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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-10-23T02:27:20Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=59252</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2022-01-13T07:06:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Autorenintion Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lyrik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über den Gipeln ist Ruh‘ , W. v. Goethe (1780)==&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stichpunkte===&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Eindruck===&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsanalyse===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Georg Trakl: Sommersonate==&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Interpretation von „Sommersonate“ im Bezug auf die Wirkung der Natur===&lt;br /&gt;
Die Natur wird in dem Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trackl (1909-1912) negativ und unangenehm dargestellt. Die Früchte duften faulig, anstatt fruchtig und lecker (V.1) und somit wird schon am Beginn eine negative Assoziation mit der Natur eingeleitet. Es wird zudem keine grüne Landschaft beschrieben, sondern es soll eine braune Waldeslichte zu sehen sein (V. 4), die im Widerspruch mit sanftigen Gras und weiten Wiesen steht. Unkrautbrände sind ebenfalls sichtbar (V.6), welche nicht das Bild von einer schönen, harmonsichen Natur vermitteln. Das Tierreich soll nicht in fröhlichem Einklang sein. So wird angegeben, dass Schmetterlinge sich jagen (V. 9). Das lyrische Ich phantasiert außerdem ein Gerippe, dass unter dunklen Kiefern geigt (V. 16). Die Wirkung des Verses ist, dass der Leser sich keine liebliche Melodie vorstellt, sondern eher eine schiefe, grässliche, welche von dem Skellet/ Gerippe praktiziert wird. Im Gedicht „Mondnacht“ spielt der Himmel eine große Rolle und vervollständigt das Bild der harmonischen, schönen Natur. In „Sommersonate“ jedoch, werden die Wolken sexualisiert und mit „starren Brüsten“ (V. 13) verglichen. Somit wird auch der Himmel als kein höhere, friedlicher Ort assoziiert, sondern eher als unangenehm und unlebendig/ tot (wegen dem Wort „starr“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deine Inhaltsanalyse ist dir sehr gut gelungen. Du konntest deine Inhaltsanalyse gut am Gedicht belegen und hast die Wirkung immer benannt .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(EdANSG)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sehr gut!  Flo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation „Einsamkeit“, Andreas Gryphius==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1663 thematisiert den Krieg und seine Ausmaße auf das lyrische Ich. Dieses verarbeitet in dem Gedicht die schlimmen Erlebnisse und die Einsamkeit, die es bei den Gedanken an den Krieg und die Szenerie empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts erzählt das lyrische Ich von der Einsamkeit in öden Wüsten mit wildem Kraut und einem bemoosten See (V.1f.). Es schaut von einem Felsen in ein Tal und es ist so still, dass nicht mal die Vögel und Eulen zu hören sind (V.3f.). Diese Wüste im Tal soll den Schauplatz des Krieges darstellen, nachdem eine Schlacht vorbei ist. Es ist still, einsam und ungemütlich. Der Schauplatz ist unbewachsen und düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich befindet sich weit von dem Palast entfernt, das zu seinem Land gehört (V.5f.). Wahrscheinlich ist der Oberbefehlshaber, welcher den Krieg angeordnet hat, Teil des Palastes. Der Mensch vergeht in Eitelkeit, in der Ansicht des lyrischen Ichs (V.6). Das soll ausdrücken, dass Menschen Krieg führen, weil sie eitel sind und sich für unbesiegbar und wichtig halten. Das lyrische Ich empfindet dies eher als negativ, das es mit der Aussage ausdrückt, dass unsere Hoffnungen auf keinem festen Grund stehenen (V.7), so auch der Sieg des Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschreibt es den Schlachtplatz erneut und erwähnt einen Totenkopf, der eine Metapher für die gefallenen Soldaten darstellen soll, abgezehrte Beine, ebenfalls von Opfer des Krieges und die unzähligen Gedanken, die diese Anblicke bei ihm auslösen (V. 10ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss sagt das lyrische Ich, dass alles ohne einen Geist, den Gott selbst hält, wanken muss. Es macht eine Anspielung darauf, dass der Krieg geistlos ist und fern von Religion und Gott. Der Krieg wird somit als schlecht dargestellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Analyse und Interpretation „Schöne Landschaft“, Ulla Hahn==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Schöne Landschaft“ von Ulla Hahn aus dem Jahr 1985 thematisiert die ewige Heiligkeit des Himmels im Kontrast zu der Vergänglichkeit und Verdorbenheit der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel tut sich auf und gewährt einen Einblick in sein Innerstes, sein Geheimnis. Die Erde ist sein Spiegelbild, das sich jedoch mit der Zeit verändert hat und nicht mehr das Ebenbild des Himmels darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit acht Versen. Es hat jedoch weder Reimschema noch Metrum. Dies hat zur Wirkung, dass sich der kurze Text wie ein Spruch lesen lässt und fast einprägsam ist. Das Gedicht besteht nur aus einem Satz, was den Eindruck stützt. Die Versanfänge von Vers eins und Vers fünf sind groß geschrieben, der Rest klein. Es sind zwei Anfänge von gegensätzlichen Beschreibungen des Himmels und der Erde im Kontrast. Im ersten Part wird die Beziehung positiv und vertraulich beschrieben (V.1-4), im zweiten Part eher negativ (V.5-8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang öffnet sich der Himmel (V. 1f.) und zeigt der Erde sein Geheimnis (V.3). Dies ist eine vertrauensvolle Geste des Himmels gegenüber der Erde, welche beide im Gedicht personifiziert werden. Die Erde wird außerdem als Spiegel des Himmels beschrieben (V.4), also stellt diese das Spiegelbild von ihm dar. Plötzlich wird diese schöne und fast intime Szene von einer unschönen, gegensätzlichen Beschreibung abgelöst. Das lyrische Ich äußerst sich, dass der Himmel uns zeigt, was wir von der Erde noch übrig ließen (V.5f.). Es bindet hier die Leser mit ein und baut ein negativ belastetes Gemeinschaftsgefühl auf. Der Himmel wird jetzt als Spiegel der Erde, jedoch nicht als Spiegelbild beschrieben. Die Erde ist somit ungleich des Himmels. Zum Schluss wird ausgesprochen, dass die Erde einmal das Ebenbild des Himmels war. Es bestätigt die Vermutung, dass sie es also nicht mehr ist. Die Menschen haben die Erde somit zerstört und ihr ihre Schönheit und Heiligkeit genommen. Sie wirkt eher verdorben durch den Menschen. Das stellt das offenbarte Geheimnis des Himmels gegenüber der Erde dar, welches ihr anvertraut wurde. Über die Personifikation von Himmel und Erde hinaus gibt es eine Wiederholung der Satzanfänge (Anapher) (V.3,5). Jedoch wird zuerst das Zeigen eines Geheimnisses als intime Geste und später das Zeigen der kalten Wahrheit der Erde als erbarmungslose Geste dargestellt. Diese Gegenüberstellung bildet wieder einen Kontrast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Punkt des Gedichts ist die Entfremdung von Himmel und Erde. Aus der intimen Beziehung wird eine dunkle Offenbarung über den Wandel der Erde, die nicht mehr die Schönheit des Himmels besitzt. Die Hässlichkeit und Verdorbenheit ist menschengemacht und lässt den Leser über seine eigene Teilhabe und Wirkung in diesem Gedicht nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Drama „Die Physiker“; Dürrenmatt=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autorintention==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*nukleare Bedrohung durch die Entwicklung der Atombombe&lt;br /&gt;
*Menschen gehen zu „blauäugig“ durchs Leben, sind zu leichtsinnig&lt;br /&gt;
*Gefahr der Entwicklung der modernen Physik&lt;br /&gt;
*wenn man glaubt, man hat alles bestmöglich überdacht, kann es immer noch schlimmer kommen&lt;br /&gt;
*vor Missbrauch von neuen Technologien durch Großmächte oder Führungspositionen warnen&lt;br /&gt;
*Chaos, das den Menschen die Augen öffnen soll&lt;br /&gt;
*Leser zum Nachdenken über das Leben und die Gefahr vom Wegschauen anregen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dürrenmatts Intention mit seinem Drama „Die Physiker“ ist, den Menschen die Gefahren von Wissenschaften zu verdeutlichen und die Machtgier der Menschen darzustellen. Er möchte die Menschen dazu veranlassen über das Leben und mögliche Bedrohungen nachzudenken und nicht wegzuschauen, sondern sich bewusst zu sein, dass sie in der Verantwortung für die gesamte Welt handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen: [https://www.grin.com/document/109839 www.grin.com]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=59103</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2022-01-11T07:47:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lyrik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über den Gipeln ist Ruh‘ , W. v. Goethe (1780)==&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stichpunkte===&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Eindruck===&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsanalyse===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Georg Trakl: Sommersonate==&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Interpretation von „Sommersonate“ im Bezug auf die Wirkung der Natur===&lt;br /&gt;
Die Natur wird in dem Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trackl (1909-1912) negativ und unangenehm dargestellt. Die Früchte duften faulig, anstatt fruchtig und lecker (V.1) und somit wird schon am Beginn eine negative Assoziation mit der Natur eingeleitet. Es wird zudem keine grüne Landschaft beschrieben, sondern es soll eine braune Waldeslichte zu sehen sein (V. 4), die im Widerspruch mit sanftigen Gras und weiten Wiesen steht. Unkrautbrände sind ebenfalls sichtbar (V.6), welche nicht das Bild von einer schönen, harmonsichen Natur vermitteln. Das Tierreich soll nicht in fröhlichem Einklang sein. So wird angegeben, dass Schmetterlinge sich jagen (V. 9). Das lyrische Ich phantasiert außerdem ein Gerippe, dass unter dunklen Kiefern geigt (V. 16). Die Wirkung des Verses ist, dass der Leser sich keine liebliche Melodie vorstellt, sondern eher eine schiefe, grässliche, welche von dem Skellet/ Gerippe praktiziert wird. Im Gedicht „Mondnacht“ spielt der Himmel eine große Rolle und vervollständigt das Bild der harmonischen, schönen Natur. In „Sommersonate“ jedoch, werden die Wolken sexualisiert und mit „starren Brüsten“ (V. 13) verglichen. Somit wird auch der Himmel als kein höhere, friedlicher Ort assoziiert, sondern eher als unangenehm und unlebendig/ tot (wegen dem Wort „starr“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deine Inhaltsanalyse ist dir sehr gut gelungen. Du konntest deine Inhaltsanalyse gut am Gedicht belegen und hast die Wirkung immer benannt .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(EdANSG)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sehr gut!  