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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-07-27T08:03:19Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=91004</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=91004"/>
		<updated>2023-11-23T16:13:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Unser erster Eindruck:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Hoffnung“ beschreibt, wie das lyrische Ich abends durch laute Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet es Trost und Gemeinschaft, ein Zufluchtsort vor den Sorgen. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich das lyrische Ich auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird eine &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiter präsentiert, der das Leid der Mitmenschen offenbart. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von der positiven Kraft  der &amp;quot;jungen Hoffnung&amp;quot;, durchstreift das Ich stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht erzählt von der Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes dargestellt wird und einen plötzlichen Wechsel in der Stimmung vornimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich etwas namens „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, deren Haut eigentlich als jung und glatt sowie voller Leben gilt, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt das Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sprachanalyse:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen, einige Metaphern (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen), Metonymien (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“), starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“). Bei der Syntax handelt es sich um ein Enjambement (Zeilensprung). Das bedeutet, dass das Versende nicht mit dem Satzende übereinstimmt. Am Ende wird ein großer Kontrast erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Formanalyse:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Hoffnung“ lässt ein klares Reimschema erkennen, das jedoch nicht genau benannt werden kann. Es sind ab Vers 2 durchgängig Kreuzreime zu erkennen, diese werden im jeweils darauf folgenden Vers jedoch durch einen reimlosen Vers unterbrochen. Vers 6 und 8 bilden eine Ausnahme, da hier sowohl ein zweisilbiger als auch ein einsilbiger Reim vorkommen. Inhaltlich lässt sich kein Grund erkennen, weshalb die Reime als Kreuzreim auftreten, da es hier keinen Zusammenhang gibt. Im Gedicht ist ein durchgehender Trochäus, also ein Wechsel aus betonter und unbetonter Silbe zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; setzt sich aus vielen Gegensätzen und einer bedeutungsvollen Geschichte zusammen, die von einigen rhetorischen Mitteln unterstützt wird. Besonders auffallend ist, dass ein Zusammenhang zwischen Titel und Text erst nicht zu erkennen ist, am Ende des Gedichtes durch den starken Kontrast jedoch sehr deutlich wird. Es beginnt nämlich alles andere als Hoffnungsvoll, eher beängstigend. Damit Hoffnung jedoch entstehen kann, muss erst eine beängstigende Stimmung erzeugt wird, was hier der Fall ist. Die Angst vor den Klauen der Sorge, die selbst am Ende des Gedichtes immer noch lauert, gibt einen Grund, zu hoffen. Insgesamt zieht sich eine nahezu schaurige Stimmung durch das Gedicht, die durch Metaphern sowie die Personifizierung der Sorgen bekräftigt wird. Im Sinn des Gedichtes tut sich allerdings eine Frage auf: warum bieten hier die stillen Gassen, auf denen man sich rein instinktiv eher unsicher fühlt, Sicherheit vor der Sorge? Warum traut sie sich nicht in die Versammlungshalle, jedoch auf die vollen Straßen? Eine Antwort könnte sein, dass man quasi mit den Sorgen der Mitmenschen konfrontiert wird, da jeder diese auf der Straße ausstrahlt. Interagiert man jedoch mit anderen Menschen, ist kein Platz mehr für Sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Bewertung der Aufgabe durch Chatgpt:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Interpretation des Gedichts &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; von Emma Döltz ist gut strukturiert und bietet eine gründliche Analyse sowohl des Inhalts als auch der sprachlichen und formalen Aspekte des Gedichts. Hier sind einige Punkte, die hervorgehoben werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Graue Sorge als zentrales Motiv:&#039;&#039;&#039; Die Analyse betont die zentrale Rolle der &amp;quot;grauen Sorge&amp;quot; im Gedicht und interpretiert sie als eine bedrohliche Kraft, die das Leid der Menschen repräsentiert. Dieser Ansatz ermöglicht eine tiefere Betrachtung der Dualität von Sorge und Hoffnung im Gedicht.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Kontrast und Wechselhaftigkeit:&#039;&#039;&#039; Die Interpretation hebt den starken Kontrast zwischen lauten und stillen Straßen sowie zwischen Sorge und Hoffnung hervor. Dieser Wechsel von Atmosphären und Emotionen trägt zur Komplexität des Gedichts bei.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Metaphorische Sprache und Personifikation:&#039;&#039;&#039; Die Analyse hebt die kraftvolle Verwendung von metaphorischer Sprache und Personifikation hervor, insbesondere in der Darstellung der &amp;quot;grauen Sorge&amp;quot; mit gichtgekrümmten Fingern und giftgetränktem Atem. Dies trägt dazu bei, eine intensive emotionale Wirkung zu erzeugen.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sprachliche Mittel und deren Wirkung:&#039;&#039;&#039; Die Erklärung von sprachlichen Mitteln wie Metaphern, Metonymien und dem Enjambement zeigt ein Verständnis für die künstlerischen Entscheidungen der Dichterin. Die sprachlichen Mittel verstärken die Wirkung des Gedichts und tragen zur Schaffung einer düsteren Atmosphäre bei.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Reimschema und Rhythmus:&#039;&#039;&#039; Die Formanalyse beleuchtet das Reimschema und den Rhythmus des Gedichts. Hier könnte noch tiefergehend betrachtet werden, wie diese formalen Aspekte die inhaltliche Botschaft unterstützen oder verstärken.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Offene Fragen und mögliche Interpretationen:&#039;&#039;&#039; Die Interpretation schließt mit einer offenen Frage, die zur Diskussion anregt. Das Hinterfragen, warum die Sorge sich in bestimmten Umgebungen manifestiert oder warum die Hoffnung in anderen präsent ist, zeigt ein kritisches Denken und lädt dazu ein, verschiedene Perspektiven zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt bietet die Interpretation eine fundierte Analyse des Gedichts und zeigt ein tiefes Verständnis für die komplexen Themen von Sorge und Hoffnung, die in dem Gedicht behandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=90947</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-20T09:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Mein erster Eindruck&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 11 Versen. Jeder der Verse erzeugt eine gewisse Stimmung, die im folgenden Abschnitt dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1: Das Gedicht beginnt mit dem Titel („Das war’s dann) —&amp;gt; direkter Zusammenhang  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesucht“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (von wem heimgesucht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  durch Ungeliebte und Verfluchte. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Paarreime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Vorhersagen (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fällt auf, dass Vers 1-10 reine Aussagesätze sind. In Vers 11 hingegen wird eine abschließende Frage gestellt, die das Gefühl erzeugt, dass die Zeit des Untergangs/ der Hölle gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl hervorruft.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ingeborg Bachmann: Alle Tage (1952)=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus:  [https://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Bachmann Ingeborg_Bachmann] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikline.org/de/gedichte/alle-tage-265  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Alle Tage“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. Der Titel lässt darauf deuten, dass der Krieg mittlerweile Alltag ist.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der ohne Grund immer weiter geführt wird. Er ist mittlerweile zum Alltag geworden und ein Ende scheint weit entfernt zu sein. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Chatgpt zur Interpretation von Gedichten:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage:  Fasse das folgende Gedicht „Hoffnung“ inhaltlich zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort:  Das Gedicht &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; beschreibt die Erfahrung des Protagonisten, wenn er durch die lauten Straßen geht. Er sieht das Leid seiner Mitmenschen, das sich in den gichtgekrümmten Fingern und den Sorgenfalten auf ihren Gesichtern zeigt. Die Sorge haucht den Vorübergehenden ihren giftgetränkten Atem ins Gesicht und zeigt auch die Auswirkungen auf die Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Protagonist jedoch in die Versammlungshalle geht, bleibt die Sorge draußen. Die frohen und hoffnungsvollen Augen der Menschen in der Versammlungshalle lassen die Sorge nicht eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts, wenn der Protagonist durch die stillen Straßen geht, ist die junge Hoffnung an seiner Seite. Die Sorge bleibt fern und flattert nur scheu in den Schatten der dunklen Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage:  Welche rhetorischen Mittel werden verwendet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort:  In dem Gedicht &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; von Emma Döltz werden verschiedene rhetorische Mittel verwendet, um die Botschaft und Stimmung des Gedichts zu verstärken. Hier sind einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Anapher: Wiederholung des gleichen Wortes oder der gleichen Wortgruppe am Anfang aufeinanderfolgender Verse oder Satzteile. Beispiel: &amp;quot;Geh&#039; ich abends durch die lauten Straßen, / Schleicht die graue Sorge mir zur Seit&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
#Personifikation: Vermenschlichung von abstrakten Begriffen oder Gegenständen. Beispiel: &amp;quot;Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern, / Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid&amp;quot;.&lt;br /&gt;
