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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Jakob_van_Hoddis:_Weltende&amp;diff=96638</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Jakob van Hoddis: Weltende</title>
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		<updated>2024-06-04T06:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: /* Entstehungshintergrund: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Weltende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;In allen Lüften hallt es wie Geschrei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Quelle: Van Hoddis, Jakob. In: Der Demokrat. Berlin 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
Es fällt beim ersten lesen sofort auf, dass es ein naturalistisches Gedicht ist, welches auf eine Katastrophe hinweist beziehungsweise hinarbeitet. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]], [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]], [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Wirkung beschreibt ein chaotisches Gefühl, welches auf eine Katastrophe hinausläuft. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Inhalt: =====&lt;br /&gt;
Das vorliegende Gedicht „Weltende“ verfasst von Jakob van Hoddis aus dem Jahre 1911, ist eines der bekanntesten Gedichte aus dem Expressionismus, denn das Gedicht leitet diese Epoche ein und thematisiert wie schon im Titel des Gedichtes angedeutet das Ende der Welt. &lt;br /&gt;
In der ersten Strophe wird erzählt, wie einem Bürger der Hut wegfliegt, Dachdecker abstürzen und Schreie zu hören sind, während die Flut steigt. Die zweite Strophe beschreibt das Meer, welches im Sturm die Dämme durchbricht. Eisenbahnen fallen von Brücken herab und im vorletzten Vers heißt es: „Die meisten Menschen haben einen Schnupfen“ (V. 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschehen wirkt dramatisch: Geschrei, abstürzende Menschen und Fahrzeuge, Sturm und Überflutung. Auf der einen Seite gibt es die „Menschen“ (V. 7), den „Bürger“ (V. 1), die „Dachdecker“ (V. 3), „die Dämme“ (V. 6) und die „Eisenbahnen“ (V. 8). All dies wird bedroht und zerstört von der „Flut“ (V. 4), dem „Sturm“ (V. 5) und den „wilden Meere[n]“ (V. 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies stellt eine Gegenüberstellung des vom Menschen geschaffenen und der Naturgewalt dar, der der Mensch zwangsweise unterworfen ist.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Strophen des Gedichts werden Gegenstände und Menschen, durch einen starken Wind, umhergewirbelt. Dieses Chaos trägt Unfälle als Folgen mit sich. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sprache: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht weist einige sprachliche Besonderheiten auf. Eine Auffälligkeit sind die unzusammenhängenden Verse, welche die Apokalypse verdeutlichen und diese sind ein typisches Merkmal für die expressionistische Lyrik. &lt;br /&gt;
Zusätzlich lassen sich auch rhetorische Figuren wiederfinden, wie beispielsweise die Metapher ,,Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut&amp;quot; (V.1), was das unerwartete und chaotische im Moment des Untergangs betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sprachliche Bild &amp;quot;In allen Lüften hallt es wie Geschrei&amp;quot; (V.2) erzeugt eine düstere, chaotische und auch apokalyptische Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metapher der fallenden Dachdecker ,,Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei“ (V.2) symbolisiert die plötzliche und dramatische Zerstörung. Das „Entzwei“ gehen steht für die endgültige Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ergänzung dazu findet sich in dem Gedicht eine Spur von Ironie wieder. ,,Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.” (V.7) steht in einem starken Kontrast zu den Ereignissen, welche im Rest des Gedichts geschehen. Der Schnupfen der Menschen kann als Hilflosigkeit gedeutet werden.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts verwendet Hoddis eine Metapher (vgl. V.1). Mit dieser möchte er auf die spießige Bürgerschaft hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend vergleicht er den Sturm mit Geschrei (vgl. V.2). Dies ist eine deutliche Steigerung, des Sturmes, zu dem vorausgegangenen Vers. Diese Steigerung geht ebenfalls über in den dritten Vers, wo die Dachdecker vom Haus stürzen und &amp;quot;entzwei gehen&amp;quot; (vgl. V.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauffolgenden Vers wird deutlich, dass die Auswirkungen des Sturms weit reichen, da das lyrische Ich steigende Fluten beschreibt, über welche es gelesen hat (vgl. V.4). Dies unterstützt nochmals die Stärke des Sturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der zweiten Strophe verwenden Hoddis eine Metapher (vgl.V5), mit dieser wird erneut die Ausmaße des Sturms verdeutlicht und gezeigt, dass seinen eigenen Willen hat. Die „dicken Dämme“ (vgl. 6) verdeutlichen, die Kraft des Meeres und die Angst der Menschen vor dieser Kraft. Aufgrund der darauf folgenden Anapher „die“ (Zeile 7 und 8) wird angenommen, dass die beiden Verse inhaltlich miteinander verknüpft sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Im ersten Vers der Anapher wird der Sturm trotz der vorherigen negativen Beschreibung verharmlost. Im darauffolgenden Vers werden jedoch die schweren Auswirkungen des Sturms wieder aufgegriffen, als beschrieben wird, wie eine Eisenbahn von einer Brücke fällt (Vers 8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist außerdem, dass einige Verse einen Kontrast zueinander darstellen oder sich sogar komplett inhaltlich widersprechen. Dies wird auch als „Reihungsstil“ bezeigtet und ist ein charakteristisches Merkmal der Lyrik und verdeutlicht erneut das Chaos, dass im Gedicht inhaltlich so wie auch sprachlich wiederzufinden ist. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Form: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils 4 Versen.Das Metrum des Gedichts ist ein Jambus und in der ersten Strophe ist ein umarmender Reim sowie ausschließlich männliche Kadenzen zu erkennen. Im Gegensatz dazu ist in der zweiten Strophe ein Kreuzreim und ausschließlich weibliche Kadenzen zu finden.&lt;br /&gt;
Jeder Vers bildet eine eigene Sinnhaftigkeit und sind somit unverbunden.Alle diese Sinneinheiten stehen in keinem offensichtlichen Zusammenhang mit den anderen Einheiten, so dass sich für den Leser der Eindruck erweckt, dass das Gedicht wirr, chaotisch oder zusammenhanglos wirkt. Durch die Form des Gedichts, wirkt das Gedicht sehr geordnet und ruhig.Im Kontrast zur Form steht der Inhalt, welcher eine Apokalypse beschreibt.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Metrum ist ein Jambus, welcher zu einem Spannungsgefühl im gesamten Gedicht beiträgt.Die Kadenzen sind in der ersten Strophe sind ausschließlich stumpf (männlich), während sie in der zweiten Strophe nurklingend (weiblich) sind. Diese Unstimmigkeiten, gehen mit dem Inhalt des Gedichts einher, indem sie den Sturm darstellen.Dies lässt sich ebenfalls durch das Reimschema unterstützen, da es sich in der ersten Strophe um einen umarmenden Reimhandelt, während es in der zweiten Strophe ein Kreuzreim ist. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Entstehungshintergrund: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisch expressionistisches Thema ist die Kritik an der Großstadt, der Industrialisierung und dem Zerfall der Gesellschaft. Im Hinblick darauf könnte man den Inhalt des Gedichtes so verstehen: Die Menschheit und alles was von ihr geschaffen wurde ist nicht beständig. Die Gesellschaft zerbricht, da sie die Macht der Natur unterschätzt. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] , [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Weltende“ von Jakob van Hoddis gehört in die Epoche des Expressionismus (1910-1925). Das Gedicht entstand in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und der Unsicherheit im frühen 20 Jahrhundert, kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Zudem ist es ein sehr bekanntes Gedicht für diese Epoche. Eines der Epochenmerkmale, ist die Weltuntergangsstimmung. Diese lässt ich direkt im Titel „Weltende“ wiederfinden. Vor allem die Angst vor dem Untergang der Welt ist ein häufiges Motiv im Expressionismus. Ein weiteres Motiv sind die Apokalyptischen Bilder, wie zum Beispiel die katastrophalen Naturereignisse die in dem Gedicht zu finden sind. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnPlNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Jakob_van_Hoddis:_Weltende&amp;diff=96637</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Jakob van Hoddis: Weltende</title>
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		<updated>2024-06-04T06:48:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: /* Form: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Weltende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;In allen Lüften hallt es wie Geschrei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Quelle: Van Hoddis, Jakob. In: Der Demokrat. Berlin 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
Es fällt beim ersten lesen sofort auf, dass es ein naturalistisches Gedicht ist, welches auf eine Katastrophe hinweist beziehungsweise hinarbeitet. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]], [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]], [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Wirkung beschreibt ein chaotisches Gefühl, welches auf eine Katastrophe hinausläuft. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Inhalt: =====&lt;br /&gt;
Das vorliegende Gedicht „Weltende“ verfasst von Jakob van Hoddis aus dem Jahre 1911, ist eines der bekanntesten Gedichte aus dem Expressionismus, denn das Gedicht leitet diese Epoche ein und thematisiert wie schon im Titel des Gedichtes angedeutet das Ende der Welt. &lt;br /&gt;
In der ersten Strophe wird erzählt, wie einem Bürger der Hut wegfliegt, Dachdecker abstürzen und Schreie zu hören sind, während die Flut steigt. Die zweite Strophe beschreibt das Meer, welches im Sturm die Dämme durchbricht. Eisenbahnen fallen von Brücken herab und im vorletzten Vers heißt es: „Die meisten Menschen haben einen Schnupfen“ (V. 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschehen wirkt dramatisch: Geschrei, abstürzende Menschen und Fahrzeuge, Sturm und Überflutung. Auf der einen Seite gibt es die „Menschen“ (V. 7), den „Bürger“ (V. 1), die „Dachdecker“ (V. 3), „die Dämme“ (V. 6) und die „Eisenbahnen“ (V. 8). All dies wird bedroht und zerstört von der „Flut“ (V. 4), dem „Sturm“ (V. 5) und den „wilden Meere[n]“ (V. 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies stellt eine Gegenüberstellung des vom Menschen geschaffenen und der Naturgewalt dar, der der Mensch zwangsweise unterworfen ist.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Strophen des Gedichts werden Gegenstände und Menschen, durch einen starken Wind, umhergewirbelt. Dieses Chaos trägt Unfälle als Folgen mit sich. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sprache: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht weist einige sprachliche Besonderheiten auf. Eine Auffälligkeit sind die unzusammenhängenden Verse, welche die Apokalypse verdeutlichen und diese sind ein typisches Merkmal für die expressionistische Lyrik. &lt;br /&gt;
