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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Die_Marquise_von_O.&amp;diff=42872</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Marquise von O.</title>
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		<updated>2021-02-02T15:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElDNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=====Inhalt=====&lt;br /&gt;
Die Novelle „ Die Marquise von O...“, von Heinrich Kleist, erschienen 1808, spielt in Italien zur Zeit des zweiten Koalitionskriegs. Die Novelle handelt um die verwitwete Marquise von O..., die schwanger ist, ohne dass sie von einem möglichen Vater weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;ved=2ahUKEwiJ_YCisNLtAhV1A2MBHawgCQsQFjAAegQIAhAC&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.inhaltsangabe.de%2Fkleist%2Fdie-marquise-von-o%2F&amp;amp;usg=AOvVaw0gDmDWQuHmhaknXS5zlFTn https://www.inhaltsangabe.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle spielt zu Zeiten des zweiten Koalitionskrieges, während eines russischen Angriffes auf die Familie der Marquise von O, wird Juliette (die Marquise), verschleppt. Die russische Truppe versucht sie schließlich zu vergewaltigen. Der Graf F erscheint allerdings noch rechtzeitig und verhindert eine Vergewaltigung. Der Graf bringt die Marquise zurück in den Palast, da sie ohnmächtig geworden ist. Was auf dem Weg dorthin geschieht, bleibt im Dunkeln. Kurz  nach den Geschehnissen wird jedoch eine Schwangerschaft bei der Marquise festgestellt, eine Vergewaltigung stellt dabei einen mögliche Erklärungsansatz dar.  Das Entstehen einer  Schwangerschaft, ohne sich währenddessen in einem ehelichen Verhältnis zu befinden, war damals eine gesellschaftliche Schande, sodass die Marquise von ihrer Familie, beziehungsweise von ihrem Vater, verstoßen wird. Sie flüchtet auf den Landsitz ihrer Familie und versucht von dort über eine Zeitungsannonce den Vater ihres noch ungeborenen Kindes zu finden. Der Graf von F erweist sich kurze Zeit später als der Vater des Kindes der Marquise.  Die Marquise stimmt einer Heirat mit dem Grafen vorerst nicht zu, lässt sich jedoch wenig später doch auf die Vermählung ein. Die Erzählung endet mit einer Erneuerung des Eheversprechens (doppelten Hochzeit) und noch weiteren Kindern der Marquise und des Grafen von F.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Zeitungsannonce bittet die Marquise den Vater ihres Kindes sich zu melden, da sie ihn aus Rücksicht auf die Familie heiraten wollen würde. Während der Zeit des Krieges gerät die Marquise in die Hände von russischen Soldaten und wird in letzter Sekunde vor Misshandlungen und Vergewaltigungen gerettet. Ihr Retter ist der russische Offizier Graf F. Ohne dies der Marquise zu Beichten hält der Graf um die Hand der Marquise an und während der Bedenkzeit der  Familie wird sich die Marquise bewusst über das Kind welches sie genährt. Erst nach einem Jahr gelingt es dem Graf die Marquise für sich zu gewinnen. Und so findet eine Hochzeit statt aus der ein weiteres Kind und ein gemeinsames Kind hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;ved=2ahUKEwiJ_YCisNLtAhV1A2MBHawgCQsQFjACegQIARAC&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.studyhelp.de%2Fonline-lernen%2Fdeutsch%2Fdie-marquise-von-o-heinrich-von-kleist-inhaltsangabe%2F&amp;amp;usg=AOvVaw2SON8fYeDc7DCdk6JP0GJ1 https://www.studyhelp.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Figurenanalyse=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Die Marquise:======&lt;br /&gt;
Betrachtet man die Protagonistin der gleichnamigen Erzählung &#039;&#039;Die Marquise von O,&#039;&#039; von Heinrich von Kleist aus dem Jahr 1808, wird deutlich, dass es sich bei der jungen Witwe um eine charakterstarke, emotionale Frau mit durchaus emanzipatorischen Tendenzen handelt. Auf der anderen Seite befreit sie sich nicht konsequent von gesellschaftlichen Zwängen und erfüllt lange das Gute-Tochter-Klischee: verwitwete Mutter, Tochter, Hausfrau, Pflegerin ihrer Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figur der Marquise ist mehrdimensional angelegt, ihre charakterlichen Facetten reichen von gehorsam-gesellschaftskonform bis für die damalige Zeit untypisch selbstbestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O, namens Julietta, ist eine Witwe, da ihr Mann, in den sie schwer verliebt war, drei Jahre vor der Handlung der Erzählung, während einer Geschäftsreise verstorben war (vgl.S.5.Z.14ff). Mit ihm hat sie mehrere Kinder und erwartet ein weiteres Kind von einen unbekannten Mann, den sie versucht, durch einen Aufruf in der Zeitung aufzufinden (vgl. S.5, Z.4ff). Sie ist die Tochter des Herrn von G... , des Kommandanten der Zitadelle bei M..., und der Frau von G... und hat einen guten Ruf (vgl.S.5,Z.13ff). Nach dem Tod ihres Mannes zieht sie mit ihren Kindern in das Haus der Eltern und verlässt ihr Landhaus bei V..(vgl.S.5, Z.19ff). Sie liebt Lektüren, die Kunst und kümmert sich nebenbei um die Erziehung ihrer Kinder, sowie die Pflege ihrer Eltern (vgl. S.5, Z.22ff). Man erfährt nicht viel über das Aussehen der Marquise von O, bis auf ihre Körperstatur, die als schlank beschrieben wird (vgl. S.7, Z. 10:,, schlanken Leib’‘).