefühle für die Marquise zum Ausdruck bringt (vgl. S.12, Z.37f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass sogar der Vater der Marquise, welcher von den Truppen des Grafen angegriffen wurde, ihn als &amp;quot;ehrlicher Mann&amp;quot; bezeichnet, kann man davon ausgehen, dass der Graf nach außen ein sehr ehrenhaftes Erscheinungsbild hat und mit allen Menschen manierlich umgehen kann (vgl. S.15 Z. 7f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die Marquise in den sicheren Westflügel des Palastes gebracht hat, fällt diese in Ohnmacht. In diesem Moment ändert sich das Verhalten des Grafen. Er lässt sich auf das Niveau der „Hunde“ (S. 7, Z. 6) herab und wird nun selbst zum Vergewaltiger. Kurz darauf verspürt er jedoch tiefe Reue und nimmt sich vor, &amp;quot;die einzige nichtswürdige Handlung, die er in seinem Leben begangen hätte&amp;quot; (S. 15, Z. 4-6) wiedergutzumachen. In Gesprächen, in denen es um die Marquise geht, wird er oftmals rot (vgl. S.9, Z.19f./ S.14, Z.33). Das zeigt, dass ihm sein vergangenes Verhalten unangenehm ist und dass er seine Emotionen schlecht verbergen kann.. Er deutet sein Fehlverhalten an, findet jedoch nicht den Mut, es auszusprechen (&amp;quot;...unter anderen Umständen.../... dringende Verhältnisse...&amp;quot;, S.14, Z.10-15). Hier zeigt sich eine gewisse Feigheit, Scham oder zumindest Vermeidungshaltung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sein Interesse an der Marquise aufrichtig ist, zeigt sich durch seine Entschlossenheit, alles zu tun, um diese für sich zu gewinnen. Der Graf ist sogar bereit, seinen hohen beruflichen Stand aufzugeben, indem er die bevorstehende  Dienstreise abbrechen will, um die Familie der Marquise überzeugen zu können, dass diese einer Hochzeit zustimmt. Ihm ist die Hochzeit mit der Marquise so wichtig, dass er sogar den Heiratsvertrag annimmt (vgl. S.49, Z.3f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Vertuschung seiner Tat, aber auch aufgrund seiner Empfindung gegenüber der Marquise, weist der Graf eine gewisse Ambivalenz auf. Obwohl sich überwiegend standesgemäß als Gentleman verhaltend, zeigt doch seine Tat an der Marquise eine andere, dunkle Seite in seinem Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Seiten seines Charakter spiegeln sich auch in seiner Sprache wieder. Auf der einen Seite ist er fähig, sich differenziert, in einem gehobenen Stil auszudrücken. Geht es jedoch um seine schändliche Tat, so ist sein Sprachverhalten geprägt von Verlegenheit und Scham und seine Fähigkeit, sich differenziert auszudrücken, verfliegt (vgl. S. 14, Z. 33-34). +&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine abschließende Bewertung der moralischen Integrität des Grafen ist schwierig, weil die Schwere der Tat in so starkem Kontrast zu seinem sonstigen Auftreten und Verhalten steht. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:LiFNSG|LiFNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Vater:======&lt;br /&gt;
Fügt hier eure Gruppenergebnisse ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Mutter:======&lt;br /&gt;
Die Mutter (auch Obristin von G, oder Frau von G), ist eine Vertrauensperson der Marquise, die sich im Laufe der Novelle immer weiter entwickelt. Ihr gelingt die Versöhnung des Vaters mit der Tochter und gegen Ende wird sie sich auch ihrer Fehler gegenüber der Marquise bewusst und gesteht sich diese ein (S. 39, Z. 33 ff). Sie hält die Familie so zusammen und stellt sich im Laufe der Novelle über den Obristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist die Frau von Herr von G, dem Obristen. Daher hält sie den Adelstitel Obristin inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Aussehen oder ein genaues Alter erfährt man nichts. Da sie aber erwachsene Kinder hat und von der Marquise gepflegt wird, ist sie vermutlich bereits älter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter würde die Marquise gerne wieder verheiraten und probiert sie anfangs vom Graf F zu überzeugen (S. 20 Z. 24ff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend mischt sie sich gerne in die Angelegenheiten anderer Familienmitglieder ein, da ihr der Ruf ihrer Familie sehr wichtig scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich möchte sie deshalb dass ihre Tochter heiratet. Sie hat ein mütterliches Gefühl für die Marquise, obwohl sie aufgrund der Schwangerschaft enttäuscht ist: Die Marquise fällt in Ohnmacht nachdem ihre Schwangerschaft bestätigt wurde, die Mutter hilft ihr trotz Enttäuschung wieder schnell auf die Beine (S. 25).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Obristin hat eine spezielle Beziehung zu ihrer Tochter. Zunächst zweifelt sie an der Schwangerschaft ihrer Tochter, doch ihre mütterlichen Instinkte sind an vielen Stellen schwerwiegender als ihre Zweifel. Zusätzlich zeigt sie eine starke Emotionalität ihrer Tochter gegenüber, welche die Wichtigkeit dieser Beziehung für die Mutter darlegt. (vgl. S.28 Z. 24).Nach der Annonce in der Zeitung, fährt die Mutter zur Marquise, um diese auf die Wahrheit dieser zu testen. Nachdem sie erfährt, dass die Marquise nicht gelogen hat, ist sie dieser gegenüber sehr demütig, woraufhin sie sich sehr emotional entschuldigt (vgl. S. 41 Z. 23-27). Sie will alles tun, damit die Tochter ihr verzeiht: &amp;quot;ich will keine andre Ehre mehr, als deine Schande; wenn du mir nur wieder gut wirst&amp;quot; (S. 42 Z. 6-7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Gefühle für ihre Familie wirken stärker als der rationale Wille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter zeigt sich zu Beginn des Geschehens als eine sehr traditionelle Frau. Sie reagiert verärgert, als sie erfährt, dass die Tochter außerehelich schwanger geworden ist (S. 28 Z. 32). Obwohl sie zunächst noch zur Versöhnung bereit ist (vgl. S.28, Z.30-31), wirft sie die Tochter dennoch sofort aus dem Haus raus. Dies lässt auf einen impulsiven Charakter schließen (S. 28, Z. 32). Allerdings führt das tyrannische Verhalten des Vaters (Rauswurf der Marquise, vgl. S.29, Z.24-26) dazu, dass sie selbstkritisch über ihre Rolle als Mutter nachdenkt und sich gegen den Willen des Obristen stellt (S.36, Z. 10-15). Dieses Verhalten zeigt sich erneut als sie, ohne es den Obristen wissen zu lassen, zur verstoßenen Marquise reist.  Daraus lässt sich schließen, da sich die Mutter ihren Handlungen bewusst wird und reflektierend ihr Verhalten ändert, sie eine Entwicklung durchläuft und somit als ein dynamischer Charakter bezeichnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter weicht der Tochter am Ende nicht mehr von der Seite und unterstützt sie, als ihr Vergewaltiger auftaucht (S. 46 Z. 14-15).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau von G entspricht zum Schluss der Novelle nicht den zeitgenössischen Vorstellungen einer passiven, gehorsamen Frau, da sie gegen den Willen des Ehemannes aktiv zur Konfliktlösung beigetragen hat.&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<title>Thema:Vztm6qk4c37yr37z</title>
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		<updated>2020-12-18T07:34:33Z</updated>