Flo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation „Einsamkeit“, Andreas Gryphius==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1663 thematisiert den Krieg und seine Ausmaße auf das lyrische Ich. Dieses verarbeitet in dem Gedicht die schlimmen Erlebnisse und die Einsamkeit, die es bei den Gedanken an den Krieg und die Szenerie empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts erzählt das lyrische Ich von der Einsamkeit in öden Wüsten mit wildem Kraut und einem bemoosten See (V.1f.). Es schaut von einem Felsen in ein Tal und es ist so still, dass nicht mal die Vögel und Eulen zu hören sind (V.3f.). Diese Wüste im Tal soll den Schauplatz des Krieges darstellen, nachdem eine Schlacht vorbei ist. Es ist still, einsam und ungemütlich. Der Schauplatz ist unbewachsen und düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich befindet sich weit von dem Palast entfernt, das zu seinem Land gehört (V.5f.). Wahrscheinlich ist der Oberbefehlshaber, welcher den Krieg angeordnet hat, Teil des Palastes. Der Mensch vergeht in Eitelkeit, in der Ansicht des lyrischen Ichs (V.6). Das soll ausdrücken, dass Menschen Krieg führen, weil sie eitel sind und sich für unbesiegbar und wichtig halten. Das lyrische Ich empfindet dies eher als negativ, das es mit der Aussage ausdrückt, dass unsere Hoffnungen auf keinem festen Grund stehenen (V.7), so auch der Sieg des Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschreibt es den Schlachtplatz erneut und erwähnt einen Totenkopf, der eine Metapher für die gefallenen Soldaten darstellen soll, abgezehrte Beine, ebenfalls von Opfer des Krieges und die unzähligen Gedanken, die diese Anblicke bei ihm auslösen (V. 10ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss sagt das lyrische Ich, dass alles ohne einen Geist, den Gott selbst hält, wanken muss. Es macht eine Anspielung darauf, dass der Krieg geistlos ist und fern von Religion und Gott. Der Krieg wird somit als schlecht dargestellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Analyse und Interpretation „Schöne Landschaft“, Ulla Hahn==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Schöne Landschaft“ von Ulla Hahn aus dem Jahr 1985 thematisiert die ewige Heiligkeit des Himmels im Kontrast zu der Vergänglichkeit und Verdorbenheit der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel tut sich auf und gewährt einen Einblick in sein Innerstes, sein Geheimnis. Die Erde ist sein Spiegelbild, das sich jedoch mit der Zeit verändert hat und nicht mehr das Ebenbild des Himmels darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit acht Versen. Es hat jedoch weder Reimschema noch Metrum. Dies hat zur Wirkung, dass sich der kurze Text wie ein Spruch lesen lässt und fast einprägsam ist. Das Gedicht besteht nur aus einem Satz, was den Eindruck stützt. Die Versanfänge von Vers eins und Vers fünf sind groß geschrieben, der Rest klein. Es sind zwei Anfänge von gegensätzlichen Beschreibungen des Himmels und der Erde im Kontrast. Im ersten Part wird die Beziehung positiv und vertraulich beschrieben (V.1-4), im zweiten Part eher negativ (V.5-8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang öffnet sich der Himmel (V. 1f.) und zeigt der Erde sein Geheimnis (V.3). Dies ist eine vertrauensvolle Geste des Himmels gegenüber der Erde, welche beide im Gedicht personifiziert werden. Die Erde wird außerdem als Spiegel des Himmels beschrieben (V.4), also stellt diese das Spiegelbild von ihm dar. Plötzlich wird diese schöne und fast intime Szene von einer unschönen, gegensätzlichen Beschreibung abgelöst. Das lyrische Ich äußerst sich, dass der Himmel uns zeigt, was wir von der Erde noch übrig ließen (V.5f.). Es bindet hier die Leser mit ein und baut ein negativ belastetes Gemeinschaftsgefühl auf. Der Himmel wird jetzt als Spiegel der Erde, jedoch nicht als Spiegelbild beschrieben. Die Erde ist somit ungleich des Himmels. Zum Schluss wird ausgesprochen, dass die Erde einmal das Ebenbild des Himmels war. Es bestätigt die Vermutung, dass sie es also nicht mehr ist. Die Menschen haben die Erde somit zerstört und ihr ihre Schönheit und Heiligkeit genommen. Sie wirkt eher verdorben durch den Menschen. Das stellt das offenbarte Geheimnis des Himmels gegenüber der Erde dar, welches ihr anvertraut wurde. Über die Personifikation von Himmel und Erde hinaus gibt es eine Wiederholung der Satzanfänge (Anapher) (V.3,5). Jedoch wird zuerst das Zeigen eines Geheimnisses als intime Geste und später das Zeigen der kalten Wahrheit der Erde als erbarmungslose Geste dargestellt. Diese Gegenüberstellung bildet wieder einen Kontrast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Punkt des Gedichts ist die Entfremdung von Himmel und Erde. Aus der intimen Beziehung wird eine dunkle Offenbarung über den Wandel der Erde, die nicht mehr die Schönheit des Himmels besitzt. Die Hässlichkeit und Verdorbenheit ist menschengemacht und lässt den Leser über seine eigene Teilhabe und Wirkung in diesem Gedicht nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Drama „Die Physiker“; Dürrenmatt=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autorintention==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*nukleare Bedrohung durch die Entwicklung der Atombombe&lt;br /&gt;
*Menschen gehen zu „blauäugig“ durchs Leben, sind zu leichtsinnig&lt;br /&gt;
*Gefahr der Entwicklung der modernen Physik&lt;br /&gt;
*wenn man glaubt, man hat alles bestmöglich überdacht, kann es immer noch schlimmer kommen&lt;br /&gt;
*vor Missbrauch von neuen Technologien durch Großmächte oder Führungspositionen warnen&lt;br /&gt;
*Chaos, das den Menschen die Augen öffnen soll&lt;br /&gt;
*Leser zum Nachdenken über das Leben und die Gefahr vom Wegschauen anregen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen: [https://www.grin.com/document/109839 www.grin.com]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=58129</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-12-22T15:10:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Autorenintention Dürrenmatt „Die Physiker“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lyrik =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über den Gipeln ist Ruh‘ , W. v. Goethe (1780)==&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stichpunkte===&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Eindruck===&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsanalyse===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Georg Trakl: Sommersonate==&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Interpretation von „Sommersonate“ im Bezug auf die Wirkung der Natur===&lt;br /&gt;
Die Natur wird in dem Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trackl (1909-1912) negativ und unangenehm dargestellt. Die Früchte duften faulig, anstatt fruchtig und lecker (V.1) und somit wird schon am Beginn eine negative Assoziation mit der Natur eingeleitet. Es wird zudem keine grüne Landschaft beschrieben, sondern es soll eine braune Waldeslichte zu sehen sein (V. 4), die im Widerspruch mit sanftigen Gras und weiten Wiesen steht. Unkrautbrände sind ebenfalls sichtbar (V.6), welche nicht das Bild von einer schönen, harmonsichen Natur vermitteln. Das Tierreich soll nicht in fröhlichem Einklang sein. So wird angegeben, dass Schmetterlinge sich jagen (V. 9). Das lyrische Ich phantasiert außerdem ein Gerippe, dass unter dunklen Kiefern geigt (V. 16). Die Wirkung des Verses ist, dass der Leser sich keine liebliche Melodie vorstellt, sondern eher eine schiefe, grässliche, welche von dem Skellet/ Gerippe praktiziert wird. Im Gedicht „Mondnacht“ spielt der Himmel eine große Rolle und vervollständigt das Bild der harmonischen, schönen Natur. In „Sommersonate“ jedoch, werden die Wolken sexualisiert und mit „starren Brüsten“ (V. 13) verglichen. Somit wird auch der Himmel als kein höhere, friedlicher Ort assoziiert, sondern eher als unangenehm und unlebendig/ tot (wegen dem Wort „starr“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deine Inhaltsanalyse ist dir sehr gut gelungen. Du konntest deine Inhaltsanalyse gut am Gedicht belegen und hast die Wirkung immer benannt .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(EdANSG)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sehr gut!  Flo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation „Einsamkeit“, Andreas Gryphius==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1663 thematisiert den Krieg und seine Ausmaße auf das lyrische Ich. Dieses verarbeitet in dem Gedicht die schlimmen Erlebnisse und die Einsamkeit, die es bei den Gedanken an den Krieg und die Szenerie empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts erzählt das lyrische Ich von der Einsamkeit in öden Wüsten mit wildem Kraut und einem bemoosten See (V.1f.). Es schaut von einem Felsen in ein Tal und es ist so still, dass nicht mal die Vögel und Eulen zu hören sind (V.3f.). Diese Wüste im Tal soll den Schauplatz des Krieges darstellen, nachdem eine Schlacht vorbei ist. Es ist still, einsam und ungemütlich. Der Schauplatz ist unbewachsen und düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich befindet sich weit von dem Palast entfernt, das zu seinem Land gehört (V.5f.). Wahrscheinlich ist der Oberbefehlshaber, welcher den Krieg angeordnet hat, Teil des Palastes. Der Mensch vergeht in Eitelkeit, in der Ansicht des lyrischen Ichs (V.6). Das soll ausdrücken, dass Menschen Krieg führen, weil sie eitel sind und sich für unbesiegbar und wichtig halten. Das lyrische Ich empfindet dies eher als negativ, das es mit der Aussage ausdrückt, dass unsere Hoffnungen auf keinem festen Grund stehenen (V.7), so auch der Sieg des Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschreibt es den Schlachtplatz erneut und erwähnt einen Totenkopf, der eine Metapher für die gefallenen Soldaten darstellen soll, abgezehrte Beine, ebenfalls von Opfer des Krieges und die unzähligen Gedanken, die diese Anblicke bei ihm auslösen (V. 10ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss sagt das lyrische Ich, dass alles ohne einen Geist, den Gott selbst hält, wanken muss. Es macht eine Anspielung darauf, dass der Krieg geistlos ist und fern von Religion und Gott. Der Krieg wird somit als schlecht dargestellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Analyse und Interpretation „Schöne Landschaft“, Ulla Hahn==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Schöne Landschaft“ von Ulla Hahn aus dem Jahr 1985 thematisiert die ewige Heiligkeit des Himmels im Kontrast zu der Vergänglichkeit und Verdorbenheit der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel tut sich auf und gewährt einen Einblick in sein Innerstes, sein Geheimnis. Die Erde ist sein Spiegelbild, das sich jedoch mit der Zeit verändert hat und nicht mehr das Ebenbild des Himmels darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit acht Versen. Es hat jedoch weder Reimschema noch Metrum. Dies hat zur Wirkung, dass sich der kurze Text wie ein Spruch lesen lässt und fast einprägsam ist. Das Gedicht besteht nur aus einem Satz, was den Eindruck stützt. Die Versanfänge von Vers eins und Vers fünf sind groß geschrieben, der Rest klein. Es sind zwei Anfänge von gegensätzlichen Beschreibungen des Himmels und der Erde im Kontrast. Im ersten Part wird die Beziehung positiv und vertraulich beschrieben (V.1-4), im zweiten Part eher negativ (V.5-8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang öffnet sich der Himmel (V. 1f.) und zeigt der Erde sein Geheimnis (V.3). Dies ist eine vertrauensvolle Geste des Himmels gegenüber der Erde, welche beide im Gedicht personifiziert werden. Die Erde wird außerdem als Spiegel des Himmels beschrieben (V.4), also stellt diese das Spiegelbild von ihm dar. Plötzlich wird diese schöne und fast intime Szene von einer unschönen, gegensätzlichen Beschreibung abgelöst. Das lyrische Ich äußerst sich, dass der Himmel uns zeigt, was wir von der Erde noch übrig ließen (V.5f.). Es bindet hier die Leser mit ein und baut ein negativ belastetes Gemeinschaftsgefühl auf. Der Himmel wird jetzt als Spiegel der Erde, jedoch nicht als Spiegelbild beschrieben. Die Erde ist somit ungleich des Himmels. Zum Schluss wird ausgesprochen, dass die Erde einmal das Ebenbild des Himmels war. Es bestätigt die Vermutung, dass sie es also nicht mehr ist. Die Menschen haben die Erde somit zerstört und ihr ihre Schönheit und Heiligkeit genommen. Sie wirkt eher verdorben durch den Menschen. Das stellt das offenbarte Geheimnis des Himmels gegenüber der Erde dar, welches ihr anvertraut wurde. Über die Personifikation von Himmel und Erde hinaus gibt es eine Wiederholung der Satzanfänge (Anapher) (V.3,5). Jedoch wird zuerst das Zeigen eines Geheimnisses als intime Geste und später das Zeigen der kalten Wahrheit der Erde als erbarmungslose Geste dargestellt. Diese Gegenüberstellung bildet wieder einen Kontrast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Punkt des Gedichts ist die Entfremdung von Himmel und Erde. Aus der intimen Beziehung wird eine dunkle Offenbarung über den Wandel der Erde, die nicht mehr die Schönheit des Himmels besitzt. Die Hässlichkeit und Verdorbenheit ist menschengemacht und lässt den Leser über seine eigene Teilhabe und Wirkung in diesem Gedicht nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Drama „Die Physiker“; Dürrenmatt =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autorintention ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nukleare Bedrohung durch die Entwicklung der Atombombe&lt;br /&gt;
* Menschen gehen zu „blauäugig“ durchs Leben, sind zu leichtsinnig&lt;br /&gt;
* Gefahr der Entwiklung der modernen Physik&lt;br /&gt;
* wenn man glaubt, man hat alles bestmöglich überdacht, kann es immer noch schlimmer kommen&lt;br /&gt;
* Missbrauch von neuen Technologien durch Großmächte oder Führungspositionen&lt;br /&gt;
* Chaos, das den Menschen die Augen öffnen soll&lt;br /&gt;