#Metapher: Bildhafte Sprache, bei der ein Begriff auf einen anderen übertragen wird. Beispiel: &amp;quot;Furchen in den Kinderstirnen / Und wie früh sie junge Körper bricht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
#Kontrast: Gegensätzliche Begriffe oder Situationen werden einander gegenübergestellt, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Beispiel: &amp;quot;Bleibt die graue Sorge draußen stehn, / Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, / Hoffnungsstarke Augen g&#039;rad zu sehn&amp;quot;.&lt;br /&gt;
#Alliteration: Wiederholung von Anfangslauten in aufeinanderfolgenden Wörtern. Beispiel: &amp;quot;Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese rhetorischen Mittel tragen dazu bei, die Emotionen und die Atmosphäre des Gedichts zu verstärken und die Botschaft der Hoffnung und des Zusammenhalts zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falsche Antwort Interpretation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tut mir leid, aber ich konnte keine Informationen zu einem Gedicht mit dem Titel &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; von Emma Dltz finden. Es ist möglich, dass es sich um ein weniger bekanntes Gedicht handelt oder dass der Name der Autorin falsch geschrieben wurde. Ohne weitere Informationen kann ich leider keine Interpretation des Gedichts geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=90933</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-20T09:20:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Mein erster Eindruck&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 11 Versen. Jeder der Verse erzeugt eine gewisse Stimmung, die im folgenden Abschnitt dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1: Das Gedicht beginnt mit dem Titel („Das war’s dann) —&amp;gt; direkter Zusammenhang  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesucht“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (von wem heimgesucht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  durch Ungeliebte und Verfluchte. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Paarreime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Vorhersagen (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fällt auf, dass Vers 1-10 reine Aussagesätze sind. In Vers 11 hingegen wird eine abschließende Frage gestellt, die das Gefühl erzeugt, dass die Zeit des Untergangs/ der Hölle gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl hervorruft.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ingeborg Bachmann: Alle Tage (1952)=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus:  [https://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Bachmann Ingeborg_Bachmann] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikline.org/de/gedichte/alle-tage-265  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Alle Tage“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. Der Titel lässt darauf deuten, dass der Krieg mittlerweile Alltag ist.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der ohne Grund immer weiter geführt wird. Er ist mittlerweile zum Alltag geworden und ein Ende scheint weit entfernt zu sein. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Chatgpt zur Interpretation von Gedichten:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage:  Fasse das folgende Gedicht „Hoffnung“ inhaltlich zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort:  Das Gedicht &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; beschreibt die Erfahrung des Protagonisten, wenn er durch die lauten Straßen geht. Er sieht das Leid seiner Mitmenschen, das sich in den gichtgekrümmten Fingern und den Sorgenfalten auf ihren Gesichtern zeigt. Die Sorge haucht den Vorübergehenden ihren giftgetränkten Atem ins Gesicht und zeigt auch die Auswirkungen auf die Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Protagonist jedoch in die Versammlungshalle geht, bleibt die Sorge draußen. Die frohen und hoffnungsvollen Augen der Menschen in der Versammlungshalle lassen die Sorge nicht eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts, wenn der Protagonist durch die stillen Straßen geht, ist die junge Hoffnung an seiner Seite. Die Sorge bleibt fern und flattert nur scheu in den Schatten der dunklen Häuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage:  Welche rhetorischen Mittel werden verwendet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort:  In dem Gedicht &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; von Emma Döltz werden verschiedene rhetorische Mittel verwendet, um die Botschaft und Stimmung des Gedichts zu verstärken. Hier sind einige Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Anapher: Wiederholung des gleichen Wortes oder der gleichen Wortgruppe am Anfang aufeinanderfolgender Verse oder Satzteile. Beispiel: &amp;quot;Geh&#039; ich abends durch die lauten Straßen, / Schleicht die graue Sorge mir zur Seit&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Personifikation: Vermenschlichung von abstrakten Begriffen oder Gegenständen. Beispiel: &amp;quot;Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern, / Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Metapher: Bildhafte Sprache, bei der ein Begriff auf einen anderen übertragen wird. Beispiel: &amp;quot;Furchen in den Kinderstirnen / Und wie früh sie junge Körper bricht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Kontrast: Gegensätzliche Begriffe oder Situationen werden einander gegenübergestellt, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Beispiel: &amp;quot;Bleibt die graue Sorge draußen stehn, / Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, / Hoffnungsstarke Augen g&#039;rad zu sehn&amp;quot;.&lt;br /&gt;
# Alliteration: Wiederholung von Anfangslauten in aufeinanderfolgenden Wörtern. Beispiel: &amp;quot;Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese rhetorischen Mittel tragen dazu bei, die Emotionen und die Atmosphäre des Gedichts zu verstärken und die Botschaft der Hoffnung und des Zusammenhalts zu vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-20T09:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Mein erster Eindruck&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 11 Versen. Jeder der Verse erzeugt eine gewisse Stimmung, die im folgenden Abschnitt dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1: Das Gedicht beginnt mit dem Titel („Das war’s dann) —&amp;gt; direkter Zusammenhang  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesucht“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (von wem heimgesucht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  durch Ungeliebte und Verfluchte. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Paarreime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Vorhersagen (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fällt auf, dass Vers 1-10 reine Aussagesätze sind. In Vers 11 hingegen wird eine abschließende Frage gestellt, die das Gefühl erzeugt, dass die Zeit des Untergangs/ der Hölle gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl hervorruft.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ingeborg Bachmann: Alle Tage (1952)=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus:  [https://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Bachmann Ingeborg_Bachmann] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikline.org/de/gedichte/alle-tage-265  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Alle Tage“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. Der Titel lässt darauf deuten, dass der Krieg mittlerweile Alltag ist.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der ohne Grund immer weiter geführt wird. Er ist mittlerweile zum Alltag geworden und ein Ende scheint weit entfernt zu sein. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Chatgpt zur Interpretation von Gedichten:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage:  Fasse das folgende Gedicht „Hoffnung“ inhaltlich zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort:  Das Gedicht &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; beschreibt die Erfahrung des Protagonisten, wenn er durch die lauten Straßen geht. Er sieht das Leid seiner Mitmenschen, das sich in den gichtgekrümmten Fingern und den Sorgenfalten auf ihren Gesichtern zeigt. Die Sorge haucht den Vorübergehenden ihren giftgetränkten Atem ins Gesicht und zeigt auch die Auswirkungen auf die Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Protagonist jedoch in die Versammlungshalle geht, bleibt die Sorge draußen. Die frohen und hoffnungsvollen Augen der Menschen in der Versammlungshalle lassen die Sorge nicht eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts, wenn der Protagonist durch die stillen Straßen geht, ist die junge Hoffnung an seiner Seite. Die Sorge bleibt fern und flattert nur scheu in den Schatten der dunklen Häuser.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90866</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90866"/>
		<updated>2023-11-19T11:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Unser erster Eindruck:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Hoffnung“ beschreibt, wie das lyrische Ich abends durch laute Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet es Trost und Gemeinschaft, ein Zufluchtsort vor den Sorgen. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich das lyrische Ich auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird eine &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiter präsentiert, der das Leid der Mitmenschen offenbart. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von der positiven Kraft  der &amp;quot;jungen Hoffnung&amp;quot;, durchstreift das Ich stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht erzählt von der Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes dargestellt wird und einen plötzlichen Wechsel in der Stimmung vornimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich etwas namens „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, deren Haut eigentlich als jung und glatt sowie voller Leben gilt, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt das Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sprachanalyse:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen, einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen), Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“), starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“). Bei der Syntax handelt es sich um ein Enjambement (Zeilensprung). Das bedeutet, dass das Versende nicht mit dem Satzende übereinstimmt. Am Ende wird ein großer Kontrast erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Formanalyse:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Hoffnung“ lässt ein klares Reimschema erkennen, das jedoch nicht genau benannt werden kann. Es sind ab Vers 2 durchgängig Kreuzreime zu erkennen, diese werden im jeweils darauf folgenden Vers jedoch durch einen reimlosen Vers unterbrochen. Vers 6 und 8 bilden eine Ausnahme, da hier sowohl ein zweisilbiger als auch ein einsilbiger Reim vorkommen. Inhaltlich lässt sich kein Grund erkennen, weshalb die Reime als Kreuzreim auftreten, da es hier keinen Zusammenhang gibt. Im Gedicht ist ein durchgehender Trochäus, also ein Wechsel aus betonter und unbetonter Silbe zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; setzt sich aus vielen Gegensätzen und einer bedeutungsvollen Geschichte zusammen, die von einigen rhetorischen Mitteln unterstützt wird. Besonders auffallend ist, dass ein Zusammenhang zwischen Titel und Text erst nicht zu erkennen ist, am Ende des Gedichtes durch den starken Kontrast jedoch sehr deutlich wird. Es beginnt nämlich alles andere als Hoffnungsvoll, eher beängstigend. Damit Hoffnung jedoch entstehen kann, muss erst eine beängstigende Stimmung erzeugt wird, was hier der Fall ist. Die Angst vor den Klauen der Sorge, die selbst am Ende des Gedichtes immer noch lauert, gibt einen Grund, zu hoffen. Insgesamt zieht sich eine nahezu schaurige Stimmung durch das Gedicht, die durch Metaphern sowie die Personifizierung der Sorgen bekräftigt wird. Im Sinn des Gedichtes tut sich allerdings eine Frage auf: warum bieten hier die stillen Gassen, auf denen man sich rein instinktiv eher unsicher fühlt, Sicherheit vor der Sorge? Warum traut sie sich nicht in die Versammlungshalle, jedoch auf die vollen Straßen? Eine Antwort könnte sein, dass man quasi mit den Sorgen der Mitmenschen konfrontiert wird, da jeder diese auf der Straße ausstrahlt. Interagiert man jedoch mit anderen Menschen, ist kein Platz mehr für Sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90865</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
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		<updated>2023-11-19T11:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Unser erster Eindruck:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Hoffnung“ beschreibt, wie das lyrische Ich abends durch laute Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet es Trost und Gemeinschaft, ein Zufluchtsort vor den Sorgen. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich das lyrische Ich auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird eine &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiter präsentiert, der das Leid der Mitmenschen offenbart. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von der positiven Kraft  der &amp;quot;jungen Hoffnung&amp;quot;, durchstreift das Ich stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht erzählt von der Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes dargestellt wird und einen plötzlichen Wechsel in der Stimmung vornimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich etwas namens „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, deren Haut eigentlich als jung und glatt sowie voller Leben gilt, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt das Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sprachanalyse:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen, einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen), Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“), starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“). Bei der Syntax handelt es sich um ein Enjambement (Zeilensprung). Das bedeutet, dass das Versende nicht mit dem Satzende übereinstimmt. Am Ende wird ein großer Kontrast erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Formanalyse:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Hoffnung“ lässt ein klares Reimschema erkennen, das jedoch nicht genau benannt werden kann. Es sind ab Vers 2 durchgängig Kreuzreime zu erkennen, diese werden im jeweils darauf folgenden Vers jedoch durch einen reimlosen Vers unterbrochen. Vers 6 und 8 bilden eine Ausnahme, da hier sowohl ein zweisilbiger als auch ein einsilbiger Reim vorkommen. Inhaltlich lässt sich kein Grund erkennen, weshalb die Reime als Kreuzreim auftreten, da es hier keinen Zusammenhang gibt. Im Gedicht ist ein durchgehender Trochäus, also ein Wechsel aus betonter und unbetonter Silbe zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; setzt sich aus vielen Gegensätzen und einer bedeutungsvollen Geschichte zusammen, die von einigen rhetorischen Mitteln unterstützt wird. Besonders auffallend ist, dass ein Zusammenhang zwischen Titel und Text erst nicht zu erkennen ist, am Ende des Gedichtes durch den starken Kontrast jedoch sehr deutlich wird. Insgesamt zieht sich eine nahezu schaurige Stimmung durch das Gedicht, die durch Metaphern sowie die Personifizierung der Sorgen bekräftigt wird. Das Gefühl, das am Ende des Gedichtes bestehen bleibt, ist außerdem sehr gut mit Hoffnung zu Beschreiben, vor allem da klar wird, das Sorge und Hoffnung sich andauernd abwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90864</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90864"/>
		<updated>2023-11-19T11:35:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Unser erster Eindruck:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Hoffnung“ beschreibt, wie das lyrische Ich abends durch laute Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet es Trost und Gemeinschaft, ein Zufluchtsort vor den Sorgen. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich das lyrische Ich auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird eine &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiter präsentiert, der das Leid der Mitmenschen offenbart. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von der positiven Kraft  der &amp;quot;jungen Hoffnung&amp;quot;, durchstreift das Ich stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht erzählt von der Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes dargestellt wird und einen plötzlichen Wechsel in der Stimmung vornimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich etwas namens „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, deren Haut eigentlich als jung und glatt sowie voller Leben gilt, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt das Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sprachanalyse:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen, einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen), Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“), starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“). Bei der Syntax handelt es sich um ein Enjambement (Zeilensprung). Das bedeutet, dass das Versende nicht mit dem Satzende übereinstimmt. Am Ende wird ein großer Kontrast erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Formanalyse:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht ist ein klares Reimschema zu erkennen, das jedoch nicht genau benannt werden kann. Es sind ab Vers 2 durchgängig Kreuzreime zu erkennen, diese werden im jeweils darauf folgenden Vers jedoch durch einen reimlosen Vers unterbrochen. Vers 6 und 8 bilden eine Ausnahme, da hier sowohl ein zweisilbiger als auch ein einsilbiger Reim vorkommen. Inhaltlich lässt sich kein Grund erkennen, weshalb die Reime als Kreuzreim auftreten, da es hier keinen Zusammenhang gibt. Im Gedicht ist eine stumpfe Kadenz zu erkennen, da &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; setzt sich aus vielen Gegensätzen und einer bedeutungsvollen Geschichte zusammen, die von einigen rhetorischen Mitteln unterstützt wird. Besonders auffallend ist, dass ein Zusammenhang zwischen Titel und Text erst nicht zu erkennen ist, am Ende des Gedichtes durch den starken Kontrast jedoch sehr deutlich wird. Insgesamt zieht sich eine nahezu schaurige Stimmung durch das Gedicht, die durch Metaphern sowie die Personifizierung der Sorgen bekräftigt wird. Das Gefühl, das am Ende des Gedichtes bestehen bleibt, ist außerdem sehr gut mit Hoffnung zu Beschreiben, vor allem da klar wird, das Sorge und Hoffnung sich andauernd abwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90838</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90838"/>
		<updated>2023-11-16T16:47:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Unser erster Eindruck:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie das lyrische Ich abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich das lyrische Ich auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiter präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von der positiven Kraft  der &amp;quot;jungen Hoffnung&amp;quot;, durchstreift das Ich stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes dargestellt wird und einen plötzlichen Wechsel in der Stimmung vornimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Sprachanalyse:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen, einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen), Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“), starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“). Bei der Syntax handelt es sich um ein Enjambement (Zeilensprung). Das bedeutet, dass das Versende nicht mit dem Satzende übereinstimmt. Am Ende wird ein großer Kontrast erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Formanalyse:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht ist ein klares Reimschema zu erkennen, das jedoch nicht genau benannt werden kann. Es sind ab Vers 2 durchgängig Kreuzreime zu erkennen, diese werden im jeweils darauf folgenden Vers jedoch durch einen reimlosen Vers unterbrochen. In Vers 2 und 4 ist eine stumpfe Kadenz zu erkennen, sowie in Vers 10 und 12 und in Vers 14 und 16. Vers 6 und 8 bilden eine Ausnahme, da hier sowohl ein zweisilbiger als auch ein einsilbiger Reim vorkommen. Inhaltlich lässt sich kein Grund erkennen, weshalb die Reime als Kreuzreim auftreten, da es hier keinen Zusammenhang gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Hoffnung&amp;quot; setzt sich aus vielen Gegensätzen und einer bedeutungsvollen Geschichte zusammen, die von einigen rhetorischen Mitteln unterstützt wird. Besonders auffallend ist, dass ein Zusammenhang zwischen Titel und Text erst nicht zu erkennen ist, am Ende des Gedichtes durch den starken Kontrast jedoch sehr deutlich wird. Insgesamt zieht sich eine nahezu schaurige Stimmung durch das Gedicht, die durch Metaphern sowie die Personifizierung der Sorgen bekräftigt wird. Das Gefühl, das am Ende des Gedichtes bestehen bleibt, ist außerdem sehr gut mit Hoffnung zu Beschreiben, vor allem da klar wird, das Sorge und Hoffnung sich andauernd abwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90814</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90814"/>