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		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unaussprechliche in der Literatur</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen=====&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hat, nutzt er nicht die Chance, Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu fragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkommen, werden von ihm nie direkt in Worte gefasst (z.B. „Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird deutlich, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von Friedemann [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie dieselben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt (z.B. „Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem werden mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt (z.B. „Ich liebe dich“). Dadurch wird erkennbar, dass eine Art Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht sowie ein fehlendes Beziehungsengagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint so, als würde Klausen sich selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht in die emotionale Ebene hineinreicht. Als Xenia nicht am Flughafen erscheint, sucht Klausen nach plausiblen Erklärungen, um ihr Nicht-Erscheinen zu begründen. Da Klausen die Schuld dafür auf sich nimmt, wirkt es so, als habe er sich kritisch selbst reflektiert. Aber im weiteren Verlauf der Erzählung wird deutlich, dass Klausen das eigentliche Problem noch immer nicht erkannt hat. Denn hätte er das Problem erkannt, wären seine Worte ganz andere gewesen (z.B. „Es tut mir leid“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass das Unaussprechliche ausschlaggebend für das Scheitern ihrer Beziehung ist, da Klausen seine Gefühle nicht auszudrücken weiß, verschlechtert sich die Ehe zwischen Klausen und Xenia immer weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]] [[Benutzer:TaKNSG|TaKNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hat, nutzt er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat ist. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkommen, werden von ihm nie direkt in Worte gefasst (z.B.„Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt (z.B.„Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt (z.B.„Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint so, als würde Klausen sich Selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht auf die emotionale Ebene hineinreicht. Als Xenia nicht am Flughafen erscheint, sucht Klausen nach plausiblen Erklärungen, um ihr nicht Erscheinen zu begründen. Da Klausen die Schuld für Xenias nicht Kommen auf sich nimmt, wirkt es so, als habe er sich kritisch selbst reflektiert, aber im weiteren Verlauf der Erzählung wird deutlich, dass Klausen das eigentliche Problem noch immer nicht erkannt hat. Denn hätte er das Problem erkannt, wären seine Worte ganz andere gewesen (z.B.„Es tut mir leid“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass das Unaussprechliche ausschlaggebend für das Scheitern ihrer Beziehung ist, da Klausen seine Gefühle nicht auszudrücken weißt, spaltet sich die Ehe zwischen Klausen und Xenia immer weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]] [[Benutzer:TaKNSG|TaKNSG]]]&lt;br /&gt;
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Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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Stein (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
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Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hat, nutzt er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat ist. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkommen, werden von ihm nie direkt in Worte gefasst (z.B.„Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt (z.B.„Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt (z.B.„Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint so als würde Klausen sich Selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht auf die emotionale Ebene hineinreicht. Als Xenia nicht am Flughafen erscheint, sucht Klausen nach plausiblen Erklärungen, um ihr nicht Erscheinen zu begründen. Da Klausen die Schuld für Xenias nicht Kommen auf sich nimmt, wirkt es so, als habe er sich kritisch selbst reflektiert, aber im weiteren Verlauf der Erzählung wird deutlich, dass Klausen das eigentliche Problem noch immer nicht erkannt hat. Denn hätte er das Problem erkannt, wären seine Worte ganz andere gewesen (z.B.„Es tut mir leid“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass das Unaussprechliche ausschlaggebend für das Scheitern ihrer Beziehung ist, da Klausen seine Gefühle nicht auszudrücken weißt, spaltet sich die Ehe zwischen Klausen und Xenia immer weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Stein (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hat, nutzt er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat ist. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkommen, werden von ihm nie direkt in Worte gefasst (z.B.„Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt (z.B.„Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt („Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint so als würde Klausen sich Selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht auf die emotionale Ebene hineinreicht. Als Xenia nicht am Flughafen erscheint, sucht Klausen nach plausiblen Erklärungen, um ihr nicht Erscheinen zu begründen. Da Klausen die Schuld für Xenias nicht Kommen auf sich nimmt, wirkt es so, als habe er sich kritisch selbst reflektiert, aber im weiteren Verlauf der Erzählung wird deutlich, dass Klausen das eigentliche Problem noch immer nicht erkannt hat. Denn hätte er das Problem erkannt, wären seine Worte ganz andere gewesen (z.B.„Es tut mir leid“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass das Unaussprechliche ausschlaggebend für das Scheitern ihrer Beziehung ist, da Klausen seine Gefühle nicht auszudrücken weißt, spaltet sich die Ehe zwischen Klausen und Xenia immer weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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Stein (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst (z.B.„Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt (z.B.„Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt („Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint so als würde Klausen sich Selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht auf die emotionale Ebene hineinreicht. Als Xenia nicht am Flughafen erschien, suchte Klausen nach plausiblen Erklärungen um ihr nicht Erscheinen zu begründen. Da Klausen die Schuld für Xenias nicht Kommen auf sich nimmt, wirkt es so, als habe er sich kritisch selbst reflektiert, aber im weiteren Verlauf der Erzählung wird deutlich, dass Klausen das eigentliche Problem noch immer nicht erkannt hatte. Denn hätte er das Problem erkannt, wären seine Worte ganz andere gewesen (z.B.„Es tut mir leid“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass das Unaussprechliche ausschlaggebend für das Scheitern ihrer Beziehung ist, da Klausen seine Gefühle nicht auszudrücken weißt, spaltet sich die Ehe zwischen Klausen und Xenia immer weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]] [[Benutzer:TaKNSG|TaKNSG]]]&lt;br /&gt;
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Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unaussprechliche in der Literatur</title>
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		<updated>2020-12-11T07:55:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt („Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt („Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint so als würde Klausen sich Selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht auf die emotionale Ebene hineinreicht. Als Xenia nicht am Flughafen erschien, suchte Klausen nach plausiblen Erklärungen um ihr nicht Erscheinen zu begründen. Da Klausen die Schuld für Xenias nicht Kommen auf sich nimmt, wirkt es so, als habe er sich kritisch selbst reflektiert, aber im weiteren Verlauf der Erzählung wird deutlich, dass Klausen das eigentliche Problem noch immer nicht erkannt hatte. Denn hätte er das Problem erkannt, wären seine Worte ganz andere gewesen („Es tut mir leid“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich sagen, dass das Unaussprechliche ausschlaggebend für das Scheitern ihrer Beziehung ist, da Klausen seine Gefühle nicht auszudrücken weißt, spaltet sich die Ehe zwischen Klausen und Xenia immer weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]] [[Benutzer:TaKNSG|TaKNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unaussprechliche in der Literatur</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt („Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt („Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint so als würde Klausen sich Selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht auf die emotionale Ebene hineinreicht. Als Xenia nicht am Flughafen erschien, suchte Klausen nach plausiblen Erklärungen um ihr nicht Erscheinen zu begründen. Da Klausen die Schuld für Xenias nicht Kommen auf sich nimmt, wirkt es so, als habe er sich kritisch selbst reflektiert, aber im weiteren Verlauf der Erzählung wird deutlich, dass Klausen das eigentliche Problem noch immer nicht erkannt hatte. Denn hätte er das Problem erkannt, wären seine Worte ganz andere gewesen („Es tut mir leid“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]] [[Benutzer:TaKNSG|TaKNSG]]]&lt;br /&gt;