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise von O wird ein Kind gebären, dessen Vater sie nicht kennt. Trotz der schwierigen Umstände wagt sie es, ihr Schicksal in der Zeitung öffentlich zu machen, um den Kindesvater zu suchen (vgl. S.5, Z.5-10). Damit versucht sie, den Normen und Werten der damaligen Zeit, die es nicht als angemessen sehen, ein Kind vor der Ehe zu haben, wieder zu entsprechen, indem sie sich bereit zeigt, den Vater ihres ungeborenen Kindes heiratet .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt zu Beginn der Erzählung wird deutlich, dass die junge Frau bereit ist, die Initiative zu ergreifen, als sie einen Zeitungsartikel veröffentlicht, in dem sie nach dem unbekannten Vater ihres ungeborenen Kindes sucht (vgl. S.5, Z.6ff). Dies deutet nicht nur darauf hin, dass die Marquise recht viel Wert auf die hohe gesellschaftliche Stellung ihrer Familie bzw. ihrer eigene als Tochter des Kommandanten (vgl.S.5, Z.13 u.18) legt. Jedoch ist schon im Vorfeld der eigentlichen Handlung im Gegensatz dazu auch eine emanzipierte Seite an ihr angelegt, dies wird z.B. durch ihre lange Weigerung, erneut zu heiraten deutlich (S.14, Z.1f: &amp;quot;entschlossen, keine zweite Vermählung einzugehen&amp;quot;). Auch ihre Überzeugung, weiterhin ohne Mann an ihrer Seite zu Recht zu kommen, nachdem sie von ihren Eltern verstoßen wurde, sowie, dass sie in diesem Zusammenhang ihre Kinder mit sich nimmt (vgl. S.30, Z.27f), machen dies deutlich. Somit lässt sich sagen, dassdie Marquise im innerfamiliären Rahmen, vor allem gegenüber ihres Vaters,  eine für die damalige zeit untypisch emanziperte Seite hat, außerfamiliär aber weiterhin den gesellschaftlichen Normen folgt, welch damals für Frauen (mit Kindern) vorgesehen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem weist sie sich als ein dankbarer Mensch aus, da sie ihre eigene Gesundheit hintenan stellt, um ihre Dankbarkeit gegenüber ihres Retters ausdrücken zu können (vgl. S.8,Z.21ff). In diesem und anderen Momenten der Novelle stellt sich heraus, dass die Marquise von O ein emotionaler Mensch ist (vgl. S.10, Z.32ff). So wird beispielsweise durch ein offenes Zeigen ihrer Sorge um ihre Mitmenschen (vgl. S.12, Z.22f) ihr Mitgefühl gezeigt, jedoch wird ebenfalls deutlich, dass Julietta im Laufe der Erzählung von einer ständigen Trauer über den Tod ihres ersten Ehemannes begleitet wird, was sich in ihrem Wunsch nicht erneut zu heiraten widerspiegelt (vgl. S.20, Z.30-32). Auch in dem Verhalten der Marquise, als ihre Eltern sie verstoßen (S.28,Z.32f: &amp;quot;Geh! Geh!&amp;quot; ), da sie nicht weiß, wer der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, ist ihre emotionale, von anderen Menschen abhängige Seite, zu erkennen, welche sich ebenfalls häufig durch Kreislaufprobleme und zittrige Knie äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere wichtige Situation, in welcher die Marquise emotional reagiert, ist die Offenbarung des Grafen F als Vater ihres ungeborenen Kindes (vgl. S.46-49). Gleichzeitig wird durch ihre Reaktion auch ein starker Kontrast zu ihrer vorherigen Einstellung dem Grafen gegenüber deutlich. Während sie ihn bei ihrer Rettung noch als &amp;quot;Engel&amp;quot; (S.7, Z.8) wahrnimmt, verkörpert er für sie nun den Teufel (vgl. S.50, Z.25-27). Nach den ersten Treffen ist sie noch bereit den Grafen von F. zu heiraten (vgl. S.16), womit der Ruf der Familie gerettet wäre. Als sich der Graf F. zu einem späteren Punkt als der Vater des Kindes offenbart, und die Marquise die Möglichkeit hat hat, den Ruf der Familie zu retten, will sie dies jedoch zunächst nicht tun (vgl. S.46-48). Dies ist eine der wenigen außerfamiliären emanzipierten Handlungen der Marquise, auch wenn es nicht vo dauer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise ist die Hauptperson der Novelle und ist eine dynamisch angelegte Figur. Im Laufe der Novelle gewinnt sie an Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit, als sie von ihren Eltern ausgestoßen wird und ihr Leben in eigene Hand, mit ihren zwei Kindern nehmen muss (vgl. S.26 z.35). Dies wird auch deutlich, als sie gegen den Willen des Vater, der die Kinder bei sich behalten wollte, setzt (vgl. s.25 z.20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis der Marquise zu ihrem Vater weißt eine gewisse Ambivalenz auf, da sie ihrem Vater gegenüber in bestimmten Situationen, sei es ihre Rolle als Mutter oder Frau, emanzipiert handelt. Deutlich wird aber, dass beispielweise am Ende als es zur Versöhnung kommt, sie ihrem Vater mit ihrer Unterwürfigkeit, auch wenn es von ihrer Seite aus nur passiv ist, seine Reaktion provoziert, sodass nicht sie, sondern er aktiv einen Schritt und den ersten Annäherungsversuch macht (vgl. S. 45).  Zu dem lässt sich hinzufügen, dass die Marquise Sorge hat, dass ihr vaterloses und illegitimes Kind eines Tages von der Gesellschaft geächtet werden könnte. Daher überwindet sie sich und entscheidet sich dazu den Mann zu heiraten, der sie unbewusst benutzt hat und sie in solch einem Zustand gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise hat zu ihrer Mutter eine starke emotionale Bindung. Deutlich wird dies, als die Marquise von ihrer Schwangerschaft erfährt und ihre Mutter sie in den Arm nimmt (vgl. S.23, Z.14). Die Mutter zweifelt nach dem Rausschmiss der Marquise an deren Schuld und reist zu ihr, um sich davon zu überzeugen , indem sie die Marquise mit einer Lüge über eine Schuldbekenntnis testet (vgl. S.39, Z.37f) und holt ihre Tochter wieder nach Hause (vgl. S.42, Z.1f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Marquise zunächst ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche unterdrückt, während sie vor hat, den Vater des Kindes zu finden und zu heiraten und somit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen unterliegt. Die Dynamik der Marquise entwickelt sich von einer zurückhaltenden Person zu einer emanzipierten, nachdem sie nach ihrem Rausschmiss und während ihrer ungewollten Schwangerschaft eine eine Identitätskrise durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hase&lt;br /&gt;
