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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108460</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-06T06:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt man das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in der Tatsache bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_und_aktuale_Unendlichkeit Das Aktual Unendliche]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html aufgerufen am 30.06.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor] (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Mächtigkeit der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleph-Funktion Aleph]“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Mächtigkeit haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reelle_Zahl reellen Zahlen], jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft Sie bereits bis Unendlich gezählt haben, [https://de.wikipedia.org/wiki/Chuck_Norris Chuck Norris] hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108459</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-06T06:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 1. Unendlichkeit in der Philosophie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt man das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_und_aktuale_Unendlichkeit Das Aktual Unendliche]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html aufgerufen am 30.06.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor] (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Mächtigkeit der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleph-Funktion Aleph]“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Mächtigkeit haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reelle_Zahl reellen Zahlen], jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft Sie bereits bis Unendlich gezählt haben, [https://de.wikipedia.org/wiki/Chuck_Norris Chuck Norris] hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-05T19:45:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_und_aktuale_Unendlichkeit Das Aktual Unendliche]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html aufgerufen am 30.06.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor] (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Mächtigkeit der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleph-Funktion Aleph]“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Mächtigkeit haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reelle_Zahl reellen Zahlen], jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft Sie bereits bis Unendlich gezählt haben, [https://de.wikipedia.org/wiki/Chuck_Norris Chuck Norris] hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108456</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T10:28:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_und_aktuale_Unendlichkeit Das Aktual Unendliche]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor] (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Mächtigkeit der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleph-Funktion Aleph]“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reelle_Zahl reellen Zahlen], jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft Sie bereits bis Unendlich gezählt haben, [https://de.wikipedia.org/wiki/Chuck_Norris Chuck Norris] hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T10:25:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 2.1 Georg Cantor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_und_aktuale_Unendlichkeit Das Aktual Unendliche]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor] (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleph-Funktion Aleph]“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reelle_Zahl reellen Zahlen], jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft Sie bereits bis Unendlich gezählt haben, [https://de.wikipedia.org/wiki/Chuck_Norris Chuck Norris] hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108453</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T10:25:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_und_aktuale_Unendlichkeit Das Aktual Unendliche]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleph-Funktion Aleph]“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reelle_Zahl reellen Zahlen], jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft Sie bereits bis Unendlich gezählt haben, [https://de.wikipedia.org/wiki/Chuck_Norris Chuck Norris] hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108452</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T10:23:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_und_aktuale_Unendlichkeit Das Aktual Unendliche]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleph-Funktion Aleph]“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reelle_Zahl reellen Zahlen], jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft sie bereits nach Unendlich gezählt haben, [https://de.wikipedia.org/wiki/Chuck_Norris Chuck Norris] hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108451</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108451"/>
		<updated>2026-07-03T10:22:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_und_aktuale_Unendlichkeit Das Aktual Unendliche]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleph-Funktion Aleph]“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft sie bereits nach Unendlich gezählt haben, [https://de.wikipedia.org/wiki/Chuck_Norris Chuck Norris] hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108449</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T10:17:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_und_aktuale_Unendlichkeit Das Aktual Unendliche]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „[https://de.wikipedia.org/wiki/Aleph-Funktion Aleph]“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft sie bereits nach Unendlich gezählt haben, Chuck Norris hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108448</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T10:13:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist ([https://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_und_aktuale_Unendlichkeit Das Aktual Unendliche]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft sie bereits nach Unendlich gezählt haben, Chuck Norris hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108447</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T10:12:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles Aristoteles] den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Das Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft sie bereits nach Unendlich gezählt haben, Chuck Norris hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108446</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T10:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit] beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Das Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: [[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts-Hotel]]&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft sie bereits nach Unendlich gezählt haben, Chuck Norris hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108445</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T10:05:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar definieren, und wie hat Georg Cantor das Problem der Mächtigkeit verschiedener Mengen in der Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Das Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Hilberts-Hotel&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft sie bereits nach Unendlich gezählt haben, Chuck Norris hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108444</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T10:04:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar wiederlegen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendlichen Zahlen in Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Das Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Hilberts-Hotel&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft sie bereits nach Unendlich gezählt haben, Chuck Norris hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108443</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T09:58:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 3. Fazit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar wiederlegen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendlichen Zahlen in Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Das Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Hilberst-Hotel&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Trivia===&lt;br /&gt;
Egal wie oft sie bereits nach Unendlich gezählt haben, Chuck Norris hat bis zur Unendlichkeit gezählt ... 2-mal&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.radiogong.de/service/themen/100-besten-chuck-norris-witze&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108442</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T09:51:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überabzählbar wiederlegen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendlichen Zahlen in Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange als unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Materie dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Das Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Hilberst-Hotel&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108441</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108441"/>
		<updated>2026-07-03T09:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Das Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der natürlichen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der natürlichen Zahlen, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele unendliche Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Zahlen 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Hilberst-Hotel&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N scheint. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte aufgrund seiner Depressionen ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30- S.31&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Taschner; Das Unendliche - Mathematiker ringen um einen Begriff, S.55&amp;lt;/ref&amp;gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108438</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108438"/>
		<updated>2026-07-03T09:03:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. Sein Mathematikstudium machte er von 1862-1867 in den Städten Berlin, Göttingen und Zürich. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Die Habilitation an der Universität Halle vollbrachte er 1869. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen gelang ihm 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte er durch seine Krankheit ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108436</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T09:02:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist KI generiert |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen belegte er 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte er durch seine Krankheit ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108435</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T09:01:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen belegte er 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte er durch seine Krankheit ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108434</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:59:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen belegte er 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte er durch seine Krankheit ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig. Die Zahlen in der Liste nummerieren wir mit r1, r2, r3, … man kann sie also zählen.      &lt;br /&gt;
[[Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg|zentriert|mini]]&lt;br /&gt;
Jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ändert in der neuen Zahl die n-te Ziffer ab, zum Beispiel wird aus a1 = 5;  a1 = 7. b2 = 3;  b2 =6. c3 = 8;  c3 = 9. Man erhält also eine Zahl, die noch nicht in der Liste vorkommt. Damit veranschaulichte Cantor, dass die reellen Zahlen nicht abzählbar, sondern überabzählbar sind und somit nicht die gleiche Mächtigkeit besitzen, wie die natürlichen Zahlen. Er nannte diese Mächtigkeit Aleph-Eins            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108433</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:51:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog. 1868 belegte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt. Den Beweis einer eindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen belegte er 1873. Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte für ihre Anerkennung, doch konnte er durch seine Krankheit ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht mit einer Eins-zu-Eins-Beziehung verknüpft werden können. Dazu nahm er sich einen Stück der Zahlengerade vor, nämlich 0 und 1.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cantor nahm an, dass man jede Zahl zwischen 0 und 1 als unendliche Dezimalzahl schreiben kann, zum Beispiel:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 = 0,50000000…..  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/3 = 0,33333333….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/pi = 0,318309886….  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun schreibt man diese Zahlen in einer Liste und nimmt an, sie sei vollständig, jedoch konnte Cantor zeigen, dass man immer eine Zahl findet, die nicht in der Liste vorkam. Das funktioniert so:      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Datei:Cantors_zweites_Diagonal.jpg&amp;diff=108431</id>
