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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-10-05T18:27:20Z</updated>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Der_Sandmann&amp;diff=44235</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Der Sandmann</title>
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		<updated>2021-03-02T15:02:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann (1817)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
===Inhalt===&lt;br /&gt;
In der Erzählung „Der Sandmann&amp;quot; wird die Geschichte des Studenten Nathanael erzählt, dessen Begegnung mit dem Wetterglashändler Coppola traumatische Kindheitserinnerungen an den von ihm gefürchteten Advokaten Coppelius weckt.&lt;br /&gt;
Diesem gibt er die Schuld am Tode seines Vaters, der bei alchemistischen Versuchen mit Coppelius ums Leben kam. Für Nathanael ist Coppelius, den er als Kind mit dem Kinderaugen stehlenden Sandmann des Ammenmärchens identifiziert, ein „Unhold&amp;quot;, der ihn und seine Braut Clara zerstören will. Die rational denkende Clara tut Coppelius&#039; ,,feindliche Gewalt&amp;quot; als bloße Projektion Nathanaels ab. Diese Ambiguität wird nie restlos aufgeklärt und die polyperspektivische Erzählstruktur steigert die&lt;br /&gt;
unheimliche Wirkung.&lt;br /&gt;
Ein „Perspektiv&amp;quot;, das Nathanael Coppola abkauft, führt zu einer grotesken Verkennung der Wirklichkeit: Der Automatenmensch&lt;br /&gt;
Olimpia erscheint ihm wie ein beseeltes Wesen, Clara hingegen als „Holzpüppchen&amp;quot;. Auf die Entdeckung hin, dass Olimpia nur eine&lt;br /&gt;
leblose Puppe ist, verfällt er dem Wahnsinn. Für den Leser faszinierend konstruiert E.T.A. Hoffmann so eine Mischung von übernatürlichem (Dämonenglaube) und Psychologischem (Verfolgungswahn).&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsch betrifft uns 6/2001, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Worterklärungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wetterglas: (auch Sturmglas): Wetteranzeiger&lt;br /&gt;
*Advokat: Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
*Ammenmärchen: Schauermärchen, die früher die Ammen (einfache Frauen, die die Kinder der edlen Damen aufzogen) ihren Kindern erzählt haben, um sie mit Angst gefügig zu machen.&lt;br /&gt;
*Projektion: (psych.) Übertragung&lt;br /&gt;
*Ambiguität: Doppeldeutigkeit&lt;br /&gt;
*polyperspektivisch: vielseitig, uneindeutig&lt;br /&gt;
*Perspektiv: Fernglas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nathanael=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Coppelius===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Clara=====&lt;br /&gt;
===Erzähltechniken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Unheimliche=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich war fest gezaubert. Auf die Gefahr entdeckt, und, wie ich deutlich dachte, hart gestraft zu werden, blieb ich stehen, den Kopf lauschend durch die Gardine hervorgestreckt. Mein Vater empfing den Coppelius feierlich. »Auf! – zum Werk«, rief dieser mit heiserer, schnurrender Stimme und warf den Rock ab. Der Vater zog still und finster seinen Schlafrock aus und beide kleideten sich in lange schwarze Kittel. Wo sie die hernahmen, hatte ich übersehen. Der Vater öffnete die Flügeltür eines Wandschranks; aber ich sah, daß das, was ich solange dafür gehalten, kein Wandschrank, sondern vielmehr eine schwarze Höhlung war, in der ein kleiner Herd stand. Coppelius trat hinzu und eine blaue Flamme knisterte auf dem Herde empor. Allerlei seltsames Geräte stand umher. Ach Gott! – wie sich nun mein alter Vater zum Feuer herabbückte, da sah er ganz anders aus. Ein gräßlicher krampfhafter Schmerz schien seine sanften ehrlichen Züge zum häßlichen widerwärtigen Teufelsbilde verzogen zu haben. Er sah dem Coppelius ähnlich. Dieser schwang die glutrote Zange und holte damit hellblinkende Massen aus dem dicken Qualm, die er dann emsig hämmerte. Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar, aber ohne Augen – scheußliche, tiefe schwarze Höhlen statt ihrer. »Augen her, Augen her!« rief Coppelius mit dumpfer dröhnender Stimme. Ich kreischte auf von wildem Entsetzen gewaltig erfaßt und stürzte aus meinem Versteck heraus auf den Boden. Da ergriff mich Coppelius, »kleine Bestie! – kleine Bestie!« meckerte er zähnfletschend! – riß mich auf und warf mich auf den Herd, daß die Flamme mein Haar zu sengen begann: »Nun haben wir Augen – Augen – ein schön Paar Kinderaugen.« So flüsterte Coppelius, und griff mit den Fäusten glutrote Körner aus der Flamme, die er mir in die Augen streuen wollte. Da hob mein Vater flehend die Hände empor und rief. »Meister! Meister! laß meinem Nathanael die Augen – laß sie ihm!« Coppelius lachte gellend auf und rief. »Mag denn der Junge die Augen behalten und sein Pensum flennen in der Welt; aber nun wollen wir doch den Mechanismus der Hände und der Füße recht observieren.« Und damit faßte er mich gewaltig, daß die Gelenke knackten, und schrob mir die Hände ab und die Füße und setzte sie bald hier, bald dort wieder ein. »&#039;s steht doch überall nicht recht! &#039;s gut so wie es war! – Der Alte hat&#039;s verstanden!« So zischte und lispelte Coppelius; aber alles um mich her wurde schwarz und finster, ein jäher Krampf durchzuckte Nerv und Gebein – ich fühlte nichts mehr. Ein sanfter warmer Hauch glitt über mein Gesicht, ich erwachte wie aus dem Todesschlaf, die Mutter hatte sich über mich hingebeugt. »Ist der Sandmann noch da?« stammelte ich. »Nein, mein liebes Kind, der ist lange, lange fort, der tut dir keinen Schaden!« – So sprach die Mutter und küßte und herzte den wiedergewonnenen Liebling.&amp;lt;ref&amp;gt;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann. Stuttgart: Reclam 2000, S. 8-10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Die sogenannte [https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/sandmann/sandman1.html Alchemisten-Szene] (Reclam-Ausgabe, S. 8-10) fungiert als ein gutes Beispiel für das Verschwimmen der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen (Wahnvorstellungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael beobachtet in der Szene, wie sein Vater und Coppelius, welchen er als Sandmann betitelt, am &#039;&#039;&#039;Abend&#039;&#039;&#039; ein Experiment durchführen. Zu Beginn der Szene wird diese durch Nathanael noch sehr realistisch und klar beschrieben (vgl. Z. 1-21), diese Erzählweise verändert sich aber im Laufe der Szene. Mit dem Fortschreiten der Szene nimmt Nathanaels Fantasie immer mehr Einfluss auf seine Wahrnehmung. Diese Entwicklung deutet sich zunächst durch bildhaftere Beschreibungen und Vergleiche an „(…) zum hässlichen widerwärtigen Teufelsbild verzogen zu haben“ (Z. 26-27), bis diese schließlich dann in eine Art von Wahnvorstellungen überschlagen „Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar“ (Z. 32-33).  Der Einfluss der Fantasie auf seine Wahrnehmung wird immer intensiver und stärker im Laufe der Szene „(…) die Gelenke knackten und schraubte mir die Hände ab und die Füße setze sie bald hier, bald dort wieder ein“ (Z. 60-64). Unterbrochen wird diese Entwicklung durch recht klare und realistische Beschreibungen des Fortgangs der Szene (vgl. Z. 37-45 und Z. 70-79), sodass es für den Rezipienten immer schwieriger wird, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden (vgl. Z. 45-53).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Tageszeit, in der sich diese Szene ereignet, ist dabei nicht zufällig gewählt. Die Nacht war ein zentrales Motiv der Romantik und auch Hoffmann bediente sich diesem in seiner Erzählung. Mit der Nacht werden häufig Begriffe wie „mystisch“ und „träumerisch“ assoziiert. In der Nacht träumen die Menschen, das Irreale verschwimmt in den Träumen mit der Realität, und es wird in Träumen das Gefühl erzeugt, diese doch häufig irreale Situation in der Realität durchlebt zu haben. In der Alchemisten-Szene wird der Prozess, welchen die Menschen während des Träumens durchleben, durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen für den Rezipienten erzeugt. Auch diesem fällt es durch die Erzählweise, ähnlich wie während des Prozesses des Träumens, zunehmend schwer, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist somit zu sagen, dass sich der Einfluss von Nathanaels Fantasie auf seine Wahrnehmung im Laufe der Szene steigert. Durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen, verschwimmen diese zunehmend. Das Motiv der Nacht unterstützt dabei die inhaltliche Entwicklung und Erzählweise der Szene. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Nacht-Motiv=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Augen und andere Gläser=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039;: Alle Figuren der Erzählung werden unter anderem immer durch ihre Augen beschrieben und ein Stück weit charakterisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auge hat dabei eine physische Funktion, nämlich zur Wahrnehmung der Außenwelt, und eine psychische Funktion zum Ausdruck der Innenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt es im Folgenden zu untersuchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nathanael:&#039;&#039;&#039; Nathanael möchte aus Neugier den Sandmann einmal mit eigenen Augen sehen (Vgl. S.7 Z.13f.), obwohl ihm dies nicht erlaubt ist. Durch die Erzählungen vom Sandmann, die er abends zuhören bekam, besitzt Nathanael bereits eine Vorstellung von dem Sandmann, welche sich im Nachhinein an dem Abend mit den Geschehnissen vermischt haben könnte. Deswegen ist es nicht genau ausmachen, ob Nathanael die Ereignisse tatsächlich so erlebt hat oder, ob seine Sicht zur Wirklichkeit verschleiert ist. An dem Abend wollte Coppelius seine Augen für ein Experiment verwenden (Vgl. S.12 Z. 6f., Z. 11) und somit die Sehkraft entreißen möchte. Die Augen sind schließlich ein Fenster zur Seele, welche die Emotionen nach außen zeigen und uns die Gefühle anderer einfacher wahrnehmen lassen. Wenn Nathanael die Augen genommen worden wären, würde ihm nicht nur das Fenster zur Seele fehlen, sondern auch die ein Sinnesorgan, um die Realität wahrzunehmen. Durch dieses Erlebnis hat sich womöglich ein Trauma bei ihm gebildet, was die Augen anbelangt, da man ihm diesen wichtigen Teil stehlen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst kann Nathanael nicht besonders gut sehen, da er beispielsweise Olimpia nicht klar sehen (Vgl. S. 30 Z. 2), als er sie in ihrem Zimmer beobachtet, weshalb ihm das Fernglas als Unterstützung dient das Irreale wahrzunehmen, wenn er da hindurch blickt (Vgl S. 32 Z. 1f.).  [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physische Funktion: Realität/Irreales ,Bsp. Nathanael : Wahrnehmung ist eingeschränkt/verfälscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychische Funktion: Bsp. Nathanael: fantasievolle Innenwelt bildet sich aus durch die Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augen Motiv (Nathanael):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Augen spiegeln wie sprichwörtlich bekannt, die Seele eines Memschens wiederspiegeln  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Er ist von Coppola verstört -&amp;gt; hat gesehen wie sein Vater und er Experimente durchführen  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Nathanael wird erzählt, dass der Sanmann kommt und ihm Sand in die Augen streut (S.7, Z.19f.) -&amp;gt; er hat Angst seine Seekraft zu verlieren  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Er wird weggeschickt, wenn der Sandmann kommt/ er darf ihn nicht sehen; er hat Angst vor dem Sandmann -&amp;gt; macht sich Gedanken; ergänzt seine Vorstellungen vor seinem ,,inneren Auge&amp;quot; (irreales)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• hat Schwierigkeiten reales und irreales zu unterscheiden -&amp;gt; Fantasiewelt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Nathanael hat Angst seine Augen zu verlieren (Alchemisten-Szene; S.12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Er kauft Copolla ein Fernglas ab (S.32); versucht die Realität deutlicher zu erkennen (reales)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Das Fernglas verfälscht die Realität nur noch mehr, als er durch das Fernglas glaubt Clara zu sehen, diese aber neben ihm steht(Kleist Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Außerdem trägt er gegenüber Olympia eine Rosarote Brille und erkennt nicht durch seine Augen, dass sie ein Roboter ist. Er fühlt allerdings beim tanzen mit ihr dass sie sich mechanisch anfühlt. Demnach täuschen ihn seine Augen, seine anderen Sinneswahrnehmungen scheinen jedoch noch zu &amp;quot;funktionieren&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanaels Sicht auf die Welt ist durch die Begegnung mit Coppelius stark eingegrenzt. Er halluziniert oft und sieht Coppelius in Situationen, in denen er gar nicht vorkommt. Die Verstörung seiner Kindheit lässt sich in seinen Augen wieder erkennen. Das Fernglas welches er benutzt verschärft die Unwahrheiten nur, die er sieht und zeigt nicht die Realität. Es dient sozusagen nur als Verstärkung dessen, was er so schon sieht und demnach als Verstärkung der Unwahrheiten, die er wahrnimmt. Somit kann man sagen, dass das Fernglas ein Motiv für die Verstärkung der Unwahrheit und des verrückten ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• kann die Wirklichkeit nicht erkennen (Olympias starre Augen) [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:FeMNSG|FeMNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Clara:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen werden von Nathanael als &amp;quot; hell&amp;quot; beschrieben (vgl.S.5); bringen Licht ins dunkle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Augen werden mit See verglichen: stellt beruhigendes und natürliches dar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen stehen für das Natürliche (real-irreal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara ist real&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch die Beschreibung ihrer Augen wird ihre Funktion als Ruhepuls von Nathanael dargestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara holt ihn in Realität zurück (wird belegt s.26&amp;amp;27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als er es schrieb war er sehr besonnen und ruhig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wenn er von Clara entfernt ist rutscht er wieder in die Fantasie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wolkenlosen Himmels&amp;quot; (vgl. S.24), blauer, wolkenloser Himmel steht für Klarheit, welche Clara wiederspiegelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara spiegelt das Über-Ich wieder und Nathanael das Es sobald diese gemeinsam sind handeln sie nach dem  Ich (vgl.S.27-28, Zweikampf zwischen Nathanael und Lothar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Name und Augen spiegeln ihre Persönlichkeit/Charackter wieder (&amp;quot;klar&amp;quot;, &amp;quot;hellsichtig &amp;quot; und &amp;quot;vernünftig&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Claras Augen stellen den Cut zwischen irrealen und realen Situationen dar. Wenn Nathanael in Claras Augen sieht wird er in die Realität zurückgezogen. In manchen Situationen fällt es Nathanael schwer, seinen realen Charakter in ihren Augen zu sehen und  lässt dies dann an Clara aus. Es lassen sich auch die PersönlichkeitsInstanzen nach Sigmund Freud anwenden, indem Clara Natahnel aus seinem Es, das ihn triebgesteuert handeln lässt, in das ich holt, das ihn wieder normal handeln lässt. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ZoPNSG|ZoPNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyse 2: Claras Augen          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—Claras Augen werden von Nathanael als hell beschrieben (S.5 Z.9), (S.23 Z.27)—&amp;gt; verdeutlicht ihre positive, realistische Sicht (bspw. auf Coppola), die im Kontrast zu Nathanaels negativer Sicht bzw. seinen Wahnvorstellungen steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—er beschreibt ihre Augen als „helle, hold lächelnde Kindesaugen oft wie ein lieblicher süßer Traum“ (S.18 Z.31) (S.26 Z.19)—&amp;gt; als bildlicher Ersatz für positive Erlebnisse in Nathanaels Kindheit,die Ihm durch den Sandmann genommen wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—der Erzähler beschreibt Claras Augen durch einen Vergleich eines unbekannten fiktiven Charakters mit einem See von einem Gemälde (S.23 Z.6) —&amp;gt; vermutlich grundlegend blaue Augen, in denen sich auch andere Farben widerspiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—in Claras Augen spiegelt sich „ganz buntes, heitres Leben“ wider (S.23 Z.9) —&amp;gt; beschreibt ihren Charakter (S.23 Z.21f —&amp;gt; unbefangen, kindisch, zartes Gemüt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—„aus ihrem Blick (strahlen) wunderbare himmlische Gesänge und Klänge (entgegen)“ (S.23 Z.12f) —&amp;gt; Darstellung von Clara als perfekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—„Nathanael blickt in Claras Augen; aber es ist der Tod, der mit Claras Augen ihn freundlich anschaut“(S.26 Z.36 ff) —&amp;gt; Nathanael verbindet Clara mit dem Tod —&amp;gt; Andeutung: Clara wird bei Nathanaels Tod dabei sein ( [[Benutzer:AnFNSG]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Coppelius :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Deutungshypothese:&#039;&#039; Alle Figuren, die in der Novelle eingeführt werden, werden unter anderem immer durch ihre Augen beschrieben und ein Stück weit charakterisiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Coppelius Augen werden beschrieben als „buschige graue Augenbrauen, unter denen ein paar grünliche Katzenaugen stechend hervorfunkeln“ (vgl. S.9) --&amp;gt;hier lässt sich sagen, dass die Augen für Gefährlichkeit und Hinterhältigkeit stehen  &lt;br /&gt;
* Beispiel: „Der verhasste abscheuliche Coppelius stand vor mir mit funkelnden Augen und lachte mich hämisch an“ (vgl. S.13f.) &lt;br /&gt;
* „Er war anders gekleidet, aber Coppelius Figur und Gesichtszüge sind zu tief nur in mein Innerstes eingeprägt“ (S.14) —&amp;gt; Die Augen sind ein Bestandteil der Gesichtszüge und laut Nathanael sind diese bei Coppelius und Coppala die selben, die Augen spiegeln hier den zentralen Wiedererkennungswert wieder &lt;br /&gt;
* „die kleinen Augen unter den grauen, langen Wimpern stechend hervorfunkelten“ (S.32) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; das Funkeln in den Augen als Wiedererkennungswert bei Coppla und Coppelius, zudem ist auch die Farbe der Wimpern bzw. Augenbrauen gleich, nämlich grau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sowohl Coppelius (real) als auch Coppla (real) hängen motivisch zusammen, da sich durch Nathanaels Äußerungen vermuten lässt, dass es die gleiche Person ist.&lt;br /&gt;