[Gruppe 1: [[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Graf F.======&lt;br /&gt;
Graf F ist eine der vier Hauptfiguren der Novelle. Er zeigt sich als mehrdimensionaler Charakter, motivisch umgesetzt in der Engels-Teufels-Metaphorik (&amp;quot;Er würde ihr damals nicht wie ein Teufel erschienen sein, wenn er ihr nicht, bei seiner ersten Erscheinung, wie ein Engel vorgekommen wäre&amp;quot; S. 47, Z.30): Graf F als gefallener Engel (Teufel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Marquise, dem Herrn von G und der Frau von G, ist er der Einzige, der nicht zu der italienischen Familie gehört. In der gesamten Erzählung wird nur die Verwandtschaft zu seinem Onkel, General K erwähnt (vgl. S. 15 Z. 19-21). Im Vergleich zu den anderen Charakteren verfügt er also über mehr Freiheiten, da er nicht so eng an die Familie gebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erfährt nicht viel über seine Hintergründe und Vorgeschichten. So bleibt sein Vorname auch ungewiss. Graf F ist „ein russischer Offizier“( S. 7, Z. 5-6). Durch sein Verhalten beim Angriff auf die Zitadelle der Familie der Marquise werden seine großen militärischen Fähigkeiten deutlich (vgl. S. 5-7). Neben seinem hohen militärischen Stand geniest er einen ausgezeichneten Ruf und wird auch als „Obristlieutnant vom t…n Jägerkorps und Ritter eines Verdienst- und mehrerer andrer Orden“ (S. 8, Z. 24-25) bezeichnet. Außerdem verfügt er über ein „ansehnliche[s] Vermögen“, sodass man ihn zu der hohen, adeligen Gesellschaftsschicht zuordnen kann. Zudem wird er vom Erzähler als „schön, wie ein junger Gott“ (S. 12, Z. 15) beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Aussage: &amp;quot;die Erkundungen, die man über ihn einzog, sprachen ziemlich zu seinem Vorteil&amp;quot; (S.23, Z.27-28), erkennt man, dass der Graf F. einen ausgezeichneten Ruf besitzt und in der Vergangenheit vermutlich noch nie etwas Verwerfliches getan hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bei dem Angriff auf die Zitadelle russische Soldaten versuchen, die Marquise zu vergewaltigen (vgl. S. 7 Z. 2-5), erscheint Graf F und befreit sie aus den Fesseln der triebgesteuerten Soldaten. Sein Mut und seine Hilfsbereitschaft führen dazu, dass die Marquise ihn als „Engel des Himmels“ (S. 7, Z. 8-9) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es sich bei den Vergewaltigern um seine Soldaten handelt, schreckt er nicht davor zurück, Gewalt anzuwenden (vgl. S. 7, Z. 9-12). Nach seiner Rettungstat bietet er der Marquise „unter einer verbindlichen, französischen Anrede den Arm“ (S. 7 Z. 12-13). Dies zeigt sein charmantes Auftreten gegenüber Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marquise und Graf F kennen sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Deswegen ist es umso erstaunlicher, welche Bemühungen der Graf aufwendet, um die Marquise zu beschützen. Zwar übernimmt der Graf Verantwortung, das Richtige zu tun, indem er die Marquise vor den eigenen Soldaten rettet, reagiert aber selbst triebgesteuert und impulsiv, indem er sie vermutlich vergewaltigt (vgl. S.14, Z.16f.): Nachdem er die Marquise in den sicheren Westflügel des Palastes gebracht hat, fällt diese in Ohnmacht. In diesem Moment ändert sich das Verhalten des Grafen. Er lässt sich vermutlich auf das Niveau der „Hunde“ (S. 7, Z. 6) herab und wird nun selbst zum angeblichen Vergewaltiger. Die Vergewaltigung wird in der Novelle nie explizit erwähnt, lässt sich aber durch den weiteren Verlauf erklären. Kurz darauf verspürt er jedoch tiefe Reue und nimmt sich vor, &amp;quot;die einzige nichtswürdige Handlung, die er in seinem Leben begangen hätte&amp;quot; (S. 15, Z. 4-6) wiedergutzumachen. In Gesprächen, in denen es um die Marquise geht, wird er oftmals rot (vgl. S.9, Z.19f./ S.14, Z.33). Das zeigt, dass ihm sein vergangenes Verhalten unangenehm ist und dass er seine Emotionen schlecht verbergen kann.. Er deutet sein Fehlverhalten an, findet jedoch nicht den Mut, es auszusprechen (&amp;quot;...unter anderen Umständen.../... dringende Verhältnisse...&amp;quot;, S.14, Z.10-15). Hier zeigt sich eine gewisse Feigheit, Scham oder zumindest eine gewisse Vermeidungshaltung des Grafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich scheint der Graf sehr rücksichtsvoll, gefühlsvoll und sentimental, da er sich stark um das Wohlbefinden der Marquise von O. sorgt (vgl. S.12 Z. 21-26). Allgemein lässt sich sagen, dass der Graf etwas für die Marquise empfindet. So schreibt er ihr, während er in Neapel ist Briefe und versucht so Kontakt zu ihr zu halten (vgl. S.14, Z.18ff). Auch besucht er ihr Haus, direkt nach der Rückkehr von seinem Aufenthalt in Neapel, in der Hoffnung die Marquise dort anzutreffen. Als er hört was in seiner Abwesenheit passierte, sucht er sie auf und obwohl der Türsteher ihm sagt, dass die Marquise  niemanden sehen möchte, geht er trotzen