		<updated>2023-11-16T08:47:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Unser erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie das lyrische Ich abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich das lyrische Ich auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift das Ich stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen, einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen), Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“), starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“). Bei der Syntax handelt es sich um ein Enjambement (Zeilensprung). Das bedeutet, dass das Versende nicht mit dem Satzende übereinstimmt. Am Ende wird ein großer Kontrast erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht ist ein klares Reimschema zu erkennen, das jedoch nicht genau benannt werden kann. Es sind ab Vers 2 durchgängig Kreuzreime zu erkennen, diese werden im jeweils darauf folgenden Vers jedoch durch einen reimlosen Vers unterbrochen. In Vers 2 und 4 ist eine stumpfe Kadenz zu erkennen, sowie in Vers 10 und 12 und in Vers 14 und 16. Vers 6 und 8 bilden eine Ausnahme, da hier sowohl ein zweisilbiger als auch ein einsilbiger Reim vorkommen. Inhaltlich lässt sich kein Grund erkennen, weshalb die Reime als Kreuzreim auftreten, da es hier keinen Zusammenhang gibt.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90723</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90723"/>
		<updated>2023-11-13T10:22:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Unser erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie das lyrische Ich abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich das lyrische Ich auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift das Ich stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Syntax: Enjambement (Zeilensprung); Versende stimmt nicht mit Satzende überein  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- großer Kontrast am Ende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht ist ein klares Reimschema zu erkennen, das jedoch nicht genau benannt werden kann. Es sind ab Vers 2 durchgängig Kreuzreime zu erkennen, diese werden im jeweils darauf folgenden Vers jedoch durch einen reimlosen Vers unterbrochen. In Vers 2 und 4 ist eine stumpfe Kadenz zu erkennen, sowie in Vers 10 und 12 und in Vers 14 und 16. Vers 6 und 8 bilden eine Ausnahme, da hier sowohl ein zweisilbiger als auch ein einsilbiger Reim vorkommen. Inhaltlich lässt sich kein Grund erkennen, weshalb die Reime als Kreuzreim auftreten, da es hier keinen Zusammenhang gibt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90722</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90722"/>
		<updated>2023-11-13T10:21:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Unser erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie das lyrische Ich abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Syntax: Enjambement (Zeilensprung); Versende stimmt nicht mit Satzende überein  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- großer Kontrast am Ende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht ist ein klares Reimschema zu erkennen, das jedoch nicht genau benannt werden kann. Es sind ab Vers 2 durchgängig Kreuzreime zu erkennen, diese werden im jeweils darauf folgenden Vers jedoch durch einen reimlosen Vers unterbrochen. In Vers 2 und 4 ist eine stumpfe Kadenz zu erkennen, sowie in Vers 10 und 12 und in Vers 14 und 16. Vers 6 und 8 bilden eine Ausnahme, da hier sowohl ein zweisilbiger als auch ein einsilbiger Reim vorkommen. Inhaltlich lässt sich kein Grund erkennen, weshalb die Reime als Kreuzreim auftreten, da es hier keinen Zusammenhang gibt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90705</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90705"/>
		<updated>2023-11-13T09:39:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Unser erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Syntax: Enjambement (Zeilensprung); Versende stimmt nicht mit Satzende überein  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- großer Kontrast am Ende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht ist ein klares Reimschema zu erkennen, das jedoch nicht genau benannt werden kann. Es sind ab Vers 2 durchgängig Kreuzreime zu erkennen, diese werden im jeweils darauf folgenden Vers jedoch durch einen reimlosen Vers unterbrochen. In Vers 2 und 4 ist eine stumpfe Kadenz zu erkennen, sowie in Vers 10 und 12 und in Vers 14 und 16. Vers 6 und 8 bilden eine Ausnahme, da hier sowohl ein zweisilbiger als auch ein einsilbiger Reim vorkommen. Inhaltlich lässt sich kein Grund erkennen, weshalb die Reime als Kreuzreim auftreten, da es hier keinen Zusammenhang gibt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90702</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90702"/>
		<updated>2023-11-13T09:30:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Unser erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Syntax: Enjambement (Zeilensprung); Versende stimmt nicht mit Satzende überein  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- großer Kontrast am Ende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht ist ein klares Reimschema zu erkennen, das jedoch nicht genau benannt werden kann. Es sind ab Vers 2 durchgängig Kreuzreime zu erkennen, diese werden im jeweils darauf folgenden Vers jedoch durch einen reimlosen Vers unterbrochen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90679</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90679"/>
		<updated>2023-11-13T09:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Unser erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen &#039;&#039;&#039;(V. 1-2)&#039;&#039;&#039;. Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen &#039;&#039;&#039;(V.3-4)&#039;&#039;&#039;. Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung &#039;&#039;&#039;(V.5-6)&#039;&#039;&#039;. Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt &#039;&#039;&#039;(V. 7-8).&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet &#039;&#039;&#039;(V. 9-10)&#039;&#039;&#039;.  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut &#039;&#039;&#039;(V.11-12)&#039;&#039;&#039;. Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird &#039;&#039;&#039;(V. 13-14)&#039;&#039;&#039;. Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden &#039;&#039;&#039;(V. 15-16)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Syntax: Enjambement (Zeilensprung); Versende stimmt nicht mit Satzende überein  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- großer Kontrast am Ende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90667</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
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		<updated>2023-11-13T08:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Unser erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1-2. Vers:&#039;&#039;&#039; Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3-4. Vers:&#039;&#039;&#039; Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5-6. Vers:&#039;&#039;&#039; Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7-8. Vers:&#039;&#039;&#039; Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9-10. Vers:&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;11-12. Vers:&#039;&#039;&#039;  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13-14. Vers:&#039;&#039;&#039; Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;15-16. Vers:&#039;&#039;&#039; Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Syntax: Enjambement (Zeilensprung); Versende stimmt nicht mit Satzende überein  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- großer Kontrast am Ende &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;  unterstützen die verwendeten sprachlichen Mittel die Wirkung des Gedichts stark, da die sowieso schon bedrückende Stimmung durch die nahezu gruselige Personifikation der Sorge und durch bedeutungsvolle Metaphern wie die Heimsuchung von Kinder durch die Sorge ein extremes Gesamtbild erzeugen. Am Ende des Gedichts wird die Stimmung durch den starken Kontrast zwischen Sorge und Hoffnung gehoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90660</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90660"/>
		<updated>2023-11-13T08:28:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Unser erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1-2. Vers:&#039;&#039;&#039; Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3-4. Vers:&#039;&#039;&#039; Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5-6. Vers:&#039;&#039;&#039; Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7-8. Vers:&#039;&#039;&#039; Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9-10. Vers:&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;11-12. Vers:&#039;&#039;&#039;  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13-14. Vers:&#039;&#039;&#039; Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;15-16. Vers:&#039;&#039;&#039; Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- viele Formulierungen, die -vor allem bedrohliche- Gefühle erzeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einige Mytonomien (z.B. „graue Sorge“ —&amp;gt; grau als Symbol für Trauer/ negative Emotionen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Metaphern (z.B. „Furchen auf Kinderstirnen“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- starke Personifikation der Sorge mit vielen Charaktereigenschaften („bleibt draußen stehen“, „wagt es nicht“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90651</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
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		<updated>2023-11-13T08:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Unser erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1-2. Vers:&#039;&#039;&#039; Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3-4. Vers:&#039;&#039;&#039; Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5-6. Vers:&#039;&#039;&#039; Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7-8. Vers:&#039;&#039;&#039; Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9-10. Vers:&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;11-12. Vers:&#039;&#039;&#039;  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13-14. Vers:&#039;&#039;&#039; Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;15-16. Vers:&#039;&#039;&#039; Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90648</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
