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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-12T15:34:52Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Stunde_Null&amp;diff=23852</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null</title>
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		<updated>2020-06-16T08:31:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Stunde Null“ in Hamburg:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:DDR BRD Zonengrenze Detail 1978.jpg|DDR BRD Zonengrenze Detail 1978]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Detail: Schild &amp;quot;Halt. Hier Zonengrenze. Bundesgrenzschutz&amp;quot; zur Demarkation der Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland BRD und der Deutschen Demokratischen Republik DDR, 1978 fotografiert von der westdeutschen Seite aus., Angela Stascheit, Lizenz‘‘ [https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en CC BI 3.0]‘‘‘, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DDR_BRD_Zonengrenze_Detail_1978.jpg Wikimedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Stunde Null&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: AG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Definition „Stunde Null“:&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;lt;u&amp;gt;„Stunde Null“ beschreibt die Ereignisse vom 8. und 9. Mai 1945, &amp;lt;/u&amp;gt; die Zeit kurz nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte sowie den frühsten Abschnitt der unmittelbaren Nachkriegszeit in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;lt;u&amp;gt;„Stunde Null“ soll den totalen Zusammenbruch des dritten Reichs &amp;lt;/u&amp;gt; und die unmittelbaren Ereignisse nach dem Zerfall des dritten Reichs &amp;lt;u&amp;gt;wiedergeben. &amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;lt;u&amp;gt;„Stunde Null“ gibt es auch in der Militärsprache.&amp;lt;/u&amp;gt; Der Begriff bezeichnet eine festgelegte Uhrzeit, die geheim bleiben soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;lt;u&amp;gt;&amp;quot;Stunde Null&amp;quot; wurde nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals in der Literatur verwendet.&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;quot;Stunde Null&amp;quot; will hier sagen, dass die Zerschlagung des NS-Staates einen radikalen und vollständigen Umbruch der deutschen Gesellschaft mit sich gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In der Geschichte gab und gibt es keine „Stunde Null“.&amp;lt;/u&amp;gt; Jeder Deutsche trägt ein Stück Vergangenheit und auch die Verantwortung mit sich, für das was im Dritten Reich geschehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Die Stunde Null:&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen des Zweiten Weltkrieges sind schrecklich und es lässt sich mit Worten nicht beschreiben, wie viel Leid dieser von Deutschen begonnene Krieg über die ganze Welt gebracht hat. Die Menschen hungerten, hatten durch das Zerbomben der Häuser keine Wohnungen, waren krank, müde, voller Schmerz und es gab viel Ungewissheit. Die Menschen wussten nicht mehr wie es weitergehen sollte und was mit ihnen geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Stunde Null“     beschreibt auch das grausame Gefühl der Familien die ihre Angehörigen im Krieg verloren hatten oder schwer verletzt wurden. Die Panik vor einem weiteren Krieg war zu spüren und alle hatten Angst, dass es zu einem kalten Krieg zwischen der Sowjetunion und dem Westen kam, da es immer wieder Streitigkeiten bei der Aufteilung Deutschlands und dem Zusammenleben gab. Der Begriff Stunde Null bezieht sich ebenfalls auf die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht und den vollständigen Zusammenbruch des ehemaligen NS-Staates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Nachkriegszeit/Politik:&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kapitulation Deutschlands übernahm der Alliierte Kontrollrat, bestehend aus den vier Oberbefehlshabern der vier Siegermächte; USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion, die politische Führung und die Regierungsgeschäfte für Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alliierte Kontrollrat hatte die Aufgabe, zumindest notdürftig eine Verwaltung in den einzelnen Zonen einzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Potsdamer Abkommen und Potsdamer Erklärung&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieser Konferenz in Potsdam mündeten in dem Potsdamer Abkommen bezüglich aller Entscheidungen, die Deutschland betrafen und in der Potsdamer Erklärung, die das weitere Vorgehen gegenüber Japan beschrieb. Gemeinsam wurde beschlossen, dass Deutschland entnazifiziert, entmilitarisiert, demokratisiert und dezentralisiert werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1945 bis 1949 ist Deutschland in vier Besatzungszonen eingeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Amerikanische Besatzungszone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Britische Besatzungszone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Französische Besatzungszone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sowjetische Besatzungszone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sowjetischen Besatzungszone standen als Reparationsmaßnahmen intensive Industriedemontagen im Vordergrund. Die UdSSR hatte Hauptlast beim Kampf gegen das nationalistische Deutschland getragen (ca. 22 Millionen sowjetische Zivilisten und Soldaten starben während des Krieges).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgte die Demontagen von Fabriken und schließlich einigte man sich, die Fertigprodukte als Reparationsleistungen an die UdSSR zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Der Marshallplan&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amerikaner erkannten, dass sich Westeuropa nur mit einem wirtschaftlich starken Deutschland sicher fühlen kann. Der Außenminister G.C. Marshall, unterstützte die europäische Wirtschaft. Die Amerikaner dachten, eine deutsche Wirtschaft, die eigenständig arbeitet, sei nicht mehr auf Hilfe der Besatzungsmächte angewiesen („Hilfe zur Selbsthilfe“). Europa wurde der Absatzmarkt für amerikanische Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die USA und England einigten sich auf eine gemeinsame Politik in ihren Besatzungszonen, während die Sowjetische Seite eigene kommunistische Politik machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wurden die Gebiete in die DDR (Deutsche Demokratische Republik) und die BRD (Bundesrepublik Deutschland) aufgeteilt. Die Ziele der BRD waren die Wiedererlangung der Souveränität und die Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigung musste aber zunächst zurückgestellt werden, da sich die BRD erst mit Konrad Adenauer das Vertrauen der Westmächte gewinnen musste. Da der Lebensstandard in der DDR deutlich schlechter war als in der BRD flohen viele Leute in die BRD. Damit nicht noch mehr flohen, wurde eine Mauer gebaut, die die BRD und die DDR voneinander trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;„Stunde Null“ in Hamburg:&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Hamburg 1945 - Operation Gomorrah (Hamburg 1945 - The Operation Gomorrah) - geo.hlipp.de - 30659.jpg|Hamburg 1945 - Operation Gomorrah (Hamburg 1945 - The Operation Gomorrah) - geo.hlipp.de - 30659]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Hamburg 1945 - Operation Gomorrah (Hamburg 1945 - The Operation Gomorrah), Oxfordian Kissuth on geo.hlipp.de, Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en CC BY-SA 2.0]&#039;&#039;&#039;,via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hamburg_1945_-_Operation_Gomorrah_(Hamburg_1945_-_The_Operation_Gomorrah)_-_geo.hlipp.de_-_30659.jpg Wikimedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gauleiter Karl Kaufmann verkündete im Radio die Kapitulation Hamburgs. Die siebte Panzerdimension Großbritanniens rückte von den Elbbrücken bis in die Hamburger Innenstadt zum Rathaus vor, sie besetzten somit strategisch kluge Standpunkte. Am Rathaus wurde die Stadt dann auch übergeben und unterlag dann der Führung Großbritanniens. Somit war für Hamburg der II. Weltkrieg vorüber und man konnte die sowieso schon stark zerstörte Stadt vor einem Häuserkampf bewahren. Vom Frieden war in der stark gezeichneten Stadt aber noch nichts zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Gegenwärtige Relevanz der „Stunde Null“======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TaS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Stunde Null“ ist ein wichtigstes Ereignis des 20 Jahrhunderts. Es beschreibt das Ende des „Dritten Reichs“ und den Beginn der Nachkriegszeit, damit auch die gemischten Gefühle von Befreiung, Angst, Freude und Not.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Stunde Null“ ist ein einmaliges Ereignis und somit nicht direkt in der Gegenwart relevant. Vor allem auch das Schuldgefühl der Bürger und der Glaube, dass jeder Teil daran hatte. Diese Schuldgefühle plagen die Bürger heutzutage nicht mehr, jedenfalls nicht die, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren sind. Man sieht sich nicht als mitverantwortlich für den Krieg, aber ist natürlich aufgrund der vergangenen Ereignisse achtsamer und man kann etwas dazu beitragen, dass es sich nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch beschreibt die „Stunde Null“ auch den Umbruch der deutschen Gesellschaft, und die Folgen davon spüren wir heute immer noch. In dem Sinne ist die „Stunde Null“ heute immer noch relevant, denn damals wurde neben der DDR auch noch die BRD gegründet und in dieser leben wir heute, auch wenn sich natürlich über die Jahre einiges verändert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist der Begriff „Stunde Null“ auch ein Begriff aus der Militärsprache, der heute immer noch im Gebrauch ist. Der Begriff bezeichnet eine geheime Uhrzeit. Die Relevanz des Begriffs ist dementsprechend heute immer noch aktuell, nur nicht direkt in dem Sinne als Wendepunkt, sondern als Begriff, der etwas anderes bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Stunde Null“ beschreibt auch die Gefühle der Menschen, die während der Nachkriegszeit empfunden wurden, dazu zählt auch die Angst vor einem neuen Krieg bzw. es bestand auch die Gefahr eines Kalten Kriegs. Ist die Angst vor einem weiteren Krieg heute immer noch präsent? Theoretisch ja, obwohl Angst eher da das falsche Wort ist. Jedoch ist der Gedanke, dass es ein Krieg ausbrechen könnte in den Gedanken der Menschen vorhanden, aber es ist kein Gedanke, der sie mit Furcht erfüllt, sondern lediglich eine Möglichkeit. Aber die Möglichkeit, dass ein neuer Krieg von Deutschland ausgeht, ist eher unwahrscheinlich, jedoch, dass Deutschland an dem Krieg beteiligt sein wird, ist durchaus vorstellbar, allein schon aufgrund der vielen Bündnisse, die Deutschland hat, wie die EU oder die Nato.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen ist die „Stunde Null“ heute immer noch relevant, zwar nicht so direkt wie vor 75 Jahren, aber durch bestimmte Ereignisse oder Gefühle doch noch in der Wahrnehmung der Menschen, wenn auch eher unterbewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Literaturverzeichnis&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kein eindeutiger Autor, ‘‘Stunde Null‘‘, https://de.wikipedia.org/wiki/Stunde_Null Wikipedia], kein Datum angegeben (06.04.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kein eindeutiger Autor, ‘‘Was ist die „Stunde Null“ eigentlich?‘‘ , ZEIT KLICKS,  [https://www.zeitklicks.de/brd/zeitklicks/zeit/politik/frag-doch-mal-1/was-ist-die-stunde-null-eigentlich/ ZEIT KLICKS], 2012 (03.04.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kein eindeutiger Autor, ‘‘Stunde Null in Hamburg – 3. Mai 1945’’ [https://www.youtube.com/watch?v=yDsWGWPLmu4 YouTube (HAMBURG CHANNEL)],  30.04.2015 (06.04.2020). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Till Stetter, Steffen Heil, Alexander Giesecke, Steffen Heil, Die Teilung ‘‘Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg - Die Bipolaren Welt nach 1945‘‘, [https://www.youtube.com/watch?v=m4qDCLHEaXs YouTube (Geschichte – simpleclub)], 13.05.2018 (03.04.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Robin Brunold, Die These der totalen Selbstaufgabe – ‘‘Gab es 1945 in Deutschland eine Stunde Null‘‘, [https://www.geschichte-lernen.net/gab-es-1945-eine-stunde-null/ Geschichte-lernen.net], 02.08.2013 (05.04.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kein eindeutiger Autor, ‘‘Was ist die „Stunde Null?‘‘, [https://www.wasistwas.de/details-geschichte/was-ist-die-stunde-null.html WAS IST WAS],  kein Datum angegeben (03.04.2020).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Widerstand_gegen_den_NS&amp;diff=23782</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Widerstand gegen den NS</title>
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		<updated>2020-06-14T15:24:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiedertand gegen den NS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Wiedertand gegen den NS&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: RK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur NS -Zeit gab es nicht nur Befürworter, sondern auch Gegner, die sich dem Regime wiedersetzten. Die Formen des Widerstandes waren aber sehr unterschiedlich und reichten vom nonkonformen Verhalten in der Gesellschaft, wie dem Hören von Feindsendern oder verbotenen Musikrichtungen, dem Verweigern des Hitlergrußes über Fluchthilfe verfolgter Mitbürger bis hin zum Attentat. Die Personen und Gruppen des Widerstandes kamen aus allen Schichten der Bevölkerung. Es gab Widerstand in der Arbeiterschaft, in allen politischen Lagern, aus den Reihen der Kirchen und der jüdischen Gemeinden und an den Universitäten. Teilweise waren die Widerständler organisiert, teilweise waren es Einzelkämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Die Bekanntesten Widerstandsgruppen und -kämpfer&#039;&#039;&#039;===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Die weiße Rose&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiße Rose war eine Gruppe von Studenten, die sich 1942 um Hans und Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf und ihren Professor Kurt Huber in München gebildet hatte. Aus Protest gegen den Nationalsozialismus verteilten sie Flugblätter, hauptsächlich an der Münchener Universität. 1943, beim Verteilen des 6. Flugblattes wurden die Geschwister Scholl entdeckt und verhaftet. Im Verlauf des Jahres wurden sie und andere führende Mitglieder zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Hamburg bildete sich 1942 eine Gruppe der weißen Rose, die über Traute Lafrenz und Hans Leipelt Kontakt zu den Münchner Studenten hatte. 1943 kamen auch sie unter Beobachtung der Gestapo und mehr als 20 Mitglieder wurden verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Georg Elser&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
[[File:Gestapo-Akte Georg Elser (Delikt).jpg|Gestapo-Akte Georg Elser (Delikt)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Gestapo-Akte vom 1. Dezember 1939&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, 1939 Personalakte von Georg Elser nach dem Anschlag, Staatspolizeileitstelle Düsseldorf, Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gestapo-Akte_Georg_Elser_(Delikt).jpg Wikimedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiner Georg Elser beschloss 1938 Hitler und andere führende nationalsozialistische Politiker zu töten. Wochenlang bereitete er den Anschlag vor und präparierte dafür Sprengköpfe. Er plante den Anschlag für den 8. November 1939, wo Hitler im Bürgerbräukeller in München eine Rede halten wollte, anlässlich des Jahrestages seines Putschversuches von 1923. Hitler entging dem Anschlag nur, da er ein paar Minuten früher den Raum verließ als geplant. Der Einzeltäter Elser wurde bei seiner Flucht in die Schweiz verhaftet und kam in Isolationshaft. Am 9. April 1945 wurde er wenige Wochen vor Kriegsende im Konzentrationslager Dachau ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Der Kreisauer Kreis&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder des Kreisauer Kreises trafen sich seit 1940 in Berlin, auf dem schlesischen Gut Kreisau und in München. Die Männer und Frauen aus ganz verschiedenen Schichten kamen ins Gespräch über die politische Neuordnung Deutschlands nach dem Untergang des Dritten Reiches. Die führenden Mitglieder waren Helmuth James Graf von Moltke und Peter Graf York von Wartenburg. Einige Mitglieder der Gruppe schlossen sich den Regimegegnern um Stauffenberg an, die ein Attentat auf Hitler planten. Am und nach dem 20. Juli 1944 wurden viele Mitglieder des Kreises zum Tode verurteilt und nur wenige konnten letztendlich die Nachkriegsordnung mitgestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Die Rote Kapelle&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren bildete sich in Berlin eine Gruppe, die maßgeblich von Arvid und Mildred Harnack und Harro und Libertas Schulze-Boysen geprägt wurde. Es entstanden Diskussions- und Schulungskreise und es bildete sich ein loses Netzwerk mit sieben Widerstandkreisen und mit über 150 Anhängern. Sie halfen Verfolgten, dokumentierten Gewaltverbrechen der Nationalsozialisten und verbreiteten Flugblätter. Später, 1940, wurden über Harnack und Schulze-Boysen Informationen an die Sowjetunion weitergegeben. 1942 kam die „Rote Kapelle“ unter Beobachtung der Gastapo und wurde als Spionageorganisation der Sowjetunion bezeichnet. Die Mitglieder wurden angeklagt und über 50 Mitglieder zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Das Attentat vom 20. Juli 1944&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
[[File:VStauffenberg vQuirnheim.jpg|VStauffenberg vQuirnheim]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Links) und Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim&#039;&#039;&#039;, unbekannter Fotograf, Lizenz: [https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit#Public_Domain Public Domain], via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:VStauffenberg_vQuirnheim.jpg Wikimedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Generalstabsoffizier Carl Schenk Graf von Stauffenberg plante, nachdem er den verbrecherischen Charakter der Nationalsozialisten erkannt hatte, ein Attentat auf Hitler. Anfang Juli 1944 entschied sich Stauffenberg das Attentat zu wagen. Nachdem die ersten beiden Attentatsversuche am 11. und 15. Juli abgebrochen werden mussten, schaffte es Stauffenberg am 20. Juli den Sprengkörper in das „Führerhauptquartier Wolfschanze“ zu schmuggeln. Während einer Lagebesprechung um 13:00 Uhr explodierte der Sprengkopf. In Berlin zurückgekehrt musste Stauffenberg feststellen, dass der Anschlag erfolglos war. Noch in derselben Nacht wurde er zusammen mit Werner von Haefften und anderen Mitverschwörern im Bendlerblock in Berlin von Generaloberst Friedrich Fromm erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Widerstand der Kirchen&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus den Reihen der Kirche gab es Widerstand. Vor allem einzelne Personen wiedersetzten sich dem Nationalsozialismus, wie zum Beispiel Georg Angermeier. Er versuchte die Bischöfe dazu zu bewegen, gegen das NS-Regime zu handeln. Auch Bischöfe stellen sich zur Wehr.  Der katholische Bischof von Münster Clemens August Graf von Galen predigte gegen die Gewaltverbrechen der Gastapo, gegen die Ermordung von Patienten in Heil- und Pflegeanstalten und gegen die Beschlagnahmung von Klöstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 schlossen sich protestantische Gläubige zum Pfarrernotbund und 1934 zur Bekennenden Kirche zusammen. Sie stellten sich damit gegen die nationalsozialistischen „Deutschen Christen“. Unter ihnen war auch der Theologe Dietrich Bonhoeffer, der im April 45 im KZ ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 startete die NS-Führung Kampagnen gegen Priester und Ordensleute. Viele Christen distanzierten sich gegen den Nationalsozialismus, vor allem nach der Tötung von Patienten in Heil,- und Pflegeeinrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von den Zeugen Jehovas gab es Widerstand, wie zum Beispiel von Johannes Harms, der wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ am 7.November 1940 zum Tode verurteilt wurde. Insgesamt fielen mehr als 1.200 Zeugen Jehovas dem Nationalsozialisten zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Fazit und Einordung&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies sind nur einige Personen und Gruppen, die sich dem Nationalsozialismus widersetzt haben. Es gäbe noch viele weitere Personen, die ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben. Darunter auch viele stille Helden, deren Namen heute vielleicht niemand mehr kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Literaturverzeichnis&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Benz, Wolfgang: „Der deutsche Widerstand gegen Hitler“, München 2014&lt;br /&gt;
#Ulrich Cartarius: Opposition gegen Hitler. Deutscher Widerstand 1933 – 1945“, Berlin 1984&lt;br /&gt;
#Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Hrsg.): „Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die Dauerausstellung im Überblick“, Berlin 2018.&lt;br /&gt;
#Ders.: „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“, Berlin 2014.&lt;br /&gt;
#Ders.: „Widerstand aus christlichem Glauben“, Berlin 2018.&lt;br /&gt;
#Ders.: „Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939“, Berlin 2014.&lt;br /&gt;
#Ders.: „Die Rote Kapelle“, Berlin 2014.&lt;br /&gt;
#Ders.: „Die weiße Rose“, Berlin 2018.&lt;br /&gt;
#Ders.: „Der Kreisauer Kreis“, Berlin 2018.&lt;br /&gt;
#Ders.: „Stauffenberg und das Attentat vom 20. Juli 1944“, Berlin 2018&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Erziehung_nach_Auschwitz&amp;diff=23781</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erziehung nach Auschwitz</title>
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		<updated>2020-06-14T15:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Erziehung nach Auschwitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Erziehung nach Auschwitz====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Thema: Erziehung nach Auschwitz&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie kann man eine Wiederholung von Auschwitz verhindern?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-   Eine deutliche Aufklärung in der Grundschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-   Aufklärung soll die allererste Erziehung sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-   Man muss verstehen wie es zu dem Holocaust kam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: LJ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Heutige Erziehung und Maßnahmen:=====&lt;br /&gt;
Das Konzentrationslager von Auschwitz und die dort statt gefundene Auslöschen von den Juden, ist einer der grausamsten Taten der Menschheit. Das ist eigentlich jedem bewusst. Jeder hat dieses Thema schonmal behandelt, sei es in der Schule, mit den Eltern oder an Hand von Selbstrecherche. Doch um sicher zu gehen, dass so etwas nie wieder passiert, muss man nach Theodor Adorno erkennen, wie es dazu kam. Theodor Adorno war ein Philosoph der als Hauptvertreter von kritischen Theorien und Denkweisen bekannt wurde. Wir Menschen haben uns  seit dem zweiten Weltkrieg nicht sehr viel verändert, denn wir handeln und denken immer noch ähnlich. Zwar hat jeder verstanden wie schlimm diese Tat der Nazis war, und es ist sogar verboten worden den Holocaust zu leugnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Gefahren aus der Sicht von Theodor Adorno:=====&lt;br /&gt;
Doch was für Theodor Adorno eine Gefahr darstellt, ist das es auch eine andere Minderheit treffen könnte. Und da man Auschwitz nur mit den Nazis und Juden verbindet, wäre es möglich, dass sich die Geschichte mit anderen Völkergruppen noch einmal wiederholt passieren das es nochmal passiert, dass Menschen andere Menschen auslöschen wollen. Man sollte sich also mit dem Grundprozess von Auschwitz befassen und sich die Frage stellen: „Wie konnte es damals dazu kommen und was können wir machen, damit so etwas nicht nochmal passiert?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wie wird die Umerziehung in der Schule umgesetzt?=====&lt;br /&gt;
Heutzutage ist nicht nur der Geschichtsunterricht eine Aufklärungsmöglichkeit für die Schülerin und Schüler. Überwiegend sind die Lehrer sind in diesem Bereich der Geschichte aufgeklärt. Lehrer in Deutschland haben die Pflicht neutral zu unterrichten. Das Thema wird von dem Großteil der Bevölkerung ernstgenommen und es denkt kaum einer daran diese Geschehnisse aus der dunklen Vergangenheit in der Schule zu hinterfragen. Trotzdem besteht hier die Gefahr, dass man nicht versteht warum es dazu kam. Das ist sehr wichtig für unsere Zukunft, denn nur so wissen wir, wie wir uns vor zukünftigen Krisensituation schützen oder es erst gar nicht dazu kommen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wie kann man das verhindern?=====&lt;br /&gt;
In der Schule und Zuhause sollte man lernen besser mit Hass und Neid umzugehen. Viele Mächtige Personen auf der Welt, denken noch wie auf dem Sandkasten Niveau von einem Schüler in der vierten Klasse. „Wenn jemand meine Schaufel klaut, hau ich ihn“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neid ist eines der größten Probleme der heutigen Zeit, da Neid der Brennstoff für Hass ist. Wenn wir nicht aufhören jedem anderen zu missgönnen was er hat und uns selbst nicht zu akzeptieren, dauert es nicht lange und es gibt erneut Menschen die sich mit der Kraft von Hass  zusammenschließen, um andere zu unterdrücken. Wenn man die Judenverfolgung zurückverfolgt, merkt man, dass diese auch auf Neid basiert (Banksystem der Juden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Ursprünge erkennen:======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man in der Schule lernt diese Prozesse zuerkennen, ist dass meiner Meinung nach die beste Erziehung nach Auschwitz. Denn es gab auch schon vor Auschwitz zahlreiche Unterdrückungen und Verfolgungen von Minderheiten. Das ist für mich der Beweis, dass wir tiefer graben müssen um den Ursprung dieser Katastrophen zu finden, und das es, falls wir das nicht tun, sich immer wieder wiederholen kann, wenn Generationen versterben, die noch alles miterlebt haben, da Neid und Hass in jedem Menschen stecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Relevanz für die Gegenwart=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erziehung nach Auschwitz hat gerade heute eine große Notwendigkeit, da man Kinder schon im jungen Alter über die Ereignisse in Auschwitz aufklären sollte, um ein Bewusstsein und eine Sensibilität für dieses Geschehen zu entwickeln. Das ist wichtig, um eine Wiederholung solcher Ereignisse zu verhindern. Es gibt auch eine aktuelle Debatte darüber, ob die Überreste der Konzentrationslager saniert und somit erhalten werden sollten oder nicht. Einerseits ist Auschwitz eine wichtige Bildungs- und Gedenkstätte und andererseits natürlich eine historische Quelle. Kritische Stimmen würden sagen, dass man diesen Ort, welcher mit so vielen schrecklichen Erinnerungen verbunden ist lieber zerfallen lassen oder abreißen sollte und ihn nicht wieder durch einen Neuaufbau “Nachahmen“ sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, dass es wichtig ist ,durch solche anschaulichen Quellen Leuten die Geschichte des Holocaust näher zu bringen und durch Bildung eine Wiederholung zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Quellen:====&lt;br /&gt;
*Erziehung nach Auschwitz, Philosoph Theodor Adorno (1966)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wer war Theodor Adorno?, besucht am 24.03.20 : https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_W._Adorno&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eigene Erfahrung aus dem Schulalltag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grundgesetzbuch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gespräch mit einer Lehrerin aus Reinbek, vielen Dank für Informationen aus dem Lehrer*innen-Alltag&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Erinnerungskultur_in_Italien&amp;diff=23774</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur in Italien</title>
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		<updated>2020-06-14T14:49:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Nach 1945: Aufarbeitung des zweiten Weltkriegs und Faschismus in Italien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=====Nach 1945: Aufarbeitung des zweiten Weltkriegs und Faschismus in Italien=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: JG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur Deutschland verübte Gräueltaten im zweiten Weltkrieg. Auch Italien, welches unter Mussolinis Herrschaft ein enger Verbündeter Deutschlands war, verübte im Krieg Kriegsverbrechen und ist der Begründer des Faschismus. Dennoch fehlte lange Zeit ein Mitschuldeingeständnis und eine Aufarbeitung der Geschehnisse in Italien und in den besetzten Gebieten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Faschismus======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomba di Benito Mussolini.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Mussolini´s Grabstätte, Fotografiert von marzia bisognin, ocasaggia. Auf Flicker veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lizenz: [https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/?ref=ccsearch CC BY-NC-SA 2.0] via [https://www.flickr.com/photos/37631039@N07/3919367681 Flickr] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Faschismus ist eine in Italien um 1922 von Mussolini erfundene politische Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Form findet sich häufig wieder und wurde unter anderem von Hitler praktiziert, dieser ließ sich maßgeblich von Mussolini und seiner Herrschaftsform beeinflussen. Faschismus beschreibt extrem nationalistische, nach dem Führerprinzip organisierte, anti-liberale und anti- marxistische Bewegungen, Ideologien oder Herrschaftssysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Faschismus und Machtergreifung Mussolinis in Italien vor und im Zweiten Weltkrieg======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Faschismus und Machtergreifung Mussolinis in Italien vor und im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
!Wann ?&lt;br /&gt;
!Was ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919&lt;br /&gt;
|Mussolini vereint Kampfbünde&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktober 1921&lt;br /&gt;
|Marsch auf Rom&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1920er-Jahre&lt;br /&gt;
|Mussolini errichtet eine Diktatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ab Mitte der 1930er-Jahre&lt;br /&gt;
|Radikalisierung des Faschismus in der “Dritten Welle”&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ende der 1930er-Jahre&lt;br /&gt;
|Entwicklung einer faschistischen Kultur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939&lt;br /&gt;
|Beginn zweiter Weltkrieg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1940&lt;br /&gt;
|Eintritt Italiens auf Seiten Deutschlands&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|August 1943&lt;br /&gt;
|Italienische Soldaten widersetzen sich der Entwaffnung und einige schließen sich den Partisanen an&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|September 1943&lt;br /&gt;
|Alliierte Landung auf Italienischem Festland&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28. April 1945&lt;br /&gt;
|Mussolini wird hingerichtet&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Faschismus in Italien======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirkliche Idee des Faschismus wurde in den 1920er-Jahren von Mussolini das erste Mal umgesetzt. Dieser hatte durch Paramilitärs, Straßenterror, Massenpropaganda und den Marsch auf Rom 1922 den Posten des italienischen Ministerpräsidenten erlangt. Er baute dann schrittweise mit einem Ermächtigungsgesetz, dem Verbot der übrigen Parteien, der Aufhebung der Bürgerrechte und der Pressefreiheit, dem Ausbau der Parteimiliz und den politischen Morden bis 1925 eine Einparteiendiktatur unter einem von ihm geführten „Großen Faschistischen Rat“ in Italien auf.1932 wurden die Werte des faschistischen Italiens erstmals aufgeschrieben. Diese beinhalteten die Werte des Faschismus wie z.B. die durch Krieg angestrebte Großmacht und das Führerprinzip. So führte Mussolini schon vor dem zweiten Weltkrieg mehrere Kriege, um eine Expansion Italiens zu erreichen. 1940 trat Italien in den zweiten Weltkrieg und den Westfeldzug als Verbündeter Deutschlands ein. Des Weiteren nutzte Italien teils in den besetzten Gebieten wie schon zuvor in seinen afrikanischen Kolonien die Strategie der verbrannten Erde, der ethnischen Säuberungen, der Massen-Internierung in italienischen Konzentrationslagern, der Geiselnahme, Geiselerschießung und der italienischen Kolonisation. Diese Strategie ähnelt stark der deutschen Terror-Besatzung in Polen vor dem Überfall auf die Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren militärischen Misserfolgen und einer breiten Unzufriedenheit des Volkes wurde Mussolini 1943 festgenommen. Zwar wurde er von den Deutschen befreit und als Führer des Marionetten-Regimes der italienischen Sozialrepublik eingesetzt. Von dort musste er allerdings nach gescheiterten Verhandlungen mit Partisanen, fliehen. Am 28. April 1945 wurde er von Partisanen bei seiner Flucht entdeckt und erschossen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Aufarbeitung nach 1945======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Deutschland ist die Aufarbeitung der Taten im zweiten Weltkrieg und des Faschismus in Italien lange Zeit  kein Thema, obwohl Italien der Geburtsort des Faschismus ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teils liegt es wohl daran, dass die Alliierten versuchten mit Hilfe von Propaganda die Italiener auf ihre Seite zu holen. In dieser Propaganda wurde lediglich die Schuld Mussolini zugesprochen, welcher das Schicksal der Italiener in die Hände der barbarischen Deutschen gelegt hatte. In dieser Darstellung traf das italienische Volk keine Schuld, im Gegenteil sie wurden als Opfer dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war die italienische Bevölkerung gespalten zwischen antifaschistischen Linken und Italienern, die noch immer an das alte System glaubten. Natürlich half es den 1,2 Millionen Soldaten, die in dieses gespaltene Italien zurückkamen, die Schuld am zweiten Weltkrieg und an den Gräueltaten dem Aggressor Deutschland zuzusprechen und sich selbst als kriegsunwillig und gutmütig darzustellen. Somit musste sich die italienische Bevölkerung nicht weiter mit dem eigenen Verhalten im zweiten Weltkrieg beschäftigen, denn von Opfern wird keine Aufarbeitung gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Opferrolle  behielten sie noch lange bei, sodass sogar die Mehrheit des linken antifaschistischen Flügels Italiens Kolonien behalten wollten, da sich die Italiener doch humanitäre Verdienste bei der Zivilisierung der überseeischen Gebiete erworben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gab es keinen “Nürnberger Prozess” in Italien, also keine juristische Aufarbeitung des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein differenziertes Geschichtsbild entwickelte sich erst in den 90er und in jüngerer Zeit dadurch, dass das Bild des antideutschen Alibis kaum mehr existierte, mussten sich die Italiener selber mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. So wurde sich kritisch mit der Gewalt im Faschismus, mit der resultierenden rassistischen und antisemitischen Politik, dem Expansionsstreben, den Repressionen und Verbrechen im Krieg auseinandergesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch gab es immer wieder dabei auch eine Behinderung der Aufarbeitung. So wurde z.B. der Zugang zu Akten von italienischen Kriegsverbrechen verwehrt. Letztendlich kam der Dialog und die Reflexion zu spät und teils nicht umfangreich genug. So gibt es bis heute noch Spuren von einer verdrängten Debatte um Schuld und Mitschuld.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Faschismus und Spuren heute====== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spuren einer verdrängten Debatte und eines nicht funktionierendem Systems der Aufarbeitung sind bis heute sichtbar. So gibt es z.B. bis heute ein Denkmal Mussolinis mitten in Rom vor dem Olympia Stadion welches sogar vor kurzem restauriert wurde. Das Problem dabei ist, dass es bei dem Denkmal keine kritische Auseinandersetzung mit dem Faschismus gibt, nicht mal eine Erwähnung der Verbrechen des Faschismus oder die des “Duces”, wie Mussolini gerne ehrfurchtsvoll genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parlamentspräsidentin Laura Boldrini machte zum 70. Jahrestag der Befreiung Italiens den Vorschlag, den “Mussolini” Schriftzug am Denkmal zu entfernen. Was folgte war ein Aufschrei der Empörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte denken, dass so etwas nur von den älteren Menschen kommen würde, aber es gibt eine große Jugend-Gruppierung wie die “Jungen Italienischen Faschisten”, die  auf Facebook auf 140.000 Likes kommen. Diese Gruppe spricht sich offen für Faschismus und gegen die Regierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sind solche Gruppierung, welche den Faschismus verherrlichen, seit 1952 gesetzlich verboten. Allerdings wird dies kaum durchgesetzt. So gibt es sogar eine faschistische Partei namens “Faschismus und Freiheit” welche sich mit dem Liktorenbündel und Beil schmückt, ein faschistisches Symbol welches auch Mussolini für seine Partei benutze. Das Problem dabei ist der große Zuwachs solcher Gruppierung in den sozialen Medien und die Machtlosigkeit der Justiz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Predappio======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geburtsort und die Grabstätte Mussolinis sind weitere Relikte der Vergangenheit, die als Zeichen der Unentschlossenheit der Regierung angesehen werden können in der Frage, wie man mit der Vergangenheit umgehen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird z.B. die Grabstätte Mussolinis stets mit frischen Blumen geschmückt und dutzende Kondolenzbücher wurden von Menschen gefüllt, welche sich den alten Duces zurück wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Predappio, die Mussolinis Geburtsort und nun der Ort seiner Grabstätte ist, wurde während der Herrschaft Mussolinis zur Musterstadt des Faschismus umgebaut. Damals sollen Massen in die Stadt gepilgert sein, um die Geburtsstätte des Duces zu sehen. Selbst der König tat dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Umsturz Mussolinis war dies anders, man musste sich Schämen von dort zu kommen. Doch nun gibt es Touristenshops welche z.B. Tassen mit SS Runen und Feuerzeuge mit faschistischen Symbolen verkaufen. Sogar Hakenkreuz-Flaggen gibt es dort. Eine kritische Auseinandersetzung fehlt dort völlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Relevanz für heute=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: AG&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnerungskultur in Italien hat heute noch einen großen Einfluss auf die italienische Bevölkerung, da sich die Italiener lange nicht mit ihrer Geschichte auseinandergesetzt haben. Die Italiener galten durch die Gründung des Faschismus in Mitte der 1920 Jahre durch den Diktator Mussolini lange als Vorreiter des Faschismus in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage ist der Einfluss des Faschismus noch deutlich in Italien zu spüren. Noch heute sind Spuren unterdrückter Debatten und ineffektiver Verarbeitungssysteme sichtbar. So wurde beispielsweise das Mussolini-Denkmal vor dem Olympiastadion im Zentrum Roms kürzlich restauriert. Das Problem hierbei ist, dass es am Denkmal keine Auseinandersetzung mit dem Faschismus gibt und der Faschismus mit keinem Wort erwähnt wird. Am 70. Jahrestag der Befreiung Italiens schlug die Kongressabgeordnete Laura Bodrini vor, die Worte &amp;quot;Mussolini&amp;quot; auf dem Denkmal zu streichen. Daraufhin folgte ein Aufschrei der Empörung. Ein weiter Punkt, an dem man erkennen kann, dass manche Italiener noch Sympathie für den Faschismus haben, ist eine große Jugend-Gruppierung wie die „Jungen Italienischen Faschisten“. Diese Gruppierung kommt auf Plattformen wie zum Beispiel Facebook auf über 140.000 Daumen nach oben. Obwohl diese Gruppierung sich deutlich gegen die Regierung und für den Faschismus und die Politik Mussolinis ausspricht. Ebenfalls gibt es in Italien sogar immer noch eine Faschistische Partei namens „Faschismus und Freiheit“. Diese Partei dürfte es eigentlich seit 1952 in Italien nicht mehr geben, da Faschistische Parteien verboten wurden. Da aber keiner in Italien etwas dagegen macht, kann man an diesem Beispiel ebenfalls noch einen Einfluss auf die Erinnerungskultur erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es in Italien auch keine „Nürnberger Prozesse“ gab ,also keine juristische Aufarbeitung des Krieges, sind manche Italiener immer noch Sympathisanten des Faschismus. Ein ausgeprägtes Bild der Geschichte entwickelte sich erst in den 1990er Jahren. Somit mussten sich die Italiener in jüngerer Zeit sich selbst mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, da das Bild des antideutschen Alibis fast verschwunden war. Zum ersten Mal wurden Gewalt im Faschismus, die daraus resultierende rassistische und antisemitische Politik, der Kampf um Expansion, Repressionen und Kriegsverbrechen kritisch untersucht. Man kann die Spuren der Erinnerungskultur auch noch sehr gut daran erkennen, dass bei der Aufarbeitung der Italienischen Geschichte der Zugang von Akten über Italienischen Kriegsverbrechen verwehrt wurde. Es gibt also immer noch Spuren einer aufgestauten Debatte über Schuld und Mitschuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend lässt sich also sagen, dass manche Italiener Probleme mit der Aufarbeitung ihrer Geschichte haben, da es immer noch viele viel unterstützte Faschistische Bewegungen in Italien gibt, gegen die auch nur sehr wenig unternommen wird. Ebenfalls hat die Erinnerungskultur noch damit zu kämpfen, dass die Geschichte Italiens immer noch nicht Juristisch aufarbeitet wurde und es immer noch viele alte Menschen gibt, die Sympathie gegenüber dem Faschismus empfinden, sowie manche Jugendgruppen, gegen die auch nichts unternommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Quelle=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf-Dieter-Müller, [https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/italiens-aufarbeitung-des-faschismus-im-zweiten-weltkrieg-14272633-p2.html Das antideutsche Alibi bricht zusammen], Frankfurter Allgemeine, veröffentlicht am 13.06.2016, abgerufen am 21.04.2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jan-Kristoph Kitzler, [https://www.deutschlandfunkkultur.de/faschismus-und-aufarbeitung-mussolini-kult-in-italien-noch.979.de.html?dram:article_id=318034 Mussolini Kult in Italien noch lebendig], Deutschlandfunk Kultur, veröffentlicht am 28.04.2015, abgerufen am 21.04.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbekannter Autor, [https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismus#Italien Faschismus], Wikipedia, abgerufen am 21.04.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carola Frentzen  [https://www.fr.de/politik/grausige-ende-duce-11731857.html Das grausige Ende des Duces], FrankfurterRundschau, veröffentlich am 29.04.2005, abgerufen am 21.04.2020.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts&amp;diff=23771</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts&amp;diff=23771"/>
		<updated>2020-06-14T12:36:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Projektstartseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Farbe=#f1d850&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Höhe=400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Beschreibung des Projekts= &amp;lt;small&amp;gt;Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff des Wendepunkts ist in der Geschichte dem mathematischen Begriff nicht unähnlich. Als Narrativ wird die für eine Gruppe oder Kultur sinnstiftende Erzählung bezeichnet. Wendepunkte sind in diesem Narrativ Ereignisse, die eine &amp;quot;Richtungsänderung&amp;quot; im Verlauf der Geschichte bewirken. Diese Bedeutung des Ereignisses können wir jedoch erst retrospektiv erkennen und müssen sie immer wieder neu diskutieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus einer globalgeschichtlichen Perspektive heraus kritisierten die Schülerinnen und Schüler später das eigene Wiki und identifizierten &#039;&#039;&#039;Lücken&#039;&#039;&#039; in der oft allzu sehr auf die deutsche und europäische Geschichte fixierten Enzyklopädie der Wendepunkte.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1917=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Novemberrevolution 1918|Novemberrevolution 1918]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/1919 Wahlrecht für Frauen|1919 Wahlrecht für Frauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Sykes-Picot-Abkommen|Sykes-Picot-Abkommen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Versailler Vertrag|Versailler Vertrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?|Machtübertragung - Machtergreifung?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Abschaffung der Demokratie|Abschaffung der Demokratie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Volksgemeinschaft&amp;quot;|&amp;quot;Volksgemeinschaft&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======ab 1933======&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Widerstand gegen den NS|Widerstand gegen den NS]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Niederlage_Befreiung|Niederlage oder Befreiung?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Nach 1945======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erziehung nach Auschwitz|Erziehung nach Auschwitz]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Nürnberger Prozesse|Nürnberger Prozesse]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Frankfurter Prozesse|Frankfurter Prozesse]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Adolf Eichmann und der Eichmann-Prozess|Adolf Eichmann und der Eichmann-Prozess]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Fritz Bauer|Fritz Bauer]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Alexander  Mitscherlich: die deutsche „Unfähigkeit zu trauern“|Alexander Mitscherlich: die deutsche „Unfähigkeit zu trauern“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Triest|Erinnerungskultur in Triest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Kommunisten unter Mao Zedong in China an der Macht (&amp;quot;Volksrepublik&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Tod Josef Stalins 1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1960=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Studentenbewegung in Deutschland|in Deutschland]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Paris|Paris]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Prag|Prag]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Italien|in Italien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======nach 1968======&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg|Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther Kings in den USA 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1979=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] Islamische Revolution im Iran&lt;br /&gt;
* Siehe zu diesem Wendepunkt z.B. das [https://www.perlentaucher.de/buch/frank-boesch/zeitenwende-1979.html Buch von Frank Bösch: &#039;&#039;&#039;Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann&#039;&#039;&#039; (2019)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1986=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Zusammenbruch der Sowjetunion|Zusammenbruch der Sowjetunion / des „Ostblocks“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Erster Irakkrieg (bzw. Zweiter Golfkrieg), nachdem der Irak Kuwait annektiert hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1995=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts&amp;diff=23769</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts</title>
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		<updated>2020-06-14T12:34:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* [LÜCKE:] Wendepunkt 1979 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Projektstartseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Farbe=#f1d850&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Höhe=400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Beschreibung des Projekts= &amp;lt;small&amp;gt;Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff des Wendepunkts ist in der Geschichte dem mathematischen Begriff nicht unähnlich. Als Narrativ wird die für eine Gruppe oder Kultur sinnstiftende Erzählung bezeichnet. Wendepunkte sind in diesem Narrativ Ereignisse, die eine &amp;quot;Richtungsänderung&amp;quot; im Verlauf der Geschichte bewirken. Diese Bedeutung des Ereignisses können wir jedoch erst retrospektiv erkennen und müssen sie immer wieder neu diskutieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus einer globalgeschichtlichen Perspektive heraus kritisierten die Schülerinnen und Schüler später das eigene Wiki und identifizierten &#039;&#039;&#039;Lücken&#039;&#039;&#039; in dem oft allzu sehr auf die deutsche und europäische Geschichte fixierten Enzyklopädie der Wendepunkte.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1917=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Novemberrevolution 1918|Novemberrevolution 1918]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/1919 Wahlrecht für Frauen|1919 Wahlrecht für Frauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Sykes-Picot-Abkommen|Sykes-Picot-Abkommen]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Versailler Vertrag|Versailler Vertrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?|Machtübertragung - Machtergreifung?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Abschaffung der Demokratie|Abschaffung der Demokratie]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Volksgemeinschaft&amp;quot;|&amp;quot;Volksgemeinschaft&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======ab 1933======&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Widerstand gegen den NS|Widerstand gegen den NS]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Niederlage_Befreiung|Niederlage oder Befreiung?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Nach 1945======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erziehung nach Auschwitz|Erziehung nach Auschwitz]]&lt;br /&gt;