Zusätzlich lassen sich auch rhetorische Figuren wiederfinden, wie beispielsweise die Metapher ,,Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut&amp;quot; (V.1), was das unerwartete und chaotische im Moment des Untergangs betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sprachliche Bild &amp;quot;In allen Lüften hallt es wie Geschrei&amp;quot; (V.2) erzeugt eine düstere, chaotische und auch apokalyptische Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metapher der fallenden Dachdecker ,,Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei“ (V.2) symbolisiert die plötzliche und dramatische Zerstörung. Das „Entzwei“ gehen steht für die endgültige Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ergänzung dazu findet sich in dem Gedicht eine Spur von Ironie wieder. ,,Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.” (V.7) steht in einem starken Kontrast zu den Ereignissen, welche im Rest des Gedichts geschehen. Der Schnupfen der Menschen kann als Hilflosigkeit gedeutet werden.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts verwendet Hoddis eine Metapher (vgl. V.1). Mit dieser möchte er auf die spießige Bürgerschaft hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend vergleicht er den Sturm mit Geschrei (vgl. V.2). Dies ist eine deutliche Steigerung, des Sturmes, zu dem vorausgegangenen Vers. Diese Steigerung geht ebenfalls über in den dritten Vers, wo die Dachdecker vom Haus stürzen und &amp;quot;entzwei gehen&amp;quot; (vgl. V.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauffolgenden Vers wird deutlich, dass die Auswirkungen des Sturms weit reichen, da das lyrische Ich steigende Fluten beschreibt, über welche es gelesen hat (vgl. V.4). Dies unterstützt nochmals die Stärke des Sturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der zweiten Strophe verwenden Hoddis eine Metapher (vgl.V5), mit dieser wird erneut die Ausmaße des Sturms verdeutlicht und gezeigt, dass seinen eigenen Willen hat. Die „dicken Dämme“ (vgl. 6) verdeutlichen, die Kraft des Meeres und die Angst der Menschen vor dieser Kraft. Aufgrund der darauf folgenden Anapher „die“ (Zeile 7 und 8) wird angenommen, dass die beiden Verse inhaltlich miteinander verknüpft sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Im ersten Vers der Anapher wird der Sturm trotz der vorherigen negativen Beschreibung verharmlost. Im darauffolgenden Vers werden jedoch die schweren Auswirkungen des Sturms wieder aufgegriffen, als beschrieben wird, wie eine Eisenbahn von einer Brücke fällt (Vers 8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist außerdem, dass einige Verse einen Kontrast zueinander darstellen oder sich sogar komplett inhaltlich widersprechen. Dies wird auch als „Reihungsstil“ bezeigtet und ist ein charakteristisches Merkmal der Lyrik und verdeutlicht erneut das Chaos, dass im Gedicht inhaltlich so wie auch sprachlich wiederzufinden ist. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Form: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils 4 Versen.Das Metrum des Gedichts ist ein Jambus und in der ersten Strophe ist ein umarmender Reim sowie ausschließlich männliche Kadenzen zu erkennen. Im Gegensatz dazu ist in der zweiten Strophe ein Kreuzreim und ausschließlich weibliche Kadenzen zu finden.&lt;br /&gt;
Jeder Vers bildet eine eigene Sinnhaftigkeit und sind somit unverbunden.Alle diese Sinneinheiten stehen in keinem offensichtlichen Zusammenhang mit den anderen Einheiten, so dass sich für den Leser der Eindruck erweckt, dass das Gedicht wirr, chaotisch oder zusammenhanglos wirkt. Durch die Form des Gedichts, wirkt das Gedicht sehr geordnet und ruhig.Im Kontrast zur Form steht der Inhalt, welcher eine Apokalypse beschreibt.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Metrum ist ein Jambus, welcher zu einem Spannungsgefühl im gesamten Gedicht beiträgt.Die Kadenzen sind in der ersten Strophe sind ausschließlich stumpf (männlich), während sie in der zweiten Strophe nurklingend (weiblich) sind. Diese Unstimmigkeiten, gehen mit dem Inhalt des Gedichts einher, indem sie den Sturm darstellen.Dies lässt sich ebenfalls durch das Reimschema unterstützen, da es sich in der ersten Strophe um einen umarmenden Reimhandelt, während es in der zweiten Strophe ein Kreuzreim ist. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Entstehungshintergrund: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisch expressionistisches Thema ist die Kritik an der Großstadt, der Industrialisierung und dem Zerfall der Gesellschaft. Im Hinblick darauf könnte man den Inhalt des Gedichtes so verstehen: Die Menschheit und alles was von ihr geschaffen wurde ist nicht beständig. Die Gesellschaft zerbricht, da sie die Macht der Natur unterschätzt. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] , [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnPlNSG</name></author>
	</entry>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Jakob van Hoddis: Weltende</title>
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		<updated>2024-06-04T06:48:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: /* Sprache: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Weltende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;In allen Lüften hallt es wie Geschrei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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::&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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:: &#039;&#039;Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Quelle: Van Hoddis, Jakob. In: Der Demokrat. Berlin 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
Es fällt beim ersten lesen sofort auf, dass es ein naturalistisches Gedicht ist, welches auf eine Katastrophe hinweist beziehungsweise hinarbeitet. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]], [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]], [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Wirkung beschreibt ein chaotisches Gefühl, welches auf eine Katastrophe hinausläuft. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Inhalt: =====&lt;br /&gt;
Das vorliegende Gedicht „Weltende“ verfasst von Jakob van Hoddis aus dem Jahre 1911, ist eines der bekanntesten Gedichte aus dem Expressionismus, denn das Gedicht leitet diese Epoche ein und thematisiert wie schon im Titel des Gedichtes angedeutet das Ende der Welt. &lt;br /&gt;
In der ersten Strophe wird erzählt, wie einem Bürger der Hut wegfliegt, Dachdecker abstürzen und Schreie zu hören sind, während die Flut steigt. Die zweite Strophe beschreibt das Meer, welches im Sturm die Dämme durchbricht. Eisenbahnen fallen von Brücken herab und im vorletzten Vers heißt es: „Die meisten Menschen haben einen Schnupfen“ (V. 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschehen wirkt dramatisch: Geschrei, abstürzende Menschen und Fahrzeuge, Sturm und Überflutung. Auf der einen Seite gibt es die „Menschen“ (V. 7), den „Bürger“ (V. 1), die „Dachdecker“ (V. 3), „die Dämme“ (V. 6) und die „Eisenbahnen“ (V. 8). All dies wird bedroht und zerstört von der „Flut“ (V. 4), dem „Sturm“ (V. 5) und den „wilden Meere[n]“ (V. 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies stellt eine Gegenüberstellung des vom Menschen geschaffenen und der Naturgewalt dar, der der Mensch zwangsweise unterworfen ist.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Strophen des Gedichts werden Gegenstände und Menschen, durch einen starken Wind, umhergewirbelt. Dieses Chaos trägt Unfälle als Folgen mit sich. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sprache: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht weist einige sprachliche Besonderheiten auf. Eine Auffälligkeit sind die unzusammenhängenden Verse, welche die Apokalypse verdeutlichen und diese sind ein typisches Merkmal für die expressionistische Lyrik. &lt;br /&gt;
Zusätzlich lassen sich auch rhetorische Figuren wiederfinden, wie beispielsweise die Metapher ,,Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut&amp;quot; (V.1), was das unerwartete und chaotische im Moment des Untergangs betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sprachliche Bild &amp;quot;In allen Lüften hallt es wie Geschrei&amp;quot; (V.2) erzeugt eine düstere, chaotische und auch apokalyptische Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metapher der fallenden Dachdecker ,,Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei“ (V.2) symbolisiert die plötzliche und dramatische Zerstörung. Das „Entzwei“ gehen steht für die endgültige Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ergänzung dazu findet sich in dem Gedicht eine Spur von Ironie wieder. ,,Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.” (V.7) steht in einem starken Kontrast zu den Ereignissen, welche im Rest des Gedichts geschehen. Der Schnupfen der Menschen kann als Hilflosigkeit gedeutet werden.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts verwendet Hoddis eine Metapher (vgl. V.1). Mit dieser möchte er auf die spießige Bürgerschaft hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend vergleicht er den Sturm mit Geschrei (vgl. V.2). Dies ist eine deutliche Steigerung, des Sturmes, zu dem vorausgegangenen Vers. Diese Steigerung geht ebenfalls über in den dritten Vers, wo die Dachdecker vom Haus stürzen und &amp;quot;entzwei gehen&amp;quot; (vgl. V.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauffolgenden Vers wird deutlich, dass die Auswirkungen des Sturms weit reichen, da das lyrische Ich steigende Fluten beschreibt, über welche es gelesen hat (vgl. V.4). Dies unterstützt nochmals die Stärke des Sturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der zweiten Strophe verwenden Hoddis eine Metapher (vgl.V5), mit dieser wird erneut die Ausmaße des Sturms verdeutlicht und gezeigt, dass seinen eigenen Willen hat. Die „dicken Dämme“ (vgl. 6) verdeutlichen, die Kraft des Meeres und die Angst der Menschen vor dieser Kraft. Aufgrund der darauf folgenden Anapher „die“ (Zeile 7 und 8) wird angenommen, dass die beiden Verse inhaltlich miteinander verknüpft sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Im ersten Vers der Anapher wird der Sturm trotz der vorherigen negativen Beschreibung verharmlost. Im darauffolgenden Vers werden jedoch die schweren Auswirkungen des Sturms wieder aufgegriffen, als beschrieben wird, wie eine Eisenbahn von einer Brücke fällt (Vers 8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist außerdem, dass einige Verse einen Kontrast zueinander darstellen oder sich sogar komplett inhaltlich widersprechen. Dies wird auch als „Reihungsstil“ bezeigtet und ist ein charakteristisches Merkmal der Lyrik und verdeutlicht erneut das Chaos, dass im Gedicht inhaltlich so wie auch sprachlich wiederzufinden ist. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Form: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils 4 Versen.Das Metrum des Gedichts ist ein Jambus und in der ersten Strophe ist ein umarmender Reim sowie ausschließlich männliche Kadenzen zu erkennen. Im Gegensatz dazu ist in der zweiten Strophe ein Kreuzreim und ausschließlich weibliche Kadenzen zu finden.&lt;br /&gt;
Jeder Vers bildet eine eigene Sinnhaftigkeit und sind somit unverbunden.Alle diese Sinneinheiten stehen in keinem offensichtlichen Zusammenhang mit den anderen Einheiten, so dass sich für den Leser der Eindruck erweckt, dass das Gedicht wirr, chaotisch oder zusammenhanglos wirkt. Durch die Form des Gedichts, wirkt das Gedicht sehr geordnet und ruhig.Im Kontrast zur Form steht der Inhalt, welcher eine Apokalypse beschreibt.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Entstehungshintergrund: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisch expressionistisches Thema ist die Kritik an der Großstadt, der Industrialisierung und dem Zerfall der Gesellschaft. Im Hinblick darauf könnte man den Inhalt des Gedichtes so verstehen: Die Menschheit und alles was von ihr geschaffen wurde ist nicht beständig. Die Gesellschaft zerbricht, da sie die Macht der Natur unterschätzt. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] , [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnPlNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Jakob_van_Hoddis:_Weltende&amp;diff=96635</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Jakob van Hoddis: Weltende</title>