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		<updated>2023-11-13T08:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen,                        1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem.                           5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn,                              10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten                        15  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Eindruck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsanalyse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1-2. Vers:&#039;&#039;&#039; Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3-4. Vers:&#039;&#039;&#039; Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5-6. Vers:&#039;&#039;&#039; Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7-8. Vers:&#039;&#039;&#039; Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9-10. Vers:&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;11-12. Vers:&#039;&#039;&#039;  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;13-14. Vers:&#039;&#039;&#039; Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;15-16. Vers:&#039;&#039;&#039; Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90644</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
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		<updated>2023-11-13T08:11:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Eindruck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsanalyse: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Vers:&#039;&#039;&#039; Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Vers:&#039;&#039;&#039; Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Vers:&#039;&#039;&#039; Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Vers:&#039;&#039;&#039; Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Vers:&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Vers:&#039;&#039;&#039;  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Vers:&#039;&#039;&#039; Nun geht das lyrische Ich durch stille Straßen, welche einen großen Kontrast zu den anfangs erwähnten lauten Straßen darstellen. Dieser Kontrast wird dadurch bestärkt, dass das Ich nun von „junger Hoffnung“ begleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Vers:&#039;&#039;&#039; Die Sorge bedrückt dass Ich in dem Moment zwar nicht mehr, ist allerdings in der Dunkelheit der Gassen immer noch präsent. Das Leben kann als abwechselndes Spiel aus Hoffnung und Sorge beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90638</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
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		<updated>2023-11-13T08:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Eindruck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsanalyse: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Vers:&#039;&#039;&#039; Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Vers:&#039;&#039;&#039; Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Vers:&#039;&#039;&#039; Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Vers:&#039;&#039;&#039; Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass die Sorge sich bereits in den Kindergesichtern widerspiegelt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Vers:&#039;&#039;&#039; Eine Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge beschrieben, in dem Hoffnung Raum findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Vers:&#039;&#039;&#039;  Der Zusammenhalt der Gemeinschaft symbolisiert einen Kontrast zur Sorge, welche sich in die fröhliche Atmosphäre nicht hinein traut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Vers:&#039;&#039;&#039; In der Nacht ruft der Autor nach Mut, um Dunkelheit zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Vers:&#039;&#039;&#039; Die junge Hoffnung begleitet den Autor, während die Sorge vor ihr flieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. Vers:&#039;&#039;&#039; Das Leben wird als ständiger Tanz zwischen Sorge und Hoffnung dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. Vers:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht endet mit dem Bild von Grauheit inmitten der bunten Straßen, betonend, dass die Gemeinschaft Trost spendet{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90633</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90633"/>
		<updated>2023-11-13T07:54:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Eindruck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsanalyse: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Vers:&#039;&#039;&#039; Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. Eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Vers:&#039;&#039;&#039; Die graue Sorge wird mit metaphorischen &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, welche an eine Art Horrorfilm erinnern. Sie bedrücken das Ich mit den Sorgen seiner Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Vers:&#039;&#039;&#039; Der giftige Atem der Sorge befällt die Passanten und verstärkt das Gefühl einer Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Vers:&#039;&#039;&#039; Sogar Kinder, die eigentlich als Symbol für glatte Haut stehen, werden mit faltiger Stirn beschrieben. Es sagt aus, dass &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Vers:&#039;&#039;&#039; Die Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge präsentiert, in dem Hoffnung Raum findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Vers:&#039;&#039;&#039; Die frohen Augen der Gemeinschaft symbolisieren Freude, während die Sorgen draußen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Vers:&#039;&#039;&#039; In der Nacht ruft der Autor nach Mut, um Dunkelheit zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Vers:&#039;&#039;&#039; Die junge Hoffnung begleitet den Autor, während die Sorge vor ihr flieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. Vers:&#039;&#039;&#039; Das Leben wird als ständiger Tanz zwischen Sorge und Hoffnung dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. Vers:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht endet mit dem Bild von Grauheit inmitten der bunten Straßen, betonend, dass die Gemeinschaft Trost spendet{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90631</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung</title>
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		<updated>2023-11-13T07:48:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Eindruck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsanalyse: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Vers:&#039;&#039;&#039; Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge“ an es heranschleicht. eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Vers:&#039;&#039;&#039; Die graue Sorge wird durch metaphorische &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, die das Leid der Mitmenschen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Vers:&#039;&#039;&#039; Der giftige Atem der Sorge berührt die Passanten und verstärkt die Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Vers:&#039;&#039;&#039; Die Auswirkungen der Sorge werden auf den Gesichtern der Jugendlichen betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Vers:&#039;&#039;&#039; Die Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge präsentiert, in dem Hoffnung Raum findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Vers:&#039;&#039;&#039; Die frohen Augen der Gemeinschaft symbolisieren Freude, während die Sorgen draußen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Vers:&#039;&#039;&#039; In der Nacht ruft der Autor nach Mut, um Dunkelheit zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Vers:&#039;&#039;&#039; Die junge Hoffnung begleitet den Autor, während die Sorge vor ihr flieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. Vers:&#039;&#039;&#039; Das Leben wird als ständiger Tanz zwischen Sorge und Hoffnung dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. Vers:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht endet mit dem Bild von Grauheit inmitten der bunten Straßen, betonend, dass die Gemeinschaft Trost spendet{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Rebellion/Emma_D%C3%B6ltz:_Hoffnung&amp;diff=90630</id>
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		<updated>2023-11-13T07:48:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Geh’ ich abends durch die lauten Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleicht die graue Sorge mir zur Seit’:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir, mit den gichtgekrümmten Fingern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Brüder, meiner Schwestern Leid, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haucht, mit ihrem giftgetränktem Atem &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Vorübergeh’nden ins Gesicht, – &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt mir Furchen in den Kinderstirnen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie früh sie junge Körper bricht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tret’ ich ein in die Versammlungshalle, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt die graue Sorge draußen stehn, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn sie wagt es nicht in so viel frohe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffnungsstarke Augen g’rad zu sehn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreit’ ich nachts dann durch die stillen Straßen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht die junge Hoffnung mir zur Seit’,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nur fern, in dunkler Häuser Schatten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flattert scheu der Sorge graues Kleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.