* als Coppla, der Wetterglasverkäufer seine Brillen auf den Tisch legt begannen sie „seltsam zu flimmern und zu funkeln“ —&amp;gt; wieder das Funkeln, möglicherweise ist das Funkeln aus Copelius bzw. Copplas Augen in den Brillen und Fernrohren enthalten, und als Nathanael durch das Fernglas blickt, so wird das Funkeln vielleicht auf ihn übertragen. Das Funkeln könnte für den Wahnsinn stehen, denn erst nachdem Nathanael durch dieses Fernglas geguckt hat, entwickelt er sein Interesse an Olympia hat und Beginnt in gewisser Weise „Irre“ bzw. „wahnsinnig“ zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Fazit:&amp;lt;/u&amp;gt; Zusammenfassend kann man sagen, dass sowohl Coppelius, als auch Coppla mit durch ihre Augen charakterisiert werden. Das Markante und der Wiedererkennungswert ist das stechende Funkeln in den Augen, durch das Nathanael die beiden auch als die gleiche Person identifiziert. Die physische Funktion ist hier die Hinterhältigkeit und Bösartigkeit, aber ebenso ist es die psychische Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:EmVNSG|&amp;lt;nowiki&amp;gt;EmVNSG]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Olimpia:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit zur Deutungshypothese:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezug zum Zitat von [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Marquise von O.#Zum Autor|Heinrich von Kleist]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün – und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzutut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;aus: H.v.Kleist: Werke und Briefe, Band 4. Berlin-Weimar: Aufbau-Verlag, 1. Auflage 1978, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) In Bezug zum Kleist-Zitat über die „Augen als grüne Gläser“ kann man sagen, dass in beiden Fällen von einer Beeinflussung der Wahrnehmung gesprochen wird. Durch die Nutzung des Fernglases verändert sich der Eindruck der Augen von Olympia ins Positive. In dem bereits analysierten Zitat von Kleist war man der Konsense, dass die grünen Gläser die Wahrnehmung fälscht, da man eben mit einem Glas sieht, statt der Augen. Die Augen tragen dann nicht mehr die Verantwortung der Sehfähigkeit. Die grünen Gläser, welche alles einheitlich in einer Farbe zeigt, haben zur Folge, dass man selbstständig für sich entscheiden muss, wie man etwas wahrnimmt, und wie es auf eine wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu gibt das Fernglas zunächst einmal eine detailliertere Sicht und konkretisiert die Wahrnehmung. Dennoch heißt es nicht, dass die Wahrnehmungen durch das Fernglas der Wahrheit entsprechen, da Reales und Irreales sich vermischen können, genauso wie bei Nathanael. Das bedeutet, es bleibt immer noch ungeklärt, ob das Fernglas die Wahrheit zeigt, oder bloß die Wahrnehmung Nathanaels beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gemeinsamkeit kann man sagen, dass in beiden Fällen undeutlich bleibt, welches tatsächlich der wahren Gegebenheit entspricht. Es ist der betroffenen Person überlassen, aus welcher Sicht er die Situation wahrnimmt und interpretiert. Es handelt sich in beiden Fällen um eine individuelle Wahrnehmung.  [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Das Motiv der Augen ist mit dem Kleist-Zitat der „grünen Gläser, statt der Augen“ zu vergleichen, das Perspektiv/Fernglas verzerrt, verändert hier deutlich die Wahrnehmung Nathanaels, z.B. wodurch er Olimpia plötzlich als lebendig und schön bezeichnet, wobei er zuvor kein Interesse (ohne Sicht durch das Fernglas auf sie) an ihr hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kleist sind die grünen Gläser ebenso der Auslöser dafür, dass sich die Wahrnehmung verzerrt und verändert, somit sind die grünen Gläser mit dem Perspektiv gleichzusetzen und erfüllen dieselbe Funktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Autor===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
	</entry>
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		<title>Thema:W294kgxlzywwwhej</title>
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		<updated>2021-01-26T14:24:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AnLNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:AnLNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;AnLNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:AnLNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/AnLNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:W294kgxlzywwwhej&amp;amp;topic_showPostId=w294kgxm02uz4lcr#flow-post-w294kgxm02uz4lcr&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Figurenanalyse Mutter“ (&lt;em&gt;Meiner Meinung nach habt ihr sehr viele gute inhaltliche Aspekte in eurer Analyse genannt. Ihr könnt jedoch manche Aspekte etwas genauer au…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:W26ihwbzia6tk93v&amp;topic_postId=w26ihwbzie4vsd23&amp;topic_revId=w26ihwbzie4vsd23&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:W26ihwbzia6tk93v</title>
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		<updated>2021-01-25T10:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AnLNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:AnLNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;AnLNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:AnLNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/AnLNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:W26ihwbzia6tk93v&amp;amp;topic_showPostId=w26ihwbzie4vsd23#flow-post-w26ihwbzie4vsd23&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Figurenanalyse Marquise“ (&lt;em&gt;Meiner Meinung nach ist eure Analyse gut gelungen. Mir gefällt besonders euer Aufbau (Einleitungssatz, direkte Charakterisierung, indirekte…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe&amp;diff=39340</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe&amp;diff=39340"/>
		<updated>2020-12-11T07:26:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Inhalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
Die Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“, von Hartmut Lange im Jahre 2013 publiziert, thematisiert die Beziehung des Protagonisten Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia, welche gemeinsam im Haus der Dorotheenstraße in Süd-West-Berlin wohnen. Zudem wird thematisiert, dass durch Gottfrieds Beruf als Wirtschaftsjournalist Brüchigkeit in der Ehe entsteht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sommer- und Ferienhäuser aus dem Wettbewerb der Woche (IA sommerundferienh00unse 0).pdf|mini|Sommer- und Ferienhäuser aus dem Wettbewerb der Woche, dieses Werk ist lizenzfrei (1907)|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Klausen erlangt durch seinen Beruf ein Jobangebot in London. Er nimmt das Angebot an, zieht nach London und möchte seine Frau Xenia mitnehmen. Klausen glaubt, sie werde nachkommen sobald er eine größere Wohnung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen besucht auf eine Empfehlung hin das Theaterstück „Othello“ von Shakespeare, welches ein Eifersuchtsdrama darstellt. Im Laufe der Zeit versucht Gottfried öfters Xenia zu erreichen, doch vergeblich, denn sie meldet sich nicht. Als Klausen dann aber Erfolg hat und mit seiner Frau telefoniert, einigen die beiden sich, dass sie Klausen besuchen kommt in London. Als er sie am Flughafen erwartet, erscheint sie nicht. Gottfried versucht sie anzurufen, allerdings empfängt ihn eine Männerstimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klausen beschließt, nach Berlin zurückzufliegen zu seiner Frau, um die „Beziehungskrise“ zu beseitigen. Dieser Gedanke wird allerdings verhindert, da ihm erklärt wird, dass der Flug aufgrund einer riesigen Aschewolke eines Vulkanausbruches, welche sich über Europa verbreitet, nicht starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er das Theaterstück „Othello“ von Shakespeare ein weiteres Mal besucht, um sich inspirieren zu lassen und seine Beziehung mit Xenia zu reflektieren, denkt er anschließend nur noch daran, dass seine Frau ihn eventuell betrügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen lässt sich nach Island versetzen, womit die Erzählung gleichzeitig abbricht. Allerdings bahnt sich mittels der Andeutungen des Erzählers an, dass Klausen eine mögliche Gewalttat begehen könnte. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:FiKNSG|FiKNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handlungsverlauf/&amp;quot;Dramaturgie&amp;quot;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitstrahl zu &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;.png|mini|Zeitstrahl zu &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;. cc: MaFlo 2020]]&lt;br /&gt;
Die Novelle als &amp;quot;Mini-Drama&amp;quot;. Die 6 Kapitel entsprechen dem 5-Akt-Schema der geschlossenen Dramenform mit einem Höhe und Wendepunkt in den Kapiteln 3 und 4.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figurenanalyse===&lt;br /&gt;
Die Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;, verfasst von Hartmut Lange im Jahr 2013, thematisiert einen Beziehungskonflikt des Ehepaares Klausen. Da die Novelle ein offenes Ende aufweist, lässt sie diesbezüglich unterschiedliche Deutungshypothesen zu. Eine dauerhafte Flucht nach Island mit einem anschließenden Gespräch des Ehepaares, statt einer unmittelbaren Konfrontation in Berlin oder gar einer Tötung seiner Frau, ist ein möglicher Ausgang der Novelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese des offenen Endes:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klausens Flucht nach Island, statt einer Konfrontation mit Xenia in Berlin, soll durch die Figurencharakterisierung belegt oder widerlegt  werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurencharakterisierung des Protagonisten Gottfried Klausen der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen ist der Protagonist der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; und verheiratet mit seiner Frau Xenia. Klausen ist ein äußerst gebildeter und erfolgreicher Mensch, was sich auch in seinem Berufsleben widerspiegelt (vgl. Z. 25. S. 74 + Z. 8-12. S. 77).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein Gewohnheitsmensch (vgl. Z. 16-18. S. 80 + Z. 13. S. 77) und in vielen Bereichen des Lebens ein Rationalist und Pragmatiker (vgl. Z. 16-18. S. 80), erkennbar auch daran, dass er kein anderes Verkehrsmedium auswählte, um nach dem Vulkanausbruch trotzdem  zu seiner Frau Xenia nach Berlin zu gelangen. Betrachtet man diese Situation aus einer rational pragmatischen Sicht, aus einer Sicht die Klausens primäre Verhalten- und Denkweisen wiederspiegelt, so würde man sich wohl die Frage stellen, ob sich der gestiegene Zeitaufwand der Anreise für die Dauer des Aufenthaltes lohnen würde, den unumstritten ist, dass das Flugzeug wohl das schnellste Medium ist, um von London nach Berlin zu gelangen. Nehmen wir somit an, dass Gottfried Klausen bei dieser Rechnung zu einem negativen Saldo gelangt ist, so wäre aus der Sicht eines Rationalisten und Pragmatikers geklärt, warum Klausen kein anderes Medium für seine Reise nach Berlin wählt. Auch sein Handeln folgt primär den Maßstäben der Vernunft und der Logik (vgl. Z. 17-26 S. 78). Trotz seiner oft rationalen Denkweise hat er einen Sinn für kunstvolle und ästhetische Gestaltungen, auch wenn deren Inhalte ihm oft vorerst nicht zusagen (vgl. Z. 8-9 S. 78).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen ist ebenfalls ein Mensch, der der Selbstreflexion und in gewisser Hinsicht auch der Selbstkritik fähig ist (vgl. Z. 27- 6. S. 82-83). Gefühle wie Eifersucht und Leidenschaft erscheinen ihm unverständlich und &amp;quot;fremd&amp;quot;, wie auch an seiner Reaktion auf seinen ersten Besuch des Theaterstücks „Orthello“ deutlich wird (vgl. Z. 24-7. S. 77-78). Zugleich lässt er aber ein starkes Bedürfnis nach Gemeinschaft und Sicherheit erkennen (vgl. Z. 6-8. S. 76 + S. 90 ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel bleibt Klausen auch während Problematischen Situationen ruhig und gelassen und versucht die aufgetretene Problematik zunächst durch eine rationale Betrachtung unter Kontrolle zu bekommen, um einen fundierten und durch dachten Lösungsansatz zu finden (vgl. Z. 6-9. S. 82). Sobald Klausen emotional in das Geschehen eingebunden ist, versucht er vorerst mit seiner gewohnten rationalen Herangehensweise die Problematische Situation zu lösen und so die Kontrolle über die Geschehens zurück zu gewinnen (vgl. Z. 18-19 S. 87 + Z.3-4 S.89) , doch diese verhilft ihm in emotionalen Angelegenheiten nicht zur Findung einer befriedigenden Lösung/Erklärung, sodass er dann mit Verunsicherung und mit einem Verlust des Selbstvertrauens und der Selbstkontrolle auf diese Unsicherheit und den Verlust der Kontrolle reagiert (Z. 3 + Z. 8-14 S.90). Anstatt sich einer emotional Problematischen Situation zu stellen, reagiert Klausen eher mit Flucht als mit Konfrontation (vgl. Z. 13-14. S. 87 + Z. 15. S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Berücksichtigung des Instanzenmodells des Psychologen Sigmund Freud, welcher davon ausgeht, dass die Persönlichkeit und das Handeln eines Individuums von den drei Instanzen &amp;quot;Es, Ich und Über Ich&amp;quot; gesteuert wird, unterstützt die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese. An Hand der vorgenommenen Charakterisierung des Protagonisten Gottfried Klausen wird deutlich, dass sein Handeln und seine Denkweisen überwiegend auf der Vernunft und der Rationalität beruhen (siehe Z. 17-26 S. 78). Das Über-Ich, die moralische Instanz, welche Verbote und Gebote achtet, nimmt also bei der Steuerung seines Verhaltens und seines Denkens eine entscheidende Rolle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch der kritische Verstand und die Beibehaltung der Kontrolle sind charakteristische Eigenschaften der Figur Klausen, was unteranderem an seinem selbst reflektiertem Verhalten (siehe Z. 27-6. S.82-83) oder auch an seiner ersten Wahrnehmung des Theaterstückes &amp;quot;Orthello&amp;quot; zu erkennen ist (siehe Z. 24-7. S. 77-78). Somit nimmt auch das Ich eine entscheidende Steuerungsfunktion ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während emotional problematischen Situationen nimmt die Instanz des Es, welches das Lustprinzip und die Bedürfnisse des jeweiligen Individuums verkörpert, einen immer größer werden Einfluss auf sein Verhalten (siehe Z.3 + Z.8-14 S.90). So wäre eine Flucht des Protagonisten nach Island plausibel, da er die Kontrolle über das Gesehen verloren hat, seine altbewährten Herangehensweisen (Über-Ich) nicht mehr zu einer befriedigenden Erklärung des Geschehenden führen und daher die Instanz Es überwiegend die Steuerung seines Verhaltens übernimmt. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass das Über-Ich weiterhin Einfluss auf seine Handlungen nimmt, wie daran zu erkennen ist, dass er emotional problematischen Situationen vorerst versucht mit dem alten Handlungs- und Denkschema zu lösen (siehe Z. 18-19 S. 87 + Z.3-4 S.89). &#039;&#039;Außerdem wäre ein Rückzug aus der problematischen Situation ein Weg um die Kontrolle über die Situation und die eigene Person zurückzugewinnen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So befriedigt eine Flucht nach Island sowohl die moralische Instanz des Über-Ichs, als auch das nach dem Lustprinzip handelnde Es, sodass man von einem eingestellten „Gleichgewicht“ der beiden Instanzen sprechen kann, dem Ich, dass sein Verhalten bei einer Flucht nach Island überwiegend beeinflusst und steuert, allerdings mit einer leichten Tendenz zur der Instanz des Es.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man nun eine Verbindung zu einer Einordnung nach Archetypen her, so wird auch hier durch die Charakterisierung deutlich, dass Gottfried Klausen auf alltäglichen Situationen mit Vernunft und einen rationalen Verhalten reagiert und somit dem Archetyp des Weisen, welcher Charaktereigenschaften wie fleißig und exakt beschreibt, zuzuordnen ist. Außerdem sind Expertise, Fakten und Wahrheit für Personen die dem Archetypen „Weise“ entsprechen, sehr wichtig. Diese Eigenschaften kommen besonders im ersten Theaterbesuch Klausens zum Vorschein (siehe Z. 19-27 S. 77). Auch wenn diese Eigenschaften im fünften und sechsten Kapitel der Novelle nicht mehr eindeutig wiederzufinden sind (siehe S. 87- 93), muss berücksichtigt werden, dass Klausen sich während dieser Kapitel in einem emotionalen Ausnahmezustand befindet. So ist zusammenfassend zu sagen, dass Klausen überwiegend dem Archetypen „Weise“ zuzuordnen sind, sein Verhalten und seine Denkweisen sich allerdings während emotional belasteter Situationen verändern, aber nichts desto trotz noch Züge der Alten rationalen Vorgehensweise zu erkennen sind (siehe Z. 18-19.S. 87). So deutet sich ihr eine Mehrdimensionalität der Figur Gottfried Klausen an, da sich die Figur im Laufe der Erzählungen einem Wandel unterzieht, der sich in ihren Verhaltens- und Denkweisen äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der zu Anfang aufgestellten Deutungshypothese bezüglich des offenen Endes der Novelle ist zu sagen, dass Gottfried Klausen primär ein rationales, pragmatisches und reifes Handlungsschema aufweist, mit Ausnahme der Angelegenheiten, die von ihm mit Emotionen besetzt sind. Aufgrund der erfolgten Analyse halte ich es hinsichtlich des Endes der Novelle für plausibel, wenn Klausen auf eine solche Situation, die von Unsicherheit und einem Verlust der Kontrolle geprägt ist, mit Rückzug reagiert, da ihm sein primär angewandtes Handlungsschema in dieser Situation nicht zur Lösung des Konfliktes verhilft und er daher mit der Situation überfordert ist und sich in Folge dessen aus dem Konflikt durch Flucht herauszieht, um dann möglicherweise die Kontrolle zurückzugewinnen und anschließend ein klärendes Gespräch mit seiner Frau Xenia zu führen. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analyse der Gesamtaussage/Intention===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erzähltechnik:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die erzählerische Vermittlung - der Erzähler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse der Vermittlung durch den Erzähler der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; von Hartmut Lange:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählform:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Es ist ein Er/Sie-Erzähler (vgl. Absatz 1. Z. 2) ----&amp;gt; erzählt das Geschehen in der dritten Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählperspektive:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler ist ein unbeteiligter Beobachter (vgl. Absatz 1. Z. 6-7) ----&amp;gt; Außensicht&lt;br /&gt;
*Der Erzähler nimmt eine Außenperspektive ein (vgl. Absatz 3. Z.4) ----&amp;gt; nimmt die Figur aus der Distanz wahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählverhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler weist überwiegend ein neutrales Erzählverhalten auf. da er sich kein Urteil über das Verhalten der Figuren erlaubt.&lt;br /&gt;