		<title>Datei:Cantors zweites Diagonal.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Datei:Cantors_zweites_Diagonal.jpg&amp;diff=108431"/>
		<updated>2026-07-03T08:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: Hochgeladen mit VisualEditor Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Cantors Beweis&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:JuKeGMB|JuKeGMB]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108430</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:41:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 2.4 Gibt es eine Liste der reellen Zahlen? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Geboren ist er in St. Petersburg. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzog.  Georg Cantor gilt als der Begründer der Mengenlehre. Er kämpfte ein Leben lang für ihre Anerkennung, doch konnte er durch seine Krankheit ab 1884 dieses Werk nicht mehr mit vollem Elan durchsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Sind die reellen Zahlen abzählbar?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht auf eine Liste passen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:35:37Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Cantor besuchte eine Elementarschule bis er 1856 nach Frankfurt umzogWichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Gibt es eine Liste der reellen Zahlen?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; Durch eine geniale Idee zeigte Cantor, dass alle reellen Zahlen zwischen 0 und 1 nicht auf eine Liste passen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108426</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:31:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 2.4 Gibt es eine Liste der reellen Zahlen? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Gibt es eine Liste der reellen Zahlen?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste vorhanden sind. Die irrationalen Zahlen füllen die Lücken der reellen Zahlenachse &#039;&#039;&#039;R.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108425</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 2.4 Gibt es eine Liste der reellen Zahlen? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Gibt es eine Liste der reellen Zahlen?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei, welche noch nicht in der Liste &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Gibt es eine Liste der reellen Zahlen?===&lt;br /&gt;
Die Liste der Brüche beinhaltet bereits einige der reellen Zahlen, jedoch gibt es auch Zahlen wie pi und Wurzel zwei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108423</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:26:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4 Gibt es eine Liste der reellen Zahlen?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108419</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:20:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
===2.4===&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft Sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108416</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik zeigt, dass wenn man jede Zahl der Menge N mit einem Bruch aus der Menge Q zuordnet, dass es gleich viele Brüche sowie ganze Zahlen gibt und sie die gleiche Gewichtung haben. Um keinen Bruch zu vergessen hatte Cantor die Liste so erstellt.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<updated>2026-07-03T08:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===4. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108412</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:12:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2.Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.1 Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ordnet jedem Bruch eine ganze Zahl zu und um keinen Bruch zu vergessen geht er so wie in der Grafik gezeigt vor . Außerdem zeigt die Grafik, dass wenn jede Zahl der Menge N einem Bruch der Menge Q gehört, wieder Aleph Null vorliegt.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108411</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:11:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif|mini|200x200px|&amp;lt;ref&amp;gt;https://joergresag.hier-im-netz.de/mybk3htm/chap56.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ordnet jedem Bruch eine ganze Zahl zu und um keinen Bruch zu vergessen geht er so wie in der Grafik gezeigt vor . Außerdem zeigt die Grafik, dass wenn jede Zahl der Menge N einem Bruch der Menge Q gehört, wieder Aleph Null vorliegt.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T08:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt. Um das Verhältnis dahinter zu verstehen, erstellte Cantor sein Prinzip so:        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