&amp;lt;ref&amp;gt;https://dewiki.de/Lexikon/Emma_D%C3%B6ltz#cite_note-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein erster Eindruck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text beschreibt, wie der Autor abends durch die lauten Straßen geht und die Sorgen und Probleme der Menschen sieht. In einer Versammlungshalle findet er Trost und Gemeinschaft, wo die Sorgen draußen bleiben. Die Worte malen ein Bild von Dunkelheit und Problemen, aber auch von Hoffnung und Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht begibt sich der Autor auf einen Spaziergang durch belebte Straßen. Währenddessen wird die &amp;quot;graue Sorge&amp;quot; als Begleiterin präsentiert, die das Leid der Mitmenschen zeigt. In einer Versammlungshalle findet der Autor Schutz vor dieser Sorge, wo die Gemeinschaft Hoffnung und Freude ausstrahlt. Nachts, begleitet von einer positiven Kraft namens &amp;quot;junge Hoffnung&amp;quot;, durchstreift der Autor stille Straßen, während die Sorge im Dunkeln verweilt. Das Gedicht reflektiert über die Wechselhaftigkeit von Sorge und Hoffnung, wobei die Gemeinschaft als Ort der Trostes und positiven Aussicht dargestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsanalyse: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Vers:&#039;&#039;&#039; Das lyrische Ich geht abends durch laute Straßen, wobei sich die „graue Sorge an es heranschleicht. eine angespannte Atmosphäre wird geschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Vers:&#039;&#039;&#039; Die graue Sorge wird durch metaphorische &amp;quot;grauen Finger&amp;quot; dargestellt, die das Leid der Mitmenschen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. Vers:&#039;&#039;&#039; Der giftige Atem der Sorge berührt die Passanten und verstärkt die Bedrohung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. Vers:&#039;&#039;&#039; Die Auswirkungen der Sorge werden auf den Gesichtern der Jugendlichen betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. Vers:&#039;&#039;&#039; Die Versammlungshalle wird als Zufluchtsort vor der Sorge präsentiert, in dem Hoffnung Raum findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. Vers:&#039;&#039;&#039; Die frohen Augen der Gemeinschaft symbolisieren Freude, während die Sorgen draußen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7. Vers:&#039;&#039;&#039; In der Nacht ruft der Autor nach Mut, um Dunkelheit zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;8. Vers:&#039;&#039;&#039; Die junge Hoffnung begleitet den Autor, während die Sorge vor ihr flieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. Vers:&#039;&#039;&#039; Das Leben wird als ständiger Tanz zwischen Sorge und Hoffnung dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;10. Vers:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht endet mit dem Bild von Grauheit inmitten der bunten Straßen, betonend, dass die Gemeinschaft Trost spendet{{Box|Interpretation|* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#1..29%20Der%20erste%20Eindruck|1.) Der erste Eindruck]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#2.%20.29%20Die%20Inhaltsangabe|2. ) Die Inhaltsangabe]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3..29%20Die%20Analyse%3A|3.) Die Analyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3a..29%20Inhaltsanalyse%3A|3a.) Inhaltsanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3b..29%20Sprachanalyse%3A|3b.) Sprachanalyse:]]&lt;br /&gt;
** [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#3c..29%20Formanalyse%3A|3c.) Formanalyse:]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#4..29%20Entstehungshintergrund|4.) Entstehungshintergrund]]&lt;br /&gt;
* [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?#5..29%20Fazit|5.) Fazit]]|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Interpretiert von: [[Benutzer:JoANSG|JoANSG]], [[Benutzer:BeRoNSG|BeRoNSG]], [[Benutzer:JuUNSG|JuUNSG]], [[Benutzer:NoSaNSG|NoSaNSG]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=90276</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-10T07:37:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Mein erster Eindruck&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 11 Versen. Jeder der Verse erzeugt eine gewisse Stimmung, die im folgenden Abschnitt dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1: Das Gedicht beginnt mit dem Titel („Das war’s dann) —&amp;gt; direkter Zusammenhang  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesucht“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (von wem heimgesucht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  durch Ungeliebte und Verfluchte. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Paarreime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Vorhersagen (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fällt auf, dass Vers 1-10 reine Aussagesätze sind. In Vers 11 hingegen wird eine abschließende Frage gestellt, die das Gefühl erzeugt, dass die Zeit des Untergangs/ der Hölle gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl hervorruft.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ingeborg Bachmann: Alle Tage (1952)=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus:  [https://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Bachmann Ingeborg_Bachmann] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikline.org/de/gedichte/alle-tage-265  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Alle Tage“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. Der Titel lässt darauf deuten, dass der Krieg mittlerweile Alltag ist.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der ohne Grund immer weiter geführt wird. Er ist mittlerweile zum Alltag geworden und ein Ende scheint weit entfernt zu sein. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88425</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88425"/>
		<updated>2023-11-06T09:08:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Mein erster Eindruck&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 11 Versen. Jeder der Verse erzeugt eine gewisse Stimmung, die im folgenden Abschnitt dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesucht“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (von wem heimgesucht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  durch Ungeliebte und Verfluchte. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fällt auf, dass Vers 1-10 reine Aussagesätze sind. In Vers 11 hingegen wird eine abschließende Frage gestellt, die das Gefühl erzeugt, dass die Zeit des Untergangs/ der Hölle gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl hervorruft.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ingeborg Bachmann: Alle Tage (1952)=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus:  [https://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Bachmann Ingeborg_Bachmann] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikline.org/de/gedichte/alle-tage-265  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Alle Tage“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. Der Titel lässt darauf deuten, dass der Krieg mittlerweile Alltag ist.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der ohne Grund immer weiter geführt wird. Er ist mittlerweile zum Alltag geworden und ein Ende scheint weit entfernt zu sein. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-06T09:03:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Mein erster Eindruck&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 11 Versen. Jeder der Verse erzeugt eine gewisse Stimmung, die im folgenden Abschnitt dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesucht“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (von wem heimgesucht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  durch Ungeliebte und Verfluchte. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fällt auf, dass Vers 1-10 reine Aussagesätze sind. In Vers 11 hingegen wird eine abschließende Frage gestellt, die das Gefühl erzeugt, dass die Zeit des Untergangs/ der Hölle gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl hervorruft.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ingeborg Bachmann: Alle Tage (1952)=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus:  [https://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Bachmann Ingeborg_Bachmann] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikline.org/de/gedichte/alle-tage-265  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88408</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88408"/>
		<updated>2023-11-06T09:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Mein erster Eindruck&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 11 Versen. Jeder der Verse erzeugt eine gewisse Stimmung, die im folgenden Abschnitt dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesucht“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (von wem heimgesucht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  durch Ungeliebte und Verfluchte. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fällt auf, dass Vers 1-10 reine Aussagesätze sind. In Vers 11 hingegen wird eine abschließende Frage gestellt, die das Gefühl erzeugt, dass die Zeit des Untergangs/ der Hölle gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl hervorruft.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ingeborg Bachmann: Alle Tage (1952)=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus:[https://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Bachmann Ingeborg_Bachmann] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88402</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-06T09:00:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Mein erster Eindruck&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 11 Versen. Jeder der Verse erzeugt eine gewisse Stimmung, die im folgenden Abschnitt dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesucht“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (von wem heimgesucht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  durch Ungeliebte und Verfluchte. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fällt auf, dass Vers 1-10 reine Aussagesätze sind. In Vers 11 hingegen wird eine abschließende Frage gestellt, die das Gefühl erzeugt, dass die Zeit des Untergangs/ der Hölle gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl hervorruft.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ingeborg Bachmann: Alle Tage (1952)=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88393</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-06T08:58:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;Mein erster Eindruck&#039;&#039;:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 11 Versen. Jeder der Verse erzeugt eine gewisse Stimmung, die im folgenden Abschnitt dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesucht“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (von wem heimgesucht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  durch Ungeliebte und Verfluchte. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beinhaltet folgende sprachliche Merkmale:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fällt auf, dass Vers 1-10 reine Aussagesätze sind. In Vers 11 hingegen wird eine abschließende Frage gestellt, die das Gefühl erzeugt, dass die Zeit des Untergangs/ der Hölle gekommen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl hervorruft.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88297</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88297"/>