*An einigen Stellen ist aber auch ein auktoriales Erzählverhalten erkennbar (vgl. Absatz 3. Z. 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählhaltung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler beschreibt das Geschehen (Umwelt, Gefühle, Verhalten, etc.) ----&amp;gt; stellt sich mit dem Rezipienten auf eine Ebene (&amp;quot;Was letztendlich geschah, &#039;&#039;&#039;wir wissen es nicht&amp;quot;&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese bezüglich des Grundes für die Auswahl dieser erzählerischen Vermittlung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähler weist ein &amp;quot;neutrales&amp;quot; und ein teilweise auktoriales Erzählverhalten auf, da auch der Protagonist der Novelle, Gottfried Klausen, insbesondere am Anfang der Novelle ein überwiegend rationales und pragmatisches Verhalten aufweist. Auch im späteren Verlauf der Handlung, in der das Verhalten der Figur Klausen von seinem primären Verhaltensweisen abweicht, tritt ein neutrales und maximal auktoriales Erzählverhalten auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch kommentierende Einwürfe des Erzählers erlangt der Rezipient außerdem einen Eindruck der Handlungsumstände, indem durch den Erzähler beispielsweise die Umgebung genauer beschrieben wird, so kann sich dieser wiederum besser in das jeweilige Geschehen hineinversetzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiterführenden Frage, warum dem Rezipienten ein Einblick in Klausens Gefühlswelt überwiegend verwehrt wird, könnte damit beantwortet werden, dass der Rezipient die neutrale und somit rationale und pragmatische Sichtweise des Protagonisten Klausens einnehmen soll und aus dieser Perspektive (Klausens Perspektive) das Geschehen betrachten soll. Des Weiteren führt die überwiegende Verwehrung der Einsicht in die Gefühlswelt Klausens dazu, dass der Rezipient während der Erzählung sich auf seine persönlichen Gefühle konzentriert und somit zu den Ereignissen eine persönlichen Zugang findet, indem dieser sich unterbewusst selbst fragt, wie er sich während einer solchen Situation fühlen würde. Dies zwingt den Rezipienten zu einer emphatischen Eigenleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit und Zeitgestaltung:===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitgestaltung&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lineare Struktur (Geschehen wird chronologisch erzählt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Vorausdeutenden / Rückwendungen&lt;br /&gt;
*Zeitraffung (Alle Ausschnitte außer letzte Teil von 6)&lt;br /&gt;
*Zeitdehnung (S. 87 /88)&lt;br /&gt;
*Zeitdeckung (S.84 /85)&lt;br /&gt;
*Hauptsächlich Zeitraffung&lt;br /&gt;
*Novelle  erstreckt sich über den Zeitraum ca. von Februar bis Oktober/November&lt;br /&gt;
*Erzählte Zeit deutlich schneller als die Erzählzeit&lt;br /&gt;
*Häufigkeit eines Geschehens: chronologischer Ablauf der Häufigkeit eines Geschehens (Beispiel: Anruf, Theaterbesuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Funktion&#039;&#039;&#039;: -Zeitdehnung: viele wichtige Informationen; hohe Bedeutung für die Novelle-man kann sich gut in die Situation hineinversetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zeitdeckung: wirkt realistisch; man kann sich gut hineinversetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zeitraffung: Ausschnitte sind nicht so wichtig; man erfährt nur sehr wenig; viel Interpretation &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;linearer Struktur ist einfach zu folgen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Gedankengänge von Klausen zeitlich gedehnt (S.87/88); man kann sich gut in ihn hineinversetzen; Gedankengänge sind schlüssig und es wirkt ,,dramatisch‘‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;hauptsächlich Zeitraffung-Geschehen wird beschrieben; man erfasst wenig über die Person Klausen sowie über Xenia-viel Interpretation! (Jeder kann sich ein eigenes Bild machen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Leben von Klausen scheint ereignisreich, weil mehrere Geschehnisse aneinander gereiht werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darbietungsformen: Erzählerrede- Figurenrede===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wir müssen uns um die gemeinsame Wohnung kümmern. Ich habe auch schon etwas in Aussicht“, sagte Gottfried Klausen, als er am nächsten Morgen seinen Kaffee trank. „Es sind drei Zimmer in der Gower Street, hell und modern möbliert, überall mit Leder bezogene Stühle und Sessel, die Einbauküche ist etwas eng, aber mit allem Notwendigen ausgestattet, und das Schlafzimmer geht auf den Balkon hinaus. Die Miete beträgt 3000 Pfund. Nicht zu teuer“, sagte er, wies aber darauf hin, dass er den Mietvertrag in ein bis zwei Wochen unterschreiben müsse. enia verhielt sich zögerlich. Sie bedauerte, dass sie gestern nicht miteinander hatten sprechen können, nannte aber keine Gründe, und als er ihr klarzumachen versuchte, wie schwierig es für ihn sei, in einer fremden Stadt, an die er sich erst gewöhnen müsse, immer allein zu sein, stimmte sie zu. Man verabredete, dass sie so bald wie möglich nach London liegen würde, um sich die Wohnung, die sich Klausen ausgesucht hatte, anzusehen, und am Sonntag darauf war es endlich so weit. […]&amp;lt;ref&amp;gt;aus: Hartmut Lange: Das Haus in der Dorotheenstraße. Novellen- Zürich: Diogenes Verlag 2013, S. 80ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erzählerrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;szenische Darstellung:&#039;&#039;&#039; die Situation wird im Vergleich zu anderen Situationen sehr detailliert dargestellt und beschrieben und es gibt eine wörtliche Rede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erzählerbeschreibung:&#039;&#039;&#039; Beschreibung der Wohnung und der Konversation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039; Klausen direkte Rede, Xenia indirekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wörtliche Rede:&#039;&#039;&#039; Gottfried&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Indirekte Rede:&#039;&#039;&#039; Xenia und Gottfried am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: Durch detaillierte Beschreibung wird deutlich, wie wichtig es Gottfried ist, dass Xenia nach Berlin kommt und mit ihm dort einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Dadurch, dass die direkte Rede von Gottfried sehr lang ausfällt und Xenia nur indirekt dargestellt wird, wird die Distanz zwischen den beiden deutlich.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da war eine Männerstimme, und als ich mit meiner Frau sprechen wollte, hat sie gelacht. Womit ließe sich das erklären’, dachte Gottfried Klausen. War es tatsächlich so, dass Xenia jemandem erlaubt hatte, ihr Handy zu benutzen, jemandem, mit dem sie so vertraut war, dass es im Haus an der Dorotheenstraße hatte geschehen können? Und wer weiß, vielleicht waren die beiden, als Xenia über den Anruf ihres Mannes lachte, nicht etwa im Flur oder in der Küche, sondern im Schlafzimmer! Und war Klausens Ehe mit dieser Frau vielleicht schon seit Jahren derart verlogen, dass er ihre Untreue nicht gemerkt hatte? &amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Lange: Das Haus in der Dorotheenstraße. Novellen. Zürich: Diogenes Verlag 2013, S. 87ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;innerer Monolog:&#039;&#039;&#039; Gottfried denkt in seinem Kopf&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;erlebte Rede:&#039;&#039;&#039; Darstellung in der 3. Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählerrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erzählerbericht&#039;&#039;&#039;: Darstellung seines Gedankengangs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: innerer Monolog zeigt, wie verzweifelt Gottfried ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Durch den Erzählerbericht und zusätzlich durch den inneren Monolog werden Gottfrieds Gedanken indirekt und direkt dargestellt, sodass die Reichweite der  Spekulationen  Gottfrieds dargestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Beispiel: S. 78f:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039; Gedachte Äußerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;• innerer Monolog:&#039;&#039;&#039; denkt in seinem Kopf über das Theater nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• &#039;&#039;&#039;Erzählerkommentar:&#039;&#039;&#039; Bewertung des Geschehens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;szenische Beschreibung:&#039;&#039;&#039; detaillierte Beschreibung wie er zu Hause ankommt und versucht Xenia zu erreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse des fünften Kapitels                                                                                          &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039;: Analysiere Kapitel fünf (S.87-89) schriftlich hinsichtlich der angewendeten erzählerischen Mittel. Formuliert einen Funktionszusammenhang der Gesamtintention der Erzählung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Das Haus in der Dorotheenstraße“ geschrieben von Harmut lange erschien 2013 in einem Sammelband. Es handelt um den Protagonisten Gottfried Klausen, der unter Eheproblemen leidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen zog aufgrund seiner Arbeit nach London. Als seine Frau jedoch nicht wie abgemacht ebenfalls nach London hinterherkommt, bucht Gottfried Klausen ein Flugticket zurück nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Kapitel handelt nun davon, wie er durch einen Vulkanausbruch von dieser Reise abgehalten wird. Gottfried sieht aus seinem Büro die Aschewolken des Vulkanausbruches und, da er den Flug deshalb nicht antreten kann besucht Gottfried ein zweites Mal das Theaterstück „The Tradegy of Orthello“, welches er jedoch frühzeitig wieder verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die gesamte Novelle spielt das fünfte Kapitel eine wichtige Rolle. Dies wird durch die zahlreich eingesetzten erzählerischen Mittel verstärkt, sodass der Rezipient in diesem Kapitel besonders zum denken angeregt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle das Haus in der Dorotheenstraße wird durch einen Er/Sie-Erzähler vermittelt. Harmut Lange liefert dem Rezipienten keine Informationen zum Charakter des Erzählers, der Herkunft oder in welcher Verbindung er zu den Charakteren der Novelle steht. In diesem Kapitel nimmt der Erzähler nimmt die Außenperspektive ein, da er keine Figur der Handlung ist. Dabei vermittelt er jedoch nicht nur die Außensicht, in dem er den Vulkanausbruch und das Handeln Gottfrieds beschreibt, sondern auch die Innensicht, indem er Gottfrieds Gedanken wiedergibt (S.87, Z.17ff). Dies hat die Funktion, dass eine gewisse Distanz zwischen Gottfried und dem Erzähler entsteht, sodass dem Rezipienten Deutungsmöglichkeiten und eine mögliche Identifikation mit Gottfried in diesem Kapitel ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der Zeit ist ebenfalls eine wichtige Form der erzählerischen Mittel, mit dem bestimmte Situationen des Kapitels hervorgehoben werden und andere in den Hintergrund gesetzt werden. Eine dieser Gestaltung ist die sogenannte Zeitdehnung. Diese bezeichnet eine detaillierte Beschreibung, welche sich in der Beschreibung der Situation, in der Gottfried im Theater ist, zeigt. Während das Verlassen eines Theaters besonders detailliert und ausführlich dargestellt wird, wird der Vulkanausbruch mit Hilfe einer Zeitraffung nur knapp und oberflächlich dargestellt. Dies lässt sich mit der Gesamtintention der Novelle in den Zusammenhang bringen. Die Novelle hat ein offenes Ende, wodurch beim Rezipienten die Frage ausgelöst wird, wie das Ende ausgehen könnte. Über die ganze Novelle verteilt werden dem Rezipienten dahingehend Interpretationsmöglichkeiten und mögliche Informationen gegeben, um das Ende individuell zu interpretieren. Dies geschieht auch an dieser Stelle. Über den ursprünglichen Vulkanausbruch und darüber, wie Gottfried mit dieser Situation umgeht werden wenig Informationen gegeben, sodass die Aufmerksamkeit des Rezipienten auf eine andere Situation gelenkt werden soll und der Rezipient sich ein eigenes Bild davon machen muss, wie Gottfried in dieser Situation wohl handelt oder was er denkt. Durch die darauffolgende detaillierte Beschreibung von Gottfrieds Gedanken und dem Theaterbesuch wird die Aufmerksamkeit dorthin gelenkt. Dies hat die Funktion, dass der Rezipient sich gezielt mit der Situation, die Gottfried im Theater erlebt versucht auseinanderzusetzten. Zum einen wird dem Rezipienten hiermit ein Einblick in Gottfrieds Gedanken (S.87, Z17ff) geschaffen, um mit ihm zu fühlen. Zum anderen wird der Gedankengang Gottfrieds im Theater (S.88, Z. 15-25) in den Vordergrund gerückt. Dies hat die Wirkung, dass der Rezipient in seiner Vorstellung über das Ende beeinflusst wird, da in den Vordergrund gerückt wird, dass Gottfried das Theater verlässt bevor die Frau getötet wird und dies für „geschmacklos“ hält (S.88, Z.24). Somit wird dem Rezipienten der Eindruck vermittelt, dass Klausen seine Frau nicht umbringen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Gestaltung ist die leichte nicht lineare Struktur. Diese Struktur lässt sich zwar nur in Gottfrieds Gedanken finden, trotzdem wird der Rezipient durch einen Rückblick an eine bereits geschehene Situation erinnert. Gottfried erinnert sich in Gedanken an das Telefonat mit seiner Frau zurück, in dem er sie lachen hörte und malt sich Szenarien aus, was die Männerstimme auf sich hat. Dieser Ausführliche Einblick der mit einem Rückblick verbunden wird ist einer der wenigen Textstellen der Novelle, in der es dem Rezipienten direkt ermöglicht wird mit einer der Charakteren zu fühlen, ihre Gedanken zu erfahren und verschafft somit einen Reflexionsimpuls für den Rezipienten. Der Rezipient wird also dazu angeregt sich zu fragen, wie er in der Rolle Gottfrieds handeln würde und ob er ähnliche Gedanken hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits die Deutungsfreiheit und andererseits die Reflexionsimpulse, werden zusätzlich durch die Darbietungsformen, die dem Erzähler zu Verfügung stehen ermöglicht und verdeutlicht. Auch hier wird die szenische Darstellung des Theaterbesuches genutzt, um diesen in den Vordergrund zu stellen. Ebenso wie das Verlassen des Theaters. Im Gegenzug dazu der Erzählerbericht mit der knappen Darstellung des Vulkanausbruches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wiedergabe einzelner Zeilen des Theaterstückes, in denen die Frau nach den Worten „Put out the light“ getötet wird, wird der Rezipient erneut in die Richtung gelenkt, dass Gottfried seine Frau Umbringen könnte. Mit einer Art von Erzählerkommentar, die darauffolgt, wird diese Deutungsmöglichkeit jedoch nahezu widerlegt. Der Erzähler stellt aus der Außensicht eine Frage in den Raum, die der Rezipient und Gottfried beantworten sollen. Somit ist hier eine erneute Identifikationsmöglichkeit des Rezipienten mit Gottfried gegeben. Da dieser die Frage mit „Nein“ beantwortet (S.88, Z.22) und das Theater verlässt (S.88, Z.25) wird die These, dass er seine Frau umbringen könnte wiederlegt und der Interpretationsfreiraum wieder eingeschränkt. Die wörtliche Rede Gottfrieds, die an dieser Stelle eingebaut ist zeigt anders wie als wenn der Erzähler sie wiedergeben würde, dass sich der Erzähler nicht von Gottfried distanziert und somit möglicherweise ebenfalls mit nein auf die Frage antworten, sodass der Rezipient auch dazu geleitet wird sich mit der Antwort zufrieden zu geben. Außerdem unterstützt die wörtliche Rede die scheinbare Entschlossenheit Gottfrieds das Theater zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wird zusammenfassend deutlich, dass die verschiedenen technischen Erzähler-Methoden den Deutungs-, Interpretations- und Reflexionsraum in diesem Kapitel teilweise einschränken aber auch erweitern. Die Gesamtintention der Erzählung, dem Leser die Chance zu geben sich in eine mehr oder weniger „Alltagssituation“ beziehungsweise sich in eine solche Gefühlssituation hineinzuversetzen wird mit diesem Kapitel voll und ganz unterstützt. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ZoPNSG|ZoPNSG]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Autor-Rezipienten-Kommunikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Form/Struktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auffälligkeiten im gesamten Text: Leerstellen - Was ausdrücklich NICHT erzählt wird==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise/ Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe&amp;diff=39336</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße</title>
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		<updated>2020-12-11T07:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Inhalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
Die Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“, von Hartmut Lange im Jahre 2013 publiziert, thematisiert die Beziehung des Protagonisten Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia, welche gemeinsam im Haus der Dorotheenstraße in Süd-West-Berlin wohnen. Zudem wird thematisiert, dass durch Gottfrieds Beruf als Wirtschaftsjournalist Brüchigkeit in der Ehe entsteht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sommer- und Ferienhäuser aus dem Wettbewerb der Woche (IA sommerundferienh00unse 0).pdf|mini|Sommer- und Ferienhäuser aus dem Wettbewerb der Woche, dieses Werk ist lizenzfrei (1907)|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Klausen erlangt durch seinen Beruf ein Jobangebot in London. Er nimmt das Angebot an, zieht nach London und möchte seine Frau Xenia mitnehmen. Klausen glaubt, sie werde nachkommen sobald er eine größere Wohnung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen besucht auf eine Empfehlung hin das Theaterstück „Othello“ von Shakespeare, welches ein Eifersuchtsdrama darstellt. Im Laufe der Zeit versucht Gottfried öfters Xenia zu erreichen, doch vergeblich, denn sie meldet sich nicht. Als Klausen dann aber Erfolg hat und mit seiner Frau telefoniert, einigen die beiden sich, dass sie Klausen besuchen kommt in London. Als er sie am Flughafen erwartet, erscheint sie nicht. Gottfried versucht sie anzurufen, allerdings empfängt ihn eine Männerstimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klausen beschließt, nach Berlin zurückzufliegen zu seiner Frau, um die „Beziehungskrise“ zu beseitigen. Dieser Gedanke wird allerdings verhindert, da ihm erklärt wird, dass der Flug aufgrund einer riesigen Aschewolke eines Vulkanausbruches, welche sich über Europa verbreitet, nicht starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er das Theaterstück „Othello“ von Shakespeare ein weiteres Mal besucht, um sich inspirieren zu lassen und seine Beziehung mit Xenia zu reflektieren, denkt er anschließend nur noch daran, dass seine Frau ihn eventuell betrügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen lässt sich nach Island versetzen, womit die Erzählung gleichzeitig abbricht. Allerdings bahnt sich mittels der Andeutungen des Erzählers an, dass Klausen eine mögliche Gewalttat begehen könnte. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:FiKNSG|FiKNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handlungsverlauf/&amp;quot;Dramaturgie&amp;quot;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitstrahl zu &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;.png|mini|Zeitstrahl zu &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;. cc: MaFlo 2020]]&lt;br /&gt;
Die Novelle als &amp;quot;Mini-Drama&amp;quot;. Die 6 Kapitel entsprechen dem 5-Akt-Schema der geschlossenen Dramenform mit einem Höhe und Wendepunkt in den Kapiteln 3 und 4.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figurenanalyse===&lt;br /&gt;