* Leser zum Nachdenken über das Leben und die Gefahr vom Wegschauen anregen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen: [https://www.grin.com/document/109839 www.grin.com]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=57495</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-12-07T08:34:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über den Gipeln ist Ruh‘ , W. v. Goethe (1780)==&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stichpunkte===&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Eindruck===&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsanalyse:===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Georg Trakl: Sommersonate=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation von „Sommersonate“ im Bezug auf die Wirkung der Natur==&lt;br /&gt;
Die Natur wird in dem Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trackl (1909-1912) negativ und unangenehm dargestellt. Die Früchte duften faulig, anstatt fruchtig und lecker (V.1) und somit wird schon am Beginn eine negative Assoziation mit der Natur eingeleitet. Es wird zudem keine grüne Landschaft beschrieben, sondern es soll eine braune Waldeslichte zu sehen sein (V. 4), die im Widerspruch mit sanftigen Gras und weiten Wiesen steht. Unkrautbrände sind ebenfalls sichtbar (V.6), welche nicht das Bild von einer schönen, harmonsichen Natur vermitteln. Das Tierreich soll nicht in fröhlichem Einklang sein. So wird angegeben, dass Schmetterlinge sich jagen (V. 9). Das lyrische Ich phantasiert außerdem ein Gerippe, dass unter dunklen Kiefern geigt (V. 16). Die Wirkung des Verses ist, dass der Leser sich keine liebliche Melodie vorstellt, sondern eher eine schiefe, grässliche, welche von dem Skellet/ Gerippe praktiziert wird. Im Gedicht „Mondnacht“ spielt der Himmel eine große Rolle und vervollständigt das Bild der harmonischen, schönen Natur. In „Sommersonate“ jedoch, werden die Wolken sexualisiert und mit „starren Brüsten“ (V. 13) verglichen. Somit wird auch der Himmel als kein höhere, friedlicher Ort assoziiert, sondern eher als unangenehm und unlebendig/ tot (wegen dem Wort „starr“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deine Inhaltsanalyse ist dir sehr gut gelungen. Du konntest deine Inhaltsanalyse gut am Gedicht belegen und hast die Wirkung immer benannt .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(EdANSG)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sehr gut!  Flo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation „Einsamkeit“, Andreas Gryphius==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1663 thematisiert den Krieg und seine Ausmaße auf das lyrische Ich. Dieses verarbeitet in dem Gedicht die schlimmen Erlebnisse und die Einsamkeit, die es bei den Gedanken an den Krieg und die Szenerie empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts erzählt das lyrische Ich von der Einsamkeit in öden Wüsten mit wildem Kraut und einem bemoosten See (V.1f.). Es schaut von einem Felsen in ein Tal und es ist so still, dass nicht mal die Vögel und Eulen zu hören sind (V.3f.). Diese Wüste im Tal soll den Schauplatz des Krieges darstellen, nachdem eine Schlacht vorbei ist. Es ist still, einsam und ungemütlich. Der Schauplatz ist unbewachsen und düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich befindet sich weit von dem Palast entfernt, das zu seinem Land gehört (V.5f.). Wahrscheinlich ist der Oberbefehlshaber, welcher den Krieg angeordnet hat, Teil des Palastes. Der Mensch vergeht in Eitelkeit, in der Ansicht des lyrischen Ichs (V.6). Das soll ausdrücken, dass Menschen Krieg führen, weil sie eitel sind und sich für unbesiegbar und wichtig halten. Das lyrische Ich empfindet dies eher als negativ, das es mit der Aussage ausdrückt, dass unsere Hoffnungen auf keinem festen Grund stehenen (V.7), so auch der Sieg des Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschreibt es den Schlachtplatz erneut und erwähnt einen Totenkopf, der eine Metapher für die gefallenen Soldaten darstellen soll, abgezehrte Beine, ebenfalls von Opfer des Krieges und die unzähligen Gedanken, die diese Anblicke bei ihm auslösen (V. 10ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss sagt das lyrische Ich, dass alles ohne einen Geist, den Gott selbst hält, wanken muss. Es macht eine Anspielung darauf, dass der Krieg geistlos ist und fern von Religion und Gott. Der Krieg wird somit als schlecht dargestellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Analyse und Interpretation „Schöne Landschaft“, Ulla Hahn==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Schöne Landschaft“ von Ulla Hahn aus dem Jahr 1985 thematisiert die ewige Heiligkeit des Himmels im Kontrast zu der Vergänglichkeit und Verdorbenheit der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel tut sich auf und gewährt einen Einblick in sein Innerstes, sein Geheimnis. Die Erde ist sein Spiegelbild, das sich jedoch mit der Zeit verändert hat und nicht mehr das Ebenbild des Himmels darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit acht Versen. Es hat jedoch weder Reimschema noch Metrum. Dies hat zur Wirkung, dass sich der kurze Text wie ein Spruch lesen lässt und fast einprägsam ist. Das Gedicht besteht nur aus einem Satz, was den Eindruck stützt. Die Versanfänge von Vers eins und Vers fünf sind groß geschrieben, der Rest klein. Es sind zwei Anfänge von gegensätzlichen Beschreibungen des Himmels und der Erde im Kontrast. Im ersten Part wird die Beziehung positiv und vertraulich beschrieben (V.1-4), im zweiten Part eher negativ (V.5-8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang öffnet sich der Himmel (V. 1f.) und zeigt der Erde sein Geheimnis (V.3). Dies ist eine vertrauensvolle Geste des Himmels gegenüber der Erde, welche beide im Gedicht personifiziert werden. Die Erde wird außerdem als Spiegel des Himmels beschrieben (V.4), also stellt diese das Spiegelbild von ihm dar. Plötzlich wird diese schöne und fast intime Szene von einer unschönen, gegensätzlichen Beschreibung abgelöst. Das lyrische Ich äußerst sich, dass der Himmel uns zeigt, was wir von der Erde noch übrig ließen (V.5f.). Es bindet hier die Leser mit ein und baut ein negativ belastetes Gemeinschaftsgefühl auf. Der Himmel wird jetzt als Spiegel der Erde, jedoch nicht als Spiegelbild beschrieben. Die Erde ist somit ungleich des Himmels. Zum Schluss wird ausgesprochen, dass die Erde einmal das Ebenbild des Himmels war. Es bestätigt die Vermutung, dass sie es also nicht mehr ist. Die Menschen haben die Erde somit zerstört und ihr ihre Schönheit und Heiligkeit genommen. Sie wirkt eher verdorben durch den Menschen. Das stellt das offenbarte Geheimnis des Himmels gegenüber der Erde dar, welches ihr anvertraut wurde. Über die Personifikation von Himmel und Erde hinaus gibt es eine Wiederholung der Satzanfänge (Anapher) (V.3,5). Jedoch wird zuerst das Zeigen eines Geheimnisses als intime Geste und später das Zeigen der kalten Wahrheit der Erde als erbarmungslose Geste dargestellt. Diese Gegenüberstellung bildet wieder einen Kontrast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Punkt des Gedichts ist die Entfremdung von Himmel und Erde. Aus der intimen Beziehung wird eine dunkle Offenbarung über den Wandel der Erde, die nicht mehr die Schönheit des Himmels besitzt. Die Hässlichkeit und Verdorbenheit ist menschengemacht und lässt den Leser über seine eigene Teilhabe und Wirkung in diesem Gedicht nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
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	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=57494</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-12-07T08:32:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über den Gipeln ist Ruh‘ , W. v. Goethe (1780)==&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stichpunkte===&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Eindruck===&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsanalyse:===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Georg Trakl: Sommersonate=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation von „Sommersonate“ im Bezug auf die Wirkung der Natur==&lt;br /&gt;
Die Natur wird in dem Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trackl (1909-1912) negativ und unangenehm dargestellt. Die Früchte duften faulig, anstatt fruchtig und lecker (V.1) und somit wird schon am Beginn eine negative Assoziation mit der Natur eingeleitet. Es wird zudem keine grüne Landschaft beschrieben, sondern es soll eine braune Waldeslichte zu sehen sein (V. 4), die im Widerspruch mit sanftigen Gras und weiten Wiesen steht. Unkrautbrände sind ebenfalls sichtbar (V.6), welche nicht das Bild von einer schönen, harmonsichen Natur vermitteln. Das Tierreich soll nicht in fröhlichem Einklang sein. So wird angegeben, dass Schmetterlinge sich jagen (V. 9). Das lyrische Ich phantasiert außerdem ein Gerippe, dass unter dunklen Kiefern geigt (V. 16). Die Wirkung des Verses ist, dass der Leser sich keine liebliche Melodie vorstellt, sondern eher eine schiefe, grässliche, welche von dem Skellet/ Gerippe praktiziert wird. Im Gedicht „Mondnacht“ spielt der Himmel eine große Rolle und vervollständigt das Bild der harmonischen, schönen Natur. In „Sommersonate“ jedoch, werden die Wolken sexualisiert und mit „starren Brüsten“ (V. 13) verglichen. Somit wird auch der Himmel als kein höhere, friedlicher Ort assoziiert, sondern eher als unangenehm und unlebendig/ tot (wegen dem Wort „starr“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deine Inhaltsanalyse ist dir sehr gut gelungen. Du konntest deine Inhaltsanalyse gut am Gedicht belegen und hast die Wirkung immer benannt .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(EdANSG)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sehr gut!  Flo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Interpretation „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1663 thematisiert den Krieg und seine Ausmaße auf das lyrische Ich. Dieses verarbeitet in dem Gedicht die schlimmen Erlebnisse und die Einsamkeit, die es bei den Gedanken an den Krieg und die Szenerie empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts erzählt das lyrische Ich von der Einsamkeit in öden Wüsten mit wildem Kraut und einem bemoosten See (V.1f.). Es schaut von einem Felsen in ein Tal und es ist so still, dass nicht mal die Vögel und Eulen zu hören sind (V.3f.). Diese Wüste im Tal soll den Schauplatz des Krieges darstellen, nachdem eine Schlacht vorbei ist. Es ist still, einsam und ungemütlich. Der Schauplatz ist unbewachsen und düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich befindet sich weit von dem Palast entfernt, das zu seinem Land gehört (V.5f.). Wahrscheinlich ist der Oberbefehlshaber, welcher den Krieg angeordnet hat, Teil des Palastes. Der Mensch vergeht in Eitelkeit, in der Ansicht des lyrischen Ichs (V.6). Das soll ausdrücken, dass Menschen Krieg führen, weil sie eitel sind und sich für unbesiegbar und wichtig halten. Das lyrische Ich empfindet dies eher als negativ, das es mit der Aussage ausdrückt, dass unsere Hoffnungen auf keinem festen Grund stehenen (V.7), so auch der Sieg des Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschreibt es den Schlachtplatz erneut und erwähnt einen Totenkopf, der eine Metapher für die gefallenen Soldaten darstellen soll, abgezehrte Beine, ebenfalls von Opfer des Krieges und die unzähligen Gedanken, die diese Anblicke bei ihm auslösen (V. 10ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss sagt das lyrische Ich, dass alles ohne einen Geist, den Gott selbst hält, wanken muss. Es macht eine Anspielung darauf, dass der Krieg geistlos ist und fern von Religion und Gott. Der Krieg wird somit als schlecht dargestellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Analyse und Interpretation „Schöne Landschaft“ von Ulla Hahn&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Schöne Landschaft“ von Ulla Hahn aus dem Jahr 1985 thematisiert die ewige Heiligkeit des Himmels im Kontrast zu der Vergänglichkeit und Verdorbenheit der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel tut sich auf und gewährt einen Einblick in sein Innerstes, sein Geheimnis. Die Erde ist sein Spiegelbild, das sich jedoch mit der Zeit verändert hat und nicht mehr das Ebenbild des Himmels darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit acht Versen. Es hat jedoch weder Reimschema noch Metrum. Dies hat zur Wirkung, dass sich der kurze Text wie ein Spruch lesen lässt und fast einprägsam ist. Das Gedicht besteht nur aus einem Satz, was den Eindruck stützt. Die Versanfänge von Vers eins und Vers fünf sind groß geschrieben, der Rest klein. Es sind zwei Anfänge von gegensätzlichen