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Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unaussprechliche in der Literatur</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt („Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt („Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint so als würde Klausen sich Selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht auf die emotionale Ebene hineinreicht. Als Xenia nicht am Flughafen erschien, sucht Klausen nach plausiblen Erklärungen um ihr nicht Erscheinen zu begründen. Da Klausen die Schuld für Xenias nicht Kommen auf sich nimmt, wirkt es so, als habe er sich kritisch selbst reflektiert, aber im weiteren Verlauf der Erzählung wird deutlich, dass Klausen das eigentliche Problem noch immer nicht erkannt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]] [[Benutzer:TaKNSG|TaKNSG]]]&lt;br /&gt;
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Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
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Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt („Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt („Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint so als würde Klausen sich Selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht auf die emotionale Ebene hineinreicht.&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
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Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt („Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt („Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengagement.&lt;br /&gt;
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Es scheint so als würde Klausen sich Selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht auf die emotionale Ebene hineinreicht.&lt;br /&gt;
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Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt („Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt („Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengament.&lt;br /&gt;
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Es scheint so als würde Klausen sich Selbst reflektieren, wobei später deutlich wird, dass diese vermeintliche Selbstreflexion ein rationales Lösungssuchen ist und nicht auf die emotionale Ebene hineinreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
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Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt („Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird mit keinem Wort von Klausen seine Gefühle gegenüber Xenia erwähnt („Ich liebe dich“). Dadurch wird veranschaulicht, dass ein Ehemüdigkeit zwischen Klausen und Xenia herrscht, sowie ein fehlendes Beziehungsengament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unaussprechliche in der Literatur</title>
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		<updated>2020-12-09T12:10:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird, durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen. Die Entzweiung ihrer Beziehung wird im weiteren Verlauf der Handlung ebenfalls nicht offen in Frage gestellt („Sind wir uns fremd geworden?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unaussprechliche in der Literatur</title>
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht. Obwohl es offensichtlich ist, dass Xenia nicht nachkommen möchte, geht Klausen noch immer davon aus, dass sie die selben Wünsche teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz, was deutlich wird durch das Entgehen von Xenias Gefühlen, die im Haus in der Dorotheenstraße bleiben will, während er sie bei sich in London wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedemann_Schulz_von_Thun Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
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Von: [[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]&lt;br /&gt;
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Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell] von Schulz von Thun, nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
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Von: [[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]&lt;br /&gt;
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Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem besitzt Klausen eine geringe emotionale Auffassungsgabe, sowie eine oberflächliche emotionale Intelligenz&lt;br /&gt;
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Von: [[Benutzer:JeKNSG|JeKNSG]] [[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]] [[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]] [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]&lt;br /&gt;
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Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem [https://wortwuchs.net/vier-ohren-modell/ Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun], nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
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Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
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Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Augen geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun, nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
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		<updated>2020-12-09T11:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“). In diesen Momenten wird vor Auge geführt, dass Klausen der Konfrontation und Kommunikation auf dem Beziehungsohr, nach dem Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun, nicht fähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Das_Unaussprechliche_in_der_Literatur&amp;diff=39162</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unaussprechliche in der Literatur</title>
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		<updated>2020-12-09T11:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Was die Figuren sich nicht trauen, auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen (&#039;&#039;Das Haus in der Dorotheenstraße&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtintention der Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“ ist das Unaussprechliche in modernen Beziehungen. Die Beziehung zwischen Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia scheitert, aufgrund der unausgesprochenen Worte zueinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Klausen die männliche Stimme am Telefon gehört hatte, nutzte er nicht die Chance Xenia bezüglich der Stimme zu konfrontieren und zu hinterfragen, wer und warum der Fremde am Apparat war. Die Zweifel wegen ihrer Ehe, die bei Klausen aufkamen, wurden von ihm nie direkt in Worte gefasst („Bist du mir treu?“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ich-Erzählerin (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stein (&#039;&#039;Sommerhaus später&#039;&#039;):&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe/erz%C3%A4hlerische_Vermittlung&amp;diff=36780</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Das Haus in der Dorotheenstraße/erzählerische Vermittlung</title>
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		<updated>2020-11-24T14:40:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Die Erzähltechnik: Die erzählerische Vermittlung&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse der Vermittlung durch den Erzählers der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; von Hartmut Lange:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erzählform:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Es ist ein Er/Sie Erzähler (vgl. Absatz 1. Z. 2) ----&amp;gt; erzählt das Geschehen in der dritten Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählperspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler ist ein unbeteiligter Beobachter (vgl. Absatz 1. Z. 6-7) ----&amp;gt; Außensicht&lt;br /&gt;