Die Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;, verfasst von Hartmut Lange im Jahr 2013, thematisiert einen Beziehungskonflikt des Ehepaares Klausen. Da die Novelle ein offenes Ende aufweist, lässt sie diesbezüglich unterschiedliche Deutungshypothesen zu. Eine dauerhafte Flucht nach Island mit einem anschließenden Gespräch des Ehepaares, statt einer unmittelbaren Konfrontation in Berlin oder gar einer Tötung seiner Frau, ist ein möglicher Ausgang der Novelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese des offenen Endes:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klausens Flucht nach Island, statt einer Konfrontation mit Xenia in Berlin, soll durch die Figurencharakterisierung belegt oder widerlegt  werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurencharakterisierung des Protagonisten Gottfried Klausen der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen ist der Protagonist der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; und verheiratet mit seiner Frau Xenia. Klausen ist ein äußerst gebildeter und erfolgreicher Mensch, was sich auch in seinem Berufsleben widerspiegelt (vgl. Z. 25. S. 74 + Z. 8-12. S. 77).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein Gewohnheitsmensch (vgl. Z. 16-18. S. 80 + Z. 13. S. 77) und in vielen Bereichen des Lebens ein Rationalist und Pragmatiker (vgl. Z. 16-18. S. 80), erkennbar auch daran, dass er kein anderes Verkehrsmedium auswählte, um nach dem Vulkanausbruch trotzdem  zu seiner Frau Xenia nach Berlin zu gelangen. Betrachtet man diese Situation aus einer rational pragmatischen Sicht, aus einer Sicht die Klausens primäre Verhalten- und Denkweisen wiederspiegelt, so würde man sich wohl die Frage stellen, ob sich der gestiegene Zeitaufwand der Anreise für die Dauer des Aufenthaltes lohnen würde, den unumstritten ist, dass das Flugzeug wohl das schnellste Medium ist, um von London nach Berlin zu gelangen. Nehmen wir somit an, dass Gottfried Klausen bei dieser Rechnung zu einem negativen Saldo gelangt ist, so wäre aus der Sicht eines Rationalisten und Pragmatikers geklärt, warum Klausen kein anderes Medium für seine Reise nach Berlin wählt. Auch sein Handeln folgt primär den Maßstäben der Vernunft und der Logik (vgl. Z. 17-26 S. 78). Trotz seiner oft rationalen Denkweise hat er einen Sinn für kunstvolle und ästhetische Gestaltungen, auch wenn deren Inhalte ihm oft vorerst nicht zusagen (vgl. Z. 8-9 S. 78).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen ist ebenfalls ein Mensch, der der Selbstreflexion und in gewisser Hinsicht auch der Selbstkritik fähig ist (vgl. Z. 27- 6. S. 82-83). Gefühle wie Eifersucht und Leidenschaft erscheinen ihm unverständlich und &amp;quot;fremd&amp;quot;, wie auch an seiner Reaktion auf seinen ersten Besuch des Theaterstücks „Orthello“ deutlich wird (vgl. Z. 24-7. S. 77-78). Zugleich lässt er aber ein starkes Bedürfnis nach Gemeinschaft und Sicherheit erkennen (vgl. Z. 6-8. S. 76 + S. 90 ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel bleibt Klausen auch während Problematischen Situationen ruhig und gelassen und versucht die aufgetretene Problematik zunächst durch eine rationale Betrachtung unter Kontrolle zu bekommen, um einen fundierten und durch dachten Lösungsansatz zu finden (vgl. Z. 6-9. S. 82). Sobald Klausen emotional in das Geschehen eingebunden ist, versucht er vorerst mit seiner gewohnten rationalen Herangehensweise die Problematische Situation zu lösen und so die Kontrolle über die Geschehens zurück zu gewinnen (vgl. Z. 18-19 S. 87 + Z.3-4 S.89) , doch diese verhilft ihm in emotionalen Angelegenheiten nicht zur Findung einer befriedigenden Lösung/Erklärung, sodass er dann mit Verunsicherung und mit einem Verlust des Selbstvertrauens und der Selbstkontrolle auf diese Unsicherheit und den Verlust der Kontrolle reagiert (Z. 3 + Z. 8-14 S.90). Anstatt sich einer emotional Problematischen Situation zu stellen, reagiert Klausen eher mit Flucht als mit Konfrontation (vgl. Z. 13-14. S. 87 + Z. 15. S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Berücksichtigung des Instanzenmodells des Psychologen Sigmund Freud, welcher davon ausgeht, dass die Persönlichkeit und das Handeln eines Individuums von den drei Instanzen &amp;quot;Es, Ich und Über Ich&amp;quot; gesteuert wird, unterstützt die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese. An Hand der vorgenommenen Charakterisierung des Protagonisten Gottfried Klausen wird deutlich, dass sein Handeln und seine Denkweisen überwiegend auf der Vernunft und der Rationalität beruhen (siehe Z. 17-26 S. 78). Das Über-Ich, die moralische Instanz, welche Verbote und Gebote achtet, nimmt also bei der Steuerung seines Verhaltens und seines Denkens eine entscheidende Rolle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch der kritische Verstand und die Beibehaltung der Kontrolle sind charakteristische Eigenschaften der Figur Klausen, was unteranderem an seinem selbst reflektiertem Verhalten (siehe Z. 27-6. S.82-83) oder auch an seiner ersten Wahrnehmung des Theaterstückes &amp;quot;Orthello&amp;quot; zu erkennen ist (siehe Z. 24-7. S. 77-78). Somit nimmt auch das Ich eine entscheidende Steuerungsfunktion ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während emotional problematischen Situationen nimmt die Instanz des Es, welches das Lustprinzip und die Bedürfnisse des jeweiligen Individuums verkörpert, einen immer größer werden Einfluss auf sein Verhalten (siehe Z.3 + Z.8-14 S.90). So wäre eine Flucht des Protagonisten nach Island plausibel, da er die Kontrolle über das Gesehen verloren hat, seine altbewährten Herangehensweisen (Über-Ich) nicht mehr zu einer befriedigenden Erklärung des Geschehenden führen und daher die Instanz Es überwiegend die Steuerung seines Verhaltens übernimmt. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass das Über-Ich weiterhin Einfluss auf seine Handlungen nimmt, wie daran zu erkennen ist, dass er emotional problematischen Situationen vorerst versucht mit dem alten Handlungs- und Denkschema zu lösen (siehe Z. 18-19 S. 87 + Z.3-4 S.89). &#039;&#039;Außerdem wäre ein Rückzug aus der problematischen Situation ein Weg um die Kontrolle über die Situation und die eigene Person zurückzugewinnen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So befriedigt eine Flucht nach Island sowohl die moralische Instanz des Über-Ichs, als auch das nach dem Lustprinzip handelnde Es, sodass man von einem eingestellten „Gleichgewicht“ der beiden Instanzen sprechen kann, dem Ich, dass sein Verhalten bei einer Flucht nach Island überwiegend beeinflusst und steuert, allerdings mit einer leichten Tendenz zur der Instanz des Es.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man nun eine Verbindung zu einer Einordnung nach Archetypen her, so wird auch hier durch die Charakterisierung deutlich, dass Gottfried Klausen auf alltäglichen Situationen mit Vernunft und einen rationalen Verhalten reagiert und somit dem Archetyp des Weisen, welcher Charaktereigenschaften wie fleißig und exakt beschreibt, zuzuordnen ist. Außerdem sind Expertise, Fakten und Wahrheit für Personen die dem Archetypen „Weise“ entsprechen, sehr wichtig. Diese Eigenschaften kommen besonders im ersten Theaterbesuch Klausens zum Vorschein (siehe Z. 19-27 S. 77). Auch wenn diese Eigenschaften im fünften und sechsten Kapitel der Novelle nicht mehr eindeutig wiederzufinden sind (siehe S. 87- 93), muss berücksichtigt werden, dass Klausen sich während dieser Kapitel in einem emotionalen Ausnahmezustand befindet. So ist zusammenfassend zu sagen, dass Klausen überwiegend dem Archetypen „Weise“ zuzuordnen sind, sein Verhalten und seine Denkweisen sich allerdings während emotional belasteter Situationen verändern, aber nichts desto trotz noch Züge der Alten rationalen Vorgehensweise zu erkennen sind (siehe Z. 18-19.S. 87). So deutet sich ihr eine Mehrdimensionalität der Figur Gottfried Klausen an, da sich die Figur im Laufe der Erzählungen einem Wandel unterzieht, der sich in ihren Verhaltens- und Denkweisen äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der zu Anfang aufgestellten Deutungshypothese bezüglich des offenen Endes der Novelle ist zu sagen, dass Gottfried Klausen primär ein rationales, pragmatisches und reifes Handlungsschema aufweist, mit Ausnahme der Angelegenheiten, die von ihm mit Emotionen besetzt sind. Aufgrund der erfolgten Analyse halte ich es hinsichtlich des Endes der Novelle für plausibel, wenn Klausen auf eine solche Situation, die von Unsicherheit und einem Verlust der Kontrolle geprägt ist, mit Rückzug reagiert, da ihm sein primär angewandtes Handlungsschema in dieser Situation nicht zur Lösung des Konfliktes verhilft und er daher mit der Situation überfordert ist und sich in Folge dessen aus dem Konflikt durch Flucht herauszieht, um dann möglicherweise die Kontrolle zurückzugewinnen und anschließend ein klärendes Gespräch mit seiner Frau Xenia zu führen. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analyse der Gesamtaussage/Intention===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erzähltechnik:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die erzählerische Vermittlung - der Erzähler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse der Vermittlung durch den Erzähler der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; von Hartmut Lange:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählform:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Es ist ein Er/Sie-Erzähler (vgl. Absatz 1. Z. 2) ----&amp;gt; erzählt das Geschehen in der dritten Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählperspektive:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler ist ein unbeteiligter Beobachter (vgl. Absatz 1. Z. 6-7) ----&amp;gt; Außensicht&lt;br /&gt;
*Der Erzähler nimmt eine Außenperspektive ein (vgl. Absatz 3. Z.4) ----&amp;gt; nimmt die Figur aus der Distanz wahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählverhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler weist überwiegend ein neutrales Erzählverhalten auf. da er sich kein Urteil über das Verhalten der Figuren erlaubt.&lt;br /&gt;
*An einigen Stellen ist aber auch ein auktoriales Erzählverhalten erkennbar (vgl. Absatz 3. Z. 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählhaltung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler beschreibt das Geschehen (Umwelt, Gefühle, Verhalten, etc.) ----&amp;gt; stellt sich mit dem Rezipienten auf eine Ebene (&amp;quot;Was letztendlich geschah, &#039;&#039;&#039;wir wissen es nicht&amp;quot;&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese bezüglich des Grundes für die Auswahl dieser erzählerischen Vermittlung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähler weist ein &amp;quot;neutrales&amp;quot; und ein teilweise auktoriales Erzählverhalten auf, da auch der Protagonist der Novelle, Gottfried Klausen, insbesondere am Anfang der Novelle ein überwiegend rationales und pragmatisches Verhalten aufweist. Auch im späteren Verlauf der Handlung, in der das Verhalten der Figur Klausen von seinem primären Verhaltensweisen abweicht, tritt ein neutrales und maximal auktoriales Erzählverhalten auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch kommentierende Einwürfe des Erzählers erlangt der Rezipient außerdem einen Eindruck der Handlungsumstände, indem durch den Erzähler beispielsweise die Umgebung genauer beschrieben wird, so kann sich dieser wiederum besser in das jeweilige Geschehen hineinversetzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiterführenden Frage, warum dem Rezipienten ein Einblick in Klausens Gefühlswelt überwiegend verwehrt wird, könnte damit beantwortet werden, dass der Rezipient die neutrale und somit rationale und pragmatische Sichtweise des Protagonisten Klausens einnehmen soll und aus dieser Perspektive (Klausens Perspektive) das Geschehen betrachten soll. Des Weiteren führt die überwiegende Verwehrung der Einsicht in die Gefühlswelt Klausens dazu, dass der Rezipient während der Erzählung sich auf seine persönlichen Gefühle konzentriert und somit zu den Ereignissen eine persönlichen Zugang findet, indem dieser sich unterbewusst selbst fragt, wie er sich während einer solchen Situation fühlen würde. Dies zwingt den Rezipienten zu einer emphatischen Eigenleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit und Zeitgestaltung:===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitgestaltung&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lineare Struktur (Geschehen wird chronologisch erzählt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Vorausdeutenden / Rückwendungen&lt;br /&gt;
*Zeitraffung (Alle Ausschnitte außer letzte Teil von 6)&lt;br /&gt;
*Zeitdehnung (S. 87 /88)&lt;br /&gt;
*Zeitdeckung (S.84 /85)&lt;br /&gt;
*Hauptsächlich Zeitraffung&lt;br /&gt;
*Novelle  erstreckt sich über den Zeitraum ca. von Februar bis Oktober/November&lt;br /&gt;
*Erzählte Zeit deutlich schneller als die Erzählzeit&lt;br /&gt;
*Häufigkeit eines Geschehens: chronologischer Ablauf der Häufigkeit eines Geschehens (Beispiel: Anruf, Theaterbesuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Funktion&#039;&#039;&#039;: -Zeitdehnung: viele wichtige Informationen; hohe Bedeutung für die Novelle-man kann sich gut in die Situation hineinversetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zeitdeckung: wirkt realistisch; man kann sich gut hineinversetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zeitraffung: Ausschnitte sind nicht so wichtig; man erfährt nur sehr wenig; viel Interpretation &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;linearer Struktur ist einfach zu folgen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Gedankengänge von Klausen zeitlich gedehnt (S.87/88); man kann sich gut in ihn hineinversetzen; Gedankengänge sind schlüssig und es wirkt ,,dramatisch‘‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;hauptsächlich Zeitraffung-Geschehen wird beschrieben; man erfasst wenig über die Person Klausen sowie über Xenia-viel Interpretation! (Jeder kann sich ein eigenes Bild machen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Leben von Klausen scheint ereignisreich, weil mehrere Geschehnisse aneinander gereiht werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darbietungsformen: Erzählerrede- Figurenrede===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wir müssen uns um die gemeinsame Wohnung kümmern. Ich habe auch schon etwas in Aussicht“, sagte Gottfried Klausen, als er am nächsten Morgen seinen Kaffee trank. „Es sind drei Zimmer in der Gower Street, hell und modern möbliert, überall mit Leder bezogene Stühle und Sessel, die Einbauküche ist etwas eng, aber mit allem Notwendigen ausgestattet, und das Schlafzimmer geht auf den Balkon hinaus. Die Miete beträgt 3000 Pfund. Nicht zu teuer“, sagte er, wies aber darauf hin, dass er den Mietvertrag in ein bis zwei Wochen unterschreiben müsse. enia verhielt sich zögerlich. Sie bedauerte, dass sie gestern nicht miteinander hatten sprechen können, nannte aber keine Gründe, und als er ihr klarzumachen versuchte, wie schwierig es für ihn sei, in einer fremden Stadt, an die er sich erst gewöhnen müsse, immer allein zu sein, stimmte sie zu. Man verabredete, dass sie so bald wie möglich nach London liegen würde, um sich die Wohnung, die sich Klausen ausgesucht hatte, anzusehen, und am Sonntag darauf war es endlich so weit. […]&amp;lt;ref&amp;gt;aus: Hartmut Lange: Das Haus in der Dorotheenstraße. Novellen- Zürich: Diogenes Verlag 2013, S. 80ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erzählerrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;szenische Darstellung:&#039;&#039;&#039; die Situation wird im Vergleich zu anderen Situationen sehr detailliert dargestellt und beschrieben und es gibt eine wörtliche Rede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erzählerbeschreibung:&#039;&#039;&#039; Beschreibung der Wohnung und der Konversation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039; Klausen direkte Rede, Xenia indirekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wörtliche Rede:&#039;&#039;&#039; Gottfried&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Indirekte Rede:&#039;&#039;&#039; Xenia und Gottfried am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: Durch detaillierte Beschreibung wird deutlich, wie wichtig es Gottfried ist, dass Xenia nach Berlin kommt und mit ihm dort einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Dadurch, dass die direkte Rede von Gottfried sehr lang ausfällt und Xenia nur indirekt dargestellt wird, wird die Distanz zwischen den beiden deutlich.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da war eine Männerstimme, und als ich mit meiner Frau sprechen wollte, hat sie gelacht. Womit ließe sich das erklären’, dachte Gottfried Klausen. War es tatsächlich so, dass Xenia jemandem erlaubt hatte, ihr Handy zu benutzen, jemandem, mit dem sie so vertraut war, dass es im Haus an der Dorotheenstraße hatte geschehen können? Und wer weiß, vielleicht waren die beiden, als Xenia über den Anruf ihres Mannes lachte, nicht etwa im Flur oder in der Küche, sondern im Schlafzimmer! Und war Klausens Ehe mit dieser Frau vielleicht schon seit Jahren derart verlogen, dass er ihre Untreue nicht gemerkt hatte? &amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Lange: Das Haus in der Dorotheenstraße. Novellen. Zürich: Diogenes Verlag 2013, S. 87ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;innerer Monolog:&#039;&#039;&#039; Gottfried denkt in seinem Kopf&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;erlebte Rede:&#039;&#039;&#039; Darstellung in der 3. Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählerrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erzählerbericht&#039;&#039;&#039;: Darstellung seines Gedankengangs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: innerer Monolog zeigt, wie verzweifelt Gottfried ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Durch den Erzählerbericht und zusätzlich durch den inneren Monolog werden Gottfrieds Gedanken indirekt und direkt dargestellt, sodass die Reichweite der  Spekulationen  Gottfrieds dargestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Beispiel: S. 78f:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039; Gedachte Äußerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;• innerer Monolog:&#039;&#039;&#039; denkt in seinem Kopf über das Theater nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• &#039;&#039;&#039;Erzählerkommentar:&#039;&#039;&#039; Bewertung des Geschehens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;szenische Beschreibung:&#039;&#039;&#039; detaillierte Beschreibung wie er zu Hause ankommt und versucht Xenia zu erreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse des fünften Kapitels                                                                                          &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039;: Analysiere Kapitel fünf (S.87-89) schriftlich hinsichtlich der angewendeten erzählerischen Mittel. Formuliert einen Funktionszusammenhang der Gesamtintention der Erzählung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Das Haus in der Dorotheenstraße“ geschrieben von Harmut lange erschien 2013 in einem Sammelband. Es handelt um den Protagonisten Gottfried Klausen, der unter Eheproblemen leidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen zog aufgrund seiner Arbeit nach London. Als seine Frau jedoch nicht wie abgemacht ebenfalls nach London hinterherkommt, bucht Gottfried Klausen ein Flugticket zurück nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Kapitel handelt nun davon, wie er durch einen Vulkanausbruch von dieser Reise abgehalten wird. Gottfried sieht aus seinem Büro die Aschewolken des Vulkanausbruches und, da er den Flug deshalb nicht antreten kann besucht Gottfried ein zweites Mal das Theaterstück „The Tradegy of Orthello“, welches er jedoch frühzeitig wieder verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die gesamte Novelle spielt das fünfte Kapitel eine wichtige Rolle. Dies wird durch die zahlreich eingesetzten erzählerischen Mittel verstärkt, sodass der Rezipient in diesem Kapitel besonders zum denken angeregt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle das Haus in der Dorotheenstraße wird durch einen Er/Sie-Erzähler vermittelt. Harmut Lange liefert dem Rezipienten keine Informationen zum Charakter des Erzählers, der Herkunft oder in welcher Verbindung er zu den Charakteren der Novelle steht. In diesem Kapitel nimmt der Erzähler nimmt die Außenperspektive ein, da er keine Figur der Handlung ist. Dabei vermittelt er jedoch nicht nur die Außensicht, in dem er den Vulkanausbruch und das Handeln Gottfrieds beschreibt, sondern auch die Innensicht, indem er Gottfrieds Gedanken wiedergibt (S.87, Z.17ff). Dies hat die Funktion, dass eine gewisse Distanz zwischen Gottfried und dem Erzähler entsteht, sodass dem Rezipienten Deutungsmöglichkeiten und eine mögliche Identifikation mit Gottfried in diesem Kapitel ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der Zeit ist ebenfalls eine wichtige Form der erzählerischen Mittel, mit dem bestimmte Situationen des Kapitels hervorgehoben werden und andere in den Hintergrund gesetzt werden. Eine dieser Gestaltung ist die sogenannte Zeitdehnung. Diese bezeichnet eine detaillierte Beschreibung, welche sich in der Beschreibung der Situation, in der Gottfried im Theater ist, zeigt. Während das Verlassen eines Theaters besonders detailliert und ausführlich dargestellt wird, wird der Vulkanausbruch mit Hilfe einer Zeitraffung nur knapp und oberflächlich dargestellt. Dies lässt sich mit der Gesamtintention der Novelle in den Zusammenhang bringen. Die Novelle hat ein offenes Ende, wodurch beim Rezipienten die Frage ausgelöst wird, wie das Ende ausgehen könnte. Über die ganze Novelle verteilt werden dem Rezipienten dahingehend Interpretationsmöglichkeiten und mögliche Informationen gegeben, um das Ende individuell zu interpretieren. Dies geschieht auch an dieser Stelle. Über den ursprünglichen Vulkanausbruch und darüber, wie Gottfried mit dieser Situation umgeht werden wenig Informationen gegeben, sodass die Aufmerksamkeit des Rezipienten auf eine andere Situation gelenkt werden soll und der Rezipient sich ein eigenes Bild davon machen muss, wie Gottfried in dieser Situation wohl handelt oder was er denkt. Durch die darauffolgende detaillierte Beschreibung von Gottfrieds Gedanken und dem Theaterbesuch wird die Aufmerksamkeit dorthin gelenkt. Dies hat die Funktion, dass der Rezipient sich gezielt mit der Situation, die Gottfried im Theater erlebt versucht auseinanderzusetzten. Zum einen wird dem Rezipienten hiermit ein Einblick in Gottfrieds Gedanken (S.87, Z17ff) geschaffen, um mit ihm zu fühlen. Zum anderen wird der Gedankengang Gottfrieds im Theater (S.88, Z. 15-25) in den Vordergrund gerückt. Dies hat die Wirkung, dass der Rezipient in seiner Vorstellung über das Ende beeinflusst wird, da in den Vordergrund gerückt wird, dass Gottfried das Theater verlässt bevor die Frau getötet wird und dies für „geschmacklos“ hält (S.88, Z.24). Somit wird dem Rezipienten der Eindruck vermittelt, dass Klausen seine Frau nicht umbringen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Gestaltung ist die leichte nicht lineare Struktur. Diese Struktur lässt sich zwar nur in Gottfrieds Gedanken finden, trotzdem wird der Rezipient durch einen Rückblick an eine bereits geschehene Situation erinnert. Gottfried erinnert sich in Gedanken an das Telefonat mit seiner Frau zurück, in dem er sie lachen hörte und malt sich Szenarien aus, was die Männerstimme auf sich hat. Dieser Ausführliche Einblick der mit einem Rückblick verbunden wird ist einer der wenigen Textstellen der Novelle, in der es dem Rezipienten direkt ermöglicht wird mit einer der Charakteren zu fühlen, ihre Gedanken zu erfahren und verschafft somit einen Reflexionsimpuls für den Rezipienten. Der Rezipient wird also dazu angeregt sich zu fragen, wie er in der Rolle Gottfrieds handeln würde und ob er ähnliche Gedanken hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits die Deutungsfreiheit und andererseits die Reflexionsimpulse, werden zusätzlich durch die Darbietungsformen, die dem Erzähler zu Verfügung stehen ermöglicht und verdeutlicht. Auch hier wird die szenische Darstellung des Theaterbesuches genutzt, um diesen in den Vordergrund zu stellen. Ebenso wie das Verlassen des Theaters. Im Gegenzug dazu der Erzählerbericht mit der knappen Darstellung des Vulkanausbruches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wiedergabe einzelner Zeilen des Theaterstückes, in denen die Frau nach den Worten „Put out the light“ getötet wird, wird der Rezipient erneut in die Richtung gelenkt, dass Gottfried seine Frau Umbringen könnte. Mit einer Art von Erzählerkommentar, die darauffolgt, wird diese Deutungsmöglichkeit jedoch nahezu widerlegt. Der Erzähler stellt aus der Außensicht eine Frage in den Raum, die der Rezipient und Gottfried beantworten sollen. Somit ist hier eine erneute Identifikationsmöglichkeit des Rezipienten mit Gottfried gegeben. Da dieser die Frage mit „Nein“ beantwortet (S.88, Z.22) und das Theater verlässt (S.88, Z.25) wird die These, dass er seine Frau umbringen könnte wiederlegt und der Interpretationsfreiraum wieder eingeschränkt. Die wörtliche Rede Gottfrieds, die an dieser Stelle eingebaut ist zeigt anders wie als wenn der Erzähler sie wiedergeben würde, dass sich der Erzähler nicht von Gottfried distanziert und somit möglicherweise ebenfalls mit nein auf die Frage antworten, sodass der Rezipient auch dazu geleitet wird sich mit der Antwort zufrieden zu geben. Außerdem unterstützt die wörtliche Rede die scheinbare Entschlossenheit Gottfrieds das Theater zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wird zusammenfassend deutlich, dass die verschiedenen technischen Erzähler-Methoden den Deutungs-, Interpretations- und Reflexionsraum in diesem Kapitel teilweise einschränken aber auch erweitern. Die Gesamtintention der Erzählung, dem Leser die Chance zu geben sich in eine mehr oder weniger „Alltagssituation“ beziehungsweise sich in eine solche Gefühlssituation hineinzuversetzen wird mit diesem Kapitel voll und ganz unterstützt. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ZoPNSG|ZoPNSG]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Autor-Rezipienten-Kommunikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Form/Struktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auffälligkeiten im gesamten Text: Leerstellen - Was ausdrücklich NICHT erzählt wird===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe&amp;diff=39335</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße</title>
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		<updated>2020-12-11T07:22:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Inhalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
Die Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“, von Hartmut Lange im Jahre 2013 publiziert, thematisiert die Beziehung des Protagonisten Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia, welche gemeinsam im Haus der Dorotheenstraße in Süd-West-Berlin wohnen. Zudem wird thematisiert, dass durch Gottfrieds Beruf als Wirtschaftsjournalist Brüchigkeit in der Ehe entsteht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sommer- und Ferienhäuser aus dem Wettbewerb der Woche (IA sommerundferienh00unse 0).pdf|mini|Sommer- und Ferienhäuser aus dem Wettbewerb der WocheDieses Werk ist lizenzfrei (1907)|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Klausen erlangt durch seinen Beruf ein Jobangebot in London. Er nimmt das Angebot an, zieht nach London und möchte seine Frau Xenia mitnehmen. Klausen glaubt, sie werde nachkommen sobald er eine größere Wohnung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen besucht auf eine Empfehlung hin das Theaterstück „Othello“ von Shakespeare, welches ein Eifersuchtsdrama darstellt. Im Laufe der Zeit versucht Gottfried öfters Xenia zu erreichen, doch vergeblich, denn sie meldet sich nicht. Als Klausen dann aber Erfolg hat und mit seiner Frau telefoniert, einigen die beiden sich, dass sie Klausen besuchen kommt in London. Als er sie am Flughafen erwartet, erscheint sie nicht. Gottfried versucht sie anzurufen, allerdings empfängt ihn eine Männerstimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klausen beschließt, nach Berlin zurückzufliegen zu seiner Frau, um die „Beziehungskrise“ zu beseitigen. Dieser Gedanke wird allerdings verhindert, da ihm erklärt wird, dass der Flug aufgrund einer riesigen Aschewolke eines Vulkanausbruches, welche sich über Europa verbreitet, nicht starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er das Theaterstück „Othello“ von Shakespeare ein weiteres Mal besucht, um sich inspirieren zu lassen und seine Beziehung mit Xenia zu reflektieren, denkt er anschließend nur noch daran, dass seine Frau ihn eventuell betrügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen lässt sich nach Island versetzen, womit die Erzählung gleichzeitig abbricht. Allerdings bahnt sich mittels der Andeutungen des Erzählers an, dass Klausen eine mögliche Gewalttat begehen könnte. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:FiKNSG|FiKNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handlungsverlauf/&amp;quot;Dramaturgie&amp;quot;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitstrahl zu &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;.png|mini|Zeitstrahl zu &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;. cc: MaFlo 2020]]&lt;br /&gt;
Die Novelle als &amp;quot;Mini-Drama&amp;quot;. Die 6 Kapitel entsprechen dem 5-Akt-Schema der geschlossenen Dramenform mit einem Höhe und Wendepunkt in den Kapiteln 3 und 4.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figurenanalyse===&lt;br /&gt;
Die Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;, verfasst von Hartmut Lange im Jahr 2013, thematisiert einen Beziehungskonflikt des Ehepaares Klausen. Da die Novelle ein offenes Ende aufweist, lässt sie diesbezüglich unterschiedliche Deutungshypothesen zu. Eine dauerhafte Flucht nach Island mit einem anschließenden Gespräch des Ehepaares, statt einer unmittelbaren Konfrontation in Berlin oder gar einer Tötung seiner Frau, ist ein möglicher Ausgang der Novelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese des offenen Endes:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klausens Flucht nach Island, statt einer Konfrontation mit Xenia in Berlin, soll durch die Figurencharakterisierung belegt oder widerlegt  werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurencharakterisierung des Protagonisten Gottfried Klausen der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen ist der Protagonist der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; und verheiratet mit seiner Frau Xenia. Klausen ist ein äußerst gebildeter und erfolgreicher Mensch, was sich auch in seinem Berufsleben widerspiegelt (vgl. Z. 25. S. 74 + Z. 8-12. S. 77).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein Gewohnheitsmensch (vgl. Z. 16-18. S. 80 + Z. 13. S. 77) und in vielen Bereichen des Lebens ein Rationalist und Pragmatiker (vgl. Z. 16-18. S. 80), erkennbar auch daran, dass er kein anderes Verkehrsmedium auswählte, um nach dem Vulkanausbruch trotzdem  zu seiner Frau Xenia nach Berlin zu gelangen. Betrachtet man diese Situation aus einer rational pragmatischen Sicht, aus einer Sicht die Klausens primäre Verhalten- und Denkweisen wiederspiegelt, so würde man sich wohl die Frage stellen, ob sich der gestiegene Zeitaufwand der Anreise für die Dauer des Aufenthaltes lohnen würde, den unumstritten ist, dass das Flugzeug wohl das schnellste Medium ist, um von London nach Berlin zu gelangen. Nehmen wir somit an, dass Gottfried Klausen bei dieser Rechnung zu einem negativen Saldo gelangt ist, so wäre aus der Sicht eines Rationalisten und Pragmatikers geklärt, warum Klausen kein anderes Medium für seine Reise nach Berlin wählt. Auch sein Handeln folgt primär den Maßstäben der Vernunft und der Logik (vgl. Z. 17-26 S. 78). Trotz seiner oft rationalen Denkweise hat er einen Sinn für kunstvolle und ästhetische Gestaltungen, auch wenn deren Inhalte ihm oft vorerst nicht zusagen (vgl. Z. 8-9 S. 78).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen ist ebenfalls ein Mensch, der der Selbstreflexion und in gewisser Hinsicht auch der Selbstkritik fähig ist (vgl. Z. 27- 6. S. 82-83). Gefühle wie Eifersucht und Leidenschaft erscheinen ihm unverständlich und &amp;quot;fremd&amp;quot;, wie auch an seiner Reaktion auf seinen ersten Besuch des Theaterstücks „Orthello“ deutlich wird (vgl. Z. 24-7. S. 77-78). Zugleich lässt er aber ein starkes Bedürfnis nach Gemeinschaft und Sicherheit erkennen (vgl. Z. 6-8. S. 76 + S. 90 ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel bleibt Klausen auch während Problematischen Situationen ruhig und gelassen und versucht die aufgetretene Problematik zunächst durch eine rationale Betrachtung unter Kontrolle zu bekommen, um einen fundierten und durch dachten Lösungsansatz zu finden (vgl. Z. 6-9. S. 82). Sobald Klausen emotional in das Geschehen eingebunden ist, versucht er vorerst mit seiner gewohnten rationalen Herangehensweise die Problematische Situation zu lösen und so die Kontrolle über die Geschehens zurück zu gewinnen (vgl. Z. 18-19 S. 87 + Z.3-4 S.89) , doch diese verhilft ihm in emotionalen Angelegenheiten nicht zur Findung einer befriedigenden Lösung/Erklärung, sodass er dann mit Verunsicherung und mit einem Verlust des Selbstvertrauens und der Selbstkontrolle auf diese Unsicherheit und den Verlust der Kontrolle reagiert (Z. 3 + Z. 8-14 S.90). Anstatt sich einer emotional Problematischen Situation zu stellen, reagiert Klausen eher mit Flucht als mit Konfrontation (vgl. Z. 13-14. S. 87 + Z. 15. S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Berücksichtigung des Instanzenmodells des Psychologen Sigmund Freud, welcher davon ausgeht, dass die Persönlichkeit und das Handeln eines Individuums von den drei Instanzen &amp;quot;Es, Ich und Über Ich&amp;quot; gesteuert wird, unterstützt die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese. An Hand der vorgenommenen Charakterisierung des Protagonisten Gottfried Klausen wird deutlich, dass sein Handeln und seine Denkweisen überwiegend auf der Vernunft und der Rationalität beruhen (siehe Z. 17-26 S. 78). Das Über-Ich, die moralische Instanz, welche Verbote und Gebote achtet, nimmt also bei der Steuerung seines Verhaltens und seines Denkens eine entscheidende Rolle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch der kritische Verstand und die Beibehaltung der Kontrolle sind charakteristische Eigenschaften der Figur Klausen, was unteranderem an seinem selbst reflektiertem Verhalten (siehe Z. 27-6. S.82-83) oder auch an seiner ersten Wahrnehmung des Theaterstückes &amp;quot;Orthello&amp;quot; zu erkennen ist (siehe Z. 24-7. S. 77-78). Somit nimmt auch das Ich eine entscheidende Steuerungsfunktion ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während emotional problematischen Situationen nimmt die Instanz des Es, welches das Lustprinzip und die Bedürfnisse des jeweiligen Individuums verkörpert, einen immer größer werden Einfluss auf sein Verhalten (siehe Z.3 + Z.8-14 S.90). So wäre eine Flucht des Protagonisten nach Island plausibel, da er die Kontrolle über das Gesehen verloren hat, seine altbewährten Herangehensweisen (Über-Ich) nicht mehr zu einer befriedigenden Erklärung des Geschehenden führen und daher die Instanz Es überwiegend die Steuerung seines Verhaltens übernimmt. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass das Über-Ich weiterhin Einfluss auf seine Handlungen nimmt, wie daran zu erkennen ist, dass er emotional problematischen Situationen vorerst versucht mit dem alten Handlungs- und Denkschema zu lösen (siehe Z. 18-19 S. 87 + Z.3-4 S.89). &#039;&#039;Außerdem wäre ein Rückzug aus der problematischen Situation ein Weg um die Kontrolle über die Situation und die eigene Person zurückzugewinnen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So befriedigt eine Flucht nach Island sowohl die moralische Instanz des Über-Ichs, als auch das nach dem Lustprinzip handelnde Es, sodass man von einem eingestellten „Gleichgewicht“ der beiden Instanzen sprechen kann, dem Ich, dass sein Verhalten bei einer Flucht nach Island überwiegend beeinflusst und steuert, allerdings mit einer leichten Tendenz zur der Instanz des Es.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man nun eine Verbindung zu einer Einordnung nach Archetypen her, so wird auch hier durch die Charakterisierung deutlich, dass Gottfried Klausen auf alltäglichen Situationen mit Vernunft und einen rationalen Verhalten reagiert und somit dem Archetyp des Weisen, welcher Charaktereigenschaften wie fleißig und exakt beschreibt, zuzuordnen ist. Außerdem sind Expertise, Fakten und Wahrheit für Personen die dem Archetypen „Weise“ entsprechen, sehr wichtig. Diese Eigenschaften kommen besonders im ersten Theaterbesuch Klausens zum Vorschein (siehe Z. 19-27 S. 77). Auch wenn diese Eigenschaften im fünften und sechsten Kapitel der Novelle nicht mehr eindeutig wiederzufinden sind (siehe S. 87- 93), muss berücksichtigt werden, dass Klausen sich während dieser Kapitel in einem emotionalen Ausnahmezustand befindet. So ist zusammenfassend zu sagen, dass Klausen überwiegend dem Archetypen „Weise“ zuzuordnen sind, sein Verhalten und seine Denkweisen sich allerdings während emotional belasteter Situationen verändern, aber nichts desto trotz noch Züge der Alten rationalen Vorgehensweise zu erkennen sind (siehe Z. 18-19.S. 87). So deutet sich ihr eine Mehrdimensionalität der Figur Gottfried Klausen an, da sich die Figur im Laufe der Erzählungen einem Wandel unterzieht, der sich in ihren Verhaltens- und Denkweisen äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der zu Anfang aufgestellten Deutungshypothese bezüglich des offenen Endes der Novelle ist zu sagen, dass Gottfried Klausen primär ein rationales, pragmatisches und reifes Handlungsschema aufweist, mit Ausnahme der Angelegenheiten, die von ihm mit Emotionen besetzt sind. Aufgrund der erfolgten Analyse halte ich es hinsichtlich des Endes der Novelle für plausibel, wenn Klausen auf eine solche Situation, die von Unsicherheit und einem Verlust der Kontrolle geprägt ist, mit Rückzug reagiert, da ihm sein primär angewandtes Handlungsschema in dieser Situation nicht zur Lösung des Konfliktes verhilft und er daher mit der Situation überfordert ist und sich in Folge dessen aus dem Konflikt durch Flucht herauszieht, um dann möglicherweise die Kontrolle zurückzugewinnen und anschließend ein klärendes Gespräch mit seiner Frau Xenia zu führen. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analyse der Gesamtaussage/Intention===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erzähltechnik:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die erzählerische Vermittlung - der Erzähler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse der Vermittlung durch den Erzähler der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; von Hartmut Lange:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählform:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Es ist ein Er/Sie-Erzähler (vgl. Absatz 1. Z. 2) ----&amp;gt; erzählt das Geschehen in der dritten Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählperspektive:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler ist ein unbeteiligter Beobachter (vgl. Absatz 1. Z. 6-7) ----&amp;gt; Außensicht&lt;br /&gt;