Beschreibungen des Himmels und der Erde im Kontrast. Im ersten Part wird die Beziehung positiv und vertraulich beschrieben (V.1-4), im zweiten Part eher negativ (V.5-8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang öffnet sich der Himmel (V. 1f.) und zeigt der Erde sein Geheimnis (V.3). Dies ist eine vertrauensvolle Geste des Himmels gegenüber der Erde, welche beide im Gedicht personifiziert werden. Die Erde wird außerdem als Spiegel des Himmels beschrieben (V.4), also stellt diese das Spiegelbild von ihm dar. Plötzlich wird diese schöne und fast intime Szene von einer unschönen, gegensätzlichen Beschreibung abgelöst. Das lyrische Ich äußerst sich, dass der Himmel uns zeigt, was wir von der Erde noch übrig ließen (V.5f.). Es bindet hier die Leser mit ein und baut ein negativ belastetes Gemeinschaftsgefühl auf. Der Himmel wird jetzt als Spiegel der Erde, jedoch nicht als Spiegelbild beschrieben. Die Erde ist somit ungleich des Himmels. Zum Schluss wird ausgesprochen, dass die Erde einmal das Ebenbild des Himmels war. Es bestätigt die Vermutung, dass sie es also nicht mehr ist. Die Menschen haben die Erde somit zerstört und ihr ihre Schönheit und Heiligkeit genommen. Sie wirkt eher verdorben durch den Menschen. Das stellt das offenbarte Geheimnis des Himmels gegenüber der Erde dar, welches ihr anvertraut wurde. Über die Personifikation von Himmel und Erde hinaus gibt es eine Wiederholung der Satzanfänge (Anapher) (V.3,5). Jedoch wird zuerst das Zeigen eines Geheimnisses als intime Geste und später das Zeigen der kalten Wahrheit der Erde als erbarmungslose Geste dargestellt. Diese Gegenüberstellung bildet wieder einen Kontrast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Punkt des Gedichts ist die Entfremdung von Himmel und Erde. Aus der intimen Beziehung wird eine dunkle Offenbarung über den Wandel der Erde, die nicht mehr die Schönheit des Himmels besitzt. Die Hässlichkeit und Verdorbenheit ist menschengemacht und lässt den Leser über seine eigene Teilhabe und Wirkung in diesem Gedicht nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=57490</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-12-07T08:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über den Gipeln ist Ruh‘ , W. v. Goethe (1780)==&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stichpunkte===&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Eindruck===&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsanalyse:===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Georg Trakl: Sommersonate=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation von „Sommersonate“ im Bezug auf die Wirkung der Natur==&lt;br /&gt;
Die Natur wird in dem Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trackl (1909-1912) negativ und unangenehm dargestellt. Die Früchte duften faulig, anstatt fruchtig und lecker (V.1) und somit wird schon am Beginn eine negative Assoziation mit der Natur eingeleitet. Es wird zudem keine grüne Landschaft beschrieben, sondern es soll eine braune Waldeslichte zu sehen sein (V. 4), die im Widerspruch mit sanftigen Gras und weiten Wiesen steht. Unkrautbrände sind ebenfalls sichtbar (V.6), welche nicht das Bild von einer schönen, harmonsichen Natur vermitteln. Das Tierreich soll nicht in fröhlichem Einklang sein. So wird angegeben, dass Schmetterlinge sich jagen (V. 9). Das lyrische Ich phantasiert außerdem ein Gerippe, dass unter dunklen Kiefern geigt (V. 16). Die Wirkung des Verses ist, dass der Leser sich keine liebliche Melodie vorstellt, sondern eher eine schiefe, grässliche, welche von dem Skellet/ Gerippe praktiziert wird. Im Gedicht „Mondnacht“ spielt der Himmel eine große Rolle und vervollständigt das Bild der harmonischen, schönen Natur. In „Sommersonate“ jedoch, werden die Wolken sexualisiert und mit „starren Brüsten“ (V. 13) verglichen. Somit wird auch der Himmel als kein höhere, friedlicher Ort assoziiert, sondern eher als unangenehm und unlebendig/ tot (wegen dem Wort „starr“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deine Inhaltsanalyse ist dir sehr gut gelungen. Du konntest deine Inhaltsanalyse gut am Gedicht belegen und hast die Wirkung immer benannt .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(EdANSG)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sehr gut!  Flo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Interpretation „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1663 thematisiert den Krieg und seine Ausmaße auf das lyrische Ich. Dieses verarbeitet in dem Gedicht die schlimmen Erlebnisse und die Einsamkeit, die es bei den Gedanken an den Krieg und die Szenerie empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts erzählt das lyrische Ich von der Einsamkeit in öden Wüsten mit wildem Kraut und einem bemoosten See (V.1f.). Es schaut von einem Felsen in ein Tal und es ist so still, dass nicht mal die Vögel und Eulen zu hören sind (V.3f.). Diese Wüste im Tal soll den Schauplatz des Krieges darstellen, nachdem eine Schlacht vorbei ist. Es ist still, einsam und ungemütlich. Der Schauplatz ist unbewachsen und düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich befindet sich weit von dem Palast entfernt, das zu seinem Land gehört (V.5f.). Wahrscheinlich ist der Oberbefehlshaber, welcher den Krieg angeordnet hat, Teil des Palastes. Der Mensch vergeht in Eitelkeit, in der Ansicht des lyrischen Ichs (V.6). Das soll ausdrücken, dass Menschen Krieg führen, weil sie eitel sind und sich für unbesiegbar und wichtig halten. Das lyrische Ich empfindet dies eher als negativ, das es mit der Aussage ausdrückt, dass unsere Hoffnungen auf keinem festen Grund stehenen (V.7), so auch der Sieg des Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschreibt es den Schlachtplatz erneut und erwähnt einen Totenkopf, der eine Metapher für die gefallenen Soldaten darstellen soll, abgezehrte Beine, ebenfalls von Opfer des Krieges und die unzähligen Gedanken, die diese Anblicke bei ihm auslösen (V. 10ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss sagt das lyrische Ich, dass alles ohne einen Geist, den Gott selbst hält, wanken muss. Es macht eine Anspielung darauf, dass der Krieg geistlos ist und fern von Religion und Gott. Der Krieg wird somit als schlecht dargestellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  &#039;&#039;&#039;Analyse und Interpretation „Schöne Landschaft“ von Ulla Hahn&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Schöne Landschaft“ von Ulla Hahn aus dem Jahr 1985 thematisiert die ewige Heiligkeit des Himmels im Kontrast zu der Vergänglichkeit und Verdorbenheit der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel tut sich auf und gewährt einen Einblick in sein Innerstes, sein Geheimnis. Die Erde ist sein Spiegelbild, das sich jedoch mit der Zeit verändert hat und nicht mehr das Ebenbild des Himmels darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit acht Versen. Es hat jedoch weder Reimschema noch Metrum. Dies hat zur Wirkung, dass sich der kurze Text wie ein Spruch lesen lässt und fast einprägsam ist. Das Gedicht besteht nur aus einem Satz, was den Eindruck stützt. Die Versanfänge von Vers eins und Vers fünf sind groß geschrieben, der Rest klein. Es sind zwei Anfänge von gegensätzlichen Beschreibungen des Himmels und der Erde im Kontrast. Im ersten Part wird die Beziehung positiv und vertraulich beschrieben (V.1-4), im zweiten Part eher negativ (V.5-8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang öffnet sich der Himmel (V. 1f.) und zeigt der Erde sein Geheimnis (V.3). Dies ist eine vertrauensvolle Geste des Himmels gegenüber der Erde, welche beide im Gedicht personifiziert werden. Die Erde wird außerdem als Spiegel des Himmels beschrieben (V.4), also stellt diese das Spiegelbild von ihm dar. Plötzlich wird diese schöne und fast intime Szene von einer unschönen, gegensätzlichen Beschreibung abgelöst. Das lyrische Ich äußerst sich, dass der Himmel uns zeigt, was wir von der Erde noch übrig ließen (V.5f.). Es bindet hier die Leser mit ein und baut ein negativ belastetes Gemeinschaftsgefühl auf. Der Himmel wird jetzt als Spiegel der Erde, jedoch nicht als Spiegelbild beschrieben. Die Erde ist somit ungleich des Himmels. Zum Schluss wird ausgesprochen, dass die Erde einmal das Ebenbild des Himmels war. Es bestätigt die Vermutung, dass sie es also nicht mehr ist. Die Menschen haben die Erde somit zerstört und ihr ihre Schönheit und Heiligkeit genommen. Sie wirkt eher verdorben durch den Menschen. Das stellt das offenbarte Geheimnis des Himmels gegenüber der Erde dar, welches ihr anvertraut wurde. Über die Personifikation von Himmel und Erde hinaus gibt es eine Wiederholung der Satzanfänge (Anapher) (V.3,5). Jedoch wird zuerst das Zeigen eines Geheimnisses als intime Geste und später das Zeigen der kalten Wahrheit der Erde als erbarmungslose Geste dargestellt. Diese Gegenüberstellung bildet wieder einen Kontrast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Punkt des Gedichts ist die Entfremdung von Himmel und Erde. Aus der intimen Beziehung wird eine dunkle Offenbarung über den Wandel der Erde, die nicht mehr die Schönheit des Himmels besitzt. Die Hässlichkeit und Verdorbenheit ist menschengemacht und lässt den Leser über seine eigene Teilhabe und Wirkung in diesem Gedicht nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=57489</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-12-07T08:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Analyse und Interpretation von „Schöne Landschaft“ Ulla Hahn&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über den Gipeln ist Ruh‘ , W. v. Goethe (1780)==&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stichpunkte===&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Eindruck===&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsanalyse:===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Georg Trakl: Sommersonate=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation von „Sommersonate“ im Bezug auf die Wirkung der Natur==&lt;br /&gt;
Die Natur wird in dem Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trackl (1909-1912) negativ und unangenehm dargestellt. Die Früchte duften faulig, anstatt fruchtig und lecker (V.1) und somit wird schon am Beginn eine negative Assoziation mit der Natur eingeleitet. Es wird zudem keine grüne Landschaft beschrieben, sondern es soll eine braune Waldeslichte zu sehen sein (V. 4), die im Widerspruch mit sanftigen Gras und weiten Wiesen steht. Unkrautbrände sind ebenfalls sichtbar (V.6), welche nicht das Bild von einer schönen, harmonsichen Natur vermitteln. Das Tierreich soll nicht in fröhlichem Einklang sein. So wird angegeben, dass Schmetterlinge sich jagen (V. 9). Das lyrische Ich phantasiert außerdem ein Gerippe, dass unter dunklen Kiefern geigt (V. 16). Die Wirkung des Verses ist, dass der Leser sich keine liebliche Melodie vorstellt, sondern eher eine schiefe, grässliche, welche von dem Skellet/ Gerippe praktiziert wird. Im Gedicht „Mondnacht“ spielt der Himmel eine große Rolle und vervollständigt das Bild der harmonischen, schönen Natur. In „Sommersonate“ jedoch, werden die Wolken sexualisiert und mit „starren Brüsten“ (V. 13) verglichen. Somit wird auch der Himmel als kein höhere, friedlicher Ort assoziiert, sondern eher als unangenehm und unlebendig/ tot (wegen dem Wort „starr“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deine Inhaltsanalyse ist dir sehr gut gelungen. Du konntest deine Inhaltsanalyse gut am Gedicht belegen und hast die Wirkung immer benannt .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(EdANSG)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sehr gut!  