in den Garten um mit ihr zu reden (vgl. S.14-15). Dies zeigt einerseits wie wichtig es ihm ist die Marquise zu heiraten, auf der anderen Seite deutet dies auch auf eine große Hartnäckigkeit und Rücksichtslosigkeit hin, welche sich auch in seiner Überlegung einfach durch das &amp;quot;zur Seite stehente offene Fenster ein[zu]steigen&amp;quot; (S.15 Z.34-35) widerspiegelt. Des Weiteren greift er nach ihren Händen und möchte diese küssen, wodurch er nochmals seine Gefühle für die Marquise zum Ausdruck bringt (vgl. S.12, Z.37f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sein Interesse an der Marquise aufrichtig ist, zeigt sich durch seine Entschlossenheit, alles zu tun, um diese für sich zu gewinnen. Der Graf ist sogar bereit, seinen hohen beruflichen Stand aufzugeben, indem er die bevorstehende  Dienstreise abbrechen will, um die Familie der Marquise überzeugen zu können, dass diese einer Hochzeit zustimmt. Ihm ist die Hochzeit mit der Marquise so wichtig, dass er sogar den Heiratsvertrag annimmt (vgl. S.49, Z.3f). Sein Interesse an einer Versöhnung mit der Marquise wird dadurch deutlich, dass der Graf nach der Hochzeit Abstand von ihr hält (vgl. S.49, Z.28-31) und sie erst bei der Taufe des Sohnes wiedersieht.  Dass er als Geschenk eine so hohe Summe an Geld, sowie das Testament mitbringt, verdeutlicht ebenfalls den Aspekt, dass der Graf sein Verhalten wieder gut machen möchte (vgl. S.50, Z. 7-9). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass sogar der Vater der Marquise, welcher von den Truppen des Grafen angegriffen wurde, ihn als &amp;quot;ehrliche[n] Mann&amp;quot; (S. 10, Z. 12) bezeichnet, kann man davon ausgehen, dass der Graf nach außen ein sehr ehrenhaftes Erscheinungsbild hat und mit allen Menschen manierlich umgehen kann (vgl. S.15 Z. 7f).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch weist der Graf durch die Vertuschung seiner Tat, aber auch aufgrund seiner Empfindung gegenüber der Marquise, eine gewisse Ambivalenz auf. Er schiebt seine &amp;quot;Wiedergutmachung&amp;quot; bis zum Ultimatum (Annonce) auf, um vermutlich seinen guten Ruf nach außen zu behalten. Die innere Motivation für sein Verhalten und den Umgang mit dieser Situation bleibt von Kleist aus absichtlich offen. Obwohl er sich überwiegend standesgemäß als Gentleman verhält, zeigt seine vermeintliche Tat an der Marquise auch eine andere, dunkle Seite seines Charakters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Seiten seines Charakter spiegeln sich auch in seiner Sprache wider. Auf der einen Seite ist er fähig, sich differenziert, in einem gehobenen Stil auszudrücken. Geht es jedoch um seine schändliche Tat, so ist sein Sprachverhalten geprägt von Verlegenheit und Scham und seine Fähigkeit, sich differenziert auszudrücken, verfliegt (vgl. S. 14, Z. 33-34). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine abschließende Bewertung der moralischen Integrität des Grafen ist schwierig, weil die Schwere der Tat in so starkem Kontrast zu seinem sonstigen Auftreten und Verhalten steht. Durch diese Tat lässt sich jedoch auch seine Mehrdimensionalität erklären. Die anfänglich aufgestellte Deutungshypothese, lässt sich also resümieren. Auf der einen Seite erfüllt Graf F das Klischee eines, zu dieser Zeit, perfekten Mannes: Er ist gebildet, zeigt ausgezeichnete Manieren und wird durch seine Willensstärke und Aufrichtigkeit, ein vermögender Mann makellosen Rufs. Man könnte sagen, sein Charakter gleicht dem eines Engels. Im Gegensatz dazu, sticht durch die vermutete Vergewaltigung seine teuflische Seite hervor. Graf F ist also Engel und Teufel zugleich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Gruppe 1 (Deutsch GK)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Vater:======&lt;br /&gt;
Der Vater spielt in der Novelle eine wichtige Rolle, da er die damaligen gesellschaftlichen Normen repräsentiert. Die Vielfältigen Charakterzüge und Verhaltensweisen des Kommandanten weisen auf eine Mehrdimensionalität hin, welche seine Funktion in der gesamten Erzählung unterstützt,  da auch die Gesellschaft ihr Verhalten gegenüber einer Person verändert, sobald diese nicht mehr der gesellschaftlichen Norm entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommandant, welcher auch als &amp;quot;Obrist&amp;quot; oder &amp;quot;Herrn von G“ bezeichnet wird, ist verheiratet mit der Frau von G und Vater der Protagonistin der Erzählung, Juliette, welche auch den Titel der Marquise von O trägt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich zu Beginn der Erzählung wird deutlich, dass der Kommandant nicht nur einen hohen Sitz in der Gesellschaft hat, sondern auch in seiner Rolle als Vater und Ehemann, eine wichtige Position für die Novelle einnimmt. Dies wird vor allem dadurch verdeutlicht, dass die Marquise teils über ihren Vater definiert wird „&#039;&#039;&#039;Die Tochter des Herrn von G&#039;&#039;&#039; Kommandant der Zitadelle“ (siehe. Z.13/14). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommandant meldet sich selten zu Wort, doch wenn er spricht, dann meist in einer  Befehlsform  „Macht! Macht! Macht!