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		<updated>2024-06-04T06:46:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: /* Inhalt: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Weltende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;In allen Lüften hallt es wie Geschrei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Die Eisenbahnen fallen von den Brücken.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Quelle: Van Hoddis, Jakob. In: Der Demokrat. Berlin 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
Es fällt beim ersten lesen sofort auf, dass es ein naturalistisches Gedicht ist, welches auf eine Katastrophe hinweist beziehungsweise hinarbeitet. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]], [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]], [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Wirkung beschreibt ein chaotisches Gefühl, welches auf eine Katastrophe hinausläuft. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Inhalt: =====&lt;br /&gt;
Das vorliegende Gedicht „Weltende“ verfasst von Jakob van Hoddis aus dem Jahre 1911, ist eines der bekanntesten Gedichte aus dem Expressionismus, denn das Gedicht leitet diese Epoche ein und thematisiert wie schon im Titel des Gedichtes angedeutet das Ende der Welt. &lt;br /&gt;
In der ersten Strophe wird erzählt, wie einem Bürger der Hut wegfliegt, Dachdecker abstürzen und Schreie zu hören sind, während die Flut steigt. Die zweite Strophe beschreibt das Meer, welches im Sturm die Dämme durchbricht. Eisenbahnen fallen von Brücken herab und im vorletzten Vers heißt es: „Die meisten Menschen haben einen Schnupfen“ (V. 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschehen wirkt dramatisch: Geschrei, abstürzende Menschen und Fahrzeuge, Sturm und Überflutung. Auf der einen Seite gibt es die „Menschen“ (V. 7), den „Bürger“ (V. 1), die „Dachdecker“ (V. 3), „die Dämme“ (V. 6) und die „Eisenbahnen“ (V. 8). All dies wird bedroht und zerstört von der „Flut“ (V. 4), dem „Sturm“ (V. 5) und den „wilden Meere[n]“ (V. 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies stellt eine Gegenüberstellung des vom Menschen geschaffenen und der Naturgewalt dar, der der Mensch zwangsweise unterworfen ist.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Strophen des Gedichts werden Gegenstände und Menschen, durch einen starken Wind, umhergewirbelt. Dieses Chaos trägt Unfälle als Folgen mit sich. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sprache: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht weist einige sprachliche Besonderheiten auf. Eine Auffälligkeit sind die unzusammenhängenden Verse, welche die Apokalypse verdeutlichen und diese sind ein typisches Merkmal für die expressionistische Lyrik. &lt;br /&gt;
Zusätzlich lassen sich auch rhetorische Figuren wiederfinden, wie beispielsweise die Metapher ,,Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut&amp;quot; (V.1), was das unerwartete und chaotische im Moment des Untergangs betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sprachliche Bild &amp;quot;In allen Lüften hallt es wie Geschrei&amp;quot; (V.2) erzeugt eine düstere, chaotische und auch apokalyptische Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metapher der fallenden Dachdecker ,,Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei“ (V.2) symbolisiert die plötzliche und dramatische Zerstörung. Das „Entzwei“ gehen steht für die endgültige Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ergänzung dazu findet sich in dem Gedicht eine Spur von Ironie wieder. ,,Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.” (V.7) steht in einem starken Kontrast zu den Ereignissen, welche im Rest des Gedichts geschehen. Der Schnupfen der Menschen kann als Hilflosigkeit gedeutet werden.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Form: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils 4 Versen.Das Metrum des Gedichts ist ein Jambus und in der ersten Strophe ist ein umarmender Reim sowie ausschließlich männliche Kadenzen zu erkennen. Im Gegensatz dazu ist in der zweiten Strophe ein Kreuzreim und ausschließlich weibliche Kadenzen zu finden.&lt;br /&gt;
Jeder Vers bildet eine eigene Sinnhaftigkeit und sind somit unverbunden.Alle diese Sinneinheiten stehen in keinem offensichtlichen Zusammenhang mit den anderen Einheiten, so dass sich für den Leser der Eindruck erweckt, dass das Gedicht wirr, chaotisch oder zusammenhanglos wirkt. Durch die Form des Gedichts, wirkt das Gedicht sehr geordnet und ruhig.Im Kontrast zur Form steht der Inhalt, welcher eine Apokalypse beschreibt.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Entstehungshintergrund: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisch expressionistisches Thema ist die Kritik an der Großstadt, der Industrialisierung und dem Zerfall der Gesellschaft. Im Hinblick darauf könnte man den Inhalt des Gedichtes so verstehen: Die Menschheit und alles was von ihr geschaffen wurde ist nicht beständig. Die Gesellschaft zerbricht, da sie die Macht der Natur unterschätzt. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] , [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnPlNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_L%C3%A4ngsschnitt/Jakob_van_Hoddis:_Weltende&amp;diff=96634</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Jakob van Hoddis: Weltende</title>
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		<updated>2024-06-04T06:45:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: /* Der erste Eindruck */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Weltende ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:: &#039;&#039;In allen Lüften hallt es wie Geschrei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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:: &#039;&#039;Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
::&lt;br /&gt;
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: Quelle: Van Hoddis, Jakob. In: Der Demokrat. Berlin 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Der erste Eindruck=====&lt;br /&gt;
Es fällt beim ersten lesen sofort auf, dass es ein naturalistisches Gedicht ist, welches auf eine Katastrophe hinweist beziehungsweise hinarbeitet. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]], [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]], [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Wirkung beschreibt ein chaotisches Gefühl, welches auf eine Katastrophe hinausläuft. [[Benutzer:MarWeNSG|MarWeNSG]], [[Benutzer:AnPlNSG|AnPlNSG]], [[Benutzer:AnFrNSG|AnFrNSG]],[[Benutzer:JoScNSG|JoScNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Inhalt: =====&lt;br /&gt;
Das vorliegende Gedicht „Weltende“ verfasst von Jakob van Hoddis aus dem Jahre 1911, ist eines der bekanntesten Gedichte aus dem Expressionismus, denn das Gedicht leitet diese Epoche ein und thematisiert wie schon im Titel des Gedichtes angedeutet das Ende der Welt. &lt;br /&gt;
In der ersten Strophe wird erzählt, wie einem Bürger der Hut wegfliegt, Dachdecker abstürzen und Schreie zu hören sind, während die Flut steigt. Die zweite Strophe beschreibt das Meer, welches im Sturm die Dämme durchbricht. Eisenbahnen fallen von Brücken herab und im vorletzten Vers heißt es: „Die meisten Menschen haben einen Schnupfen“ (V. 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschehen wirkt dramatisch: Geschrei, abstürzende Menschen und Fahrzeuge, Sturm und Überflutung. Auf der einen Seite gibt es die „Menschen“ (V. 7), den „Bürger“ (V. 1), die „Dachdecker“ (V. 3), „die Dämme“ (V. 6) und die „Eisenbahnen“ (V. 8). All dies wird bedroht und zerstört von der „Flut“ (V. 4), dem „Sturm“ (V. 5) und den „wilden Meere[n]“ (V. 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies stellt eine Gegenüberstellung des vom Menschen geschaffenen und der Naturgewalt dar, der der Mensch zwangsweise unterworfen ist.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Sprache: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht weist einige sprachliche Besonderheiten auf. Eine Auffälligkeit sind die unzusammenhängenden Verse, welche die Apokalypse verdeutlichen und diese sind ein typisches Merkmal für die expressionistische Lyrik. &lt;br /&gt;
Zusätzlich lassen sich auch rhetorische Figuren wiederfinden, wie beispielsweise die Metapher ,,Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut&amp;quot; (V.1), was das unerwartete und chaotische im Moment des Untergangs betont. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sprachliche Bild &amp;quot;In allen Lüften hallt es wie Geschrei&amp;quot; (V.2) erzeugt eine düstere, chaotische und auch apokalyptische Atmosphäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Metapher der fallenden Dachdecker ,,Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei“ (V.2) symbolisiert die plötzliche und dramatische Zerstörung. Das „Entzwei“ gehen steht für die endgültige Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ergänzung dazu findet sich in dem Gedicht eine Spur von Ironie wieder. ,,Die meisten Menschen haben einen Schnupfen.” (V.7) steht in einem starken Kontrast zu den Ereignissen, welche im Rest des Gedichts geschehen. Der Schnupfen der Menschen kann als Hilflosigkeit gedeutet werden.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Form: =====&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils 4 Versen.Das Metrum des Gedichts ist ein Jambus und in der ersten Strophe ist ein umarmender Reim sowie ausschließlich männliche Kadenzen zu erkennen. Im Gegensatz dazu ist in der zweiten Strophe ein Kreuzreim und ausschließlich weibliche Kadenzen zu finden.&lt;br /&gt;
Jeder Vers bildet eine eigene Sinnhaftigkeit und sind somit unverbunden.Alle diese Sinneinheiten stehen in keinem offensichtlichen Zusammenhang mit den anderen Einheiten, so dass sich für den Leser der Eindruck erweckt, dass das Gedicht wirr, chaotisch oder zusammenhanglos wirkt. Durch die Form des Gedichts, wirkt das Gedicht sehr geordnet und ruhig.Im Kontrast zur Form steht der Inhalt, welcher eine Apokalypse beschreibt.  [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Entstehungshintergrund: =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typisch expressionistisches Thema ist die Kritik an der Großstadt, der Industrialisierung und dem Zerfall der Gesellschaft. Im Hinblick darauf könnte man den Inhalt des Gedichtes so verstehen: Die Menschheit und alles was von ihr geschaffen wurde ist nicht beständig. Die Gesellschaft zerbricht, da sie die Macht der Natur unterschätzt. [[Benutzer:TibScNSG|TibScNSG]], [[Benutzer:MaKrNSG|MaKrNSG]] , [[Benutzer:PaScNSG|PaScNSG]] , [[Benutzer:LiBNSG|LiBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Weltende_(Jakob_van_Hoddis)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnPlNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JoScNSG&amp;diff=96255</id>
		<title>Benutzer:JoScNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JoScNSG&amp;diff=96255"/>