Flo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Interpretation „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1663 thematisiert den Krieg und seine Ausmaße auf das lyrische Ich. Dieses verarbeitet in dem Gedicht die schlimmen Erlebnisse und die Einsamkeit, die es bei den Gedanken an den Krieg und die Szenerie empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts erzählt das lyrische Ich von der Einsamkeit in öden Wüsten mit wildem Kraut und einem bemoosten See (V.1f.). Es schaut von einem Felsen in ein Tal und es ist so still, dass nicht mal die Vögel und Eulen zu hören sind (V.3f.). Diese Wüste im Tal soll den Schauplatz des Krieges darstellen, nachdem eine Schlacht vorbei ist. Es ist still, einsam und ungemütlich. Der Schauplatz ist unbewachsen und düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich befindet sich weit von dem Palast entfernt, das zu seinem Land gehört (V.5f.). Wahrscheinlich ist der Oberbefehlshaber, welcher den Krieg angeordnet hat, Teil des Palastes. Der Mensch vergeht in Eitelkeit, in der Ansicht des lyrischen Ichs (V.6). Das soll ausdrücken, dass Menschen Krieg führen, weil sie eitel sind und sich für unbesiegbar und wichtig halten. Das lyrische Ich empfindet dies eher als negativ, das es mit der Aussage ausdrückt, dass unsere Hoffnungen auf keinem festen Grund stehenen (V.7), so auch der Sieg des Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschreibt es den Schlachtplatz erneut und erwähnt einen Totenkopf, der eine Metapher für die gefallenen Soldaten darstellen soll, abgezehrte Beine, ebenfalls von Opfer des Krieges und die unzähligen Gedanken, die diese Anblicke bei ihm auslösen (V. 10ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss sagt das lyrische Ich, dass alles ohne einen Geist, den Gott selbst hält, wanken muss. Es macht eine Anspielung darauf, dass der Krieg geistlos ist und fern von Religion und Gott. Der Krieg wird somit als schlecht dargestellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse und Interpretation „Schöne Landschaft“ von Ulla Hahn&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Schöne Landschaft“ von Ulla Hahn aus dem Jahr 1985 thematisiert die ewige Heiligkeit des Himmels im Kontrast zu der Vergänglichkeit und Verdorbenheit der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel tut sich auf und gewährt einen Einblick in sein Innerstes, sein Geheimnis. Die Erde ist sein Spiegelbild, das sich jedoch mit der Zeit verändert hat und nicht mehr das Ebenbild des Himmels darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus einer Strophe mit acht Versen. Es hat jedoch weder Reimschema noch Metrum. Dies hat zur Wirkung, dass sich der kurze Text wie ein Spruch lesen lässt und fast einprägsam ist. Das Gedicht besteht nur aus einem Satz, was den Eindruck stützt. Die Versanfänge von Vers eins und Vers fünf sind groß geschrieben, der Rest klein. Es sind zwei Anfänge von gegensätzlichen Beschreibungen des Himmels und der Erde im Kontrast. Im ersten Part wird die Beziehung positiv und vertraulich beschrieben (V.1-4), im zweiten Part eher negativ (V.5-8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang öffnet sich der Himmel (V. 1f.) und zeigt der Erde sein Geheimnis (V.3). Dies ist eine vertrauensvolle Geste des Himmels gegenüber der Erde, welche beide im Gedicht personifiziert werden. Die Erde wird außerdem als Spiegel des Himmels beschrieben (V.4), also stellt diese das Spiegelbild von ihm dar. Plötzlich wird diese schöne und fast intime Szene von einer unschönen, gegensätzlichen Beschreibung abgelöst. Das lyrische Ich äußerst sich, dass der Himmel uns zeigt, was wir von der Erde noch übrig ließen (V.5f.). Es bindet hier die Leser mit ein und baut ein negativ belastetes Gemeinschaftsgefühl auf. Der Himmel wird jetzt als Spiegel der Erde, jedoch nicht als Spiegelbild beschrieben. Die Erde ist somit ungleich des Himmels. Zum Schluss wird ausgesprochen, dass die Erde einmal das Ebenbild des Himmels war. Es bestätigt die Vermutung, dass sie es also nicht mehr ist. Die Menschen haben die Erde somit zerstört und ihr ihre Schönheit und Heiligkeit genommen. Sie wirkt eher verdorben durch den Menschen. Das stellt das offenbarte Geheimnis des Himmels gegenüber der Erde dar, welches ihr anvertraut wurde. Über die Personifikation von Himmel und Erde hinaus gibt es eine Wiederholung der Satzanfänge (Anapher) (V.3,5). Jedoch wird zuerst das Zeigen eines Geheimnisses als intime Geste und später das Zeigen der kalten Wahrheit der Erde als erbarmungslose Geste dargestellt. Diese Gegenüberstellung bildet wieder einen Kontrast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Punkt des Gedichts ist die Entfremdung von Himmel und Erde. Aus der intimen Beziehung wird eine dunkle Offenbarung über den Wandel der Erde, die nicht mehr die Schönheit des Himmels besitzt. Die Hässlichkeit und Verdorbenheit ist menschengemacht und lässt den Leser über seine eigene Teilhabe und Wirkung in diesem Gedicht nachdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=57473</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-12-07T08:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über den Gipeln ist Ruh‘ , W. v. Goethe (1780)==&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stichpunkte===&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Eindruck===&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsanalyse:===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Georg Trakl: Sommersonate=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation von „Sommersonate“ im Bezug auf die Wirkung der Natur==&lt;br /&gt;
Die Natur wird in dem Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trackl (1909-1912) negativ und unangenehm dargestellt. Die Früchte duften faulig, anstatt fruchtig und lecker (V.1) und somit wird schon am Beginn eine negative Assoziation mit der Natur eingeleitet. Es wird zudem keine grüne Landschaft beschrieben, sondern es soll eine braune Waldeslichte zu sehen sein (V. 4), die im Widerspruch mit sanftigen Gras und weiten Wiesen steht. Unkrautbrände sind ebenfalls sichtbar (V.6), welche nicht das Bild von einer schönen, harmonsichen Natur vermitteln. Das Tierreich soll nicht in fröhlichem Einklang sein. So wird angegeben, dass Schmetterlinge sich jagen (V. 9). Das lyrische Ich phantasiert außerdem ein Gerippe, dass unter dunklen Kiefern geigt (V. 16). Die Wirkung des Verses ist, dass der Leser sich keine liebliche Melodie vorstellt, sondern eher eine schiefe, grässliche, welche von dem Skellet/ Gerippe praktiziert wird. Im Gedicht „Mondnacht“ spielt der Himmel eine große Rolle und vervollständigt das Bild der harmonischen, schönen Natur. In „Sommersonate“ jedoch, werden die Wolken sexualisiert und mit „starren Brüsten“ (V. 13) verglichen. Somit wird auch der Himmel als kein höhere, friedlicher Ort assoziiert, sondern eher als unangenehm und unlebendig/ tot (wegen dem Wort „starr“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deine Inhaltsanalyse ist dir sehr gut gelungen. Du konntest deine Inhaltsanalyse gut am Gedicht belegen und hast die Wirkung immer benannt .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(EdANSG)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sehr gut!  Flo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Interpretation „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1663 thematisiert den Krieg und seine Ausmaße auf das lyrische Ich. Dieses verarbeitet in dem Gedicht die schlimmen Erlebnisse und die Einsamkeit, die es bei den Gedanken an den Krieg und die Szenerie empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts erzählt das lyrische Ich von der Einsamkeit in öden Wüsten mit wildem Kraut und einem bemoosten See (V.1f.). Es schaut von einem Felsen in ein Tal und es ist so still, dass nicht mal die Vögel und Eulen zu hören sind (V.3f.). Diese Wüste im Tal soll den Schauplatz des Krieges darstellen, nachdem eine Schlacht vorbei ist. Es ist still, einsam und ungemütlich. Der Schauplatz ist unbewachsen und düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich befindet sich weit von dem Palast entfernt, das zu seinem Land gehört (V.5f.). Wahrscheinlich ist der Oberbefehlshaber, welcher den Krieg angeordnet hat, Teil des Palastes. Der Mensch vergeht in Eitelkeit, in der Ansicht des lyrischen Ichs (V.6). Das soll ausdrücken, dass Menschen Krieg führen, weil sie eitel sind und sich für unbesiegbar und wichtig halten. Das lyrische Ich empfindet dies eher als negativ, das es mit der Aussage ausdrückt, dass unsere Hoffnungen auf keinem festen Grund stehenen (V.7), so auch der Sieg des Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschreibt es den Schlachtplatz erneut und erwähnt einen Totenkopf, der eine Metapher für die gefallenen Soldaten darstellen soll, abgezehrte Beine, ebenfalls von Opfer des Krieges und die unzähligen Gedanken, die diese Anblicke bei ihm auslösen (V. 10ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss sagt das lyrische Ich, dass alles ohne einen Geist, den Gott selbst hält, wanken muss. Es macht eine Anspielung darauf, dass der Krieg geistlos ist und fern von Religion und Gott. Der Krieg wird somit als schlecht dargestellt.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=57442</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-12-07T07:10:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Interpretation „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Über den Gipeln ist Ruh‘ , W. v. Goethe (1780)==&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stichpunkte===&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Eindruck===&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsanalyse:===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Georg Trakl: Sommersonate=&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation von „Sommersonate“ im Bezug auf die Wirkung der Natur==&lt;br /&gt;
Die Natur wird in dem Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trackl (1909-1912) negativ und unangenehm dargestellt. Die Früchte duften faulig, anstatt fruchtig und lecker (V.1) und somit wird schon am Beginn eine negative Assoziation mit der Natur eingeleitet. Es wird zudem keine grüne Landschaft beschrieben, sondern es soll eine braune Waldeslichte zu sehen sein (V. 4), die im Widerspruch mit sanftigen Gras und weiten Wiesen steht. Unkrautbrände sind ebenfalls sichtbar (V.6), welche nicht das Bild von einer schönen, harmonsichen Natur vermitteln. Das Tierreich soll nicht in fröhlichem Einklang sein. So wird angegeben, dass Schmetterlinge sich jagen (V. 9). Das lyrische Ich phantasiert außerdem ein Gerippe, dass unter dunklen Kiefern geigt (V. 16). Die Wirkung des Verses ist, dass der Leser sich keine liebliche Melodie vorstellt, sondern eher eine schiefe, grässliche, welche von dem Skellet/ Gerippe praktiziert wird. Im Gedicht „Mondnacht“ spielt der Himmel eine große Rolle und vervollständigt das Bild der harmonischen, schönen Natur. In „Sommersonate“ jedoch, werden die Wolken sexualisiert und mit „starren Brüsten“ (V. 13) verglichen. Somit wird auch der Himmel als kein höhere, friedlicher Ort assoziiert, sondern eher als unangenehm und unlebendig/ tot (wegen dem Wort „starr“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deine Inhaltsanalyse ist dir sehr gut gelungen. Du konntest deine Inhaltsanalyse gut am Gedicht belegen und hast die Wirkung immer benannt .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(EdANSG)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;sehr gut!  Flo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Interpretation „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Einsamkeit“ von Andreas Gryphius aus dem Jahr 1663 thematisiert den Krieg und seine Ausmaße auf das lyrische Ich. Dieses verarbeitet in dem Gedicht die schlimmen Erlebnisse und die Einsamkeit, die es bei den Gedanken an den Krieg und die Szenerie empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Gedichts erzählt das lyrische Ich von der Einsamkeit in öden Wüsten mit wildem Kraut und einem bemoosten See (V.1f.). Es schaut von einem Felsen in ein Tal und es ist so still, dass nicht mal die Vögel und Eulen zu hören seien (V.3f.). Diese Wüste im Tal soll den Schauplatz des Krieges darstellen, nachdem eine Schlacht vorbei ist. Es ist still, einsam und ungemütlich. Der Schauplatz ist unbewachsen und düster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das lyrische Ich befindet sich weit von dem Palast entfernt, das zu seinem Land gehört (V.5f.). Wahrscheinlich ist der Oberbefehlshaber, welcher den Krieg angeordnet hat, Teil des Palastes. Der Mensch verginge in Eitelkeit, in der Ansicht des lyrischen Ichs (V.6). Das soll ausdrücken, dass Menschen Krieg führen, weil sie eitel sind und sich für unbesiegbar und wichtig halten. Das lyrische Ich empfindet dies eher als negativ, das es damit ausdrückt, dass unsere Hoffnungen auf keinem festen Grund stünden (V.7), so auch der Sieg des Krieges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschreibt es den Schlachtplatz erneut und erwähnt einen Totenkopf, der eine Metapher für die gefallenen Soldaten darstellen soll, abgezehrte Beine, ebenfalls von Opfer des Krieges und die unzähligen Gedanken, die diese Anblicke bei ihm auslösen (V. 10ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss sagt das lyrische Ich, dass alles ohne einen Geist, den Gott selbst hält, wanken muss. Es macht eine Anspielung darauf, dass der Krieg geistlos ist und fern von Religion und Gott. Der Krieg wird somit als schlecht dargestellt.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JePNSG&amp;diff=56935</id>