*Der Erzähler nimmt eine Außenperspektive ein (vgl. Absatz 3. Z.4) ----&amp;gt; nimmt die Figur aus der Distanz wahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählverhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler weist überwiegend ein neutrales Erzählverhalten auf. da er sich kein Urteil über das Verhalten der Figuren erlaubt.&lt;br /&gt;
*An einigen Stellen ist aber auch ein auktoriales Erzählverhalten erkennbar (vgl. Absatz 3. Z. 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählhaltung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler beschreibt das Geschehen (Umwelt, Gefühle, Verhalten, etc.) ----&amp;gt; stellt sich mit dem Rezipienten auf eine Ebene (&amp;quot;Was letztendlich geschah, &#039;&#039;&#039;wir wissen es nicht&amp;quot;&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese bezüglich des Grundes für die Auswahl dieser erzählerischen Vermittlung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähler weist ein &amp;quot;neutrales&amp;quot; und ein teilweise auktoriales Erzählverhalten auf, da auch der Protagonist der Novelle, Gottfried Klausen, insbesondere am Anfang der Novelle ein überwiegend rationales und pragmatisches Verhalten aufweist. Auch im späteren Verlauf der Handlung, in der das Verhalten der Figur Klausen von seinem primären Verhaltensweisen abweicht, tritt ein neutrales und maximal auktoriales Erzählverhalten auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch kommentierende Einwürfe des Erzählers erlangt der Rezipient außerdem einen Eindruck der Handlungsumstände, indem durch den Erzähler beispielsweise die Umgebung genauer beschrieben wird, so kann sich dieser wiederum besser in das jeweilige Geschehen hineinversetzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiterführenden Frage, warum dem Rezipienten ein Einblick in Klausens Gefühlswelt überwiegend verwehrt wird, könnte damit beantwortet werden, dass der Rezipient die neutrale und somit rationale und pragmatische Sichtweise des Protagonisten Klausens einnehmen soll und aus dieser Perspektive (Klausens Perspektive) das Geschehen betrachten soll. Des Weiteren führt die überwiegende Verwehrung der Einsicht in die Gefühlswelt Klausens dazu, dass der Rezipient während der Erzählung sich auf seine persönlichen Gefühle konzentriert und somit zu den Ereignissen eine persönlichen Zugang findet, indem dieser sich unterbewusst selbst fragt, wie er sich während einer solchen Situation fühlen würde. Dies zwingt den Rezipienten zu einer emphatischen Eigenleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit und Zeitgestaltung:===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitgestaltung&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lineare Struktur (Geschehen wird chronologisch erzählt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Vorausdeutenden / Rückwendungen&lt;br /&gt;
*Zeitraffung (Alle Ausschnitte außer letzte Teil von 6)&lt;br /&gt;
*Zeitdehnung (S. 87 /88)&lt;br /&gt;
*Zeitdeckung (S.84 /85)&lt;br /&gt;
*Hauptsächlich Zeitraffung&lt;br /&gt;
*Novelle  erstreckt sich über den Zeitraum ca. von Februar bis Oktober/November&lt;br /&gt;
*Erzählte Zeit deutlich schneller als die Erzählzeit&lt;br /&gt;
*Häufigkeit eines Geschehens: chronologischer Ablauf der Häufigkeit eines Geschehens (Beispiel: Anruf, Theaterbesuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Funktion&#039;&#039;&#039;: -Zeitdehnung: viele wichtige Informationen; hohe Bedeutung für die Novelle-man kann sich gut in die Situation hineinversetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zeitdeckung: wirkt realistisch; man kann sich gut hineinversetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zeitraffung: Ausschnitte sind nicht so wichtig; man erfährt nur sehr wenig; viel Interpretation &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;linearer Struktur ist einfach zu folgen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Gedankengänge von Klausen zeitlich gedehnt (S.87/88); man kann sich gut in ihn hineinversetzen; Gedankengänge sind schlüssig und es wirkt ,,dramatisch‘‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;hauptsächlich Zeitraffung-Geschehen wird beschrieben; man erfasst wenig über die Person Klausen sowie über Xenia-viel Interpretation! (Jeder kann sich ein eigenes Bild machen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Leben von Klausen scheint ereignisreich, weil mehrere Geschehnisse aneinander gereiht werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darbietungsformen: Erzählerrede- Figurenrede===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wir müssen uns um die gemeinsame Wohnung kümmern. Ich habe auch schon etwas in Aussicht“, sagte Gottfried Klausen, als er am nächsten Morgen seinen Kaffee trank. „Es sind drei Zimmer in der Gower Street, hell und modern möbliert, überall mit Leder bezogene Stühle und Sessel, die Einbauküche ist etwas eng, aber mit allem Notwendigen ausgestattet, und das Schlafzimmer geht auf den Balkon hinaus. Die Miete beträgt 3000 Pfund. Nicht zu teuer“, sagte er, wies aber darauf hin, dass er den Mietvertrag in ein bis zwei Wochen unterschreiben müsse. enia verhielt sich zögerlich. Sie bedauerte, dass sie gestern nicht miteinander hatten sprechen können, nannte aber keine Gründe, und als er ihr klarzumachen versuchte, wie schwierig es für ihn sei, in einer fremden Stadt, an die er sich erst gewöhnen müsse, immer allein zu sein, stimmte sie zu. Man verabredete, dass sie so bald wie möglich nach London liegen würde, um sich die Wohnung, die sich Klausen ausgesucht hatte, anzusehen, und am Sonntag darauf war es endlich so weit. […]&amp;lt;ref&amp;gt;aus: Hartmut Lange: Das Haus in der Dorotheenstraße. Novellen- Zürich: Diogenes Verlag 2013, S. 80ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erzählerrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;szenische Darstellung:&#039;&#039;&#039; die Situation wird im Vergleich zu anderen Situationen sehr detailliert dargestellt und beschrieben und es gibt eine wörtliche Rede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erzählerbeschreibung:&#039;&#039;&#039; Beschreibung der Wohnung und der Konversation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039; Klausen direkte Rede, Xenia indirekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wörtliche Rede:&#039;&#039;&#039; Gottfried&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Indirekte Rede:&#039;&#039;&#039; Xenia und Gottfried am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: Durch detaillierte Beschreibung wird deutlich, wie wichtig es Gottfried ist, dass Xenia nach Berlin kommt und mit ihm dort einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Dadurch, dass die direkte Rede von Gottfried sehr lang ausfällt und Xenia nur indirekt dargestellt wird, wird die Distanz zwischen den beiden deutlich.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da war eine Männerstimme, und als ich mit meiner Frau sprechen wollte, hat sie gelacht. Womit ließe sich das erklären’, dachte Gottfried Klausen. War es tatsächlich so, dass Xenia jemandem erlaubt hatte, ihr Handy zu benutzen, jemandem, mit dem sie so vertraut war, dass es im Haus an der Dorotheenstraße hatte geschehen können? Und wer weiß, vielleicht waren die beiden, als Xenia über den Anruf ihres Mannes lachte, nicht etwa im Flur oder in der Küche, sondern im Schlafzimmer! Und war Klausens Ehe mit dieser Frau vielleicht schon seit Jahren derart verlogen, dass er ihre Untreue nicht gemerkt hatte? &amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Lange: Das Haus in der Dorotheenstraße. Novellen. Zürich: Diogenes Verlag 2013, S. 87ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;innerer Monolog:&#039;&#039;&#039; Gottfried denkt in seinem Kopf&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;erlebte Rede:&#039;&#039;&#039; Darstellung in der 3. Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählerrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erzählerbericht&#039;&#039;&#039;: Darstellung seines Gedankengangs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: innerer Monolog zeigt, wie verzweifelt Gottfried ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Durch den Erzählerbericht und zusätzlich durch den inneren Monolog werden Gottfrieds Gedanken indirekt und direkt dargestellt, sodass die Reichweite der  Spekulationen  Gottfrieds dargestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Beispiel: S. 78f:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039; Gedachte Äußerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;• innerer Monolog:&#039;&#039;&#039; denkt in seinem Kopf über das Theater nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• &#039;&#039;&#039;Erzählerkommentar:&#039;&#039;&#039; Bewertung des Geschehens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;szenische Beschreibung:&#039;&#039;&#039; detaillierte Beschreibung wie er zu Hause ankommt und versucht Xenia zu erreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse des fünften Kapitels                                                                                          &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039;: Analysiere Kapitel fünf (S.87-89) schriftlich hinsichtlich der angewendeten erzählerischen Mittel. Formuliert einen Funktionszusammenhang der Gesamtintention der Erzählung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Das Haus in der Dorotheenstraße“ geschrieben von Harmut lange erschien 2013 in einem Sammelband. Es handelt um den Protagonisten Gottfried Klausen, der unter Eheproblemen leidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen zog aufgrund seiner Arbeit nach London. Als seine Frau jedoch nicht wie abgemacht ebenfalls nach London hinterherkommt, bucht Gottfried Klausen ein Flugticket zurück nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Kapitel handelt nun davon, wie er durch einen Vulkanausbruch von dieser Reise abgehalten wird. Gottfried sieht aus seinem Büro die Aschewolken des Vulkanausbruches und, da er den Flug deshalb nicht antreten kann besucht Gottfried ein zweites Mal das Theaterstück „The Tradegy of Orthello“, welches er jedoch frühzeitig wieder verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die gesamte Novelle spielt das fünfte Kapitel eine wichtige Rolle. Dies wird durch die zahlreich eingesetzten erzählerischen Mittel verstärkt, sodass der Rezipient in diesem Kapitel besonders zum denken angeregt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle das Haus in der Dorotheenstraße wird durch einen Er/Sie-Erzähler vermittelt. Harmut Lange liefert dem Rezipienten keine Informationen zum Charakter des Erzählers, der Herkunft oder in welcher Verbindung er zu den Charakteren der Novelle steht. In diesem Kapitel nimmt der Erzähler nimmt die Außenperspektive ein, da er keine Figur der Handlung ist. Dabei vermittelt er jedoch nicht nur die Außensicht, in dem er den Vulkanausbruch und das Handeln Gottfrieds beschreibt, sondern auch die Innensicht, indem er Gottfrieds Gedanken wiedergibt (S.87, Z.17ff). Dies hat die Funktion, dass eine gewisse Distanz zwischen Gottfried und dem Erzähler entsteht, sodass dem Rezipienten Deutungsmöglichkeiten und eine mögliche Identifikation mit Gottfried in diesem Kapitel ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der Zeit ist ebenfalls eine wichtige Form der erzählerischen Mittel, mit dem bestimmte Situationen des Kapitels hervorgehoben werden und andere in den Hintergrund gesetzt werden. Eine dieser Gestaltung ist die sogenannte Zeitdehnung. Diese bezeichnet eine detaillierte Beschreibung, welche sich in der Beschreibung der Situation, in der Gottfried im Theater ist, zeigt. Während das Verlassen eines Theaters besonders detailliert und ausführlich dargestellt wird, wird der Vulkanausbruch mit Hilfe einer Zeitraffung nur knapp und oberflächlich dargestellt. Dies lässt sich mit der Gesamtintention der Novelle in den Zusammenhang bringen. Die Novelle hat ein offenes Ende, wodurch beim Rezipienten die Frage ausgelöst wird, wie das Ende ausgehen könnte. Über die ganze Novelle verteilt werden dem Rezipienten dahingehend Interpretationsmöglichkeiten und mögliche Informationen gegeben, um das Ende individuell zu interpretieren. Dies geschieht auch an dieser Stelle. Über den ursprünglichen Vulkanausbruch und darüber, wie Gottfried mit dieser Situation umgeht werden wenig Informationen gegeben, sodass die Aufmerksamkeit des Rezipienten auf eine andere Situation gelenkt werden soll und der Rezipient sich ein eigenes Bild davon machen muss, wie Gottfried in dieser Situation wohl handelt oder was er denkt. Durch die darauffolgende detaillierte Beschreibung von Gottfrieds Gedanken und dem Theaterbesuch wird die Aufmerksamkeit dorthin gelenkt. Dies hat die Funktion, dass der Rezipient sich gezielt mit der Situation, die Gottfried im Theater erlebt versucht auseinanderzusetzten. Zum einen wird dem Rezipienten hiermit ein Einblick in Gottfrieds Gedanken (S.87, Z17ff) geschaffen, um mit ihm zu fühlen. Zum anderen wird der Gedankengang Gottfrieds im Theater (S.88, Z. 15-25) in den Vordergrund gerückt. Dies hat die Wirkung, dass der Rezipient in seiner Vorstellung über das Ende beeinflusst wird, da in den Vordergrund gerückt wird, dass Gottfried das Theater verlässt bevor die Frau getötet wird und dies für „geschmacklos“ hält (S.88, Z.24). Somit wird dem Rezipienten der Eindruck vermittelt, dass Klausen seine Frau nicht umbringen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Gestaltung ist die leichte nicht lineare Struktur. Diese Struktur lässt sich zwar nur in Gottfrieds Gedanken finden, trotzdem wird der Rezipient durch einen Rückblick an eine bereits geschehene Situation erinnert. Gottfried erinnert sich in Gedanken an das Telefonat mit seiner Frau zurück, in dem er sie lachen hörte und malt sich Szenarien aus, was die Männerstimme auf sich hat. Dieser Ausführliche Einblick der mit einem Rückblick verbunden wird ist einer der wenigen Textstellen der Novelle, in der es dem Rezipienten direkt ermöglicht wird mit einer der Charakteren zu fühlen, ihre Gedanken zu erfahren und verschafft somit einen Reflexionsimpuls für den Rezipienten. Der Rezipient wird also dazu angeregt sich zu fragen, wie er in der Rolle Gottfrieds handeln würde und ob er ähnliche Gedanken hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits die Deutungsfreiheit und andererseits die Reflexionsimpulse, werden zusätzlich durch die Darbietungsformen, die dem Erzähler zu Verfügung stehen ermöglicht und verdeutlicht. Auch hier wird die szenische Darstellung des Theaterbesuches genutzt, um diesen in den Vordergrund zu stellen. Ebenso wie das Verlassen des Theaters. Im Gegenzug dazu der Erzählerbericht mit der knappen Darstellung des Vulkanausbruches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wiedergabe einzelner Zeilen des Theaterstückes, in denen die Frau nach den Worten „Put out the light“ getötet wird, wird der Rezipient erneut in die Richtung gelenkt, dass Gottfried seine Frau Umbringen könnte. Mit einer Art von Erzählerkommentar, die darauffolgt, wird diese Deutungsmöglichkeit jedoch nahezu widerlegt. Der Erzähler stellt aus der Außensicht eine Frage in den Raum, die der Rezipient und Gottfried beantworten sollen. Somit ist hier eine erneute Identifikationsmöglichkeit des Rezipienten mit Gottfried gegeben. Da dieser die Frage mit „Nein“ beantwortet (S.88, Z.22) und das Theater verlässt (S.88, Z.25) wird die These, dass er seine Frau umbringen könnte wiederlegt und der Interpretationsfreiraum wieder eingeschränkt. Die wörtliche Rede Gottfrieds, die an dieser Stelle eingebaut ist zeigt anders wie als wenn der Erzähler sie wiedergeben würde, dass sich der Erzähler nicht von Gottfried distanziert und somit möglicherweise ebenfalls mit nein auf die Frage antworten, sodass der Rezipient auch dazu geleitet wird sich mit der Antwort zufrieden zu geben. Außerdem unterstützt die wörtliche Rede die scheinbare Entschlossenheit Gottfrieds das Theater zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wird zusammenfassend deutlich, dass die verschiedenen technischen Erzähler-Methoden den Deutungs-, Interpretations- und Reflexionsraum in diesem Kapitel teilweise einschränken aber auch erweitern. Die Gesamtintention der Erzählung, dem Leser die Chance zu geben sich in eine mehr oder weniger „Alltagssituation“ beziehungsweise sich in eine solche Gefühlssituation hineinzuversetzen wird mit diesem Kapitel voll und ganz unterstützt. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ZoPNSG|ZoPNSG]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Autor-Rezipienten-Kommunikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Form/Struktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auffälligkeiten im gesamten Text: Leerstellen - Was ausdrücklich NICHT erzählt wird===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe&amp;diff=39193</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße</title>
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		<updated>2020-12-09T12:17:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Inhalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
Die Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“, von Hartmut Lange im Jahre 2013 publiziert, thematisiert die Beziehung des Protagonisten Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia, welche gemeinsam im Haus der Dorotheenstraße in Süd-West-Berlin wohnen. Zudem wird thematisiert, dass durch Gottfrieds Beruf als Wirtschaftsjournalist Brüchigkeit in der Ehe entsteht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sommer- und Ferienhäuser aus dem Wettbewerb der Woche (IA sommerundferienh00unse 0).pdf|mini|Das Haus in der Dorotheenstraße CC BY-SA 4.0|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