		<updated>2024-05-28T08:58:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Warum sind Orest  und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest hatte durch den Fluch seine Mutter getötet. Diese Tat belastet orest sehr und bereitet ihm große Schuldgefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pylades dagegen stellt sich auf die Seite von orest und zeigt Loyalität, indem er hinter seinem Freund steht. Er sieht nicht die Schuld für den Gott bei Orest . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Recherchiere, was in der griechischen Mythologie die Erinnyen und Furien sind. Formuliere deine Rechercheergebnis mit eigenen Worten auf deiner Benutzerseite und und verlinke diese mit deiner Quelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Furie ist die Rachegöttin gemeint. Im griechischen heißen sie besonders erinnyen und eumendien. Es gibt drei Schwestern die Furien. Die griechischen sowie römischen Götter hetzten den Menschen eine oder alle drei Furien auf den Hals wenn sie bestraft werden sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: https://www.die-goetter.de/roemische-goetter-furien-griechisch-erinnyen&amp;lt;br /&amp;gt; Benjamin Hederich, Gründliches mythologisches Lexikon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Verschrifltiche die Ergebnisse dieser Stunde (&amp;quot;Orests Wahnsinn&amp;quot;)  mit eigenen Worten auf deiner Benutzerseite. Nutze das Tafelbild (Moodle) als Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst stellt Orest die Erinnyen als etwas negatives dar. In Vers 578-584 beschreibt er die Erinnyen als unterirdische Wesen und Bluthunde. In dieser  Passage stellt Orest sich selbst als Blutopfer dar, er verlangt in diesem Teil das die Erinnyen ihn in Ruhe lassen sollen , da er sowieso sterben wird. Von Vers 1051-1070 beschreibt er die Erinnyen als uralte Töchter der Nacht , die nach Rache und Vergeltung für den Muttermord suchen. In diesem Teil stellt Orest sich selbst als der Verbrecher da, weil er selbst seine Mütter getötet hat. In weiteren Versen (1124-1138) kann man feststellen, dass Orest an Paranoia leidet. Er selbst fühlt sich unter ständiger Beobachtung bzw. Verfolgung der Erinnyen, dabei bezeichnet er sie als ,,immer Wache Wölfe‘‘. Auch von Zeile 1148-1155 sagt Orest nicht positives gegenüber den Erinnyen. Er bezeichnet sie als ,,Schadenfroh‘‘ , da es bevorzugen ihn zu verspotten und zu verhöhnen. Zudem gönnen sie ihm das Ende des Fluches nicht. Dies löst in Orest Scham und auch Neid auf. Neid auf die Familien, die von einem solchen Fluch nicht betroffen sind. Ebenfalls verbreitet sich Verzweiflung in ihm aus, da er nicht längst getötet würde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Verschriftlicht eure Ergebnisse der heuten Stunde im Wiki. Denkt an die Versbelege!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Auftritt, des 4 Aktes tritt Arkas auf. Er überbringt Iphigenie die Botschaft vom König ,Orest und Pylades zu Opfern (V. 1421/1422). Iphigenie spricht dagegen und ist dafür Orest nicht zu opfern, dabei erwähnt  sie nicht das es ihr Bruder ist. Arkas ist davon nicht überzeugt , er findet das Iphigenie keine Entscheidungen ohne den könig treffen sollte. Dabei sagt Arkas  ebenfalls das alles in Iphigenies Hand liege und nicht in denen der Götter  (V. 1465) ,,de s Königs aufgebrachter Sinn allein Bereitet diesen Fremden bitteren Tod.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Vers. 1515 weißt Iphigenie gegenüber den Gefangenden Mitgefühl, ihr einziges Ziel ist die beiden vor Ihrem Tod zuretten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vieren Auttrit verkündet Pylades Iphigenie die gute Botschaft. „Dein Bruder ist geheilt &amp;quot;. Dabei beschreibt Pylades ebenfalls , wie sehr Orest sich über die Heilung getreut hat. Die beiden wollen mit einem Boot über das Ufer fliehen, dabei hat Pylades Angst, dass Thos Orest sehen will und fordert Iphigenie dazu auf sie zu beschützen (11600).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pylades und Orest hoffen ber ihrer Flucht auf die Unterstützung von Apollo, denn ein göttliches Versprechen hat sich schon erfüllt, weil Orest frei und geheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie ist nicht überzeugt von der Flucht, sie hat Angst davor, dass ihr Bruder getöten werden könnte. Dabei müsste sie sich auch auf Orest Seite stellen was ihr nicht so leicht fallt, da sie Thoas als Vater sieht. Pylades selbst stellt sich dabei die Frage ob es sich lohnen würde Iphigenie zu überreden. (V. 1666)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst kann man im  4 Akt . sagen, dass Iphigenie sich mit einem inneren konflikt auseinander setzt. Sie steht zwischen der Entscheidung ihren Bruder und seinen Freund zu verraten oder  sich über  den Geboten der Göttert zu stellen. Letztendlich entscheidet sie sich für ihren Bruder und hilft ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Worüber spricht deine Figur?&lt;br /&gt;
#Warum tut sie das?&lt;br /&gt;
#Welche Haltung zeigt deine Figur gegenüber dem jeweils anderen?&lt;br /&gt;
#Welche Aspekte ergeben sich daraus für einen dramatischen Konflikt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einfacher Stadtsoldat (unterster militärischer Rang), lebt in einer Kaserne, muss sich sein Bett teilen; gesellschaftlich ganz unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- unehelicher Vater eines kleinen Kindes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit Marie zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- materiell abhängig vom Hauptmann, ihm unterlegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- macht zusätzliche Arbeiten, um sich etwas dazu zu verdienen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Dienstleister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- übt Kritik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- zu Beginn schüchtern und stimmt ihm in allen Aussagen zu, aber mit der Zeit redet er mehr und widerspricht ihm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptmann ist sein Vorgesetzter „Red er doch was Woyzeck! Was ist heut für Wetter?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Woyzeck verteidigt am Ende des Dialogs sein eigenes Kind und der Redeanteil wird größer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale Ungerechtigkeit, Dehumanisierung und existenzielle Unsicherheit —&amp;gt;  dramatische Konflikt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hauptmann steht über Woyzeck und blickt auf ihn herab, in dem er ihm Vorwürfe macht wofür er zum größtenteils nichts kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kinderarbeit in Fabriken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erleiden durch harte Arbeitszeiten Krankheiten und Vergiftungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kinder sind für die meisten Eltern eine Last, da sie sich selbst kaum ernähren können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Leben auf sehr engem Raum —&amp;gt; 2 Familien in einem Raum und nur durch ein Seil getrennt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Unterstützung für jüngere Leute kaum vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pauperismus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-massenhafte Verelendung der Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; durch Überbesetzung und somit vielen Entlassungen in den Handwerksberufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beurteilung Andres &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, ob Andres den Mord an Marie verhindern konnte bleibt offen. Daher wir sie im Verlauf dieses Textes beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andres hätte, aus mangelnder Verständnis Marie nicht retten können. Er hatte eventuell die ,,Mordsankündigung‘‘ von Woyzeck an Marie verstanden. Dies könnte man in Szene 11 sehen, da Woyzeck geht und Andres den Grund dafür nicht versteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits  wohnte Andres mit Woyzeck zusammen und er es so erahnen hätte können. Auch wenn er sich nicht sicher war ob es stimmen könnte, hätte er Marie vorwarnen bzw. ihr einen Tipp geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Andres etwas mehr Empathie gegenüber Woyzeck gezeigt wäre es vielleicht auch nicht zum Mord gekommen. Andres war Woyzecks einziger Freund und auch Bezugsperson.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiki- formale Analyse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strophenaufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Strophen -&amp;gt; mit einmal 6 Versen und die andere hat 2 Verse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; wirkt so als wäre es nur eine Strophe, da die zweite wie ein Anhang wirkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reime und Kadenzen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paarreim ( die letzten Wörter, der jeweiligen Verse reimen sich auf die danach folgenden ,,weise&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; -&amp;gt; ,,Reise&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kadenzen-&amp;gt; w,w,m,w,w,m,m -&amp;gt; ausschließlich weibliche Kadenzen (diese sind am Ende des Wortes unbetont) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gedichtanalyse-Weltende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Weltende&amp;quot; von Jakob van Hoddis aus dem Jahr 1911 thematisiert einen enorm starken Sturm und dessen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Strophen des Gedichts werden Gegenstände und Menschen, durch einen starken Wind, umhergewirbelt. Dieses Chaos trägt Unfälle als Folgen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Metrum ist ein Jambus, welcher zu einem Spannungsgefühl im gesamten Gedicht beiträgt.Die Kadenzen sind in der ersten Strophe sind ausschließlich stumpf (männlich), während sie in der zweiten Strophe nurklingend (weiblich) sind. Diese Unstimmigkeiten, gehen mit dem Inhalt des Gedichts einher, indem sie den Sturm darstellen.Dies lässt sich ebenfalls durch das Reimschema unterstützen, da es sich in der ersten Strophe um einen umarmenden Reimhandelt, während es in der zweiten Strophe ein Kreuzreim ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts verwendet Hoddis eine Metapher (vgl. V.1). Mit dieser möchte er auf die spießige Bürgerschaft hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend vergleicht er den Sturm mit Geschrei (vgl. V.2). Dies ist eine deutliche Steigerung, des Sturmes, zu dem vorausgegangenen Vers. Diese Steigerung geht ebenfalls über in den dritten Vers, wo die Dachdecker vom Haus stürzen und &amp;quot;entzwei gehen&amp;quot; (vgl. V.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauffolgenden Vers wird deutlich, dass die Auswirkungen des Sturms weit reichen, da das lyrische Ich steigende Fluten beschreibt, über welche es gelesen hat (vgl. V.4). Dies unterstützt nochmals die Stärke des Sturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der zweiten Strophe verwenden Hoddis eine Metapher (vgl.V5), mit dieser wird erneut die Ausmaße des Sturms verdeutlicht und gezeigt, dass seinen eigenen Willen hat. Die „dicken Dämme“ (vgl. 6) verdeutlichen, die Kraft des Meeres und die Angst der Menschen vor dieser Kraft. Aufgrund der darauf folgenden Anapher „die“ (Zeile 7 und 8) wird angenommen, dass die beiden Verse inhaltlich miteinander verknüpft sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Im ersten Vers der Anapher wird der Sturm trotz der vorherigen negativen Beschreibung verharmlost. Im darauffolgenden Vers werden jedoch die schweren Auswirkungen des Sturms wieder aufgegriffen, als beschrieben wird, wie eine Eisenbahn von einer Brücke fällt (Vers 8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist außerdem, dass einige Verse einen Kontrast zueinander darstellen oder sich sogar komplett inhaltlich widersprechen. Dies wird auch als „Reihungsstil“ bezeigtet und ist ein charakteristisches Merkmal der Lyrik und verdeutlicht erneut das Chaos, dass im Gedicht inhaltlich so wie auch sprachlich wiederzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Weltende“ von Jakob van Hoddis gehört in die Epoche des Expressionismus (1910-1925). Das Gedicht entstand in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und der Unsicherheit im frühen 20 Jahrhundert, kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Zudem ist es ein sehr bekanntes Gedicht für diese Epoche. Eines der Epochenmerkmale, ist die Weltuntergangsstimmung. Diese lässt ich direkt im Titel „Weltende“ wiederfinden. Vor allem die Angst vor dem Untergang der Welt ist ein häufiges Motiv im Expressionismus. Ein weiteres Motiv sind die Apokalyptischen Bilder, wie zum Beispiel die katastrophalen Naturereignisse die in dem Gedicht zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeile drei wird beschrieben, wie Dachdecker stürzen und entzwei gehen. Ein weiteres Beispiel in Zeile acht, wie die Eisenbahnen von den Brücken fallen und wie die Flut an den Küsten steigt, in Zeile vier. Diese Bilder vermitteln eine düstere und bedrohliche Atmosphäre des bevorstehenden Weltuntergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eindeutige Epochenmerkmale des Expressionismus wiederfinden lässt und der Inhalt sich in der sprachlichen und formalen Gestaltung widerspiegelt. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnPlNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JoScNSG&amp;diff=96253</id>