*Der Erzähler nimmt eine Außenperspektive ein (vgl. Absatz 3. Z.4) ----&amp;gt; nimmt die Figur aus der Distanz wahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erzählverhalten:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler weist überwiegend ein neutrales Erzählverhalten auf. da er sich kein Urteil über das Verhalten der Figuren erlaubt.&lt;br /&gt;
*An einigen Stellen ist aber auch ein auktoriales Erzählverhalten erkennbar (vgl. Absatz 3. Z. 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erzählhaltung:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler beschreibt das Geschehen (Umwelt, Gefühle, Verhalten, etc.) ----&amp;gt; stellt sich mit dem Rezipienten auf eine Ebene (&amp;quot;Was letztendlich geschah, &#039;&#039;&#039;wir wissen es nicht&amp;quot;&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese bezüglich des Grundes für die Auswahl dieser erzählerischen Vermittlung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähler weist ein &amp;quot;neutrales&amp;quot; und ein teilweise auktoriales Erzählverhalten auf, da auch der Protagonist der Novelle, Gottfried Klausen, insbesondere am Anfang der Novelle ein überwiegend rationales und pragmatisches Verhalten aufweist, sodass durch einen emotionalen Erzähler die Figur Klausen für den Rezipienten verfälscht werden könnte (die rationalen und pragmatischen Eigenschaften der Figur würden von einem emotionalen Erzähler verdrängt/übertönt werden). Auch im späteren Verlauf der Erzählung, in der das Verhalten der Figur Klausen von seinem primären Verhaltensweisen abweicht, ist ein neutrales und maximal auktoriales Erzählverhalten von besonderer Bedeutung, da es dem Rezipient möglich seinen soll, sich eine eigene Meinung zum Verhalten und den Entscheidungen der Figur Klausen zu bilden, ohne dabei von der Meinung des Erzählers beeinflusst zu werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Erzähler - Vermittler des Erzählten.pdf|mini]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe/erz%C3%A4hlerische_Vermittlung&amp;diff=36779</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Das Haus in der Dorotheenstraße/erzählerische Vermittlung</title>
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		<updated>2020-11-24T14:38:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Die Erzähltechnik: Die erzählerische Vermittlung&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse der Vermittlung durch den Erzählers der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; von Hartmut Lange:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erzählform:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Es ist ein Er/Sie Erzähler (vgl. Absatz 1. Z. 2) ----&amp;gt; erzählt das Geschehen in der dritten Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählperspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler ist ein unbeteiligter Beobachter (vgl. Absatz 1. Z. 6-7) ----&amp;gt; Außensicht&lt;br /&gt;
*Der Erzähler nimmt eine Außenperspektive ein (vgl. Absatz 3. Z.4) ----&amp;gt; nimmt die Figur aus der Distanz wahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erzählverhalten:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler weist überwiegend ein neutrales Erzählverhalten auf. da er sich kein Urteil über das Verhalten der Figuren erlaubt.&lt;br /&gt;
*An einigen Stellen ist aber auch ein auktoriales Erzählverhalten erkennbar (vgl. Absatz 3. Z. 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erzählhaltung:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler beschreibt das Geschehen (Umwelt, Gefühle, Verhalten, etc.) ----&amp;gt; stellt sich mit dem Rezipienten auf eine Ebene (&amp;quot;Was letztendlich geschah, &#039;&#039;&#039;wir wissen es nicht&amp;quot;&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese bezüglich des Grundes für die Auswahl dieser erzählerischen Vermittlung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähler weist ein &amp;quot;neutrales&amp;quot; und ein teilweise auktoriales Erzählverhalten auf, da auch der Protagonist der Novelle, Gottfried Klausen, insbesondere am Anfang der Novelle ein überwiegend rationales und pragmatisches Verhalten aufweist, sodass durch einen emotionalen Erzähler die Figur Klausen für den Rezipienten verfälscht werden könnte (die rationalen und pragmatischen Eigenschaften der Figur würden von einem emotionalen Erzähler verdrängt/übertönt werden). Auch im späteren Verlauf der Erzählung, in der das Verhalten der Figur Klausen von seinem primären Verhaltensweisen abweicht, ist ein neutrales und maximal auktoriales Erzählverhalten von besonderer Bedeutung, da es dem Rezipient möglich seinen soll, sich eine eigene Meinung zum Verhalten und den Entscheidungen der Figur Klausen zu bilden, ohne dabei von der Meinung des Erzählers beeinflusst zu werden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Erzähler - Vermittler des Erzählten.pdf|mini]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Datei:Erz%C3%A4hler_-_Vermittler_des_Erz%C3%A4hlten.pdf&amp;diff=36778</id>
		<title>Datei:Erzähler - Vermittler des Erzählten.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Datei:Erz%C3%A4hler_-_Vermittler_des_Erz%C3%A4hlten.pdf&amp;diff=36778"/>
		<updated>2020-11-24T14:38:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: Hochgeladen mit VisualEditor Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Mindmap Erzähltechnik&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:LeBNSG|LeBNSG]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten&amp;diff=36777</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten&amp;diff=36777"/>
		<updated>2020-11-24T14:36:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün - und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzutut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört. (H. v. Kleist an Wilhelmine v. Zenge am 28.3.1801)&amp;lt;ref&amp;gt;In: Heinrich von Kleist. Werke und Briefe. Berlin: Aufbau-Verlag, Bd. 4, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Vier Erzählungen aus zwei Epochen, vier Lebensentwürfe - literarisch verarbeitet: zwischen ihnen liegen über 200 Jahre Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was davon ist für Jugendliche im Jahre 2020 noch nachvollziehbar? Welche Bedeutung kann Literatur heute noch haben? Welche Erkenntnisse kann sie vermitteln?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen in diesem Projekt das [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unheimliche in der Literatur|Unheimliche]] und das [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unaussprechliche in der Literatur|Unaussprechliche]] in der [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Romantik|Romantik]] und in der [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Moderne|Moderne]] untersuchen, dabei auch das lakonische Vielleicht- später-Prinzip hinterfragen und Stellung beziehen zu Kommunikationsabbrüchen in modernen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür arbeiten ein Grund- und ein Leistungskurs gemeinsam an diesem Wiki.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literarische Analyse von Erzählungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Die Marquise von O....=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Dieser Roman ist nichts für dich, meine Tochter. In Ohnmacht! Schamlose Posse! Sie hielt, weiß ich, die Augen bloß zu.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;(Kleists Epigramme im &#039;&#039;Phöbus&#039;&#039;, April/Mai 1808)&amp;lt;ref&amp;gt;In: Heinrich v. Kleist: Der Dichter über sein Werk. Herausgegeben von Helmut Sembdner. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. 2. korrigierte und ergänze Auflage 1996, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Heinrich v. Kleist|Heinrich v. Kleist]]: &#039;&#039;[https://www.projekt-gutenberg.org/kleist/marquise/marquise.html Die Marquise von O.]&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www1.wdr.de/mediathek/video/radio/wdr3/video-die-marquise-von-o-vom-theater-oberhausen-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der Sandmann=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Warum denke ich schlafend und wachend so oft an den Wahnsinn? (E.T.A. Hoffmann)&amp;lt;ref&amp;gt;E.T.A. Hoffmann: Tagebücher. Nach der Ausgabe von Hans Müller, hrsg. von F. Schnapp. München 1971, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/E.T.A. Hoffmann|E.T.A. Hoffmann]]: &#039;&#039;[https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/sandmann/sandman3.html Der Sandmann]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sommerhaus, später=====&lt;br /&gt;