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		<title>Datei:Cantor abzählbare Brüche.gif</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Cantor abzählbare Brüche&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:JuKeGMB|JuKeGMB]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108406</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Strecke gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Grade gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Grade gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts Hotel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Gardner: [https://www.amazon.de/Mathematischer-Karneval-Martin-Gardner/dp/3550076754 Mathematischer Karneval] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Crilly: [https://www.amazon.de/50-Schl%C3%BCsselideen-Mathematik-Schlusselideen/dp/3827421187 50 Schlüsselideen der Mathematik] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108403</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Grade gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א_0(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts Hotel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Gardner: [https://www.amazon.de/Mathematischer-Karneval-Martin-Gardner/dp/3550076754 Mathematischer Karneval] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Crilly: [https://www.amazon.de/50-Schl%C3%BCsselideen-Mathematik-Schlusselideen/dp/3827421187 50 Schlüsselideen der Mathematik] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108402</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T07:18:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Grade gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann man die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts Hotel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Gardner: [https://www.amazon.de/Mathematischer-Karneval-Martin-Gardner/dp/3550076754 Mathematischer Karneval] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Crilly: [https://www.amazon.de/50-Schl%C3%BCsselideen-Mathematik-Schlusselideen/dp/3827421187 50 Schlüsselideen der Mathematik] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108401</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T07:15:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Grade gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini|500x500px]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann ma die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts Hotel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Gardner: [https://www.amazon.de/Mathematischer-Karneval-Martin-Gardner/dp/3550076754 Mathematischer Karneval] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Crilly: [https://www.amazon.de/50-Schl%C3%BCsselideen-Mathematik-Schlusselideen/dp/3827421187 50 Schlüsselideen der Mathematik] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108400</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T07:14:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. |600x600px]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Grade gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann ma die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts Hotel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Gardner: [https://www.amazon.de/Mathematischer-Karneval-Martin-Gardner/dp/3550076754 Mathematischer Karneval] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Crilly: [https://www.amazon.de/50-Schl%C3%BCsselideen-Mathematik-Schlusselideen/dp/3827421187 50 Schlüsselideen der Mathematik] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108399</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T07:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Grade gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen? Es ist auf jeden Fall möglich die beiden Mengen in eine Beziehung zu binden, aber nur wenn man zweidimensional denkt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann ma die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts Hotel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Gardner: [https://www.amazon.de/Mathematischer-Karneval-Martin-Gardner/dp/3550076754 Mathematischer Karneval] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Crilly: [https://www.amazon.de/50-Schl%C3%BCsselideen-Mathematik-Schlusselideen/dp/3827421187 50 Schlüsselideen der Mathematik] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108398</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T06:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Grade gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N. Wenn man N als eine Teilmenge von Q ansieht, dann ist Q wirklich größer, doch kann man Q wirklich in eine Eins-zuEins-Beziehung stellen?    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann ma die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts Hotel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Gardner: [https://www.amazon.de/Mathematischer-Karneval-Martin-Gardner/dp/3550076754 Mathematischer Karneval] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Crilly: [https://www.amazon.de/50-Schl%C3%BCsselideen-Mathematik-Schlusselideen/dp/3827421187 50 Schlüsselideen der Mathematik] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108397</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T06:33:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Grade gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini]][[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N, wenn &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann ma die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts Hotel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Gardner: [https://www.amazon.de/Mathematischer-Karneval-Martin-Gardner/dp/3550076754 Mathematischer Karneval] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Crilly: [https://www.amazon.de/50-Schl%C3%BCsselideen-Mathematik-Schlusselideen/dp/3827421187 50 Schlüsselideen der Mathematik] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Gymnasium_Marktbreit/Wissenschaftswoche_2026/11aMathe&amp;diff=108396</id>
		<title>Gymnasium Marktbreit/Wissenschaftswoche 2026/11aMathe</title>
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		<updated>2026-07-03T06:14:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;JuKeGMB: /* 2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Wie lassen sich die mathematischen Unendlichkeiten, abzählbar oder überzählbar beweisen, und wie hat Georg Cantor das Problem der unendliche Mathematik revolutioniert?  &amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Unendlichkeit.png|zentriert|mini|Dieses Bild ist durch mich (Julius Kern) KI generiert und daher mein geistiges  Eigentum. ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gemini 3.5 Flash; Prompt: erstell mir ein simples bild, was die unendlichkeit beschreibt mit einer Männlichen Person.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Unendlichkeit beschreibt im Grunde die Aufhebung von endlichen, sie ist das direkte Gegenteil von den Grenzen, und galt lange also unbegreiflich. Doch durch einige Mathematiker revolutionierten sich die Methoden, wodurch man die Unendlichkeit besser nachvollziehen konnte.&lt;br /&gt;
===1. Unendlichkeit in der Philosophie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://www.swr.de/swrkultur/wissen/revolution-in-der-mathematik-die-entdeckung-der-unendlichkeit-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