“ (siehe. S.22 Z.6). Dieses Verhalten ist womöglich auf seine Tätigkeit im Militär zurückzuführen, aufgrund derer  er es gewohnt ist, auch schon für kleine Aufwände anderen einen Befehl zu erteilen (Z. 27f). Auch in der Familie kommt seine Militärische-Ader zum Vorschein, in dem dort eine klare Rangordnung herrscht, in der er das Familienoberhaupt darstellt. Erkennbar daran, dass er als erstes das Wort erhebt, wenn Besuch eintrifft (S. 22, Z.20). Die Familie vertraut ebenfalls auf das Urteil und auf die Fähigkeit des Kommandanten, für Probleme eine Lösung zu finden, wo durch die wichtige Bedeutung des Grafen von G für die Familie nochmals unterstrichen wird (S.25, Z. 6f). Sein Verhalten kann aber auch teils als impulsiv und nahezu aggressiv bezeichnet werden (vgl. S. 30 Z. 12-26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommandant zeigt eher selten seine Gefühle, doch trotzdem lassen sich manchmal liebevolle Gesten wiederfinden &amp;quot;lächelte&amp;quot; (vgl. S.22, Z10), &amp;quot;umarmte ihn auf das Herzlichste&amp;quot;(S. 22 Z.30). Generell lässt sich der Vater von seinen Gefühlen stark leiten, sowohl im positiven Sinne, z.B. als die Marquise am Ende wiederkommt, aber auch im negativen Sinne, als er die Marquise rausschmeisst.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Thema Gefühle spielt besonders die Liebe zu seiner Tochter (S.8 Z.28ff), die er ehrt und nur das Beste für sie möchte, eine entscheidende Rolle. Seine Gefühle für seine Tochter gehen aber an einigen Stellen über das Übliche hinaus: Sie haben in der Versöhnungsszene eine erotisch- sexuelle Konnotation. Auch, dass sich der Vater erst Erkundigungen über den Grafen, den möglicherweise zukünftigen Ehemann seiner Tochter, einholt (S.23, Z.24-28) zeigt, dass seine Tochter ihm wichtig ist und er sie nicht an einen ungeeigneten Mann verheiraten möchte. Erst als positive Erkundigungen eintreffen, gibt er sein Einverständnis zur Hochzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald es um seinen gesellschaftlichen Ruf geht, verändert sich sein Verhalten gegenüber seiner Tochter aber drastisch. Während er zuletzt noch ein liebevoller Vater und Beschützer für seine Tochter, die Marquise, gewesen war, ist sein Verhalten, sobald er seinen gesellschaftlichen Ruf in Gefahr sieht, als egoistisch, gefühllos und kalt zu beschreiben. Dies zeigte sich auch daran, dass er sich sofort von seiner Tochter distanziert, als er erfährt, dass diese unehelich schwanger geworden ist. Er unterlässt es auch, sie nach ihrer Sicht auf das Geschehen zu fragen, hinterfragt das Urteil nicht und stellt auch keine weiteren Nachforschungen an. Der Kommandant vertraut somit mehr dem Urteil einer anderen Person als dem seiner eigenen Tochter. Auch im weiteren Verlauf wird das Misstrauen, was der Vater gegen seine eigene Tochter hegt, nochmals deutlich, da er denkt, der Artikel in der Zeitung sei eine List seiner Tochter (S.37 Z.26). Auch der Fakt, dass für ihn die naheliegendste Lösung des &amp;quot;Schwangerschaft-Konfliktes&amp;quot; ist, die Marquise wegzuschaffen und den Vorfall zu verdrängen, unterstützt die These des unterkühlten Verhaltens des Grafen von G (vgl. S.29, Z. 23-28+S.36, Z.29f).  So wird deutlich, dass sein eigener gesellschaftlicher Stand für ihn über der Liebe zu einer Tochter steht. Verdeutlicht wird dies noch einmal im weiteren Verlauf der Erzählung, als seine Tochter ihm, nachdem sie den Brief mit der Anweisung, das Haus zu verlassen, erhalten hat, aufsucht und seine Tür verschlossen ist. Die Tür könnte hierbei auch als ein Bild fungieren, welches die geschlossenen Türen seines Herzens verdeutlichen soll. Er lässt sich also von seiner Entscheidung, seine Tochter abzustoßen, nicht mehr abbringen (S.29, Z. 35). Hier zeigt sich somit auch die Sturheit des Grafen von G.  Als sich die Marquise schließlich zu seinen Füßen wirft, weiß der Vater sich nicht anders zu helfen, als nach einer Pistole an der Wand zu greifen, woraufhin sich ein Schuss löst (vgl. S. 30 Z. 12-26).  Auch hier wird die starke Abneigung und die Entschlossenheit, sich von seiner Tochter zu distanzieren, hervorgehoben. Das erbarmungslose Verhalten des Kommandanten zeigt sich auch nochmals, als er  verlangt, dass seine Tochter ihre Kinder zurücklässt (S.30, Z.25f). Somit findet während dieses &amp;quot;Schwangerschafts-Konflikts&amp;quot; eine Veränderung seines Verhaltens statt und es deutet sich eine Mehrdimensionalität (Dynamik?) der Figur des Kommandanten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man das Verhältnis von dem Grafen von G und dessen Frau, fällt auf, dass dies nicht linear, sondern kollinear ist, erkennbar daran, dass der Graf auch seiner Frau Befehle erteilt und ihr Verbote ausspricht (vgl. S.38. Z.32 ff. + S. 38). Seine Frau hingegen achtet seine Befehle und Verbote immer weniger im Laufe der Novelle, so besucht sie beispielsweise, trotz des strickten Verbotes ihres Mannes, ihrer Tochter nach dem Zerwürfnis auf dem Landsitz (S. 39. Z. 1-4). Dem Kommandanten entgleitet somit seine führende Rolle als Familienoberhaupt im Laufe der Erzählung immer weiter. Trotz seiner autoritären Position und Sturheit, lässt er sich von seiner Frau in seinen Entscheidungen beeinflussen, was wiederum zeigt, dass ihre Beziehung zwar nicht linear ist, seine Autorität aber auch Grenzen kennt, sobald er an seine persönlichen Grenzen gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Erzählung findet eine erneute starke Wendung, jedoch genau in die entgegengesetzte Richtung, statt. Als der Graf nach der Rückkehr seiner Tochter die Wahrheit über die Geschehnisse erfährt, sieht der Vater seine Fehler ein und bereut diese zutiefst, sodass er in Tränen ausbricht. Er