Judith Hermann: &#039;&#039;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Sommerhaus später|Sommerhaus später]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Sommerhaus später/Sommerhaus später - Inhalt|Inhalt]]&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Sommerhaus später/Sommerhaus später - Sprache|Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Haus in der Dorotheenstraße=====&lt;br /&gt;
Hartmut Lange: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße|Das Haus in der Dorotheenstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße/Das Haus in der Dorotheenstraße - Inhalt|Inhalt]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werkimmanente Analyse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Inhalt====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Inhaltswiedergabe&lt;br /&gt;
*Analyse der Gesamtaussage/Intention&lt;br /&gt;
*Figurenanalyse&lt;br /&gt;
*Handlungsverlauf &amp;quot;Dramaturgie&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sprache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autor-Rezipienten-Kommunikation&lt;br /&gt;
*Erzähltechnik: Darbietungsformen, [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/ Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/ Das Haus in der Dorotheenstraße/Zeitgestaltung|Zeitgestaltung]], [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Das Haus in der Dorotheenstraße/erzählerische Vermittlung|erzählerische Vermittlung]]&lt;br /&gt;
*Sprachliche Mittel&lt;br /&gt;
*Sprechakte innerhalb der Erzählung  (Dialog/Monolog etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Form/Struktur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aufbau&lt;br /&gt;
*Auffälligkeiten im gesamten Text:  Leerstellen - Was ausdrücklich NICHT erzählt wird.&lt;br /&gt;
*Erzählperspektive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autorimmanente Analyse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbezug der Biographie&lt;br /&gt;
*Lebensthemen&lt;br /&gt;
*Historischer Kontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Literaturgeschichtlicher Kontext (Epoche)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teilnehmende:==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Benutzer:AnFNSG|AnFNSG]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten&amp;diff=36776</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten&amp;diff=36776"/>
		<updated>2020-11-24T14:36:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün - und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzutut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört. (H. v. Kleist an Wilhelmine v. Zenge am 28.3.1801)&amp;lt;ref&amp;gt;In: Heinrich von Kleist. Werke und Briefe. Berlin: Aufbau-Verlag, Bd. 4, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Vier Erzählungen aus zwei Epochen, vier Lebensentwürfe - literarisch verarbeitet: zwischen ihnen liegen über 200 Jahre Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was davon ist für Jugendliche im Jahre 2020 noch nachvollziehbar? Welche Bedeutung kann Literatur heute noch haben? Welche Erkenntnisse kann sie vermitteln?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen in diesem Projekt das [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unheimliche in der Literatur|Unheimliche]] und das [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unaussprechliche in der Literatur|Unaussprechliche]] in der [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Romantik|Romantik]] und in der [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Moderne|Moderne]] untersuchen, dabei auch das lakonische Vielleicht- später-Prinzip hinterfragen und Stellung beziehen zu Kommunikationsabbrüchen in modernen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür arbeiten ein Grund- und ein Leistungskurs gemeinsam an diesem Wiki.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literarische Analyse von Erzählungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Die Marquise von O....=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Dieser Roman ist nichts für dich, meine Tochter. In Ohnmacht! Schamlose Posse! Sie hielt, weiß ich, die Augen bloß zu.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;(Kleists Epigramme im &#039;&#039;Phöbus&#039;&#039;, April/Mai 1808)&amp;lt;ref&amp;gt;In: Heinrich v. Kleist: Der Dichter über sein Werk. Herausgegeben von Helmut Sembdner. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. 2. korrigierte und ergänze Auflage 1996, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Heinrich v. Kleist|Heinrich v. Kleist]]: &#039;&#039;[https://www.projekt-gutenberg.org/kleist/marquise/marquise.html Die Marquise von O.]&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www1.wdr.de/mediathek/video/radio/wdr3/video-die-marquise-von-o-vom-theater-oberhausen-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der Sandmann=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Warum denke ich schlafend und wachend so oft an den Wahnsinn? (E.T.A. Hoffmann)&amp;lt;ref&amp;gt;E.T.A. Hoffmann: Tagebücher. Nach der Ausgabe von Hans Müller, hrsg. von F. Schnapp. München 1971, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/E.T.A. Hoffmann|E.T.A. Hoffmann]]: &#039;&#039;[https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/sandmann/sandman3.html Der Sandmann]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sommerhaus, später=====&lt;br /&gt;
Judith Hermann: &#039;&#039;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Sommerhaus später|Sommerhaus später]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Sommerhaus später/Sommerhaus später - Inhalt|Inhalt]]&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Sommerhaus später/Sommerhaus später - Sprache|Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Haus in der Dorotheenstraße=====&lt;br /&gt;
Hartmut Lange: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße|Das Haus in der Dorotheenstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße/Das Haus in der Dorotheenstraße - Inhalt|Inhalt]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Werkimmanente Analyse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Inhalt====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Inhaltswiedergabe&lt;br /&gt;
*Analyse der Gesamtaussage/Intention&lt;br /&gt;
*Figurenanalyse&lt;br /&gt;
*Handlungsverlauf &amp;quot;Dramaturgie&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sprache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autor-Rezipienten-Kommunikation&lt;br /&gt;
*Erzähltechnik: Darbietungsformen, [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/ Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/ Das Haus in der Dorotheenstraße/Zeitgestaltung|Zeitgestaltung]], [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Das Haus in der Dorotheenstraße/erzählerische Vermittlung|erzählerische Vermittlung]], erzählerische Vermittlung&lt;br /&gt;
*Sprachliche Mittel&lt;br /&gt;
*Sprechakte innerhalb der Erzählung  (Dialog/Monolog etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Form/Struktur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aufbau&lt;br /&gt;
*Auffälligkeiten im gesamten Text:  Leerstellen - Was ausdrücklich NICHT erzählt wird.&lt;br /&gt;
*Erzählperspektive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autorimmanente Analyse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbezug der Biographie&lt;br /&gt;
*Lebensthemen&lt;br /&gt;