		<title>Benutzer:JoScNSG</title>
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		<updated>2024-05-28T08:56:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Warum sind Orest  und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest hatte durch den Fluch seine Mutter getötet. Diese Tat belastet orest sehr und bereitet ihm große Schuldgefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pylades dagegen stellt sich auf die Seite von orest und zeigt Loyalität, indem er hinter seinem Freund steht. Er sieht nicht die Schuld für den Gott bei Orest . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Recherchiere, was in der griechischen Mythologie die Erinnyen und Furien sind. Formuliere deine Rechercheergebnis mit eigenen Worten auf deiner Benutzerseite und und verlinke diese mit deiner Quelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Furie ist die Rachegöttin gemeint. Im griechischen heißen sie besonders erinnyen und eumendien. Es gibt drei Schwestern die Furien. Die griechischen sowie römischen Götter hetzten den Menschen eine oder alle drei Furien auf den Hals wenn sie bestraft werden sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: https://www.die-goetter.de/roemische-goetter-furien-griechisch-erinnyen&amp;lt;br /&amp;gt; Benjamin Hederich, Gründliches mythologisches Lexikon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Verschrifltiche die Ergebnisse dieser Stunde (&amp;quot;Orests Wahnsinn&amp;quot;)  mit eigenen Worten auf deiner Benutzerseite. Nutze das Tafelbild (Moodle) als Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst stellt Orest die Erinnyen als etwas negatives dar. In Vers 578-584 beschreibt er die Erinnyen als unterirdische Wesen und Bluthunde. In dieser  Passage stellt Orest sich selbst als Blutopfer dar, er verlangt in diesem Teil das die Erinnyen ihn in Ruhe lassen sollen , da er sowieso sterben wird. Von Vers 1051-1070 beschreibt er die Erinnyen als uralte Töchter der Nacht , die nach Rache und Vergeltung für den Muttermord suchen. In diesem Teil stellt Orest sich selbst als der Verbrecher da, weil er selbst seine Mütter getötet hat. In weiteren Versen (1124-1138) kann man feststellen, dass Orest an Paranoia leidet. Er selbst fühlt sich unter ständiger Beobachtung bzw. Verfolgung der Erinnyen, dabei bezeichnet er sie als ,,immer Wache Wölfe‘‘. Auch von Zeile 1148-1155 sagt Orest nicht positives gegenüber den Erinnyen. Er bezeichnet sie als ,,Schadenfroh‘‘ , da es bevorzugen ihn zu verspotten und zu verhöhnen. Zudem gönnen sie ihm das Ende des Fluches nicht. Dies löst in Orest Scham und auch Neid auf. Neid auf die Familien, die von einem solchen Fluch nicht betroffen sind. Ebenfalls verbreitet sich Verzweiflung in ihm aus, da er nicht längst getötet würde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Verschriftlicht eure Ergebnisse der heuten Stunde im Wiki. Denkt an die Versbelege!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Auftritt, des 4 Aktes tritt Arkas auf. Er überbringt Iphigenie die Botschaft vom König ,Orest und Pylades zu Opfern (V. 1421/1422). Iphigenie spricht dagegen und ist dafür Orest nicht zu opfern, dabei erwähnt  sie nicht das es ihr Bruder ist. Arkas ist davon nicht überzeugt , er findet das Iphigenie keine Entscheidungen ohne den könig treffen sollte. Dabei sagt Arkas  ebenfalls das alles in Iphigenies Hand liege und nicht in denen der Götter  (V. 1465) ,,de s Königs aufgebrachter Sinn allein Bereitet diesen Fremden bitteren Tod.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Vers. 1515 weißt Iphigenie gegenüber den Gefangenden Mitgefühl, ihr einziges Ziel ist die beiden vor Ihrem Tod zuretten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vieren Auttrit verkündet Pylades Iphigenie die gute Botschaft. „Dein Bruder ist geheilt &amp;quot;. Dabei beschreibt Pylades ebenfalls , wie sehr Orest sich über die Heilung getreut hat. Die beiden wollen mit einem Boot über das Ufer fliehen, dabei hat Pylades Angst, dass Thos Orest sehen will und fordert Iphigenie dazu auf sie zu beschützen (11600).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pylades und Orest hoffen ber ihrer Flucht auf die Unterstützung von Apollo, denn ein göttliches Versprechen hat sich schon erfüllt, weil Orest frei und geheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie ist nicht überzeugt von der Flucht, sie hat Angst davor, dass ihr Bruder getöten werden könnte. Dabei müsste sie sich auch auf Orest Seite stellen was ihr nicht so leicht fallt, da sie Thoas als Vater sieht. Pylades selbst stellt sich dabei die Frage ob es sich lohnen würde Iphigenie zu überreden. (V. 1666)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst kann man im  4 Akt . sagen, dass Iphigenie sich mit einem inneren konflikt auseinander setzt. Sie steht zwischen der Entscheidung ihren Bruder und seinen Freund zu verraten oder  sich über  den Geboten der Göttert zu stellen. Letztendlich entscheidet sie sich für ihren Bruder und hilft ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Worüber spricht deine Figur?&lt;br /&gt;
#Warum tut sie das?&lt;br /&gt;
#Welche Haltung zeigt deine Figur gegenüber dem jeweils anderen?&lt;br /&gt;
#Welche Aspekte ergeben sich daraus für einen dramatischen Konflikt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einfacher Stadtsoldat (unterster militärischer Rang), lebt in einer Kaserne, muss sich sein Bett teilen; gesellschaftlich ganz unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- unehelicher Vater eines kleinen Kindes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit Marie zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- materiell abhängig vom Hauptmann, ihm unterlegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- macht zusätzliche Arbeiten, um sich etwas dazu zu verdienen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Dienstleister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- übt Kritik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- zu Beginn schüchtern und stimmt ihm in allen Aussagen zu, aber mit der Zeit redet er mehr und widerspricht ihm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptmann ist sein Vorgesetzter „Red er doch was Woyzeck! Was ist heut für Wetter?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Woyzeck verteidigt am Ende des Dialogs sein eigenes Kind und der Redeanteil wird größer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale Ungerechtigkeit, Dehumanisierung und existenzielle Unsicherheit —&amp;gt;  dramatische Konflikt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hauptmann steht über Woyzeck und blickt auf ihn herab, in dem er ihm Vorwürfe macht wofür er zum größtenteils nichts kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kinderarbeit in Fabriken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erleiden durch harte Arbeitszeiten Krankheiten und Vergiftungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kinder sind für die meisten Eltern eine Last, da sie sich selbst kaum ernähren können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Leben auf sehr engem Raum —&amp;gt; 2 Familien in einem Raum und nur durch ein Seil getrennt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Unterstützung für jüngere Leute kaum vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pauperismus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-massenhafte Verelendung der Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; durch Überbesetzung und somit vielen Entlassungen in den Handwerksberufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beurteilung Andres &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, ob Andres den Mord an Marie verhindern konnte bleibt offen. Daher wir sie im Verlauf dieses Textes beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andres hätte, aus mangelnder Verständnis Marie nicht retten können. Er hatte eventuell die ,,Mordsankündigung‘‘ von Woyzeck an Marie verstanden. Dies könnte man in Szene 11 sehen, da Woyzeck geht und Andres den Grund dafür nicht versteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits  wohnte Andres mit Woyzeck zusammen und er es so erahnen hätte können. Auch wenn er sich nicht sicher war ob es stimmen könnte, hätte er Marie vorwarnen bzw. ihr einen Tipp geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Andres etwas mehr Empathie gegenüber Woyzeck gezeigt wäre es vielleicht auch nicht zum Mord gekommen. Andres war Woyzecks einziger Freund und auch Bezugsperson.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiki- formale Analyse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strophenaufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Strophen -&amp;gt; mit einmal 6 Versen und die andere hat 2 Verse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; wirkt so als wäre es nur eine Strophe, da die zweite wie ein Anhang wirkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reime und Kadenzen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paarreim ( die letzten Wörter, der jeweiligen Verse reimen sich auf die danach folgenden ,,weise&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; -&amp;gt; ,,Reise&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kadenzen-&amp;gt; w,w,m,w,w,m,m -&amp;gt; ausschließlich weibliche Kadenzen (diese sind am Ende des Wortes unbetont) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gedichtanalyse-Weltende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Weltende&amp;quot; von Jakob van Hoddis aus dem Jahr 1911 thematisiert einen enorm starken Sturm und dessen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Strophen des Gedichts werden Gegenstände und Menschen, durch einen starken Wind, umhergewirbelt. Dieses Chaos trägt Unfälle als Folgen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Metrum ist ein Jambus, welcher zu einem Spannungsgefühl im gesamten Gedicht beiträgt.Die Kadenzen sind in der ersten Strophe sind ausschließlich stumpf (männlich), während sie in der zweiten Strophe nurklingend (weiblich) sind. Diese Unstimmigkeiten, gehen mit dem Inhalt des Gedichts einher, indem sie den Sturm darstellen.Dies lässt sich ebenfalls durch das Reimschema unterstützen, da es sich in der ersten Strophe um einen umarmenden Reimhandelt, während es in der zweiten Strophe ein Kreuzreim ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts verwendet Hoddis eine Metapher (vgl. V.1). Mit dieser möchte er auf die spießige Bürgerschaft hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend vergleicht er den Sturm mit Geschrei (vgl. V.2). Dies ist eine deutliche Steigerung, des Sturmes, zu dem vorausgegangenen Vers. Diese Steigerung geht ebenfalls über in den dritten Vers, wo die Dachdecker vom Haus stürzen und &amp;quot;entzwei gehen&amp;quot; (vgl. V.