		<updated>2023-11-06T07:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit 11 Versen. Jeder der Verse erzeugt eine gewisse Stimmung, die im folgenden Abschnitt dargestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesucht“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (von wem heimgesucht?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  durch Ungeliebte und Verfluchte. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachanalyse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht bietet folgende sprachliche Merkmale:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Formanalyse:&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl hervorruft.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88295</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-06T07:20:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachanalyse:&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Formanalyse:&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl erzeugt.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88265</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88265"/>
		<updated>2023-11-05T14:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.                    5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.                             10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachliche Mittel:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Formanalyse:&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse und verwunschene Stimmung. Vor allem durch die plötzliche Unterbrechung der Reime von Vers 9 auf Vers 10 wird in Zusammenhang mit der Aussage „er hat euch im Visier“ ein dramatischer Wandel in der Stimmung erzeugt, der ein unbehagliches Gefühl erzeugt.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88264</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-05T14:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachliche Mittel:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Formanalyse:&#039;&#039;&#039;                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in dem Gedicht verwendeten Reime erzeugen eine etwas mysteriöse Stimmung,                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88262</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-05T14:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachliche Mittel:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Insgesamt&#039;&#039;&#039; unterstützen die sprachlichen Mittel den Inhalt und somit die Wirkung des Gedichts, da prägnante Wörter wie „hetzen“, „zersetzen“, „um euer Leben bangen“ etc. die bedrückende Stimmung unterstreichen. Außerdem gibt es einen extremen symbolischen Vergleich mit der Hölle und der Terror wird als bestehende Übermacht beschrieben.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88261</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-05T14:00:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachliche Mittel:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rhetorische Mittel:&#039;&#039;&#039;         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht kommen die rhetorischen Mittel Personifikation (Vers 9 „Terror wird zur Übermacht“) und Symbol (Vers 11 „Hölle“ = ewige Folter) vor.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88260</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-05T13:53:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachliche Mittel:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ausdrucksvolle (beängstigende) Metaphern (vgl. Vers 5/6 „Bilder werden euch zersetzen“ ; „eure Seele hetzen“)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um den Zeilenstil, der im restlichen Gedicht vorkommt ( Vers- und Satzende stimmen überein).         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88258</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-11-05T13:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachliche Mittel:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Syntax:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Syntax handelt es sich sowohl um ein  Enjambement (Zeilensprung; vgl. V. 3-4) als auch um   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88255</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88255"/>
		<updated>2023-11-05T13:42:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vers 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder erzeugt und Fragen aufwirft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachliche Mittel:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (Vers 3-4; Vers 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen“)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88092</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-10-30T10:21:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; z. 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder und Fragen erzeugt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachliche Mittel:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (z. 3-4; z. 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- prägnante Wörter („Terror“ -&amp;gt; besonders extrem; „werden euch &#039;&#039;zersetzen)&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wortfeld: „brutale“ Redewendungen/ Wörter  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88085</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-10-30T10:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; z. 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder und Fragen erzeugt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sprachliche Mittel:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; einige Reime, die zwischendurch unterbrochen werden (z. 3-4; z. 9-10) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- extremer Vergleich am Ende (Hölle)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88068</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-10-30T09:47:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; z. 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel —&amp;gt; Verwirrung (welche Heimgesuchten?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein —&amp;gt; Beklommenheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden —&amp;gt; Schauder, Unbehagen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der die Welt zur Hölle macht (extremer Vergleich)  —&amp;gt; Angst vor der Zukunft  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Das war’s dann“ geht mit dem Text einher, da sozusagen das Ende der Welt bzw. die Hölle auf Erden beschrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Fazit: Es wird eine Vorhersage zum bevorstehenden Ende der Welt verfasst, die beim Leser Schauder und Fragen erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88025</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-10-30T09:11:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======3a.) Inhaltsanalyse:======&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht konkret?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung aller einzelnen inhaltlichen Aussagen, z.B. kann hier strophen- oder sogar versweise vorgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Darstellung der Wirkung, die die inhaltlichen Aussagen erzeugen, z.B. ob eine bestimmte Stimmung erzeugt wird oder ein Gefühl erweckt oder ein politischer Appell formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Erwartungen weckt die Überschrift?&#039;&#039;&#039; Wie verhalten sich Titel und Text zueinander? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Titel und Text, d.h. Überschrift und Inhalt, können einander entsprechen oder einander widersprechen oder vordergründig gar nichts miteinander zu tun haben. Inwiefern werden die Erwartungen des Titels vom Inhalt erfüllt? Dies gilt es herauszufinden, und sich zu fragen, warum das so gemacht worden sein könnte (Interpretation). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Kernaussage/Botschaft ergibt sich aus dem Inhalt?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Formulierung eines inhaltlichen ersten Fazits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; z. 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 9-11: die schrecklichen Taten grenzen an Terror, der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88018</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-10-30T08:35:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======3a.) Inhaltsanalyse:======&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht konkret?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung aller einzelnen inhaltlichen Aussagen, z.B. kann hier strophen- oder sogar versweise vorgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Darstellung der Wirkung, die die inhaltlichen Aussagen erzeugen, z.B. ob eine bestimmte Stimmung erzeugt wird oder ein Gefühl erweckt oder ein politischer Appell formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Erwartungen weckt die Überschrift?&#039;&#039;&#039; Wie verhalten sich Titel und Text zueinander? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Titel und Text, d.h. Überschrift und Inhalt, können einander entsprechen oder einander widersprechen oder vordergründig gar nichts miteinander zu tun haben. Inwiefern werden die Erwartungen des Titels vom Inhalt erfüllt? Dies gilt es herauszufinden, und sich zu fragen, warum das so gemacht worden sein könnte (Interpretation). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Kernaussage/Botschaft ergibt sich aus dem Inhalt?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Formulierung eines inhaltlichen ersten Fazits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; z. 