*Historischer Kontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Literaturgeschichtlicher Kontext (Epoche)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teilnehmende:==&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe/Erz%C3%A4hlerische_Vermittlung&amp;diff=36775</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße/Erzählerische Vermittlung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe/Erz%C3%A4hlerische_Vermittlung&amp;diff=36775"/>
		<updated>2020-11-24T14:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Die Erzähltechnik: Die erzählerische Vermittlung&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse der Vermittlung durch den Erzählers der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; von Hartmut Lange:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erzählform:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es ist ein Er/Sie Erzähler (vgl. Absatz 1. Z. 2) ----&amp;gt; erzählt das Geschehen in der dritten Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählperspektive: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Erzähler ist ein unbeteiligter Beobachter (vgl. Absatz 1. Z. 6-7) ----&amp;gt; Außensicht&lt;br /&gt;
* Der Erzähler nimmt eine Außenperspektive ein (vgl. Absatz 3. Z.4) ----&amp;gt; nimmt die Figur aus der Distanz wahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erzählverhalten:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Erzähler weist überwiegend ein neutrales Erzählverhalten auf. da er sich kein Urteil über das Verhalten der Figuren erlaubt.&lt;br /&gt;
* An einigen Stellen ist aber auch ein auktoriales Erzählverhalten erkennbar (vgl. Absatz 3. Z. 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erzählhaltung:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Erzähler beschreibt das Geschehen (Umwelt, Gefühle, Verhalten, etc.) ----&amp;gt; stellt sich mit dem Rezipienten auf eine Ebene (&amp;quot;Was letztendlich geschah, &#039;&#039;&#039;wir wissen es nicht&amp;quot;&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese bezüglich des Grundes für die Auswahl dieser erzählerischen Vermittlung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähler weist ein &amp;quot;neutrales&amp;quot; und ein teilweise auktoriales Erzählverhalten auf, da auch der Protagonist der Novelle, Gottfried Klausen, insbesondere am Anfang der Novelle ein überwiegend rationales und pragmatisches Verhalten aufweist, sodass durch einen emotionalen Erzähler die Figur Klausen für den Rezipienten verfälscht werden könnte (die rationalen und pragmatischen Eigenschaften der Figur würden von einem emotionalen Erzähler verdrängt/übertönt werden). Auch im späteren Verlauf der Erzählung, in der das Verhalten der Figur Klausen von seinem primären Verhaltensweisen abweicht, ist ein neutrales und maximal auktoriales Erzählverhalten von besonderer Bedeutung, da es dem Rezipient möglich seinen soll, sich eine eigene Meinung zum Verhalten und den Entscheidungen der Figur Klausen zu bilden, ohne dabei von der Meinung des Erzählers beeinflusst zu werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe/Erz%C3%A4hlerische_Vermittlung&amp;diff=36774</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße/Erzählerische Vermittlung</title>
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		<updated>2020-11-24T14:34:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: Die Seite wurde neu angelegt: „Hh“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hh&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten&amp;diff=36773</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten&amp;diff=36773"/>
		<updated>2020-11-24T14:34:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün - und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzutut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört. (H. v. Kleist an Wilhelmine v. Zenge am 28.3.1801)&amp;lt;ref&amp;gt;In: Heinrich von Kleist. Werke und Briefe. Berlin: Aufbau-Verlag, Bd. 4, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Vier Erzählungen aus zwei Epochen, vier Lebensentwürfe - literarisch verarbeitet: zwischen ihnen liegen über 200 Jahre Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was davon ist für Jugendliche im Jahre 2020 noch nachvollziehbar? Welche Bedeutung kann Literatur heute noch haben? Welche Erkenntnisse kann sie vermitteln?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen in diesem Projekt das [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unheimliche in der Literatur|Unheimliche]] und das [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Unaussprechliche in der Literatur|Unaussprechliche]] in der [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Romantik|Romantik]] und in der [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Moderne|Moderne]] untersuchen, dabei auch das lakonische Vielleicht- später-Prinzip hinterfragen und Stellung beziehen zu Kommunikationsabbrüchen in modernen Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür arbeiten ein Grund- und ein Leistungskurs gemeinsam an diesem Wiki.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literarische Analyse von Erzählungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Die Marquise von O....=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Dieser Roman ist nichts für dich, meine Tochter. In Ohnmacht! Schamlose Posse! Sie hielt, weiß ich, die Augen bloß zu.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;blockquote&amp;gt;(Kleists Epigramme im &#039;&#039;Phöbus&#039;&#039;, April/Mai 1808)&amp;lt;ref&amp;gt;In: Heinrich v. Kleist: Der Dichter über sein Werk. Herausgegeben von Helmut Sembdner. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. 2. korrigierte und ergänze Auflage 1996, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Heinrich v. Kleist|Heinrich v. Kleist]]: &#039;&#039;[https://www.projekt-gutenberg.org/kleist/marquise/marquise.html Die Marquise von O.]&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www1.wdr.de/mediathek/video/radio/wdr3/video-die-marquise-von-o-vom-theater-oberhausen-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der Sandmann=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Warum denke ich schlafend und wachend so oft an den Wahnsinn? (E.T.A. Hoffmann)&amp;lt;ref&amp;gt;E.T.A. Hoffmann: Tagebücher. Nach der Ausgabe von Hans Müller, hrsg. von F. Schnapp. München 1971, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/E.T.A. Hoffmann|E.T.A. Hoffmann]]: &#039;&#039;[https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/sandmann/sandman3.html Der Sandmann]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sommerhaus, später=====&lt;br /&gt;
Judith Hermann: &#039;&#039;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Sommerhaus später|Sommerhaus später]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Sommerhaus später/Sommerhaus später - Inhalt|Inhalt]]&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Sommerhaus später/Sommerhaus später - Sprache|Sprache]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Haus in der Dorotheenstraße=====&lt;br /&gt;
Hartmut Lange: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße|Das Haus in der Dorotheenstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße/Das Haus in der Dorotheenstraße - Inhalt|Inhalt]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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===Werkimmanente Analyse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Inhalt====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Inhaltswiedergabe&lt;br /&gt;
*Analyse der Gesamtaussage/Intention&lt;br /&gt;
*Figurenanalyse&lt;br /&gt;
*Handlungsverlauf &amp;quot;Dramaturgie&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sprache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autor-Rezipienten-Kommunikation&lt;br /&gt;
*Erzähltechnik: Darbietungsformen, [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/ Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/ Das Haus in der Dorotheenstraße/Zeitgestaltung|Zeitgestaltung]], [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Das Haus in der Dorotheenstraße/erzählerische Vermittlung|erzählerische Vermittlung]], [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße/Erzählerische Vermittlung|erzählerische Vermittlung]]&lt;br /&gt;
*Sprachliche Mittel&lt;br /&gt;