ist verzweifelt und weiß nicht, wie er sich seiner Tochter gegenüber verhalten soll, sodass er den Anweisungen seiner Frau folgt und sich die Wendung in der sonst rangorientierten Familienordnung widerspiegelt (S.43, Z.34). Zu diesem Zeitpunkt scheint der Vater trotzdem weiterhin das Familien Oberhaupt zu sein, lässt dies jedoch nicht durchblicken, was auf den Stolz des Vaters hinweist. Er ist allerdings nicht dabei ist, als der Graf F. kommt, um seine Taten zuzugeben. Der Hochzeit stimmt er trotzdem zu, da diese nach den Geschehnissen einen positiven gesellschaftlichen Einfluss hat und so auch seinen gesellschaftlichen Status verbessern wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dynamische Figur des Vaters der Marquise von O, weißt also im Verlauf der Erzählung mehrfach eine starke Veränderung seines Handelns und seines Charakters auf, die immer mit starken, teilweise unpassenden Emotionen zusammenhängt. Somit lässt sich sagen, dass der Kommandant Gefühle und Emotionen nicht äußern kann, wodurch er, wie zum Beispiel mit dem Ziehen einer Pistole gegenüber seiner Tochter, mit extremen Emotionen das ursprüngliche Problem verdrängt. Es zeigt sich außerdem, dass er sich oft versucht, als Familienoberhaupt und Befehlshaber zu beweisen, sich dann aber in schwierigen Situationen von seiner Frau leiten lässt. Der Vater fungiert zusätzlich als Repräsentant der damaligen gesellschaftlichen Normen, was sich durch seiner Reaktion auf die uneheliche Schwangerschaft seiner Tochter widerspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch(LK): Gruppe 2 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Mutter:======&lt;br /&gt;
Die Mutter (auch Obristin von G, oder Frau von G), ist eine Vertrauensperson der Marquise, die sich im Laufe der Novelle immer weiter entwickelt. Ihr gelingt die Versöhnung des Vaters mit der Tochter und gegen Ende wird sie sich auch ihrer Fehler gegenüber der Marquise bewusst und gesteht sich diese ein (S. 39, Z. 33 ff). Sie hält die Familie so zusammen und stellt sich im Laufe der Novelle über den Obristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist die Frau von Herr von G, dem Obristen. Daher hält sie den Adelstitel Obristin inne (vgl. S.5 Z.10-21). Da sie aber erwachsene Kinder hat und von der Marquise gepflegt wird, lässt sich vermuten, dass sie bereits älter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend mischt sie sich gerne in die Angelegenheiten anderer Familienmitglieder ein, da ihr der Ruf ihrer Familie sehr wichtig scheint (Besuch der Marquise). Um diesen zu wahren, fährt sie beispielsweise zur Marquise, um sich ihrer Schuld oder Unschuld zu überzeugen (vgl. S.39-41). Auch wenn der öffentliche Ruf der Familie dadurch nicht direkt gerettet wird, erhält sie für sich selber die Erkenntnis, ob die Reputation der Familie zurecht in Verrufung geraten ist oder nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich möchte sie deshalb dass ihre Tochter heiratet und probiert sie anfangs vom Graf F zu überzeugen (S. 20 Z. 24ff). Sie hat ein mütterliches Gefühl für die Marquise, obwohl sie aufgrund der Schwangerschaft enttäuscht ist: Die Marquise fällt in Ohnmacht nachdem ihre Schwangerschaft bestätigt wurde, die Mutter hilft ihr trotz Enttäuschung wieder schnell auf die Beine (S. 25).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Obristin hat eine spezielle Beziehung zu ihrer Tochter. Zunächst zweifelt sie an der Schwangerschaft ihrer Tochter, doch ihre mütterlichen Instinkte sind an vielen Stellen schwerwiegender als ihre Zweifel. Zusätzlich zeigt sie eine starke Emotionalität ihrer Tochter gegenüber, welche die Wichtigkeit dieser Beziehung für die Mutter darlegt. (vgl. S.28 Z. 24). Nach der Annonce in der Zeitung, fährt die Mutter zur Marquise, um diese auf die Wahrheit dieser zu testen. Nachdem sie erfährt, dass die Marquise nicht gelogen hat, ist sie dieser gegenüber sehr demütig, woraufhin sie sich sehr emotional entschuldigt (vgl. S. 41 Z. 23-27). Sie will alles tun, damit die Tochter ihr verzeiht: &amp;quot;ich will keine andre Ehre mehr, als deine Schande; wenn du mir nur wieder gut wirst&amp;quot; (S. 42 Z. 6-7). Ihre Gefühle für ihre Familie wirken stärker als der rationale Wille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sprachlich gesehen wird hier eine klare Emotionalität gegenüber der Tochter deutlich. Sie vergöttert diese nahezu: &amp;quot;O meine Tochter&amp;quot; , &amp;quot;o du Vortreffliche&amp;quot; (vgl. S.41 Z.12-13). Verstärkt wird das durch eben diese enge Bindung zu der Marquise, welche sich durch verschiedenste Textstellen begründen lässt. So bietet sie der ganzen Welt &amp;quot;trotz&amp;quot; (S.42 Z.5), um sich mit der Marquise zu versöhnen und wolle ihr nicht mehr von der Seite weichen (vgl. S.42 Z.5). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter zeigt sich zu Beginn des Geschehens als eine sehr traditionelle Frau. Sie reagiert verärgert, als sie erfährt, dass die Tochter außerehelich schwanger geworden ist (S. 28 Z. 32). Obwohl sie zunächst noch zur Versöhnung bereit ist (vgl. S.28, Z.30-31), wirft sie die Tochter dennoch sofort aus dem Haus raus. Dies lässt auf einen impulsiven Charakter schließen (S. 28, Z. 32). Allerdings führt das tyrannische Verhalten des Vaters (Rauswurf der Marquise, vgl. S.29, Z.24-26) dazu, dass sie selbstkritisch über ihre Rolle als Mutter nachdenkt und sich gegen den Willen des Obristen stellt (S.36, Z. 10-15). Dieses Verhalten zeigt sich erneut als sie, ohne es den Obristen wissen zu lassen, zur verstoßenen Marquise reist. Die Mutter weicht der Tochter am Ende nicht mehr von der Seite und unterstützt sie, als ihr Vergewaltiger auftaucht (S. 46 Z. 14-15).  