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* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Kommunisten unter Mao Zedong in China an der Macht (&amp;quot;Volksrepublik&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Tod Josef Stalins 1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1960=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
======nach 1968======&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg|Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther Kings in den USA 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1979=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] Islamische Revolution im Iran&lt;br /&gt;
* Siehe zu diesem Wendepunkt z.B. das [https://www.perlentaucher.de/buch/frank-boesch/zeitenwende-1979.html Buch von Frank Bösch: &#039;&#039;&#039;Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann&#039;&#039;&#039; (2019)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1986=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Zusammenbruch der Sowjetunion|Zusammenbruch der Sowjetunion / des „Ostblocks“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Erster Irakkrieg (bzw. Zweiter Golfkrieg), nachdem der Irak Kuwait annektiert hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1995=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts&amp;diff=23767</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts</title>
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		<updated>2020-06-14T12:34:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* [LÜCKE:] Wendepunkt 1986 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Projektstartseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Farbe=#f1d850&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Höhe=400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Beschreibung des Projekts= &amp;lt;small&amp;gt;Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff des Wendepunkts ist in der Geschichte dem mathematischen Begriff nicht unähnlich. Als Narrativ wird die für eine Gruppe oder Kultur sinnstiftende Erzählung bezeichnet. Wendepunkte sind in diesem Narrativ Ereignisse, die eine &amp;quot;Richtungsänderung&amp;quot; im Verlauf der Geschichte bewirken. Diese Bedeutung des Ereignisses können wir jedoch erst retrospektiv erkennen und müssen sie immer wieder neu diskutieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus einer globalgeschichtlichen Perspektive heraus kritisierten die Schülerinnen und Schüler später das eigene Wiki und identifizierten &#039;&#039;&#039;Lücken&#039;&#039;&#039; in dem oft allzu sehr auf die deutsche und europäische Geschichte fixierten Enzyklopädie der Wendepunkte.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1917=====&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Novemberrevolution 1918|Novemberrevolution 1918]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/1919 Wahlrecht für Frauen|1919 Wahlrecht für Frauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Sykes-Picot-Abkommen|Sykes-Picot-Abkommen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Versailler Vertrag|Versailler Vertrag]]&lt;br /&gt;
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=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?|Machtübertragung - Machtergreifung?]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Abschaffung der Demokratie|Abschaffung der Demokratie]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Volksgemeinschaft&amp;quot;|&amp;quot;Volksgemeinschaft&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
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======ab 1933======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Widerstand gegen den NS|Widerstand gegen den NS]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Niederlage_Befreiung|Niederlage oder Befreiung?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Nach 1945======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erziehung nach Auschwitz|Erziehung nach Auschwitz]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Nürnberger Prozesse|Nürnberger Prozesse]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Frankfurter Prozesse|Frankfurter Prozesse]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Adolf Eichmann und der Eichmann-Prozess|Adolf Eichmann und der Eichmann-Prozess]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Fritz Bauer|Fritz Bauer]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Alexander  Mitscherlich: die deutsche „Unfähigkeit zu trauern“|Alexander Mitscherlich: die deutsche „Unfähigkeit zu trauern“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Triest|Erinnerungskultur in Triest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Kommunisten unter Mao Zedong in China an der Macht (&amp;quot;Volksrepublik&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Tod Josef Stalins 1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1960=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Studentenbewegung in Deutschland|in Deutschland]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Paris|Paris]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Prag|Prag]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Italien|in Italien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======nach 1968======&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg|Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther Kings in den USA 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1979=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] Islamische Revolution im Iran&lt;br /&gt;
Siehe zu diesem Wendepunkt z.B. das [https://www.perlentaucher.de/buch/frank-boesch/zeitenwende-1979.html Buch von Frank Bösch: &#039;&#039;&#039;Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann&#039;&#039;&#039; (2019)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1986=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Zusammenbruch der Sowjetunion|Zusammenbruch der Sowjetunion / des „Ostblocks“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Erster Irakkrieg (bzw. Zweiter Golfkrieg), nachdem der Irak Kuwait annektiert hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts</title>
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		<updated>2020-06-14T12:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Projektstartseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Farbe=#f1d850&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Höhe=400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Beschreibung des Projekts= &amp;lt;small&amp;gt;Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff des Wendepunkts ist in der Geschichte dem mathematischen Begriff nicht unähnlich. Als Narrativ wird die für eine Gruppe oder Kultur sinnstiftende Erzählung bezeichnet. Wendepunkte sind in diesem Narrativ Ereignisse, die eine &amp;quot;Richtungsänderung&amp;quot; im Verlauf der Geschichte bewirken. Diese Bedeutung des Ereignisses können wir jedoch erst retrospektiv erkennen und müssen sie immer wieder neu diskutieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus einer globalgeschichtlichen Perspektive heraus kritisierten die Schülerinnen und Schüler später das eigene Wiki und identifizierten &#039;&#039;&#039;Lücken&#039;&#039;&#039; in dem oft allzu sehr auf die deutsche und europäische Geschichte fixierten Enzyklopädie der Wendepunkte.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1917=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Novemberrevolution 1918|Novemberrevolution 1918]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/1919 Wahlrecht für Frauen|1919 Wahlrecht für Frauen]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Sykes-Picot-Abkommen|Sykes-Picot-Abkommen]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Versailler Vertrag|Versailler Vertrag]]&lt;br /&gt;
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=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?|Machtübertragung - Machtergreifung?]]&lt;br /&gt;
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======ab 1933======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Niederlage_Befreiung|Niederlage oder Befreiung?]]&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
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======Nach 1945======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
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* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Kommunisten unter Mao Zedong in China an der Macht (&amp;quot;Volksrepublik&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Tod Josef Stalins 1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Studentenbewegung in Deutschland|in Deutschland]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Paris|Paris]]&lt;br /&gt;
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**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Italien|in Italien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======nach 1968======&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg|Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther Kings in den USA 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1986=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Zusammenbruch der Sowjetunion|Zusammenbruch der Sowjetunion / des „Ostblocks“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Erster Irakkrieg (bzw. Zweiter Golfkrieg), nachdem der Irak Kuwait annektiert hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1995=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts</title>
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		<updated>2020-06-14T12:20:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Projektstartseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Farbe=#f1d850&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Höhe=400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Beschreibung des Projekts= Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff des Wendepunkts ist in der Geschichte dem mathematischen Begriff nicht unähnlich. Als Narrativ wird die für eine Gruppe oder Kultur sinnstiftende Erzählung bezeichnet. Wendepunkte sind in diesem Narrativ Ereignisse, die eine &amp;quot;Richtungsänderung&amp;quot; im Verlauf der Geschichte bewirken. Diese Bedeutung des Ereignisses können wir jedoch erst retrospektiv erkennen und müssen sie immer wieder neu diskutieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus einer globalgeschichtlichen Perspektive heraus kritisierten die Schülerinnen und Schüler später das eigene Wiki und identifizierten &#039;&#039;&#039;Lücken&#039;&#039;&#039; in dem oft allzu sehr auf die deutsche und europäische Geschichte fixierten Enzyklopädie der Wendepunkte.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1917=====&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Novemberrevolution 1918|Novemberrevolution 1918]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/1919 Wahlrecht für Frauen|1919 Wahlrecht für Frauen]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Sykes-Picot-Abkommen|Sykes-Picot-Abkommen]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Versailler Vertrag|Versailler Vertrag]]&lt;br /&gt;
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=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?|Machtübertragung - Machtergreifung?]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Abschaffung der Demokratie|Abschaffung der Demokratie]]&lt;br /&gt;
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======ab 1933======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Widerstand gegen den NS|Widerstand gegen den NS]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Niederlage_Befreiung|Niederlage oder Befreiung?]]&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
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======Nach 1945======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erziehung nach Auschwitz|Erziehung nach Auschwitz]]&lt;br /&gt;
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* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Tod Josef Stalins 1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg|Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther Kings in den USA 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Zusammenbruch der Sowjetunion|Zusammenbruch der Sowjetunion / des „Ostblocks“]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Erster Irakkrieg (bzw. Zweiter Golfkrieg), nachdem der Irak Kuwait annektiert hat&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<updated>2020-06-14T12:17:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Farbe=#f1d850&lt;br /&gt;
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|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Höhe=400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Beschreibung des Projekts= Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Der Begriff des Wendepunkts ist in der Geschichte dem mathematischen Begriff nicht unähnlich. Als Narrativ wird die für eine Gruppe oder Kultur sinnstiftende Erzählung bezeichnet. Wendepunkte sind in diesem Narrativ Ereignisse, die eine &amp;quot;Richtungsänderung&amp;quot; im Verlauf der Geschichte bewirken. Diese Bedeutung des Ereignisses können wir jedoch erst retrospektiv erkennen und müssen sie immer wieder neu diskutieren. &lt;br /&gt;
Aus einer globalgeschichtlichen Perspektive heraus kritisierten die Schülerinnen und Schüler später das eigene Wiki und identifizierten &#039;&#039;&#039;Lücken&#039;&#039;&#039; in dem oft allzu sehr auf die deutsche und europäische Geschichte fixierten Enzyklopädie der Wendepunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1917=====&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Versailler Vertrag|Versailler Vertrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?|Machtübertragung - Machtergreifung?]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Kommunisten unter Mao Zedong in China an der Macht (&amp;quot;Volksrepublik&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Tod Josef Stalins 1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg|Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther Kings in den USA 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1986=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Zusammenbruch der Sowjetunion|Zusammenbruch der Sowjetunion / des „Ostblocks“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Erster Irakkrieg (bzw. Zweiter Golfkrieg), nachdem der Irak Kuwait annektiert hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1995=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts</title>
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		<updated>2020-05-14T16:15:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Projektstartseite&lt;br /&gt;
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|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Farbe=#f1d850&lt;br /&gt;
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|Beschreibung des Projekts= Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
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|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1917=====&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Tod Josef Stalins 1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Ermordung des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther Kings in den USA 1968&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Erster Irakkrieg (bzw. Zweiter Golfkrieg), nachdem der Irak Kuwait annektiert hat&lt;br /&gt;
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**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<updated>2020-05-11T15:58:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1989/90 */&lt;/p&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
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=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
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* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Kommunisten unter Mao Zedong in China an der Macht (&amp;quot;Volksrepublik&amp;quot;)&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Tod Josef Stalins 1953&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Ermordung des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Erster Irakkrieg (bzw. Zweiter Golfkrieg), nachdem der Irak Kuwait annektiert hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<updated>2020-05-11T15:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* nach 1968 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Novemberrevolution 1918|Novemberrevolution 1918]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/1919 Wahlrecht für Frauen|1919 Wahlrecht für Frauen]]&lt;br /&gt;
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=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?|Machtübertragung - Machtergreifung?]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Abschaffung der Demokratie|Abschaffung der Demokratie]]&lt;br /&gt;
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======ab 1933======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Widerstand gegen den NS|Widerstand gegen den NS]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Niederlage_Befreiung|Niederlage oder Befreiung?]]&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
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======Nach 1945======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erziehung nach Auschwitz|Erziehung nach Auschwitz]]&lt;br /&gt;
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* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Tod Josef Stalins 1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1960=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
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======nach 1968======&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg|Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Ermordung des US-amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther Kings in den USA 1968&lt;br /&gt;
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=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1986=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Zusammenbruch der Sowjetunion|Zusammenbruch der Sowjetunion / des „Ostblocks“]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1995=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1968 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{{Vorlage:Projektstartseite&lt;br /&gt;
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|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
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|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
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|Beschreibung des Projekts= Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
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|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1949 */&lt;/p&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Sykes-Picot-Abkommen|Sykes-Picot-Abkommen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Versailler Vertrag|Versailler Vertrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?|Machtübertragung - Machtergreifung?]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Abschaffung der Demokratie|Abschaffung der Demokratie]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Widerstand gegen den NS|Widerstand gegen den NS]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Niederlage_Befreiung|Niederlage oder Befreiung?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Nach 1945======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erziehung nach Auschwitz|Erziehung nach Auschwitz]]&lt;br /&gt;
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** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Adolf Eichmann und der Eichmann-Prozess|Adolf Eichmann und der Eichmann-Prozess]]&lt;br /&gt;
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** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Alexander  Mitscherlich: die deutsche „Unfähigkeit zu trauern“|Alexander Mitscherlich: die deutsche „Unfähigkeit zu trauern“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Triest|Erinnerungskultur in Triest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Kommunisten unter Mao Zedong in China an der Macht (&amp;quot;Volksrepublik&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Tod Josef Stalins 1953&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1960=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Studentenbewegung in Deutschland|in Deutschland]]&lt;br /&gt;
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======nach 1968======&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg|Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1986=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Zusammenbruch der Sowjetunion|Zusammenbruch der Sowjetunion / des „Ostblocks“]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1949 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Projektstartseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Farbe=#f1d850&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Höhe=400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Beschreibung des Projekts= Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Niederlage_Befreiung|Niederlage oder Befreiung?]]&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Nach 1945======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
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* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
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**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<updated>2020-05-11T15:51:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1918/19 */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
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|Beschreibung des Projekts= Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
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=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1929=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Weltwirtschaftskrise nach dem sog. &amp;quot;Black Friday&amp;quot;&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?|Machtübertragung - Machtergreifung?]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Volksgemeinschaft&amp;quot;|&amp;quot;Volksgemeinschaft&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
======ab 1933======&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Widerstand gegen den NS|Widerstand gegen den NS]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Niederlage_Befreiung|Niederlage oder Befreiung?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Nach 1945======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erziehung nach Auschwitz|Erziehung nach Auschwitz]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Triest|Erinnerungskultur in Triest]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
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=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1960=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Studentenbewegung in Deutschland|in Deutschland]]&lt;br /&gt;
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======nach 1968======&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
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**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1995=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* nach 1968 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{{Vorlage:Projektstartseite&lt;br /&gt;
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|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|Beschreibung des Projekts= Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
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* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
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		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1949 */&lt;/p&gt;
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|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Novemberrevolution 1918|Novemberrevolution 1918]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Widerstand gegen den NS|Widerstand gegen den NS]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Niederlage_Befreiung|Niederlage oder Befreiung?]]&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Nach 1945======&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erziehung nach Auschwitz|Erziehung nach Auschwitz]]&lt;br /&gt;
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** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Algerienkrieg (Unabhängigkeitskrieg gegen Frankreich) 1954-62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1960=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg|Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Zusammenbruch der Sowjetunion|Zusammenbruch der Sowjetunion / des „Ostblocks“]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1995=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1955 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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{{Vorlage:Projektstartseite&lt;br /&gt;
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|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
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|Beschreibung des Projekts= Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
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======ab 1933======&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
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* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=====[LÜCKE:] Wendepunkt 1960=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Dekolonisation: 1960 als &amp;quot;Afrikanisches Jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vietnamkrieg|Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
* Studentenbewegung&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Studentenbewegung in Deutschland|in Deutschland]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
======nach 1968======&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<updated>2020-05-11T15:48:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1945 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Nach 1945======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts&amp;diff=21187</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts</title>
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		<updated>2020-05-11T15:47:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1949 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
|Farbe=#f1d850&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Höhe=400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Beschreibung des Projekts= Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Versailler Vertrag|Versailler Vertrag]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1933=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?|Machtübertragung - Machtergreifung?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Abschaffung der Demokratie|Abschaffung der Demokratie]]&lt;br /&gt;
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======ab 1933======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1945=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Nach 1945======&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung|juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erziehung nach Auschwitz|Erziehung nach Auschwitz]]&lt;br /&gt;
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* Aufarbeitung in Italien&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Triest|Erinnerungskultur in Triest]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1949=====&lt;br /&gt;
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*[LÜCKE:] Nach 1945: Teilung von Nord- und Südkorea&lt;br /&gt;
*[LÜCKE:] Koreakrieg 1950-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bündnissystem  Warschauer Pakt|Bündnissystem  Warschauer Pakt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Europäische Einigung|Europäische Einigung]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1955=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/erstes Anwerbeabkommen mit Italien|erstes Anwerbeabkommen mit Italien]]&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;|&amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1968=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik|Wandel durch Annäherung / Willy  Brandts Ostpolitik]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg|Atomare Aufrüstung im Kalten Krieg]]&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1989/90=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1945 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
|Titel des Projekts = Eine Orientierungshilfe für das „kurze Jahrhundert“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Farbe=#f1d850&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild=West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
|Beschreibung des Projekts= Am Gymnasium Othmarschen in Hamburg gestalten zwei Oberstufenprofilkurse ein Wiki zum Thema &#039;&#039;&#039;Wendepunkte des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
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|Weitere Hinweise= &amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Die Berliner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mauer am Brandenbruger Tor, 1989&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, das Bild war Teil einer öffentlichen Dokumentation veranstaltet vom Berliner Senat, Reproduktion von [[wikipedia:User:Lear_21|Lear 21]]  in der [[wikipedia:|Wikipedia auf Englisch]], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ CC BY-SA 3.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:West_and_East_Germans_at_the_Brandenburg_Gate_in_1989.jpg?uselang=de#filelinks Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;           &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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======ab 1933======&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] Kriegsende im pazifischen Raum: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki&lt;br /&gt;
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		<updated>2020-05-11T15:45:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1918/19 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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* [LÜCKE:] 1917 Russische &amp;quot;Oktoberrevolution&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=====Wendepunkt 1918/19=====&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Spanische Grippe|Spanische Grippe]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden|Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Stunde Null|Stunde Null?]]&lt;br /&gt;
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** [[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Erinnerungskultur  in Italien|Erinnerungskultur in Italien]]&lt;br /&gt;
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*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung|deutsche Teilung - doppelte Staatsgründung]]&lt;br /&gt;
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 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Zusammenbruch der Sowjetunion|Zusammenbruch der Sowjetunion / des „Ostblocks“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)|These vom „Ende der Geschichte“ (Fukuyama)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Bürgerkriege auf dem Balkan|Bürgerkriege auf dem Balkan]]&lt;br /&gt;
**[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken|Vorgeschichte: Jugoslawien als &amp;quot;dritter Weg&amp;quot; zwischen den Blöcken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/&amp;quot;Neue  Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung|&amp;quot;Neue Bundesländer&amp;quot;: Probleme und Fehler der Wiedervereinigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Wendepunkt 1995=====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum|keine Grenzkontrollen mehr im Schengenraum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Novemberrevolution_1918&amp;diff=20470</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Novemberrevolution 1918</title>
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		<updated>2020-04-30T11:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Novemberrevolution&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Novemberrevolution&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: AK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novemberrevolution 1918/1919 beginnt am Ende des ersten Weltkriegs und führt den Zerfall des monarchischen Obrigkeitsstaats (dem deutschen Kaiserreich) und die Umwandlung in eine parlamentarische Republik, die Weimarer Republik, herbei. Die Revolution geht „von oben“ (also von den Herrschenden) aus, da die Regierung eine Revolution „von unten“ bzw. eine sozialistische verhindern will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Ausrufung Republik Scheidemann.jpg|Ausrufung Republik Scheidemann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Am 09. November 1918: Philipp Scheidemann ruft die Republik vom Balkon des Reichstags aus&#039;&#039;&#039;, Erich Greifer, Scanvorlage ist eine Postkarte, ca. 1918/19, Sammlung Superikonoskop, Lizenz: [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeinfreiheit&amp;amp;uselang=de#Public_Domain gemeinfrei], via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ausrufung_Republik_Scheidemann.jpg Wikipedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Rückblick: das Ende des Ersten Weltkriegs======&lt;br /&gt;
Es ist das Jahr 1918. Ende September geben deutsche Militärs den Krieg als verloren. Zahlreiche Menschen ließen ihr Leben in dem bis dahin größten und folgenreichsten Krieg. Hunger, Verlust und Enttäuschung über die militärische Niederlage prägen die Menschen und führen zu wachsenden demokratischen und sozialistischen Tendenzen, wie sie in Russland bereits Fuß gefasst hatten. Anfang Oktober finden erste Vorgespräche über einen Waffenstillstand des Deutschen Kaiserreichs mit den [https://de.wikipedia.org/wiki/Beteiligte_am_Ersten_Weltkrieg#Entente_und_verbündete_Mächte Entente-Staaten] statt. Jedoch trifft die deutsche Seekriegsleitung am 24. Oktober die Entscheidung eines letzten „ehrenvollen“ Gefechts gegen die britische Flotte. Noch bevor dieser Flottenbefehl ausgeführt werden kann, starten die kriegsmüden Matrosen eine Meuterei in Wilhelmshaven und Kiel: den Matrosenaufstand. Diese Revolte markiert den Beginn der Novemberrevolution.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Chronologie der Geschehnisse======&lt;br /&gt;
Der Matrosenaufstand weitet sich innerhalb weniger Tage auf ganz Deutschland aus. &#039;&#039;&#039;Vom 28. Oktober&#039;&#039;&#039; - dem Beginn des Aufstands - &#039;&#039;&#039;bis zum 04. November&#039;&#039;&#039; schließen sich den Matrosen und Soldaten auch Arbeiter an, welche zu einer tragenden Kraft der Revolte werden. Dieser Aufstand mündet in der Bildung sog. Arbeiter- und Soldatenräte. Diese haben die Abdankung des Kaisers Wilhelm II., Frieden und die Umwandlung des Deutschen Reichs in eine demokratische Republik zum Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;07. November&#039;&#039;&#039; wird die Bayrische Republik gewaltlos von den dortigen Arbeiter- und Soldatenräten proklamiert. Die Monarchie beginnt zu zerfallen, neben Bayern müssen immer mehr Fürsten ihrem Thron entsagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;09. November&#039;&#039;&#039; stellt einen der entscheidendsten Tage der Novemberrevolution dar: Es finden drei wichtige Ereignisse statt, die für den Verlauf der Revolution maßgeblich sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Der Reichskanzler Max von Baden gibt eigenmächtig die Abdankung des Kaisers bekannt, um die Revoltierenden zu beruhigen. Sein eigenes Amt übergibt er verfassungswidrig dem MSPD-Chef Friedrich Ebert. Indem sich die SPD-Führung an die Spitze der revolutionären Bewegen setzt, will sie ein ein Blutvergießen durch die Regierungsumbildung vermeiden.&lt;br /&gt;
#Am gleichen Tag ziehen hunderttausende Arbeiter in Demonstrationszügen durch Berlin. Sie demonstrierten für Frieden, das Ende der Monarchie und eine umfassende Neuordnung der politischen Verhältnisse&lt;br /&gt;
#Das wohl wichtigste Ereignis des Tages geschieht um 14 Uhr an einem Fenster des Reichstages. Dort ruft Philipp Scheidemann, Mitglied der MSPD (Mehrheits-SPD), die Republik aus. Dieser symbolische Akt dient nicht nur dem Brechen des alten Regimes, sondern soll auch die wachsende Revolution eindämmen. Zudem wollte Scheidemann Karl Liebknecht (KPD) zuvorkommen, welcher die „freie sozialistische Republik Deutschland“ proklamieren will. Diese doppelte Ausrufung bringt die zunehmende Polarisierung der Revolutionsbewegung zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite ausschlaggebende Tag der Revolution ist der &#039;&#039;&#039;10. November&#039;&#039;&#039;. Die Arbeiter- und Soldatenräte übernehmen die städtische Verwaltung nach der Parole „Wir sind das Volk“. Des Weiteren bilden die MSPD und USPD (Unabhängige SPD) den Rat der Volksbeauftragten. Den gleichberechtigten Vorsitz haben Friedrich Ebert und Hugo Haase inne.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MSPD sieht eine Reform anstatt einer Revolution und einen geordneten Übergang für die neue Regierung vor. Die Arbeiter- und Soldatenräte verlangen eine Revolution anstatt einer Reform und orientieren sich für ihre Regierung am Kommunismus bzw. Sozialismus, wie er bereits in Russland vorzufinden ist.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der demokratischen Regierungsform liegt die Souveränität beim gesamten Staatsvolk. Die Räte sind ihren Wählern gegenüber direkt verantwortlich und können im Gegensatz zum parlamentarischen System jederzeit abgesetzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Parlamentarische Demokratie (MSPD)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Räteherrschaft (Arbeiter- &amp;amp; Soldatenräte, USPD)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Allgemeines Wahlrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Demokratische Kontrolle der Armee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Gewaltenteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Sozialisierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Schutz des Eigentums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Neuverteilung des Eigentums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Zusätzlich erklärt General Wilhelm Groener im Namen der Obersten Heeresleitung (OHL) die Loyalität gegenüber der neuen Regierung. Durch den Ebert-Groener-Pakt bietet die OHL der MSPD militärische Unterstützung gegen linksradikale Angriffe, im Gegenzug wird der militärischen Führung Autonomie garantiert. Dadurch symbolisiert das Militär einen entscheidenden Machtfaktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;&#039;23. Dezember&#039;&#039;&#039; setzen Soldaten einer bewaffneten Formation, der sog. „Volksmarinedivision“, die Regierung in den Berliner Weihnachtskämpfen fest. Ebert muss reguläre Truppen um militärische Hilfe bitten. Emil Eichhorn, Polizeichef und Mitglied des linken Flügels der USPD, hilft der Volksmarinedivision und trägt somit entscheidend zur Niederlage der Regierungstruppen bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die USPD verlässt am &#039;&#039;&#039;28. Dezember&#039;&#039;&#039; den Rat der Volksbeauftragten als Reaktion auf das Bündnis der MSPD mit dem Militär und aufgrund erheblicher Differenzen über den politischen Kurs der Regierung. Als weitere Folge der Weihnachtskämpfe wird Emil Eichhorn entlassen. Revolutionäre Obleute fordern die USPD und die neu gegründete Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) zu einer Protestdemonstration auf. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen entschließen radikale Kräfte der Initiatoren den Protest zu einem bewaffneten Aufstand auszuweiten. Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg (KPD) rufen zum gewaltvollen Sturz der Regierung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom &#039;&#039;&#039;05. bis zum 12. Januar 1919&#039;&#039;&#039; besetzen die Revolutionäre Berlin in Teilen und erklären die Regierung für abgesetzt. Der Aufstand ist der letzte Versuch der extremen Linken, die Wahl zur Nationalversammlung zu verhindern und eine Rätediktatur (vgl. Räteherrschaft) zu errichten. Doch der Aufstand ist spontan und strategisch unzureichend geplant. Die blutigen Kämpfe prägen das Bild der Revolution und ersetzen in weiten Teilen der Bevölkerung die friedliche Stimmung durch Schreckensszenarien, vergleichbar mit der russischen Oktoberrevolution und dem Bolschewismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Revolution endet am &#039;&#039;&#039;19. Januar 1919&#039;&#039;&#039;, als die neue Nationalversammlung in Weimar eröffnet und die neue Republik eine parlamentarische Demokratie wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Einfluss der russischen Revolution======&lt;br /&gt;
Die russische Oktoberrevolution 1917 stellt einen historischen Wendepunkt dar. Zum Ende des ersten Weltkriegs  zeigt sich in der Bevölkerung immer mehr Widerstand gegen den Krieg und das kriegsbewilligende, zaristische Unterdrückungsregime. In der Februarrevolution 1917 stürzt Zar Nikolaus II. und eine Doppelherrschaft zwischen provisorischer Regierung und einem zentralen Arbeiter- und Soldatenrat wird eingeführt. Die neue Regierung setzt dennoch die Kriegsführung fort, was auf Unzufriedenheit in der Bevölkerung trifft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommunistischen Bolschewiki mit Lenin als Parteiführer befürworten eine Revolution und wollen den Weltkrieg zu einem russischen Bürgerkrieg machen. Dadurch entsteht eine Interessenkonvergenz zwischen Lenin und der deutschen Regierung: eine militärische Niederlage und Destabilisierung Russlands. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Bolschewiki als Friedenspartei wahrgenommen, was für die anfänglich positive Einschätzung der Oktoberrevolution maßgeblich ist. Das vorausgegangene Zaren-Regime ruft ein negativeres Bild hervor, weshalb dieser durch die Bolschewiki geplante Umbruch so positiv aufgefasst wird. Der Befreiungskampf der Arbeiterschaft und der bürgerliche Charakter der Revolution wecken Sympathie im deutschen Volk und der demokratische Sinn der russischen Bevölkerung wird gefeiert. Die deutsche Arbeiterklasse befürwortet den großen Schritt zum Frieden, den die russische Revolution getan hat, denn auch in Deutschland streben die Menschen nach Demokratie und viele finden Gefallen an sozialistischen Ideen und Konzepten: Revolutionäre Tatkraft erwacht nun auch in der deutschen Arbeiterklasse. Die Demokratie ist durch den Sieg der russischen Revolution an die Macht gelangt und auch die USPD vertritt das Konzept des Sozialismus durch Demokratie und strebt deshalb nach einem Rätekonzept.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Bolschewiki nach dem Sturz der provisorischen Regierung und dem Umstellen des Winterpalast im Oktober in der verfassungsgebenden Versammlung nur 25% der Stimmen für sich gewinnen konnten, lösen sie die Versammlung gewaltvoll auf. Das Land steht fortan unter der bolschewistischen Diktatur und ein langer und blutiger Bürgerkrieg folgt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dann zeichnet sich ein anderes Wahrnehmungsbild in der deutschen Bevölkerung gegenüber der Oktoberrevolution ab: Während die MSPD den Sturz des Zaren noch als Erfolg ihrer Kriegspolitik erachtet hat, lehnt sie die Oktoberrevolution nun ab. Die USPD betrachtete diese zunächst (vor der Ausartung in den Bürgerkrieg und der Diktatur der Bolschewiki) als positiv. Sie sieht darin die Bereitschaft zum Beitritt in die Kommunistische Internationale. Doch noch während der Diktatur änderte sich dies. Karl Kautsky schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt; „Wir verstehen unter dem modernen Sozialismus nicht bloß gesellschaftliche Organisierung der Produktion, sondern auch demokratische Organisierung der Gesellschaft. Der Sozialismus ist demnach für uns untrennbar verbunden mit der Demokratie“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Kautsky: Die Diktatur des Proletariats, 1918&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Rosa Luxemburg======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 183-14077-006, Rosa Luxemburg.jpg|Bundesarchiv Bild 183-14077-006, Rosa Luxemburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Rosa Luxemburg, Mitbegründerin der KPD, 1915&#039;&#039;&#039;, unbekannter Fotograf, Bundesarchiv, [https://www.bild.bundesarchiv.de/dba/de/search/?query=Bild+183-14077-006 Bild 183-14077-006], Lizenz: [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en CC BY-SA 3.0], via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-14077-006,_Rosa_Luxemburg.jpg Wikipedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosa Luxemburg wird als eine Märtyrerin der deutschen Novemberrevolution angesehen und ist für ihr demokratisch-soziales Denken und Handeln bekannt. Gemeinsam mit Karl Liebknecht vertritt sie in der SPD eine internationalistische und anti-militärische Position. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie 1914 aufgrund ihrer Antikriegsreden inhaftiert wurde, gründet sie 1916 gemeinsam mit Karl Liebknecht die Spartakusgruppe, welche in der Novemberrevolution sozialistische Ansichten vertritt. Von 1916 bis 1918 ist sie erneut im Gefängnis und beobachtet die Revolution von dort aus. Zur Jahreswende 1918/1919 gründen sie und Liebknecht die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), welche Anfang des Jahres zum Sturz der Regierung aufruft. Ende Januar werden beide aufgrund ihrer politischen Einstellungen und ihrem Streben nach einem Umbruch von Mitglieder eines sog. Freikorps - einer paramilitärischen Einheit - ermordet. Ihre Ermordung und das Scheitern radikalisiert einen erheblichen Teil der Arbeiter, die sich von der Politik der SPD verraten fühlen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosa Luxemburg sinnt nach politischer Freiheit und sozialer Gleichheit, weshalb sie der russischen Revolution hoffnungsvoll gegenüber steht. Als die Bolschewiki die Machtübernahme gewaltvoll erzwingen, kritisiert sie deren Politik: Die Diktatur der Bolschewiki diskreditiere die sozialistischen Ideen grausam.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luxemburg versteht den Sozialismus als Art der Verwendung der Demokratie und nicht dessen Abschaffung. Er sei eine „Diktatur des Proletariats“, frei von Ausbeutung, Unterdrückung und Entwürdigung. Die Mehrheit der Unterprivilegierten solle diese Form des menschlichen Lebens ohne Krieg tragen. Denn der Sozialismus bedingt Freiheit und Demokratie. Ihre Ansätze finden auch heute noch Anschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Literatur======&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lehnert, Detlef: Die Oktoberrevolution in der Wahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie, veröffentlicht in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung, online verfügbar bei der [https://kommunismusgeschichte.de/article/detail/die-oktoberrevolution-in-der-wahrnehmung-der-deutschen-sozialdemokratie-1/ Bundesstiftung Aufarbeitung], 2017 (20.03.2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*musstewissen2go Geschichte: Novemberrevolution, [https://www.youtube.com/watch?v=odtUscFGJjA Youtube], 01.03.2018 (19.03.2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rosa Luxemburg Stiftung: [https://www.rosalux.de/stiftung/historisches-zentrum/rosa-luxemburg/ Rosa Luxemburg Stiftung] (21.03.2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Scriba, Arnulf: Die Revolution von 1918/19, [https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/revolution-191819.html DHM LeMO], 15.08.2015, (19.03.2020)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wikipedia: Beteiligte am Ersten Weltkrieg, [https://de.wikipedia.org/wiki/Beteiligte_am_Ersten_Weltkrieg#Entente_und_verbündete_Mächte Wikipedia], letzte Änderung: 29.03.2020 (21.03.2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karl Kautsky: Die Diktatur des Proletariats, 1918&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Italien&amp;diff=20289</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Italien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Italien&amp;diff=20289"/>
		<updated>2020-04-29T11:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