		<title>Benutzer:JePNSG</title>
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		<updated>2021-11-24T21:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Feedback/Kommentar vo HeANSG&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schule&#039;&#039;&#039;: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs-Gymnasium]&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Seminar&#039;&#039;&#039;: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]  &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Meine Projekte:&#039;&#039;&#039; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt; &#039;&#039;&#039;Mein Arbeitsschwerpunkt&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Betreut durch&#039;&#039;&#039;: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&amp;lt;p&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;u&amp;gt;Gedicht&amp;lt;/u&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Glacier National Park valley, snow covered mountains.jpg|alternativtext=Page URL:  https://www.archives.gov/research/ansel-adams/   Autor: 	Ansel Easton Adams|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&#039;&#039;&#039; J. W. v. Goethe (1780)&#039;&#039;&#039;  &amp;lt;p&amp;gt;Ueber allen Gipfeln&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ist Ruh&#039;,&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
Spürest Du&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kaum einen Hauch;&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Vögelein schweigen im Walde.&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Warte nur! Balde&amp;lt;p&amp;gt; Ruhest du auch.&amp;lt;p&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====&amp;lt;u&amp;gt;Fragen&amp;lt;/u&amp;gt;:=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#&amp;lt;p&amp;gt;  Wovon handelt das Gedicht?&lt;br /&gt;
#&amp;lt;p&amp;gt; Welchen Eindruck hat es auf mich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&amp;lt;u&amp;gt;Antworten&amp;lt;/u&amp;gt;:======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Das Gedicht „Über den Gipfeln ist Ruh“, von Johan Wolfgang von Goethe, handelt davon, dass es über den Bergen ganz Ruhig ist und dass in den Wipfeln windstille herrscht. Ebenfalls wird erzählt, dass die Vögel ruhig im Wald schweigen.&lt;br /&gt;
#Das Gedicht hat insgesamt eine entspannende Stimmung, jedoch kann man die letzten beide Versen auch so interpretieren, dass man bald leise ist, da das Leben von einem endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Worum handelt das Gedicht konkret?======&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Versen geht es darum, dass es über den Gipfeln (den Bergspitzen) still ist. Dies erzeugt ein Gefühl von Ruhe und Entspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den drei darauffolgenden Versen (V. 3-5) handelt es davon, dass das Lyrische-Ich dir mitteilt, dass du in den Wipfeln keinen Hauch spürst, also Windstille herrscht. Diese Aussage verstärkt das Gefühl von Entspannung, da keine Hektik vermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sechsten Vers wird beschrieben, dass die Vögel im Walde schweigen. Die Ruhe wird dadurch erneut in den Vordergrund gebracht, was dieses Gefühl dann verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten beiden Verse (V. 8-9) sagt dir das Lyrische-Ich das du ebenfalls dort ruhen wirst. Dies kann man auf zwei verschiedene Weisen deuten. Einerseits kann man verstehen, dass man sich an diesem Ort entspannen darf und/oder wird oder man greift diese Aussage als Drohung auf. Zweites würde mit den vorherigen Gefühlen in einem Konflikt stehen, da eine Drohung ein Gefühl von Angst und Einschüchterung ausruft.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Welche Erwartungen weckt die Überschrift?&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
Der Titel des Gedichtes ist gleich mit dem ersten und zweiten Vers. Die Überschrift allein erweckt daher an sich keine konkreten Erwartungen, da es nur eine Aussage ist, und zwar, dass über den Gipfeln Ruhe herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es wie schon gesagt, mit den ersten beiden Versen übereinstimmt, ist es im direkten Bezug mit dem Gedicht und nimmt den Anfang dieses den Lesern, schon bevor sie es überhaupt bemerken. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Welche Kernaussage/Botschaft ergibt sich aus dem Inhalt?&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
Trotz der Kürze des Gedichtes, schafft es eine entspannte und ruhige Atmosphäre zu erzeugen oder, je nach dem wie man das Ende deutet, zwei gegensätzliche Gefühle in einer kurzen Zeitspanne zu durchleben. In beiderlei Hinsicht ist es angenehm und gut verständlich und es lässt viel Raum für Interpretationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Sprachliche Analyse&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
Das Gedicht erweckt das Gefühl, dass es direkt zu dir spricht. Dies wird erzeugt, da keine Personen beschrieben werden aber zweimal das Wort &amp;quot;Du&amp;quot; drin vorkommt (V. 4-5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt werden 2 Zeiten benutzt, einmal Präsens (V. 1-6) und Futur (V. 7+8).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======&#039;&#039;&#039;Formale Analyse&#039;&#039;&#039;======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Novembertag   &amp;lt;small&amp;gt;Christian Morgenstern (1871 - 1914)&amp;lt;/small&amp;gt;&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Erster Eindruck======&lt;br /&gt;
Das Gedicht in der ersten Strophe handelt kurzgesagt davon, dass Nebel sich ums Haus gelegt hat, sich die gesamte Welt ins Innere drängt, niemand raus geht, es sei denn eine Not besteht und dass alles nur noch in Gedanken fällt. Die zweite Strophe fängt damit an, dass die Hand sowie der Mund leise werden. Auch nehmen alle Körperlichen Handlungen (Gebärde) an Lautstärke ab. Zum Schluss beschreibt das Gedicht, dass Menschen wie Erde so heimlich, wie auf dem Meeresgrund, träumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine wohlfüllende und angenehme Wirkung auf mich. Der Grund dafür ist, dass das Gedicht den Anschein macht, dass sobald der November kommt alle Sorgen, Forderungen und Taten wegfallen, da man sich zurückzieht und sich von der Außenwelt abgrenzt. Der Nebel verstärkt die Wirkung, da durch ihn keine Informationen von außen eindringen können. Auch verpasst man nichts, da die Gesamte Welt zur Ruhe kommt. Dadurch macht man sich keine Gedanken und dies erweckt ein Gefühl von Entspannung. Hinzu kommt, dass ich den Meeresgrund als ruhigen, angenehmen und sicheren Ort zum Träumen sehe, weshalb es auch genau diese Wirkungen entfaltet. Auch wenn man interpretiert, dass die Träume so verborgen und unbekannt sind wie der Meeresgrund, entstehen dieselben drei Gefühle.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Inhaltsangabe======&lt;br /&gt;
In dem Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern geht es um einen dichten Nebel, welcher die Welt aufgrund seines Auftretens in ihre Häuser und Unterschlupfe drängt. Dadurch werden alle ruhig und still und haben nur ihre Gedanken und Träume. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Interpretation======&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Der Nebel, welcher wie Rauch am Haus hängt verleiht eine undursichtige Atmosphäre, da Nebel an sich bekannt dafür ist, dass man in ihm die Orientierung verlieren kann. Hinzu kommt, dass er mit Rauch in Verbindung  gebracht wird, was diese Eigenschaft verstärkt (V. 1). Diese Orientierungslosigkeit drängt dann die Welt bzw. die Menschen und Tiere nach innen, in ihre Häuser und Unterschlupfe (V. 2). Auch geht aufgrund des Nebels niemand Raus, da dieser als gefährlich angesehen wird, es sei denn es besteht eine Not (V. 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass man nun von der Außenwelt abgeschirmt ist, bleibt einem nichts anderes mehr übrig als sich in seine Gedanken zu vertiefen und dort sein Leben zu leben (V. 4). Dies spricht auch dafür, dass die Menschen in der damaligen Zeit keine Beschäftigungen in solch einer Zeit hatten, da sich ihr Leben so gut wie nur draußen abgespielt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter geht es damit, dass man weniger redet und macht, da man nichts mehr erlebt oder erfährt(V. 5-6). Es wird auch wieder das in &amp;quot;Gedanken vertiefen&amp;quot; aufgegriffen. Diesmal wird jedoch alles etwas mystischer, und die Gedanken sind nun Träume, welche ein weites Spektrum an Arten, Meinungen und Gefühlen hat. Hier werden sie mit dem Meeresgrund verglichen, welcher für unwissenheit, Geheimnisvolligkeit und Mythen steht (V. 7-8). Dadurch bekommen auch die Träume diese Eigenschaften und werden wie der Nebel undurchsichtig, geheimnisvoll und unberechenbar.              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bezug zum Titel&#039;&#039;&#039;             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel „Novembertag“ steht soweit in Kontakt mit dem Text, da der November ein kalter und regen bzw. nebelreicher Monat ist. Daraus lässt sich schließen, dass im Text ein Tag im November beschrieben wird, was ebenfalls der Titel aussagt.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstes Fazit&#039;&#039;&#039;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Gedicht vom November und seiner Kälte sowie Undurchsichtigkeit und Mystik erzählt.                        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Sprachanalyse======&lt;br /&gt;
Das Gedicht fängt damit an, dass der Nebel mit Rauch Verglichen wird (V. 1). Dies dient dazu, dass sich der Leser einen Nebel vorstellt, welcher so undursichtig wie Rauch ist. Das nächste Stilmittel lässt sich in der zweiten Strophe finden, bei der die Hände leiser werden (Z. 5). Die Wirkung dahinter ist, dass es verdeutlichen soll, dass alles zur Ruhe kommt. Daraufhin kommt ein Vergleich. Es werden die Träume von Menschen und Erde mit dem Meeresgrund verglichen, da dieser eins der wenigen Sachen ist von denen die Menschheit am wenigsten von weiß, weswegen es Unwissenheit und Geheimnisvolligkeit ausdrückt (Z. 7-8). Diese Wirkung wird dann auf die Träume übertragen. In dem letzten Vers wist eine Personifikation vorzufinden, bei welcher die Erde träumt. Mit der Erde sind die Lebewesen gemeint, welche wie die Menschen aufgrund des Nebels schlafen, bzw. träumen (Z. 8). Ebenfalls ist in der gesamten ersten Strophe ein Enjambement vorhanden, wie auch im 5-6 Vers und im 7-8 Vers. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
======Formanalyse======&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist in zwei Strophen mit jeweils vier Verse aufgeteilt. Jeder Vers ist Teil eines Satzes, jedoch geht kein Satz über eine Strophe hinaus. Ebenfalls besitzt ein Vers nie mehr als 6 Wörter oder weniger als 3. Dadurch bekommt das Gedicht eine angenehme Länge zum lesen und einzelne Verse wirken aufgrund ihrer Länge nicht schleifend oder verwirrend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das gesamte Gedicht zieht sich ein Trochäus, welcher im ersten Vers vierhebig ist, im zweiten Vers dreihebig, im dritten Vers wieder vierhebig und immer so weiter. Dadurch bekommt das Gedicht eine schleppende Dynamik, was eine ruhige Stimmung erzeugt, welche passend zum Gedicht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste, wie auch die zweite Strophe besitzt einen Kreuzreim, welche aber unabhängig voneinander sind. Auf diese Weise besitzt das Gedicht eine leicht rhythmische, wie auch eine entspannte Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt eine Situation, welche die Novemberzeit ist und was diese für Veränderungen mit sich führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Fazit======&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Novembertag&amp;quot; von Christian Morgenstern beschreibt wie sich der dichte Nebel niederlässt und Menschen, wie Tiere der Erde in ihren Bewegungen und ihrer Lautstärke ruhiger werden. Aufgrund des Nebels verlassen sie ihren Unterschlupf nicht und ruhen in ihren Gedanken und Träumen. Genau diese Gefühle, von Entspannung, Ruhe und der Unwissenheit von den Träumen der anderen verströmt das Gedicht durch seine rhythmische und ruhige Schreibweise. Es ist deswegen angenehm zu lesen und lässt viel Spielraum für Interpretationen. Auch erzeugt es eine gemütliche Atmosphäre und ist von den Wörtern her leicht zu verstehen.      &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleicht das Gedicht &#039;&#039;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Georg Trakl: Sommersonate|Sommersonate]]&#039;&#039; mit der Interpretation von Mondnacht. Benennt Gemeinsamkeiten und Unterschiede (Stichworte). Eine Inhaltsangabe zum Gedicht ist bereits vorhanden und soll als gemeinsame Basis für eure Interpretationen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sommersonate handelt von dem Tag, Mondnacht von der Nacht&lt;br /&gt;