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauffolgenden Vers wird deutlich, dass die Auswirkungen des Sturms weit reichen, da das lyrische Ich steigende Fluten beschreibt, über welche es gelesen hat (vgl. V.4). Dies unterstützt nochmals die Stärke des Sturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der zweiten Strophe verwenden Hoddis eine Metapher (vgl.V5), mit dieser wird erneut die Ausmaße des Sturms verdeutlicht und gezeigt, dass seinen eigenen Willen hat. Die „dicken Dämme“ (vgl. 6) verdeutlichen, die Kraft des Meeres und die Angst der Menschen vor dieser Kraft. Aufgrund der darauf folgenden Anapher „die“ (Zeile 7 und 8) wird angenommen, dass die beiden Verse inhaltlich miteinander verknüpft sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Im ersten Vers der Anapher wird der Sturm trotz der vorherigen negativen Beschreibung verharmlost. Im darauffolgenden Vers werden jedoch die schweren Auswirkungen des Sturms wieder aufgegriffen, als beschrieben wird, wie eine Eisenbahn von einer Brücke fällt (Vers 8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist außerdem, dass einige Verse einen Kontrast zueinander darstellen oder sich sogar komplett inhaltlich widersprechen. Dies wird auch als „Reihungsstil“ bezeigtet und ist ein charakteristisches Merkmal der Lyrik und verdeutlicht erneut das Chaos, dass im Gedicht inhaltlich so wie auch sprachlich wiederzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Weltende“ von Jakob van Hoddis gehört in die Epoche des Expressionismus (1910-1925). Das Gedicht entstand in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und der Unsicherheit im frühen 20 Jahrhundert, kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Zudem ist es ein sehr bekanntes Gedicht für diese Epoche. Eines der Epochenmerkmale, ist die Weltuntergangsstimmung. Diese lässt ich direkt im Titel „Weltende“ wiederfinden. Vor allem die Angst vor dem Untergang der Welt ist ein häufiges Motiv im Expressionismus. Ein weiteres Motiv sind die Apokalyptischen Bilder, wie zum Beispiel die katastrophalen Naturereignisse die in dem Gedicht zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeile drei wird beschrieben, wie Dachdecker stürzen und entzwei gehen. Ein weiteres Beispiel in Zeile acht, wie die Eisenbahnen von den Brücken fallen und wie die Flut an den Küsten steigt, in Zeile vier. Diese Bilder vermitteln eine düstere und bedrohliche Atmosphäre des bevorstehenden Weltuntergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eindeutige Epochenmerkmale des Expressionismus wiederfinden lässt und der Inhalt sich in der sprachlichen und formalen Gestaltung widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnPlNSG</name></author>
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	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JoScNSG&amp;diff=96251</id>
		<title>Benutzer:JoScNSG</title>
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		<updated>2024-05-28T08:55:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Warum sind Orest  und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest hatte durch den Fluch seine Mutter getötet. Diese Tat belastet orest sehr und bereitet ihm große Schuldgefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pylades dagegen stellt sich auf die Seite von orest und zeigt Loyalität, indem er hinter seinem Freund steht. Er sieht nicht die Schuld für den Gott bei Orest . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Recherchiere, was in der griechischen Mythologie die Erinnyen und Furien sind. Formuliere deine Rechercheergebnis mit eigenen Worten auf deiner Benutzerseite und und verlinke diese mit deiner Quelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Furie ist die Rachegöttin gemeint. Im griechischen heißen sie besonders erinnyen und eumendien. Es gibt drei Schwestern die Furien. Die griechischen sowie römischen Götter hetzten den Menschen eine oder alle drei Furien auf den Hals wenn sie bestraft werden sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: https://www.die-goetter.de/roemische-goetter-furien-griechisch-erinnyen&amp;lt;br /&amp;gt; Benjamin Hederich, Gründliches mythologisches Lexikon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Verschrifltiche die Ergebnisse dieser Stunde (&amp;quot;Orests Wahnsinn&amp;quot;)  mit eigenen Worten auf deiner Benutzerseite. Nutze das Tafelbild (Moodle) als Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst stellt Orest die Erinnyen als etwas negatives dar. In Vers 578-584 beschreibt er die Erinnyen als unterirdische Wesen und Bluthunde. In dieser  Passage stellt Orest sich selbst als Blutopfer dar, er verlangt in diesem Teil das die Erinnyen ihn in Ruhe lassen sollen , da er sowieso sterben wird. Von Vers 1051-1070 beschreibt er die Erinnyen als uralte Töchter der Nacht , die nach Rache und Vergeltung für den Muttermord suchen. In diesem Teil stellt Orest sich selbst als der Verbrecher da, weil er selbst seine Mütter getötet hat. In weiteren Versen (1124-1138) kann man feststellen, dass Orest an Paranoia leidet. Er selbst fühlt sich unter ständiger Beobachtung bzw. Verfolgung der Erinnyen, dabei bezeichnet er sie als ,,immer Wache Wölfe‘‘. Auch von Zeile 1148-1155 sagt Orest nicht positives gegenüber den Erinnyen. Er bezeichnet sie als ,,Schadenfroh‘‘ , da es bevorzugen ihn zu verspotten und zu verhöhnen. Zudem gönnen sie ihm das Ende des Fluches nicht. Dies löst in Orest Scham und auch Neid auf. Neid auf die Familien, die von einem solchen Fluch nicht betroffen sind. Ebenfalls verbreitet sich Verzweiflung in ihm aus, da er nicht längst getötet würde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Verschriftlicht eure Ergebnisse der heuten Stunde im Wiki. Denkt an die Versbelege!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Auftritt, des 4 Aktes tritt Arkas auf. Er überbringt Iphigenie die Botschaft vom König ,Orest und Pylades zu Opfern (V. 1421/1422). Iphigenie spricht dagegen und ist dafür Orest nicht zu opfern, dabei erwähnt  sie nicht das es ihr Bruder ist. Arkas ist davon nicht überzeugt , er findet das Iphigenie keine Entscheidungen ohne den könig treffen sollte. Dabei sagt Arkas  ebenfalls das alles in Iphigenies Hand liege und nicht in denen der Götter  (V. 1465) ,,de s Königs aufgebrachter Sinn allein Bereitet diesen Fremden bitteren Tod.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Vers. 1515 weißt Iphigenie gegenüber den Gefangenden Mitgefühl, ihr einziges Ziel ist die beiden vor Ihrem Tod zuretten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vieren Auttrit verkündet Pylades Iphigenie die gute Botschaft. „Dein Bruder ist geheilt &amp;quot;. Dabei beschreibt Pylades ebenfalls , wie sehr Orest sich über die Heilung getreut hat. Die beiden wollen mit einem Boot über das Ufer fliehen, dabei hat Pylades Angst, dass Thos Orest sehen will und fordert Iphigenie dazu auf sie zu beschützen (11600).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pylades und Orest hoffen ber ihrer Flucht auf die Unterstützung von Apollo, denn ein göttliches Versprechen hat sich schon erfüllt, weil Orest frei und geheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie ist nicht überzeugt von der Flucht, sie hat Angst davor, dass ihr Bruder getöten werden könnte. Dabei müsste sie sich auch auf Orest Seite stellen was ihr nicht so leicht fallt, da sie Thoas als Vater sieht. Pylades selbst stellt sich dabei die Frage ob es sich lohnen würde Iphigenie zu überreden. (V. 1666)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst kann man im  4 Akt . sagen, dass Iphigenie sich mit einem inneren konflikt auseinander setzt. Sie steht zwischen der Entscheidung ihren Bruder und seinen Freund zu verraten oder  sich über  den Geboten der Göttert zu stellen. Letztendlich entscheidet sie sich für ihren Bruder und hilft ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Worüber spricht deine Figur?&lt;br /&gt;
#Warum tut sie das?&lt;br /&gt;
#Welche Haltung zeigt deine Figur gegenüber dem jeweils anderen?&lt;br /&gt;
#Welche Aspekte ergeben sich daraus für einen dramatischen Konflikt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einfacher Stadtsoldat (unterster militärischer Rang), lebt in einer Kaserne, muss sich sein Bett teilen; gesellschaftlich ganz unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- unehelicher Vater eines kleinen Kindes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit Marie zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- materiell abhängig vom Hauptmann, ihm unterlegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- macht zusätzliche Arbeiten, um sich etwas dazu zu verdienen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Dienstleister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- übt Kritik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- zu Beginn schüchtern und stimmt ihm in allen Aussagen zu, aber mit der Zeit redet er mehr und widerspricht ihm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptmann ist sein Vorgesetzter „Red er doch was Woyzeck! Was ist heut für Wetter?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Woyzeck verteidigt am Ende des Dialogs sein eigenes Kind und der Redeanteil wird größer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale Ungerechtigkeit, Dehumanisierung und existenzielle Unsicherheit —&amp;gt;  dramatische Konflikt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hauptmann steht über Woyzeck und blickt auf ihn herab, in dem er ihm Vorwürfe macht wofür er zum größtenteils nichts kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kinderarbeit in Fabriken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erleiden durch harte Arbeitszeiten Krankheiten und Vergiftungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kinder sind für die meisten Eltern eine Last, da sie sich selbst kaum ernähren können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Leben auf sehr engem Raum —&amp;gt; 2 Familien in einem Raum und nur durch ein Seil getrennt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Unterstützung für jüngere Leute kaum vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pauperismus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-massenhafte Verelendung der Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; durch Überbesetzung und somit vielen Entlassungen in den Handwerksberufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beurteilung Andres &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, ob Andres den Mord an Marie verhindern konnte bleibt offen. Daher wir sie im Verlauf dieses Textes beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andres hätte, aus mangelnder Verständnis Marie nicht retten können. Er hatte eventuell die ,,Mordsankündigung‘‘ von Woyzeck an Marie verstanden. Dies könnte man in Szene 11 sehen, da Woyzeck geht und Andres den Grund dafür nicht versteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits  wohnte Andres mit Woyzeck zusammen und er es so erahnen hätte können. Auch wenn er sich nicht sicher war ob es stimmen könnte, hätte er Marie vorwarnen bzw. ihr einen Tipp geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Andres etwas mehr Empathie gegenüber Woyzeck gezeigt wäre es vielleicht auch nicht zum Mord gekommen. Andres war Woyzecks einziger Freund und auch Bezugsperson.