=====1968 international: Italien=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: ZZ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 war der Höhepunkt einer Bewegung, die internationalen Charakter annahm. Die Bewegung richtete sich gegen die ideologischen Systeme im Westen und Osten. Die Proteste im Westen, hatten ihren Ursprung aufgrund des Vietnamkrieges, des Wettrüsten im Kalten Krieg, die Folgen der Wirtschaft auf die Gesellschaft, die Konsumgesellschaft und die mit ihr verbundene Umweltverschmutzung sowie die Benachteiligung der Frauen in der Gesellschaft. Obwohl die Bewegung der 68er als international gekennzeichnet wird, hat jede Nation die Bewegung unterschiedlich gehandhabt, auch so Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Poltische Hintergründe======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1948 regierte die ’’Democrazia Christiana’’ in Rom. Die PCI (’’Partido Comunista Italiano’’) war die stärkste kommunistische Partei eines westeuropäischen Landes. Aufgrund der damaligen Außenpolitischen Lage (Kalter Krieg) wurde die Partei systematisch von der Macht ferngehalten. Deshalb gab es in dieser Zeit nur Verschiebungen der Macht innerhalb der ’’Democrazia Christiana’’. Dies führte zu einem Gefühl der politischen Ausgeschlossenheit in Teilen des Volkes. 1962/63 gab es eine Machtbeteiligung an die Sozialisten, um die Kommunisten zu isolieren. Durch die leichte Öffnung der ’’Democrazia Christiana’’ nach links wurden die Kommunisten eingedämmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Wirtschaftliche- und Soziale Hintergründe======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italien schaffte es in den zwei Jahrzenten nach dem zweiten Weltkrieg sich von einem Agrar-zu einem Industrieland zu entwickeln. Dadurch gab es eine kulturelle Entwurzelung großer Bevölkerungsteile durch Arbeitsimmigration vom Süden in den Norden. Es entwickelte sich ein Unbehagen in der Bevölkerung, in Folge des Ausschlusses dieses wirtschaftlichen Aufschwunges. Es gab einen starken Anstieg an Arbeitern und auch an Schülern, der die Schulen und Universitäten nicht kommen gesehen haben. Das damalige Bildungssystem war immer noch faschistisch geprägt. Es gab eine Verdopplung von Mitgliedern im kommunistischen Studentenverband. Durch den Sprung der Anzahl an Studenten und Arbeitern gab es einen großen Anteil der Bevölkerung, die von der Elite nicht ganz akzeptiert wurde, aber sich selbst auch nicht zum Proletariat zuordnen wollte. Für diese Menschen gab es in der Gesellschaft noch keine soziale Rolle. Diese Bevölkerungsschicht kann mit dem heutigen Mittelstand verglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Proteste======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 gab es Demonstrationen in Genua von Hafenarbeitern, früheren Widerstandskämpfern, Studenten und Jugendlichen gegen einen Kongress des neofaschistischen ’’Movimento Sociale Italiano’’. Die Polizei griff hart ein, was zu einer landesweiten Welle an Protesten führte. Zu dieser Zeit entstand eine neue Gesellschaftstheorie, der Operaismus. In dieser Gesellschaftstheorie befinden sich Bürger in einer Gesellschaft ohne Parteien und ohne hierarchische Strukturen. Die Protestanten fanden Gefallen an dieser Theorie und sie wurde zu einer Inspiration und zum Gegenstand der Proteste. Durch das Beteiligen der Sozialisten 1962/63 und die damit verbundenen Reformen des Schul-und Universitätswesen wurden starke Hoffnungen der Bevölkerung empfunden, dies beschleunigte die Bewegung im Jahr 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Auswirkungen der Proteste======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Proteste der 68er haben zum ’’Statuto dei Lavoratori’’ vom Mai 1970 beigetragen. Diese Erlassungen  erschwerten die Entlassungen und regelte dadurch Mitbestimmung und Streikrecht. Die Proteste haben auch zu einem Stärken der Gewerkschaften, häufigen Streikwellen und periodisch wiederkehrenden Studentenprotesten geführt. Einige Menschen behaupten auch die seit damals hohe Staatsverschuldung Italiens sei eine Folge der Proteste. Aber auch gesellschaftlich haben die Proteste Auswirkungen. Die Ehescheidung und das Abtreibungsrecht wurden seit damals in Italien etabliert. Es wurde seit damals auch viele neue Themen zur politischen Agenda, wie zum Beispiel Pazifismus, Umwelt oder Feminismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=====Relevanz des Themas „1968 international: Italien“ für die Gegenwart=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: ChR&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 68er Bewegung der Arbeiter- und Studentenschaft war der Höhepunkt des Aufruhrs gegen die ideologischen Systeme in der Nachkriegszeit. Es ging gegen Kapitalismus. Es ging um die Rechte der Frauen und der Arbeiter. Mit den Revolten hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden, denn die Studenten- und Arbeiterbewegung Italiens hat Rechte erkämpft. Viele der Rechte sind heute eine Selbstverständlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Italien selbst wird immer wieder behauptet, dass die Proteste der Arbeiter und Studenten ein sozial-kulturelles Phänomen gewesen seien. Politisch habe die Revolte angeblich nichts verändert. Das stimmt so nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine herausragende Errungenschaft der 1968er Arbeiter- und Studentenbewegung ist die freie Rede als politisches Werkzeug. Damals wurde nach den Einschränkungen unter Mussolini erkannt und wiederentdeckt, dass gesellschaftliche Strukturen nicht als gegeben hingenommen werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die private Welt hat sich durch die Bewegung verändert. Die Spießigkeit und die moralische Unterdrückung, die es damals gab, existiert heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem aktuellen Rückblick behauptet Stefan v. Kempis im Hinblick auf die 68er Bewegung vor allem eines: Sie sei vorbei. Sie sei Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber anders als in einigen vergleichbaren europäischen Nachbarländern markiert das Jahr 1968 in der italienischen Geschichte den Beginn einer neuen Phase. Es begann die Entwicklung einer außerparlamentarischen Opposition mit ungeheurem Einfluss. Viele der Werte- und Zielvorstellungen flossen in diese Opposition ein, die sich als „Nuova Sinistra“ (Neue Linke) bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Entstehung der außerparlamentarischen Opposition hat die Arbeiter- und Studentenbewegung entscheidend beigetragen. Sie hat in der Nachkriegszeit als erste Bewegung überhaupt den öffentlichen Raum – Straßen und Plätze – als Ort der Politik entdeckt und dort unabhängig vom politischen System agiert. Die Bewegung hat gezeigt, dass man außerhalb von Parteien und Organisationen Politik „machen“ kann. Das größte Verdienst der Bewegung ist die Wiederentdeckung der Straße und die Erkenntnis, dass Politik nicht nur für die Eliten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Quellen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hauptartikel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Stefan v. Kempis, „DAS LANGE 68. ITALIENS BLICK AUF DIE PROTESTBEWEGUNG VOR VIERZIG JAHREN”, [https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_14378_1.pdf/136d6ac8-844f-7b18-35aa-611a6166f1c5?version=1.0&amp;amp;t=1539663171455 Konrad-Adrenauer-Stiftung kas.de], (07.04.2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gerd-Rainer Horn, „Die Arbeiter und 1968 in West-Südeuropa”, Bundeszentrale für politische Bildung, [https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/68er-bewegung/52000/arbeiter-und-68 bpb.de], 19.03.2008 (07.04.2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*„Tiefer Graben”, Der Spiegel, [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45865055.html Spiegel.de], 23.12.1968 (07.04.2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aureliana Sorrento, „Feudalistische Zeiten”, Frankfurter Rundschau, [https://www.fr.de/politik/feudalistische-zeiten-11586605.html fr.de], 29.07.2008 (07.04.2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Relevanz-Artikel&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*v. Kempis, Stefan, „DAS LANGE 68”. ITALIENS BLICK AUF DIE PROTESTBEWEGUNG VOR VIERZIG JAHREN, via [https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_14378_1.pdf/136d6ac8-844f-7b18-35aa-611a6166f1c5?version=1.0&amp;amp;t=1539663171455 Konrad Adenauer Stiftung] (20.04.2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kurz, Jan, Die italienische Studentenbewegung 1966-1968, in: Geschichte und Gesellschaft. Sonderheft, Vol. 17, 1968 – Vom Ereignis zum Gegenstand der Geschichtswissenschaft (1998), S. 64 - 81&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Vorgeschichte:_Jugoslawien_als_%22dritter_Weg%22_zwischen_den_Bl%C3%B6cken&amp;diff=20288</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &quot;dritter Weg&quot; zwischen den Blöcken</title>
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		<updated>2020-04-29T11:23:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Jugoslawien als „dritter Weg“ zwischen den Blöcken&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: TS&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Jugoslawien nach dem 2. Weltkrieg&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1945 wird unter der Führung von Josip „Tito“ Broz und der kommunistischen Partei die Föderative Volksrepublik Jugoslawien ausgerufen. Dazu gehören sechs Teilrepubliken: Slowenien, Kroatien, Bosnien- Herzegowina, Serbien, Montenegro und Mazedonien. 1948 kommt es, aufgrund der Abwesenheit jugoslawischer Delegierten beim Zusammentreten der „Kominform“, ein Zusammenschluss aller kommunistischen Parteien Osteuropas, zum Bruch zwischen Tito und Stalin. Ab jetzt ist Jugoslawien weder Teil des kommunistischen Ostblocks noch des kapitalistischem Westblocks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rasante Industrialisierung, partielle Liberalisierung und wachsender Wohlstand bis Mitte der Sechziger Jahre sind erste Anzeichen des „dritten Weges“. Dank Tito haben die konkurrierenden Machtblöcke ein blockloses Jugoslawien akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Die Zeit nach Tito&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Vielfalt Jugoslawiens gibt es starke ethnische Konflikte, die Tito stets zu unterbinden versucht. Nach dem Tod des Staatsführers Tito 1980 ist die ganze Nation bedrückt und weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Unter der neuen Regierung, die aus Vertretern der verschiedenen Regionen bestand, gab es immer mehr Unstimmigkeiten, da die Präsenz Titos fehlte. Die unterschiedlichen Völker sind äußerst unzufrieden und die Konflikte laufen aus dem Ruder. Zudem zeigen sich unübersehbare Anzeichen einer Inflation und diese lösen weitere Unruhen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 richtet sich der Zorn der Bevölkerung immer stärker gegen die eigene Führung. Die Serben finden Hoffnung in dem serbischen Parteichef Slobodan Miloševićs, der stark ihre Interessen vertritt und sie bevorzugt. Nach der Machtergreifung Miloševićs beginnt die „antibürokratische Revolution“ zudem folgt die Gleichschaltung der überregionalen serbischen Medien. Miloševićs nimmt Verfassungsänderungen vor, um Serbien mehr Macht als den anderen Mitgliedern Jugoslawiens zuzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 werden „bestellte Demonstrationen“ organisiert, die Anfahrt wie Verpflegung werden kostenfrei für die Demonstranten zur Verfügung gestellt. Die ungefähr 100 Demonstrationen zwingen zusammen mit den Medien die gegnerischen Politiker Miloševićs zum Rücktritt. Miloševićs zwingt die Provinzen Kosovo und Vojvodina einer serbischen Verfassungsänderung zu zustimmen. Mit der Verfassungsänderung ist der Kosovo und Vojvodina nicht mehr autonom. Er scheut dabei nicht vor Gewalt und Verhaftungen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgleich kommt in Slowenien Milan Kučan an die Macht. Mit dem Ausbruch des „slowenischen Frühlings“ wird er ein Gegner der serbischen Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Der Zerfall der Föderation&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon davor im Jahre 1989 haben sich fast alle Republiken von dem Gedanken an ein gemeinsames Jugoslawien getrennt, eigene Verfassungen werden gefordert und nationalistisches Gedankengut setzt sich in fast jeder Republik durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 finden in den Republiken zum ersten Mal seit 1927 freie Wahlen statt. In allen Republiken außer Serbien und Montenegro gewinnen überall antikommunistische und nationalistische Parteien. Mehrere Verfassungen werden geändert und Serbien erklärt sich im September als souveräner und unabhängiger Staat. Slowenien und Kroatien folgen im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 werden Wahlen über die staatliche Souveränität gehalten und abgesehen von der äußerst hohen Wahlbeteiligungen sind auch die Ergebnisse für den Austritt eindeutig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Slowenien: 88 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kroatien: 94,7 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bosnien-Herzegowina: 92,8 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mazedonien: 91 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Montenegro: 55,5 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 10-Tage-Krieg von Slowenien, dem Kroatienkrieg und dem Bosnienkrieg setzen sich alle  drei Staaten gegen die Jugoslawische Volksarmee durch und erreichen es, unabhängig zu werden. Der 26. April 1992 wird als Tag der Auflösung Jugoslawiens betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Relevanz für die heutige Zeit=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: BW&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zerstreuung Jugoslawiens, entstanden als Folge dessen mehrere Unabhängige Staaten. Darunter waren: [https://de.wikipedia.org/wiki/Slowenien Slowenien], [https://de.wikipedia.org/wiki/Kroatien Kroatien], [https://de.wikipedia.org/wiki/Bosnien_und_Herzegowina Bosnien und Herzegowina], [https://de.wikipedia.org/wiki/Serbien_und_Montenegro Serbien und Montenegro] sowie [https://de.wikipedia.org/wiki/Mazedonien Mazedonien]. Diese Staaten waren durch die Trennung von Jugoslawien aber nicht nur Unabhängig geworden, sondern wurden auch international anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Annahme einer neuen Verfassung benannte sich die Bundesrepublik Jugoslawien am 4.Februar 2003 um in „Serbien und Montenegro“. So wurde Jugoslawien durch die territorial und aus völkerrechtlicher Sicht identische „Staatliche Gemeinschaft Serbien und Montenegro“ abgelöst. Dies stellte das Ende des Begriffs „Jugoslawiens“ als Staatsnamen dar. Die Staatenunion von Serbien und Montenegro, deren Rechtsnachfolger Serbien antrat, löste sich 2006 mit dem Ausscheiden Montenegros auf, nach einer Volksabstimmung am 21. Mai 2006 proklamierte nämlich auch Montenegro am 3. Mai 2006 seine Unabhängigkeit, sodass heute alle früheren Teilrepubliken der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawiens unabhängige Staaten darstellen. Zum Schluss erklärte sich, am 17. Februar 2008 , die Provinz [https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovo Kosovo] für unabhängig, wobei der völkerrechtliche Status bis heute umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Quellen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Autor unbekannt, “Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie“, Veröffentlichungsdatum unbekannt, [https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_F%C3%B6derative_Republik_Jugoslawien Wikipedia], (25.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franziska von Thiesenhausen, “Balkan in Flammen – Ein Land zerfällt, ZDFinfo“, 05.06.2019, [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/balkan-in-flammen-ein-land-zerfaellt-102.html#autoplay=true ZDF.de], (26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kathrin Pavic, “Jugoslawien, Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“, 2014, [ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p32625 OME-Lexikon der Uni Oldenburg], (26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klaus Kastenholz, “Balkan in Flammen – Pulverfass Jugoslawien, ZDFinfo“, 05.06.2019, [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/balkan-in-flammen-pulverfass-jugoslawien-102.html#xtor=CS3-85 ZDF.de], (26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorname Unbekannt Florian, “Jugoslawien – Der dritte Weg?, Archiv Bürgerbewegung Leipzig E.V.“, Veröffentlichungsdatum unbekannt, [https://www.archiv-buergerbewegung.de/ausstellungen/virtuelle-ausstellungen/power-to-the-people/jugoslawien Archiv-Buergerbewegung.de], (24.03.2020).&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Vorgeschichte:_Jugoslawien_als_%22dritter_Weg%22_zwischen_den_Bl%C3%B6cken&amp;diff=20287</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Vorgeschichte: Jugoslawien als &quot;dritter Weg&quot; zwischen den Blöcken</title>
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		<updated>2020-04-29T11:23:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Jugoslawien als „dritter Weg“ zwischen den Blöcken&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: TS&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Jugoslawien nach dem 2. Weltkrieg&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1945 wird unter der Führung von Josip „Tito“ Broz und der kommunistischen Partei die Föderative Volksrepublik Jugoslawien ausgerufen. Dazu gehören sechs Teilrepubliken: Slowenien, Kroatien, Bosnien- Herzegowina, Serbien, Montenegro und Mazedonien. 1948 kommt es, aufgrund der Abwesenheit jugoslawischer Delegierten beim Zusammentreten der „Kominform“, ein Zusammenschluss aller kommunistischen Parteien Osteuropas, zum Bruch zwischen Tito und Stalin. Ab jetzt ist Jugoslawien weder Teil des kommunistischen Ostblocks noch des kapitalistischem Westblocks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rasante Industrialisierung, partielle Liberalisierung und wachsender Wohlstand bis Mitte der Sechziger Jahre sind erste Anzeichen des „dritten Weges“. Dank Tito haben die konkurrierenden Machtblöcke ein blockloses Jugoslawien akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Die Zeit nach Tito&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Vielfalt Jugoslawiens gibt es starke ethnische Konflikte, die Tito stets zu unterbinden versucht. Nach dem Tod des Staatsführers Tito 1980 ist die ganze Nation bedrückt und weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Unter der neuen Regierung, die aus Vertretern der verschiedenen Regionen bestand, gab es immer mehr Unstimmigkeiten, da die Präsenz Titos fehlte. Die unterschiedlichen Völker sind äußerst unzufrieden und die Konflikte laufen aus dem Ruder. Zudem zeigen sich unübersehbare Anzeichen einer Inflation und diese lösen weitere Unruhen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 richtet sich der Zorn der Bevölkerung immer stärker gegen die eigene Führung. Die Serben finden Hoffnung in dem serbischen Parteichef Slobodan Miloševićs, der stark ihre Interessen vertritt und sie bevorzugt. Nach der Machtergreifung Miloševićs beginnt die „antibürokratische Revolution“ zudem folgt die Gleichschaltung der überregionalen serbischen Medien. Miloševićs nimmt Verfassungsänderungen vor, um Serbien mehr Macht als den anderen Mitgliedern Jugoslawiens zuzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 werden „bestellte Demonstrationen“ organisiert, die Anfahrt wie Verpflegung werden kostenfrei für die Demonstranten zur Verfügung gestellt. Die ungefähr 100 Demonstrationen zwingen zusammen mit den Medien die gegnerischen Politiker Miloševićs zum Rücktritt. Miloševićs zwingt die Provinzen Kosovo und Vojvodina einer serbischen Verfassungsänderung zu zustimmen. Mit der Verfassungsänderung ist der Kosovo und Vojvodina nicht mehr autonom. Er scheut dabei nicht vor Gewalt und Verhaftungen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgleich kommt in Slowenien Milan Kučan an die Macht. Mit dem Ausbruch des „slowenischen Frühlings“ wird er ein Gegner der serbischen Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Der Zerfall der Föderation&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon davor im Jahre 1989 haben sich fast alle Republiken von dem Gedanken an ein gemeinsames Jugoslawien getrennt, eigene Verfassungen werden gefordert und nationalistisches Gedankengut setzt sich in fast jeder Republik durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 finden in den Republiken zum ersten Mal seit 1927 freie Wahlen statt. In allen Republiken außer Serbien und Montenegro gewinnen überall antikommunistische und nationalistische Parteien. Mehrere Verfassungen werden geändert und Serbien erklärt sich im September als souveräner und unabhängiger Staat. Slowenien und Kroatien folgen im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 werden Wahlen über die staatliche Souveränität gehalten und abgesehen von der äußerst hohen Wahlbeteiligungen sind auch die Ergebnisse für den Austritt eindeutig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Slowenien: 88 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kroatien: 94,7 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bosnien-Herzegowina: 92,8 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mazedonien: 91 Prozent&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Montenegro: 55,5 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 10-Tage-Krieg von Slowenien, dem Kroatienkrieg und dem Bosnienkrieg setzen sich alle  drei Staaten gegen die Jugoslawische Volksarmee durch und erreichen es, unabhängig zu werden. Der 26. April 1992 wird als Tag der Auflösung Jugoslawiens betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Relevanz für die heutige Zeit=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: BW&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zerstreuung Jugoslawiens, entstanden als Folge dessen mehrere Unabhängige Staaten. Darunter waren: [https://de.wikipedia.org/wiki/Slowenien Slowenien], [https://de.wikipedia.org/wiki/Kroatien Kroatien], [https://de.wikipedia.org/wiki/Bosnien_und_Herzegowina Bosnien und Herzegowina], [https://de.wikipedia.org/wiki/Serbien_und_Montenegro Serbien und Montenegro] sowie [https://de.wikipedia.org/wiki/Mazedonien Mazedonien]. Diese Staaten waren durch die Trennung von Jugoslawien aber nicht nur Unabhängig geworden, sondern wurden auch international anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Annahme einer neuen Verfassung benannte sich die Bundesrepublik Jugoslawien am 4.Februar 2003 um in „Serbien und Montenegro“. So wurde Jugoslawien durch die territorial und aus völkerrechtlicher Sicht identische „Staatliche Gemeinschaft Serbien und Montenegro“ abgelöst. Dies stellte das Ende des Begriffs „Jugoslawiens“ als Staatsnamen dar. Die Staatenunion von Serbien und Montenegro, deren Rechtsnachfolger Serbien antrat, löste sich 2006 mit dem Ausscheiden Montenegros auf, nach einer Volksabstimmung am 21. Mai 2006 proklamierte nämlich auch Montenegro am 3. Mai 2006 seine Unabhängigkeit, sodass heute alle früheren Teilrepubliken der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawiens unabhängige Staaten darstellen. Zum Schluss erklärte sich, am 17. Februar 2008 , die Provinz [https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovo Kosovo] für unabhängig, wobei der völkerrechtliche Status bis heute umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Quellen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Autor unbekannt, “Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien, Wikipedia – Die freie Enzyklopädie“, Veröffentlichungsdatum unbekannt, [https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_F%C3%B6derative_Republik_Jugoslawien Wikipedia], (25.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franziska von Thiesenhausen, “Balkan in Flammen – Ein Land zerfällt, ZDFinfo“, 05.06.2019, [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/balkan-in-flammen-ein-land-zerfaellt-102.html#autoplay=true ZDF.de], (26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kathrin Pavic, “Jugoslawien, Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa“, 2014, [ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p32625 OME-Lexikon der Uni Oldenburg], (26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klaus Kastenholz, “Balkan in Flammen – Pulverfass Jugoslawien, ZDFinfo“, 05.06.2019, [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/balkan-in-flammen-pulverfass-jugoslawien-102.html#xtor=CS3-85 ZDF.de], (26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorname Unbekannt Florian, “Jugoslawien – Der dritte Weg?, Archiv Bürgerbewegung Leipzig E.V.“, Veröffentlichungsdatum unbekannt, [www.archiv-buergerbewegung.de/ausstellungen/virtuelle-ausstellungen/power-to-the-people/jugoslawien Archiv-Buergerbewegung.de], (24.03.2020).&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Verfolgung_von_Minderheiten_und_Andersdenkenden&amp;diff=20282</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden</title>
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		<updated>2020-04-29T11:19:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: MaTi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft der Nationalsozialisten ist untrennbar mit der Judenverfolgung im Deutschen Reich verbunden. Einer ihrer Höhepunkte bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die Pogromnacht von 1938. Die Rechte der jüdischen Bevölkerung wurden systematisch beschnitten, Boykottaktionen, die Nürnberger Gesetze, die Reichskristallnacht machten ein menschenwürdiges Leben für Juden in Deutschland schon lange vor ihrer Vernichtung schnell unmöglich.&lt;br /&gt;
Aber nicht nur Juden wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten verfolgten und vernichteten alles, was nicht in ihr Weltbild passte. &lt;br /&gt;
Daher wurden auch viele verschiedene Minderheiten und Andersdenkende verfolgt und ermordet. Dazu zählten unter anderem die sogenannten Sinti und Roma, die Homosexuellen, die „Asozialen“ und körperlich, sowie geistig behinderte Menschen.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Judenverfolgung&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die größte Gruppe, die in Deutschland ab 1933 verfolgt wurde, waren die Juden, welche von den Nationalsozialisten als eine minderwertige Rasse angesehen wurden. Diese wurde direkt nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Ziel von Verfolgung, Hass und Ausgrenzung, was sich z.B. in der Reichspogromnacht, bei den jüdischen Geschäften zerstört und zahlreiche Juden ermordet wurden, oder den Nürnberger Rassegesetzen äußerte. Ab Herbst 1941 wurde mit der Deportation der Juden aus Deutschland in Richtung Osten begonnen. Dort wurde der Großteil der Juden in Ghettos gesteckt bis 1942 die Juden direkt in Vernichtungslager gebracht wurden, in welchen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs insgesamt 6 Millionen Juden ermordet worden sind.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung geistig und körperlich behinderter Menschen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Auch geistig und körperlich behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten sahen diese Menschen als „unwertes Leben“ an und Hitler gab ein Euthanasie-Programm namens “Aktion T4“ in Auftrag, welches vorsah, diese die Menschen zu töten.&lt;br /&gt;
Auch geistig und körperlich behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten sahen diese Menschen als „unwertes Leben“ an und Hitler gab ein Euthanasie-Programm namens “Aktion T4“ in Auftrag, welches vorsah, diese die Menschen zu töten.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Sinti und Roma&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Eine weitere Gruppe Verfolgter waren Sinti und Roma. Diese Gruppe wurde von den Nationalsozialisten, wie die Juden, als eine „minderwertige und artfremde“ Rasse angesehen. Sie durften unter anderem keine Kinder bekommen und ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken. Zudem wurden Sinti und Roma ab 1941 in Richtung Osten in Vernichtungslager verschleppt. Die meisten starben dort an Hunger, Erschöpfung und Krankheiten. Diejenigen, die überlebten, wurden umgebracht.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Homosexuellen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Außerdem wurden Homosexuelle verfolgt. Vor allem in Homosexuellen, die Positionen in Ämtern hatten, sah Hitler eine Gefahr. Die Zahl der Männer, die aufgrund ihrer Homosexualität verurteilt wurden, stieg ab 1935 bis Kriegsbeginn 1939 stark an. Polizeilich erfasst wurden im dritten Reich 100.000 Menschen und 50.000 wurden verurteilt. Jedoch hat sich ein Teil der verurteilten Menschen nicht homosexuell gefühlt. Etwa 10.000 homosexuelle Männer wurden in NS-Konzentrationslagern inhaftiert, wovon etwa 53% ermordet wurden. Die Inhaftierten mussten Rosa Winkel tragen (Abb.1), wodurch sie als Homosexuelle gekennzeichnet wurden. Das Ziel der Umerziehungsmaßnahmen der Nationalsozialisten war es, den Geschlechtstrieb der Schwulen in einen Heterosexuellen zu verändern. Es wurden zudem zahlreiche Menschenversuche unternommen, um herauszufinden, warum die Menschen homosexuell waren. Außerdem wurden Homosexuelle, wie andere Verfolgte für von vornehinein tödlich geplante Menschenversuche herangezogen. Bei homosexuellen Frauen ist nicht klar, inwiefern diese verfolgt wurden. Homosexuelle Frauen wurden nicht, wie Männer, durch den Homosexuellenpahragraph 175 für ihre Homosexualität verfolgt und bestraft. Dennoch gibt es Berichte aus Konzentrationslagern, welche belegen, dass lesbisches Verhalten mit Prügeln bestraft wurde.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung politisch Andersdenkenden&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Außerdem wurden politische Gegner bzw. politisch Andersdenkende verfolgt. Zu diesen gehörten unter anderem die Kommunisten. Hitler begann nach dem Reichstagsbrand 1933 diesen als Beginn einer kommunistischen Verschwörung zu sehen und sah die politischen Kommunisten als innenpolitische Feinde. Nach dem Brand wurden zahlreiche Mitglieder der kommunistischen Partei Deutschland, kurz KPD, verhaftet. Viele der Verhafteten, doch nicht nur die Kommunisten selbst, sondern auch viele Gruppen, die Kommunisten unterstützten, waren unter Verdacht, weshalb viele verhaftet wurden, bei denen nur der Verdacht bestand, dass diese Kommunisten sind. Viele der Verhafteten landeten in Gefängnissen oder in Konzentrationslagern. In den Konzentrationslagern mussten die Häftlinge Zwangsarbeit leisten und viele bezahlten ihre politische Einstellung mit dem Tod. Zudem wurde im dritten Reich die SPD verboten und Gewerkschaften wurden aufgelöst.&lt;br /&gt;
Es wurden ebenfalls linke Schriftsteller bzw. Schriftsteller, die den Parteien KPD und SPD nahestanden, verfolgt. Doch auch andere Schriftsteller, wie Bertolt Brecht oder Erich Kästner, litten unter den Repressionen der Nationalsozialisten. Unter anderem wurden ihre Bücher bei Bücherverbrennungen, die in fast jeder großen Stadt im Dritten Reich am 10. Mai 1933 durchgeführt wurden, verbrannt und ihre Werke durften von da an nicht mehr veröffentlicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung durch die Schutzstaffel(SS) und die Polizei&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Dabei war die Polizei im Inland der wichtigste Akteur der Verfolgung und im Ausland war die SS unter der Leitung Himmlers das wichtigste und größte Instrument der Verfolgung.&lt;br /&gt;
Im Ausland machten spezielle Kommandos der SS, in den von den Nationalsozialisten eroberten und besetzten Gebieten Jagd auf Juden und andere Andersdenkende sowie Minderheiten. Diese wurden entweder ermordet oder in Konzentrationslager gebracht, in denen sie Zwangsarbeit verrichten mussten oder später ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;&#039;Relevanz des Themas für die Gegenwart&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, fing eine regelrechte Verfolgungsjagd auf Juden, Minderheiten und Andersdenkende statt. Es gab ein vorgeschriebenes Weltbild (bzw. eine Ideologie), und wer dort nicht hineinpasste, wurde gefangengenommen oder getötet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Nationalsozialismus nahm die Ausgrenzung der Minderheiten und Andersdenkenden kein Ende. Der schlechte und unmenschliche Umgang mit „Gemeinschaftsfremden“ blieb bestehen. Sie wurden verfolgt und verhaftet. Vor allem auch Homosexuelle wurden lange nach dem Nationalsozialismus nicht in der Gesellschaft geduldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.05.1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet und mit ihr die im Grundgesetz verankerten Grundrechte. Die Grundrechte gelten seither für alle Menschen und versichern die Gleichberechtigung eines jeden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Menschen aller Geschlechter und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundrechte sorgen unter anderem dafür, dass es nie wieder zu einem solchen Massenmord kommt, wie es 1933–1945 der Fall war. Ich denke, das Thema ist gerade deshalb heute noch sehr relevant, da es zeigt, dass so etwas nie wieder passieren darf und dass das Weltbild von damals unmenschlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
*Wildt Michael,   &#039;&#039;Verfolgung&#039;&#039;,[https://www.bpb.de/izpb/137221/verfolgung?p=1%20Geschichte%20der%20deutschen%20Sozialdemokratie Bundeszentrale für politische Bildung], 24.5.2012 (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wayne R. Dynes, &#039;&#039;Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus&#039;&#039;,[https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus], September 2010, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebbert Birgit, &#039;&#039;Bücherverbrennung 1933&#039;&#039;, [https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/buecherverbrennung-1933/ Zukunft braucht Erinnerung], 7.12.2004, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Angaben, &#039;&#039;Warum und wie Verfolgte Hitler andere Menschen&#039;&#039;, [https://www.frieden-fragen.de/entdecken/nationalsozialismus/warum-und-wie-verfolgte-hitler-andere-menschen.html Frieden Fragen], Keine Angaben, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Angaben, &#039;&#039;Wer wurde verfolgt&#039;&#039;, [https://www.zeitklicks.de/nationalsozialismus/zeitklicks/zeit/verfolgung/wer-wurde-verfolgt/ Zeitklicks], keine Angaben, (16.4.2020).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Verfolgung_von_Minderheiten_und_Andersdenkenden&amp;diff=20281</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden</title>
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		<updated>2020-04-29T11:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Relevanz des Themas für die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: MaTi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft der Nationalsozialisten ist untrennbar mit der Judenverfolgung im Deutschen Reich verbunden. Einer ihrer Höhepunkte bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die Pogromnacht von 1938. Die Rechte der jüdischen Bevölkerung wurden systematisch beschnitten, Boykottaktionen, die Nürnberger Gesetze, die Reichskristallnacht machten ein menschenwürdiges Leben für Juden in Deutschland schon lange vor ihrer Vernichtung schnell unmöglich.&lt;br /&gt;
Aber nicht nur Juden wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten verfolgten und vernichteten alles, was nicht in ihr Weltbild passte. &lt;br /&gt;
Daher wurden auch viele verschiedene Minderheiten und Andersdenkende verfolgt und ermordet. Dazu zählten unter anderem die sogenannten Sinti und Roma, die Homosexuellen, die „Asozialen“ und körperlich, sowie geistig behinderte Menschen.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Judenverfolgung&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die größte Gruppe, die in Deutschland ab 1933 verfolgt wurde, waren die Juden, welche von den Nationalsozialisten als eine minderwertige Rasse angesehen wurden. Diese wurde direkt nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Ziel von Verfolgung, Hass und Ausgrenzung, was sich z.B. in der Reichspogromnacht, bei den jüdischen Geschäften zerstört und zahlreiche Juden ermordet wurden, oder den Nürnberger Rassegesetzen äußerte. Ab Herbst 1941 wurde mit der Deportation der Juden aus Deutschland in Richtung Osten begonnen. Dort wurde der Großteil der Juden in Ghettos gesteckt bis 1942 die Juden direkt in Vernichtungslager gebracht wurden, in welchen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs insgesamt 6 Millionen Juden ermordet worden sind.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung geistig und körperlich behinderter Menschen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Auch geistig und körperlich behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten sahen diese Menschen als „unwertes Leben“ an und Hitler gab ein Euthanasie-Programm namens “Aktion T4“ in Auftrag, welches vorsah, diese die Menschen zu töten.&lt;br /&gt;
Auch geistig und körperlich behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten sahen diese Menschen als „unwertes Leben“ an und Hitler gab ein Euthanasie-Programm namens “Aktion T4“ in Auftrag, welches vorsah, diese die Menschen zu töten.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Sinti und Roma&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Eine weitere Gruppe Verfolgter waren Sinti und Roma. Diese Gruppe wurde von den Nationalsozialisten, wie die Juden, als eine „minderwertige und artfremde“ Rasse angesehen. Sie durften unter anderem keine Kinder bekommen und ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken. Zudem wurden Sinti und Roma ab 1941 in Richtung Osten in Vernichtungslager verschleppt. Die meisten starben dort an Hunger, Erschöpfung und Krankheiten. Diejenigen, die überlebten, wurden umgebracht.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Homosexuellen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Außerdem wurden Homosexuelle verfolgt. Vor allem in Homosexuellen, die Positionen in Ämtern hatten, sah Hitler eine Gefahr. Die Zahl der Männer, die aufgrund ihrer Homosexualität verurteilt wurden, stieg ab 1935 bis Kriegsbeginn 1939 stark an. Polizeilich erfasst wurden im dritten Reich 100.000 Menschen und 50.000 wurden verurteilt. Jedoch hat sich ein Teil der verurteilten Menschen nicht homosexuell gefühlt. Etwa 10.000 homosexuelle Männer wurden in NS-Konzentrationslagern inhaftiert, wovon etwa 53% ermordet wurden. Die Inhaftierten mussten Rosa Winkel tragen (Abb.1), wodurch sie als Homosexuelle gekennzeichnet wurden. Das Ziel der Umerziehungsmaßnahmen der Nationalsozialisten war es, den Geschlechtstrieb der Schwulen in einen Heterosexuellen zu verändern. Es wurden zudem zahlreiche Menschenversuche unternommen, um herauszufinden, warum die Menschen homosexuell waren. Außerdem wurden Homosexuelle, wie andere Verfolgte für von vornehinein tödlich geplante Menschenversuche herangezogen. Bei homosexuellen Frauen ist nicht klar, inwiefern diese verfolgt wurden. Homosexuelle Frauen wurden nicht, wie Männer, durch den Homosexuellenpahragraph 175 für ihre Homosexualität verfolgt und bestraft. Dennoch gibt es Berichte aus Konzentrationslagern, welche belegen, dass lesbisches Verhalten mit Prügeln bestraft wurde.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung politisch Andersdenkenden&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Außerdem wurden politische Gegner bzw. politisch Andersdenkende verfolgt. Zu diesen gehörten unter anderem die Kommunisten. Hitler begann nach dem Reichstagsbrand 1933 diesen als Beginn einer kommunistischen Verschwörung zu sehen und sah die politischen Kommunisten als innenpolitische Feinde. Nach dem Brand wurden zahlreiche Mitglieder der kommunistischen Partei Deutschland, kurz KPD, verhaftet. Viele der Verhafteten, doch nicht nur die Kommunisten selbst, sondern auch viele Gruppen, die Kommunisten unterstützten, waren unter Verdacht, weshalb viele verhaftet wurden, bei denen nur der Verdacht bestand, dass diese Kommunisten sind. Viele der Verhafteten landeten in Gefängnissen oder in Konzentrationslagern. In den Konzentrationslagern mussten die Häftlinge Zwangsarbeit leisten und viele bezahlten ihre politische Einstellung mit dem Tod. Zudem wurde im dritten Reich die SPD verboten und Gewerkschaften wurden aufgelöst.&lt;br /&gt;
Es wurden ebenfalls linke Schriftsteller bzw. Schriftsteller, die den Parteien KPD und SPD nahestanden, verfolgt. Doch auch andere Schriftsteller, wie Bertolt Brecht oder Erich Kästner, litten unter den Repressionen der Nationalsozialisten. Unter anderem wurden ihre Bücher bei Bücherverbrennungen, die in fast jeder großen Stadt im Dritten Reich am 10. Mai 1933 durchgeführt wurden, verbrannt und ihre Werke durften von da an nicht mehr veröffentlicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung durch die Schutzstaffel(SS) und die Polizei&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Dabei war die Polizei im Inland der wichtigste Akteur der Verfolgung und im Ausland war die SS unter der Leitung Himmlers das wichtigste und größte Instrument der Verfolgung.&lt;br /&gt;
Im Ausland machten spezielle Kommandos der SS, in den von den Nationalsozialisten eroberten und besetzten Gebieten Jagd auf Juden und andere Andersdenkende sowie Minderheiten. Diese wurden entweder ermordet oder in Konzentrationslager gebracht, in denen sie Zwangsarbeit verrichten mussten oder später ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;&#039;Relevanz des Themas für die Gegenwart&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, fing eine regelrechte Verfolgungsjagd auf Juden, Minderheiten und Andersdenkende statt. Es gab ein vorgeschriebenes Weltbild (bzw. eine Ideologie), und wer dort nicht hineinpasste, wurde gefangengenommen oder getötet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Nationalsozialismus nahm die Ausgrenzung der Minderheiten und Andersdenkenden kein Ende. Der schlechte und unmenschliche Umgang mit „Gemeinschaftsfremden“ blieb bestehen. Sie wurden verfolgt und verhaftet. Vor allem auch Homosexuelle wurden lange nach dem Nationalsozialismus nicht in der Gesellschaft geduldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.05.1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet und mit ihr die im Grundgesetz verankerten Grundrechte. Die Grundrechte gelten seither für alle Menschen und versichern die Gleichberechtigung eines jeden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Menschen aller Geschlechter und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundrechte sorgen unter anderem dafür, dass es nie wieder zu einem solchen Massenmord kommt, wie es 1933–1945 der Fall war. Ich denke, das Thema ist gerade deshalb heute noch sehr relevant, da es zeigt, dass so etwas nie wieder passieren darf und dass das Weltbild von damals unmenschlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
*Wildt Michael,   &#039;&#039;Verfolgung&#039;&#039;,[https://www.bpb.de/izpb/137221/verfolgung?p=1%20Geschichte%20der%20deutschen%20Sozialdemokratie Bundeszentrale für politische Bildung], 24.5.2012 (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wayne R. Dynes, &#039;&#039;Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus&#039;&#039;,[https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus], September 2010, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebbert Birgit, &#039;&#039;Bücherverbrennung 1933&#039;&#039;, [https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/buecherverbrennung-1933/ Zukunft braucht Erinnerung], 7.12.2004, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Angaben, &#039;&#039;Warum und wie Verfolgte Hitler andere Menschen&#039;&#039;, [https://www.frieden-fragen.de/entdecken/nationalsozialismus/warum-und-wie-verfolgte-hitler-andere-menschen.html Frieden Fragen], Keine Angaben, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Angaben, &#039;&#039;Wer wurde verfolgt&#039;&#039;, [https://www.zeitklicks.de/nationalsozialismus/zeitklicks/zeit/verfolgung/wer-wurde-verfolgt/ Zeitklicks], keine Angaben, (16.4.2020).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Verfolgung_von_Minderheiten_und_Andersdenkenden&amp;diff=20278</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Verfolgung_von_Minderheiten_und_Andersdenkenden&amp;diff=20278"/>
		<updated>2020-04-29T11:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Relevanz des Themas für die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: MaTi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft der Nationalsozialisten ist untrennbar mit der Judenverfolgung im Deutschen Reich verbunden. Einer ihrer Höhepunkte bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die Pogromnacht von 1938. Die Rechte der jüdischen Bevölkerung wurden systematisch beschnitten, Boykottaktionen, die Nürnberger Gesetze, die Reichskristallnacht machten ein menschenwürdiges Leben für Juden in Deutschland schon lange vor ihrer Vernichtung schnell unmöglich.&lt;br /&gt;
Aber nicht nur Juden wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten verfolgten und vernichteten alles, was nicht in ihr Weltbild passte. &lt;br /&gt;
Daher wurden auch viele verschiedene Minderheiten und Andersdenkende verfolgt und ermordet. Dazu zählten unter anderem die sogenannten Sinti und Roma, die Homosexuellen, die „Asozialen“ und körperlich, sowie geistig behinderte Menschen.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Judenverfolgung&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die größte Gruppe, die in Deutschland ab 1933 verfolgt wurde, waren die Juden, welche von den Nationalsozialisten als eine minderwertige Rasse angesehen wurden. Diese wurde direkt nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Ziel von Verfolgung, Hass und Ausgrenzung, was sich z.B. in der Reichspogromnacht, bei den jüdischen Geschäften zerstört und zahlreiche Juden ermordet wurden, oder den Nürnberger Rassegesetzen äußerte. Ab Herbst 1941 wurde mit der Deportation der Juden aus Deutschland in Richtung Osten begonnen. Dort wurde der Großteil der Juden in Ghettos gesteckt bis 1942 die Juden direkt in Vernichtungslager gebracht wurden, in welchen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs insgesamt 6 Millionen Juden ermordet worden sind.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung geistig und körperlich behinderter Menschen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Auch geistig und körperlich behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten sahen diese Menschen als „unwertes Leben“ an und Hitler gab ein Euthanasie-Programm namens “Aktion T4“ in Auftrag, welches vorsah, diese die Menschen zu töten.&lt;br /&gt;
Auch geistig und körperlich behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten sahen diese Menschen als „unwertes Leben“ an und Hitler gab ein Euthanasie-Programm namens “Aktion T4“ in Auftrag, welches vorsah, diese die Menschen zu töten.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Sinti und Roma&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Eine weitere Gruppe Verfolgter waren Sinti und Roma. Diese Gruppe wurde von den Nationalsozialisten, wie die Juden, als eine „minderwertige und artfremde“ Rasse angesehen. Sie durften unter anderem keine Kinder bekommen und ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken. Zudem wurden Sinti und Roma ab 1941 in Richtung Osten in Vernichtungslager verschleppt. Die meisten starben dort an Hunger, Erschöpfung und Krankheiten. Diejenigen, die überlebten, wurden umgebracht.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Homosexuellen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Außerdem wurden Homosexuelle verfolgt. Vor allem in Homosexuellen, die Positionen in Ämtern hatten, sah Hitler eine Gefahr. Die Zahl der Männer, die aufgrund ihrer Homosexualität verurteilt wurden, stieg ab 1935 bis Kriegsbeginn 1939 stark an. Polizeilich erfasst wurden im dritten Reich 100.000 Menschen und 50.000 wurden verurteilt. Jedoch hat sich ein Teil der verurteilten Menschen nicht homosexuell gefühlt. Etwa 10.000 homosexuelle Männer wurden in NS-Konzentrationslagern inhaftiert, wovon etwa 53% ermordet wurden. Die Inhaftierten mussten Rosa Winkel tragen (Abb.1), wodurch sie als Homosexuelle gekennzeichnet wurden. Das Ziel der Umerziehungsmaßnahmen der Nationalsozialisten war es, den Geschlechtstrieb der Schwulen in einen Heterosexuellen zu verändern. Es wurden zudem zahlreiche Menschenversuche unternommen, um herauszufinden, warum die Menschen homosexuell waren. Außerdem wurden Homosexuelle, wie andere Verfolgte für von vornehinein tödlich geplante Menschenversuche herangezogen. Bei homosexuellen Frauen ist nicht klar, inwiefern diese verfolgt wurden. Homosexuelle Frauen wurden nicht, wie Männer, durch den Homosexuellenpahragraph 175 für ihre Homosexualität verfolgt und bestraft. Dennoch gibt es Berichte aus Konzentrationslagern, welche belegen, dass lesbisches Verhalten mit Prügeln bestraft wurde.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung politisch Andersdenkenden&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Außerdem wurden politische Gegner bzw. politisch Andersdenkende verfolgt. Zu diesen gehörten unter anderem die Kommunisten. Hitler begann nach dem Reichstagsbrand 1933 diesen als Beginn einer kommunistischen Verschwörung zu sehen und sah die politischen Kommunisten als innenpolitische Feinde. Nach dem Brand wurden zahlreiche Mitglieder der kommunistischen Partei Deutschland, kurz KPD, verhaftet. Viele der Verhafteten, doch nicht nur die Kommunisten selbst, sondern auch viele Gruppen, die Kommunisten unterstützten, waren unter Verdacht, weshalb viele verhaftet wurden, bei denen nur der Verdacht bestand, dass diese Kommunisten sind. Viele der Verhafteten landeten in Gefängnissen oder in Konzentrationslagern. In den Konzentrationslagern mussten die Häftlinge Zwangsarbeit leisten und viele bezahlten ihre politische Einstellung mit dem Tod. Zudem wurde im dritten Reich die SPD verboten und Gewerkschaften wurden aufgelöst.&lt;br /&gt;
Es wurden ebenfalls linke Schriftsteller bzw. Schriftsteller, die den Parteien KPD und SPD nahestanden, verfolgt. Doch auch andere Schriftsteller, wie Bertolt Brecht oder Erich Kästner, litten unter den Repressionen der Nationalsozialisten. Unter anderem wurden ihre Bücher bei Bücherverbrennungen, die in fast jeder großen Stadt im Dritten Reich am 10. Mai 1933 durchgeführt wurden, verbrannt und ihre Werke durften von da an nicht mehr veröffentlicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung durch die Schutzstaffel(SS) und die Polizei&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Dabei war die Polizei im Inland der wichtigste Akteur der Verfolgung und im Ausland war die SS unter der Leitung Himmlers das wichtigste und größte Instrument der Verfolgung.&lt;br /&gt;