*Sprechakte innerhalb der Erzählung  (Dialog/Monolog etc.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Form/Struktur====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aufbau&lt;br /&gt;
*Auffälligkeiten im gesamten Text:  Leerstellen - Was ausdrücklich NICHT erzählt wird.&lt;br /&gt;
*Erzählperspektive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Autorimmanente Analyse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einbezug der Biographie&lt;br /&gt;
*Lebensthemen&lt;br /&gt;
*Historischer Kontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Literaturgeschichtlicher Kontext (Epoche)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:LeBNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:LeBNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;LeBNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:LeBNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:LeBNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/LeBNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/LeBNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vwsheenaoso9df67&amp;amp;topic_showPostId=vwsheenaowmblj4f#flow-post-vwsheenaowmblj4f&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Verbesserungsvorschläge“ (&lt;em&gt;• Anführungszeichen in der ersten Zeile nach dem Titel • „handelt von“ anstatt „thematisiert“ • Im Präsens schreiben • Das Wort anschaut fe…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Medientheorien_-_Medienkritik/Medientheorien_-_kommunikationswissenschaftlich_betrachtet&amp;diff=28084</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Medientheorien - Medienkritik/Medientheorien - kommunikationswissenschaftlich betrachtet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Medientheorien_-_Medienkritik/Medientheorien_-_kommunikationswissenschaftlich_betrachtet&amp;diff=28084"/>
		<updated>2020-09-29T09:20:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Nr.1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyrowitzs Position zum gesellschaftlichen Einfluss der Medien ist, dass die elektronischen Medien viel mehr und einfacher Informationen, die vorher vorbehalten wurden, überliefern, als die früheren Printmedien (Vgl. Z.9f.). Durch die  versteckten Informationen, die Aufgedeckt werden, werden die Empfindungen von Sozialisationsstadien und persönlicher Identität beeinflusst (Vgl. Z.37f.). Vorher wurden den Kindern nur ein Idealbild der Umwelt vermittelt (Vgl. Z.1ff.), besonders das der Erwachsenenwelt, weshalb ihnen die Hintergrundbereiche, wie zum Beispiel die Ängste, Zweifel, Krankheiten und das Sexualleben des Erwachsensein nicht bekannt waren (Vgl. Z.22). Heute überbringen Medien auch Einblicke in die Realität und nicht nur die Idealbilder für die Rollen aller Altersgruppen (Vgl. Z.16). Dadurch entsteht eine Störung des traditionellen Erwachsenenbildes und Veränderung der traditionellen Rollen in den einzelnen Sozialgruppen (Vgl. Z.37f.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ausschnitt des Textes „Fernsehen und der Zugang zum „Hintergrund““ von Joshua Meyrowitz aus dem Jahr 1987 ist, thematisiert der Text nach 33 Jahren noch immer ein recht aktuelles Thema. Denn die Medien haben noch immer einen großen Einfluss auf das alltägliche Leben, besonders soziale Medien wie Instagram, YouTube und Twitter, heute noch mehr als früher. Meyrowitz hat sich mit den verschiedenen Bereichen des Lebens beschäftigt und somit auch den einst versteckten Hintergrund offenbart. Heute ist die Offenbarung dieser versteckten Hintergründe mit der Zunahme der elektronischen Medien noch weiter voran geschritten. Dadurch ist das Verstecken dieser Hintergründe deutlich schwieriger geworden, weshalb sich das Umfeld dementsprechend dies nicht länger zwanghaft versteckt, sondern stattdessen versucht die Kinder aufzuklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Joshua Meyrowitz: Fernsehen und der Zugang zum „Hintergrund“ (Ausschnitt, 1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:LeBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nr.1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nach Meyrowitz neuer Erfahrungsbereich („synthetischen Rollen“) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kinder lernen das „Erwachsensein“ durch die elektronischen Medien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-es gibt eine größere Vielfalt an Informationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kinder bekommen durch Medien die Möglichkeit sich eine eigene Meinung zu bilden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-dadurch werden Kinder und Erwachsene kritischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Rolle der Kinder verändert sich durch die elektronischen Medien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-früher war die Rolle passiv (Kinder haben die Eltern beobachtet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-heute ist die Rolle aktiv (eigene Meinung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nr.2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie von Meyrowitz ist heute immer noch aktuell, jedoch wurden das elektronische Medium in Form von Fernseher durch Computer, Handys etc. ergänzt, wodurch die Nachrichtenbeschaffung  sich verändert hat. Dadurch ergibt sich , dass Hintergrundinformationen, wie Meyrowitz sie nennt, einfacher zu erlangen sind , denn durch das Handy beispielsweise bekommen die Kinder die Möglichkeit selbstständig schon früh diese Informationen zu erlangen. Zudem ist die Vielfalt noch viel umfangreicher sich Informationen zu beschaffen als zu Enstehtungszeit des Textes. Dadurch allerdings kann es auch zu Überinformation kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:FiKNSG]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Medientheorien - Medienkritik/Medientheorien - kommunikationswissenschaftlich betrachtet</title>
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		<updated>2020-09-29T09:17:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Nr.1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyrowitzs Position zum gesellschaftlichen Einfluss der Medien ist, dass die elektronischen Medien viel mehr und einfacher Informationen, die vorher vorbehalten wurden, überliefern, als die früheren Printmedien (Vgl. Z.9f.). Durch die  versteckten Informationen, die Aufgedeckt werden, werden die Empfindungen von Sozialisationsstadien und persönlicher Identität beeinflusst (Vgl. Z.37f.). Vorher wurden den Kindern nur ein Idealbild der Umwelt vermittelt (Vgl. Z.1ff.), besonders das der Erwachsenenwelt, weshalb ihnen die Hintergrundbereiche, wie zum Beispiel die Ängste, Zweifel, Krankheiten und das Sexualleben des Erwachsensein nicht bekannt waren (Vgl. Z.22). Heute überbringen Medien auch Einblicke in die Realität und nicht nur die Idealbilder für die Rollen aller Altersgruppen (Vgl. Z.16). Dadurch entsteht eine Störung des traditionellen Erwachsenenbildes und Veränderung der traditionellen Rollen in den einzelnen Sozialgruppen (Vgl. Z.37f.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ausschnitt des Textes „Fernsehen und der Zugang zum „Hintergrund““ von Joshua Meyrowitz aus dem Jahr 1987 ist, thematisiert der Text nach 33 Jahren noch immer ein recht aktuelles Thema. Denn die Medien haben noch immer einen großen Einfluss auf das alltägliche Leben, heute noch mehr als früher. Meyrowitz hat sich mit den verschiedenen Bereichen des Lebens beschäftigt und somit auch den einst versteckten Hintergrund offenbart. Heute ist die Offenbarung dieser versteckten Hintergründe mit der Zunahme der elektronischen Medien noch weiter voran geschritten. Dadurch ist das Verstecken dieser Hintergründe deutlich schwieriger geworden, weshalb sich das Umfeld dementsprechend dies nicht länger zwanghaft versteckt, sondern stattdessen versucht die Kinder aufzuklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Joshua Meyrowitz: Fernsehen und der Zugang zum „Hintergrund“ (Ausschnitt, 1987)&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:LeBNSG]]&lt;br /&gt;
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Nr.1 &lt;br /&gt;
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-Nach Meyrowitz neuer Erfahrungsbereich („synthetischen Rollen“) &lt;br /&gt;