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiki- formale Analyse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strophenaufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Strophen -&amp;gt; mit einmal 6 Versen und die andere hat 2 Verse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; wirkt so als wäre es nur eine Strophe, da die zweite wie ein Anhang wirkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reime und Kadenzen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paarreim ( die letzten Wörter, der jeweiligen Verse reimen sich auf die danach folgenden ,,weise&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; -&amp;gt; ,,Reise&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kadenzen-&amp;gt; w,w,m,w,w,m,m -&amp;gt; ausschließlich weibliche Kadenzen (diese sind am Ende des Wortes unbetont) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gedichtanalyse-Weltende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Weltende&amp;quot; von Jakob van Hoddis aus dem Jahr 1911 thematisiert einen enorm starken Sturm und dessen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Strophen des Gedichts werden Gegenstände und Menschen, durch einen starken Wind, umhergewirbelt. Dieses Chaos trägt Unfälle als Folgen mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Metrum ist ein Jambus, welcher zu einem Spannungsgefühl im gesamten Gedicht beiträgt.Die Kadenzen sind in der ersten Strophe sind ausschließlich stumpf (männlich), während sie in der zweiten Strophe nurklingend (weiblich) sind. Diese Unstimmigkeiten, gehen mit dem Inhalt des Gedichts einher, indem sie den Sturm darstellen.Dies lässt sich ebenfalls durch das Reimschema unterstützen, da es sich in der ersten Strophe um einen umarmenden Reimhandelt, während es in der zweiten Strophe ein Kreuzreim ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts verwendet Hoddis eine Metapher (vgl. V.1). Mit dieser möchte er auf die spießige Bürgerschaft hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend vergleicht er den Sturm mit Geschrei (vgl. V.2). Dies ist eine deutliche Steigerung, des Sturmes, zu dem vorausgegangenen Vers. Diese Steigerung geht ebenfalls über in den dritten Vers, wo die Dachdecker vom Haus stürzen und &amp;quot;entzwei gehen&amp;quot; (vgl. V.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauffolgenden Vers wird deutlich, dass die Auswirkungen des Sturms weit reichen, da das lyrische Ich steigende Fluten beschreibt, über welche es gelesen hat (vgl. V.4). Dies unterstützt nochmals die Stärke des Sturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der zweiten Strophe verwenden Hoddis eine Metapher (vgl.V5), mit dieser wird erneut die Ausmaße des Sturms verdeutlicht und gezeigt, dass seinen eigenen Willen hat. Die „dicken Dämme“ (vgl. 6) verdeutlichen, die Kraft des Meeres und die Angst der Menschen vor dieser Kraft. Aufgrund der darauf folgenden Anapher „die“ (Zeile 7 und 8) wird angenommen, dass die beiden Verse inhaltlich miteinander verknüpft sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Im ersten Vers der Anapher wird der Sturm trotz der vorherigen negativen Beschreibung verharmlost. Im darauffolgenden Vers werden jedoch die schweren Auswirkungen des Sturms wieder aufgegriffen, als beschrieben wird, wie eine Eisenbahn von einer Brücke fällt (Vers 8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist außerdem, dass einige Verse einen Kontrast zueinander darstellen oder sich sogar komplett inhaltlich widersprechen. Dies wird auch als „Reihungsstil“ bezeigtet und ist ein charakteristisches Merkmal der Lyrik und verdeutlicht erneut das Chaos, dass im Gedicht inhaltlich so wie auch sprachlich wiederzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Weltende“ von Jakob van Hoddis gehört in die Epoche des Expressionismus (1910-1925). Das Gedicht entstand in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und der Unsicherheit im frühen 20 Jahrhundert, kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Zudem ist es ein sehr bekanntes Gedicht für diese Epoche. Eines der Epochenmerkmale, ist die Weltuntergangsstimmung. Diese lässt ich direkt im Titel „Weltende“ wiederfinden. Vor allem die Angst vor dem Untergang der Welt ist ein häufiges Motiv im Expressionismus. Ein weiteres Motiv sind die Apokalyptischen Bilder, wie zum Beispiel die katastrophalen Naturereignisse die in dem Gedicht zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeile drei wird beschrieben, wie Dachdecker stürzen und entzwei gehen. Ein weiteres Beispiel in Zeile acht, wie die Eisenbahnen von den Brücken fallen und wie die Flut an den Küsten steigt, in Zeile vier. Diese Bilder vermitteln eine düstere und bedrohliche Atmosphäre des bevorstehenden Weltuntergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eindeutige Epochenmerkmale des Expressionismus wiederfinden lässt und der Inhalt sich in der sprachlichen und formalen Gestaltung widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnPlNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:JoScNSG&amp;diff=96249</id>
		<title>Benutzer:JoScNSG</title>
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		<updated>2024-05-28T08:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Warum sind Orest  und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest hatte durch den Fluch seine Mutter getötet. Diese Tat belastet orest sehr und bereitet ihm große Schuldgefühle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pylades dagegen stellt sich auf die Seite von orest und zeigt Loyalität, indem er hinter seinem Freund steht. Er sieht nicht die Schuld für den Gott bei Orest . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Recherchiere, was in der griechischen Mythologie die Erinnyen und Furien sind. Formuliere deine Rechercheergebnis mit eigenen Worten auf deiner Benutzerseite und und verlinke diese mit deiner Quelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Furie ist die Rachegöttin gemeint. Im griechischen heißen sie besonders erinnyen und eumendien. Es gibt drei Schwestern die Furien. Die griechischen sowie römischen Götter hetzten den Menschen eine oder alle drei Furien auf den Hals wenn sie bestraft werden sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: https://www.die-goetter.de/roemische-goetter-furien-griechisch-erinnyen&amp;lt;br /&amp;gt; Benjamin Hederich, Gründliches mythologisches Lexikon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Verschrifltiche die Ergebnisse dieser Stunde (&amp;quot;Orests Wahnsinn&amp;quot;)  mit eigenen Worten auf deiner Benutzerseite. Nutze das Tafelbild (Moodle) als Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst stellt Orest die Erinnyen als etwas negatives dar. In Vers 578-584 beschreibt er die Erinnyen als unterirdische Wesen und Bluthunde. In dieser  Passage stellt Orest sich selbst als Blutopfer dar, er verlangt in diesem Teil das die Erinnyen ihn in Ruhe lassen sollen , da er sowieso sterben wird. Von Vers 1051-1070 beschreibt er die Erinnyen als uralte Töchter der Nacht , die nach Rache und Vergeltung für den Muttermord suchen. In diesem Teil stellt Orest sich selbst als der Verbrecher da, weil er selbst seine Mütter getötet hat. In weiteren Versen (1124-1138) kann man feststellen, dass Orest an Paranoia leidet. Er selbst fühlt sich unter ständiger Beobachtung bzw. Verfolgung der Erinnyen, dabei bezeichnet er sie als ,,immer Wache Wölfe‘‘. Auch von Zeile 1148-1155 sagt Orest nicht positives gegenüber den Erinnyen. Er bezeichnet sie als ,,Schadenfroh‘‘ , da es bevorzugen ihn zu verspotten und zu verhöhnen. Zudem gönnen sie ihm das Ende des Fluches nicht. Dies löst in Orest Scham und auch Neid auf. Neid auf die Familien, die von einem solchen Fluch nicht betroffen sind. Ebenfalls verbreitet sich Verzweiflung in ihm aus, da er nicht längst getötet würde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe: Verschriftlicht eure Ergebnisse der heuten Stunde im Wiki. Denkt an die Versbelege!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Auftritt, des 4 Aktes tritt Arkas auf. Er überbringt Iphigenie die Botschaft vom König ,Orest und Pylades zu Opfern (V. 1421/1422). Iphigenie spricht dagegen und ist dafür Orest nicht zu opfern, dabei erwähnt  sie nicht das es ihr Bruder ist. Arkas ist davon nicht überzeugt , er findet das Iphigenie keine Entscheidungen ohne den könig treffen sollte. Dabei sagt Arkas  ebenfalls das alles in Iphigenies Hand liege und nicht in denen der Götter  (V. 1465) ,,de s Königs aufgebrachter Sinn allein Bereitet diesen Fremden bitteren Tod.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Vers. 1515 weißt Iphigenie gegenüber den Gefangenden Mitgefühl, ihr einziges Ziel ist die beiden vor Ihrem Tod zuretten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vieren Auttrit verkündet Pylades Iphigenie die gute Botschaft. „Dein Bruder ist geheilt &amp;quot;. Dabei beschreibt Pylades ebenfalls , wie sehr Orest sich über die Heilung getreut hat. Die beiden wollen mit einem Boot über das Ufer fliehen, dabei hat Pylades Angst, dass Thos Orest sehen will und fordert Iphigenie dazu auf sie zu beschützen (11600).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pylades und Orest hoffen ber ihrer Flucht auf die Unterstützung von Apollo, denn ein göttliches Versprechen hat sich schon erfüllt, weil Orest frei und geheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iphigenie ist nicht überzeugt von der Flucht, sie hat Angst davor, dass ihr Bruder getöten werden könnte. Dabei müsste sie sich auch auf Orest Seite stellen was ihr nicht so leicht fallt, da sie Thoas als Vater sieht. Pylades selbst stellt sich dabei die Frage ob es sich lohnen würde Iphigenie zu überreden. (V. 1666)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst kann man im  4 Akt . sagen, dass Iphigenie sich mit einem inneren konflikt auseinander setzt. Sie steht zwischen der Entscheidung ihren Bruder und seinen Freund zu verraten oder  sich über  den Geboten der Göttert zu stellen. Letztendlich entscheidet sie sich für ihren Bruder und hilft ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsauftrag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Worüber spricht deine Figur?&lt;br /&gt;
#Warum tut sie das?&lt;br /&gt;
#Welche Haltung zeigt deine Figur gegenüber dem jeweils anderen?&lt;br /&gt;