Im Ausland machten spezielle Kommandos der SS, in den von den Nationalsozialisten eroberten und besetzten Gebieten Jagd auf Juden und andere Andersdenkende sowie Minderheiten. Diese wurden entweder ermordet oder in Konzentrationslager gebracht, in denen sie Zwangsarbeit verrichten mussten oder später ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Relevanz des Themas für die Gegenwart&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, fing eine regelrechte Verfolgungsjagd auf Juden, Minderheiten und Andersdenkende statt. Es gab ein vorgeschriebenes Weltbild (bzw. eine Ideologie), und wer dort nicht hineinpasste, wurde gefangengenommen oder getötet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Nationalsozialismus nahm die Ausgrenzung der Minderheiten und Andersdenkenden kein Ende. Der schlechte und unmenschliche Umgang mit „Gemeinschaftsfremden“ blieb bestehen. Sie wurden verfolgt und verhaftet. Vor allem auch Homosexuelle wurden lange nach dem Nationalsozialismus nicht in der Gesellschaft geduldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.05.1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet und mit ihr die im Grundgesetz verankerten Grundrechte. Die Grundrechte gelten seither für alle Menschen und versichern die Gleichberechtigung eines jeden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Menschen aller Geschlechter und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundrechte sorgen unter anderem dafür, dass es nie wieder zu einem solchen Massenmord kommt, wie es 1933–1945 der Fall war. Ich denke, das Thema ist gerade deshalb heute noch sehr relevant, da es zeigt, dass so etwas nie wieder passieren darf und dass das Weltbild von damals unmenschlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
*Wildt Michael,   &#039;&#039;Verfolgung&#039;&#039;,[https://www.bpb.de/izpb/137221/verfolgung?p=1%20Geschichte%20der%20deutschen%20Sozialdemokratie Bundeszentrale für politische Bildung], 24.5.2012 (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wayne R. Dynes, &#039;&#039;Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus&#039;&#039;,[https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus], September 2010, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebbert Birgit, &#039;&#039;Bücherverbrennung 1933&#039;&#039;, [https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/buecherverbrennung-1933/ Zukunft braucht Erinnerung], 7.12.2004, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Angaben, &#039;&#039;Warum und wie Verfolgte Hitler andere Menschen&#039;&#039;, [https://www.frieden-fragen.de/entdecken/nationalsozialismus/warum-und-wie-verfolgte-hitler-andere-menschen.html Frieden Fragen], Keine Angaben, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Angaben, &#039;&#039;Wer wurde verfolgt&#039;&#039;, [https://www.zeitklicks.de/nationalsozialismus/zeitklicks/zeit/verfolgung/wer-wurde-verfolgt/ Zeitklicks], keine Angaben, (16.4.2020).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Verfolgung_von_Minderheiten_und_Andersdenkenden&amp;diff=20277</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden</title>
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		<updated>2020-04-29T11:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Relevanz des Themas für die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: MaTi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft der Nationalsozialisten ist untrennbar mit der Judenverfolgung im Deutschen Reich verbunden. Einer ihrer Höhepunkte bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die Pogromnacht von 1938. Die Rechte der jüdischen Bevölkerung wurden systematisch beschnitten, Boykottaktionen, die Nürnberger Gesetze, die Reichskristallnacht machten ein menschenwürdiges Leben für Juden in Deutschland schon lange vor ihrer Vernichtung schnell unmöglich.&lt;br /&gt;
Aber nicht nur Juden wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten verfolgten und vernichteten alles, was nicht in ihr Weltbild passte. &lt;br /&gt;
Daher wurden auch viele verschiedene Minderheiten und Andersdenkende verfolgt und ermordet. Dazu zählten unter anderem die sogenannten Sinti und Roma, die Homosexuellen, die „Asozialen“ und körperlich, sowie geistig behinderte Menschen.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Judenverfolgung&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die größte Gruppe, die in Deutschland ab 1933 verfolgt wurde, waren die Juden, welche von den Nationalsozialisten als eine minderwertige Rasse angesehen wurden. Diese wurde direkt nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Ziel von Verfolgung, Hass und Ausgrenzung, was sich z.B. in der Reichspogromnacht, bei den jüdischen Geschäften zerstört und zahlreiche Juden ermordet wurden, oder den Nürnberger Rassegesetzen äußerte. Ab Herbst 1941 wurde mit der Deportation der Juden aus Deutschland in Richtung Osten begonnen. Dort wurde der Großteil der Juden in Ghettos gesteckt bis 1942 die Juden direkt in Vernichtungslager gebracht wurden, in welchen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs insgesamt 6 Millionen Juden ermordet worden sind.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung geistig und körperlich behinderter Menschen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Auch geistig und körperlich behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten sahen diese Menschen als „unwertes Leben“ an und Hitler gab ein Euthanasie-Programm namens “Aktion T4“ in Auftrag, welches vorsah, diese die Menschen zu töten.&lt;br /&gt;
Auch geistig und körperlich behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten sahen diese Menschen als „unwertes Leben“ an und Hitler gab ein Euthanasie-Programm namens “Aktion T4“ in Auftrag, welches vorsah, diese die Menschen zu töten.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Sinti und Roma&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Eine weitere Gruppe Verfolgter waren Sinti und Roma. Diese Gruppe wurde von den Nationalsozialisten, wie die Juden, als eine „minderwertige und artfremde“ Rasse angesehen. Sie durften unter anderem keine Kinder bekommen und ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken. Zudem wurden Sinti und Roma ab 1941 in Richtung Osten in Vernichtungslager verschleppt. Die meisten starben dort an Hunger, Erschöpfung und Krankheiten. Diejenigen, die überlebten, wurden umgebracht.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Homosexuellen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Außerdem wurden Homosexuelle verfolgt. Vor allem in Homosexuellen, die Positionen in Ämtern hatten, sah Hitler eine Gefahr. Die Zahl der Männer, die aufgrund ihrer Homosexualität verurteilt wurden, stieg ab 1935 bis Kriegsbeginn 1939 stark an. Polizeilich erfasst wurden im dritten Reich 100.000 Menschen und 50.000 wurden verurteilt. Jedoch hat sich ein Teil der verurteilten Menschen nicht homosexuell gefühlt. Etwa 10.000 homosexuelle Männer wurden in NS-Konzentrationslagern inhaftiert, wovon etwa 53% ermordet wurden. Die Inhaftierten mussten Rosa Winkel tragen (Abb.1), wodurch sie als Homosexuelle gekennzeichnet wurden. Das Ziel der Umerziehungsmaßnahmen der Nationalsozialisten war es, den Geschlechtstrieb der Schwulen in einen Heterosexuellen zu verändern. Es wurden zudem zahlreiche Menschenversuche unternommen, um herauszufinden, warum die Menschen homosexuell waren. Außerdem wurden Homosexuelle, wie andere Verfolgte für von vornehinein tödlich geplante Menschenversuche herangezogen. Bei homosexuellen Frauen ist nicht klar, inwiefern diese verfolgt wurden. Homosexuelle Frauen wurden nicht, wie Männer, durch den Homosexuellenpahragraph 175 für ihre Homosexualität verfolgt und bestraft. Dennoch gibt es Berichte aus Konzentrationslagern, welche belegen, dass lesbisches Verhalten mit Prügeln bestraft wurde.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung politisch Andersdenkenden&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Außerdem wurden politische Gegner bzw. politisch Andersdenkende verfolgt. Zu diesen gehörten unter anderem die Kommunisten. Hitler begann nach dem Reichstagsbrand 1933 diesen als Beginn einer kommunistischen Verschwörung zu sehen und sah die politischen Kommunisten als innenpolitische Feinde. Nach dem Brand wurden zahlreiche Mitglieder der kommunistischen Partei Deutschland, kurz KPD, verhaftet. Viele der Verhafteten, doch nicht nur die Kommunisten selbst, sondern auch viele Gruppen, die Kommunisten unterstützten, waren unter Verdacht, weshalb viele verhaftet wurden, bei denen nur der Verdacht bestand, dass diese Kommunisten sind. Viele der Verhafteten landeten in Gefängnissen oder in Konzentrationslagern. In den Konzentrationslagern mussten die Häftlinge Zwangsarbeit leisten und viele bezahlten ihre politische Einstellung mit dem Tod. Zudem wurde im dritten Reich die SPD verboten und Gewerkschaften wurden aufgelöst.&lt;br /&gt;
Es wurden ebenfalls linke Schriftsteller bzw. Schriftsteller, die den Parteien KPD und SPD nahestanden, verfolgt. Doch auch andere Schriftsteller, wie Bertolt Brecht oder Erich Kästner, litten unter den Repressionen der Nationalsozialisten. Unter anderem wurden ihre Bücher bei Bücherverbrennungen, die in fast jeder großen Stadt im Dritten Reich am 10. Mai 1933 durchgeführt wurden, verbrannt und ihre Werke durften von da an nicht mehr veröffentlicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung durch die Schutzstaffel(SS) und die Polizei&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Dabei war die Polizei im Inland der wichtigste Akteur der Verfolgung und im Ausland war die SS unter der Leitung Himmlers das wichtigste und größte Instrument der Verfolgung.&lt;br /&gt;
Im Ausland machten spezielle Kommandos der SS, in den von den Nationalsozialisten eroberten und besetzten Gebieten Jagd auf Juden und andere Andersdenkende sowie Minderheiten. Diese wurden entweder ermordet oder in Konzentrationslager gebracht, in denen sie Zwangsarbeit verrichten mussten oder später ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Relevanz des Themas für die Gegenwart&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, fing eine regelrechte Verfolgungsjagd auf Juden, Minderheiten und Andersdenkende statt. Es gab ein vorgeschriebenes Weltbild (bzw. eine Ideologie), und wer dort nicht hineinpasste, wurde gefangengenommen oder getötet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Nationalsozialismus nahm die Ausgrenzung der Minderheiten und Andersdenkenden kein Ende. Der schlechte und unmenschliche Umgang mit „Gemeinschaftsfremden“ blieb bestehen. Sie wurden verfolgt und verhaftet. Vor allem auch Homosexuelle wurden lange nach dem Nationalsozialismus nicht in der Gesellschaft geduldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.05.1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet und mit ihr die im Grundgesetz verankerten Grundrechte. Die Grundrechte gelten seither für alle Menschen und versichern die Gleichberechtigung eines jeden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Menschen aller Geschlechter und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&amp;quot;Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundrechte sorgen unter anderem dafür, dass es nie wieder zu einem solchen Massenmord kommt, wie es 1933–1945 der Fall war. Ich denke, das Thema ist gerade deshalb heute noch sehr relevant, da es zeigt, dass so etwas nie wieder passieren darf und dass das Weltbild von damals unmenschlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
*Wildt Michael,   &#039;&#039;Verfolgung&#039;&#039;,[https://www.bpb.de/izpb/137221/verfolgung?p=1%20Geschichte%20der%20deutschen%20Sozialdemokratie Bundeszentrale für politische Bildung], 24.5.2012 (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wayne R. Dynes, &#039;&#039;Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus&#039;&#039;,[https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus], September 2010, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebbert Birgit, &#039;&#039;Bücherverbrennung 1933&#039;&#039;, [https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/buecherverbrennung-1933/ Zukunft braucht Erinnerung], 7.12.2004, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Angaben, &#039;&#039;Warum und wie Verfolgte Hitler andere Menschen&#039;&#039;, [https://www.frieden-fragen.de/entdecken/nationalsozialismus/warum-und-wie-verfolgte-hitler-andere-menschen.html Frieden Fragen], Keine Angaben, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Angaben, &#039;&#039;Wer wurde verfolgt&#039;&#039;, [https://www.zeitklicks.de/nationalsozialismus/zeitklicks/zeit/verfolgung/wer-wurde-verfolgt/ Zeitklicks], keine Angaben, (16.4.2020).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Verfolgung_von_Minderheiten_und_Andersdenkenden&amp;diff=20276</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Verfolgung_von_Minderheiten_und_Andersdenkenden&amp;diff=20276"/>
		<updated>2020-04-29T11:17:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkenden&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: MaTi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrschaft der Nationalsozialisten ist untrennbar mit der Judenverfolgung im Deutschen Reich verbunden. Einer ihrer Höhepunkte bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die Pogromnacht von 1938. Die Rechte der jüdischen Bevölkerung wurden systematisch beschnitten, Boykottaktionen, die Nürnberger Gesetze, die Reichskristallnacht machten ein menschenwürdiges Leben für Juden in Deutschland schon lange vor ihrer Vernichtung schnell unmöglich.&lt;br /&gt;
Aber nicht nur Juden wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten verfolgten und vernichteten alles, was nicht in ihr Weltbild passte. &lt;br /&gt;
Daher wurden auch viele verschiedene Minderheiten und Andersdenkende verfolgt und ermordet. Dazu zählten unter anderem die sogenannten Sinti und Roma, die Homosexuellen, die „Asozialen“ und körperlich, sowie geistig behinderte Menschen.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Judenverfolgung&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Die größte Gruppe, die in Deutschland ab 1933 verfolgt wurde, waren die Juden, welche von den Nationalsozialisten als eine minderwertige Rasse angesehen wurden. Diese wurde direkt nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Ziel von Verfolgung, Hass und Ausgrenzung, was sich z.B. in der Reichspogromnacht, bei den jüdischen Geschäften zerstört und zahlreiche Juden ermordet wurden, oder den Nürnberger Rassegesetzen äußerte. Ab Herbst 1941 wurde mit der Deportation der Juden aus Deutschland in Richtung Osten begonnen. Dort wurde der Großteil der Juden in Ghettos gesteckt bis 1942 die Juden direkt in Vernichtungslager gebracht wurden, in welchen bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs insgesamt 6 Millionen Juden ermordet worden sind.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung geistig und körperlich behinderter Menschen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Auch geistig und körperlich behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten sahen diese Menschen als „unwertes Leben“ an und Hitler gab ein Euthanasie-Programm namens “Aktion T4“ in Auftrag, welches vorsah, diese die Menschen zu töten.&lt;br /&gt;
Auch geistig und körperlich behinderte Menschen wurden von den Nationalsozialisten verfolgt. Die Nationalsozialisten sahen diese Menschen als „unwertes Leben“ an und Hitler gab ein Euthanasie-Programm namens “Aktion T4“ in Auftrag, welches vorsah, diese die Menschen zu töten.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Sinti und Roma&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Eine weitere Gruppe Verfolgter waren Sinti und Roma. Diese Gruppe wurde von den Nationalsozialisten, wie die Juden, als eine „minderwertige und artfremde“ Rasse angesehen. Sie durften unter anderem keine Kinder bekommen und ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken. Zudem wurden Sinti und Roma ab 1941 in Richtung Osten in Vernichtungslager verschleppt. Die meisten starben dort an Hunger, Erschöpfung und Krankheiten. Diejenigen, die überlebten, wurden umgebracht.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung von Homosexuellen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Außerdem wurden Homosexuelle verfolgt. Vor allem in Homosexuellen, die Positionen in Ämtern hatten, sah Hitler eine Gefahr. Die Zahl der Männer, die aufgrund ihrer Homosexualität verurteilt wurden, stieg ab 1935 bis Kriegsbeginn 1939 stark an. Polizeilich erfasst wurden im dritten Reich 100.000 Menschen und 50.000 wurden verurteilt. Jedoch hat sich ein Teil der verurteilten Menschen nicht homosexuell gefühlt. Etwa 10.000 homosexuelle Männer wurden in NS-Konzentrationslagern inhaftiert, wovon etwa 53% ermordet wurden. Die Inhaftierten mussten Rosa Winkel tragen (Abb.1), wodurch sie als Homosexuelle gekennzeichnet wurden. Das Ziel der Umerziehungsmaßnahmen der Nationalsozialisten war es, den Geschlechtstrieb der Schwulen in einen Heterosexuellen zu verändern. Es wurden zudem zahlreiche Menschenversuche unternommen, um herauszufinden, warum die Menschen homosexuell waren. Außerdem wurden Homosexuelle, wie andere Verfolgte für von vornehinein tödlich geplante Menschenversuche herangezogen. Bei homosexuellen Frauen ist nicht klar, inwiefern diese verfolgt wurden. Homosexuelle Frauen wurden nicht, wie Männer, durch den Homosexuellenpahragraph 175 für ihre Homosexualität verfolgt und bestraft. Dennoch gibt es Berichte aus Konzentrationslagern, welche belegen, dass lesbisches Verhalten mit Prügeln bestraft wurde.&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung politisch Andersdenkenden&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Außerdem wurden politische Gegner bzw. politisch Andersdenkende verfolgt. Zu diesen gehörten unter anderem die Kommunisten. Hitler begann nach dem Reichstagsbrand 1933 diesen als Beginn einer kommunistischen Verschwörung zu sehen und sah die politischen Kommunisten als innenpolitische Feinde. Nach dem Brand wurden zahlreiche Mitglieder der kommunistischen Partei Deutschland, kurz KPD, verhaftet. Viele der Verhafteten, doch nicht nur die Kommunisten selbst, sondern auch viele Gruppen, die Kommunisten unterstützten, waren unter Verdacht, weshalb viele verhaftet wurden, bei denen nur der Verdacht bestand, dass diese Kommunisten sind. Viele der Verhafteten landeten in Gefängnissen oder in Konzentrationslagern. In den Konzentrationslagern mussten die Häftlinge Zwangsarbeit leisten und viele bezahlten ihre politische Einstellung mit dem Tod. Zudem wurde im dritten Reich die SPD verboten und Gewerkschaften wurden aufgelöst.&lt;br /&gt;
Es wurden ebenfalls linke Schriftsteller bzw. Schriftsteller, die den Parteien KPD und SPD nahestanden, verfolgt. Doch auch andere Schriftsteller, wie Bertolt Brecht oder Erich Kästner, litten unter den Repressionen der Nationalsozialisten. Unter anderem wurden ihre Bücher bei Bücherverbrennungen, die in fast jeder großen Stadt im Dritten Reich am 10. Mai 1933 durchgeführt wurden, verbrannt und ihre Werke durften von da an nicht mehr veröffentlicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verfolgung durch die Schutzstaffel(SS) und die Polizei&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Dabei war die Polizei im Inland der wichtigste Akteur der Verfolgung und im Ausland war die SS unter der Leitung Himmlers das wichtigste und größte Instrument der Verfolgung.&lt;br /&gt;
Im Ausland machten spezielle Kommandos der SS, in den von den Nationalsozialisten eroberten und besetzten Gebieten Jagd auf Juden und andere Andersdenkende sowie Minderheiten. Diese wurden entweder ermordet oder in Konzentrationslager gebracht, in denen sie Zwangsarbeit verrichten mussten oder später ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Relevanz des Themas für die Gegenwart&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, fing eine regelrechte Verfolgungsjagd auf Juden, Minderheiten und Andersdenkende statt. Es gab ein vorgeschriebenes Weltbild (bzw. eine Ideologie), und wer dort nicht hineinpasste, wurde gefangengenommen oder getötet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Nationalsozialismus nahm die Ausgrenzung der Minderheiten und Andersdenkenden kein Ende. Der schlechte und unmenschliche Umgang mit „Gemeinschaftsfremden“ blieb bestehen. Sie wurden verfolgt und verhaftet. Vor allem auch Homosexuelle wurden lange nach dem Nationalsozialismus nicht in der Gesellschaft geduldet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23.05.1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet und mit ihr die im Grundgesetz verankerten Grundrechte. Die Grundrechte gelten seither für alle Menschen und versichern die Gleichberechtigung eines jeden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) &amp;quot;Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) &amp;quot;Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Menschen aller Geschlechter und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) &amp;quot;Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundrechte sorgen unter anderem dafür, dass es nie wieder zu einem solchen Massenmord kommt, wie es 1933–1945 der Fall war. Ich denke, das Thema ist gerade deshalb heute noch sehr relevant, da es zeigt, dass so etwas nie wieder passieren darf und dass das Weltbild von damals unmenschlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
*Wildt Michael,   &#039;&#039;Verfolgung&#039;&#039;,[https://www.bpb.de/izpb/137221/verfolgung?p=1%20Geschichte%20der%20deutschen%20Sozialdemokratie Bundeszentrale für politische Bildung], 24.5.2012 (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wayne R. Dynes, &#039;&#039;Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus&#039;&#039;,[https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus], September 2010, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebbert Birgit, &#039;&#039;Bücherverbrennung 1933&#039;&#039;, [https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/buecherverbrennung-1933/ Zukunft braucht Erinnerung], 7.12.2004, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Angaben, &#039;&#039;Warum und wie Verfolgte Hitler andere Menschen&#039;&#039;, [https://www.frieden-fragen.de/entdecken/nationalsozialismus/warum-und-wie-verfolgte-hitler-andere-menschen.html Frieden Fragen], Keine Angaben, (16.4.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Angaben, &#039;&#039;Wer wurde verfolgt&#039;&#039;, [https://www.zeitklicks.de/nationalsozialismus/zeitklicks/zeit/verfolgung/wer-wurde-verfolgt/ Zeitklicks], keine Angaben, (16.4.2020).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Adolf_Eichmann_und_der_Eichmann-Prozess&amp;diff=20274</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Adolf Eichmann und der Eichmann-Prozess</title>
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		<updated>2020-04-29T11:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Adolf Eichmann takes notes during his trial USHMM 65268.jpg|Adolf Eichmann takes notes during his trial USHMM 65268]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Eichmann macht sich in seinem Glaskasten während seines Prozesses Notizen. Im Vordergrund sieht man mit Kopfhörern den Rücken von Eichmanns Anwalt Robert Servatius&#039;&#039;&#039;. Das Bild wurde von dem Courtesy of Israel Government Press Office veröffentlicht und ist Teil der Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum,  &#039;&#039;&#039;[https://encyclopedia.ushmm.org/content/en/photo/defendant-adolf-eichmann-on-trial United States Holocaust Memorial Museum]&#039;&#039;&#039;, via &#039;&#039;&#039;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adolf_Eichmann_takes_notes_during_his_trial_USHMM_65268.jpg Wikipedia Commons]&#039;&#039;&#039;, Lizenz: [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeinfreiheit&amp;amp;uselang=de#Public_Domain gemeinfrei].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Adolf Eichmann&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: NK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adolf Eichmann ließ als Obersturmbannführer und Leiter des Referats IV D 4 „Auswanderung und Räumung“ des Reichssicherheitshauptamts mehr als 5 Millionen Juden deportieren. 1960 entführte der israelische Geheimdienst Eichmann und brachte ihn nach Jerusalem, wo Eichmann nach seinem öffentlichen Prozess zum Tode verurteilt wurde. Er wurde am 1. Juni 1962 gehängt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Biografie&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;19.03.1906:&#039;&#039;&#039; geboren in Solingen im Rheinland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1914:&#039;&#039;&#039; Umzug nach Linz (Österreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1921-23:&#039;&#039;&#039; Besuch der „Höheren Bundesanstalt für Elektrotechnik, Maschinenbau, Hochbau“ -&amp;gt; Kein Abschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1923-33:&#039;&#039;&#039; Bergarbeiter und Verkäufer bei Firmen, bei denen sein Vater Teilhaber ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1925:&#039;&#039;&#039; Reisevertreter bei der „Vacuum Oil Company“ in Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1927:&#039;&#039;&#039; Beitritt zur Deutsch-Österreichischen Frontkämpfer-Vereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1933:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;u&amp;gt;1. April:&amp;lt;/u&amp;gt; Mitglied der österreichischen Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP); &amp;lt;u&amp;gt;November:&amp;lt;/u&amp;gt; Aufnahme in Schutzstaffel (SS); Umsiedelung nach Deutschland nach Verbot der NSDAP in Österreich, in Bayern legte Eichmann eine 14-monatigen militärischen und ideologischen Ausbildung durch SS; Aufnahme in den Sicherheitsdienst (SD) und Umzug nach Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab 1935:&#039;&#039;&#039; Referententätigkeit im SD-Hauptamt Berlin, Referat II 112 („Juden“); Aufgabe: Beschleunigung der Zwangsumsiedlung von Juden; Kontaktaufnahme mit Zionistenführern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1938:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;u&amp;gt;März:&amp;lt;/u&amp;gt; Versetzung nach Wien; &amp;lt;u&amp;gt;August:&amp;lt;/u&amp;gt; Organisation der „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“ in Wien. Dies ist die einzige NS-Stelle, die österreichischen Juden Ausreisegenehmigungen erteilen darf; in weniger 18 Monaten verlassen ca. 128.000 Juden das Land zwangsweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1939:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;u&amp;gt;Oktober:&amp;lt;/u&amp;gt; Leitung der „Reichszentrale für jüdische Auswanderung“ in Berlin, Eichmann beteiligt sich an der Planung zur Zwangsumsiedlung der Juden in das Generalgouvernement; &amp;lt;u&amp;gt;Dezember:&amp;lt;/u&amp;gt; Leiter des Referats IV D 4 „Auswanderung und Räumung“  (ab 1941: Referat B 4 „Judenangelegenheiten, Räumungsangelegenheiten“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichssicherheitshauptamt, Eichmann wird zur zentralen Figur bei der Deportation von mehreren Millionen Juden in Ghettos und Konzentrationslager&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1941:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;u&amp;gt;8. November:&amp;lt;/u&amp;gt; Beförderung zum SS-Obersturmbannführer; Besichtigung von Auschwitz und danach weiteren Vernichtungslagern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1942:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;u&amp;gt;20.01:&amp;lt;/u&amp;gt; Protokollführung auf der Wannsee-Konferenz, auch Zahl der potenziellen ermordeten Juden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1944:&#039;&#039;&#039; Führer eines Sonderkommandos: Organisation in Budapest, trotz SS-Chef Himmlers Verfügung, die Deportation zu stoppen, deportiert Eichmann ungarische Juden nach Auschwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1945-46:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;u&amp;gt;Februar 46:&amp;lt;/u&amp;gt; Flucht aus amerikanischer Internierungshaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1946-1950:&#039;&#039;&#039; Eichmann lebt und arbeitet mit falschen Papieren in Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1950:&#039;&#039;&#039; Emigration mit Hilfe vom Vatikan über Italien nach Argentinien, falscher Name: Ricardo Klement, seine Frau und seine drei Söhne folgen ihm nach Buenos Aires&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1960:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;u&amp;gt;11. Mai:&amp;lt;/u&amp;gt; der israelische Geheimdienst nimmt Eichmann nach tagelanger Beobachtung fest, &amp;lt;u&amp;gt;20. Mai:&amp;lt;/u&amp;gt; Entführung Eichmanns nach Israel, da Israel mit Argentinien kein Auslieferungsabkommen hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1961:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;u&amp;gt;April-Dezember:&amp;lt;/u&amp;gt; Prozess in Israel und anschließende Verurteilung zum Tode durch den Strang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. Juni 1962:&#039;&#039;&#039; Adolf Eichmann wird im Ajalon-Gefängnis in Ramla bei Tel-Aviv erhängt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Festnahme&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichmann ist nach Kriegsende auf den Fahndungslisten der Alliierten und schafft trotzdem die Flucht nach Buenos Aires, Argentinien. Er wird auch im Nürnberger Prozess als Schatten Angeklagter genannt. Ab dem Jahr 1952 weiß der Bundesnachrichtendienst vom Aufenthaltsort Eichmanns und seiner Familie, unternimmt jedoch nichts. Durch den Hinweis des Juden Lothar Hermann erfährt Generalstaatsanwalt Fritz Bauer von Buenos Aires und setzt sich statt mit den deutschen Behörden mit dem israelischen Geheimdienst Mossad in Verbindung. Der Mossad fliegt daraufhin nach Buenos Aires, beobachtet Eichmann einige Tage, nimmt ihn fest und entführt ihn nach Israel, wo er in ein Gefängnis bei Haifa gesperrt wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Verhör&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1960 beginnt das Verhör Adolf Eichmanns in Israel. Eichmann hat keinen Verteidiger zu Beginn des Verhörs. Der zuständige Beamte ist Avner Werner Less, ein Fachmann für Wirtschaftskriminalität aus dem zuvor neu geschaffenen Büro 06, das für die Sichtung der Dokumente, die als Beweise dienen sollen und die Suche nach Zeugen verantwortlich ist. Es gibt viele Freiwillige, auch Holocaustüberlebende, die ein Teil der Spezial-Einheit werden wollen. Der Berliner Less sitzt Eichmann innerhalb von acht Monaten 275 Stunden gegenüber. Less spricht im Gegensatz zu Erwartungen und zum teilweisen Entsetzen mancher seiner Kollegen sehr höflich mit dem für sie gefährlichsten Massenmörder der Welt. Er droht oder foltert Eichmann nicht, sondern lässt ihn stattdessen frei, wie in einem normalen Gespräch, erzählen. In den Tonbandaufnahmen ist der Satz: „Herr Eichmann, möchten Sie eine Zigarette rauchen?“  für die Art des Umgangs sinnbildlich geworden. Less hätte allen Grund gehabt mit Eichmann anders umzugehen, schließlich war Eichmann für die Deportation von Less Vater nach Auschwitz verantwortlich. Eichmann kannte zu dem Zeitpunkt nur die Verhörmethoden der SS und viel so auf den vermeintlich harmlosen Verhöroffizier hinein. Es ging nicht darum, Eichmann zu einem Geständnis zu zwingen, sondern ihn die Dokumente, die als Beweismittel genutzt werden sollten, durch seine Aussagen zu bestätigen. Die Notizen die Less während des Verhörs macht, lassen aber auf seinen tatsächlichen Gefühlszustand in diesen Zeiten schließen; „Was für ein Heuchler und Lügner!“. Am 14. Juni werden Eichmann vom israelischen Staatsanwalt Gabriel Bach drei Briefe von verschiedenen Anwälten, einem chilenischen, einem amerikanischen und dem deutschen Robert Servatius, vorgelegt, zwischen denen er sich entscheiden darf. Eichmann entscheidet sich auf Rat seines Bruders hin und der Herkunft für Robert Servatius, der ihm verbietet weiter, ohne Anwalt mit Less zu sprechen. Eichmann bedankt sich in einem seiner Schreiben dafür, dass Less nie versucht hatte, ihm ein Geständnis zu entlocken, was seine Unwissenheit erneut bestätigt. Am 21.02.1961 erhebt Gideon Hausner Anklage.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Prozess&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 1961 beginnt der Prozess im Jerusalemer Bezirksgericht. Der Kläger Generalstaatsanwalt Gideon Hausner klagt Eichmann in 15 Punkten an. Diese können eingeteilt werden in: Verbrechen gegen das jüdische Volk, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Mitgliedschaft in einer verbrecherischen Organisation. Ein Jahrhundert Prozess, der auf Grund des großen Andrangs auch außerhalb des Gerichtshofs in einer Art „public viewing“ für die Menschen zu sehen ist. Die Richter Moshe Landau, Benjamin Halevi und Yitzhak Raveh sind alle deutschsozialisiert mit deutschem Examen und in jungen Jahren nach Israel gekommen. Eichmann sagt während des Prozesses aus, dass er damals die gewaltsame Lösung als nicht zurecht bestehend betrachtet habe, zu der er bedauerlicherweise durch Fahneneid gebunden auf seinem Sektor die transporttechnischen Angelegenheiten mit bearbeiten musste und er von diesem Eid nicht entbunden wurde. Auf die Frage, ob er dies als Verbrechen empfunden habe antwortet Eichmann: „Ich habe mir so gesagt, dass Staatsoberhaupt hat das befohlen.“ Sein Verhörer Avner Less ist meist als Zuschauer anwesend und muss in vier Sitzungen als Zeuge über die Organisationsstrukturen, in denen der Angeklagte arbeitet, aussagen. Der deutsche Rechtsanwalt und Verteidiger Eichmanns, Robert Servatius, versucht zu Beginn des Prozesses, diesen durch infrage stellen der Zuständigkeit des israelischen Gerichts zu verlangsamen, und stellt im Laufe des Prozesses Eichmann als ein kleines Rädchen und Befehlsempfänger dar. Die Beweise zeigen das Gegenteil. In Polen tippt jemand anonym die Listen von Eichmanns Judentransporten ab und leitete sie an die Ermittler weiter. Die Echtheit der Listen kann der stellvertretene Ankläger und Jurist Gabriel Bach mithilfe eines Mitglieds des Büros 06 beweisen. Der Ermittler Michael Goldmann-Gilead war dem Holocaust entkommen, trägt jedoch eine Nummer auf dem Arm, 161 135, die in den Listen gefunden werden kann. Außerdem hatte Eichmann 1942 auf der Wannsee-Konferenz Protokoll geführt und auch die Zahl der potenziell ermordeten protokolliert, also wusste er genau, um wie viele Menschen sich es handelte, die in den Vernichtungslagern umgekommen sind. Hinzu kommt, dass der SS-Chef Himmler 1944 verfügt hatte, die Deportation von Juden aus Ungarn zu stoppen, und Eichmann trotz dessen als Führer eines Sonderkommandos nach der Verfügung ungarische Juden nach Auschwitz deportierte. Somit befolgte er nicht nur Anweisungen von Deportationen, sondern setzte sich sogar über Befehle hinweg, um weitere Deportationen zu organisieren. Eichmann hatte zu dem 1957 in einer Tonbandaufnahme seine wirkliche Position festgehalten. „Hätten wir von den 10.3 Millionen Juden 10.3 Millionen Juden getötet, dann wäre ich befriedigt und könnte sagen: Gut, wir haben einen Feind vernichtet.“ Nach über 100 Prozesstagen und einer langen Beratungszeit des Gerichts wird Eichmann in allen Anklagepunkten als schuldig erachtet und zum Tode am Strang verurteilt. In der Nacht zum 1. Juni 1962 wird das bis dato erste und einzige Todesurteil in Israel, an Eichmann, im Ajalon-Gefängnis in Ramla bei Tel-Aviv vollstreckt. Seine Leiche wird verbrannt und seine Asche im Meer verstreut.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Politik&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wollen viele Deutsche Ruhe. Das Wirtschaftswunder bringt Luxus im Überfluss. Als Bundeskanzler wird Konrad Adenauer das Gesicht des Wiederaufschwungs und kündigt Wiedergutmachung an. Währenddessen sind in allen Bereichen Polizei, Bundes Nachrichten Dienst etc. weiterhin Nazis zu finden. Auch Adenauers „rechte Hand“, Hans Globke, der die Nürnberger Rassegesetze mit mitverfasst und kommentiert hatte, also Antisemit und Nazi war, wurde als Staatssekretär eingesetzt. Als dieser hatte Globke Zugriff auf Verfassungsschutz, BND und die militärische Abwehr. Alle Angriffe auf seine Person wurden als kommunistische Unterwanderungen abgewehrt. Die Bundesrepublik Deutschland versteckte in den 50er Jahren Täter und betreute und half ihn bei Prozessen. Die SPD beantragte Anfang 1960 eine Verjährungsdebatte, da Totschlag nach 15 Jahren verjährt. Der Bundestag legte den Termin auf Ende Mai 1960, wobei am 8. Mai die Verjährungsfrist bereits endete. Adenauer hatte vorher noch angekündigt, dass ab dem 8. Mai die BRD wieder volle Souveränität genießen würde. Er musste jedoch nach internationalen Protesten einlenken. Die Anklage Eichmanns machte vielen Deutschen Angst, da nicht bekannt war, welche Namen Eichmann nennen würde und welche Zeugen aussagen müssten und er trotz alledem nur als Sekundärmörder in Deutschland bekannt war. Der Fall Eichmann belastete das Verhältnis zwischen Israel und der BRD. Kurz vor der Festnahme Eichmanns 1960 trafen sich Adenauer und der israelische Premierminister David Ben-Gurion in Washington, um über Wiedergutmachung und die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zu sprechen. Da Adenauer Angst um seinen Staatssekretär hatte, versuchte er, die Diskussion über das NS-Führungspersonal im Bundestag zu vermeiden. Um auch das Aufkommen des Namens in Eichmanns Prozess zu verhindern, telefonierte Adenauer mit Ben-Gurion und versprach ihm, in großzügigerweise Reparation und Hilfe mit Rüstungsgütern zu leisten. Im Gegenzug wies Ben-Gurion die Staatsanwaltschaft an, die BRD aus dem Prozess herauszuhalten. Durch das Heraushalten wurden auch die Kosten für einen Verteidiger von Eichmann nicht mehr durch die BRD bezahlt. Stattdessen erhielt Servatius sein Gehalt vom Staat Israel. Servatius nahm außerdem illegale Gelder von einer Gruppierung aus Salzburg an, die aus Verwandten von Eichmann, Nazis, Geschäftemachern und einem BND-Informanten bestand. Servatius nahm also, obwohl er selbst kein Nazi war, ungehindert Gelder aus „dunkelbraunen Quellen“ an. Die BRD hielt sich trotz Servatius Anfrage zu Beginn des Prozesses auf Hilfe aus dem Prozess raus, jedoch griff der BND aktiv in den Prozess ein, indem er Zeugen zu verhindern versuchte, sich berichten ließ, eigene Vertreter in der Presse als Spitzel hatte und vielfältig mit verschiedenen Akteuren kommunizierte. Erst mit dem Rücktritt Adenauers am 15.10.1963 muss auch Globke den Staatsdienst verlassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;„Eichmann in Jerusalem. Die Banalität des Bösen“&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publizisten und Korrespondentin Hannah Arendt veröffentlichte auf eng. 1963 (auf Deutsch 1964) das Buch „Eichmann in Jerusalem. Die Banalität des Bösen“. Sie charakterisierte so die Verbrechen Eichmanns als „Banalität des Bösen“. Ihre umstrittene Position wurde im Laufe der Jahre viel diskutiert und kritisiert. Das Buch enthält sowohl ihre bereits verfestigten politischen Haltungen, ihre Forschung zu „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“, aber auch ihre kritischen Beurteilungen zu Vorgängen und Aussagen im Eichmann Prozess. Viele Kritiker empfanden diese Auseinandersetzung und Darstellung als unangemessen und ungerechtfertigt, da ihr Stil teils sarkastisch, kühl und mitleidlos zu lesen ist. Hannah Arendt beschreibt Eichmann in ihrem Werk als „erschreckend normal“, was viele Leute zur Kritik aufrief, jedoch auch dem Eindruck anderer entsprach. Auch der Journalist Klaus Bölling erzählt, dass es ihm in dem Moment, in dem er Eichmann das erste Mal sah, so wie den meisten Prozessbeobachtern ging. „Eichmann war so furchtbar durchschnittlich, so sehr beamtenhaft, keine Bestie.“ Und genauso haben viele der Helfer der Mordmaschine ausgesehen. Viele dieser Täter werden auch als „Schreibtischtäter“ beschrieben. Diesen Begriff verwendete Hannah Arendt erstmals in einer ihrer Publikationen 1966, schrieb jedoch auch in Bezug auf den Eichmann Prozess von „Verwaltungsmassenmord“ und „neue[n] administrative[n] Massenmörder[n]“, worauf sich der Begriff „Schreibtischtäter“ zurückverfolgen lässt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Relevanz des Themas für die Gegenwart&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: LC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eichmann Prozess markierte den Anfangspunkt einer kollektiven Aufarbeitung der NS-Verbrechen. Während des Prozess wurde der „erschreckend normal[e]“ Eichmann durch Avner Werner Less‘ vermeintlich harmloser Verhörmethode überlistet und so zur Rechenschaft gezogen. Durch die höfliche und vetrauenswürdige Art von Less wurde Eichmann ausgetrickst und ihm das Gefühl gegeben, weniger hart beurteilt zu werden, was letztendlich nicht der Fall war, da das freundliche Verhalten von Less nur eine Masche war, um Eichmanns Vertrauen zu gewinnen und ihn raffiniert zu überlisten. Eichmann wurde von seinem Verteidiger extra als „kleines Rädchen“ und „Befehlsempfänger“ dargestellt um ihn so unschuldig wie möglich wirken zu lassen. Jedoch wurde seine Erscheinung als „unscheinbar“ und „erschreckend normal“ durch den Prozess getrübt und sein wahres Gesicht konnte zum Vorschein kommen. Durch diesen Nachprozess und das nachdrückliche Handeln der Spezial-Einheit konnten Eichmanns Verbrechen aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eichmann wurde nämlich während des Nürnberger Prozess zunächst nur als Schatten Angeklagter angesehen und konnte somit zunächst mehr oder weniger unbestraft davonkommen. Dies zeigt, wie genau gearbeitet wurde, um die NS-Verbrecher vor Gericht zu ziehen, dass man nicht locker gelassen hat und sehr genau gearbeitet hat um Eichmann rechtmäßig zu verurteilen, obwohl dies durch das Flüchten und die Anonymität Eichmanns in Südamerika, das Finden seiner Person um einiges erschwert wurde. Diese genaue Arbeit war ein Vorreiter für unsere heutige Arbeit bei internationalen Kriminalfällen. Es wurde gezeigt, welche Vorgehensweisen möglich und nötig sind, um jemanden, der sich sogar international mit einer falschen Identität versteckt, zur Rechenschaft zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch Hitler verbreitete „deutsche Gehorsamkeitskultur“ galt nicht mehr als Ausrede, sich seiner Verantwortung zu entziehen. Eichmann und auch viele andere Nationalsozialisten versuchten ihre vermeintliche Unschuld zu verbreiten, indem sie erzählten, dass sie den Befehlen befolgen mussten und nur einfache „Befehlsempfänger“ gewesen wären, um sich so aus der Schuld zu reden. Allerdings wurden Eichmanns ausführende Handlungen nochmal genau beäugt, wodurch festgestellt werden konnte, dass Eichmann in Wahrheit sehr wohl eigene Entscheidungen getroffen hat und sich auch über angeordnete Befehle hinwegsetzte. In Polen hatte jemand anonym Listen von Eichmanns Judentransporten abgetippt und konnte diese an die Ermittler weiterschicken. Demnach war dies eine Lehre, sich seinen Fehlern bewusst zu machen und zu diesen auch zu stehen, denn letztendlich konnten die Verbrechen durch die gemeinsame internationale Zusammenarbeit aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundeszentrale für politische Bildung, [https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/68641/50-jahre-eichmann-prozess-15-12-2011 50 Jahre Eichmann Prozess], Bundeszentrale für politische Bildung, 15.12.2011, (gelesen 24.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spiegel, [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43067088.html Wer zahlt], Der Spiegel, 19.10.1960, (gelesen 26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eckelmann, Susanne, Dr. Mark Rüdiger, [https://www.dhm.de/lemo/biografie/biografie-adolf-eichmann.html Adolf Eichmann 1906-1962], Deutsches Historisches Museum, 14. September 2014, (gelesen 22.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EichmannTrialEn, [https://www.youtube.com/user/EichmannTrialEN Youtube], Session No. 1 (gesehen 25.03.2020). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gallas, Elisabeth, [https://zeitgeschichte-online.de/kommentar/hannah-arendt-und-der-eichmann-prozess Hannah Arendt und der Eichmann Prozess], Zeitgeschichte-online, 01.11.2011, (gelesen 25.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
History Tube, [https://www.youtube.com/watch?v=tTDro6KzN6c Der Fall Eichmann], Youtube, 10.01.2018, (gesehen 24.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofmann, Christian, [https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/der-eichmann-prozess-in-jerusalem-1961/ Der Eichmann Prozess in Jerusalem 1961], Zukunft braucht Erinnerung, 05.11.2004, (gelesen 26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pendorf, Robert, [https://www.zeit.de/1961/19/der-verteidiger-eichmanns/komplettansicht Der Verteidiger Eichmanns], Zeit online, 05.05.1961, (gelesen 26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Posener, Alan, [https://www.welt.de/kultur/history/article108689241/So-wurde-Adolf-Eichmann-zum-Reden-gebracht.html So wurde Eichmann zum Reden gebracht], Welt, 02.09.2012, (gelesen 25.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich, Ron, [https://www.zeit.de/kultur/2019-04/gabriel-bach-prozess-adolf-eichmann-kindheit-flucht/komplettansicht „Er war so besessen, dass er sich sogar über Hitler hinwegsetzte“], Zeit online, 11.04.2019, (gelesen 24.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Schreibtischt%C3%A4ter Schreibtischtäter], Wikipedia, 09.03.2020, (gelesen 26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtz, Susanne, [https://www.hdg.de/lemo/biografie/hans-globke.html Biografie Hans Globke], LeMO-Biografien, Lebendiges Museum Online, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Stand 15.02.2016, (gelesen 26.03.2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Abschaffung_der_Demokratie&amp;diff=20266</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Abschaffung der Demokratie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Abschaffung_der_Demokratie&amp;diff=20266"/>
		<updated>2020-04-29T11:08:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Wendepunkt 1933: Abschaffung der Demokratie Deutschlands */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Bundesarchiv Bild 146-1978-096-03, Mecklenburg, Wahlpropaganda der NSDAP.jpg|Bundesarchiv Bild 146-1978-096-03, Mecklenburg, Wahlpropaganda der NSDAP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Mecklenburg, Wahlpropaganda der NSDAP&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, Zwei SA Männer bringen am Tor eines Bauernhofs ein Hitler-Plakat anlässlich der bevorstehenden Reichstagswahl an. Reproduktion aus Namensnennung: Bundesarchiv, Bild 146-1978-096-03 / CC-BY-SA 3.0, Lizenz: [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de CC-BY-SA 3.0] via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1978-096-03,_Mecklenburg,_Wahlpropaganda_der_NSDAP.jpg?uselang=de Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Wendepunkt 1933: Abschaffung der Demokratie Deutschlands====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: MT&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Die Abschaffung der Demokratie kann man auch als die Chronologie der nationalsozialistischen Machtergreifung beschreiben, in der unter der Führung von Adolf Hitler das politische System der Weimarer Republik zerstört und somit auch die damalige Demokratie im Deutschen Reich abgeschafft wurde.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;1) Wirtschaftskrise:&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
Am sogenannten „schwarzen Freitag“ ging in New York am 24.Oktober 1929 der Börsencrash einher, als die Aktienkurse, auf Grund der vorherigen jahrelangen Überinvestition in die Industrie, drastisch fielen.&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftskrise aus Amerika schritt auch schnell international voran und brachte das Deutsche Reich in eine problematische Situation.&lt;br /&gt;
Erstmals gingen 1928 die Nachfrage nach Waren in der Industrie zurück, jedoch wurde 1929 weiterhin in die Industrie investiert, es folgte ein immenses Überangebot, das eine Produktionsdrosselung verursachte und damit einhergehende Arbeitslosigkeit.&lt;br /&gt;
Die jährlichen Konkurse verdoppelten sich ab dem Jahre 1928-1931, die Arbeitslosenquote stieg weiter gefährlich an.&lt;br /&gt;
Das Polylemma aus sinkenden Produktionen, Arbeitslosigkeit sowie Entlassungen, verringernder Kaufkraft und zurückgehender Nachfrage war nicht zu lösen.&lt;br /&gt;
Viele Bauern mussten auf Grund ihrer nicht zu bezahlenden Schulden Zwangsversteigerungen vollziehen lassen, so entstand 1929 eine „Landvolkbewegung“ die dagegen gewaltsam protestierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;2) Zersplitterung im Parlament: &amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
Die Arbeitslosenversicherung konnte die hohe und steigende Anzahl der Arbeitslosen zunehmend nicht mehr bewältigen, die Lösung für das anstehende Problem verursachte in der Politik einen Koalitionsstreit.&lt;br /&gt;
Man war sich nicht einig, ob die Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern erhöht oder die Arbeitslosengelder gekürzt werden sollten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Heinrich Brüning&amp;lt;/u&amp;gt;, der Zentrum-Fraktionsvorsitzende brachte dann am 27.März 1930 einen kompromissbereiten Lösungsvorschlag, der die hauptsächliche Entscheidung im Dilemma erstmals vertagte.&lt;br /&gt;
Ohne die normalen Koalitionsverhandlungen wurde wenige Tage später Brüning, von Hindenburg, zum Reichskanzler ernannt.&lt;br /&gt;
Brüning ersetze drei SPD-Minister durch Minister kleiner, konservativer Parteien und durch Minister des gemäßigten Flügels der Deutschnationalen, der sich im folgenden Juni in KVP und DNVP abspaltete.&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit der DDP mit dem antisemitischen “Jungdeutschen Orden“ zur “Deutschen Staatspartei“ offenbarte den Trend der politischen Richtung ins rechte Milieu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;2.1) Präsidalregime Brünings:&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
Durch die Notverordnung nach Artikel 48 und Reichstagsauflösung nach Artikel 25 trat die damalige sog. „Hindenburg-Regierung ein“, Brüning und Hindenburgs Berater Schleicher zielten damals in der autoritären Regierungsweise auf die Wiedereinführung der Monarchien.&lt;br /&gt;
Nach der gescheiterten Problemfrage und der zerstrittenen Situationen zwischen den einzelnen Parteien, bat Brüning Hindenburg, den Reichstag nach Artikel 25 der Verfassung aufzulösen und Neuwahlen anzusetzen.&lt;br /&gt;
Der nicht zu lösende Konflikt zwischen Regierung und Reichstag löste letztendlich die Neuwahlen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;3) Wahlanstieg der NSDAP:&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
Der Wahlkampf der NSDAP wurde von &amp;lt;u&amp;gt;Joseph Goebbels&amp;lt;/u&amp;gt; angeleitet, die nationale Volksgemeinschaft wurde regelrecht beschworen und plakatierte die Weltwirtschaftskrise als eine Verschwörung gegen Deutschland.&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Adolf Hitler&amp;lt;/u&amp;gt; trat in mehr als 20 Kundgebungen der NSDAP vor der Reichstagswahl 1930 mehrmals als Hauptredner auf, so hieß es im Berliner Sportpalast: „Der Nationalsozialismus kämpft für den deutschen Arbeiter, indem er ihn aus den Händen seiner Betrüger nimmt.&lt;br /&gt;