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-Kinder lernen das „Erwachsensein“ durch die elektronischen Medien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-es gibt eine größere Vielfalt an Informationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
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-Kinder bekommen durch Medien die Möglichkeit sich eine eigene Meinung zu bilden&lt;br /&gt;
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-dadurch werden Kinder und Erwachsene kritischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Rolle der Kinder verändert sich durch die elektronischen Medien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-früher war die Rolle passiv (Kinder haben die Eltern beobachtet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-heute ist die Rolle aktiv (eigene Meinung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nr.2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie von Meyrowitz ist heute immer noch aktuell, jedoch wurden das elektronische Medium in Form von Fernseher durch Computer, Handys etc. ergänzt, wodurch die Nachrichtenbeschaffung  sich verändert hat. Dadurch ergibt sich , dass Hintergrundinformationen, wie Meyrowitz sie nennt, einfacher zu erlangen sind , denn durch das Handy beispielsweise bekommen die Kinder die Möglichkeit selbstständig schon früh diese Informationen zu erlangen. Zudem ist die Vielfalt noch viel umfangreicher sich Informationen zu beschaffen als zu Enstehtungszeit des Textes. Dadurch allerdings kann es auch zu Überinformation kommen. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Meyrowitzs Position zum gesellschaftlichen Einfluss der Medien ist, dass die elektronischen Medien viel mehr und einfacher Informationen, die vorher vorbehalten wurden, überliefern, als die früheren Printmedien (Vgl. Z.9f.). Durch die  versteckten Informationen, die Aufgedeckt werden, werden die Empfindungen von Sozialisationsstadien und persönlicher Identität beeinflusst (Vgl. Z.37f.). Vorher wurden den Kindern nur ein Idealbild der Umwelt vermittelt, besonders das der Erwachsenenwelt, weshalb ihnen die Hintergrundbereiche, wie zum Beispiel die Ängste, Zweifel, Krankheiten und das Sexualleben des Erwachsensein nicht bekannt waren. Heute überbringen Medien auch Einblicke in die Realität und nicht nur die Idealbilder für die Rollen aller Altersgruppen. Dadurch entsteht eine Störung des traditionellen Erwachsenenbildes und Veränderung der traditionellen Rollen in den einzelnen Sozialgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ausschnitt des Textes „Fernsehen und der Zugang zum „Hintergrund““ von Joshua Meyrowitz aus dem Jahr 1987 ist, thematisiert der Text nach 33 Jahren noch immer ein recht aktuelles Thema. Denn die Medien haben noch immer einen großen Einfluss auf das alltägliche Leben, heute noch mehr als früher. Meyrowitz hat sich mit den verschiedenen Bereichen des Lebens beschäftigt und somit auch den einst versteckten Hintergrund offenbart. Heute ist die Offenbarung dieser versteckten Hintergründe mit der Zunahme der elektronischen Medien noch weiter voran geschritten. Dadurch ist das Verstecken dieser Hintergründe deutlich schwieriger geworden, weshalb sich das Umfeld dementsprechend dies nicht länger zwanghaft versteckt, sondern stattdessen versucht die Kinder aufzuklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Joshua Meyrowitz: Fernsehen und der Zugang zum „Hintergrund“ (Ausschnitt, 1987)&lt;br /&gt;
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-Nach Meyrowitz neuer Erfahrungsbereich („synthetischen Rollen“) &lt;br /&gt;
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-Kinder lernen das „Erwachsensein“ durch die elektronischen Medien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-es gibt eine größere Vielfalt an Informationsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
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-Kinder bekommen durch Medien die Möglichkeit sich eine eigene Meinung zu bilden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-dadurch werden Kinder und Erwachsene kritischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Rolle der Kinder verändert sich durch die elektronischen Medien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-früher war die Rolle passiv (Kinder haben die Eltern beobachtet)&lt;br /&gt;
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Nr.2 &lt;br /&gt;
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Die Theorie von Meyrowitz ist heute immer noch aktuell, jedoch wurden das elektronische Medium in Form von Fernseher durch Computer, Handys etc. ergänzt, wodurch die Nachrichtenbeschaffung  sich verändert hat. Dadurch ergibt sich , dass Hintergrundinformationen, wie Meyrowitz sie nennt, einfacher zu erlangen sind , denn durch das Handy beispielsweise bekommen die Kinder die Möglichkeit selbstständig schon früh diese Informationen zu erlangen. Zudem ist die Vielfalt noch viel umfangreicher sich Informationen zu beschaffen als zu Enstehtungszeit des Textes. Dadurch allerdings kann es auch zu Überinformation kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:FiKNSG]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;LeBNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Nr.1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyrowitzs Position zum gesellschaftlichen Einfluss der Medien ist, dass die elektronischen Medien viel mehr und einfacher Informationen, die vorher vorbehalten wurden, überliefern, als die früheren Printmedien. Durch die neuen Hintergrundinformationen werden die Empfindungen von Sozialisationsstadien und persönlicher Identität beeinflusst. Vorher wurden den Kindern nur ein Idealbild der Umwelt vermittelt, besonders das der Erwachsenenwelt, weshalb ihnen die Hintergrundbereiche (z.B. Ängste, Zweifel, Krankheiten) des Erwachsensein nicht bekannt waren. Heute überbringen Medien auch Einblicke in die Realität und nicht nur die Idealbilder für die Rollen aller Altersgruppen. Dadurch entsteht eine Störung des traditionellen Erwachsenenbildes und Veränderung der traditionellen Rollen in den einzelnen Sozialgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Ausschnitt des Textes „Fernsehen und der Zugang zum „Hintergrund““ von Joshua Meyrowitz aus dem Jahr 1987 ist, thematisiert der Text nach 33 Jahren noch immer ein recht aktuelles Thema. Denn die Medien haben noch immer einen großen Einfluss auf das alltägliche Leben, heute noch mehr als früher. Meyrowitz hat sich mit den verschiedenen Bereichen des Lebens beschäftigt und somit auch den einst versteckten Hintergrund offenbart. Heute ist die Offenbarung dieser versteckten Hintergründe mit der Zunahme der elektronischen Medien noch weiter voran geschritten. Dadurch ist das Verstecken dieser Hintergründe deutlich schwieriger geworden, weshalb sich das Umfeld dementsprechend dies nicht länger zwanghaft versteckt, sondern stattdessen versucht die Kinder aufzuklären.&lt;br /&gt;
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Quelle: Joshua Meyrowitz: Fernsehen und der Zugang zum „Hintergrund“ (Ausschnitt, 1987)&lt;br /&gt;
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-Rolle der Kinder verändert sich durch die elektronischen Medien&lt;br /&gt;
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Die Theorie von Meyrowitz ist heute immer noch aktuell, jedoch wurden die elektronischen Medien in Form von Fernsehen durch Computer, Handys etc. ergänzt, wodurch die Nachrichtenbeschaffung  sich verändert hat. Dadurch ergibt sich , dass Hintergrundinformationen, wie Meyrowitz sie nennt, einfacher zu erlangen sind , denn durch das Handy beispielsweise bekommen die Kinder die Möglichkeit selbstständig schon früh diese Informationen zu erlangen. Zudem ist die Vielfalt noch viel umfangreicher sich Informationen zu beschaffen als zu Enstehtungszeit des Textes. Dadurch allerdings kann es auch zu Überinformation kommen. &lt;br /&gt;
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[[Benutzer:FiKNSG]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LeBNSG</name></author>
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