#Welche Aspekte ergeben sich daraus für einen dramatischen Konflikt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Woyzeck&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einfacher Stadtsoldat (unterster militärischer Rang), lebt in einer Kaserne, muss sich sein Bett teilen; gesellschaftlich ganz unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- unehelicher Vater eines kleinen Kindes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mit Marie zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- materiell abhängig vom Hauptmann, ihm unterlegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- macht zusätzliche Arbeiten, um sich etwas dazu zu verdienen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Dienstleister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- übt Kritik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- zu Beginn schüchtern und stimmt ihm in allen Aussagen zu, aber mit der Zeit redet er mehr und widerspricht ihm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptmann ist sein Vorgesetzter „Red er doch was Woyzeck! Was ist heut für Wetter?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Woyzeck verteidigt am Ende des Dialogs sein eigenes Kind und der Redeanteil wird größer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- soziale Ungerechtigkeit, Dehumanisierung und existenzielle Unsicherheit —&amp;gt;  dramatische Konflikt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hauptmann steht über Woyzeck und blickt auf ihn herab, in dem er ihm Vorwürfe macht wofür er zum größtenteils nichts kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 1:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kinderarbeit in Fabriken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-erleiden durch harte Arbeitszeiten Krankheiten und Vergiftungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kinder sind für die meisten Eltern eine Last, da sie sich selbst kaum ernähren können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Leben auf sehr engem Raum —&amp;gt; 2 Familien in einem Raum und nur durch ein Seil getrennt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Unterstützung für jüngere Leute kaum vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pauperismus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-massenhafte Verelendung der Menschen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; durch Überbesetzung und somit vielen Entlassungen in den Handwerksberufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beurteilung Andres &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, ob Andres den Mord an Marie verhindern konnte bleibt offen. Daher wir sie im Verlauf dieses Textes beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andres hätte, aus mangelnder Verständnis Marie nicht retten können. Er hatte eventuell die ,,Mordsankündigung‘‘ von Woyzeck an Marie verstanden. Dies könnte man in Szene 11 sehen, da Woyzeck geht und Andres den Grund dafür nicht versteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits  wohnte Andres mit Woyzeck zusammen und er es so erahnen hätte können. Auch wenn er sich nicht sicher war ob es stimmen könnte, hätte er Marie vorwarnen bzw. ihr einen Tipp geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte Andres etwas mehr Empathie gegenüber Woyzeck gezeigt wäre es vielleicht auch nicht zum Mord gekommen. Andres war Woyzecks einziger Freund und auch Bezugsperson.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiki- formale Analyse&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strophenaufbau: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Strophen -&amp;gt; mit einmal 6 Versen und die andere hat 2 Verse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; wirkt so als wäre es nur eine Strophe, da die zweite wie ein Anhang wirkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reime und Kadenzen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paarreim ( die letzten Wörter, der jeweiligen Verse reimen sich auf die danach folgenden ,,weise&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; -&amp;gt; ,,Reise&amp;lt;nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt; ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kadenzen-&amp;gt; w,w,m,w,w,m,m -&amp;gt; ausschließlich weibliche Kadenzen (diese sind am Ende des Wortes unbetont) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gedichtanalyse-Weltende&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht &amp;quot;Weltende&amp;quot; von Jakob Hoddis aus dem Jahr 1911 thematisiert einen enorm starken Sturm und dessen Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Strophen des Gedichts werden Gegenstände und Menschen, durch einen starken Wind, umhergewirbelt. Dieses Chaos trägt Unfälle als Folgen mit sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht besteht aus zwei Strophen mit jeweils vier Versen. Das Metrum ist ein Jambus, welcher zu einem Spannungsgefühl im gesamten Gedicht beiträgt.Die Kadenzen sind in der ersten Strophe sind ausschließlich stumpf (männlich), während sie in der zweiten Strophe nurklingend (weiblich) sind. Diese Unstimmigkeiten, gehen mit dem Inhalt des Gedichts einher, indem sie den Sturm darstellen.Dies lässt sich ebenfalls durch das Reimschema unterstützen, da es sich in der ersten Strophe um einen umarmenden Reimhandelt, während es in der zweiten Strophe ein Kreuzreim ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Gedichts verwendet Hoddis eine Metapher (vgl. V.1). Mit dieser möchte er auf die spießige Bürgerschaft hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend vergleicht er den Sturm mit Geschrei (vgl. V.2). Dies ist eine deutliche Steigerung, des Sturmes, zu dem vorausgegangenen Vers. Diese Steigerung geht ebenfalls über in den dritten Vers, wo die Dachdecker vom Haus stürzen und &amp;quot;entzwei gehen&amp;quot; (vgl. V.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im darauffolgenden Vers wird deutlich, dass die Auswirkungen des Sturms weit reichen, da das lyrische Ich steigende Fluten beschreibt, über welche es gelesen hat (vgl. V.4). Dies unterstützt nochmals die Stärke des Sturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der zweiten Strophe verwenden Hoddis eine Metapher (vgl.V5), mit dieser wird erneut die Ausmaße des Sturms verdeutlicht und gezeigt, dass seinen eigenen Willen hat. Die „dicken Dämme“ (vgl. 6) verdeutlichen, die Kraft des Meeres und die Angst der Menschen vor dieser Kraft. Aufgrund der darauf folgenden Anapher „die“ (Zeile 7 und 8) wird angenommen, dass die beiden Verse inhaltlich miteinander verknüpft sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Im ersten Vers der Anapher wird der Sturm trotz der vorherigen negativen Beschreibung verharmlost. Im darauffolgenden Vers werden jedoch die schweren Auswirkungen des Sturms wieder aufgegriffen, als beschrieben wird, wie eine Eisenbahn von einer Brücke fällt (Vers 8). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist außerdem, dass einige Verse einen Kontrast zueinander darstellen oder sich sogar komplett inhaltlich widersprechen. Dies wird auch als „Reihungsstil“ bezeigtet und ist ein charakteristisches Merkmal der Lyrik und verdeutlicht erneut das Chaos, dass im Gedicht inhaltlich so wie auch sprachlich wiederzufinden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Weltende“ von Jakob van Hoddis gehört in die Epoche des Expressionismus (1910-1925). Das Gedicht entstand in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs und der Unsicherheit im frühen 20 Jahrhundert, kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Zudem ist es ein sehr bekanntes Gedicht für diese Epoche. Eines der Epochenmerkmale, ist die Weltuntergangsstimmung. Diese lässt ich direkt im Titel „Weltende“ wiederfinden. Vor allem die Angst vor dem Untergang der Welt ist ein häufiges Motiv im Expressionismus. Ein weiteres Motiv sind die Apokalyptischen Bilder, wie zum Beispiel die katastrophalen Naturereignisse die in dem Gedicht zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeile drei wird beschrieben, wie Dachdecker stürzen und entzwei gehen. Ein weiteres Beispiel in Zeile acht, wie die Eisenbahnen von den Brücken fallen und wie die Flut an den Küsten steigt, in Zeile vier. Diese Bilder vermitteln eine düstere und bedrohliche Atmosphäre des bevorstehenden Weltuntergangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eindeutige Epochenmerkmale des Expressionismus wiederfinden lässt und der Inhalt sich in der sprachlichen und formalen Gestaltung widerspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [Https://nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Iphigenie auf Tauris|Iphigenie auf Tauris]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreuende Lehrkraft: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orest und Pylades sind in unterschiedlicher psychischer Verfassung, weil sie verschiedene Sichtweisen auf die von ihnen begangenen Taten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Orest trägt die Last seiner Taten schwer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Pylades versucht ihn zu trösten und zu ermutigen sich vom Schuldgefühl zu befreien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recherchiere, was in der griechischen Mythologie die Erinnyen und Furien sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wesen aus der griechischen Mythologie, die für die Rache und Bestrafung von Verbrechen, insbesondere solchen, die im familiären Kontext begangen wurden, verantwortlich sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnyen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ursprünglich weibliche Gottheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-als Verkörperung von Rache und Bestrafung angesehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-als drei Schwestern dargestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Furien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-waren im Wesentlichen die gleichen Wesen wie die Erinnyen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-für Rache und Bestrafung von Verbrechern verantwortlich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-dargestellt mit Schlangen in den Haaren und Fackeln in den Händen    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beurteilung schreiben&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, ob Andres das Verbrechen verhindern könnte oder nicht, bleibt in dem Drama noch offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andres hätte das Verbrechen nicht verhindern können, da er die Ankündigung von Woyzeck, den Mord an Marie in dem Moment nicht verstanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits hätte er das Verbrechen verhindern können, weil er genau wusste, dass Woyzeck psychisch Krank war und somit seine Tat ersehen könnte. Er hätte den Mord auch damit verhindern können, wenn er einfach für Woyzeck da wäre, weil Andres sein einziger Freund war und mit ihm zusammengelebt hat.&lt;br /&gt;
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Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]]&lt;br /&gt;
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Mein Arbeitsschwerpunkt&lt;br /&gt;
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Warum sind Orest und Pylades in so unterschiedlicher psychischer Verfassung?&lt;br /&gt;
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Orest und Pylades sind in unterschiedlicher psychischer Verfassung, weil sie verschiedene Sichtweisen auf die von ihnen begangenen Taten haben.&lt;br /&gt;
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Recherchiere, was in der griechischen Mythologie die Erinnyen und Furien sind.&lt;br /&gt;
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Erinnyen:&lt;br /&gt;
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Furien:&lt;br /&gt;
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Beurteilung schreiben &lt;br /&gt;
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Die Frage, ob Andres das Verbrechen verhindern könnte oder nicht, bleibt in dem Drama noch offen.&lt;br /&gt;
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Andres hätte das Verbrechen nicht verhindern können, da er die Ankündigung von Woyzeck, den Mord an Marie in dem Moment nicht verstanden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits hätte er das Verbrechen verhindern können, weil er genau wusste, dass Woyzeck psychisch Krank war und somit seine Tat ersehen könnte. Er hätte den Mord auch damit verhindern können, wenn er einfach für Woyzeck da wäre, weil Andres sein einziger Freund war und mit ihm zusammengelebt hat.&lt;br /&gt;
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Orest und Pylades sind in unterschiedlicher psychischer Verfassung, weil sie verschiedene Sichtweisen auf die von ihnen begangenen Taten haben.&lt;br /&gt;
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Recherchiere, was in der griechischen Mythologie die Erinnyen und Furien sind.&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnPlNSG: Die Seite wurde neu angelegt: „Schule: [Https://nellysachs.de Nelly-Sachs-Gymnasium]  Seminar: Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss  Projekt:“&lt;/p&gt;
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