Daraus lässt sich schließen, da sich die Mutter ihren Handlungen bewusst wird und reflektierend ihr Verhalten ändert, sie eine Entwicklung durchläuft, selbstbestimmt wird und somit als ein dynamischer Charakter bezeichnet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau von G entspricht zum Schluss der Novelle nicht den zeitgenössischen Vorstellungen einer passiven, gehorsamen Frau, da sie gegen den Willen des Ehemannes aktiv zur Konfliktlösung beigetragen hat.&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElDNSG</name></author>
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		<title>Thema:W29ebjyhlgqyeior</title>
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		<updated>2021-02-02T15:23:05Z</updated>

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		<author><name>ElDNSG</name></author>
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		<title>Thema:W2dv5tfe98vv6ckb</title>
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		<author><name>ElDNSG</name></author>
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		<title>Thema:W2dv5tfe98vv6ckb</title>
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		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:ElDNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:ElDNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;ElDNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:ElDNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:ElDNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/ElDNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/ElDNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:W2dv5tfe98vv6ckb&amp;amp;topic_showPostId=w2dv5tfe9ctxegij#flow-post-w2dv5tfe9ctxegij&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Feedback Graf von F“ (&lt;em&gt;Insgesamt wurden die wichtigsten Aspekte angesprochen. Besonders gut gelungen finde ich, dass die Mehrdimensionalität des Graphen ordentlic…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>ElDNSG</name></author>
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		<title>Thema:Vztlr9lwxefrncpb</title>
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		<updated>2020-12-18T07:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:ElDNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:ElDNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;ElDNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:ElDNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:ElDNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/ElDNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/ElDNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vztlr9lwxefrncpb&amp;amp;topic_showPostId=vztlr9lwxidtvgnj#flow-post-vztlr9lwxidtvgnj&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Intention“ (&lt;em&gt;Ich finde euren Text sehr strukturiert und das was besonders gelungen ist, dass ihr auf den verschiedenen Ebenen die Gesamtaussage formulie…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>ElDNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vzpjcgng9z0utjpr&amp;topic_postId=vzpjgfsql1bm5tlb&amp;topic_revId=vzpjgxub8tfzw6bz&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Vzpjcgng9z0utjpr</title>
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		<title>Thema:Vwshzk3bj4vixxqn</title>
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		<author><name>ElDNSG</name></author>
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		<title>Thema:Vwshzk3bj4vixxqn</title>
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		<author><name>ElDNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/Inhaltsangaben&amp;diff=12559</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
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		<updated>2020-01-15T11:26:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElDNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Das Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck nicht desto trotz als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene “Straße“ aus dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner,veröffentlicht 1967, handelt davon wie Woyzeck, der Doktor und der Hauptmann sich unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn klagt der Hauptmann dem Doktor sein Leid, woraufhin dieser seine Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Szene läuft Woyzeck an den beiden, welche sich gerade verabschiedet hatten, vorbei und wird zum Gespräch hinzugekauften. Nach einem kurzen Gespräch bei dem Woyzeck kritisiert wird, wobei er mit einem Rasiermesser verglichen wird worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre hat. Woyzeck erschrickt und regiert ungehalten gegenüber dem Hauptmann während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Szene wird Woyzecks Verrückt werden durch Seltsames philosophieren deutlich. Der Doktor ist darüber erfreut, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Freundin Marie. Nachdem die Großmutter den drei Mädchen eine Geschichte erzählt kommt Franz um mit Marie spazieren zu gehen. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg . Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung. Zum Ende der Szene setzt Franz Woyzeck sein Plan fort und sticht Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene spielt im Wirtshaus. Woyzeck und Käthe tanzen und singen miteinander. Währenddessen fällt Käthe das Blut auf , welches er nach dem Mord an Marie noch an sich trägt. Der Wirt fragt Woyzeck wegen seinen Blutflecken aus. Woyzeck versucht sich rauszureden, verstrickt sich jedoch in Widersprüchen. Woyzeck reagiert verärgert und flieht aus dem Wirtshaus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElDNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/Inhaltsangaben&amp;diff=12558</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