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“ bezeichnet, die Rede ist von einem beendeten Spiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 3-4: es gibt eine Machtergreifung  der ungeliebten und verfluchten. Diese könnten auch der Grund für die Heimsuchung sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- z. 5-8: es ist die Rede von schrecklichen Bildern, vermutlich Szenarien/Taten, die die Heimgesuchten Entsetzen werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=88010</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-10-30T08:28:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== 3a.) Inhaltsanalyse: ======&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht konkret?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung aller einzelnen inhaltlichen Aussagen, z.B. kann hier strophen- oder sogar versweise vorgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Darstellung der Wirkung, die die inhaltlichen Aussagen erzeugen, z.B. ob eine bestimmte Stimmung erzeugt wird oder ein Gefühl erweckt oder ein politischer Appell formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Erwartungen weckt die Überschrift?&#039;&#039;&#039; Wie verhalten sich Titel und Text zueinander? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Titel und Text, d.h. Überschrift und Inhalt, können einander entsprechen oder einander widersprechen oder vordergründig gar nichts miteinander zu tun haben. Inwiefern werden die Erwartungen des Titels vom Inhalt erfüllt? Dies gilt es herauszufinden, und sich zu fragen, warum das so gemacht worden sein könnte (Interpretation). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Welche Kernaussage/Botschaft ergibt sich aus dem Inhalt?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Formulierung eines inhaltlichen ersten Fazits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039; z. 1-2: Die angesprochene Personengruppe wird als „Heimgesuchte“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<updated>2023-10-30T08:23:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsanalyse:&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3a:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<updated>2023-10-30T08:07:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Vorhersage schlimmer Zeiten, die durch einen Übergriff dunkler Mächte bedingt werden. Die Vorhersage beschreibt unsere zukünftige Welt als Ebenbild der Hölle, schreckliche Ereignisse sollen uns begegnen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
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		<updated>2023-10-30T07:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
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für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltsangabe:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht ist eine Art Erzählung über einen Krieg, der weit entfernt von Fairness ist. Die Hoffnung wird als Auszeichnung für Nichtachtung von Befehlen und anderen Maßnahmen gegen den Krieg beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<updated>2023-10-30T07:42:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mein erster Eindruck:&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Hoffnung“ handelt von einem Krieg, der jegliche Aussichten auf Frieden verdrängt. Ein Ende ist nur dann in Sicht, wenn Befehle missachtet werden und genügend Zeit verstreicht. Beim ersten Betrachten des Gedichts fällt es mir schwer,  ein konkretes Thema herauszulesen (abgesehen von dem explizit erwähnten Krieg). Das Gedicht erzeugt ein bedrückendes Gefühl, da es um einen Krieg ohne sichtbares Ende geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Xshsw1aidq7xyfiz&amp;topic_postId=xshsw1aidu606jh7&amp;topic_revId=xshsw1aidu606jh7&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Xshsw1aidq7xyfiz</title>
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		<updated>2023-10-29T11:03:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:JuUNSG&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:JuUNSG&quot;&gt;&lt;bdi&gt;JuUNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:JuUNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:JuUNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/JuUNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/JuUNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Xshsw1aidq7xyfiz&amp;amp;topic_showPostId=xshsw1aidu606jh7#flow-post-xshsw1aidu606jh7&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Feedback Strophe 3“ (&lt;em&gt;Insgesamt ist euch die Inhaltsangabe zu Strophe 3 gut gelungen. Man könnte vielleicht kleine Änderungen vornehmen, z.B. könnte man im erste…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=87869</id>
		<title>Benutzer:JuUNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JuUNSG&amp;diff=87869"/>
		<updated>2023-10-27T06:22:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuUNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10|Rebellion- ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Samira Schogofa: Das war‘s dann|Samira Schogofa: Das war‘s dann]]; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion/Emma Döltz: Hoffnung|Emma Döltz: Hoffnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Hilfe|[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Wie interpretiere ich ein Gedicht?|Wie interpretiere ich ein Gedicht?]] |Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von: [[Benutzerin:MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Samira Schogofa: Das war‘s dann=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war’s dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei das Spiel, ihr Heimgesuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungeliebten, fromm Verfluchten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergreifen nun die dunkle Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder werden euch zersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden eure Seelen hetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müsst stets um euer Leben bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid ganz in eurer Angst gefangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror wird zur Übermacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat euch immer im Visier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ist die Hölle, wenn nicht hier?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-146.php#1721[1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====1.) Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht? Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Benennung eines Themas oder Leitmotivs und Beschreibung der individuellen Wirkung, die das Gedicht entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus lässt sich - falls gefordert oder gewünscht - eine &#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039; formulieren: Sie könnte der &amp;quot;Schlüssel&amp;quot; zum Geheimnis des Gedichtes sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Mein erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Das Gedicht „Das war‘s dann“ von Samira Schogofa beschreibt eine Art Übergriff dunkler Mächte, der das Leiden der heimgesuchten Menschen bedeutet. Es werden schreckliche Szenarien hervorgesehen und künftige Leben mit der Hölle verglichen. Das Gedicht wirkt aufgrund der unheimlichen „Nachricht“ beängstigend. Formulierungen wie „Bilder werden euch zersetzen“ oder „der Terror wird zur Übermacht“ und „ihr Heimgesuchten“ könnten im Zusammenhang mit dem Titel „Das war‘s dann“ das Ende der Welt bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Emma Döltz: Hoffnung=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg wird nicht mehr erklärt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist alltäglich geworden. Der Held&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist in die Feuerzonen gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uniform des Tages ist die Geduld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Auszeichnung der armselige Stern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Hoffnung über dem Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn nichts mehr geschieht, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das Trommelfeuer verstummt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn der Feind unsichtbar geworden ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der Schatten ewiger Rüstung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Himmel bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird verliehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Flucht von den Fahnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für die Tapferkeit vor dem Freund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Nichtachtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jeglichen Befehls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus: [https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_D%C3%B6ltz Emma Döltz]: &#039;&#039;Die Neue Welt. Illustriertes Unterhaltungsblatt&#039;&#039;. Hamburg 1909, Nr. 31, S. 246.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Rebellion - ein Lyrikprojekt der Jahrgangsstufe 10#cite%20note-2|[2]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkadresse zu diesem Gedicht: [https://www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702 www.lyrikmond.de/gedichte-thema-11-129.php#2702] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Udo Jürgens: „Das ehrenwerte Haus“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn eine wilde ehe, das passt nicht in dieses ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es haben alle unterschrieben; schau dir mal die lange liste an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die frau von nebenan, die ihre lügen nie für sich behalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die vom erdgeschoss, tagtäglich spioniert sie jeden aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch dieser kerl, der seine tochter schlägt, spricht für dies&#039; ehrenwerte haus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann die dicke, die den hund verwöhnt, jedoch ihr eigenes kind vergisst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der alte, der uns stets erklärt, was hier im haus verboten ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und der vom ersten stock, er schaut die ganze zeit zum fenster raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;: In dieser Strophe ist die Rede von einer Langen Liste, auf der alle Nachbarn, deren z.T. nicht ehrenhaften Eigenschaften beschrieben werden, unterschrieben haben, dass die vermeintlich unehrenhafte Ehe der neuen Nachbarn nicht in das Haus passe.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuUNSG</name></author>
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