Was wir versprechen, ist nicht materielle Besserung für einen einzelnen Stand, sondern die Mehrung der Kraft der Nation, weil nur diese den Weg zur Macht und damit zur Befreiung des ganzen Volkes weist.“&lt;br /&gt;
Hitlers Reden gaben den Bürgern in der Wirtschaftskrise Hoffnung, und so gewann er mit seinen ansprechenden und lauten Reden Wähler für die NSDAP.&lt;br /&gt;
82% der Wähler beteiligten sich am 14.September 1930 an der Reichstagswahl.&lt;br /&gt;
Dabei erhielt die NSDAP einen Wahlanstieg von 15,5% vom Jahre 1928 auf 1930 und wurde damit mit ihren 18,3% der Wahlstimmen die zweitgrößte Kraft in der Verfassung.&lt;br /&gt;
Im April 1932 wird bei der Reichspräsidentenwahl wird Hindenburg der Zentrumspartei und der SPD wiedergewählt.&lt;br /&gt;
In der Reichstagswahl am 31.Juli 1932 wird die NSDAP mit 37,4% die stärkste Kraft im Parteienspektrum, jedoch wird der Reichstag durch Hindenburg im kommenden September erneut aufgelöst, das parlamentarische Misstrauensvotum stellt sich gegen Papens Regierung.&lt;br /&gt;
Die NSDAP bleibt trotz dessen in der neuen Dezember-Reichstagswahl die stärkste Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;4) Machtergreifung Hitlers ab 1933:&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
Am 28. Januar 1933 tritt der Reichskanzler &amp;lt;u&amp;gt;Kurt von Schleicher&amp;lt;/u&amp;gt; zurück,&lt;br /&gt;
nur zwei Tage später wird am 30. Januar ein neuer Reichskanzler, Adolf Hitler, durch den Reichspräsidenten, Paul von Hindenburg, ernannt.&lt;br /&gt;
Der Reichstag brennt knapp einen Monat später ab – Täterschaft unbekannt, so wird Ende Februar die Reichstagsbrandverordnung erlassen.&lt;br /&gt;
Im folgenden März 1933 wird das Gesetz der Gleichschaltung &amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;lt;u&amp;gt;Gleichschaltungsgesetz&amp;lt;/u&amp;gt; übertrug die Machtverhältnisse des Reiches auf die Länder: Die Landesparlamente erhielten dieselbe Zusammensetzung wie der Reichstag, so dass Nationalsozialisten und Deutschnationale überall eine Mehrheit hatten.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Länder mit dem Reich erlassen.&lt;br /&gt;
Die SPD wird im Juni 1933 verboten, anschließend werden weitere Parteien aufgelöst oder zur Selbstauflösung gedrängt.&lt;br /&gt;
Über die Monate hinweg und im folgenden Jahr werden immer weitere Gesetze erlassen, die Hitlers schleichenden Weg zur Macht darstellen, wie das zweite Gleichschaltungsgesetz&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;lt;u&amp;gt;zweite Gleichschaltungsgesetz&amp;lt;/u&amp;gt; führte die Reichsstatthalter an: Diese konnten nun die Landesregierungen ernennen und entlassen und die Landesparlamente auflösen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das Ermächtigungsgesetz&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;lt;u&amp;gt;Ermächtigungsgesetz&amp;lt;/u&amp;gt;: Das Parlament erteilt hiermit der Regierung außergewöhnliche Vollmachten; hiermit konnten Gesetze ohne Zustimmung der Reichstagsabgeordneten u. des Reichsrates erlassen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; und schlussendlich das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;lt;u&amp;gt;Gesetz gegen die Neubildung von Parteien&amp;lt;/u&amp;gt; verbot im Deutschen Reich alle Parteien neben der NSDAP, dieses Gesetz war damit die Grundlage zum Einparteienstaat.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien begründet den Einparteienstaat: Die Neugründung von Parteien und der Fortbestand anderer Parteien werden nun unter Strafe gestellt, dieses Gesetz beendete schon die parlamentarische Demokratie in Deutschland.&lt;br /&gt;
Paul von Hindenburg stirbt am 2. August 1934, Hitler gibt sich nun den Titel „Führer und Reichskanzler“.&lt;br /&gt;
Die Volksabstimmung zur Zusammenlegung der Ämter von Reichskanzler und -präsident findet am 19. August statt.&lt;br /&gt;
Mittlerweile sind alle wichtigen Ämter von Hitler besetzt, es gibt keine wichtigen Kontrollinstanzen mehr, von dieser Position aus ist es Hitler nun möglich eine komplette Diktatur aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;Quellen:&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie_der_nationalsozialistischen_Machtergreifung#Geschichte_bis_zum_30._Januar_1933 Chronologie der nationalsozialistischen Machtergreifung], Wikipedia die freie Enzyklopädie, 18.03.20, Zugriff: 25.03.20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;The simple club – Geschichte&#039;&#039;; &#039;&#039;Giesecke&#039;&#039;, Alexander; &#039;&#039;Schork&#039;&#039;, Nicolai; [https://www.youtube.com/watch?v=h8iq-ct7E8g Machtergreifung, Machtübernahme, Machtübergabe - Adolf Hitler wird Reichskanzler], YouTube, 08.10.2017, Zugriff: 26.03.20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Whaley&#039;&#039;, Joachim; &#039;&#039;Chapoutot&#039;&#039;, Johann; Unsere Geschichte 800 bis heute, Theiss, 2014, Zugriff: 22.03.20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagswahl_1930#Vorgeschichte Reichstagswahl 1930], Wikipedia die freie Enzyklopädie, 20.03.20, Zugriff: 23.03.20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Sturm&#039;&#039;, Reinhard,  [https://www.bpb.de/izpb/55973/zerstoerung-der-demokratie-1930-1933 Zerstörung der Demokratie 1930-1933], Bundeszentrale für politische Bildung, 23.12.2011, Zugriff: 23.03.20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Fritz_Bauer&amp;diff=20260</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Fritz Bauer</title>
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		<updated>2020-04-29T10:54:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Quellenverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Generalstaatsanwalt Fritz Bauer.jpg|Generalstaatsanwalt Fritz Bauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Generalstaatsanwalt Fritz Bauer&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, &#039;&#039;&#039;[https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit?uselang=de Lizenz: gemeinfrei] &#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Generalstaatsanwalt_Fritz_Bauer.jpg?uselang=de Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;big&amp;gt;Fritz Bauer&amp;lt;/big&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: LF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Jurist Fritz Bauer (16. Juli 1903 bis 01. Juli 1968) arbeitet nach Kriegsende als hessischer Generalstaatsanwalt in Frankfurt am Main und setzt sich für Kriegsverbrechen der Nationalsozialisten ein. Er leitet die Auschwitz-Prozesse (1963-65) ein und ist an der Ergreifung des Holocaust-Organisators [https://projekte.zum.de/wiki/Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Adolf_Eichmann_und_der_Eichmann-Prozess Adolf Eichmann] (1960) beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;lt;big&amp;gt;Biografie – Das Leben von Fritz Bauer&amp;lt;/big&amp;gt;===&lt;br /&gt;
Fritz Bauer wurde am 16. Juli 1903 in Stuttgart als Sohn von liberal-jüdischen Eltern geboren. Im Jahr 1920 wurde er Mitglied in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und von 1921 bis 1928 studierte er in Heidelberg, München und Tübingen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. 1927 erlangte er seinen Doktortitel und im Februar 1928 legte er die Staatsprüfung ab. Anschließend wurde er im Amtsgericht von Stuttgart Gerichtsassessor. Im Jahr 1930 wurde er mit 26 Jahren der jüngste Amtsrichter Deutschlands und war Mitgründer des „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold“, das von der SPD, der Deutschen Zentrumspartei und der Deutschen Demokratischen Partei gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde Bauer von den Nationalsozialisten aus dem Staatsdienst entlassen und in das Konzentrationslager Heuberg gebracht. Nach acht Monaten wurde Bauer noch im selben Jahr aus der Haft entlassen. Drei Jahre später floh er aus Deutschland wegen politischer und religiöser Gründe und emigrierte nach Dänemark. Von der dänischen Polizei wurde er wegen des Verdachts auf homosexuelle Kontakte observiert und verhört. Nach der Besetzung Dänemarks 1940 wurde Bauer zweimal wieder inhaftiert, aber nach kurzer Zeit wieder freigelassen. Anschließend lebte er zwei Jahre in der Illegalität, da er untergetaucht war. Am 4. Juni 1943 heiratete er die dänische Kindergärtnerin Anna Maria Petersen in Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er floh mit seinen Angehörigen am 13. Oktober nach Schweden, damit diese und er nicht deportiert wurden. Dort war er als Mitglied in mehreren politischen Gruppen wie dem „Internationalen Wirtschaftspolitischen Arbeitskreis“, dem „Arbeitsausschuss deutscher antinazistischer Organisationen“ sowie dem „Freien Deutschen Kulturbund“ aktiv. Seine finanzielle Existenz wurde durch ein Stipendium des Stockholmer Sozialwissenschaftlichen Instituts gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stockholm gründeten Willy Brandt und Bauer die Zeitschrift „Sozialistische Tribüne“, die als Organ der sozialdemokratischen Partei im Exil angesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauer ging nach Kriegsende zurück nach Dänemark und lebte dafür weitere vier Jahre, da er von der amerikanischen Besatzungsmacht für einen Posten im Staatsdienst abgelehnt wurde. In den vier Jahren war er in der Preis- und Monopolabteilung des Handelsministeriums tätig. Danach arbeitete er mit an der Entnazifizierung deutscher Flüchtlinge und bei der deutschsprachigen Zeitschrift „Deutsche Nachrichten“, die ihren Sitz in Kopenhagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde Bauer von dem damaligen SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher nach Deutschland berufen und trat in Braunschweig eine Stelle als Landgerichtsdirektor an. Seine Ehefrau blieb in Dänemark. Im dortigen Oberlandesgericht wurde Bauer 1950 Generalstaatsanwalt und befasste sich mit Verfahren, die den Unrechtsstaat der Nationalsozialisten und die Folgen behandelten. Für Bauer stand die Bestrafung der Angeklagten, aber vor allem die Schaffung eines demokratischen Rechtsbewusstseins im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1952 fand der erste richtungsweisende Prozess statt und zwar der Remer-Prozess. Dieser Prozess erregte internationales Aufsehen und führte zu positiven Berichten der Medien gegenüber des NS-Widerstandes. Bauer hatte sich für ein neues Demokratieverständnis eingesetzt und war Mitherausgeber der Zeitschrift „Die neue Gesellschaft“. Zusätzlich unterstützte er die Zeitschrift „Die kritische Justiz“, die von jungen Juristen veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde Bauer zum hessischen Generalstaatsanwalt in Frankfurt am Main ernannt und setzte sich für die juristische Aufarbeitung von NS-Verbrechen ein. Im Jahr 1960 wurde Adolf Eichmann durch einen Hinweis und Bauers Recherche in Argentinien aufgespürt und in Israel zum Tode verurteilt. Der Eichmann-Prozess, der 1961 in Jerusalem stattfand, weckte bei vielen Deutschen das Bedürfnis nach Aufklärung über die deutsche Vergangenheit. Bauers Beteiligung an Eichmanns Festnahme wurde erst zehn Jahre nach seinem Tod bekannt. Am 28. August 1961 gründete Bauer mit Alexander Mitscherlich, ein deutscher Arzt und Psychoanalytiker, die Bürgerrechtsbewegung „Humanistische Union“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Eichmanns Festnahme bekam Bauer eine Liste mit den Namen von SS-Männern, die maßgeblich an der Erschießung in Auschwitz beteiligt waren. Vom Dezember 1963 bis zum August 1965 wurde eine Hauptverhandlung im Auschwitz-Prozess abgehalten, die der Höhepunkt der Verfolgung von NS-Verbrechen durch die deutsche Justiz war. Nach dem Auschwitz-Prozess untersuchte Bauer einen weiteren Prozess gegen NS-Juristen. Dieser fand jedoch nicht mehr statt, da Fritz Bauer am ersten Juli 1968 tot in seiner Badewanne aufgefunden wurde. Er hatte am Abend zuvor Schlaftabletten und Alkohol zu sich genommen und dies hätte zu einem Herzversagen geführt. Jedoch wurde die Ursache des Todes nie bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6.sechsten Juli fand anschließend die Trauerfeier statt. Im Jahr 1995 wurde das „Fritz Bauer Institut“ von Hessen, Frankfurt und dem Förderverein „Fritz Bauer Institut e. V.“ gegründet. Das „Fritz Bauer Institut“ behandelt die Geschichte und Wirkung des Holocaust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;big&amp;gt;Remer-Prozess (1952)&amp;lt;/big&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Der rechtsextreme Generalmajor a. D. Otto Ernst Remer (1912-1997) wurde am 7. März 1952 von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer wegen übler Nachrede angeklagt. Remer sprach drei Tage vor der Landtagswahl in Niedersachsen, die am 03. Mai 1951 stattfand, in einer Wahlkampfrede für die sozialistische Partei über den Putschversuch der Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944. Er beschimpfte Claus Schenk Graf von Stauffenberg und die Widerstandskämpfer als „Landes- und Hochverräter“. Fritz Bauer argumentierte, dass der Widerstand keinen solidarischen Eid gebrochen hätte, da die NS-Diktatur ein Unrechtsstaat gewesen sei und somit „nicht hochverratsfähig“. Daraufhin verurteilte das Gericht Remer zu einer Haftstrafe von drei Monaten. Er floh jedoch vor Haftantritt ins Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;big&amp;gt;Eichmann-Prozess (1961)&amp;lt;/big&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Der SS-Führer Adolf Eichmann (1906-62) lebte nach 1950 mit seiner Familie unter dem Namen Ricardo Klement in Buenos Aires, Argentinien. Im Jahr 1957 gab Lothar Hermann, der in Argentinien lebte, Fritz Bauer den Hinweis, dass sich Adolf Eichmann in Argentinien aufhielt. Bauer nahm Kontakt zum damaligen Mossad-Chef Harel auf. Doch Harel stellte die Ermittlungen 1958 aufgrund einer fehlenden zweiten Quelle ein. Fritz Bauer wollte nicht aufgeben und fand schließlich eine zweite Quelle. Danach reiste Bauer wieder nach Israel und führte weitere Besprechungen mit Regierungsvertretern und Geheimdienstlern des Mossad. Eichmann wurde am 11. Mai 1960 vom israelischen Geheimdienst festgenommen und nach Israel gebracht. Der Prozess fand vom April bis Dezember 1961 statt und Adolf Eichmann wurde zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde in der Nacht zum 1. Juni 1962 vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;big&amp;gt;Auschwitz-Prozess (1963-65)&amp;lt;/big&amp;gt;====&lt;br /&gt;
Generalstaatsanwalt Fritz Bauer erhielt im Herbst 1958 eine Liste des Journalisten Thomas Gnielka mit den Namen des SS-Personals, das an der Erschießung in Auschwitz beteiligt warenwar. Im Jahr 1959 veranlasste Bauer, dass die Zuständigkeit für alle begangenen Strafen in Auschwitz auf das Landesgericht in Frankfurt übertragen werden. Die Staatsanwaltschaft recherchierte die Straftaten zwei Jahre lang vor Ort. Durch polnische Akten wurden Informationen gesammelt. Im Juli 1961 fand schließlich die erste gerichtliche Voruntersuchung statt. Die Hauptverhandlung begann am 20. Dezember 1963 und endete am 19. August 1965. Insgesamt gab es 22 Angeklagte und 360 Zeugen, davon 211 Auschwitz-Überlebende und 54 vormalige Angehörige der SS in Auschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Angeklagten erhielten ein mildes Urteil wegen „Beihilfe zum Mord“, aber sechs Angeklagte wurden zu lebenslangen Zuchthausstrafen wegen Mordes verurteilt. Der Angeklagte Stark, damals noch 19 Jahre alt, erhielt eine zehnjährige Jugendstrafe. Der Prozess löste in der Gesellschaft den Drang nach weiterer Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit aus, denn nie zuvor wurde in einem deutschen Verfahren ausführlicher über Auschwitz berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Aber man muss sich hierbei bewusst machen, dass ja diese Prozesse nicht der Rache und Vergeltung dienen. Für uns ist hier der Gedanke entscheidend, im Prozess die Vergangenheit durchsichtig zu machen und einen Beitrag zur deutschen Geschichte zu leisten. Hierin liegt für mich der tiefe Sinn all dieser Prozesse.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Fritz Bauer: &amp;quot;Warum Auschwitz-Prozesse?&amp;quot;, in: Neutralität. Kritische Zeitschrift für Kultur und Politik, Jg. 2 (1964/65), H. 6–7 S. 9).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Relevanz hat Fritz Bauer für die Gegenwart?===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: KD&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Bauers Handlungen Erfolge haben alle vor vielen Jahren stattgefunden, man denkt sich in dem Moment natürlich, dass er keine Relevanz für die Gegenwart spielen würde, jedoch ist dies falsch. Fritz Bauer half nämlich unteranderem bei der Entnazifizierung deutscher Flüchtlinge und im Jahre wurde Bauer zum Generalstaatsanwalt erklärt und konzentrierte sich auf das Verfahren, das den Unrechtstaat der Nationalsozialisten und dessen Folgen bearbeitete. Sein großes Verlangen war sowohl die Bestrafung der Angeklagten als auch die Schaffung eines demokratischen Rechtsbewusstseins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1960 wurde der deutsche SS-Obersturmbannführer Otto Adolf Eichmann durch einen Hinweis und durch die Recherche Fritz Bauers in Argentinien ausfindig gemacht und zum Tode verurteilt. Fritz Bauer war es möglich an eine Liste mit Namen der Personen, die maßgeblich an der Erschießung in Auschwitz beteiligt waren, gelangen und man konnte somit die restlichen „Verbrecher“ aufsuchen und verurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Relevanz von diesen Handlungen ist, dass er enorm dazu beigetragen, dass die Verbrecher der NS-Zeit ergriffen und verurteilt wurden, wobei es ohne Ihn wohlmöglich einen anderen Weg eingeschlagen hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass er für die Gegenwart einen großen Baustein gelegt hat, indem er sich für das Bestrafen der „NS-Verbrecher“ engagierte, das dann wiederrum zu einer Ablehnung der damaligen NS-Ideologie geführt hat, die man bis heute noch spüren kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&amp;lt;small&amp;gt;Quellenverzeichnis&amp;lt;/small&amp;gt;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Google-Suche: [https://www.google.de/search?q=reichsbanner+schwarz-rot-gold+gründer&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&amp;amp;hl=en-gb&amp;amp;client=safari &amp;quot;Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold Gründer&amp;quot;], gelesen: 26.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte des 1. Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963–1965), http://www.auschwitz-prozess-frankfurt.de/index.php?id=146, gelesen: 26.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eimermacher&#039;&#039;, Stefanie, Biografie Fritz Bauer, [https://www.hdg.de/lemo/biografie/fritz-bauer.html Lebendiges Museum Online (LeMO)], gelesen: 19.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remer-Prozess 1952, [https://www.fritz-bauer-archiv.de/widerstandsrecht/remer-prozess Fritz-Bauer-Archiv], gelesen: 26.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Fröhlich&#039;&#039;, Claudia, &#039;&#039;Remer&#039;&#039;, Otto Ernst, [https://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/remer-otto-ernst/ Lexikon der politischen Strafprozesse], 2016, gelesen: 26.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schmit&#039;&#039;, Franz-Josef, Späte Anerkennung für die Enttarnung Adolf Eichmanns. Zur Geschichte des deutschen Juden Lothar Herrmann aus Quirnbach, [http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20376/Quirnbach%20Lothar%20Hermann.pdf Alemannia-Judaica] gelesen: 26.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eckelmann&#039;&#039;, Susanne, &#039;&#039;Rüdiger&#039;&#039;, Mark, Biografie Adolf Eichmann,[https://www.dhm.de/lemo/biografie/adolf-eichmann Lebendiges Museum Online (LeMO)], gelesen: 26.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maier-Bode&#039;&#039;, Sine, Fritz Bauer, [https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/auschwitz/pwiefritzbauer100.html#Vorgeschichte_des_Auschwitz-Prozesses Planet-Wissen], 2019, gelesen: 26.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Studentenbewegung_in_Deutschland&amp;diff=20259</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Studentenbewegung in Deutschland</title>
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		<updated>2020-04-29T10:52:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ludwig Binder Haus der Geschichte Studentenrevolte 1968 2001 03 0275.0011 (16910985309).jpg|Ludwig Binder Haus der Geschichte Studentenrevolte 1968 2001 03 0275.0011 (16910985309)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Studentenrevolte 1968&#039;&#039;&#039;, Ludwig Binder, das Bild wurde im Haus der Geschichte veröffentlicht, Reproduktion von [https://commons.wikimedia.org/wiki/User:FlickreviewR FlickreviewR] in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Westdeutsche_Studentenbewegung_der_1960er_Jahre Wikipedia auf Deutsch], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ CC BY-SA 2.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ludwig_Binder_Haus_der_Geschichte_Studentenrevolte_1968_2001_03_0275.0011_(16910985309).jpg Wikipedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Studentenbewegungen &#039;68 &#039;&#039;&#039; &amp;lt;/big&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: LeJu&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Wie kam es dazu?&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre um 1968 war eine Zeit der Studentenbewegungen von aufbegehrenden linken Studenten. Diese junge Generation der Sechziger war eine besondere, denn es war die erste, die weder die Kriegszeit, noch die schwere Nachkriegszeit als Erwachsene miterlebt hatte. Es gab zwar keine Not zur Gründung einer Bewegung, da die Demokratie wieder stark war und das Wirtschaftswunder allgemeinen Wohlstand brachte, trotzdem hatte die junge Generation den Drang seine politische Meinung zu äußern. &lt;br /&gt;
======Amerika als Besatzungsmacht======&lt;br /&gt;
Die Afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegungen und der generell politische Lebensstil der jungen Generation Amerikas war sicherlich ein starker Einfluss auf die späteren Studentenbewegungen in Europa. Von Kleidung und Musik bis hin zu Protestweisen waren die Deutschen beeinflusst und inspiriert von den Amerikanern. Doch das System und die Taten der amerikanischen Regierung wurden von den jungen Studenten stark abgelehnt. Der Konsum, das kapitalistische System im Allgemeinen und der von der amerikanischen Regierung geführten Vietnamkrieg waren Inhalte des Protestes. &lt;br /&gt;
======Ehemalige Nazis in der Regierung======&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund für das neuartige politische Engagement der jungen Leute war, die selbst zu gesprochene Verantwortung anders als ihre Eltern zu handeln und den Staat zu entlarven. Sie unterstellten den Kriegsgenerationen die NS-Zeit vergessen zu wollen, während sich immer noch viele Ex-NSDAP Mitglieder in hochrangigen Positionen innerhalb der Regierung befanden. Beispiele dafür sind der Arbeitgeberpräsident Martin Schleyer, welcher während des Nationalsozialismus als Partei Mitglied der NSDAP Karriere machte oder Heinrich Lübke, welcher in den Sechzigern Bundespräsident war und von 1940-44 ein Planbüro zum Bau mehrerer Konzentrationslager leitete. &lt;br /&gt;
Dies veranlasste die jungen Leute staatskritischer und politischer zu werden, woraus sich erste Bewegungen formatierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verlauf und wichtige Ereignisse der Studentenbewegungen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
======Sozialistischer Deutscher Studentenbund======&lt;br /&gt;
Der Sozialistische Deutsche Studentenbund wurde 1946 von Studenten der FU Berlin gegründet. Damals noch in Verbindung mit der SPD wurde er bald wegen seiner inhaltlichen Nähe zum Regierungssystem der DDR von der Partei ausgeschlossen. Diese Organisation wurde von vielen als Motor und Antrieb der „Neuen Linken“ bezeichnet. Eine führende Rolle spielte dabei Rudi Dutschke, welcher auch später bei der Außerparlamentarischen Opposition sehr präsent war. &lt;br /&gt;
======Mord an Benno Ohnesorg======&lt;br /&gt;
Der Mord an Benno Ohnesorg während eines Protestes am 2. Juni 1967 wird von vielen als entscheidender Wendepunkt zur Radikalität bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Besuches des Schahs vom Iran, dessen absolutistisches Regime von den Studenten stark abgelehnt wurde, starten diese eine Protestaktion bei welcher das erste Mal starke polizeiliche Gewalt angewandt wird. Auf die weitgehend friedlichen Demonstranten wird brutal eingeprügelt. Der Student Benno Ohnesorg wird tödlich am Hinterkopf getroffen. Der Schütze behauptet aus Notwehr gehandelt zuhaben und auch der Bürgermeister Berlins sagte daraufhin: „Ich sage ausdrücklich und mit Nachdruck, daß ich das Verhalten der Polizei billige“. &lt;br /&gt;
======Notstandsgesetze======&lt;br /&gt;
Am 30. Mai verabschiedet der Bundestag Gesetze für den Fall des inneren und äußeren Notstandes. Diese besagen unteranderem, dass im Falle solch eines Notstandes die Bundeswehr innerhalb des Landes eigesetzt und das Post – und Fernmeldegeheimnis eingeschränkt werden darf. Kritisiert an diesen Notstandsgesetzten wurde, dass sie durch ihren Eingriff in die Grundrechte verletzend gegenüber dem Grundgesetz seien und somit klar antidemokratisch. Besonders in Erinnerung an die NS- Zeit, in welcher genau solche Notstandsgesetzte, die es auch in der Verfassung der Weimarer Republik gegeben hatte, genutzt wurden um die Demokratie abzuschaffen. Es gab große Protestbewegungen der Bevölkerung und da es innerhalb der Regierung keinen Widerstand gab bildete sich die &lt;br /&gt;
======Außerparlamentarische Opposition======&lt;br /&gt;
1966 stand mit der Großen Koalition zwischen CDU und SPD nur noch die FDP in der Opposition. Der SDS und andere Studenten taten sich zusammen und es entstand die Bewegung der Außerparlamentarischen Opposition. Zusätzlich zu den Inhalten der Studentenbewegungen, richteten sich die Proteste der APO innenpolitisch auch gegen die geplanten Notstandsgesetze, „verkrustete“ Strukturen an den Hochschulen und Meinungsmonopole innerhalb der Gesellschaft, wie zum Beispiel dem Springerkonzern. Innerhalb der APO wird die Frage nach Gewalt stark diskutiert, wobei sich die Gruppierungen, die gewalttätige Aktionen als den produktiveren Weg sahen klar auf Gewalt gegen Sachen und nicht gegen Personen bezogen. Eine führende Rolle bei dieser Bewegung hatte Rudi Dutschke. &lt;br /&gt;
======Attentat auf Dutschke======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Rudi Dutschke (1976).jpg|450px|Rudi Dutschke (1976)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Rudi Dutschke&#039;&#039;&#039;, Hans Peters, Reproduktion in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke#/media/Datei:Rudi_Dutschke_(1976).jpg Wikipedia], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en CC0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rudi_Dutschke_(1976).jpg Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele sahen Dutschke als Repräsentanten der Studentenbewegungen, andere somit als Staatsfeind Nummer Eins. Umso mehr Aufregen rief das Attentat auf ihn am 11. April 1968 hervor. Ein Passant schoss auf dem Kurfürstendamm in Berlin dreimal auf Dutschke. Die Schüsse trafen ihn schwer am Hinterkopf. Er starb jedoch erst Jahre später an den Verletzungen. Der Täter Josef Bachmann sagte später zu seiner Tat: “Ich war so im Haß, ich hatte so eine Wut. Man kennt ihn von Bildern. Ich sagte, du dreckiges Kommunistenschwein. Dutschke kam auf mich zu, und ich zog den Revolver und schoss den ersten Schuss“. Dieses Zitat zeigt die Empörung einiger Bürger über die Studentenbewegungen.&lt;br /&gt;
Bei Befürwortern Rudi Dutschkes jedoch rief dass Attentat großen Protest hervor. Diese Aktionen richteten sich vor allem gegen den Springer- Konzern, da sie der Bild Zeitung vorwarfen, die Bevölkerung gegen die Studenten aufzuhetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Ende und Folgen der Bewegungen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Dies wird allgemein als Ende der Bewegungen gesehen. Gruppierungen zersplitterten sich nach dem Attentat und andere wie Beispiel die erste kommunistische Partei der BRD, die KPD, wurden gegründet. Ein großer Streitpunkt innerhalb der Gruppierungen war die Frage nach Gewalt. Viele sahen diese als einzigen Weg des aktiven Kampfes und aus diesen formierten sich später terroristische Vereinigungen wie zum Beispiel die Rote Armee Fraktion. Andere waren später an der Gründung der Grünen beteiligt und haben sich noch lange politisch engagiert. &lt;br /&gt;
Obwohl die erhoffte Revolution ausblieb, änderten sich doch einige Gesellschaftliche Bereiche. Die Studenten bewirkten vor allem im Bereich der Kindererziehung und im Bildungssystem eine Entwicklung von einem Autoritäts- und Leistungsgeprägtem Klima hinzu einer repressionsfreien Erziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;&#039;Relevanz für die Gegenwart&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: CK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studentenbewegung von 1968 hat noch heute einen großen Einfluss auf die deutsche Bevölkerung und das Land an sich. Für die Politik, Gesellschaft und die deutsche Erinnerungskultur hat die Studentenbewegung noch immer eine sehr hohe Relevanz. Vor allem sorgte sie für einen enormen Modernisierungsschub, der heute immer noch eine große Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Studentenbewegung von 1968 haben sich die Deutschen nur im begrenzten Maße kritisch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandergesetzt. Als sich die Studenten zunehmend mit der Geschichte ihrer Elterngeneration beschäftigten, sahen sie diese sehr kritisch und versuchten, in der Gesellschaft einen Sinneswandel bezüglich der deutschen Erinnerungskultur zu bewirken. Dadurch erkannten viele Menschen, wie abscheulich die Gräueltaten der Nationalsozialisten wirklich gewesen sind und gewannen ein Bewusstsein für die Verantwortung, die das deutsche Volk in der Zeit bis heute tragen sollte. Diese Geschehnisse wirken bis heute fort, da sie die deutsche Erinnerungskultur nachhaltig beeinflusst haben und die Empfindlichkeit der Bevölkerung in Bezug auf rechtes Gedankengut stark erhöht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Politik wurde durch die Studentenbewegung langfristig beeinflusst. Besonders die kritische Sicht auf den Vietnam-Krieg, Kapitalismus, Imperialismus und Faschismus zeichnete die Bewegung aus und hatte ein große Wirkung auf die Gesellschaft, die zunehmend ihre Weltsicht und Überzeugungen in Frage stellte. Es bildeten     sich langfristig alternative Gesellschaftsgruppen und die ganze Wählerschaft rückte zunehmend nach links. Vor allem die NPD verlor in Folge dessen massiv an Wählerstimmen und erreicht heute nur noch sehr niedrige Ergebnisse bei den Bundestagswahlen. Die gesellschaftlichen Änderungen führten langfristig jedoch auch zum Einzug neuer Parteien in den Bundestag. Dazu gehörten vor allem Bündnis 90/Die Grünen, die 1983 die Fünfprozenthürde überwanden und anfangs mit Forderungen Erfolg hatte, die sehr links und in hohem Maße denen der Studentenbewegung von 1968 entsprachen. Ab 1990 fanden diese aber vor allem Platz im Wahlprogramm der Linken, die sich als demokratisch-sozialistische Partei versteht. Auch die deutsche Wiedervereinigung wurde in gewissem Maße durch die Studentenbewegung von 1968 herbeigeführt, da Willy Brandts neue Ostpolitik, an deren Ende die deutsche Einheit stand, stark durch die Forderungen der Bewegung bestimmt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gesellschaft erlebte einen langanhaltenden Wandel durch die Studentenbewegung von 1968, da vor allem die autoritäre Erziehung und das vorher natürliche Machtgefälle zwischen Eltern und Kindern kritisch beleuchtet wurde. Zur damaligen Zeit lebte der Geist der nationalsozialistischen Erziehung in vielen Köpfen weiter und beeinflusste dadurch die Erziehung in erheblichem Maße. Die rebellischen Studenten sorgten hauptsächlich dafür, dass die Erziehung modernisiert wurde und Disziplin als wesentliches Erziehungsmittel stark an Bedeutung verlor. Auch in der Bildung ließen sich ähnliche Veränderungen feststellen, die bis heute fortbestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Studentenbewegung von 1968 für große Veränderungen im damaligen Deutschland sorgte, die bis heute anhalten und eine große Relevanz für die Gegenwart haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Quellen=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carrasco&#039;&#039;, Inés, Studentenbewegungen. Deutsche Geschichte, veröffentlicht in: [https://www.planet- wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/studentenbewegung/ index.html Planet Wissen] am 08.05.2018, gelesen: 25. März 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schönbohm&#039;&#039;, Wulf, Die 68er: politische Verirrungen und gesellschaftliche Veränderungen, veröffentlicht in:[ https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/68er-bewegung/52017/verirrung-und-veraenderung?p=all Bundeszentrale für politische Bildung] am 19.03.2008 , gelesen 25. März 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Von Zahn&#039;&#039;, Peter, Chronik der Deutschen, Dortmund: Chronik- Verlag, 1983.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Studentenbewegung_in_Deutschland&amp;diff=20257</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Studentenbewegung in Deutschland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Studentenbewegung_in_Deutschland&amp;diff=20257"/>
		<updated>2020-04-29T10:51:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Relevanz für die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ludwig Binder Haus der Geschichte Studentenrevolte 1968 2001 03 0275.0011 (16910985309).jpg|Ludwig Binder Haus der Geschichte Studentenrevolte 1968 2001 03 0275.0011 (16910985309)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Studentenrevolte 1968&#039;&#039;&#039;, Ludwig Binder, das Bild wurde im Haus der Geschichte veröffentlicht, Reproduktion von [https://commons.wikimedia.org/wiki/User:FlickreviewR FlickreviewR] in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Westdeutsche_Studentenbewegung_der_1960er_Jahre Wikipedia auf Deutsch], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ CC BY-SA 2.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ludwig_Binder_Haus_der_Geschichte_Studentenrevolte_1968_2001_03_0275.0011_(16910985309).jpg Wikipedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Studentenbewegungen &#039;68 &#039;&#039;&#039; &amp;lt;/big&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: LeJu&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Wie kam es dazu?&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre um 1968 war eine Zeit der Studentenbewegungen von aufbegehrenden linken Studenten. Diese junge Generation der Sechziger war eine besondere, denn es war die erste, die weder die Kriegszeit, noch die schwere Nachkriegszeit als Erwachsene miterlebt hatte. Es gab zwar keine Not zur Gründung einer Bewegung, da die Demokratie wieder stark war und das Wirtschaftswunder allgemeinen Wohlstand brachte, trotzdem hatte die junge Generation den Drang seine politische Meinung zu äußern. &lt;br /&gt;
======Amerika als Besatzungsmacht======&lt;br /&gt;
Die Afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegungen und der generell politische Lebensstil der jungen Generation Amerikas war sicherlich ein starker Einfluss auf die späteren Studentenbewegungen in Europa. Von Kleidung und Musik bis hin zu Protestweisen waren die Deutschen beeinflusst und inspiriert von den Amerikanern. Doch das System und die Taten der amerikanischen Regierung wurden von den jungen Studenten stark abgelehnt. Der Konsum, das kapitalistische System im Allgemeinen und der von der amerikanischen Regierung geführten Vietnamkrieg waren Inhalte des Protestes. &lt;br /&gt;
======Ehemalige Nazis in der Regierung======&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund für das neuartige politische Engagement der jungen Leute war, die selbst zu gesprochene Verantwortung anders als ihre Eltern zu handeln und den Staat zu entlarven. Sie unterstellten den Kriegsgenerationen die NS-Zeit vergessen zu wollen, während sich immer noch viele Ex-NSDAP Mitglieder in hochrangigen Positionen innerhalb der Regierung befanden. Beispiele dafür sind der Arbeitgeberpräsident Martin Schleyer, welcher während des Nationalsozialismus als Partei Mitglied der NSDAP Karriere machte oder Heinrich Lübke, welcher in den Sechzigern Bundespräsident war und von 1940-44 ein Planbüro zum Bau mehrerer Konzentrationslager leitete. &lt;br /&gt;
Dies veranlasste die jungen Leute staatskritischer und politischer zu werden, woraus sich erste Bewegungen formatierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verlauf und wichtige Ereignisse der Studentenbewegungen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
======Sozialistischer Deutscher Studentenbund======&lt;br /&gt;
Der Sozialistische Deutsche Studentenbund wurde 1946 von Studenten der FU Berlin gegründet. Damals noch in Verbindung mit der SPD wurde er bald wegen seiner inhaltlichen Nähe zum Regierungssystem der DDR von der Partei ausgeschlossen. Diese Organisation wurde von vielen als Motor und Antrieb der „Neuen Linken“ bezeichnet. Eine führende Rolle spielte dabei Rudi Dutschke, welcher auch später bei der Außerparlamentarischen Opposition sehr präsent war. &lt;br /&gt;
======Mord an Benno Ohnesorg======&lt;br /&gt;
Der Mord an Benno Ohnesorg während eines Protestes am 2. Juni 1967 wird von vielen als entscheidender Wendepunkt zur Radikalität bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Besuches des Schahs vom Iran, dessen absolutistisches Regime von den Studenten stark abgelehnt wurde, starten diese eine Protestaktion bei welcher das erste Mal starke polizeiliche Gewalt angewandt wird. Auf die weitgehend friedlichen Demonstranten wird brutal eingeprügelt. Der Student Benno Ohnesorg wird tödlich am Hinterkopf getroffen. Der Schütze behauptet aus Notwehr gehandelt zuhaben und auch der Bürgermeister Berlins sagte daraufhin: „Ich sage ausdrücklich und mit Nachdruck, daß ich das Verhalten der Polizei billige“. &lt;br /&gt;
======Notstandsgesetze======&lt;br /&gt;
Am 30. Mai verabschiedet der Bundestag Gesetze für den Fall des inneren und äußeren Notstandes. Diese besagen unteranderem, dass im Falle solch eines Notstandes die Bundeswehr innerhalb des Landes eigesetzt und das Post – und Fernmeldegeheimnis eingeschränkt werden darf. Kritisiert an diesen Notstandsgesetzten wurde, dass sie durch ihren Eingriff in die Grundrechte verletzend gegenüber dem Grundgesetz seien und somit klar antidemokratisch. Besonders in Erinnerung an die NS- Zeit, in welcher genau solche Notstandsgesetzte, die es auch in der Verfassung der Weimarer Republik gegeben hatte, genutzt wurden um die Demokratie abzuschaffen. Es gab große Protestbewegungen der Bevölkerung und da es innerhalb der Regierung keinen Widerstand gab bildete sich die &lt;br /&gt;
======Außerparlamentarische Opposition======&lt;br /&gt;
1966 stand mit der Großen Koalition zwischen CDU und SPD nur noch die FDP in der Opposition. Der SDS und andere Studenten taten sich zusammen und es entstand die Bewegung der Außerparlamentarischen Opposition. Zusätzlich zu den Inhalten der Studentenbewegungen, richteten sich die Proteste der APO innenpolitisch auch gegen die geplanten Notstandsgesetze, „verkrustete“ Strukturen an den Hochschulen und Meinungsmonopole innerhalb der Gesellschaft, wie zum Beispiel dem Springerkonzern. Innerhalb der APO wird die Frage nach Gewalt stark diskutiert, wobei sich die Gruppierungen, die gewalttätige Aktionen als den produktiveren Weg sahen klar auf Gewalt gegen Sachen und nicht gegen Personen bezogen. Eine führende Rolle bei dieser Bewegung hatte Rudi Dutschke. &lt;br /&gt;
======Attentat auf Dutschke======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Rudi Dutschke (1976).jpg|450px|Rudi Dutschke (1976)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Rudi Dutschke&#039;&#039;&#039;, Hans Peters, Reproduktion in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke#/media/Datei:Rudi_Dutschke_(1976).jpg Wikipedia], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en CC0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rudi_Dutschke_(1976).jpg Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele sahen Dutschke als Repräsentanten der Studentenbewegungen, andere somit als Staatsfeind Nummer Eins. Umso mehr Aufregen rief das Attentat auf ihn am 11. April 1968 hervor. Ein Passant schoss auf dem Kurfürstendamm in Berlin dreimal auf Dutschke. Die Schüsse trafen ihn schwer am Hinterkopf. Er starb jedoch erst Jahre später an den Verletzungen. Der Täter Josef Bachmann sagte später zu seiner Tat: “Ich war so im Haß, ich hatte so eine Wut. Man kennt ihn von Bildern. Ich sagte, du dreckiges Kommunistenschwein. Dutschke kam auf mich zu, und ich zog den Revolver und schoss den ersten Schuss“. Dieses Zitat zeigt die Empörung einiger Bürger über die Studentenbewegungen.&lt;br /&gt;
Bei Befürwortern Rudi Dutschkes jedoch rief dass Attentat großen Protest hervor. Diese Aktionen richteten sich vor allem gegen den Springer- Konzern, da sie der Bild Zeitung vorwarfen, die Bevölkerung gegen die Studenten aufzuhetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Ende und Folgen der Bewegungen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Dies wird allgemein als Ende der Bewegungen gesehen. Gruppierungen zersplitterten sich nach dem Attentat und andere wie Beispiel die erste kommunistische Partei der BRD, die KPD, wurden gegründet. Ein großer Streitpunkt innerhalb der Gruppierungen war die Frage nach Gewalt. Viele sahen diese als einzigen Weg des aktiven Kampfes und aus diesen formierten sich später terroristische Vereinigungen wie zum Beispiel die Rote Armee Fraktion. Andere waren später an der Gründung der Grünen beteiligt und haben sich noch lange politisch engagiert. &lt;br /&gt;
Obwohl die erhoffte Revolution ausblieb, änderten sich doch einige Gesellschaftliche Bereiche. Die Studenten bewirkten vor allem im Bereich der Kindererziehung und im Bildungssystem eine Entwicklung von einem Autoritäts- und Leistungsgeprägtem Klima hinzu einer repressionsfreien Erziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;&#039;Relevanz für die Gegenwart&#039;&#039;&#039;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: CK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studentenbewegung von 1968 hat noch heute einen großen Einfluss auf die deutsche Bevölkerung und das Land an sich. Für die Politik, Gesellschaft und die deutsche Erinnerungskultur hat die Studentenbewegung noch immer eine sehr hohe Relevanz. Vor allem sorgte sie für einen enormen Modernisierungsschub, der heute immer noch eine große Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Studentenbewegung von 1968 haben sich die Deutschen nur im begrenzten Maße kritisch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandergesetzt. Als sich die Studenten zunehmend mit der Geschichte ihrer Elterngeneration beschäftigten, sahen sie diese sehr kritisch und versuchten, in der Gesellschaft einen Sinneswandel bezüglich der deutschen Erinnerungskultur zu bewirken. Dadurch erkannten viele Menschen, wie abscheulich die Gräueltaten der Nationalsozialisten wirklich gewesen sind und gewannen ein Bewusstsein für die Verantwortung, die das deutsche Volk in der Zeit bis heute tragen sollte. Diese Geschehnisse wirken bis heute fort, da sie die deutsche Erinnerungskultur nachhaltig beeinflusst haben und die Empfindlichkeit der Bevölkerung in Bezug auf rechtes Gedankengut stark erhöht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Politik wurde durch die Studentenbewegung langfristig beeinflusst. Besonders die kritische Sicht auf den Vietnam-Krieg, Kapitalismus, Imperialismus und Faschismus zeichnete die Bewegung aus und hatte ein große Wirkung auf die Gesellschaft, die zunehmend ihre Weltsicht und Überzeugungen in Frage stellte. Es bildeten     sich langfristig alternative Gesellschaftsgruppen und die ganze Wählerschaft rückte zunehmend nach links. Vor allem die NPD verlor in Folge dessen massiv an Wählerstimmen und erreicht heute nur noch sehr niedrige Ergebnisse bei den Bundestagswahlen. Die gesellschaftlichen Änderungen führten langfristig jedoch auch zum Einzug neuer Parteien in den Bundestag. Dazu gehörten vor allem Bündnis 90/Die Grünen, die 1983 die Fünfprozenthürde überwanden und anfangs mit Forderungen Erfolg hatte, die sehr links und in hohem Maße denen der Studentenbewegung von 1968 entsprachen. Ab 1990 fanden diese aber vor allem Platz im Wahlprogramm der Linken, die sich als demokratisch-sozialistische Partei versteht. Auch die deutsche Wiedervereinigung wurde in gewissem Maße durch die Studentenbewegung von 1968 herbeigeführt, da Willy Brandts neue Ostpolitik, an deren Ende die deutsche Einheit stand, stark durch die Forderungen der Bewegung bestimmt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gesellschaft erlebte einen langanhaltenden Wandel durch die Studentenbewegung von 1968, da vor allem die autoritäre Erziehung und das vorher natürliche Machtgefälle zwischen Eltern und Kindern kritisch beleuchtet wurde. Zur damaligen Zeit lebte der Geist der nationalsozialistischen Erziehung in vielen Köpfen weiter und beeinflusste dadurch die Erziehung in erheblichem Maße. Die rebellischen Studenten sorgten hauptsächlich dafür, dass die Erziehung modernisiert wurde und Disziplin als wesentliches Erziehungsmittel stark an Bedeutung verlor. Auch in der Bildung ließen sich ähnliche Veränderungen feststellen, die bis heute fortbestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Studentenbewegung von 1968 für große Veränderungen im damaligen Deutschland sorgte, die bis heute anhalten und eine große Relevanz für die Gegenwart haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Quellen=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carrasco&#039;&#039;, Inés, Studentenbewegungen. Deutsche Geschichte, veröffentlicht in: [https://www.planet- wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/studentenbewegung/ index.html Planet Wissen] am 08.05.2018, gelesen: 25. März 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schönbohm&#039;&#039;, Wulf, Die 68er: politische Verirrungen und gesellschaftliche Veränderungen, veröffentlicht in:[ https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/68er-bewegung/52017/verirrung-und-veraenderung?p=all Bundeszentrale für politische Bildung] am 19.03.2008 , gelesen 25. März 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Von Zahn&#039;&#039;, Peter, Chronik der Deutschen, Dortmund: Chronik- Verlag, 1983&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Studentenbewegung_in_Deutschland&amp;diff=20256</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Studentenbewegung in Deutschland</title>
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		<updated>2020-04-29T10:50:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[File:Ludwig Binder Haus der Geschichte Studentenrevolte 1968 2001 03 0275.0011 (16910985309).jpg|Ludwig Binder Haus der Geschichte Studentenrevolte 1968 2001 03 0275.0011 (16910985309)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Studentenrevolte 1968&#039;&#039;&#039;, Ludwig Binder, das Bild wurde im Haus der Geschichte veröffentlicht, Reproduktion von [https://commons.wikimedia.org/wiki/User:FlickreviewR FlickreviewR] in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Westdeutsche_Studentenbewegung_der_1960er_Jahre Wikipedia auf Deutsch], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ CC BY-SA 2.0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ludwig_Binder_Haus_der_Geschichte_Studentenrevolte_1968_2001_03_0275.0011_(16910985309).jpg Wikipedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Studentenbewegungen &#039;68 &#039;&#039;&#039; &amp;lt;/big&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: LeJu&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Wie kam es dazu?&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre um 1968 war eine Zeit der Studentenbewegungen von aufbegehrenden linken Studenten. Diese junge Generation der Sechziger war eine besondere, denn es war die erste, die weder die Kriegszeit, noch die schwere Nachkriegszeit als Erwachsene miterlebt hatte. Es gab zwar keine Not zur Gründung einer Bewegung, da die Demokratie wieder stark war und das Wirtschaftswunder allgemeinen Wohlstand brachte, trotzdem hatte die junge Generation den Drang seine politische Meinung zu äußern. &lt;br /&gt;
======Amerika als Besatzungsmacht======&lt;br /&gt;
Die Afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegungen und der generell politische Lebensstil der jungen Generation Amerikas war sicherlich ein starker Einfluss auf die späteren Studentenbewegungen in Europa. Von Kleidung und Musik bis hin zu Protestweisen waren die Deutschen beeinflusst und inspiriert von den Amerikanern. Doch das System und die Taten der amerikanischen Regierung wurden von den jungen Studenten stark abgelehnt. Der Konsum, das kapitalistische System im Allgemeinen und der von der amerikanischen Regierung geführten Vietnamkrieg waren Inhalte des Protestes. &lt;br /&gt;
======Ehemalige Nazis in der Regierung======&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund für das neuartige politische Engagement der jungen Leute war, die selbst zu gesprochene Verantwortung anders als ihre Eltern zu handeln und den Staat zu entlarven. Sie unterstellten den Kriegsgenerationen die NS-Zeit vergessen zu wollen, während sich immer noch viele Ex-NSDAP Mitglieder in hochrangigen Positionen innerhalb der Regierung befanden. Beispiele dafür sind der Arbeitgeberpräsident Martin Schleyer, welcher während des Nationalsozialismus als Partei Mitglied der NSDAP Karriere machte oder Heinrich Lübke, welcher in den Sechzigern Bundespräsident war und von 1940-44 ein Planbüro zum Bau mehrerer Konzentrationslager leitete. &lt;br /&gt;
Dies veranlasste die jungen Leute staatskritischer und politischer zu werden, woraus sich erste Bewegungen formatierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Verlauf und wichtige Ereignisse der Studentenbewegungen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