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		<updated>2020-01-15T11:16:49Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Das Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck nicht desto trotz als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene “Straße“ aus dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner,veröffentlicht 1967, handelt davon wie Woyzeck, der Doktor und der Hauptmann sich unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn klagt der Hauptmann dem Doktor sein Leid, woraufhin dieser seine Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Szene läuft Woyzeck an den beiden, welche sich gerade verabschiedet hatten, vorbei und wird zum Gespräch hinzugekauften. Nach einem kurzen Gespräch bei dem Woyzeck kritisiert wird, wobei er mit einem Rasiermesser verglichen wird worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre hat. Woyzeck erschrickt und regiert ungehalten gegenüber dem Hauptmann während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Szene wird Woyzecks Verrückt werden durch Seltsames philosophieren deutlich. Der Doktor ist darüber erfreut, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Freundin Marie. Nachdem die Großmutter den drei Mädchen eine Geschichte erzählt kommt Franz um mit Marie spazieren zu gehen. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg . Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung. Zum Ende der Szene setzt Franz Woyzeck sein Plan fort und sticht Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene spielt im Wirtshaus. Woyzeck und Käthe tanzen und singen miteinander. Währenddessen fällt Käthe das Blut auf , welches er nach dem Mord an Marie noch an sich trägt. Der Wirt fragt Woyzeck wegen seinen Blutflecken aus. Woyzeck versucht sich rauszureden, verstrickt sich jedoch in Widersprüchen. Woyzeck ist sauer und flieht aus dem Wirtshaus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElDNSG</name></author>
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		<updated>2020-01-15T10:59:25Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dort fällt dem Tambourmajor und dem Unteroffizier die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Frau Marie. Nachdem die Großmutter den drei Mädchen eine Geschichte erzählt kommt Franz um mit Marie spazieren zu gehen. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg und es wird immer dunkler und kühler draußen. Marie möchte nachhause gehen um sich um ihren Sohn Christian zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ElDNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment</title>
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		<updated>2020-01-10T08:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ElDNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Markgraf (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Szene 20]] [Abend. Die Stadt in der Ferne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Szene 8]] [Beim Doktor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szene 9 [Straße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szene 3 [Buden. Lichter. Volk] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Struktur der Analyse&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Inhaltsangabe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Inhaltsanalyse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  Sprachanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Formalanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) Einordnung Kontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ChTNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AnFNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ZoPNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:LeBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:JaTNSG]]&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:AnnSNSG]]&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:TaKNSG]]&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:ElDNSG]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Benutzer:FeMNSG]]&lt;br /&gt;
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====Betreut durch====&lt;br /&gt;
[[Benutzerin:MaFlo]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ElDNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Markgraf (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:ChTNSG]]&lt;br /&gt;
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===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Markgraf (2017)]]&lt;br /&gt;
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====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
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