*Sommersonate beinhaltet Farben&lt;br /&gt;
*Sommersonate hat 16 Verse, Mondnacht nur 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsamkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Beide erzählen von der Romantik&lt;br /&gt;
*Beide haben nur eine Strophe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Stilmittel=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht sind viele Personifikationen vorhanden, wie &amp;quot;sonnig klingen&amp;quot; (V. 2), &amp;quot;Fliegen singen&amp;quot; (V. 3), &amp;quot;Schmetterlinge jagen&amp;quot; (V. 9), &amp;quot;Amseln schlagen&amp;quot; (V. 12), &amp;quot;Grinsend ein Gerippe geigen&amp;quot; (V. 16). Diese Personifikationen haben denn Sinn, die Umgebung mit einem wohltuendem Gefühl zu verbinden, da diese auch alle in einem positiven Sinn geschrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch findet man den Neologismus im Gedicht, nämlich bei &amp;quot;Blumenwänden&amp;quot; (V. 7), was hier das Bild vor dem innerem Auge verdeutlichen soll, indem die Blumen als so hoch und Dicht wie eine Wand beschrieben werden. &amp;quot;Liebesschreie&amp;quot;      (V. 8) soll verdeutlichen, dass die Schreie, welche plötzlich auftreten, nicht mit Schmerz oder Hass, sondern mit Liebe gefüllt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Alliteration lässt sich bei &amp;quot;Schwärme schwarzer Fliegen&amp;quot; (V. 3) vorfinden, diese hat die Wirkung die Einheitlichkeit der Fliegen zu verdeutlichen und den Fokus auf diese ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles sorgfältig bearbeitet auch jede Sache gedeutet und die Wirkung beschrieben .Nur bei deinen Unterschieden hättest du dies noch an Beispielen näher Belegen können.👍Benutzter:NiBNSG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bennenung der Stilmittel finde ich sehr gut gelungen. Ich hätte lediglich noch zwei Anmerkungen. Viele Alliterationen sind im Gedicht zu finden. Du hast eine davon bennant. Da hättest du vielleicht noch ein paar mehr Beispiele nennen können. Ich denke außerdem, dass die Personifikationen in dem Falle des Gedichts „Sommersonate“ nichts Positives oder Schönes ausdrücken sollen, sondern das Gegenteil. Die Natur wird hier eher negativ assoziiert und unangenehm dargestellt, anstatt wohltuend. Ansonsten finde ich gut, was du geschrieben hast. Benutzer: HeANSG&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=56860</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-11-23T10:09:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: erste Interpretation „Sommersonate“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Über den Gipeln ist Ruh‘ , W. v. Goethe (1780) ==&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Stichpunkte ===&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Eindruck ===&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Inhaltsangabe ===&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsanalyse: ===&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff ==&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Georg Trakl: Sommersonate =&lt;br /&gt;
&amp;lt; [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]‎ | [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretation von „Sommersonate“ im Bezug auf die Wirkung der Natur ==&lt;br /&gt;
Die Natur wird in dem Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trackl (1909-1912) negativ und unangenehm dargestellt. Die Früchte duften faulig, anstatt fruchtig und lecker (V.1) und somit wird schon am Beginn eine negative Assoziation mit der Natur eingeleitet. Es wird zudem keine grüne Landschaft beschrieben, sondern es soll eine braune Waldeslichte zu sehen sein (V. 4), die im Widerspruch mit sanftigen Gras und weiten Wiesen steht. Unkrautbrände sind ebenfalls sichtbar (V.6), welche nicht das Bild von einer schönen, harmonsichen Natur vermitteln. Das Tierreich soll nicht in fröhlichem Einklang sein. So wird angegeben, dass Schmetterlinge sich jagen (V. 9). Das lyrische Ich phantasiert außerdem ein Gerippe, dass unter dunklen Kiefern geigt (V. 16). Die Wirkung des Verses ist, dass der Leser sich keine liebliche Melodie vorstellt, sondern eher eine schiefe, grässliche, welche von dem Skellet/ Gerippe praktiziert wird. Im Gedicht „Mondnacht“ spielt der Himmel eine große Rolle und vervollständigt das Bild der harmonischen, schönen Natur. In „Sommersonate“ jedoch, werden die Wolken sexualisiert und mit „starren Brüsten“ (V. 13) verglichen. Somit wird auch der Himmel als kein höhere, friedlicher Ort assoziiert, sondern eher als unangenehm und unlebendig/ tot (wegen dem Wort „starr“).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=56624</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-11-17T17:16:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Gedichtsinterpretation zu „Mondnacht“ hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Eindruck:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsanalyse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Gedichtinterpretation „Mondnacht“ (1837), Joseph v. Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Mondnacht“ von Joseph v. Eichendorff aus dem Jahr 1837 thematisiert die Vereinigung von Himmel und Erde bei Nachtanbruch und die romantische Atmosphäre der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am dunklen Himmel in einer klaren Sommernacht sind nur Mond und Sterne zu sehen. Es weht ein leichter Wind durch die Felder und Wälder. Das lyrische Ich schaut in der Stille dabei zu, wie die Dunkelheit die Erde umhüllt und beschreibt, wie es seine Seele dabei entfalten kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussage des Gedichts bezieht sich auf die Sehnsucht und die Suche nach dem friedvollen Tod, welcher als Zuhause gilt. Das lyrische Ich darf in der schönen Umgebung der Natur das Ende seines Lebens finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe mit zwölf Versen. Das Metrum ist ein dreihebiger Jambus und das Reimschema ist ein Kreuzreim. Die Form gibt dem Gedicht ein stabiles Gerüst und bewirkt, dass es sich flüssig lesen lässt und harmonisch klingt. Im Zusammenhang mit dem Inhalt passt es auf die Atmosphäre der Nacht und die leichte Brise, die durch die Felder geht, sowie das Metrum den Text durchwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erwartungen an das Gedicht werden von dem Zusammenhang von Titel und Text gestützt. Auch wenn der Mond nicht im Gedicht selbst erwähnt wird, so verbindet der Leser diesen mit der beschriebenen Situation, da der Titel auf diesen verweist. Das gibt dem Gedicht eine gewisse Besonderheit und Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang (des Gedichts) wird erläutert, wie der Himmel am Horizont auf die Erde trifft (V.1f.). Dies wird als „küssen“ beschrieben und personifiziert Erde und Himmel. Dem Gedicht verleiht diese Wortwahl eine romantische Atmosphäre. Die Natur wird mit der Liebe und Zuneigung in Zusammenhang gebracht. Genauso empfindet das lyrische Ich Zuneigung zu der Natur bei Nacht. Anschließend wird darauf eingegangen, dass die Erde im Blütenschimmer von dem Himmel träumen müsse (V.3f.). Mit dem Blütenschimmer ist der Mondschein gemeint, der auf die Blumen fällt und ihnen etwas Magisches verleiht. Die Erde und der Mond werden ebenfalls in diesen Versen personifiziert und die romantische Bindung verstärkt, indem gesagt wird, dass die Erde von dem Mond träumen müsse (V.4). Es ist wie die Sehnsucht nach einem Partner in einer Liebesbeziehung, welcher eine besonders starke Ausstrahlung hat. Folgend wird der Luftzug des Windes über die Felder beschrieben, welcher die Ähren sachte wiegt (V.5f.). Die Personifikation erinnert an eine Zärtlichkeit, die man einem anderen schenkt. Das zarte Wiegen hat etwas Liebevolles und Vorsichtiges, als wenn der Wind auf die Felder Acht geben würde und ihnen Berührung spendet. Das Rauschen der Wälder und die sternklare Nacht (V.7f.) verstärken das harmonische Bild der Mondnacht. Die Stille wird nur von dem Rauschen des Windes begleitet, es gibt jedoch keine störenden Geräusche. Der klare Himmel steht für die Klarheit des lyrischen Ichs, welches erkennt, dass es sich zum Himmel hingezogen fühlt und weiß, dass es sterben wird (V.8). Anschließend spannt die Seele des lyrischen Ichs ihre Flügel aus (V.9f.) und fliegt über die Länder in nächtlicher Stille, als flöge sie nach Hause (V.11f). Die personifizierte Seele steigt nun endlich zum Himmel empor, dort wo sie ihr zu Hause findet. Es ist eine Metapher dafür, dass das lyrische Ich in der Schönheit der Nacht entschläft und Frieden in der Natur findet. Das lyrische Ich ist bereit dazu, die Erde zu verlassen und wendet sich dem Himmel zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht enthält Enjambements. Die ersten zwei Sätze erstrecken sich dabei über jeweils vier Verse und die nächsten zwei Sätze über jeweils zwei Verse. Auffallend ist, dass viele Metaphern und Personifikationen benutzt werden. Fast alle erwähnten Elemente der Natur haben lebendige Züge an sich. Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Natur sowie die Zuneigung und Wärme, die in dem Gedicht angesprochen wird, passt auf die Epoche der Romantik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese über das Gedicht hat sich nach der Analyse und Interpretation des Textes bestätigt. Die Romantik bleibt durchgehend bestehen. Die Liebesbeziehung und Vereinigung von Himmel mit Mond und Sternen und der Erde mit der Schönheit seiner natürlichen Landschaften hat eine starke, einzigartige Auswirkung auf das lyrische Ich. Dieses sieht in der letzten Zeit seines Lebens in die Nacht hinaus und schaut dem Spiel von Himmel und Erde zu. Es sehnt sich nach dem Himmel, seinem Zuhause, und lässt schließlich seine Seele frei.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:HeANSG&amp;diff=55243</id>
		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-11-04T07:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Inhaltsanalyse beendet vorerst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
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- Einsamkeit&lt;br /&gt;
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- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Eindruck:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsanalyse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim  und es gibt verschiedene Metren. In V. 1 handelt es sich um einen Trochäus, danach V.2-3 Jambus und V.4 wieder Trochäus. Anschließend ist das Metrum nicht genau bestimmbar. Das Metrum und das Reimschema widersprechen sich in den ersten vier Versen zwar in ihrer Wiederholung, das hat jedoc keinen Einfluss auf den Lesefluss. das Gedicht lässt sich gut lesen und da es nicht ein eiziges Metrum gibt, ist jeder Vers individuell und hat eine besondere Wirkung, ohne dass er schnell überflogen wird mit dem Fluss des Metrums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in sich stimmig und strahlt eine Ruhe aus, die den Leser beeinflusst. Ebenfalls wird die Natur und die Todessehnsucht in Zusammenhang gebracht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
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		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-11-02T08:29:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Eindruck:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsanalyse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beschreibt das lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