======Sozialistischer Deutscher Studentenbund======&lt;br /&gt;
Der Sozialistische Deutsche Studentenbund wurde 1946 von Studenten der FU Berlin gegründet. Damals noch in Verbindung mit der SPD wurde er bald wegen seiner inhaltlichen Nähe zum Regierungssystem der DDR von der Partei ausgeschlossen. Diese Organisation wurde von vielen als Motor und Antrieb der „Neuen Linken“ bezeichnet. Eine führende Rolle spielte dabei Rudi Dutschke, welcher auch später bei der Außerparlamentarischen Opposition sehr präsent war. &lt;br /&gt;
======Mord an Benno Ohnesorg======&lt;br /&gt;
Der Mord an Benno Ohnesorg während eines Protestes am 2. Juni 1967 wird von vielen als entscheidender Wendepunkt zur Radikalität bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Besuches des Schahs vom Iran, dessen absolutistisches Regime von den Studenten stark abgelehnt wurde, starten diese eine Protestaktion bei welcher das erste Mal starke polizeiliche Gewalt angewandt wird. Auf die weitgehend friedlichen Demonstranten wird brutal eingeprügelt. Der Student Benno Ohnesorg wird tödlich am Hinterkopf getroffen. Der Schütze behauptet aus Notwehr gehandelt zuhaben und auch der Bürgermeister Berlins sagte daraufhin: „Ich sage ausdrücklich und mit Nachdruck, daß ich das Verhalten der Polizei billige“. &lt;br /&gt;
======Notstandsgesetze======&lt;br /&gt;
Am 30. Mai verabschiedet der Bundestag Gesetze für den Fall des inneren und äußeren Notstandes. Diese besagen unteranderem, dass im Falle solch eines Notstandes die Bundeswehr innerhalb des Landes eigesetzt und das Post – und Fernmeldegeheimnis eingeschränkt werden darf. Kritisiert an diesen Notstandsgesetzten wurde, dass sie durch ihren Eingriff in die Grundrechte verletzend gegenüber dem Grundgesetz seien und somit klar antidemokratisch. Besonders in Erinnerung an die NS- Zeit, in welcher genau solche Notstandsgesetzte, die es auch in der Verfassung der Weimarer Republik gegeben hatte, genutzt wurden um die Demokratie abzuschaffen. Es gab große Protestbewegungen der Bevölkerung und da es innerhalb der Regierung keinen Widerstand gab bildete sich die &lt;br /&gt;
======Außerparlamentarische Opposition======&lt;br /&gt;
1966 stand mit der Großen Koalition zwischen CDU und SPD nur noch die FDP in der Opposition. Der SDS und andere Studenten taten sich zusammen und es entstand die Bewegung der Außerparlamentarischen Opposition. Zusätzlich zu den Inhalten der Studentenbewegungen, richteten sich die Proteste der APO innenpolitisch auch gegen die geplanten Notstandsgesetze, „verkrustete“ Strukturen an den Hochschulen und Meinungsmonopole innerhalb der Gesellschaft, wie zum Beispiel dem Springerkonzern. Innerhalb der APO wird die Frage nach Gewalt stark diskutiert, wobei sich die Gruppierungen, die gewalttätige Aktionen als den produktiveren Weg sahen klar auf Gewalt gegen Sachen und nicht gegen Personen bezogen. Eine führende Rolle bei dieser Bewegung hatte Rudi Dutschke. &lt;br /&gt;
======Attentat auf Dutschke======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Rudi Dutschke (1976).jpg|450px|Rudi Dutschke (1976)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Rudi Dutschke&#039;&#039;&#039;, Hans Peters, Reproduktion in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Rudi_Dutschke#/media/Datei:Rudi_Dutschke_(1976).jpg Wikipedia], Lizenz: &#039;&#039;&#039;[https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en CC0]&#039;&#039;&#039;, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rudi_Dutschke_(1976).jpg Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele sahen Dutschke als Repräsentanten der Studentenbewegungen, andere somit als Staatsfeind Nummer Eins. Umso mehr Aufregen rief das Attentat auf ihn am 11. April 1968 hervor. Ein Passant schoss auf dem Kurfürstendamm in Berlin dreimal auf Dutschke. Die Schüsse trafen ihn schwer am Hinterkopf. Er starb jedoch erst Jahre später an den Verletzungen. Der Täter Josef Bachmann sagte später zu seiner Tat: “Ich war so im Haß, ich hatte so eine Wut. Man kennt ihn von Bildern. Ich sagte, du dreckiges Kommunistenschwein. Dutschke kam auf mich zu, und ich zog den Revolver und schoss den ersten Schuss“. Dieses Zitat zeigt die Empörung einiger Bürger über die Studentenbewegungen.&lt;br /&gt;
Bei Befürwortern Rudi Dutschkes jedoch rief dass Attentat großen Protest hervor. Diese Aktionen richteten sich vor allem gegen den Springer- Konzern, da sie der Bild Zeitung vorwarfen, die Bevölkerung gegen die Studenten aufzuhetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Ende und Folgen der Bewegungen&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
Dies wird allgemein als Ende der Bewegungen gesehen. Gruppierungen zersplitterten sich nach dem Attentat und andere wie Beispiel die erste kommunistische Partei der BRD, die KPD, wurden gegründet. Ein großer Streitpunkt innerhalb der Gruppierungen war die Frage nach Gewalt. Viele sahen diese als einzigen Weg des aktiven Kampfes und aus diesen formierten sich später terroristische Vereinigungen wie zum Beispiel die Rote Armee Fraktion. Andere waren später an der Gründung der Grünen beteiligt und haben sich noch lange politisch engagiert. &lt;br /&gt;
Obwohl die erhoffte Revolution ausblieb, änderten sich doch einige Gesellschaftliche Bereiche. Die Studenten bewirkten vor allem im Bereich der Kindererziehung und im Bildungssystem eine Entwicklung von einem Autoritäts- und Leistungsgeprägtem Klima hinzu einer repressionsfreien Erziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&#039;&#039;&#039;Relevanz für die Gegenwart&#039;&#039;&#039;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: CK&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studentenbewegung von 1968 hat noch heute einen großen Einfluss auf die deutsche Bevölkerung und das Land an sich. Für die Politik, Gesellschaft und die deutsche Erinnerungskultur hat die Studentenbewegung noch immer eine sehr hohe Relevanz. Vor allem sorgte sie für einen enormen Modernisierungsschub, der heute immer noch eine große Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Studentenbewegung von 1968 haben sich die Deutschen nur im begrenzten Maße kritisch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandergesetzt. Als sich die Studenten zunehmend mit der Geschichte ihrer Elterngeneration beschäftigten, sahen sie diese sehr kritisch und versuchten, in der Gesellschaft einen Sinneswandel bezüglich der deutschen Erinnerungskultur zu bewirken. Dadurch erkannten viele Menschen, wie abscheulich die Gräueltaten der Nationalsozialisten wirklich gewesen sind und gewannen ein Bewusstsein für die Verantwortung, die das deutsche Volk in der Zeit bis heute tragen sollte. Diese Geschehnisse wirken bis heute fort, da sie die deutsche Erinnerungskultur nachhaltig beeinflusst haben und die Empfindlichkeit der Bevölkerung in Bezug auf rechtes Gedankengut stark erhöht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Politik wurde durch die Studentenbewegung langfristig beeinflusst. Besonders die kritische Sicht auf den Vietnam-Krieg, Kapitalismus, Imperialismus und Faschismus zeichnete die Bewegung aus und hatte ein große Wirkung auf die Gesellschaft, die zunehmend ihre Weltsicht und Überzeugungen in Frage stellte. Es bildeten     sich langfristig alternative Gesellschaftsgruppen und die ganze Wählerschaft rückte zunehmend nach links. Vor allem die NPD verlor in Folge dessen massiv an Wählerstimmen und erreicht heute nur noch sehr niedrige Ergebnisse bei den Bundestagswahlen. Die gesellschaftlichen Änderungen führten langfristig jedoch auch zum Einzug neuer Parteien in den Bundestag. Dazu gehörten vor allem Bündnis 90/Die Grünen, die 1983 die Fünfprozenthürde überwanden und anfangs mit Forderungen Erfolg hatte, die sehr links und in hohem Maße denen der Studentenbewegung von 1968 entsprachen. Ab 1990 fanden diese aber vor allem Platz im Wahlprogramm der Linken, die sich als demokratisch-sozialistische Partei versteht. Auch die deutsche Wiedervereinigung wurde in gewissem Maße durch die Studentenbewegung von 1968 herbeigeführt, da Willy Brandts neue Ostpolitik, an deren Ende die deutsche Einheit stand, stark durch die Forderungen der Bewegung bestimmt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gesellschaft erlebte einen langanhaltenden Wandel durch die Studentenbewegung von 1968, da vor allem die autoritäre Erziehung und das vorher natürliche Machtgefälle zwischen Eltern und Kindern kritisch beleuchtet wurde. Zur damaligen Zeit lebte der Geist der nationalsozialistischen Erziehung in vielen Köpfen weiter und beeinflusste dadurch die Erziehung in erheblichem Maße. Die rebellischen Studenten sorgten hauptsächlich dafür, dass die Erziehung modernisiert wurde und Disziplin als wesentliches Erziehungsmittel stark an Bedeutung verlor. Auch in der Bildung ließen sich ähnliche Veränderungen feststellen, die bis heute fortbestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Studentenbewegung von 1968 für große Veränderungen im damaligen Deutschland sorgte, die bis heute anhalten und eine große Relevanz für die Gegenwart haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Quellen=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carrasco&#039;&#039;, Inés, Studentenbewegungen. Deutsche Geschichte, veröffentlicht in: [https://www.planet- wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/studentenbewegung/ index.html Planet Wissen] am 08.05.2018, gelesen: 25. März 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schönbohm&#039;&#039;, Wulf, Die 68er: politische Verirrungen und gesellschaftliche Veränderungen, veröffentlicht in:[ https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/68er-bewegung/52017/verirrung-und-veraenderung?p=all Bundeszentrale für politische Bildung] am 19.03.2008 , gelesen 25. März 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Von Zahn&#039;&#039;, Peter, Chronik der Deutschen, Dortmund: Chronik- Verlag, 1983&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/N%C3%BCrnberger_Prozesse&amp;diff=20255</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Nürnberger Prozesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/N%C3%BCrnberger_Prozesse&amp;diff=20255"/>
		<updated>2020-04-29T10:46:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Der Prozess */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;Strafprozeß vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg vom 20.11.1945 bis 1.10.1946 gegen führende Personen (Hauptkriegsverbrecher) des faschistischen Deutschlands wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden und gegen die Menschlichkeit.[…]&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 183-V01057-3 , CC-BY-SA 3.0 [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en Creative-Commons Lizenz (Lizenzvertrag)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Foto via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg Wikimedia Commons]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;Nürnberger Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: LC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Vorgeschichte&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor der Kapitulation des Deutschen Reiches, bei der &#039;&#039;&#039;Moskauer Deklaration&#039;&#039;&#039; vom 19. Oktober bis 01. November 1943, beschlossen die USA, die Sowjetunion und Großbritannien, die führenden Nationalsozialisten zur Verantwortung ziehen zu wollen. Auf Grundlage des &#039;&#039;&#039;Londoner Abkommens&#039;&#039;&#039; vom 08. August 1945 schufen sie unter Einbeziehung Frankreichs ein &#039;&#039;&#039;internationales Militär Tribunal (IMT)&#039;&#039;&#039;. Im Londoner Abkommen stand, es solle ein internationaler Militärgerichtshof gebildet werden, welcher zur Aburteilung der Kriegsverbrecher dienen soll. Dieser befand sich im Justizpalast in Nürnberg. Damit hatte zum ersten Mal in der Geschichte ein internationales Gericht die Vollmacht, führende Vertreter eines Staates für Verletzungen des Völkerrechts persönlich  zur Rechenschaft zu ziehen. Diese führenden Vertreter sollten wegen der Verbrechen, die in den von Deutschland besetzten Ländern während des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, vor Gericht verurteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Der Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser.jpg|Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;Interessierte Zeitungsleser nach der Urteilsverkündung der Nürnberger Prozesse, 1. Oktober 1945&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 146-1990-032-29A, Autor unbekannt, CC-BY-SA 3.0 [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de Creative-Commons Lizenz (Lizenzvetrag)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Foto via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1990-032-29A,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Zeitungsleser.jpg?uselang=de Wikimedia Commons]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 1945 beginnt der erste &#039;&#039;&#039;Nürnberger Prozess&#039;&#039;&#039; gegen 24 Hauptkriegsverbrecher und sechs verbrecherische Organisationen des „Dritten Reichs“. Die Prozesse wurden gegen Delikte der &#039;&#039;&#039;Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden&#039;&#039;&#039; durchgeführt. Darunter waren Delikte wie: Tötung oder Misshandlung von Kriegsgefangenen, Hinrichtung von Geiseln, Verschleppung zur Zwangsarbeit, die Verfolgung und Vernichtung der Juden, Tötungsdelikte sowie  Angriffskriege. Große Nationalsozialisten wie Hitler, Himmler und Goebbels konnten damals nicht mehr vor Gericht treten, da sich diese bereits zuvor das Leben genommen hatten. Trotzdem gab es noch viele übergebliebenen Nationalsozialisten, wie z.B. Rudolf Hess, Albert Speer, Julius Streicher, Hermann Göring und Generäle aus der Wehrmachtsführung. Nach fast einem Jahr Verhandlungsdauer werden am 30. September und am 01. Oktober 1946 die &#039;&#039;&#039;Urteile gegen 22 Angeklagte&#039;&#039;&#039; verkündet: Zwölf Angeklagte wurden zum Tode verurteilt, sieben erhielten langjährige oder lebenslange Haftstrafen und drei wurden freigesprochen. Von den zwölf Todesurteilen wurden zehn am 16. Oktober vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Das Ziel der Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel war &#039;&#039;&#039;nicht Rache zu üben, sondern nach zivilisierten Regeln zu bestrafen&#039;&#039;&#039;. Den Alliierten ging es bei den Gerichtsprozessen vor allem darum, nicht nur die Nationalsozialisten umzuerziehen, sondern auch das Volk. Durch die Prozesse wurden viele &#039;&#039;&#039;geheime Verbrechen&#039;&#039;&#039; aufgedeckt, wie z.B. Menschenversuche, das Ermorden von Menschen mit Behinderung, Zwangsarbeit und Geisel-Erschießung, welche dem Volk durch breites Veröffentlichen in Zeitungen berichtet wurde. Viele Deutsche erfuhren erst jetzt von dem gesamten Ausmaß der Verbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Die Nachprozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1949 wurden in der amerikanischen Besatzungszone und vor amerikanisch-en Militärgerichten zwölf weitere große Prozesse gegen NS-Kriegsverbrecher geführt. Brigadegeneral Telford Taylor wurde nach Robert H. Jackson,  der nach der Urteilsverkündung im Verfahren vor dem Internationalen Militärgerichtshof am 17. Oktober 1946 sein Amt niedergelegt hatte, nun zum Hauptankläger für diese &#039;&#039;&#039;Nachfolge-Prozesse&#039;&#039;&#039; ernannt. Insgesamt wurden &#039;&#039;&#039;185 Personen angeklagt&#039;&#039;&#039;: 56 Mitglieder der SS und Polizei, 42 Industrielle und Manager, 39 Ärzte und Juristen, 26 militärische Führer und 22 Minister und hohe Regierungsvertreter. 35 Angeklagte wurden freigesprochen, 24 wurden zum Tode verurteilt, 20 zu lebenslanger Haft verurteilt und 98 zu Freiheitsstrafen zwischen 18 Monaten und 25 Jahren verurteilt. Neben den Nürnberger Prozessen fanden &#039;&#039;&#039;in allen vier Besatzungszonen weitere Verhandlungen gegen Kriegsverbrecher&#039;&#039;&#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Meinungen zum Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus heutiger Sicht sprechen viele Fakten dafür, den Nürnberger Prozess kritisch zu beurteilen. Manche vertreten eine revisionistische Auffassung und bewerten das internationale Militär Tribunal als &#039;&#039;&#039;Instrument alliierter Willkür über die Besiegten&#039;&#039;&#039;, während andere die Prozesse als positiv ansehen. Für sie stellt der Prozess den Grundstein eines &#039;&#039;&#039;universellen Völkerrechts&#039;&#039;&#039; dar und sie stufen Kritik am Tribunal als eher zweitrangig ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Prozesse konnte erstmals die individuelle Schuld der Angeklagten untersucht werden und Politiker persönlich bestraft werden, was im Allgemeinen heute als positiv bewertet wird. Das Innehaben eines staatlichen Amtes oder Gesetze bieten seit den Nürnberger Prozessen keinen absoluten Schutz mehr vor Verfolgung durch das Völkerstrafrecht. Dadurch gab es eine wesentliche Weiterentwicklung des Völkerrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem empfanden manche diese Gerichte auch als ungerecht und nannten die Gerichtsprozesse „Siegerjustiz“, da die Kriegsverbrechen der Alliierten nicht verhandelt wurden. Besonders problematisch war die Zusammensetzung des Gerichts, da diesem nur Richter aus Ländern vorsaßen, die Deutschlands Kriegsgegner gewesen waren und dadurch keine „neutralen“ Staaten waren. Dadurch wurde das Besatzungsgericht als „unfair“ empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Quellen&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Drotschmann, Mirco,  [https://www.youtube.com/watch?v=PAHLE-URyF8 Nürnberger Prozess | Geschichte], veröffentlicht auf YouTube, (17.01.19), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Gruler, Sabine und Wagner, Kirsten, [https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1945/nuernberger-prozesse-beginnen/ Nürnberger Prozesse beginnen], veröffentlicht auf zeitklicks.de, (kein Veröffentlichungsdatum angegeben), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Internetredaktion der Landeszentrale für politische Bildung BW, [https://www.lpb-bw.de/nuernberger-prozesse  Die Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, (18.11.19), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Potjans, Mareike, [https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/nachkriegszeit/pwiedernuernbergerprozess100.html Nachkriegszeit,Der Nürnberger Prozess], veröffentlicht auf planet-wissen, (23.03.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Rudolf, Stefan, [https://www.grin.com/document/180834  Seminararbeit: Der Nürnberger Prozess – Siegerjustiz oder objektive Urteilsfindung? Das Fallbeispiel Karl Dönitz], veröffentlicht auf grin, (2011), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Weinke, Annette, [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/N%C3%BCrnberger_Prozesse Nürnberger Prozesse], veröffentlicht in Historisches Lexikon Bayerns, (19.08.13), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Kein/e Autor/in angegeben, [https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse Wikipedia, Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Wikipedia, (16.04.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/N%C3%BCrnberger_Prozesse&amp;diff=20254</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Nürnberger Prozesse</title>
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		<updated>2020-04-29T10:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;big&amp;gt;Strafprozeß vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg vom 20.11.1945 bis 1.10.1946 gegen führende Personen (Hauptkriegsverbrecher) des faschistischen Deutschlands wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden und gegen die Menschlichkeit.[…]&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 183-V01057-3 , CC-BY-SA 3.0 [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en Creative-Commons Lizenz (Lizenzvertrag)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Foto via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg Wikimedia Commons]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;Nürnberger Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: LC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Vorgeschichte&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor der Kapitulation des Deutschen Reiches, bei der &#039;&#039;&#039;Moskauer Deklaration&#039;&#039;&#039; vom 19. Oktober bis 01. November 1943, beschlossen die USA, die Sowjetunion und Großbritannien, die führenden Nationalsozialisten zur Verantwortung ziehen zu wollen. Auf Grundlage des &#039;&#039;&#039;Londoner Abkommens&#039;&#039;&#039; vom 08. August 1945 schufen sie unter Einbeziehung Frankreichs ein &#039;&#039;&#039;internationales Militär Tribunal (IMT)&#039;&#039;&#039;. Im Londoner Abkommen stand, es solle ein internationaler Militärgerichtshof gebildet werden, welcher zur Aburteilung der Kriegsverbrecher dienen soll. Dieser befand sich im Justizpalast in Nürnberg. Damit hatte zum ersten Mal in der Geschichte ein internationales Gericht die Vollmacht, führende Vertreter eines Staates für Verletzungen des Völkerrechts persönlich  zur Rechenschaft zu ziehen. Diese führenden Vertreter sollten wegen der Verbrechen, die in den von Deutschland besetzten Ländern während des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, vor Gericht verurteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Der Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser.jpg|Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Interessierte Zeitungsleser nach der Urteilsverkündung der Nürnberger Prozesse, 1. Oktober 1945&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 146-1990-032-29A, Autor unbekannt, CC-BY-SA 3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1990-032-29A,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Zeitungsleser.jpg?uselang=de Wikimedia Commons]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 1945 beginnt der erste &#039;&#039;&#039;Nürnberger Prozess&#039;&#039;&#039; gegen 24 Hauptkriegsverbrecher und sechs verbrecherische Organisationen des „Dritten Reichs“. Die Prozesse wurden gegen Delikte der &#039;&#039;&#039;Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden&#039;&#039;&#039; durchgeführt. Darunter waren Delikte wie: Tötung oder Misshandlung von Kriegsgefangenen, Hinrichtung von Geiseln, Verschleppung zur Zwangsarbeit, die Verfolgung und Vernichtung der Juden, Tötungsdelikte sowie  Angriffskriege. Große Nationalsozialisten wie Hitler, Himmler und Goebbels konnten damals nicht mehr vor Gericht treten, da sich diese bereits zuvor das Leben genommen hatten. Trotzdem gab es noch viele übergebliebenen Nationalsozialisten, wie z.B. Rudolf Hess, Albert Speer, Julius Streicher, Hermann Göring und Generäle aus der Wehrmachtsführung. Nach fast einem Jahr Verhandlungsdauer werden am 30. September und am 01. Oktober 1946 die &#039;&#039;&#039;Urteile gegen 22 Angeklagte&#039;&#039;&#039; verkündet: Zwölf Angeklagte wurden zum Tode verurteilt, sieben erhielten langjährige oder lebenslange Haftstrafen und drei wurden freigesprochen. Von den zwölf Todesurteilen wurden zehn am 16. Oktober vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Das Ziel der Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel war &#039;&#039;&#039;nicht Rache zu üben, sondern nach zivilisierten Regeln zu bestrafen&#039;&#039;&#039;. Den Alliierten ging es bei den Gerichtsprozessen vor allem darum, nicht nur die Nationalsozialisten umzuerziehen, sondern auch das Volk. Durch die Prozesse wurden viele &#039;&#039;&#039;geheime Verbrechen&#039;&#039;&#039; aufgedeckt, wie z.B. Menschenversuche, das Ermorden von Menschen mit Behinderung, Zwangsarbeit und Geisel-Erschießung, welche dem Volk durch breites Veröffentlichen in Zeitungen berichtet wurde. Viele Deutsche erfuhren erst jetzt von dem gesamten Ausmaß der Verbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Die Nachprozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1949 wurden in der amerikanischen Besatzungszone und vor amerikanisch-en Militärgerichten zwölf weitere große Prozesse gegen NS-Kriegsverbrecher geführt. Brigadegeneral Telford Taylor wurde nach Robert H. Jackson,  der nach der Urteilsverkündung im Verfahren vor dem Internationalen Militärgerichtshof am 17. Oktober 1946 sein Amt niedergelegt hatte, nun zum Hauptankläger für diese &#039;&#039;&#039;Nachfolge-Prozesse&#039;&#039;&#039; ernannt. Insgesamt wurden &#039;&#039;&#039;185 Personen angeklagt&#039;&#039;&#039;: 56 Mitglieder der SS und Polizei, 42 Industrielle und Manager, 39 Ärzte und Juristen, 26 militärische Führer und 22 Minister und hohe Regierungsvertreter. 35 Angeklagte wurden freigesprochen, 24 wurden zum Tode verurteilt, 20 zu lebenslanger Haft verurteilt und 98 zu Freiheitsstrafen zwischen 18 Monaten und 25 Jahren verurteilt. Neben den Nürnberger Prozessen fanden &#039;&#039;&#039;in allen vier Besatzungszonen weitere Verhandlungen gegen Kriegsverbrecher&#039;&#039;&#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Meinungen zum Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus heutiger Sicht sprechen viele Fakten dafür, den Nürnberger Prozess kritisch zu beurteilen. Manche vertreten eine revisionistische Auffassung und bewerten das internationale Militär Tribunal als &#039;&#039;&#039;Instrument alliierter Willkür über die Besiegten&#039;&#039;&#039;, während andere die Prozesse als positiv ansehen. Für sie stellt der Prozess den Grundstein eines &#039;&#039;&#039;universellen Völkerrechts&#039;&#039;&#039; dar und sie stufen Kritik am Tribunal als eher zweitrangig ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Prozesse konnte erstmals die individuelle Schuld der Angeklagten untersucht werden und Politiker persönlich bestraft werden, was im Allgemeinen heute als positiv bewertet wird. Das Innehaben eines staatlichen Amtes oder Gesetze bieten seit den Nürnberger Prozessen keinen absoluten Schutz mehr vor Verfolgung durch das Völkerstrafrecht. Dadurch gab es eine wesentliche Weiterentwicklung des Völkerrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem empfanden manche diese Gerichte auch als ungerecht und nannten die Gerichtsprozesse „Siegerjustiz“, da die Kriegsverbrechen der Alliierten nicht verhandelt wurden. Besonders problematisch war die Zusammensetzung des Gerichts, da diesem nur Richter aus Ländern vorsaßen, die Deutschlands Kriegsgegner gewesen waren und dadurch keine „neutralen“ Staaten waren. Dadurch wurde das Besatzungsgericht als „unfair“ empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Quellen&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Drotschmann, Mirco,  [https://www.youtube.com/watch?v=PAHLE-URyF8 Nürnberger Prozess | Geschichte], veröffentlicht auf YouTube, (17.01.19), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Gruler, Sabine und Wagner, Kirsten, [https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1945/nuernberger-prozesse-beginnen/ Nürnberger Prozesse beginnen], veröffentlicht auf zeitklicks.de, (kein Veröffentlichungsdatum angegeben), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Internetredaktion der Landeszentrale für politische Bildung BW, [https://www.lpb-bw.de/nuernberger-prozesse  Die Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, (18.11.19), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Potjans, Mareike, [https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/nachkriegszeit/pwiedernuernbergerprozess100.html Nachkriegszeit,Der Nürnberger Prozess], veröffentlicht auf planet-wissen, (23.03.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Rudolf, Stefan, [https://www.grin.com/document/180834  Seminararbeit: Der Nürnberger Prozess – Siegerjustiz oder objektive Urteilsfindung? Das Fallbeispiel Karl Dönitz], veröffentlicht auf grin, (2011), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Weinke, Annette, [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/N%C3%BCrnberger_Prozesse Nürnberger Prozesse], veröffentlicht in Historisches Lexikon Bayerns, (19.08.13), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Kein/e Autor/in angegeben, [https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse Wikipedia, Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Wikipedia, (16.04.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/N%C3%BCrnberger_Prozesse&amp;diff=20253</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Nürnberger Prozesse</title>
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		<updated>2020-04-29T10:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Nürnberger Prozesse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Strafprozeß vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg vom 20.11.1945 bis 1.10.1946 gegen führende Personen (Hauptkriegsverbrecher) des faschistischen Deutschlands wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden und gegen die Menschlichkeit.[…]&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 183-V01057-3 , CC-BY-SA 3.0, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;Nürnberger Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autorin: LC&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Vorgeschichte&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor der Kapitulation des Deutschen Reiches, bei der &#039;&#039;&#039;Moskauer Deklaration&#039;&#039;&#039; vom 19. Oktober bis 01. November 1943, beschlossen die USA, die Sowjetunion und Großbritannien, die führenden Nationalsozialisten zur Verantwortung ziehen zu wollen. Auf Grundlage des &#039;&#039;&#039;Londoner Abkommens&#039;&#039;&#039; vom 08. August 1945 schufen sie unter Einbeziehung Frankreichs ein &#039;&#039;&#039;internationales Militär Tribunal (IMT)&#039;&#039;&#039;. Im Londoner Abkommen stand, es solle ein internationaler Militärgerichtshof gebildet werden, welcher zur Aburteilung der Kriegsverbrecher dienen soll. Dieser befand sich im Justizpalast in Nürnberg. Damit hatte zum ersten Mal in der Geschichte ein internationales Gericht die Vollmacht, führende Vertreter eines Staates für Verletzungen des Völkerrechts persönlich  zur Rechenschaft zu ziehen. Diese führenden Vertreter sollten wegen der Verbrechen, die in den von Deutschland besetzten Ländern während des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, vor Gericht verurteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Der Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser.jpg|Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Interessierte Zeitungsleser nach der Urteilsverkündung der Nürnberger Prozesse, 1. Oktober 1945&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 146-1990-032-29A, Autor unbekannt, CC-BY-SA 3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1990-032-29A,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Zeitungsleser.jpg?uselang=de Wikimedia Commons]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 1945 beginnt der erste &#039;&#039;&#039;Nürnberger Prozess&#039;&#039;&#039; gegen 24 Hauptkriegsverbrecher und sechs verbrecherische Organisationen des „Dritten Reichs“. Die Prozesse wurden gegen Delikte der &#039;&#039;&#039;Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden&#039;&#039;&#039; durchgeführt. Darunter waren Delikte wie: Tötung oder Misshandlung von Kriegsgefangenen, Hinrichtung von Geiseln, Verschleppung zur Zwangsarbeit, die Verfolgung und Vernichtung der Juden, Tötungsdelikte sowie  Angriffskriege. Große Nationalsozialisten wie Hitler, Himmler und Goebbels konnten damals nicht mehr vor Gericht treten, da sich diese bereits zuvor das Leben genommen hatten. Trotzdem gab es noch viele übergebliebenen Nationalsozialisten, wie z.B. Rudolf Hess, Albert Speer, Julius Streicher, Hermann Göring und Generäle aus der Wehrmachtsführung. Nach fast einem Jahr Verhandlungsdauer werden am 30. September und am 01. Oktober 1946 die &#039;&#039;&#039;Urteile gegen 22 Angeklagte&#039;&#039;&#039; verkündet: Zwölf Angeklagte wurden zum Tode verurteilt, sieben erhielten langjährige oder lebenslange Haftstrafen und drei wurden freigesprochen. Von den zwölf Todesurteilen wurden zehn am 16. Oktober vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Das Ziel der Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel war &#039;&#039;&#039;nicht Rache zu üben, sondern nach zivilisierten Regeln zu bestrafen&#039;&#039;&#039;. Den Alliierten ging es bei den Gerichtsprozessen vor allem darum, nicht nur die Nationalsozialisten umzuerziehen, sondern auch das Volk. Durch die Prozesse wurden viele &#039;&#039;&#039;geheime Verbrechen&#039;&#039;&#039; aufgedeckt, wie z.B. Menschenversuche, das Ermorden von Menschen mit Behinderung, Zwangsarbeit und Geisel-Erschießung, welche dem Volk durch breites Veröffentlichen in Zeitungen berichtet wurde. Viele Deutsche erfuhren erst jetzt von dem gesamten Ausmaß der Verbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Die Nachprozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1949 wurden in der amerikanischen Besatzungszone und vor amerikanisch-en Militärgerichten zwölf weitere große Prozesse gegen NS-Kriegsverbrecher geführt. Brigadegeneral Telford Taylor wurde nach Robert H. Jackson,  der nach der Urteilsverkündung im Verfahren vor dem Internationalen Militärgerichtshof am 17. Oktober 1946 sein Amt niedergelegt hatte, nun zum Hauptankläger für diese &#039;&#039;&#039;Nachfolge-Prozesse&#039;&#039;&#039; ernannt. Insgesamt wurden &#039;&#039;&#039;185 Personen angeklagt&#039;&#039;&#039;: 56 Mitglieder der SS und Polizei, 42 Industrielle und Manager, 39 Ärzte und Juristen, 26 militärische Führer und 22 Minister und hohe Regierungsvertreter. 35 Angeklagte wurden freigesprochen, 24 wurden zum Tode verurteilt, 20 zu lebenslanger Haft verurteilt und 98 zu Freiheitsstrafen zwischen 18 Monaten und 25 Jahren verurteilt. Neben den Nürnberger Prozessen fanden &#039;&#039;&#039;in allen vier Besatzungszonen weitere Verhandlungen gegen Kriegsverbrecher&#039;&#039;&#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Meinungen zum Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus heutiger Sicht sprechen viele Fakten dafür, den Nürnberger Prozess kritisch zu beurteilen. Manche vertreten eine revisionistische Auffassung und bewerten das internationale Militär Tribunal als &#039;&#039;&#039;Instrument alliierter Willkür über die Besiegten&#039;&#039;&#039;, während andere die Prozesse als positiv ansehen. Für sie stellt der Prozess den Grundstein eines &#039;&#039;&#039;universellen Völkerrechts&#039;&#039;&#039; dar und sie stufen Kritik am Tribunal als eher zweitrangig ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Prozesse konnte erstmals die individuelle Schuld der Angeklagten untersucht werden und Politiker persönlich bestraft werden, was im Allgemeinen heute als positiv bewertet wird. Das Innehaben eines staatlichen Amtes oder Gesetze bieten seit den Nürnberger Prozessen keinen absoluten Schutz mehr vor Verfolgung durch das Völkerstrafrecht. Dadurch gab es eine wesentliche Weiterentwicklung des Völkerrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem empfanden manche diese Gerichte auch als ungerecht und nannten die Gerichtsprozesse „Siegerjustiz“, da die Kriegsverbrechen der Alliierten nicht verhandelt wurden. Besonders problematisch war die Zusammensetzung des Gerichts, da diesem nur Richter aus Ländern vorsaßen, die Deutschlands Kriegsgegner gewesen waren und dadurch keine „neutralen“ Staaten waren. Dadurch wurde das Besatzungsgericht als „unfair“ empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Quellen&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Drotschmann, Mirco,  [https://www.youtube.com/watch?v=PAHLE-URyF8 Nürnberger Prozess | Geschichte], veröffentlicht auf YouTube, (17.01.19), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Gruler, Sabine und Wagner, Kirsten, [https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1945/nuernberger-prozesse-beginnen/ Nürnberger Prozesse beginnen], veröffentlicht auf zeitklicks.de, (kein Veröffentlichungsdatum angegeben), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Internetredaktion der Landeszentrale für politische Bildung BW, [https://www.lpb-bw.de/nuernberger-prozesse  Die Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, (18.11.19), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Potjans, Mareike, [https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/nachkriegszeit/pwiedernuernbergerprozess100.html Nachkriegszeit,Der Nürnberger Prozess], veröffentlicht auf planet-wissen, (23.03.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Rudolf, Stefan, [https://www.grin.com/document/180834  Seminararbeit: Der Nürnberger Prozess – Siegerjustiz oder objektive Urteilsfindung? Das Fallbeispiel Karl Dönitz], veröffentlicht auf grin, (2011), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Weinke, Annette, [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/N%C3%BCrnberger_Prozesse Nürnberger Prozesse], veröffentlicht in Historisches Lexikon Bayerns, (19.08.13), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Kein/e Autor/in angegeben, [https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse Wikipedia, Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Wikipedia, (16.04.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/N%C3%BCrnberger_Prozesse&amp;diff=20251</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Nürnberger Prozesse</title>
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		<updated>2020-04-29T10:39:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Strafprozeß vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg vom 20.11.1945 bis 1.10.1946 gegen führende Personen (Hauptkriegsverbrecher) des faschistischen Deutschlands wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden und gegen die Menschlichkeit.[…]&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 183-V01057-3 , CC-BY-SA 3.0, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;Nürnberger Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Vorgeschichte&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor der Kapitulation des Deutschen Reiches, bei der &#039;&#039;&#039;Moskauer Deklaration&#039;&#039;&#039; vom 19. Oktober bis 01. November 1943, beschlossen die USA, die Sowjetunion und Großbritannien, die führenden Nationalsozialisten zur Verantwortung ziehen zu wollen. Auf Grundlage des &#039;&#039;&#039;Londoner Abkommens&#039;&#039;&#039; vom 08. August 1945 schufen sie unter Einbeziehung Frankreichs ein &#039;&#039;&#039;internationales Militär Tribunal (IMT)&#039;&#039;&#039;. Im Londoner Abkommen stand, es solle ein internationaler Militärgerichtshof gebildet werden, welcher zur Aburteilung der Kriegsverbrecher dienen soll. Dieser befand sich im Justizpalast in Nürnberg. Damit hatte zum ersten Mal in der Geschichte ein internationales Gericht die Vollmacht, führende Vertreter eines Staates für Verletzungen des Völkerrechts persönlich  zur Rechenschaft zu ziehen. Diese führenden Vertreter sollten wegen der Verbrechen, die in den von Deutschland besetzten Ländern während des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, vor Gericht verurteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Der Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser.jpg|Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Interessierte Zeitungsleser nach der Urteilsverkündung der Nürnberger Prozesse, 1. Oktober 1945&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 146-1990-032-29A, Autor unbekannt, CC-BY-SA 3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1990-032-29A,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Zeitungsleser.jpg?uselang=de Wikimedia Commons]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 1945 beginnt der erste &#039;&#039;&#039;Nürnberger Prozess&#039;&#039;&#039; gegen 24 Hauptkriegsverbrecher und sechs verbrecherische Organisationen des „Dritten Reichs“. Die Prozesse wurden gegen Delikte der &#039;&#039;&#039;Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden&#039;&#039;&#039; durchgeführt. Darunter waren Delikte wie: Tötung oder Misshandlung von Kriegsgefangenen, Hinrichtung von Geiseln, Verschleppung zur Zwangsarbeit, die Verfolgung und Vernichtung der Juden, Tötungsdelikte sowie  Angriffskriege. Große Nationalsozialisten wie Hitler, Himmler und Goebbels konnten damals nicht mehr vor Gericht treten, da sich diese bereits zuvor das Leben genommen hatten. Trotzdem gab es noch viele übergebliebenen Nationalsozialisten, wie z.B. Rudolf Hess, Albert Speer, Julius Streicher, Hermann Göring und Generäle aus der Wehrmachtsführung. Nach fast einem Jahr Verhandlungsdauer werden am 30. September und am 01. Oktober 1946 die &#039;&#039;&#039;Urteile gegen 22 Angeklagte&#039;&#039;&#039; verkündet: Zwölf Angeklagte wurden zum Tode verurteilt, sieben erhielten langjährige oder lebenslange Haftstrafen und drei wurden freigesprochen. Von den zwölf Todesurteilen wurden zehn am 16. Oktober vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Das Ziel der Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel war &#039;&#039;&#039;nicht Rache zu üben, sondern nach zivilisierten Regeln zu bestrafen&#039;&#039;&#039;. Den Alliierten ging es bei den Gerichtsprozessen vor allem darum, nicht nur die Nationalsozialisten umzuerziehen, sondern auch das Volk. Durch die Prozesse wurden viele &#039;&#039;&#039;geheime Verbrechen&#039;&#039;&#039; aufgedeckt, wie z.B. Menschenversuche, das Ermorden von Menschen mit Behinderung, Zwangsarbeit und Geisel-Erschießung, welche dem Volk durch breites Veröffentlichen in Zeitungen berichtet wurde. Viele Deutsche erfuhren erst jetzt von dem gesamten Ausmaß der Verbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Die Nachprozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1949 wurden in der amerikanischen Besatzungszone und vor amerikanisch-en Militärgerichten zwölf weitere große Prozesse gegen NS-Kriegsverbrecher geführt. Brigadegeneral Telford Taylor wurde nach Robert H. Jackson,  der nach der Urteilsverkündung im Verfahren vor dem Internationalen Militärgerichtshof am 17. Oktober 1946 sein Amt niedergelegt hatte, nun zum Hauptankläger für diese &#039;&#039;&#039;Nachfolge-Prozesse&#039;&#039;&#039; ernannt. Insgesamt wurden &#039;&#039;&#039;185 Personen angeklagt&#039;&#039;&#039;: 56 Mitglieder der SS und Polizei, 42 Industrielle und Manager, 39 Ärzte und Juristen, 26 militärische Führer und 22 Minister und hohe Regierungsvertreter. 35 Angeklagte wurden freigesprochen, 24 wurden zum Tode verurteilt, 20 zu lebenslanger Haft verurteilt und 98 zu Freiheitsstrafen zwischen 18 Monaten und 25 Jahren verurteilt. Neben den Nürnberger Prozessen fanden &#039;&#039;&#039;in allen vier Besatzungszonen weitere Verhandlungen gegen Kriegsverbrecher&#039;&#039;&#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Meinungen zum Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus heutiger Sicht sprechen viele Fakten dafür, den Nürnberger Prozess kritisch zu beurteilen. Manche vertreten eine revisionistische Auffassung und bewerten das internationale Militär Tribunal als &#039;&#039;&#039;Instrument alliierter Willkür über die Besiegten&#039;&#039;&#039;, während andere die Prozesse als positiv ansehen. Für sie stellt der Prozess den Grundstein eines &#039;&#039;&#039;universellen Völkerrechts&#039;&#039;&#039; dar und sie stufen Kritik am Tribunal als eher zweitrangig ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Prozesse konnte erstmals die individuelle Schuld der Angeklagten untersucht werden und Politiker persönlich bestraft werden, was im Allgemeinen heute als positiv bewertet wird. Das Innehaben eines staatlichen Amtes oder Gesetze bieten seit den Nürnberger Prozessen keinen absoluten Schutz mehr vor Verfolgung durch das Völkerstrafrecht. Dadurch gab es eine wesentliche Weiterentwicklung des Völkerrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem empfanden manche diese Gerichte auch als ungerecht und nannten die Gerichtsprozesse „Siegerjustiz“, da die Kriegsverbrechen der Alliierten nicht verhandelt wurden. Besonders problematisch war die Zusammensetzung des Gerichts, da diesem nur Richter aus Ländern vorsaßen, die Deutschlands Kriegsgegner gewesen waren und dadurch keine „neutralen“ Staaten waren. Dadurch wurde das Besatzungsgericht als „unfair“ empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Quellen&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Drotschmann, Mirco,  [https://www.youtube.com/watch?v=PAHLE-URyF8 Nürnberger Prozess | Geschichte], veröffentlicht auf YouTube, (17.01.19), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Gruler, Sabine und Wagner, Kirsten, [https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1945/nuernberger-prozesse-beginnen/ Nürnberger Prozesse beginnen], veröffentlicht auf zeitklicks.de, (kein Veröffentlichungsdatum angegeben), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Internetredaktion der Landeszentrale für politische Bildung BW, [https://www.lpb-bw.de/nuernberger-prozesse  Die Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, (18.11.19), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Potjans, Mareike, [https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/nachkriegszeit/pwiedernuernbergerprozess100.html Nachkriegszeit,Der Nürnberger Prozess], veröffentlicht auf planet-wissen, (23.03.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Rudolf, Stefan, [https://www.grin.com/document/180834  Seminararbeit: Der Nürnberger Prozess – Siegerjustiz oder objektive Urteilsfindung? Das Fallbeispiel Karl Dönitz], veröffentlicht auf grin, (2011), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Weinke, Annette, [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/N%C3%BCrnberger_Prozesse Nürnberger Prozesse], veröffentlicht in Historisches Lexikon Bayerns, (19.08.13), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Kein/e Autor/in angegeben, [https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse Wikipedia, Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Wikipedia, (16.04.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/N%C3%BCrnberger_Prozesse&amp;diff=20250</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Nürnberger Prozesse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/N%C3%BCrnberger_Prozesse&amp;diff=20250"/>