In der Philosophie beschreibt das Unendliche, als das unbestimmbare, undefinierbare, allumfassende und das transzendente. Vor 1870 galt das Unendliche wirklich als unbeschreibbar, und bereits in der Antike, haben sich Menschen wie Aristoteles den Kopf darüber zerbrochen, was die Unendlichkeit in den Tatsachen bedeutet. Der Philosoph Aristoteles teilte das Unendliche vorerst, in für ihn zwei Teile, um die Matrix dahinter besser zu Verstehen. Auf der einen Seite sah er die Art, welche vom Menschen verstanden werden kann, nämlich die des unendlichen Wachstums, also ohne Grenzen. Die andere mögliche Vorstellung war für ihn, eine Unendlichkeit, die bereits vorhanden ist (Aktual Unendliche).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;   &lt;br /&gt;
===2. Georg Cantor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;https://cantorgymnasium.de/chronikseiten/cantor/&amp;lt;/ref&amp;gt;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Cantor, Wikimedia Common.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Georg_Cantor_(Portr%C3%A4t).jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Georg Cantor (03.03.1845 - 06.01.1918), war ein Mathematiker, der sich viel mit der Mengenlehre auseinandersetzte. Wichtige  Werke:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872: Hauptarbeit über trigonometrische Reihen in Halle&lt;br /&gt;
* 1873: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den natürlichen und positiv rationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1874: Beweis der Abzählbarkeit der algebraischen Zahlen wurde im Crelleschen Journal veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* 1877: Beweis einer eineindeutigen Zuordnung zwischen den Punkten eines Einheitsquadrates und den irrationalen Zahlen&lt;br /&gt;
* 1879-1883: Arbeit mit dem Titel “Über lineare unendliche Punktmanigfaltigkeiten”, die in sechs Teile gegliedert war&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2.1 Das Problem der Unendlichkeit, in der Mathematik ===&lt;br /&gt;
Viele Mathematiker stellten Theorien auf, um die Unendlichkeit zu beweisen. Allerdings gab es einige Fehler, bei der Suche nach der Erkenntnis. Der Mathematiker Martin Gardner, hat in seinem Buch „Mathematischer Karneval“ in dem Kapitel „Aleph-Null und Aleph-Eins“, die Problematik geschildert. Die Grundlage seiner Theorie war, dass wenn es unendlich viele Zahlen, auf einer endlichen Grade gibt, dass ab irgendeinem Wert der Platz für die Punkte der ganzen Zahlen nicht mehr ausreichend ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Gardner; Mathematischer Karneval; S.34-35&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
===2.2 Die Unendlichkeit zählen===&lt;br /&gt;
Cantor löste das Problem, indem er die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel sah. Für ihn gab es die Zahlen nur als Menge; er hat zum Beispiel von einer Menge &#039;&#039;&#039;N&#039;&#039;&#039; gesprochen,  welche als N ={1; 2; 3; 4; 5; 6; 7;…} definiert wird. Diese Menge teilte er auch noch in zwei Gruppen auf, einmal die Menge &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ={1; 3; 5; 7; …} für die ungeraden Zahlen und die Menge &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; ={2; 4; 6; 8; …} für die geraden Zahlen. Daraufhin stellte er sich die Frage, ob es gleich viele gerade wie ungerade Zahlen gibt, der gesunde Menschenverstand hätte die Frage auf jeden Fall bejaht, wie auch Cantor selbst. Das Problem trat erst auf, als er sich Gedanken darüber machte, ob die geraden Zahlen so oft vorkommen, wie alle Zahlen der Menge N, hier würde der normale Mensch sicherlich zweifeln und der Meinung sein, dass es doppelt so viele Zahlen der Menge der Positiven, wie die der Menge G gibt. Cantor zeigte jedoch auf, dass alle Zahlen in einer Beziehung zu einander stehen. In folgender Grafik lässt sich das ungefähr so verbildlichen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.28- S.29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerade Ungerade .jpg|zentriert|mini]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;[[Datei:Gerade Ganze.jpg|zentriert|mini]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überraschender Weise stellt man fest, dass genau so viele ganze Zahlen wie gerade Zahlen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Macht und Gewichtungen der Mengen zu bestimmen, setzte Cantor die neue Schreibweise card{a, b, c, …}, wenn die Mengen in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N stehen, schreibt man es mit dem Symbol  א(ausgesprochen „Aleph“). In der mathematischen Schreibweise erhält man card(N)=card(G)=card(U)=א.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung aus den Zusammenhängen war für Cantor war, dass sobald eine Menge in einer Eins-zu-Eins-Beziehung zu N steht, die Zahlenfolge abzählbar ist, Beispiel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste besitzt die Punkte 1; 3; 5 ;7; … , daraufhin weiß man, dass wenn man eine Zeile weiter geht immer eine nächsthöhere ungerade Zahl auftaucht und davon halt im Verlauf unendlich viele.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Crilly; 50 Schlüsselideen Mathematik, S.29 - S.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===2.3 Gibt es abzählbar unendlich viele Brüche?===&lt;br /&gt;
Cantor gab die Menge der Brüche mit &#039;&#039;&#039;Q&#039;&#039;&#039; an, welche größer ist als die Menge N, wenn &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Fazit===&lt;br /&gt;
Schlussendlich kann ma die Aussage tätigen, dass egal wie oft sie oder Cantor bis unendlich gezählt haben, Chuck Norris tat dies bereits zweimal.&amp;lt;ref&amp;gt;Inspiration durch Herrn Amberger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Siehe auch===&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Unendlichkeit Unendlichkeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor Georg Cantor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[wikipedia:Hilbert&#039;s_paradox_of_the_Grand_Hotel|Hilberts Hotel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Gardner: [https://www.amazon.de/Mathematischer-Karneval-Martin-Gardner/dp/3550076754 Mathematischer Karneval] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Crilly: [https://www.amazon.de/50-Schl%C3%BCsselideen-Mathematik-Schlusselideen/dp/3827421187 50 Schlüsselideen der Mathematik] kaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Quellen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>JuKeGMB</name></author>
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