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		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-11-02T08:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: erste Inhaltsanalyse verfasst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Eindruck:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsanalyse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt von dem lyrischen Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sich die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Verträumtheit mit der direkten Ansprache von diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat eine Strophe und acht Verse. Es handelt sich bei dem Reim um einen Kreuzreim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts wird davon gesprochen, dass über den Berggipfeln Ruhe herrscht (V.1f.) und in den Baumwipfeln Windstille (V.3ff.). Die Beschreibungen vermitteln dem Leser ein bestimmtes Bild von einer Landschaft. Sogar die Vögel sind zu dieser Zeit still und zwitschern nicht (V.6). Das lässt darauf schließen, dass die Situation, in der sich das lyrische Ich befindet, am späten Abend oder in der Nacht stattfindet, wo auch die Tierwelt zur Ruhe kommt. Die so vermittelte Ausestorbeheit und Isolierung des lyrischen Ichs ruft ein melancholisches Gefühl im Leser hervor. Folgend wird der Leser das zweite Mal direkt angesprochen in dem Ausruf „Warte nur!“ (V.7). Dies wirkt drohend auf den Leser und lässt ihn sofort hellhörig werden. Danach wird ihm eine Vorhersage mitgeteilt, dass er auch bald ruhen wird (V.7f.). Es ist unklar, ob das im negativen oder positiven Sinne des lyrischen Ichs gemeint ist. Doch in Verbindung mit dem Rest des Gedichts gibt es dem Leser einen Impuls von der Sehnsucht nach dem Tod und dem Frieden, der damit einhergeht. Der Leser darf zur Ruhe kommen und muss sich nicht mehr mit Sorgen oder Tätigkeiten des Lebens befassen, sondern hat seinen persönlichen, einsamen Moment der Seelenruhe in der Natur, bevor er stirbt und für immer ruhen wird. So wird der Tod nicht als etwas Grausames, Angsteinflößendes dargestellt, sondern schön und friedvoll. Der Ausruf (V.7f.) hat die Funktion, dass der Leser kurzzeitig aus seiner Träumerei und dem Schwelgen in den Gedanken an das Bild, das das Gedicht vermittelt, herausgerissen wird und dem Gedicht wieder volle Kozentration schenkt. Er hat eine böse Vorahnung und ist gespannt, da er direkt von dem lyrischen Ich angesprochen wird und dies eine tiefere, persönlichere Funktion hat, als würde eine Verbindung zwischen dem lyrischen Ich und dem Leser hergestellt werden. Der letzte Satz wirkt jedoch weniger wie eine Drohung, sondern eher wie eine Prophezeiung, die nicht mit negativen Gefühlen assoziiert wird. Das Wort „auch“ (V.8) lässt darauf schließen, dass das lyrische Ich bereits entschlafen ist und wirkt nicht erschrocken von dem Tod. So muss der Leser ebenfalls keine Furcht haben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
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		<updated>2021-11-02T07:44:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: erste Inhaltsangabe formuliert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Eindruck:   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsangabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht geht es um das lyrisch Ich, welches die Natur um sich herum genießt und welches beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Berggipfel, Baumwipfel, Wälder, Windstille sowie Vögel sind die zentralen Naturelemente, die eingebunden werden. Das lyrische Ich gibt dem Leser außerdem einen Impuls für Ruhe und Vertäumtheit mit der direkten Ansprache von diesem. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-11-02T07:36:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: erster Eindruck 2 ausformuliert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das Gedicht handelt von der Stille und Schönheit der Natur und der Sehnsucht nach einem Ende und Ruhe, was ich als Tod interpretiere. Im Zusammenhang mit dem Gedicht steht eine gewisse Schwere und Abendmüdigkeit und ruft in dem Leser eine Art inneren Frieden und Sorglosigkeit hervor. Es vermittelt das Gefühl, dass der Tag geschafft ist und es keine Sorgen oder Tätigkeiten mehr gibt, denen man sich zuwenden müsste. Man darf also sorglos und friedlich ruhen. Das verbinde ich persönlich mit dem Tod. So steht für mich das Ende des Lebens im Mittelpunk des Gedichts, das jedoch nicht mit Angst und einer furchteinflößenden Szenerie in Verbindung gebracht wird, sondern eher mit einem guten Abschluss. Nachdenktlich, sehnsüchtig und melancholisch. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
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Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
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Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
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- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
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- Einsamkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Vögel sind nicht zu hören (kein Lebenszeichen) (V. 6)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
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J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
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Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfast wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird, die jedoch nicht negativ belastet ist.   &lt;br /&gt;
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J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
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Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfast wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die Vorhersage des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird.   &lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
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Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
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Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
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- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh‘“, welches 1780 von Johann Wolfgang von Goethe verfast wurde, thematisiert einen Moment der Ruhe und des Friedens in Einsamkeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt von dem lyrischen Ich, das die Natur genießt und beschreibt, was es bei dem Anblick dieser fühlt. Der Leser wird mehrfach direkt angesprochen (V. 4, 7f.) und somit in die Situation mit eingebunden. Das Gedicht lässt den Leser vor allem Gefühle von Einsamkeit und Melancholie fühlen und lässt nachdenklich werden. Dies bestärkt die „Drohung“ (Vorhersage) des lyrischen Ichs (V. 7f.), die dem Leser in Erinnerung ruft, dass er bald sterben wird und auch diese Stille und Einsamkeit empfinden wird.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2021-10-26T07:12:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Gedicht Interpretation und Analyse in Stichpunkten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
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Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
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Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
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Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
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- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<updated>2021-10-26T07:01:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7f.), („Spürest Du“, V. 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- erinnert Leser an kurze Dauer des Lebens (V. 7f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich möchte schönen Moment festhalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- lyrisches Ich ist sehnsüchtig &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-10-26T06:53:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“) -&amp;gt; Landschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhest du auch.“, V.7,8)&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Benutzer:HeANSG</title>
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		<updated>2021-10-26T06:52:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Gedicht „Ueber allen Wipfeln ist Ruh‘“ von Gothe eingesetzt und Stichpunkte gemacht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichpunkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kalt und still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Berge („Wipfel“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Landschaft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Friede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kein Windzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Leser direkt angesprochen („Warte nur! Balde ruhst du auch.“, V.7,8)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HeANSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzerin:MaFlo&amp;diff=54174</id>
		<title>Benutzerin:MaFlo</title>
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		<updated>2021-10-26T06:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Benutzer:HeANSG verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Über mich==&lt;br /&gt;
Deutsch-Lehrerin am [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss] mit einem Faible für digitale Schulentwicklung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Digitaler Unterricht löst nicht unsere Corona-Probleme, aber er hilft uns, in der Krise die Chance zu sehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Wiki-Links für mich und andere Lehrkräfte==&lt;br /&gt;
[[Benutzerin:MaFlo/Hinweise|Hinweise zu Rücksprunglinks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hilfe:Hinweise für Lehrer|Hilfe: Hinweise für Lehrende]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lessing-Zitat- Briefe an verschiedene Gottesgelehrte. 1779.jpg|mini|&amp;lt;ref&amp;gt;G.E.Lessing: Sogenannte Briefe an verschiedene Gottesgelehrte. 1779&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Spezial:Benutzerkonto anlegen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Spezial:Beiträge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Projekte==&lt;br /&gt;
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*[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
*[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Was will ich werden?|Was will ich werden?]] - ein Projekt zur Berufsorientierung Klasse 9&lt;br /&gt;
*[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck|Woyzeck]] - ein Projekt zur exemplarischen Analyse im Leistungskurs Q1&lt;br /&gt;
*[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Nathan der Weise|Nathan der Weise]] - ein zeitgemäßes Drama?&lt;br /&gt;
*[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Die Mitte der Welt|Die Mitte der Welt]] - ein digitales Lesetagebuch zur Romanlektüre in Klasse 9&lt;br /&gt;
*[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Medientheorien - Medienkritik|Medientheorie - Medienkritik]] - ein Projekt des Leistungskurses Q2&lt;br /&gt;
*[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten|Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten]] - ein Projekt der Q2&lt;br /&gt;
*[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Lyrik im thematischen Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Quellenangaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Teilnehmende==&lt;br /&gt;
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|+Schuljahr 21/22 Q1&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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DiANSG&lt;br /&gt;
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AniBNSG&lt;br /&gt;
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JaHNSG&lt;br /&gt;
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BiMaNSG&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:ZeKNSG|ZeKNSG]]&lt;br /&gt;
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EvLaNSG&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:FaBNSG|FaBNSG]]&lt;br /&gt;
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|+Schuljahr 21/22 EF&lt;br /&gt;
![[Benutzer:HeANSG|HeANSG]]&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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__INHALTSVERZEICHNIS_ERZWINGEN__&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Links hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: &lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs Gymnasium]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: Nelly-Sachs Gymnasium Neuss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Meine Projekte:&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;HeANSG: Seite angelegt&lt;/p&gt;
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Seminar: Nelly-Sachs Gymnasium&lt;br /&gt;
Meine Projekte:&lt;br /&gt;
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