		<updated>2020-04-29T10:37:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Strafprozeß vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg vom 20.11.1945 bis 1.10.1946 gegen führende Personen (Hauptkriegsverbrecher) des faschistischen Deutschlands wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden und gegen die Menschlichkeit.[…]&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 183-V01057-3 , CC-BY-SA 3.0, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;Nürnberger Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Vorgeschichte&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor der Kapitulation des Deutschen Reiches, bei der &#039;&#039;&#039;Moskauer Deklaration&#039;&#039;&#039; vom 19. Oktober bis 01. November 1943, beschlossen die USA, die Sowjetunion und Großbritannien, die führenden Nationalsozialisten zur Verantwortung ziehen zu wollen. Auf Grundlage des &#039;&#039;&#039;Londoner Abkommens&#039;&#039;&#039; vom 08. August 1945 schufen sie unter Einbeziehung Frankreichs ein &#039;&#039;&#039;internationales Militär Tribunal (IMT)&#039;&#039;&#039;. Im Londoner Abkommen stand, es solle ein internationaler Militärgerichtshof gebildet werden, welcher zur Aburteilung der Kriegsverbrecher dienen soll. Dieser befand sich im Justizpalast in Nürnberg. Damit hatte zum ersten Mal in der Geschichte ein internationales Gericht die Vollmacht, führende Vertreter eines Staates für Verletzungen des Völkerrechts persönlich  zur Rechenschaft zu ziehen. Diese führenden Vertreter sollten wegen der Verbrechen, die in den von Deutschland besetzten Ländern während des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, vor Gericht verurteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Der Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser.jpg|Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Interessierte Zeitungsleser nach der Urteilsverkündung der Nürnberger Prozesse, 1. Oktober 1945&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 146-1990-032-29A, Autor unbekannt, CC-BY-SA 3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1990-032-29A,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Zeitungsleser.jpg?uselang=de Wikimedia Commons]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 1945 beginnt der erste &#039;&#039;&#039;Nürnberger Prozess&#039;&#039;&#039; gegen 24 Hauptkriegsverbrecher und sechs verbrecherische Organisationen des „Dritten Reichs“. Die Prozesse wurden gegen Delikte der &#039;&#039;&#039;Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden&#039;&#039;&#039; durchgeführt. Darunter waren Delikte wie: Tötung oder Misshandlung von Kriegsgefangenen, Hinrichtung von Geiseln, Verschleppung zur Zwangsarbeit, die Verfolgung und Vernichtung der Juden, Tötungsdelikte sowie  Angriffskriege. Große Nationalsozialisten wie Hitler, Himmler und Goebbels konnten damals nicht mehr vor Gericht treten, da sich diese bereits zuvor das Leben genommen hatten. Trotzdem gab es noch viele übergebliebenen Nationalsozialisten, wie z.B. Rudolf Hess, Albert Speer, Julius Streicher, Hermann Göring und Generäle aus der Wehrmachtsführung. Nach fast einem Jahr Verhandlungsdauer werden am 30. September und am 01. Oktober 1946 die &#039;&#039;&#039;Urteile gegen 22 Angeklagte&#039;&#039;&#039; verkündet: Zwölf Angeklagte wurden zum Tode verurteilt, sieben erhielten langjährige oder lebenslange Haftstrafen und drei wurden freigesprochen. Von den zwölf Todesurteilen wurden zehn am 16. Oktober vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Das Ziel der Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel war &#039;&#039;&#039;nicht Rache zu üben, sondern nach zivilisierten Regeln zu bestrafen&#039;&#039;&#039;. Den Alliierten ging es bei den Gerichtsprozessen vor allem darum, nicht nur die Nationalsozialisten umzuerziehen, sondern auch das Volk. Durch die Prozesse wurden viele &#039;&#039;&#039;geheime Verbrechen&#039;&#039;&#039; aufgedeckt, wie z.B. Menschenversuche, das Ermorden von Menschen mit Behinderung, Zwangsarbeit und Geisel-Erschießung, welche dem Volk durch breites Veröffentlichen in Zeitungen berichtet wurde. Viele Deutsche erfuhren erst jetzt von dem gesamten Ausmaß der Verbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Die Nachprozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1949 wurden in der amerikanischen Besatzungszone und vor amerikanisch-en Militärgerichten zwölf weitere große Prozesse gegen NS-Kriegsverbrecher geführt. Brigadegeneral Telford Taylor wurde nach Robert H. Jackson,  der nach der Urteilsverkündung im Verfahren vor dem Internationalen Militärgerichtshof am 17. Oktober 1946 sein Amt niedergelegt hatte, nun zum Hauptankläger für diese &#039;&#039;&#039;Nachfolge-Prozesse&#039;&#039;&#039; ernannt. Insgesamt wurden &#039;&#039;&#039;185 Personen angeklagt&#039;&#039;&#039;: 56 Mitglieder der SS und Polizei, 42 Industrielle und Manager, 39 Ärzte und Juristen, 26 militärische Führer und 22 Minister und hohe Regierungsvertreter. 35 Angeklagte wurden freigesprochen, 24 wurden zum Tode verurteilt, 20 zu lebenslanger Haft verurteilt und 98 zu Freiheitsstrafen zwischen 18 Monaten und 25 Jahren verurteilt. Neben den Nürnberger Prozessen fanden &#039;&#039;&#039;in allen vier Besatzungszonen weitere Verhandlungen gegen Kriegsverbrecher&#039;&#039;&#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Meinungen zum Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus heutiger Sicht sprechen viele Fakten dafür, den Nürnberger Prozess kritisch zu beurteilen. Manche vertreten eine revisionistische Auffassung und bewerten das internationale Militär Tribunal als &#039;&#039;&#039;Instrument alliierter Willkür über die Besiegten&#039;&#039;&#039;, während andere die Prozesse als positiv ansehen. Für sie stellt der Prozess den Grundstein eines &#039;&#039;&#039;universellen Völkerrechts&#039;&#039;&#039; dar und sie stufen Kritik am Tribunal als eher zweitrangig ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Prozesse konnte erstmals die individuelle Schuld der Angeklagten untersucht werden und Politiker persönlich bestraft werden, was im Allgemeinen heute als positiv bewertet wird. Das Innehaben eines staatlichen Amtes oder Gesetze bieten seit den Nürnberger Prozessen keinen absoluten Schutz mehr vor Verfolgung durch das Völkerstrafrecht. Dadurch gab es eine wesentliche Weiterentwicklung des Völkerrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem empfanden manche diese Gerichte auch als ungerecht und nannten die Gerichtsprozesse „Siegerjustiz“, da die Kriegsverbrechen der Alliierten nicht verhandelt wurden. Besonders problematisch war die Zusammensetzung des Gerichts, da diesem nur Richter aus Ländern vorsaßen, die Deutschlands Kriegsgegner gewesen waren und dadurch keine „neutralen“ Staaten waren. Dadurch wurde das Besatzungsgericht als „unfair“ empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Quellen&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Drotschmann Mirco,  [https://www.youtube.com/watch?v=PAHLE-URyF8 Nürnberger Prozess | Geschichte], veröffentlicht auf YouTube, (17.01.19), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Gruler Sabine und Wagner Kirsten, [https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1945/nuernberger-prozesse-beginnen/ Nürnberger Prozesse beginnen], veröffentlicht auf zeitklicks.de, (kein Veröffentlichungsdatum angegeben), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Internetredaktion der Landeszentrale für politische Bildung BW, [https://www.lpb-bw.de/nuernberger-prozesse  Die Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, (18.11.19), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Potjans Mareike, [https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/nachkriegszeit/pwiedernuernbergerprozess100.html Nachkriegszeit,Der Nürnberger Prozess], veröffentlicht auf planet-wissen, (23.03.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Rudolf Stefan, [https://www.grin.com/document/180834  Seminararbeit: Der Nürnberger Prozess – Siegerjustiz oder objektive Urteilsfindung? Das Fallbeispiel Karl Dönitz], veröffentlicht auf grin, (2011), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Weinke Annette, [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/N%C3%BCrnberger_Prozesse Nürnberger Prozesse], veröffentlicht in Historisches Lexikon Bayerns, (19.08.13), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Kein/e Autor/in angegeben, [https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse Wikipedia, Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Wikipedia, (16.04.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/N%C3%BCrnberger_Prozesse&amp;diff=20249</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Nürnberger Prozesse</title>
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		<updated>2020-04-29T10:37:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Strafprozeß vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg vom 20.11.1945 bis 1.10.1946 gegen führende Personen (Hauptkriegsverbrecher) des faschistischen Deutschlands wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden und gegen die Menschlichkeit.[…]&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 183-V01057-3 , CC-BY-SA 3.0, via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-V01057-3,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Angeklagte.jpg Wikimedia Commons].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;Nürnberger Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;=====&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Vorgeschichte&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor der Kapitulation des Deutschen Reiches, bei der &#039;&#039;&#039;Moskauer Deklaration&#039;&#039;&#039; vom 19. Oktober bis 01. November 1943, beschlossen die USA, die Sowjetunion und Großbritannien, die führenden Nationalsozialisten zur Verantwortung ziehen zu wollen. Auf Grundlage des &#039;&#039;&#039;Londoner Abkommens&#039;&#039;&#039; vom 08. August 1945 schufen sie unter Einbeziehung Frankreichs ein &#039;&#039;&#039;internationales Militär Tribunal (IMT)&#039;&#039;&#039;. Im Londoner Abkommen stand, es solle ein internationaler Militärgerichtshof gebildet werden, welcher zur Aburteilung der Kriegsverbrecher dienen soll. Dieser befand sich im Justizpalast in Nürnberg. Damit hatte zum ersten Mal in der Geschichte ein internationales Gericht die Vollmacht, führende Vertreter eines Staates für Verletzungen des Völkerrechts persönlich  zur Rechenschaft zu ziehen. Diese führenden Vertreter sollten wegen der Verbrechen, die in den von Deutschland besetzten Ländern während des Zweiten Weltkrieges begangen wurden, vor Gericht verurteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Der Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser.jpg|Bundesarchiv Bild 146-1990-032-29A, Nürnberger Prozess, Zeitungsleser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Interessierte Zeitungsleser nach der Urteilsverkündung der Nürnberger Prozesse, 1. Oktober 1945&amp;lt;/big&amp;gt; (Original Bildunterschrift)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bundesarchiv, Bild 146-1990-032-29A, Autor unbekannt, CC-BY-SA 3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1990-032-29A,_N%C3%BCrnberger_Prozess,_Zeitungsleser.jpg?uselang=de Wikimedia Commons]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 1945 beginnt der erste &#039;&#039;&#039;Nürnberger Prozess&#039;&#039;&#039; gegen 24 Hauptkriegsverbrecher und sechs verbrecherische Organisationen des „Dritten Reichs“. Die Prozesse wurden gegen Delikte der &#039;&#039;&#039;Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen den Frieden&#039;&#039;&#039; durchgeführt. Darunter waren Delikte wie: Tötung oder Misshandlung von Kriegsgefangenen, Hinrichtung von Geiseln, Verschleppung zur Zwangsarbeit, die Verfolgung und Vernichtung der Juden, Tötungsdelikte sowie  Angriffskriege. Große Nationalsozialisten wie Hitler, Himmler und Goebbels konnten damals nicht mehr vor Gericht treten, da sich diese bereits zuvor das Leben genommen hatten. Trotzdem gab es noch viele übergebliebenen Nationalsozialisten, wie z.B. Rudolf Hess, Albert Speer, Julius Streicher, Hermann Göring und Generäle aus der Wehrmachtsführung. Nach fast einem Jahr Verhandlungsdauer werden am 30. September und am 01. Oktober 1946 die &#039;&#039;&#039;Urteile gegen 22 Angeklagte&#039;&#039;&#039; verkündet: Zwölf Angeklagte wurden zum Tode verurteilt, sieben erhielten langjährige oder lebenslange Haftstrafen und drei wurden freigesprochen. Von den zwölf Todesurteilen wurden zehn am 16. Oktober vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Das Ziel der Prozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel war &#039;&#039;&#039;nicht Rache zu üben, sondern nach zivilisierten Regeln zu bestrafen&#039;&#039;&#039;. Den Alliierten ging es bei den Gerichtsprozessen vor allem darum, nicht nur die Nationalsozialisten umzuerziehen, sondern auch das Volk. Durch die Prozesse wurden viele &#039;&#039;&#039;geheime Verbrechen&#039;&#039;&#039; aufgedeckt, wie z.B. Menschenversuche, das Ermorden von Menschen mit Behinderung, Zwangsarbeit und Geisel-Erschießung, welche dem Volk durch breites Veröffentlichen in Zeitungen berichtet wurde. Viele Deutsche erfuhren erst jetzt von dem gesamten Ausmaß der Verbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Die Nachprozesse&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1949 wurden in der amerikanischen Besatzungszone und vor amerikanisch-en Militärgerichten zwölf weitere große Prozesse gegen NS-Kriegsverbrecher geführt. Brigadegeneral Telford Taylor wurde nach Robert H. Jackson,  der nach der Urteilsverkündung im Verfahren vor dem Internationalen Militärgerichtshof am 17. Oktober 1946 sein Amt niedergelegt hatte, nun zum Hauptankläger für diese &#039;&#039;&#039;Nachfolge-Prozesse&#039;&#039;&#039; ernannt. Insgesamt wurden &#039;&#039;&#039;185 Personen angeklagt&#039;&#039;&#039;: 56 Mitglieder der SS und Polizei, 42 Industrielle und Manager, 39 Ärzte und Juristen, 26 militärische Führer und 22 Minister und hohe Regierungsvertreter. 35 Angeklagte wurden freigesprochen, 24 wurden zum Tode verurteilt, 20 zu lebenslanger Haft verurteilt und 98 zu Freiheitsstrafen zwischen 18 Monaten und 25 Jahren verurteilt. Neben den Nürnberger Prozessen fanden &#039;&#039;&#039;in allen vier Besatzungszonen weitere Verhandlungen gegen Kriegsverbrecher&#039;&#039;&#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Meinungen zum Prozess&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus heutiger Sicht sprechen viele Fakten dafür, den Nürnberger Prozess kritisch zu beurteilen. Manche vertreten eine revisionistische Auffassung und bewerten das internationale Militär Tribunal als &#039;&#039;&#039;Instrument alliierter Willkür über die Besiegten&#039;&#039;&#039;, während andere die Prozesse als positiv ansehen. Für sie stellt der Prozess den Grundstein eines &#039;&#039;&#039;universellen Völkerrechts&#039;&#039;&#039; dar und sie stufen Kritik am Tribunal als eher zweitrangig ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Prozesse konnte erstmals die individuelle Schuld der Angeklagten untersucht werden und Politiker persönlich bestraft werden, was im Allgemeinen heute als positiv bewertet wird. Das Innehaben eines staatlichen Amtes oder Gesetze bieten seit den Nürnberger Prozessen keinen absoluten Schutz mehr vor Verfolgung durch das Völkerstrafrecht. Dadurch gab es eine wesentliche Weiterentwicklung des Völkerrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem empfanden manche diese Gerichte auch als ungerecht und nannten die Gerichtsprozesse „Siegerjustiz“, da die Kriegsverbrechen der Alliierten nicht verhandelt wurden. Besonders problematisch war die Zusammensetzung des Gerichts, da diesem nur Richter aus Ländern vorsaßen, die Deutschlands Kriegsgegner gewesen waren und dadurch keine „neutralen“ Staaten waren. Dadurch wurde das Besatzungsgericht als „unfair“ empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Quellen&amp;lt;/u&amp;gt;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Drotschmann Mirco,  [https://www.youtube.com/watch?v=PAHLE-URyF8 Nürnberger Prozess | Geschichte], veröffentlicht auf YouTube, (17.01.19), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Gruler Sabine und Wagner Kirsten, [https://www.zeitklicks.de/top-menu/zeitstrahl/navigation/topnav/jahr/1945/nuernberger-prozesse-beginnen/ Nürnberger Prozesse beginnen], veröffentlicht auf zeitklicks.de, (kein Veröffentlichungsdatum angegeben), abgerufen am 22.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Internetredaktion der Landeszentrale für politische Bildung BW, [https://www.lpb-bw.de/nuernberger-prozesse  Die Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, (18.11.19), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Potjans Mareike, [https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/nachkriegszeit/pwiedernuernbergerprozess100.html Nachkriegszeit,Der Nürnberger Prozess], veröffentlicht auf planet-wissen, (23.03.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Rudolf Stefan, [https://www.grin.com/document/180834  Seminararbeit: Der Nürnberger Prozess – Siegerjustiz oder objektive Urteilsfindung? Das Fallbeispiel Karl Dönitz], veröffentlicht auf grin, (2011), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Weinke Annette, [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/N%C3%BCrnberger_Prozesse Nürnberger Prozesse], veröffentlicht in Historisches Lexikon Bayerns, (19.08.13), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;small&amp;gt;Kein/e Autor/in angegeben, [https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse Wikipedia, Nürnberger Prozesse], veröffentlicht auf Wikipedia, (16.04.20), abgerufen am 23.03.20.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Macht%C3%BCbertragung_-_Machtergreifung%3F&amp;diff=20248</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Macht%C3%BCbertragung_-_Machtergreifung%3F&amp;diff=20248"/>
		<updated>2020-04-29T10:34:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Machtergreifung/ Machtübertragung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv_Bild_102-02985A,_Berlin,_Fackelzug_zur_Machtergreifung_Hitlers.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Fackelzug zur Machtergreifung Hitlers&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, 30. Januar 1933, das Geschehen auf dem Bild wurde zu Ehren des neuen Reichskanzlers Adolf Hitler arrangiert, Bundesarchiv, Bild 102-02985A, Lizenz: [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de CC-BY-SA 3.0], via [https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_102-02985A,_Berlin,_Fackelzug_zur_Machtergreifung_Hitlers.jpg Wikimedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Machtergreifung/ Machtübertragung?===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: KD&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung oder Machtübergabe beschreibt die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Dies erfolgte nur durch den damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933. Der Terminus “Machtergreifung“ beschränkt sich nicht nur auf die Ernennung Hitlers, sondern umfasst einen längeren Prozess, der bis zur „Vollendung“ am 2. August 1934 anhielt, da an dem Datum der parteilose Reichspräsident Paul von Hindenburg starb und Hitler somit das Amt als Reichspräsidenten übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1 Wie begann der Aufstieg?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beginnen hier im Jahr 1923, da dieses Jahr den Stein zum Rollen brachte. Im Jahre 1923 versuchten Hitler und seine Parteigenossen vergeblich die Macht im Staat auf eine gewaltsame Art und Weise an sich zu reißen. Nach einem Putschversuch wurde die NSDAP verboten und Hitler zu fünf Jahren Haft verurteilt, da er Volksverrat beging. Nach der vorzeitigen Entlassung Hitlers 1924, gründete er 1925 die NSDAP neu, nun aber änderte er seine Strategie, denn ab sofort ging es ihm darum, die NSDAP auf einem legalen Weg an die Macht zu führen, z.B. durch Wahlen. Doch bei dem 4. Reichstag im Jahr 1928 stimmten nur 2,6 Prozent für die NSDAP. Die darauffolgende Weltwirtschaftskrise 1929 traf besonders die Vereinigten Staaten, aber auch Deutschland. Die Nationalsozialisten haben es geschafft, dieses Ereignis für sich zu nutzen, um die verunsicherten Bürger für ihre Zwecke zu missbrauchen. Sie machten die Sieger des Ersten Weltkriegs, an die Deutschland sehr hohe Reparationszahlungen zahlen musste, für die schnell steigende Arbeitslosigkeit verantwortlich. Die Bürger nahmen dies positiv auf und somit erzielten die Nationalsozialisten einen unvorstellbaren Erfolg im Herbst 1930. Bei der Reichstagswahl verzehnfachten sie ihre Mandate fast und wurden somit die zweitstärkste Partei nach der, zu dem Zeitpunkt noch starken, SPD. Weiterhin stieg die Arbeitslosigkeit rasant an, vor allem in den hoch industrialisierten Regionen. Angst und Verzweiflung unterwanderten die Bevölkerung und auch die Selbstmordquote stieg stark an. Dies führte dazu, dass die Bürger sich mehr zu den Rechtsradikalen Parteien wandten. In der Folge gewann Hitler immer mehr Zuspruch in der Bevölkerung und wurde somit auch immer mächtiger mit seiner Partei. Am 30. Januar 1933 kam es den Nationalsozialisten sehr opportun, dass Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde und sie somit den Weg in die Diktatur eingeschlagen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2 Wie schuf Hitler eine Diktatur nach der Ernennung zum Reichskanzler?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernennung Hitlers als Reichskanzler hatte eine unvorstellbare Auswirkung auf die nächsten Jahre. Zu Beginn kann man erwähnen, dass Hitler Deutschland, systematisch in kleinen Schritten, in die Diktatur leitete. Hitlers Ernennung erfolgte am 30. Januar 1933 und genau zwei Tage nach seiner Ernennung, am 01. Februar 1933, begann Hitler, eine Diktatur in Deutschland zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Artikel 25 der Weimarer Reichsverfassung, welcher wie folgt lautet: „Der Reichspräsident kann den Reichstag auflösen, jedoch nur einmal aus dem gleichen Anlass. Die Neuwahl findet spätestens am 60. Tage nach der Auflösung statt.“, hat Hitler die Auflösung des Reichstags erbracht, weshalb es zu Neuwahlen kam. Am 04. Februar 1933 lässt die Verordnung Hindenburgs „zum Schutze des deutschen Volkes“ die Freiheit der Presse und der Versammlung aufheben. Die Intention dahinter war, dass Hitler versucht hat, die gegnerischen Parteien SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) in dem Punkt Parteiwerbemittel enorm zu verwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein Ereignis, welches den Nationalsozialisten sehr opportun kam, nämlich der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand Reichstagsbrand] am 27. Februar 1933, welcher zur Folge hatte, dass Hitler, am 28. Februar 1933, die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ erließ. Diese Verordnung, auch „Brandverordnung“ genannt, „hat die klassischen Grundrechte der Verfassung, also Freiheit der Person, die Meinungs-, Presse-, Vereins-, und Versammlungsfreiheit, Post- und Telefongeheimnis sowie die Unverletzlichkeit von Eigentum und Wohnung außer Kraft gesetzt“ (siehe Quelle II). Zudem hat man die Todesstrafe eingeführt, welche für Hoch- und Landesverrat eingesetzt wurde. Durch die sogenannte Brandverordnung war die NSDAP auch in der Lage eine gegnerische Partei, in dem Fall die KPD, nicht nur für den Brand verantwortlich zu machen, sondern auch Maßnahmen gegen sie vorzunehmen. Die Maßnahmen waren, dass die Hälfte der KPD-Abgeordneten verhaftet wurden. Diese Verhaftungen wurden auch bei SPD-Anhängern vorgenommen. Trotz des Terrors, den die NSDAP auf die anderen Parteien ausgesetzt hat, erreichten sie dennoch nicht die absolute Mehrheit, bei der Neuwahl am 05. März 1933, denn sie erzielten nur 43,9 Prozent der Stimmen. Wichtig ist, dass die NSDAP vor allem die bisherigen Nichtwähler erreicht hat. Sie stimmten demnach einer Koalition mit der DNVP zu, die in der Wahl 8 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Der 23. März 1933 hatte eine fatale Bedeutung, denn an diesem Tag nutzte Hitler das “Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Staat“, auch „Ermächtigungsgesetz“ genannt, damit der Reichstag seine Kontroll- und alleinige Gesetzaufgabe abgibt und der Regierung eine grenzenlose Gesetzgebungsmöglichkeit verschafft wird. Um nun das Ermächtigungsgesetz anzunehmen, benötigte Hitler eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Auch die verhafteten Abgeordneten mussten anwesend sein. Aus diesem Grund hat Hitler eine Änderung in der Geschäftsordnung unternommen, um diese Anwesenheitspflicht zu entgehen. Demzufolge hieß es, dass alle Abwesenden, die nicht entschuldigt sind, als anwesend deklariert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. März stimmten nahezu alle dem [https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/ermaechtigungsgesetz.html Ermächtigungsgesetz] zu, nur die SPD stellte sich dagegen. Das hatte jedoch keine weiteren Auswirkungen, denn 444 von 647 Abgeordneten akzeptierten das Ermächtigungsgesetz und damit hat sich das Parlament selbst geschlagen. Die Reichsregierung war also nicht mehr an Verfassungsbestimmungen gebunden und wurde somit mit diktatorischen Vollmachten ausgerüstet, dank der Beseitigung der Gewaltenteilung. Das Ermächtigungsgesetz hatte anfangs eine Frist von vier Jahren, jedoch wurde die rapide geändert. Es wurde zunächst nur verlängert, dann aber auch im Jahre 1943 von jeder Befristung erlöst. Der nächste Schritt, den die Nationalsozialisten unternommen haben, fand statt am 07. April 1933 und nannte sich das “Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“. Dieses Gesetz hatte zur Folge, dass alle jüdischen, sozialdemokratischen, kommunistischen und betont christlichen Beamten aus dem Staatdienst entlassen werden. Die höheren Positionen wurden dann von NSDAP-Mitgliedern besetzt. Es bestand jedoch immer noch eine Opposition und zwar war die SPD, deshalb wurden im Sommer 1933, am 22. Juni, Maßnahmen gegen die SPD unternommen. Die SPD wurde als eine volks- und staatsfeindliche Organisation deklariert und dementsprechend auch verboten. Die Abgeordneten dieser Partei waren zu diesem Zeitpunkt schon geflüchtet oder in Konzentrationslagern untergebracht. Auch die bürgerliche Partei, die DDP, löste sich von allein Ende Juni bis Anfang Juli auf. Um keine neuen potenziellen Gegner zu bekommen, wurde am 14. Juli das „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ durchgesetzt und am 1. Dezember 1933 wurde die NSDAP die alleinige und alles beherrschende Staatspartei durch das „Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichstag transformierte in eine nur für die Reden des “Führers“ gemachte Bühne. Die nationalsozialistische Parteilinke, eine Gruppe, die um Ernst Röhm kreiste, wollte die SA (Sturmabteilung) und die Reichswehr zusammenführen.  Das resultierte in einem Machtkampf, da Hitler diese Meinung nicht unterstützte. Durch die angeblichen Putschversuche dieser Gruppe bekam Hitler einen Vorwand, um die Säuberung der eigenen Reihen einzuleiten, bei der unter anderem Röhm ermordet wurde. Als Vollendung der Diktatur gilt der Tod des damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, der am 2. August 1943 starb, da Hitler somit die absolute Macht erreichte. Ab dann war er Vorsitzender, die höchste Macht über das Gericht und Befehlshaber der Reichswehr. Auf diesem Wege, den Hitler mit kleinen Schritten ging, errichtete er eine Diktatur in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3 Welche Rolle spielte Franz von Papen beim Aufstieg der NSDAP?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz von Papen, geboren im Jahr 1879, gehörte einer alten katholisch-westfälischen Adelsfamilie an. Er begann seine Militärkarriere schon früh und zwar mit zwölf Jahren, er kam nämlich auf eine Kadettenschule und somit wurde er dann später Kavallerieoffizier. Da Papen ein Interessenvertreter des Westfälischen Bauvereins war, kam er 1921 in den preußischen Landtag, in den er reingewählt wurde, wo er der katholischen Zentrumspartei bis 1932 angehörte. Paul von Hindenburg, der damalige Reichspräsident, ernannte Franz von Papen am 1. Juni 1932, auf Empfehlung von Kurt von Schleicher, zum Reichskanzler. Hindenburg fing an den weltgewandten Adeligen von Papen zu mögen, da deren monarchistische Weltanschauung identisch war. Papens nicht gut ankommende Sozial- und Wirtschaftspolitik sorgte für Aufruhr in der Bevölkerung. Es folgten Streiks und die Lage spitzte sich langsam zu, als die ersten bei diesen Streiks starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Zeitpunkt verlor Papen für seine Politik auch den Beistand von demjenigen, der ihn an Paul von Hindenburg empfohlen hat, nämlich Kurt von Schleicher, der damalige Reichswehrminister. Dies führte dazu, dass Papen am 17. November zurücktrat. Daraufhin folgte Kurt von Schleicher ihm im Amt des Reichskanzlers. Schleicher scheitert ebenfalls mit seinem Plan im Parlament und wandte sich daraufhin im Januar 1933 an Hindenburg um den Reichstag aufzulösen. Franz von Papen, welcher mit Rachsucht und Ehrgeiz erfüllt war, gab dem Reichspräsidenten Hindenburg jedoch einen anderen Vorschlag. Papen wollte eine Regierung mit Hindenburg als Spitze, er selbst als Vizekanzler und Adolf Hitler als Reichskanzler. Hier begann die entscheidende Rolle, die Papen bei dem Aufstieg der Nationalsozialisten spielte, indem er Hitler an Hindenburg empfiehlt, wie auch einst er von Kurt von Schleicher empfohlen wurde. Franz von Papen verfolgte die Ansicht, dass er Hitler mit Hilfe von Hindenburg kontrollieren könnte. Ein Zitat von Papen war: &amp;lt;blockquote&amp;gt;„In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigt seine fatale Fehleinschätzung über Hitler. So schaffte es Papen, den Reichspräsident Paul von Hindenburg zu überreden. Hindenburg akzeptierte also die bislang von ihm abgelehnte Kanzlerschaft Hitlers, da er eine Regierung der vereinten rechten Kräfte befürwortete und weil Hitler der “Führer“ der stärksten Partei im Reichstag war, erweckte es den Anschein demokratischen Verhaltens, wenn er Reichskanzler werden würde. So kam es zum unausweichlichen: Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Papen wurde somit derjenige, der Hitler diese Machtposition, ermöglicht hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4 Machtergreifung oder Machtübergabe?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 könnte man anfangs als eine gewaltsam geplante Machtergreifung ansehen, weil die Nationalsozialisten, also Hitler und seine Parteigenossen, im Jahr 1923 einen Putschversuch unternommen haben, um die Macht im Staat gewaltsam an sich zu reißen. Dieser scheiterte und Hitler wurde inhaftiert. Die NSDAP wurde nach dem Putsch verboten und Hitler wurde zu fünf Jahren Haft wegen Volksverrats verurteilt. Er wurde jedoch vorzeitig im Jahr 1924 aus der Haft entlassen und gründete die NSDAP neu, die dann anfing, eine andere Strategie zu verfolgen und zwar die NSDAP auf legalem Wege, also durch Wahlen, an die Macht zu bringen. Ab diesem Zeitpunkt kann man sagen, dass die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 unter keinen Umständen eine “Machtergreifung“ war, da es keine gewalttätige oder revolutionäre Aktion war. Es ist also eine Machtübergabe, die von Franz von Papen eingeleitet wurde, indem er Hindenburg empfahl Hitler zum Reichkanzler zu ernennen. Von da an waren die Schritte, die Hitler unternommen hat mit dem Gesetz vereinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Machtergreifung/Machtübertragung – aktuelle Relevanz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: FJ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Aufstieg der NSDAP waren prägend für die Geschichte des Deutschen Reichs und der ganzen Welt. Die Nationalsozialisten ermordeten viele Millionen Juden, aber auch Menschen mit Behinderungen oder homosexuelle Menschen. Außerdem forderte auch der Zweite Weltkrieg viele (ca. 60–65) Millionen Tote. Der Aufstieg der Nationalsozialisten ist besonders deswegen erschreckend, da er auf legalem Weg stattfand. Die NSDAP kam nicht durch einen Putsch oder ähnliches an die Macht. Sie wurde von einem großen Teil der deutschen Bevölkerung gewählt. Dadurch lernt man, dass man verhindern muss, dass demokratiefeindliche Parteien wie die NSDAP wieder gewählt werden. Man könnte nun einräumen, dass eine demokratiefeindliche Partei wie die NSDAP nicht mehr gewählt werden kann, da solche Parteien von der Verfassung verboten werden. Im Grundgesetz (GG Art. 21 Absatz 2) steht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.“´´&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Theorie können demokratiefeindliche Parteien also nicht mehr regieren, doch in der Realität ist es gar nicht so einfach, eine Partei wegen Verfassungswidrigkeit zu verbieten. Das zeigt z. B. das gescheiterte Verbotsverfahren gegen die NPD. Ein weiteres Problem ist, dass Rechtspopulistische Parteien wie die AFD in einigen Bundesländern wie Thüringen und Sachsen mehr als 20% der Wählerstimmen bekommen. Die NSDAP wurde am Anfang von weniger als 3% der Bevölkerung gewählt. Trotzdem denke ich nicht, dass sich die Ereignisse zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland wiederholen werden. Die Demokratie und die Menschenrechte sind durch die Verfassung der Bundesrepublik besser geschützt als damals durch die Weimarer Verfassung. Außerdem haben wir jetzt ein Nnegativbeispiel, das uns zeigt, was im schlimmsten Fall passieren kann. Deswegen ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und zu erkennen, was passieren kann, wenn zu viele Menschen Parteien wie die AFD wählen. Man kann sich nicht nur darauf verlassen, dass die Demokratie und die Menschenrechte durch die Verfassung geschützt werden. Schließlich war die Weimarer Verfassung zur Zeit des NS immer noch gültig und schützte auf dem Papier die Rechte der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literaturverzeichnis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die “Machtergreifung“ 1933, 18.05.2011, [https://www.welt.de/geschichte/article160307563/Die-Machtergreifung-1933.html Welt.de], gelesen: 22.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Machtergreifung Hitlers Zeittafel, [http://www.gymbase.de/index/themeng12/ge/nationalsozialismus_05.php#01.februar Gymbase.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Aufstieg der NSDAP, [https://www.mdr.de/zeitreise/nsdap-aufstieg-deutsches-reich100.html MDR.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Weltkrieg, Wirtschaftskrise, Wahlsieg, [https://www.faz.net/aktuell/finanzen/aufstieg-der-nazis-weltkrieg-wirtschaftskrise-wahlsieg-1191375.html FAZ.net], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Franz von Papen das Thema, [https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/geschichte/franz-von-papen-thema-100.html BR.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*MrWissen2go Geschichte, Hitlers Machtergreifung | musstewissen Geschichte, [https://www.youtube.com/watch?v=ErSO_z2SYtE&amp;amp;t=0s YouTube.com], geschaut: 23.03.2020 &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Macht%C3%BCbertragung_-_Machtergreifung%3F&amp;diff=20247</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Macht%C3%BCbertragung_-_Machtergreifung%3F&amp;diff=20247"/>
		<updated>2020-04-29T10:33:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Literaturverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv_Bild_102-02985A,_Berlin,_Fackelzug_zur_Machtergreifung_Hitlers.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Fackelzug zur Machtergreifung Hitlers&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, 30. Januar 1933, das Geschehen auf dem Bild wurde zu Ehren des neuen Reichskanzlers Adolf Hitler arrangiert, Bundesarchiv, Bild 102-02985A, Lizenz: [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de CC-BY-SA 3.0], via [https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_102-02985A,_Berlin,_Fackelzug_zur_Machtergreifung_Hitlers.jpg Wikimedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Machtergreifung/ Machtübertragung?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung oder Machtübergabe beschreibt die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Dies erfolgte nur durch den damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933. Der Terminus “Machtergreifung“ beschränkt sich nicht nur auf die Ernennung Hitlers, sondern umfasst einen längeren Prozess, der bis zur „Vollendung“ am 2. August 1934 anhielt, da an dem Datum der parteilose Reichspräsident Paul von Hindenburg starb und Hitler somit das Amt als Reichspräsidenten übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1 Wie begann der Aufstieg?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beginnen hier im Jahr 1923, da dieses Jahr den Stein zum Rollen brachte. Im Jahre 1923 versuchten Hitler und seine Parteigenossen vergeblich die Macht im Staat auf eine gewaltsame Art und Weise an sich zu reißen. Nach einem Putschversuch wurde die NSDAP verboten und Hitler zu fünf Jahren Haft verurteilt, da er Volksverrat beging. Nach der vorzeitigen Entlassung Hitlers 1924, gründete er 1925 die NSDAP neu, nun aber änderte er seine Strategie, denn ab sofort ging es ihm darum, die NSDAP auf einem legalen Weg an die Macht zu führen, z.B. durch Wahlen. Doch bei dem 4. Reichstag im Jahr 1928 stimmten nur 2,6 Prozent für die NSDAP. Die darauffolgende Weltwirtschaftskrise 1929 traf besonders die Vereinigten Staaten, aber auch Deutschland. Die Nationalsozialisten haben es geschafft, dieses Ereignis für sich zu nutzen, um die verunsicherten Bürger für ihre Zwecke zu missbrauchen. Sie machten die Sieger des Ersten Weltkriegs, an die Deutschland sehr hohe Reparationszahlungen zahlen musste, für die schnell steigende Arbeitslosigkeit verantwortlich. Die Bürger nahmen dies positiv auf und somit erzielten die Nationalsozialisten einen unvorstellbaren Erfolg im Herbst 1930. Bei der Reichstagswahl verzehnfachten sie ihre Mandate fast und wurden somit die zweitstärkste Partei nach der, zu dem Zeitpunkt noch starken, SPD. Weiterhin stieg die Arbeitslosigkeit rasant an, vor allem in den hoch industrialisierten Regionen. Angst und Verzweiflung unterwanderten die Bevölkerung und auch die Selbstmordquote stieg stark an. Dies führte dazu, dass die Bürger sich mehr zu den Rechtsradikalen Parteien wandten. In der Folge gewann Hitler immer mehr Zuspruch in der Bevölkerung und wurde somit auch immer mächtiger mit seiner Partei. Am 30. Januar 1933 kam es den Nationalsozialisten sehr opportun, dass Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde und sie somit den Weg in die Diktatur eingeschlagen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2 Wie schuf Hitler eine Diktatur nach der Ernennung zum Reichskanzler?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernennung Hitlers als Reichskanzler hatte eine unvorstellbare Auswirkung auf die nächsten Jahre. Zu Beginn kann man erwähnen, dass Hitler Deutschland, systematisch in kleinen Schritten, in die Diktatur leitete. Hitlers Ernennung erfolgte am 30. Januar 1933 und genau zwei Tage nach seiner Ernennung, am 01. Februar 1933, begann Hitler, eine Diktatur in Deutschland zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Artikel 25 der Weimarer Reichsverfassung, welcher wie folgt lautet: „Der Reichspräsident kann den Reichstag auflösen, jedoch nur einmal aus dem gleichen Anlass. Die Neuwahl findet spätestens am 60. Tage nach der Auflösung statt.“, hat Hitler die Auflösung des Reichstags erbracht, weshalb es zu Neuwahlen kam. Am 04. Februar 1933 lässt die Verordnung Hindenburgs „zum Schutze des deutschen Volkes“ die Freiheit der Presse und der Versammlung aufheben. Die Intention dahinter war, dass Hitler versucht hat, die gegnerischen Parteien SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) in dem Punkt Parteiwerbemittel enorm zu verwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein Ereignis, welches den Nationalsozialisten sehr opportun kam, nämlich der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand Reichstagsbrand] am 27. Februar 1933, welcher zur Folge hatte, dass Hitler, am 28. Februar 1933, die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ erließ. Diese Verordnung, auch „Brandverordnung“ genannt, „hat die klassischen Grundrechte der Verfassung, also Freiheit der Person, die Meinungs-, Presse-, Vereins-, und Versammlungsfreiheit, Post- und Telefongeheimnis sowie die Unverletzlichkeit von Eigentum und Wohnung außer Kraft gesetzt“ (siehe Quelle II). Zudem hat man die Todesstrafe eingeführt, welche für Hoch- und Landesverrat eingesetzt wurde. Durch die sogenannte Brandverordnung war die NSDAP auch in der Lage eine gegnerische Partei, in dem Fall die KPD, nicht nur für den Brand verantwortlich zu machen, sondern auch Maßnahmen gegen sie vorzunehmen. Die Maßnahmen waren, dass die Hälfte der KPD-Abgeordneten verhaftet wurden. Diese Verhaftungen wurden auch bei SPD-Anhängern vorgenommen. Trotz des Terrors, den die NSDAP auf die anderen Parteien ausgesetzt hat, erreichten sie dennoch nicht die absolute Mehrheit, bei der Neuwahl am 05. März 1933, denn sie erzielten nur 43,9 Prozent der Stimmen. Wichtig ist, dass die NSDAP vor allem die bisherigen Nichtwähler erreicht hat. Sie stimmten demnach einer Koalition mit der DNVP zu, die in der Wahl 8 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Der 23. März 1933 hatte eine fatale Bedeutung, denn an diesem Tag nutzte Hitler das “Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Staat“, auch „Ermächtigungsgesetz“ genannt, damit der Reichstag seine Kontroll- und alleinige Gesetzaufgabe abgibt und der Regierung eine grenzenlose Gesetzgebungsmöglichkeit verschafft wird. Um nun das Ermächtigungsgesetz anzunehmen, benötigte Hitler eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Auch die verhafteten Abgeordneten mussten anwesend sein. Aus diesem Grund hat Hitler eine Änderung in der Geschäftsordnung unternommen, um diese Anwesenheitspflicht zu entgehen. Demzufolge hieß es, dass alle Abwesenden, die nicht entschuldigt sind, als anwesend deklariert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. März stimmten nahezu alle dem [https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/ermaechtigungsgesetz.html Ermächtigungsgesetz] zu, nur die SPD stellte sich dagegen. Das hatte jedoch keine weiteren Auswirkungen, denn 444 von 647 Abgeordneten akzeptierten das Ermächtigungsgesetz und damit hat sich das Parlament selbst geschlagen. Die Reichsregierung war also nicht mehr an Verfassungsbestimmungen gebunden und wurde somit mit diktatorischen Vollmachten ausgerüstet, dank der Beseitigung der Gewaltenteilung. Das Ermächtigungsgesetz hatte anfangs eine Frist von vier Jahren, jedoch wurde die rapide geändert. Es wurde zunächst nur verlängert, dann aber auch im Jahre 1943 von jeder Befristung erlöst. Der nächste Schritt, den die Nationalsozialisten unternommen haben, fand statt am 07. April 1933 und nannte sich das “Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“. Dieses Gesetz hatte zur Folge, dass alle jüdischen, sozialdemokratischen, kommunistischen und betont christlichen Beamten aus dem Staatdienst entlassen werden. Die höheren Positionen wurden dann von NSDAP-Mitgliedern besetzt. Es bestand jedoch immer noch eine Opposition und zwar war die SPD, deshalb wurden im Sommer 1933, am 22. Juni, Maßnahmen gegen die SPD unternommen. Die SPD wurde als eine volks- und staatsfeindliche Organisation deklariert und dementsprechend auch verboten. Die Abgeordneten dieser Partei waren zu diesem Zeitpunkt schon geflüchtet oder in Konzentrationslagern untergebracht. Auch die bürgerliche Partei, die DDP, löste sich von allein Ende Juni bis Anfang Juli auf. Um keine neuen potenziellen Gegner zu bekommen, wurde am 14. Juli das „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ durchgesetzt und am 1. Dezember 1933 wurde die NSDAP die alleinige und alles beherrschende Staatspartei durch das „Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichstag transformierte in eine nur für die Reden des “Führers“ gemachte Bühne. Die nationalsozialistische Parteilinke, eine Gruppe, die um Ernst Röhm kreiste, wollte die SA (Sturmabteilung) und die Reichswehr zusammenführen.  Das resultierte in einem Machtkampf, da Hitler diese Meinung nicht unterstützte. Durch die angeblichen Putschversuche dieser Gruppe bekam Hitler einen Vorwand, um die Säuberung der eigenen Reihen einzuleiten, bei der unter anderem Röhm ermordet wurde. Als Vollendung der Diktatur gilt der Tod des damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, der am 2. August 1943 starb, da Hitler somit die absolute Macht erreichte. Ab dann war er Vorsitzender, die höchste Macht über das Gericht und Befehlshaber der Reichswehr. Auf diesem Wege, den Hitler mit kleinen Schritten ging, errichtete er eine Diktatur in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3 Welche Rolle spielte Franz von Papen beim Aufstieg der NSDAP?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz von Papen, geboren im Jahr 1879, gehörte einer alten katholisch-westfälischen Adelsfamilie an. Er begann seine Militärkarriere schon früh und zwar mit zwölf Jahren, er kam nämlich auf eine Kadettenschule und somit wurde er dann später Kavallerieoffizier. Da Papen ein Interessenvertreter des Westfälischen Bauvereins war, kam er 1921 in den preußischen Landtag, in den er reingewählt wurde, wo er der katholischen Zentrumspartei bis 1932 angehörte. Paul von Hindenburg, der damalige Reichspräsident, ernannte Franz von Papen am 1. Juni 1932, auf Empfehlung von Kurt von Schleicher, zum Reichskanzler. Hindenburg fing an den weltgewandten Adeligen von Papen zu mögen, da deren monarchistische Weltanschauung identisch war. Papens nicht gut ankommende Sozial- und Wirtschaftspolitik sorgte für Aufruhr in der Bevölkerung. Es folgten Streiks und die Lage spitzte sich langsam zu, als die ersten bei diesen Streiks starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Zeitpunkt verlor Papen für seine Politik auch den Beistand von demjenigen, der ihn an Paul von Hindenburg empfohlen hat, nämlich Kurt von Schleicher, der damalige Reichswehrminister. Dies führte dazu, dass Papen am 17. November zurücktrat. Daraufhin folgte Kurt von Schleicher ihm im Amt des Reichskanzlers. Schleicher scheitert ebenfalls mit seinem Plan im Parlament und wandte sich daraufhin im Januar 1933 an Hindenburg um den Reichstag aufzulösen. Franz von Papen, welcher mit Rachsucht und Ehrgeiz erfüllt war, gab dem Reichspräsidenten Hindenburg jedoch einen anderen Vorschlag. Papen wollte eine Regierung mit Hindenburg als Spitze, er selbst als Vizekanzler und Adolf Hitler als Reichskanzler. Hier begann die entscheidende Rolle, die Papen bei dem Aufstieg der Nationalsozialisten spielte, indem er Hitler an Hindenburg empfiehlt, wie auch einst er von Kurt von Schleicher empfohlen wurde. Franz von Papen verfolgte die Ansicht, dass er Hitler mit Hilfe von Hindenburg kontrollieren könnte. Ein Zitat von Papen war: &amp;lt;blockquote&amp;gt;„In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigt seine fatale Fehleinschätzung über Hitler. So schaffte es Papen, den Reichspräsident Paul von Hindenburg zu überreden. Hindenburg akzeptierte also die bislang von ihm abgelehnte Kanzlerschaft Hitlers, da er eine Regierung der vereinten rechten Kräfte befürwortete und weil Hitler der “Führer“ der stärksten Partei im Reichstag war, erweckte es den Anschein demokratischen Verhaltens, wenn er Reichskanzler werden würde. So kam es zum unausweichlichen: Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Papen wurde somit derjenige, der Hitler diese Machtposition, ermöglicht hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4 Machtergreifung oder Machtübergabe?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 könnte man anfangs als eine gewaltsam geplante Machtergreifung ansehen, weil die Nationalsozialisten, also Hitler und seine Parteigenossen, im Jahr 1923 einen Putschversuch unternommen haben, um die Macht im Staat gewaltsam an sich zu reißen. Dieser scheiterte und Hitler wurde inhaftiert. Die NSDAP wurde nach dem Putsch verboten und Hitler wurde zu fünf Jahren Haft wegen Volksverrats verurteilt. Er wurde jedoch vorzeitig im Jahr 1924 aus der Haft entlassen und gründete die NSDAP neu, die dann anfing, eine andere Strategie zu verfolgen und zwar die NSDAP auf legalem Wege, also durch Wahlen, an die Macht zu bringen. Ab diesem Zeitpunkt kann man sagen, dass die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 unter keinen Umständen eine “Machtergreifung“ war, da es keine gewalttätige oder revolutionäre Aktion war. Es ist also eine Machtübergabe, die von Franz von Papen eingeleitet wurde, indem er Hindenburg empfahl Hitler zum Reichkanzler zu ernennen. Von da an waren die Schritte, die Hitler unternommen hat mit dem Gesetz vereinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Machtergreifung/Machtübertragung – aktuelle Relevanz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: FJ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Aufstieg der NSDAP waren prägend für die Geschichte des Deutschen Reichs und der ganzen Welt. Die Nationalsozialisten ermordeten viele Millionen Juden, aber auch Menschen mit Behinderungen oder homosexuelle Menschen. Außerdem forderte auch der Zweite Weltkrieg viele (ca. 60–65) Millionen Tote. Der Aufstieg der Nationalsozialisten ist besonders deswegen erschreckend, da er auf legalem Weg stattfand. Die NSDAP kam nicht durch einen Putsch oder ähnliches an die Macht. Sie wurde von einem großen Teil der deutschen Bevölkerung gewählt. Dadurch lernt man, dass man verhindern muss, dass demokratiefeindliche Parteien wie die NSDAP wieder gewählt werden. Man könnte nun einräumen, dass eine demokratiefeindliche Partei wie die NSDAP nicht mehr gewählt werden kann, da solche Parteien von der Verfassung verboten werden. Im Grundgesetz (GG Art. 21 Absatz 2) steht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.“´´&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Theorie können demokratiefeindliche Parteien also nicht mehr regieren, doch in der Realität ist es gar nicht so einfach, eine Partei wegen Verfassungswidrigkeit zu verbieten. Das zeigt z. B. das gescheiterte Verbotsverfahren gegen die NPD. Ein weiteres Problem ist, dass Rechtspopulistische Parteien wie die AFD in einigen Bundesländern wie Thüringen und Sachsen mehr als 20% der Wählerstimmen bekommen. Die NSDAP wurde am Anfang von weniger als 3% der Bevölkerung gewählt. Trotzdem denke ich nicht, dass sich die Ereignisse zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland wiederholen werden. Die Demokratie und die Menschenrechte sind durch die Verfassung der Bundesrepublik besser geschützt als damals durch die Weimarer Verfassung. Außerdem haben wir jetzt ein Nnegativbeispiel, das uns zeigt, was im schlimmsten Fall passieren kann. Deswegen ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und zu erkennen, was passieren kann, wenn zu viele Menschen Parteien wie die AFD wählen. Man kann sich nicht nur darauf verlassen, dass die Demokratie und die Menschenrechte durch die Verfassung geschützt werden. Schließlich war die Weimarer Verfassung zur Zeit des NS immer noch gültig und schützte auf dem Papier die Rechte der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literaturverzeichnis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die “Machtergreifung“ 1933, 18.05.2011, [https://www.welt.de/geschichte/article160307563/Die-Machtergreifung-1933.html Welt.de], gelesen: 22.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Machtergreifung Hitlers Zeittafel, [http://www.gymbase.de/index/themeng12/ge/nationalsozialismus_05.php#01.februar Gymbase.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Aufstieg der NSDAP, [https://www.mdr.de/zeitreise/nsdap-aufstieg-deutsches-reich100.html MDR.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Weltkrieg, Wirtschaftskrise, Wahlsieg, [https://www.faz.net/aktuell/finanzen/aufstieg-der-nazis-weltkrieg-wirtschaftskrise-wahlsieg-1191375.html FAZ.net], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Franz von Papen das Thema, [https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/geschichte/franz-von-papen-thema-100.html BR.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*MrWissen2go Geschichte, Hitlers Machtergreifung | musstewissen Geschichte, [https://www.youtube.com/watch?v=ErSO_z2SYtE&amp;amp;t=0s YouTube.com], geschaut: 23.03.2020 &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Macht%C3%BCbertragung_-_Machtergreifung%3F&amp;diff=20246</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?</title>
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		<updated>2020-04-29T10:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Literaturverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv_Bild_102-02985A,_Berlin,_Fackelzug_zur_Machtergreifung_Hitlers.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Fackelzug zur Machtergreifung Hitlers&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, 30. Januar 1933, das Geschehen auf dem Bild wurde zu Ehren des neuen Reichskanzlers Adolf Hitler arrangiert, Bundesarchiv, Bild 102-02985A, Lizenz: [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de CC-BY-SA 3.0], via [https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_102-02985A,_Berlin,_Fackelzug_zur_Machtergreifung_Hitlers.jpg Wikimedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Machtergreifung/ Machtübertragung?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung oder Machtübergabe beschreibt die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Dies erfolgte nur durch den damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933. Der Terminus “Machtergreifung“ beschränkt sich nicht nur auf die Ernennung Hitlers, sondern umfasst einen längeren Prozess, der bis zur „Vollendung“ am 2. August 1934 anhielt, da an dem Datum der parteilose Reichspräsident Paul von Hindenburg starb und Hitler somit das Amt als Reichspräsidenten übernahm.&lt;br /&gt;
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====1 Wie begann der Aufstieg?====&lt;br /&gt;
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Wir beginnen hier im Jahr 1923, da dieses Jahr den Stein zum Rollen brachte. Im Jahre 1923 versuchten Hitler und seine Parteigenossen vergeblich die Macht im Staat auf eine gewaltsame Art und Weise an sich zu reißen. Nach einem Putschversuch wurde die NSDAP verboten und Hitler zu fünf Jahren Haft verurteilt, da er Volksverrat beging. Nach der vorzeitigen Entlassung Hitlers 1924, gründete er 1925 die NSDAP neu, nun aber änderte er seine Strategie, denn ab sofort ging es ihm darum, die NSDAP auf einem legalen Weg an die Macht zu führen, z.B. durch Wahlen. Doch bei dem 4. Reichstag im Jahr 1928 stimmten nur 2,6 Prozent für die NSDAP. Die darauffolgende Weltwirtschaftskrise 1929 traf besonders die Vereinigten Staaten, aber auch Deutschland. Die Nationalsozialisten haben es geschafft, dieses Ereignis für sich zu nutzen, um die verunsicherten Bürger für ihre Zwecke zu missbrauchen. Sie machten die Sieger des Ersten Weltkriegs, an die Deutschland sehr hohe Reparationszahlungen zahlen musste, für die schnell steigende Arbeitslosigkeit verantwortlich. Die Bürger nahmen dies positiv auf und somit erzielten die Nationalsozialisten einen unvorstellbaren Erfolg im Herbst 1930. Bei der Reichstagswahl verzehnfachten sie ihre Mandate fast und wurden somit die zweitstärkste Partei nach der, zu dem Zeitpunkt noch starken, SPD. Weiterhin stieg die Arbeitslosigkeit rasant an, vor allem in den hoch industrialisierten Regionen. Angst und Verzweiflung unterwanderten die Bevölkerung und auch die Selbstmordquote stieg stark an. Dies führte dazu, dass die Bürger sich mehr zu den Rechtsradikalen Parteien wandten. In der Folge gewann Hitler immer mehr Zuspruch in der Bevölkerung und wurde somit auch immer mächtiger mit seiner Partei. Am 30. Januar 1933 kam es den Nationalsozialisten sehr opportun, dass Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde und sie somit den Weg in die Diktatur eingeschlagen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====2 Wie schuf Hitler eine Diktatur nach der Ernennung zum Reichskanzler?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernennung Hitlers als Reichskanzler hatte eine unvorstellbare Auswirkung auf die nächsten Jahre. Zu Beginn kann man erwähnen, dass Hitler Deutschland, systematisch in kleinen Schritten, in die Diktatur leitete. Hitlers Ernennung erfolgte am 30. Januar 1933 und genau zwei Tage nach seiner Ernennung, am 01. Februar 1933, begann Hitler, eine Diktatur in Deutschland zu etablieren.&lt;br /&gt;
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 &lt;br /&gt;
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Mit dem Artikel 25 der Weimarer Reichsverfassung, welcher wie folgt lautet: „Der Reichspräsident kann den Reichstag auflösen, jedoch nur einmal aus dem gleichen Anlass. Die Neuwahl findet spätestens am 60. Tage nach der Auflösung statt.“, hat Hitler die Auflösung des Reichstags erbracht, weshalb es zu Neuwahlen kam. Am 04. Februar 1933 lässt die Verordnung Hindenburgs „zum Schutze des deutschen Volkes“ die Freiheit der Presse und der Versammlung aufheben. Die Intention dahinter war, dass Hitler versucht hat, die gegnerischen Parteien SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) in dem Punkt Parteiwerbemittel enorm zu verwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein Ereignis, welches den Nationalsozialisten sehr opportun kam, nämlich der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand Reichstagsbrand] am 27. Februar 1933, welcher zur Folge hatte, dass Hitler, am 28. Februar 1933, die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ erließ. Diese Verordnung, auch „Brandverordnung“ genannt, „hat die klassischen Grundrechte der Verfassung, also Freiheit der Person, die Meinungs-, Presse-, Vereins-, und Versammlungsfreiheit, Post- und Telefongeheimnis sowie die Unverletzlichkeit von Eigentum und Wohnung außer Kraft gesetzt“ (siehe Quelle II). Zudem hat man die Todesstrafe eingeführt, welche für Hoch- und Landesverrat eingesetzt wurde. Durch die sogenannte Brandverordnung war die NSDAP auch in der Lage eine gegnerische Partei, in dem Fall die KPD, nicht nur für den Brand verantwortlich zu machen, sondern auch Maßnahmen gegen sie vorzunehmen. Die Maßnahmen waren, dass die Hälfte der KPD-Abgeordneten verhaftet wurden. Diese Verhaftungen wurden auch bei SPD-Anhängern vorgenommen. Trotz des Terrors, den die NSDAP auf die anderen Parteien ausgesetzt hat, erreichten sie dennoch nicht die absolute Mehrheit, bei der Neuwahl am 05. März 1933, denn sie erzielten nur 43,9 Prozent der Stimmen. Wichtig ist, dass die NSDAP vor allem die bisherigen Nichtwähler erreicht hat. Sie stimmten demnach einer Koalition mit der DNVP zu, die in der Wahl 8 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Der 23. März 1933 hatte eine fatale Bedeutung, denn an diesem Tag nutzte Hitler das “Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Staat“, auch „Ermächtigungsgesetz“ genannt, damit der Reichstag seine Kontroll- und alleinige Gesetzaufgabe abgibt und der Regierung eine grenzenlose Gesetzgebungsmöglichkeit verschafft wird. Um nun das Ermächtigungsgesetz anzunehmen, benötigte Hitler eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Auch die verhafteten Abgeordneten mussten anwesend sein. Aus diesem Grund hat Hitler eine Änderung in der Geschäftsordnung unternommen, um diese Anwesenheitspflicht zu entgehen. Demzufolge hieß es, dass alle Abwesenden, die nicht entschuldigt sind, als anwesend deklariert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. März stimmten nahezu alle dem [https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/ermaechtigungsgesetz.html Ermächtigungsgesetz] zu, nur die SPD stellte sich dagegen. Das hatte jedoch keine weiteren Auswirkungen, denn 444 von 647 Abgeordneten akzeptierten das Ermächtigungsgesetz und damit hat sich das Parlament selbst geschlagen. Die Reichsregierung war also nicht mehr an Verfassungsbestimmungen gebunden und wurde somit mit diktatorischen Vollmachten ausgerüstet, dank der Beseitigung der Gewaltenteilung. Das Ermächtigungsgesetz hatte anfangs eine Frist von vier Jahren, jedoch wurde die rapide geändert. Es wurde zunächst nur verlängert, dann aber auch im Jahre 1943 von jeder Befristung erlöst. Der nächste Schritt, den die Nationalsozialisten unternommen haben, fand statt am 07. April 1933 und nannte sich das “Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“. Dieses Gesetz hatte zur Folge, dass alle jüdischen, sozialdemokratischen, kommunistischen und betont christlichen Beamten aus dem Staatdienst entlassen werden. Die höheren Positionen wurden dann von NSDAP-Mitgliedern besetzt. Es bestand jedoch immer noch eine Opposition und zwar war die SPD, deshalb wurden im Sommer 1933, am 22. Juni, Maßnahmen gegen die SPD unternommen. Die SPD wurde als eine volks- und staatsfeindliche Organisation deklariert und dementsprechend auch verboten. Die Abgeordneten dieser Partei waren zu diesem Zeitpunkt schon geflüchtet oder in Konzentrationslagern untergebracht. Auch die bürgerliche Partei, die DDP, löste sich von allein Ende Juni bis Anfang Juli auf. Um keine neuen potenziellen Gegner zu bekommen, wurde am 14. Juli das „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ durchgesetzt und am 1. Dezember 1933 wurde die NSDAP die alleinige und alles beherrschende Staatspartei durch das „Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichstag transformierte in eine nur für die Reden des “Führers“ gemachte Bühne. Die nationalsozialistische Parteilinke, eine Gruppe, die um Ernst Röhm kreiste, wollte die SA (Sturmabteilung) und die Reichswehr zusammenführen.  Das resultierte in einem Machtkampf, da Hitler diese Meinung nicht unterstützte. Durch die angeblichen Putschversuche dieser Gruppe bekam Hitler einen Vorwand, um die Säuberung der eigenen Reihen einzuleiten, bei der unter anderem Röhm ermordet wurde. Als Vollendung der Diktatur gilt der Tod des damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, der am 2. August 1943 starb, da Hitler somit die absolute Macht erreichte. Ab dann war er Vorsitzender, die höchste Macht über das Gericht und Befehlshaber der Reichswehr. Auf diesem Wege, den Hitler mit kleinen Schritten ging, errichtete er eine Diktatur in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3 Welche Rolle spielte Franz von Papen beim Aufstieg der NSDAP?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz von Papen, geboren im Jahr 1879, gehörte einer alten katholisch-westfälischen Adelsfamilie an. Er begann seine Militärkarriere schon früh und zwar mit zwölf Jahren, er kam nämlich auf eine Kadettenschule und somit wurde er dann später Kavallerieoffizier. Da Papen ein Interessenvertreter des Westfälischen Bauvereins war, kam er 1921 in den preußischen Landtag, in den er reingewählt wurde, wo er der katholischen Zentrumspartei bis 1932 angehörte. Paul von Hindenburg, der damalige Reichspräsident, ernannte Franz von Papen am 1. Juni 1932, auf Empfehlung von Kurt von Schleicher, zum Reichskanzler. Hindenburg fing an den weltgewandten Adeligen von Papen zu mögen, da deren monarchistische Weltanschauung identisch war. Papens nicht gut ankommende Sozial- und Wirtschaftspolitik sorgte für Aufruhr in der Bevölkerung. Es folgten Streiks und die Lage spitzte sich langsam zu, als die ersten bei diesen Streiks starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Zeitpunkt verlor Papen für seine Politik auch den Beistand von demjenigen, der ihn an Paul von Hindenburg empfohlen hat, nämlich Kurt von Schleicher, der damalige Reichswehrminister. Dies führte dazu, dass Papen am 17. November zurücktrat. Daraufhin folgte Kurt von Schleicher ihm im Amt des Reichskanzlers. Schleicher scheitert ebenfalls mit seinem Plan im Parlament und wandte sich daraufhin im Januar 1933 an Hindenburg um den Reichstag aufzulösen. Franz von Papen, welcher mit Rachsucht und Ehrgeiz erfüllt war, gab dem Reichspräsidenten Hindenburg jedoch einen anderen Vorschlag. Papen wollte eine Regierung mit Hindenburg als Spitze, er selbst als Vizekanzler und Adolf Hitler als Reichskanzler. Hier begann die entscheidende Rolle, die Papen bei dem Aufstieg der Nationalsozialisten spielte, indem er Hitler an Hindenburg empfiehlt, wie auch einst er von Kurt von Schleicher empfohlen wurde. Franz von Papen verfolgte die Ansicht, dass er Hitler mit Hilfe von Hindenburg kontrollieren könnte. Ein Zitat von Papen war: &amp;lt;blockquote&amp;gt;„In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigt seine fatale Fehleinschätzung über Hitler. So schaffte es Papen, den Reichspräsident Paul von Hindenburg zu überreden. Hindenburg akzeptierte also die bislang von ihm abgelehnte Kanzlerschaft Hitlers, da er eine Regierung der vereinten rechten Kräfte befürwortete und weil Hitler der “Führer“ der stärksten Partei im Reichstag war, erweckte es den Anschein demokratischen Verhaltens, wenn er Reichskanzler werden würde. So kam es zum unausweichlichen: Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Papen wurde somit derjenige, der Hitler diese Machtposition, ermöglicht hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4 Machtergreifung oder Machtübergabe?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 könnte man anfangs als eine gewaltsam geplante Machtergreifung ansehen, weil die Nationalsozialisten, also Hitler und seine Parteigenossen, im Jahr 1923 einen Putschversuch unternommen haben, um die Macht im Staat gewaltsam an sich zu reißen. Dieser scheiterte und Hitler wurde inhaftiert. Die NSDAP wurde nach dem Putsch verboten und Hitler wurde zu fünf Jahren Haft wegen Volksverrats verurteilt. Er wurde jedoch vorzeitig im Jahr 1924 aus der Haft entlassen und gründete die NSDAP neu, die dann anfing, eine andere Strategie zu verfolgen und zwar die NSDAP auf legalem Wege, also durch Wahlen, an die Macht zu bringen. Ab diesem Zeitpunkt kann man sagen, dass die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 unter keinen Umständen eine “Machtergreifung“ war, da es keine gewalttätige oder revolutionäre Aktion war. Es ist also eine Machtübergabe, die von Franz von Papen eingeleitet wurde, indem er Hindenburg empfahl Hitler zum Reichkanzler zu ernennen. Von da an waren die Schritte, die Hitler unternommen hat mit dem Gesetz vereinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Machtergreifung/Machtübertragung – aktuelle Relevanz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: FJ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Aufstieg der NSDAP waren prägend für die Geschichte des Deutschen Reichs und der ganzen Welt. Die Nationalsozialisten ermordeten viele Millionen Juden, aber auch Menschen mit Behinderungen oder homosexuelle Menschen. Außerdem forderte auch der Zweite Weltkrieg viele (ca. 60–65) Millionen Tote. Der Aufstieg der Nationalsozialisten ist besonders deswegen erschreckend, da er auf legalem Weg stattfand. Die NSDAP kam nicht durch einen Putsch oder ähnliches an die Macht. Sie wurde von einem großen Teil der deutschen Bevölkerung gewählt. Dadurch lernt man, dass man verhindern muss, dass demokratiefeindliche Parteien wie die NSDAP wieder gewählt werden. Man könnte nun einräumen, dass eine demokratiefeindliche Partei wie die NSDAP nicht mehr gewählt werden kann, da solche Parteien von der Verfassung verboten werden. Im Grundgesetz (GG Art. 21 Absatz 2) steht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.“´´&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Theorie können demokratiefeindliche Parteien also nicht mehr regieren, doch in der Realität ist es gar nicht so einfach, eine Partei wegen Verfassungswidrigkeit zu verbieten. Das zeigt z. B. das gescheiterte Verbotsverfahren gegen die NPD. Ein weiteres Problem ist, dass Rechtspopulistische Parteien wie die AFD in einigen Bundesländern wie Thüringen und Sachsen mehr als 20% der Wählerstimmen bekommen. Die NSDAP wurde am Anfang von weniger als 3% der Bevölkerung gewählt. Trotzdem denke ich nicht, dass sich die Ereignisse zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland wiederholen werden. Die Demokratie und die Menschenrechte sind durch die Verfassung der Bundesrepublik besser geschützt als damals durch die Weimarer Verfassung. Außerdem haben wir jetzt ein Nnegativbeispiel, das uns zeigt, was im schlimmsten Fall passieren kann. Deswegen ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und zu erkennen, was passieren kann, wenn zu viele Menschen Parteien wie die AFD wählen. Man kann sich nicht nur darauf verlassen, dass die Demokratie und die Menschenrechte durch die Verfassung geschützt werden. Schließlich war die Weimarer Verfassung zur Zeit des NS immer noch gültig und schützte auf dem Papier die Rechte der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literaturverzeichnis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die “Machtergreifung“ 1933, 18.05.2011,[https://www.welt.de/geschichte/article160307563/Die-Machtergreifung-1933.html Welt.de], gelesen: 22.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Machtergreifung Hitlers Zeittafel, [http://www.gymbase.de/index/themeng12/ge/nationalsozialismus_05.php#01.februar Gymbase.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Aufstieg der NSDAP, [https://www.mdr.de/zeitreise/nsdap-aufstieg-deutsches-reich100.html MDR.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Weltkrieg, Wirtschaftskrise, Wahlsieg, [https://www.faz.net/aktuell/finanzen/aufstieg-der-nazis-weltkrieg-wirtschaftskrise-wahlsieg-1191375.html FAZ.net], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Franz von Papen das Thema, [https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/geschichte/franz-von-papen-thema-100.html BR.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*MrWissen2go Geschichte, Hitlers Machtergreifung | musstewissen Geschichte, [https://www.youtube.com/watch?v=ErSO_z2SYtE&amp;amp;t=0s YouTube.com], geschaut: 23.03.2020 &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Macht%C3%BCbertragung_-_Machtergreifung%3F&amp;diff=20245</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Macht%C3%BCbertragung_-_Machtergreifung%3F&amp;diff=20245"/>
		<updated>2020-04-29T10:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Literaturverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv_Bild_102-02985A,_Berlin,_Fackelzug_zur_Machtergreifung_Hitlers.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Fackelzug zur Machtergreifung Hitlers&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, 30. Januar 1933, das Geschehen auf dem Bild wurde zu Ehren des neuen Reichskanzlers Adolf Hitler arrangiert, Bundesarchiv, Bild 102-02985A, Lizenz: [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de CC-BY-SA 3.0], via [https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_102-02985A,_Berlin,_Fackelzug_zur_Machtergreifung_Hitlers.jpg Wikimedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Machtergreifung/ Machtübertragung?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung oder Machtübergabe beschreibt die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Dies erfolgte nur durch den damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933. Der Terminus “Machtergreifung“ beschränkt sich nicht nur auf die Ernennung Hitlers, sondern umfasst einen längeren Prozess, der bis zur „Vollendung“ am 2. August 1934 anhielt, da an dem Datum der parteilose Reichspräsident Paul von Hindenburg starb und Hitler somit das Amt als Reichspräsidenten übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1 Wie begann der Aufstieg?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beginnen hier im Jahr 1923, da dieses Jahr den Stein zum Rollen brachte. Im Jahre 1923 versuchten Hitler und seine Parteigenossen vergeblich die Macht im Staat auf eine gewaltsame Art und Weise an sich zu reißen. Nach einem Putschversuch wurde die NSDAP verboten und Hitler zu fünf Jahren Haft verurteilt, da er Volksverrat beging. Nach der vorzeitigen Entlassung Hitlers 1924, gründete er 1925 die NSDAP neu, nun aber änderte er seine Strategie, denn ab sofort ging es ihm darum, die NSDAP auf einem legalen Weg an die Macht zu führen, z.B. durch Wahlen. Doch bei dem 4. Reichstag im Jahr 1928 stimmten nur 2,6 Prozent für die NSDAP. Die darauffolgende Weltwirtschaftskrise 1929 traf besonders die Vereinigten Staaten, aber auch Deutschland. Die Nationalsozialisten haben es geschafft, dieses Ereignis für sich zu nutzen, um die verunsicherten Bürger für ihre Zwecke zu missbrauchen. Sie machten die Sieger des Ersten Weltkriegs, an die Deutschland sehr hohe Reparationszahlungen zahlen musste, für die schnell steigende Arbeitslosigkeit verantwortlich. Die Bürger nahmen dies positiv auf und somit erzielten die Nationalsozialisten einen unvorstellbaren Erfolg im Herbst 1930. Bei der Reichstagswahl verzehnfachten sie ihre Mandate fast und wurden somit die zweitstärkste Partei nach der, zu dem Zeitpunkt noch starken, SPD. Weiterhin stieg die Arbeitslosigkeit rasant an, vor allem in den hoch industrialisierten Regionen. Angst und Verzweiflung unterwanderten die Bevölkerung und auch die Selbstmordquote stieg stark an. Dies führte dazu, dass die Bürger sich mehr zu den Rechtsradikalen Parteien wandten. In der Folge gewann Hitler immer mehr Zuspruch in der Bevölkerung und wurde somit auch immer mächtiger mit seiner Partei. Am 30. Januar 1933 kam es den Nationalsozialisten sehr opportun, dass Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde und sie somit den Weg in die Diktatur eingeschlagen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2 Wie schuf Hitler eine Diktatur nach der Ernennung zum Reichskanzler?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernennung Hitlers als Reichskanzler hatte eine unvorstellbare Auswirkung auf die nächsten Jahre. Zu Beginn kann man erwähnen, dass Hitler Deutschland, systematisch in kleinen Schritten, in die Diktatur leitete. Hitlers Ernennung erfolgte am 30. Januar 1933 und genau zwei Tage nach seiner Ernennung, am 01. Februar 1933, begann Hitler, eine Diktatur in Deutschland zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Artikel 25 der Weimarer Reichsverfassung, welcher wie folgt lautet: „Der Reichspräsident kann den Reichstag auflösen, jedoch nur einmal aus dem gleichen Anlass. Die Neuwahl findet spätestens am 60. Tage nach der Auflösung statt.“, hat Hitler die Auflösung des Reichstags erbracht, weshalb es zu Neuwahlen kam. Am 04. Februar 1933 lässt die Verordnung Hindenburgs „zum Schutze des deutschen Volkes“ die Freiheit der Presse und der Versammlung aufheben. Die Intention dahinter war, dass Hitler versucht hat, die gegnerischen Parteien SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) in dem Punkt Parteiwerbemittel enorm zu verwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein Ereignis, welches den Nationalsozialisten sehr opportun kam, nämlich der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand Reichstagsbrand] am 27. Februar 1933, welcher zur Folge hatte, dass Hitler, am 28. Februar 1933, die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ erließ. Diese Verordnung, auch „Brandverordnung“ genannt, „hat die klassischen Grundrechte der Verfassung, also Freiheit der Person, die Meinungs-, Presse-, Vereins-, und Versammlungsfreiheit, Post- und Telefongeheimnis sowie die Unverletzlichkeit von Eigentum und Wohnung außer Kraft gesetzt“ (siehe Quelle II). Zudem hat man die Todesstrafe eingeführt, welche für Hoch- und Landesverrat eingesetzt wurde. Durch die sogenannte Brandverordnung war die NSDAP auch in der Lage eine gegnerische Partei, in dem Fall die KPD, nicht nur für den Brand verantwortlich zu machen, sondern auch Maßnahmen gegen sie vorzunehmen. Die Maßnahmen waren, dass die Hälfte der KPD-Abgeordneten verhaftet wurden. Diese Verhaftungen wurden auch bei SPD-Anhängern vorgenommen. Trotz des Terrors, den die NSDAP auf die anderen Parteien ausgesetzt hat, erreichten sie dennoch nicht die absolute Mehrheit, bei der Neuwahl am 05. März 1933, denn sie erzielten nur 43,9 Prozent der Stimmen. Wichtig ist, dass die NSDAP vor allem die bisherigen Nichtwähler erreicht hat. Sie stimmten demnach einer Koalition mit der DNVP zu, die in der Wahl 8 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Der 23. März 1933 hatte eine fatale Bedeutung, denn an diesem Tag nutzte Hitler das “Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Staat“, auch „Ermächtigungsgesetz“ genannt, damit der Reichstag seine Kontroll- und alleinige Gesetzaufgabe abgibt und der Regierung eine grenzenlose Gesetzgebungsmöglichkeit verschafft wird. Um nun das Ermächtigungsgesetz anzunehmen, benötigte Hitler eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Auch die verhafteten Abgeordneten mussten anwesend sein. Aus diesem Grund hat Hitler eine Änderung in der Geschäftsordnung unternommen, um diese Anwesenheitspflicht zu entgehen. Demzufolge hieß es, dass alle Abwesenden, die nicht entschuldigt sind, als anwesend deklariert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. März stimmten nahezu alle dem [https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/ermaechtigungsgesetz.html Ermächtigungsgesetz] zu, nur die SPD stellte sich dagegen. Das hatte jedoch keine weiteren Auswirkungen, denn 444 von 647 Abgeordneten akzeptierten das Ermächtigungsgesetz und damit hat sich das Parlament selbst geschlagen. Die Reichsregierung war also nicht mehr an Verfassungsbestimmungen gebunden und wurde somit mit diktatorischen Vollmachten ausgerüstet, dank der Beseitigung der Gewaltenteilung. Das Ermächtigungsgesetz hatte anfangs eine Frist von vier Jahren, jedoch wurde die rapide geändert. Es wurde zunächst nur verlängert, dann aber auch im Jahre 1943 von jeder Befristung erlöst. Der nächste Schritt, den die Nationalsozialisten unternommen haben, fand statt am 07. April 1933 und nannte sich das “Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“. Dieses Gesetz hatte zur Folge, dass alle jüdischen, sozialdemokratischen, kommunistischen und betont christlichen Beamten aus dem Staatdienst entlassen werden. Die höheren Positionen wurden dann von NSDAP-Mitgliedern besetzt. Es bestand jedoch immer noch eine Opposition und zwar war die SPD, deshalb wurden im Sommer 1933, am 22. Juni, Maßnahmen gegen die SPD unternommen. Die SPD wurde als eine volks- und staatsfeindliche Organisation deklariert und dementsprechend auch verboten. Die Abgeordneten dieser Partei waren zu diesem Zeitpunkt schon geflüchtet oder in Konzentrationslagern untergebracht. Auch die bürgerliche Partei, die DDP, löste sich von allein Ende Juni bis Anfang Juli auf. Um keine neuen potenziellen Gegner zu bekommen, wurde am 14. Juli das „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ durchgesetzt und am 1. Dezember 1933 wurde die NSDAP die alleinige und alles beherrschende Staatspartei durch das „Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichstag transformierte in eine nur für die Reden des “Führers“ gemachte Bühne. Die nationalsozialistische Parteilinke, eine Gruppe, die um Ernst Röhm kreiste, wollte die SA (Sturmabteilung) und die Reichswehr zusammenführen.  Das resultierte in einem Machtkampf, da Hitler diese Meinung nicht unterstützte. Durch die angeblichen Putschversuche dieser Gruppe bekam Hitler einen Vorwand, um die Säuberung der eigenen Reihen einzuleiten, bei der unter anderem Röhm ermordet wurde. Als Vollendung der Diktatur gilt der Tod des damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, der am 2. August 1943 starb, da Hitler somit die absolute Macht erreichte. Ab dann war er Vorsitzender, die höchste Macht über das Gericht und Befehlshaber der Reichswehr. Auf diesem Wege, den Hitler mit kleinen Schritten ging, errichtete er eine Diktatur in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3 Welche Rolle spielte Franz von Papen beim Aufstieg der NSDAP?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz von Papen, geboren im Jahr 1879, gehörte einer alten katholisch-westfälischen Adelsfamilie an. Er begann seine Militärkarriere schon früh und zwar mit zwölf Jahren, er kam nämlich auf eine Kadettenschule und somit wurde er dann später Kavallerieoffizier. Da Papen ein Interessenvertreter des Westfälischen Bauvereins war, kam er 1921 in den preußischen Landtag, in den er reingewählt wurde, wo er der katholischen Zentrumspartei bis 1932 angehörte. Paul von Hindenburg, der damalige Reichspräsident, ernannte Franz von Papen am 1. Juni 1932, auf Empfehlung von Kurt von Schleicher, zum Reichskanzler. Hindenburg fing an den weltgewandten Adeligen von Papen zu mögen, da deren monarchistische Weltanschauung identisch war. Papens nicht gut ankommende Sozial- und Wirtschaftspolitik sorgte für Aufruhr in der Bevölkerung. Es folgten Streiks und die Lage spitzte sich langsam zu, als die ersten bei diesen Streiks starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Zu dem Zeitpunkt verlor Papen für seine Politik auch den Beistand von demjenigen, der ihn an Paul von Hindenburg empfohlen hat, nämlich Kurt von Schleicher, der damalige Reichswehrminister. Dies führte dazu, dass Papen am 17. November zurücktrat. Daraufhin folgte Kurt von Schleicher ihm im Amt des Reichskanzlers. Schleicher scheitert ebenfalls mit seinem Plan im Parlament und wandte sich daraufhin im Januar 1933 an Hindenburg um den Reichstag aufzulösen. Franz von Papen, welcher mit Rachsucht und Ehrgeiz erfüllt war, gab dem Reichspräsidenten Hindenburg jedoch einen anderen Vorschlag. Papen wollte eine Regierung mit Hindenburg als Spitze, er selbst als Vizekanzler und Adolf Hitler als Reichskanzler. Hier begann die entscheidende Rolle, die Papen bei dem Aufstieg der Nationalsozialisten spielte, indem er Hitler an Hindenburg empfiehlt, wie auch einst er von Kurt von Schleicher empfohlen wurde. Franz von Papen verfolgte die Ansicht, dass er Hitler mit Hilfe von Hindenburg kontrollieren könnte. Ein Zitat von Papen war: &amp;lt;blockquote&amp;gt;„In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigt seine fatale Fehleinschätzung über Hitler. So schaffte es Papen, den Reichspräsident Paul von Hindenburg zu überreden. Hindenburg akzeptierte also die bislang von ihm abgelehnte Kanzlerschaft Hitlers, da er eine Regierung der vereinten rechten Kräfte befürwortete und weil Hitler der “Führer“ der stärksten Partei im Reichstag war, erweckte es den Anschein demokratischen Verhaltens, wenn er Reichskanzler werden würde. So kam es zum unausweichlichen: Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Papen wurde somit derjenige, der Hitler diese Machtposition, ermöglicht hat.&lt;br /&gt;
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====4 Machtergreifung oder Machtübergabe?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 könnte man anfangs als eine gewaltsam geplante Machtergreifung ansehen, weil die Nationalsozialisten, also Hitler und seine Parteigenossen, im Jahr 1923 einen Putschversuch unternommen haben, um die Macht im Staat gewaltsam an sich zu reißen. Dieser scheiterte und Hitler wurde inhaftiert. Die NSDAP wurde nach dem Putsch verboten und Hitler wurde zu fünf Jahren Haft wegen Volksverrats verurteilt. Er wurde jedoch vorzeitig im Jahr 1924 aus der Haft entlassen und gründete die NSDAP neu, die dann anfing, eine andere Strategie zu verfolgen und zwar die NSDAP auf legalem Wege, also durch Wahlen, an die Macht zu bringen. Ab diesem Zeitpunkt kann man sagen, dass die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 unter keinen Umständen eine “Machtergreifung“ war, da es keine gewalttätige oder revolutionäre Aktion war. Es ist also eine Machtübergabe, die von Franz von Papen eingeleitet wurde, indem er Hindenburg empfahl Hitler zum Reichkanzler zu ernennen. Von da an waren die Schritte, die Hitler unternommen hat mit dem Gesetz vereinbar.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Machtergreifung/Machtübertragung – aktuelle Relevanz===&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Autor: FJ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Aufstieg der NSDAP waren prägend für die Geschichte des Deutschen Reichs und der ganzen Welt. Die Nationalsozialisten ermordeten viele Millionen Juden, aber auch Menschen mit Behinderungen oder homosexuelle Menschen. Außerdem forderte auch der Zweite Weltkrieg viele (ca. 60–65) Millionen Tote. Der Aufstieg der Nationalsozialisten ist besonders deswegen erschreckend, da er auf legalem Weg stattfand. Die NSDAP kam nicht durch einen Putsch oder ähnliches an die Macht. Sie wurde von einem großen Teil der deutschen Bevölkerung gewählt. Dadurch lernt man, dass man verhindern muss, dass demokratiefeindliche Parteien wie die NSDAP wieder gewählt werden. Man könnte nun einräumen, dass eine demokratiefeindliche Partei wie die NSDAP nicht mehr gewählt werden kann, da solche Parteien von der Verfassung verboten werden. Im Grundgesetz (GG Art. 21 Absatz 2) steht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.“´´&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Theorie können demokratiefeindliche Parteien also nicht mehr regieren, doch in der Realität ist es gar nicht so einfach, eine Partei wegen Verfassungswidrigkeit zu verbieten. Das zeigt z. B. das gescheiterte Verbotsverfahren gegen die NPD. Ein weiteres Problem ist, dass Rechtspopulistische Parteien wie die AFD in einigen Bundesländern wie Thüringen und Sachsen mehr als 20% der Wählerstimmen bekommen. Die NSDAP wurde am Anfang von weniger als 3% der Bevölkerung gewählt. Trotzdem denke ich nicht, dass sich die Ereignisse zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland wiederholen werden. Die Demokratie und die Menschenrechte sind durch die Verfassung der Bundesrepublik besser geschützt als damals durch die Weimarer Verfassung. Außerdem haben wir jetzt ein Nnegativbeispiel, das uns zeigt, was im schlimmsten Fall passieren kann. Deswegen ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und zu erkennen, was passieren kann, wenn zu viele Menschen Parteien wie die AFD wählen. Man kann sich nicht nur darauf verlassen, dass die Demokratie und die Menschenrechte durch die Verfassung geschützt werden. Schließlich war die Weimarer Verfassung zur Zeit des NS immer noch gültig und schützte auf dem Papier die Rechte der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literaturverzeichnis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die “Machtergreifung“ 1933, 18.05.2011,[https://www.welt.de/geschichte/article160307563/Die-Machtergreifung-    1933.html Welt.de], gelesen: 22.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
*Machtergreifung Hitlers Zeittafel, [http://www.gymbase.de/index/themeng12/ge/nationalsozialismus_05.php#01.februar Gymbase.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Aufstieg der NSDAP, [https://www.mdr.de/zeitreise/nsdap-aufstieg-deutsches-reich100.html MDR.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Weltkrieg, Wirtschaftskrise, Wahlsieg, [https://www.faz.net/aktuell/finanzen/aufstieg-der-nazis-weltkrieg-wirtschaftskrise-wahlsieg-1191375.html FAZ.net], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Franz von Papen das Thema, [https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/geschichte/franz-von-papen-thema-100.html BR.de], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*MrWissen2go Geschichte, Hitlers Machtergreifung | musstewissen Geschichte, [https://www.youtube.com/watch?v=ErSO_z2SYtE&amp;amp;t=0s YouTube.com], geschaut: 23.03.2020 &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
 &lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hoffmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Wendepunkte_des_20._Jahrhunderts/Macht%C3%BCbertragung_-_Machtergreifung%3F&amp;diff=20244</id>
		<title>Wendepunkte des 20. Jahrhunderts/Machtübertragung - Machtergreifung?</title>
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		<updated>2020-04-29T10:31:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hoffmann: /* Literaturverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv_Bild_102-02985A,_Berlin,_Fackelzug_zur_Machtergreifung_Hitlers.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Fackelzug zur Machtergreifung Hitlers&#039;&#039;&#039;, Unbekannter Fotograf, 30. Januar 1933, das Geschehen auf dem Bild wurde zu Ehren des neuen Reichskanzlers Adolf Hitler arrangiert, Bundesarchiv, Bild 102-02985A, Lizenz: [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de CC-BY-SA 3.0], via [https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_102-02985A,_Berlin,_Fackelzug_zur_Machtergreifung_Hitlers.jpg Wikimedia Commons]. &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Machtergreifung/ Machtübertragung?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung oder Machtübergabe beschreibt die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Dies erfolgte nur durch den damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg am 30. Januar 1933. Der Terminus “Machtergreifung“ beschränkt sich nicht nur auf die Ernennung Hitlers, sondern umfasst einen längeren Prozess, der bis zur „Vollendung“ am 2. August 1934 anhielt, da an dem Datum der parteilose Reichspräsident Paul von Hindenburg starb und Hitler somit das Amt als Reichspräsidenten übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1 Wie begann der Aufstieg?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beginnen hier im Jahr 1923, da dieses Jahr den Stein zum Rollen brachte. Im Jahre 1923 versuchten Hitler und seine Parteigenossen vergeblich die Macht im Staat auf eine gewaltsame Art und Weise an sich zu reißen. Nach einem Putschversuch wurde die NSDAP verboten und Hitler zu fünf Jahren Haft verurteilt, da er Volksverrat beging. Nach der vorzeitigen Entlassung Hitlers 1924, gründete er 1925 die NSDAP neu, nun aber änderte er seine Strategie, denn ab sofort ging es ihm darum, die NSDAP auf einem legalen Weg an die Macht zu führen, z.B. durch Wahlen. Doch bei dem 4. Reichstag im Jahr 1928 stimmten nur 2,6 Prozent für die NSDAP. Die darauffolgende Weltwirtschaftskrise 1929 traf besonders die Vereinigten Staaten, aber auch Deutschland. Die Nationalsozialisten haben es geschafft, dieses Ereignis für sich zu nutzen, um die verunsicherten Bürger für ihre Zwecke zu missbrauchen. Sie machten die Sieger des Ersten Weltkriegs, an die Deutschland sehr hohe Reparationszahlungen zahlen musste, für die schnell steigende Arbeitslosigkeit verantwortlich. Die Bürger nahmen dies positiv auf und somit erzielten die Nationalsozialisten einen unvorstellbaren Erfolg im Herbst 1930. Bei der Reichstagswahl verzehnfachten sie ihre Mandate fast und wurden somit die zweitstärkste Partei nach der, zu dem Zeitpunkt noch starken, SPD. Weiterhin stieg die Arbeitslosigkeit rasant an, vor allem in den hoch industrialisierten Regionen. Angst und Verzweiflung unterwanderten die Bevölkerung und auch die Selbstmordquote stieg stark an. Dies führte dazu, dass die Bürger sich mehr zu den Rechtsradikalen Parteien wandten. In der Folge gewann Hitler immer mehr Zuspruch in der Bevölkerung und wurde somit auch immer mächtiger mit seiner Partei. Am 30. Januar 1933 kam es den Nationalsozialisten sehr opportun, dass Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde und sie somit den Weg in die Diktatur eingeschlagen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2 Wie schuf Hitler eine Diktatur nach der Ernennung zum Reichskanzler?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernennung Hitlers als Reichskanzler hatte eine unvorstellbare Auswirkung auf die nächsten Jahre. Zu Beginn kann man erwähnen, dass Hitler Deutschland, systematisch in kleinen Schritten, in die Diktatur leitete. Hitlers Ernennung erfolgte am 30. Januar 1933 und genau zwei Tage nach seiner Ernennung, am 01. Februar 1933, begann Hitler, eine Diktatur in Deutschland zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Artikel 25 der Weimarer Reichsverfassung, welcher wie folgt lautet: „Der Reichspräsident kann den Reichstag auflösen, jedoch nur einmal aus dem gleichen Anlass. Die Neuwahl findet spätestens am 60. Tage nach der Auflösung statt.“, hat Hitler die Auflösung des Reichstags erbracht, weshalb es zu Neuwahlen kam. Am 04. Februar 1933 lässt die Verordnung Hindenburgs „zum Schutze des deutschen Volkes“ die Freiheit der Presse und der Versammlung aufheben. Die Intention dahinter war, dass Hitler versucht hat, die gegnerischen Parteien SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) in dem Punkt Parteiwerbemittel enorm zu verwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte ein Ereignis, welches den Nationalsozialisten sehr opportun kam, nämlich der [https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand Reichstagsbrand] am 27. Februar 1933, welcher zur Folge hatte, dass Hitler, am 28. Februar 1933, die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ erließ. Diese Verordnung, auch „Brandverordnung“ genannt, „hat die klassischen Grundrechte der Verfassung, also Freiheit der Person, die Meinungs-, Presse-, Vereins-, und Versammlungsfreiheit, Post- und Telefongeheimnis sowie die Unverletzlichkeit von Eigentum und Wohnung außer Kraft gesetzt“ (siehe Quelle II). Zudem hat man die Todesstrafe eingeführt, welche für Hoch- und Landesverrat eingesetzt wurde. Durch die sogenannte Brandverordnung war die NSDAP auch in der Lage eine gegnerische Partei, in dem Fall die KPD, nicht nur für den Brand verantwortlich zu machen, sondern auch Maßnahmen gegen sie vorzunehmen. Die Maßnahmen waren, dass die Hälfte der KPD-Abgeordneten verhaftet wurden. Diese Verhaftungen wurden auch bei SPD-Anhängern vorgenommen. Trotz des Terrors, den die NSDAP auf die anderen Parteien ausgesetzt hat, erreichten sie dennoch nicht die absolute Mehrheit, bei der Neuwahl am 05. März 1933, denn sie erzielten nur 43,9 Prozent der Stimmen. Wichtig ist, dass die NSDAP vor allem die bisherigen Nichtwähler erreicht hat. Sie stimmten demnach einer Koalition mit der DNVP zu, die in der Wahl 8 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Der 23. März 1933 hatte eine fatale Bedeutung, denn an diesem Tag nutzte Hitler das “Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Staat“, auch „Ermächtigungsgesetz“ genannt, damit der Reichstag seine Kontroll- und alleinige Gesetzaufgabe abgibt und der Regierung eine grenzenlose Gesetzgebungsmöglichkeit verschafft wird. Um nun das Ermächtigungsgesetz anzunehmen, benötigte Hitler eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Auch die verhafteten Abgeordneten mussten anwesend sein. Aus diesem Grund hat Hitler eine Änderung in der Geschäftsordnung unternommen, um diese Anwesenheitspflicht zu entgehen. Demzufolge hieß es, dass alle Abwesenden, die nicht entschuldigt sind, als anwesend deklariert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. März stimmten nahezu alle dem [https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/ermaechtigungsgesetz.html Ermächtigungsgesetz] zu, nur die SPD stellte sich dagegen. Das hatte jedoch keine weiteren Auswirkungen, denn 444 von 647 Abgeordneten akzeptierten das Ermächtigungsgesetz und damit hat sich das Parlament selbst geschlagen. Die Reichsregierung war also nicht mehr an Verfassungsbestimmungen gebunden und wurde somit mit diktatorischen Vollmachten ausgerüstet, dank der Beseitigung der Gewaltenteilung. Das Ermächtigungsgesetz hatte anfangs eine Frist von vier Jahren, jedoch wurde die rapide geändert. Es wurde zunächst nur verlängert, dann aber auch im Jahre 1943 von jeder Befristung erlöst. Der nächste Schritt, den die Nationalsozialisten unternommen haben, fand statt am 07. April 1933 und nannte sich das “Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“. Dieses Gesetz hatte zur Folge, dass alle jüdischen, sozialdemokratischen, kommunistischen und betont christlichen Beamten aus dem Staatdienst entlassen werden. Die höheren Positionen wurden dann von NSDAP-Mitgliedern besetzt. Es bestand jedoch immer noch eine Opposition und zwar war die SPD, deshalb wurden im Sommer 1933, am 22. Juni, Maßnahmen gegen die SPD unternommen. Die SPD wurde als eine volks- und staatsfeindliche Organisation deklariert und dementsprechend auch verboten. Die Abgeordneten dieser Partei waren zu diesem Zeitpunkt schon geflüchtet oder in Konzentrationslagern untergebracht. Auch die bürgerliche Partei, die DDP, löste sich von allein Ende Juni bis Anfang Juli auf. Um keine neuen potenziellen Gegner zu bekommen, wurde am 14. Juli das „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ durchgesetzt und am 1. Dezember 1933 wurde die NSDAP die alleinige und alles beherrschende Staatspartei durch das „Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichstag transformierte in eine nur für die Reden des “Führers“ gemachte Bühne. Die nationalsozialistische Parteilinke, eine Gruppe, die um Ernst Röhm kreiste, wollte die SA (Sturmabteilung) und die Reichswehr zusammenführen.  Das resultierte in einem Machtkampf, da Hitler diese Meinung nicht unterstützte. Durch die angeblichen Putschversuche dieser Gruppe bekam Hitler einen Vorwand, um die Säuberung der eigenen Reihen einzuleiten, bei der unter anderem Röhm ermordet wurde. Als Vollendung der Diktatur gilt der Tod des damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, der am 2. August 1943 starb, da Hitler somit die absolute Macht erreichte. Ab dann war er Vorsitzender, die höchste Macht über das Gericht und Befehlshaber der Reichswehr. Auf diesem Wege, den Hitler mit kleinen Schritten ging, errichtete er eine Diktatur in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====3 Welche Rolle spielte Franz von Papen beim Aufstieg der NSDAP?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz von Papen, geboren im Jahr 1879, gehörte einer alten katholisch-westfälischen Adelsfamilie an. Er begann seine Militärkarriere schon früh und zwar mit zwölf Jahren, er kam nämlich auf eine Kadettenschule und somit wurde er dann später Kavallerieoffizier. Da Papen ein Interessenvertreter des Westfälischen Bauvereins war, kam er 1921 in den preußischen Landtag, in den er reingewählt wurde, wo er der katholischen Zentrumspartei bis 1932 angehörte. Paul von Hindenburg, der damalige Reichspräsident, ernannte Franz von Papen am 1. Juni 1932, auf Empfehlung von Kurt von Schleicher, zum Reichskanzler. Hindenburg fing an den weltgewandten Adeligen von Papen zu mögen, da deren monarchistische Weltanschauung identisch war. Papens nicht gut ankommende Sozial- und Wirtschaftspolitik sorgte für Aufruhr in der Bevölkerung. Es folgten Streiks und die Lage spitzte sich langsam zu, als die ersten bei diesen Streiks starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Zeitpunkt verlor Papen für seine Politik auch den Beistand von demjenigen, der ihn an Paul von Hindenburg empfohlen hat, nämlich Kurt von Schleicher, der damalige Reichswehrminister. Dies führte dazu, dass Papen am 17. November zurücktrat. Daraufhin folgte Kurt von Schleicher ihm im Amt des Reichskanzlers. Schleicher scheitert ebenfalls mit seinem Plan im Parlament und wandte sich daraufhin im Januar 1933 an Hindenburg um den Reichstag aufzulösen. Franz von Papen, welcher mit Rachsucht und Ehrgeiz erfüllt war, gab dem Reichspräsidenten Hindenburg jedoch einen anderen Vorschlag. Papen wollte eine Regierung mit Hindenburg als Spitze, er selbst als Vizekanzler und Adolf Hitler als Reichskanzler. Hier begann die entscheidende Rolle, die Papen bei dem Aufstieg der Nationalsozialisten spielte, indem er Hitler an Hindenburg empfiehlt, wie auch einst er von Kurt von Schleicher empfohlen wurde. Franz von Papen verfolgte die Ansicht, dass er Hitler mit Hilfe von Hindenburg kontrollieren könnte. Ein Zitat von Papen war: &amp;lt;blockquote&amp;gt;„In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigt seine fatale Fehleinschätzung über Hitler. So schaffte es Papen, den Reichspräsident Paul von Hindenburg zu überreden. Hindenburg akzeptierte also die bislang von ihm abgelehnte Kanzlerschaft Hitlers, da er eine Regierung der vereinten rechten Kräfte befürwortete und weil Hitler der “Führer“ der stärksten Partei im Reichstag war, erweckte es den Anschein demokratischen Verhaltens, wenn er Reichskanzler werden würde. So kam es zum unausweichlichen: Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Papen wurde somit derjenige, der Hitler diese Machtposition, ermöglicht hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====4 Machtergreifung oder Machtübergabe?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 könnte man anfangs als eine gewaltsam geplante Machtergreifung ansehen, weil die Nationalsozialisten, also Hitler und seine Parteigenossen, im Jahr 1923 einen Putschversuch unternommen haben, um die Macht im Staat gewaltsam an sich zu reißen. Dieser scheiterte und Hitler wurde inhaftiert. Die NSDAP wurde nach dem Putsch verboten und Hitler wurde zu fünf Jahren Haft wegen Volksverrats verurteilt. Er wurde jedoch vorzeitig im Jahr 1924 aus der Haft entlassen und gründete die NSDAP neu, die dann anfing, eine andere Strategie zu verfolgen und zwar die NSDAP auf legalem Wege, also durch Wahlen, an die Macht zu bringen. Ab diesem Zeitpunkt kann man sagen, dass die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 unter keinen Umständen eine “Machtergreifung“ war, da es keine gewalttätige oder revolutionäre Aktion war. Es ist also eine Machtübergabe, die von Franz von Papen eingeleitet wurde, indem er Hindenburg empfahl Hitler zum Reichkanzler zu ernennen. Von da an waren die Schritte, die Hitler unternommen hat mit dem Gesetz vereinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Machtergreifung/Machtübertragung – aktuelle Relevanz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor: FJ&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Aufstieg der NSDAP waren prägend für die Geschichte des Deutschen Reichs und der ganzen Welt. Die Nationalsozialisten ermordeten viele Millionen Juden, aber auch Menschen mit Behinderungen oder homosexuelle Menschen. Außerdem forderte auch der Zweite Weltkrieg viele (ca. 60–65) Millionen Tote. Der Aufstieg der Nationalsozialisten ist besonders deswegen erschreckend, da er auf legalem Weg stattfand. Die NSDAP kam nicht durch einen Putsch oder ähnliches an die Macht. Sie wurde von einem großen Teil der deutschen Bevölkerung gewählt. Dadurch lernt man, dass man verhindern muss, dass demokratiefeindliche Parteien wie die NSDAP wieder gewählt werden. Man könnte nun einräumen, dass eine demokratiefeindliche Partei wie die NSDAP nicht mehr gewählt werden kann, da solche Parteien von der Verfassung verboten werden. Im Grundgesetz (GG Art. 21 Absatz 2) steht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.“´´&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Theorie können demokratiefeindliche Parteien also nicht mehr regieren, doch in der Realität ist es gar nicht so einfach, eine Partei wegen Verfassungswidrigkeit zu verbieten. Das zeigt z. B. das gescheiterte Verbotsverfahren gegen die NPD. Ein weiteres Problem ist, dass Rechtspopulistische Parteien wie die AFD in einigen Bundesländern wie Thüringen und Sachsen mehr als 20% der Wählerstimmen bekommen. Die NSDAP wurde am Anfang von weniger als 3% der Bevölkerung gewählt. Trotzdem denke ich nicht, dass sich die Ereignisse zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland wiederholen werden. Die Demokratie und die Menschenrechte sind durch die Verfassung der Bundesrepublik besser geschützt als damals durch die Weimarer Verfassung. Außerdem haben wir jetzt ein Nnegativbeispiel, das uns zeigt, was im schlimmsten Fall passieren kann. Deswegen ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und zu erkennen, was passieren kann, wenn zu viele Menschen Parteien wie die AFD wählen. Man kann sich nicht nur darauf verlassen, dass die Demokratie und die Menschenrechte durch die Verfassung geschützt werden. Schließlich war die Weimarer Verfassung zur Zeit des NS immer noch gültig und schützte auf dem Papier die Rechte der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literaturverzeichnis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die “Machtergreifung“ 1933, 18.05.2011,[https://www.welt.de/geschichte/article160307563/Die-Machtergreifung-    1933.html], gelesen: 22.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Machtergreifung Hitlers Zeittafel, [http://www.gymbase.de/index/themeng12/ge/nationalsozialismus_05.php#01.februar], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Aufstieg der NSDAP, [https://www.mdr.de/zeitreise/nsdap-aufstieg-deutsches-reich100.html], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Weltkrieg, Wirtschaftskrise, Wahlsieg, [https://www.faz.net/aktuell/finanzen/aufstieg-der-nazis-weltkrieg-wirtschaftskrise-wahlsieg-1191375.html], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Franz von Papen das Thema, [https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/geschichte/franz-von-papen-thema-100.html], gelesen: 23.03.2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*MrWissen2go Geschichte, Hitlers Machtergreifung | musstewissen Geschichte, [https://www.youtube.com/watch?v=ErSO_z2SYtE&amp;amp;t=0s], geschaut: 23.03.2020 &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Hoffmann</name></author>
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