Klausen erlangt durch seinen Beruf ein Jobangebot in London. Er nimmt das Angebot an, zieht nach London und möchte seine Frau Xenia mitnehmen. Klausen glaubt, sie werde nachkommen sobald er eine größere Wohnung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen besucht auf eine Empfehlung hin das Theaterstück „Othello“ von Shakespeare, welches ein Eifersuchtsdrama darstellt. Im Laufe der Zeit versucht Gottfried öfters Xenia zu erreichen, doch vergeblich, denn sie meldet sich nicht. Als Klausen dann aber Erfolg hat und mit seiner Frau telefoniert, einigen die beiden sich, dass sie Klausen besuchen kommt in London. Als er sie am Flughafen erwartet, erscheint sie nicht. Gottfried versucht sie anzurufen, allerdings empfängt ihn eine Männerstimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klausen beschließt, nach Berlin zurückzufliegen zu seiner Frau, um die „Beziehungskrise“ zu beseitigen. Dieser Gedanke wird allerdings verhindert, da ihm erklärt wird, dass der Flug aufgrund einer riesigen Aschewolke eines Vulkanausbruches, welche sich über Europa verbreitet, nicht starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er das Theaterstück „Othello“ von Shakespeare ein weiteres Mal besucht, um sich inspirieren zu lassen und seine Beziehung mit Xenia zu reflektieren, denkt er anschließend nur noch daran, dass seine Frau ihn eventuell betrügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen lässt sich nach Island versetzen, womit die Erzählung gleichzeitig abbricht. Allerdings bahnt sich mittels der Andeutungen des Erzählers an, dass Klausen eine mögliche Gewalttat begehen könnte. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:FiKNSG|FiKNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handlungsverlauf/&amp;quot;Dramaturgie&amp;quot;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitstrahl zu &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;.png|mini|Zeitstrahl zu &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;. cc: MaFlo 2020]]&lt;br /&gt;
Die Novelle als &amp;quot;Mini-Drama&amp;quot;. Die 6 Kapitel entsprechen dem 5-Akt-Schema der geschlossenen Dramenform mit einem Höhe und Wendepunkt in den Kapiteln 3 und 4.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figurenanalyse===&lt;br /&gt;
Die Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;, verfasst von Hartmut Lange im Jahr 2013, thematisiert einen Beziehungskonflikt des Ehepaares Klausen. Da die Novelle ein offenes Ende aufweist, lässt sie diesbezüglich unterschiedliche Deutungshypothesen zu. Eine dauerhafte Flucht nach Island mit einem anschließenden Gespräch des Ehepaares, statt einer unmittelbaren Konfrontation in Berlin oder gar einer Tötung seiner Frau, ist ein möglicher Ausgang der Novelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese des offenen Endes:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klausens Flucht nach Island, statt einer Konfrontation mit Xenia in Berlin, soll durch die Figurencharakterisierung belegt oder widerlegt  werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurencharakterisierung des Protagonisten Gottfried Klausen der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen ist der Protagonist der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; und verheiratet mit seiner Frau Xenia. Klausen ist ein äußerst gebildeter und erfolgreicher Mensch, was sich auch in seinem Berufsleben widerspiegelt (vgl. Z. 25. S. 74 + Z. 8-12. S. 77).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein Gewohnheitsmensch (vgl. Z. 16-18. S. 80 + Z. 13. S. 77) und in vielen Bereichen des Lebens ein Rationalist und Pragmatiker (vgl. Z. 16-18. S. 80), erkennbar auch daran, dass er kein anderes Verkehrsmedium auswählte, um nach dem Vulkanausbruch trotzdem  zu seiner Frau Xenia nach Berlin zu gelangen. Betrachtet man diese Situation aus einer rational pragmatischen Sicht, aus einer Sicht die Klausens primäre Verhalten- und Denkweisen wiederspiegelt, so würde man sich wohl die Frage stellen, ob sich der gestiegene Zeitaufwand der Anreise für die Dauer des Aufenthaltes lohnen würde, den unumstritten ist, dass das Flugzeug wohl das schnellste Medium ist, um von London nach Berlin zu gelangen. Nehmen wir somit an, dass Gottfried Klausen bei dieser Rechnung zu einem negativen Saldo gelangt ist, so wäre aus der Sicht eines Rationalisten und Pragmatikers geklärt, warum Klausen kein anderes Medium für seine Reise nach Berlin wählt. Auch sein Handeln folgt primär den Maßstäben der Vernunft und der Logik (vgl. Z. 17-26 S. 78). Trotz seiner oft rationalen Denkweise hat er einen Sinn für kunstvolle und ästhetische Gestaltungen, auch wenn deren Inhalte ihm oft vorerst nicht zusagen (vgl. Z. 8-9 S. 78).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen ist ebenfalls ein Mensch, der der Selbstreflexion und in gewisser Hinsicht auch der Selbstkritik fähig ist (vgl. Z. 27- 6. S. 82-83). Gefühle wie Eifersucht und Leidenschaft erscheinen ihm unverständlich und &amp;quot;fremd&amp;quot;, wie auch an seiner Reaktion auf seinen ersten Besuch des Theaterstücks „Orthello“ deutlich wird (vgl. Z. 24-7. S. 77-78). Zugleich lässt er aber ein starkes Bedürfnis nach Gemeinschaft und Sicherheit erkennen (vgl. Z. 6-8. S. 76 + S. 90 ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel bleibt Klausen auch während Problematischen Situationen ruhig und gelassen und versucht die aufgetretene Problematik zunächst durch eine rationale Betrachtung unter Kontrolle zu bekommen, um einen fundierten und durch dachten Lösungsansatz zu finden (vgl. Z. 6-9. S. 82). Sobald Klausen emotional in das Geschehen eingebunden ist, versucht er vorerst mit seiner gewohnten rationalen Herangehensweise die Problematische Situation zu lösen und so die Kontrolle über die Geschehens zurück zu gewinnen (vgl. Z. 18-19 S. 87 + Z.3-4 S.89) , doch diese verhilft ihm in emotionalen Angelegenheiten nicht zur Findung einer befriedigenden Lösung/Erklärung, sodass er dann mit Verunsicherung und mit einem Verlust des Selbstvertrauens und der Selbstkontrolle auf diese Unsicherheit und den Verlust der Kontrolle reagiert (Z. 3 + Z. 8-14 S.90). Anstatt sich einer emotional Problematischen Situation zu stellen, reagiert Klausen eher mit Flucht als mit Konfrontation (vgl. Z. 13-14. S. 87 + Z. 15. S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Berücksichtigung des Instanzenmodells des Psychologen Sigmund Freud, welcher davon ausgeht, dass die Persönlichkeit und das Handeln eines Individuums von den drei Instanzen &amp;quot;Es, Ich und Über Ich&amp;quot; gesteuert wird, unterstützt die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese. An Hand der vorgenommenen Charakterisierung des Protagonisten Gottfried Klausen wird deutlich, dass sein Handeln und seine Denkweisen überwiegend auf der Vernunft und der Rationalität beruhen (siehe Z. 17-26 S. 78). Das Über-Ich, die moralische Instanz, welche Verbote und Gebote achtet, nimmt also bei der Steuerung seines Verhaltens und seines Denkens eine entscheidende Rolle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch der kritische Verstand und die Beibehaltung der Kontrolle sind charakteristische Eigenschaften der Figur Klausen, was unteranderem an seinem selbst reflektiertem Verhalten (siehe Z. 27-6. S.82-83) oder auch an seiner ersten Wahrnehmung des Theaterstückes &amp;quot;Orthello&amp;quot; zu erkennen ist (siehe Z. 24-7. S. 77-78). Somit nimmt auch das Ich eine entscheidende Steuerungsfunktion ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während emotional problematischen Situationen nimmt die Instanz des Es, welches das Lustprinzip und die Bedürfnisse des jeweiligen Individuums verkörpert, einen immer größer werden Einfluss auf sein Verhalten (siehe Z.3 + Z.8-14 S.90). So wäre eine Flucht des Protagonisten nach Island plausibel, da er die Kontrolle über das Gesehen verloren hat, seine altbewährten Herangehensweisen (Über-Ich) nicht mehr zu einer befriedigenden Erklärung des Geschehenden führen und daher die Instanz Es überwiegend die Steuerung seines Verhaltens übernimmt. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass das Über-Ich weiterhin Einfluss auf seine Handlungen nimmt, wie daran zu erkennen ist, dass er emotional problematischen Situationen vorerst versucht mit dem alten Handlungs- und Denkschema zu lösen (siehe Z. 18-19 S. 87 + Z.3-4 S.89). &#039;&#039;Außerdem wäre ein Rückzug aus der problematischen Situation ein Weg um die Kontrolle über die Situation und die eigene Person zurückzugewinnen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So befriedigt eine Flucht nach Island sowohl die moralische Instanz des Über-Ichs, als auch das nach dem Lustprinzip handelnde Es, sodass man von einem eingestellten „Gleichgewicht“ der beiden Instanzen sprechen kann, dem Ich, dass sein Verhalten bei einer Flucht nach Island überwiegend beeinflusst und steuert, allerdings mit einer leichten Tendenz zur der Instanz des Es.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man nun eine Verbindung zu einer Einordnung nach Archetypen her, so wird auch hier durch die Charakterisierung deutlich, dass Gottfried Klausen auf alltäglichen Situationen mit Vernunft und einen rationalen Verhalten reagiert und somit dem Archetyp des Weisen, welcher Charaktereigenschaften wie fleißig und exakt beschreibt, zuzuordnen ist. Außerdem sind Expertise, Fakten und Wahrheit für Personen die dem Archetypen „Weise“ entsprechen, sehr wichtig. Diese Eigenschaften kommen besonders im ersten Theaterbesuch Klausens zum Vorschein (siehe Z. 19-27 S. 77). Auch wenn diese Eigenschaften im fünften und sechsten Kapitel der Novelle nicht mehr eindeutig wiederzufinden sind (siehe S. 87- 93), muss berücksichtigt werden, dass Klausen sich während dieser Kapitel in einem emotionalen Ausnahmezustand befindet. So ist zusammenfassend zu sagen, dass Klausen überwiegend dem Archetypen „Weise“ zuzuordnen sind, sein Verhalten und seine Denkweisen sich allerdings während emotional belasteter Situationen verändern, aber nichts desto trotz noch Züge der Alten rationalen Vorgehensweise zu erkennen sind (siehe Z. 18-19.S. 87). So deutet sich ihr eine Mehrdimensionalität der Figur Gottfried Klausen an, da sich die Figur im Laufe der Erzählungen einem Wandel unterzieht, der sich in ihren Verhaltens- und Denkweisen äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der zu Anfang aufgestellten Deutungshypothese bezüglich des offenen Endes der Novelle ist zu sagen, dass Gottfried Klausen primär ein rationales, pragmatisches und reifes Handlungsschema aufweist, mit Ausnahme der Angelegenheiten, die von ihm mit Emotionen besetzt sind. Aufgrund der erfolgten Analyse halte ich es hinsichtlich des Endes der Novelle für plausibel, wenn Klausen auf eine solche Situation, die von Unsicherheit und einem Verlust der Kontrolle geprägt ist, mit Rückzug reagiert, da ihm sein primär angewandtes Handlungsschema in dieser Situation nicht zur Lösung des Konfliktes verhilft und er daher mit der Situation überfordert ist und sich in Folge dessen aus dem Konflikt durch Flucht herauszieht, um dann möglicherweise die Kontrolle zurückzugewinnen und anschließend ein klärendes Gespräch mit seiner Frau Xenia zu führen. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analyse der Gesamtaussage/Intention===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erzähltechnik:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die erzählerische Vermittlung - der Erzähler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse der Vermittlung durch den Erzähler der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; von Hartmut Lange:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählform:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Es ist ein Er/Sie-Erzähler (vgl. Absatz 1. Z. 2) ----&amp;gt; erzählt das Geschehen in der dritten Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählperspektive:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler ist ein unbeteiligter Beobachter (vgl. Absatz 1. Z. 6-7) ----&amp;gt; Außensicht&lt;br /&gt;
*Der Erzähler nimmt eine Außenperspektive ein (vgl. Absatz 3. Z.4) ----&amp;gt; nimmt die Figur aus der Distanz wahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählverhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler weist überwiegend ein neutrales Erzählverhalten auf. da er sich kein Urteil über das Verhalten der Figuren erlaubt.&lt;br /&gt;
*An einigen Stellen ist aber auch ein auktoriales Erzählverhalten erkennbar (vgl. Absatz 3. Z. 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählhaltung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler beschreibt das Geschehen (Umwelt, Gefühle, Verhalten, etc.) ----&amp;gt; stellt sich mit dem Rezipienten auf eine Ebene (&amp;quot;Was letztendlich geschah, &#039;&#039;&#039;wir wissen es nicht&amp;quot;&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese bezüglich des Grundes für die Auswahl dieser erzählerischen Vermittlung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähler weist ein &amp;quot;neutrales&amp;quot; und ein teilweise auktoriales Erzählverhalten auf, da auch der Protagonist der Novelle, Gottfried Klausen, insbesondere am Anfang der Novelle ein überwiegend rationales und pragmatisches Verhalten aufweist. Auch im späteren Verlauf der Handlung, in der das Verhalten der Figur Klausen von seinem primären Verhaltensweisen abweicht, tritt ein neutrales und maximal auktoriales Erzählverhalten auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch kommentierende Einwürfe des Erzählers erlangt der Rezipient außerdem einen Eindruck der Handlungsumstände, indem durch den Erzähler beispielsweise die Umgebung genauer beschrieben wird, so kann sich dieser wiederum besser in das jeweilige Geschehen hineinversetzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiterführenden Frage, warum dem Rezipienten ein Einblick in Klausens Gefühlswelt überwiegend verwehrt wird, könnte damit beantwortet werden, dass der Rezipient die neutrale und somit rationale und pragmatische Sichtweise des Protagonisten Klausens einnehmen soll und aus dieser Perspektive (Klausens Perspektive) das Geschehen betrachten soll. Des Weiteren führt die überwiegende Verwehrung der Einsicht in die Gefühlswelt Klausens dazu, dass der Rezipient während der Erzählung sich auf seine persönlichen Gefühle konzentriert und somit zu den Ereignissen eine persönlichen Zugang findet, indem dieser sich unterbewusst selbst fragt, wie er sich während einer solchen Situation fühlen würde. Dies zwingt den Rezipienten zu einer emphatischen Eigenleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit und Zeitgestaltung:===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitgestaltung&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lineare Struktur (Geschehen wird chronologisch erzählt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Keine Vorausdeutenden / Rückwendungen&lt;br /&gt;
*Zeitraffung (Alle Ausschnitte außer letzte Teil von 6)&lt;br /&gt;
*Zeitdehnung (S. 87 /88)&lt;br /&gt;
*Zeitdeckung (S.84 /85)&lt;br /&gt;
*Hauptsächlich Zeitraffung&lt;br /&gt;
*Novelle  erstreckt sich über den Zeitraum ca. von Februar bis Oktober/November&lt;br /&gt;
*Erzählte Zeit deutlich schneller als die Erzählzeit&lt;br /&gt;
*Häufigkeit eines Geschehens: chronologischer Ablauf der Häufigkeit eines Geschehens (Beispiel: Anruf, Theaterbesuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Funktion&#039;&#039;&#039;: -Zeitdehnung: viele wichtige Informationen; hohe Bedeutung für die Novelle-man kann sich gut in die Situation hineinversetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zeitdeckung: wirkt realistisch; man kann sich gut hineinversetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zeitraffung: Ausschnitte sind nicht so wichtig; man erfährt nur sehr wenig; viel Interpretation &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;linearer Struktur ist einfach zu folgen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Gedankengänge von Klausen zeitlich gedehnt (S.87/88); man kann sich gut in ihn hineinversetzen; Gedankengänge sind schlüssig und es wirkt ,,dramatisch‘‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;hauptsächlich Zeitraffung-Geschehen wird beschrieben; man erfasst wenig über die Person Klausen sowie über Xenia-viel Interpretation! (Jeder kann sich ein eigenes Bild machen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Leben von Klausen scheint ereignisreich, weil mehrere Geschehnisse aneinander gereiht werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darbietungsformen: Erzählerrede- Figurenrede===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wir müssen uns um die gemeinsame Wohnung kümmern. Ich habe auch schon etwas in Aussicht“, sagte Gottfried Klausen, als er am nächsten Morgen seinen Kaffee trank. „Es sind drei Zimmer in der Gower Street, hell und modern möbliert, überall mit Leder bezogene Stühle und Sessel, die Einbauküche ist etwas eng, aber mit allem Notwendigen ausgestattet, und das Schlafzimmer geht auf den Balkon hinaus. Die Miete beträgt 3000 Pfund. Nicht zu teuer“, sagte er, wies aber darauf hin, dass er den Mietvertrag in ein bis zwei Wochen unterschreiben müsse. enia verhielt sich zögerlich. Sie bedauerte, dass sie gestern nicht miteinander hatten sprechen können, nannte aber keine Gründe, und als er ihr klarzumachen versuchte, wie schwierig es für ihn sei, in einer fremden Stadt, an die er sich erst gewöhnen müsse, immer allein zu sein, stimmte sie zu. Man verabredete, dass sie so bald wie möglich nach London liegen würde, um sich die Wohnung, die sich Klausen ausgesucht hatte, anzusehen, und am Sonntag darauf war es endlich so weit. […]&amp;lt;ref&amp;gt;aus: Hartmut Lange: Das Haus in der Dorotheenstraße. Novellen- Zürich: Diogenes Verlag 2013, S. 80ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erzählerrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;szenische Darstellung:&#039;&#039;&#039; die Situation wird im Vergleich zu anderen Situationen sehr detailliert dargestellt und beschrieben und es gibt eine wörtliche Rede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erzählerbeschreibung:&#039;&#039;&#039; Beschreibung der Wohnung und der Konversation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039; Klausen direkte Rede, Xenia indirekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wörtliche Rede:&#039;&#039;&#039; Gottfried&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Indirekte Rede:&#039;&#039;&#039; Xenia und Gottfried am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: Durch detaillierte Beschreibung wird deutlich, wie wichtig es Gottfried ist, dass Xenia nach Berlin kommt und mit ihm dort einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Dadurch, dass die direkte Rede von Gottfried sehr lang ausfällt und Xenia nur indirekt dargestellt wird, wird die Distanz zwischen den beiden deutlich.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da war eine Männerstimme, und als ich mit meiner Frau sprechen wollte, hat sie gelacht. Womit ließe sich das erklären’, dachte Gottfried Klausen. War es tatsächlich so, dass Xenia jemandem erlaubt hatte, ihr Handy zu benutzen, jemandem, mit dem sie so vertraut war, dass es im Haus an der Dorotheenstraße hatte geschehen können? Und wer weiß, vielleicht waren die beiden, als Xenia über den Anruf ihres Mannes lachte, nicht etwa im Flur oder in der Küche, sondern im Schlafzimmer! Und war Klausens Ehe mit dieser Frau vielleicht schon seit Jahren derart verlogen, dass er ihre Untreue nicht gemerkt hatte? &amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Lange: Das Haus in der Dorotheenstraße. Novellen. Zürich: Diogenes Verlag 2013, S. 87ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;innerer Monolog:&#039;&#039;&#039; Gottfried denkt in seinem Kopf&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;erlebte Rede:&#039;&#039;&#039; Darstellung in der 3. Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählerrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erzählerbericht&#039;&#039;&#039;: Darstellung seines Gedankengangs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: innerer Monolog zeigt, wie verzweifelt Gottfried ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Durch den Erzählerbericht und zusätzlich durch den inneren Monolog werden Gottfrieds Gedanken indirekt und direkt dargestellt, sodass die Reichweite der  Spekulationen  Gottfrieds dargestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Beispiel: S. 78f:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039; Gedachte Äußerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;• innerer Monolog:&#039;&#039;&#039; denkt in seinem Kopf über das Theater nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• &#039;&#039;&#039;Erzählerkommentar:&#039;&#039;&#039; Bewertung des Geschehens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;szenische Beschreibung:&#039;&#039;&#039; detaillierte Beschreibung wie er zu Hause ankommt und versucht Xenia zu erreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse des fünften Kapitels                                                                                          &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039;: Analysiere Kapitel fünf (S.87-89) schriftlich hinsichtlich der angewendeten erzählerischen Mittel. Formuliert einen Funktionszusammenhang der Gesamtintention der Erzählung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Das Haus in der Dorotheenstraße“ geschrieben von Harmut lange erschien 2013 in einem Sammelband. Es handelt um den Protagonisten Gottfried Klausen, der unter Eheproblemen leidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen zog aufgrund seiner Arbeit nach London. Als seine Frau jedoch nicht wie abgemacht ebenfalls nach London hinterherkommt, bucht Gottfried Klausen ein Flugticket zurück nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Kapitel handelt nun davon, wie er durch einen Vulkanausbruch von dieser Reise abgehalten wird. Gottfried sieht aus seinem Büro die Aschewolken des Vulkanausbruches und, da er den Flug deshalb nicht antreten kann besucht Gottfried ein zweites Mal das Theaterstück „The Tradegy of Orthello“, welches er jedoch frühzeitig wieder verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die gesamte Novelle spielt das fünfte Kapitel eine wichtige Rolle. Dies wird durch die zahlreich eingesetzten erzählerischen Mittel verstärkt, sodass der Rezipient in diesem Kapitel besonders zum denken angeregt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle das Haus in der Dorotheenstraße wird durch einen Er/Sie-Erzähler vermittelt. Harmut Lange liefert dem Rezipienten keine Informationen zum Charakter des Erzählers, der Herkunft oder in welcher Verbindung er zu den Charakteren der Novelle steht. In diesem Kapitel nimmt der Erzähler nimmt die Außenperspektive ein, da er keine Figur der Handlung ist. Dabei vermittelt er jedoch nicht nur die Außensicht, in dem er den Vulkanausbruch und das Handeln Gottfrieds beschreibt, sondern auch die Innensicht, indem er Gottfrieds Gedanken wiedergibt (S.87, Z.17ff). Dies hat die Funktion, dass eine gewisse Distanz zwischen Gottfried und dem Erzähler entsteht, sodass dem Rezipienten Deutungsmöglichkeiten und eine mögliche Identifikation mit Gottfried in diesem Kapitel ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der Zeit ist ebenfalls eine wichtige Form der erzählerischen Mittel, mit dem bestimmte Situationen des Kapitels hervorgehoben werden und andere in den Hintergrund gesetzt werden. Eine dieser Gestaltung ist die sogenannte Zeitdehnung. Diese bezeichnet eine detaillierte Beschreibung, welche sich in der Beschreibung der Situation, in der Gottfried im Theater ist, zeigt. Während das Verlassen eines Theaters besonders detailliert und ausführlich dargestellt wird, wird der Vulkanausbruch mit Hilfe einer Zeitraffung nur knapp und oberflächlich dargestellt. Dies lässt sich mit der Gesamtintention der Novelle in den Zusammenhang bringen. Die Novelle hat ein offenes Ende, wodurch beim Rezipienten die Frage ausgelöst wird, wie das Ende ausgehen könnte. Über die ganze Novelle verteilt werden dem Rezipienten dahingehend Interpretationsmöglichkeiten und mögliche Informationen gegeben, um das Ende individuell zu interpretieren. Dies geschieht auch an dieser Stelle. Über den ursprünglichen Vulkanausbruch und darüber, wie Gottfried mit dieser Situation umgeht werden wenig Informationen gegeben, sodass die Aufmerksamkeit des Rezipienten auf eine andere Situation gelenkt werden soll und der Rezipient sich ein eigenes Bild davon machen muss, wie Gottfried in dieser Situation wohl handelt oder was er denkt. Durch die darauffolgende detaillierte Beschreibung von Gottfrieds Gedanken und dem Theaterbesuch wird die Aufmerksamkeit dorthin gelenkt. Dies hat die Funktion, dass der Rezipient sich gezielt mit der Situation, die Gottfried im Theater erlebt versucht auseinanderzusetzten. Zum einen wird dem Rezipienten hiermit ein Einblick in Gottfrieds Gedanken (S.87, Z17ff) geschaffen, um mit ihm zu fühlen. Zum anderen wird der Gedankengang Gottfrieds im Theater (S.88, Z. 15-25) in den Vordergrund gerückt. Dies hat die Wirkung, dass der Rezipient in seiner Vorstellung über das Ende beeinflusst wird, da in den Vordergrund gerückt wird, dass Gottfried das Theater verlässt bevor die Frau getötet wird und dies für „geschmacklos“ hält (S.88, Z.24). Somit wird dem Rezipienten der Eindruck vermittelt, dass Klausen seine Frau nicht umbringen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Gestaltung ist die leichte nicht lineare Struktur. Diese Struktur lässt sich zwar nur in Gottfrieds Gedanken finden, trotzdem wird der Rezipient durch einen Rückblick an eine bereits geschehene Situation erinnert. Gottfried erinnert sich in Gedanken an das Telefonat mit seiner Frau zurück, in dem er sie lachen hörte und malt sich Szenarien aus, was die Männerstimme auf sich hat. Dieser Ausführliche Einblick der mit einem Rückblick verbunden wird ist einer der wenigen Textstellen der Novelle, in der es dem Rezipienten direkt ermöglicht wird mit einer der Charakteren zu fühlen, ihre Gedanken zu erfahren und verschafft somit einen Reflexionsimpuls für den Rezipienten. Der Rezipient wird also dazu angeregt sich zu fragen, wie er in der Rolle Gottfrieds handeln würde und ob er ähnliche Gedanken hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits die Deutungsfreiheit und andererseits die Reflexionsimpulse, werden zusätzlich durch die Darbietungsformen, die dem Erzähler zu Verfügung stehen ermöglicht und verdeutlicht. Auch hier wird die szenische Darstellung des Theaterbesuches genutzt, um diesen in den Vordergrund zu stellen. Ebenso wie das Verlassen des Theaters. Im Gegenzug dazu der Erzählerbericht mit der knappen Darstellung des Vulkanausbruches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wiedergabe einzelner Zeilen des Theaterstückes, in denen die Frau nach den Worten „Put out the light“ getötet wird, wird der Rezipient erneut in die Richtung gelenkt, dass Gottfried seine Frau Umbringen könnte. Mit einer Art von Erzählerkommentar, die darauffolgt, wird diese Deutungsmöglichkeit jedoch nahezu widerlegt. Der Erzähler stellt aus der Außensicht eine Frage in den Raum, die der Rezipient und Gottfried beantworten sollen. Somit ist hier eine erneute Identifikationsmöglichkeit des Rezipienten mit Gottfried gegeben. Da dieser die Frage mit „Nein“ beantwortet (S.88, Z.22) und das Theater verlässt (S.88, Z.25) wird die These, dass er seine Frau umbringen könnte wiederlegt und der Interpretationsfreiraum wieder eingeschränkt. Die wörtliche Rede Gottfrieds, die an dieser Stelle eingebaut ist zeigt anders wie als wenn der Erzähler sie wiedergeben würde, dass sich der Erzähler nicht von Gottfried distanziert und somit möglicherweise ebenfalls mit nein auf die Frage antworten, sodass der Rezipient auch dazu geleitet wird sich mit der Antwort zufrieden zu geben. Außerdem unterstützt die wörtliche Rede die scheinbare Entschlossenheit Gottfrieds das Theater zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wird zusammenfassend deutlich, dass die verschiedenen technischen Erzähler-Methoden den Deutungs-, Interpretations- und Reflexionsraum in diesem Kapitel teilweise einschränken aber auch erweitern. Die Gesamtintention der Erzählung, dem Leser die Chance zu geben sich in eine mehr oder weniger „Alltagssituation“ beziehungsweise sich in eine solche Gefühlssituation hineinzuversetzen wird mit diesem Kapitel voll und ganz unterstützt. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ZoPNSG|ZoPNSG]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Autor-Rezipienten-Kommunikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Form/Struktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auffälligkeiten im gesamten Text: Leerstellen - Was ausdrücklich NICHT erzählt wird===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe&amp;diff=39186</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Das Haus in der Dorotheenstraße</title>
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		<updated>2020-12-09T12:11:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Inhalt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsangabe===&lt;br /&gt;
Die Erzählung „Das Haus in der Dorotheenstraße“, von Hartmut Lange im Jahre 2013 publiziert, thematisiert die Beziehung des Protagonisten Gottfried Klausen und seiner Frau Xenia, welche gemeinsam im Haus der Dorotheenstraße in Süd-West-Berlin wohnen. Zudem wird thematisiert, dass durch Gottfrieds Beruf als Wirtschaftsjournalist Brüchigkeit in der Ehe entsteht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sommer- und Ferienhäuser aus dem Wettbewerb der Woche (IA sommerundferienh00unse 0).pdf|mini|Das Haus in der Dorotheenstraße [[CC BY-SA 4.0]]]]&lt;br /&gt;
Klausen erlangt durch seinen Beruf ein Jobangebot in London. Er nimmt das Angebot an, zieht nach London und möchte seine Frau Xenia mitnehmen. Klausen glaubt, sie werde nachkommen sobald er eine größere Wohnung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen besucht auf eine Empfehlung hin das Theaterstück „Othello“ von Shakespeare, welches ein Eifersuchtsdrama darstellt. Im Laufe der Zeit versucht Gottfried öfters Xenia zu erreichen, doch vergeblich, denn sie meldet sich nicht. Als Klausen dann aber Erfolg hat und mit seiner Frau telefoniert, einigen die beiden sich, dass sie Klausen besuchen kommt in London. Als er sie am Flughafen erwartet, erscheint sie nicht. Gottfried versucht sie anzurufen, allerdings empfängt ihn eine Männerstimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klausen beschließt, nach Berlin zurückzufliegen zu seiner Frau, um die „Beziehungskrise“ zu beseitigen. Dieser Gedanke wird allerdings verhindert, da ihm erklärt wird, dass der Flug aufgrund einer riesigen Aschewolke eines Vulkanausbruches, welche sich über Europa verbreitet, nicht starten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er das Theaterstück „Othello“ von Shakespeare ein weiteres Mal besucht, um sich inspirieren zu lassen und seine Beziehung mit Xenia zu reflektieren, denkt er anschließend nur noch daran, dass seine Frau ihn eventuell betrügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen lässt sich nach Island versetzen, womit die Erzählung gleichzeitig abbricht. Allerdings bahnt sich mittels der Andeutungen des Erzählers an, dass Klausen eine mögliche Gewalttat begehen könnte. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:FiKNSG|FiKNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handlungsverlauf/&amp;quot;Dramaturgie&amp;quot;===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitstrahl zu &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;.png|mini|Zeitstrahl zu &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;. cc: MaFlo 2020]]&lt;br /&gt;
Die Novelle als &amp;quot;Mini-Drama&amp;quot;. Die 6 Kapitel entsprechen dem 5-Akt-Schema der geschlossenen Dramenform mit einem Höhe und Wendepunkt in den Kapiteln 3 und 4.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figurenanalyse===&lt;br /&gt;
Die Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;, verfasst von Hartmut Lange im Jahr 2013, thematisiert einen Beziehungskonflikt des Ehepaares Klausen. Da die Novelle ein offenes Ende aufweist, lässt sie diesbezüglich unterschiedliche Deutungshypothesen zu. Eine dauerhafte Flucht nach Island mit einem anschließenden Gespräch des Ehepaares, statt einer unmittelbaren Konfrontation in Berlin oder gar einer Tötung seiner Frau, ist ein möglicher Ausgang der Novelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese des offenen Endes:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klausens Flucht nach Island, statt einer Konfrontation mit Xenia in Berlin, soll durch die Figurencharakterisierung belegt oder widerlegt  werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurencharakterisierung des Protagonisten Gottfried Klausen der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot;:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen ist der Protagonist der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; und verheiratet mit seiner Frau Xenia. Klausen ist ein äußerst gebildeter und erfolgreicher Mensch, was sich auch in seinem Berufsleben widerspiegelt (vgl. Z. 25. S. 74 + Z. 8-12. S. 77).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein Gewohnheitsmensch (vgl. Z. 16-18. S. 80 + Z. 13. S. 77) und in vielen Bereichen des Lebens ein Rationalist und Pragmatiker (vgl. Z. 16-18. S. 80), erkennbar auch daran, dass er kein anderes Verkehrsmedium auswählte, um nach dem Vulkanausbruch trotzdem  zu seiner Frau Xenia nach Berlin zu gelangen. Betrachtet man diese Situation aus einer rational pragmatischen Sicht, aus einer Sicht die Klausens primäre Verhalten- und Denkweisen wiederspiegelt, so würde man sich wohl die Frage stellen, ob sich der gestiegene Zeitaufwand der Anreise für die Dauer des Aufenthaltes lohnen würde, den unumstritten ist, dass das Flugzeug wohl das schnellste Medium ist, um von London nach Berlin zu gelangen. Nehmen wir somit an, dass Gottfried Klausen bei dieser Rechnung zu einem negativen Saldo gelangt ist, so wäre aus der Sicht eines Rationalisten und Pragmatikers geklärt, warum Klausen kein anderes Medium für seine Reise nach Berlin wählt. Auch sein Handeln folgt primär den Maßstäben der Vernunft und der Logik (vgl. Z. 17-26 S. 78). Trotz seiner oft rationalen Denkweise hat er einen Sinn für kunstvolle und ästhetische Gestaltungen, auch wenn deren Inhalte ihm oft vorerst nicht zusagen (vgl. Z. 8-9 S. 78).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen ist ebenfalls ein Mensch, der der Selbstreflexion und in gewisser Hinsicht auch der Selbstkritik fähig ist (vgl. Z. 27- 6. S. 82-83). Gefühle wie Eifersucht und Leidenschaft erscheinen ihm unverständlich und &amp;quot;fremd&amp;quot;, wie auch an seiner Reaktion auf seinen ersten Besuch des Theaterstücks „Orthello“ deutlich wird (vgl. Z. 24-7. S. 77-78). Zugleich lässt er aber ein starkes Bedürfnis nach Gemeinschaft und Sicherheit erkennen (vgl. Z. 6-8. S. 76 + S. 90 ff.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel bleibt Klausen auch während Problematischen Situationen ruhig und gelassen und versucht die aufgetretene Problematik zunächst durch eine rationale Betrachtung unter Kontrolle zu bekommen, um einen fundierten und durch dachten Lösungsansatz zu finden (vgl. Z. 6-9. S. 82). Sobald Klausen emotional in das Geschehen eingebunden ist, versucht er vorerst mit seiner gewohnten rationalen Herangehensweise die Problematische Situation zu lösen und so die Kontrolle über die Geschehens zurück zu gewinnen (vgl. Z. 18-19 S. 87 + Z.3-4 S.89) , doch diese verhilft ihm in emotionalen Angelegenheiten nicht zur Findung einer befriedigenden Lösung/Erklärung, sodass er dann mit Verunsicherung und mit einem Verlust des Selbstvertrauens und der Selbstkontrolle auf diese Unsicherheit und den Verlust der Kontrolle reagiert (Z. 3 + Z. 8-14 S.90). Anstatt sich einer emotional Problematischen Situation zu stellen, reagiert Klausen eher mit Flucht als mit Konfrontation (vgl. Z. 13-14. S. 87 + Z. 15. S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Berücksichtigung des Instanzenmodells des Psychologen Sigmund Freud, welcher davon ausgeht, dass die Persönlichkeit und das Handeln eines Individuums von den drei Instanzen &amp;quot;Es, Ich und Über Ich&amp;quot; gesteuert wird, unterstützt die zu Anfang aufgestellte Deutungshypothese. An Hand der vorgenommenen Charakterisierung des Protagonisten Gottfried Klausen wird deutlich, dass sein Handeln und seine Denkweisen überwiegend auf der Vernunft und der Rationalität beruhen (siehe Z. 17-26 S. 78). Das Über-Ich, die moralische Instanz, welche Verbote und Gebote achtet, nimmt also bei der Steuerung seines Verhaltens und seines Denkens eine entscheidende Rolle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch der kritische Verstand und die Beibehaltung der Kontrolle sind charakteristische Eigenschaften der Figur Klausen, was unteranderem an seinem selbst reflektiertem Verhalten (siehe Z. 27-6. S.82-83) oder auch an seiner ersten Wahrnehmung des Theaterstückes &amp;quot;Orthello&amp;quot; zu erkennen ist (siehe Z. 24-7. S. 77-78). Somit nimmt auch das Ich eine entscheidende Steuerungsfunktion ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während emotional problematischen Situationen nimmt die Instanz des Es, welches das Lustprinzip und die Bedürfnisse des jeweiligen Individuums verkörpert, einen immer größer werden Einfluss auf sein Verhalten (siehe Z.3 + Z.8-14 S.90). So wäre eine Flucht des Protagonisten nach Island plausibel, da er die Kontrolle über das Gesehen verloren hat, seine altbewährten Herangehensweisen (Über-Ich) nicht mehr zu einer befriedigenden Erklärung des Geschehenden führen und daher die Instanz Es überwiegend die Steuerung seines Verhaltens übernimmt. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass das Über-Ich weiterhin Einfluss auf seine Handlungen nimmt, wie daran zu erkennen ist, dass er emotional problematischen Situationen vorerst versucht mit dem alten Handlungs- und Denkschema zu lösen (siehe Z. 18-19 S. 87 + Z.3-4 S.89). &#039;&#039;Außerdem wäre ein Rückzug aus der problematischen Situation ein Weg um die Kontrolle über die Situation und die eigene Person zurückzugewinnen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So befriedigt eine Flucht nach Island sowohl die moralische Instanz des Über-Ichs, als auch das nach dem Lustprinzip handelnde Es, sodass man von einem eingestellten „Gleichgewicht“ der beiden Instanzen sprechen kann, dem Ich, dass sein Verhalten bei einer Flucht nach Island überwiegend beeinflusst und steuert, allerdings mit einer leichten Tendenz zur der Instanz des Es.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man nun eine Verbindung zu einer Einordnung nach Archetypen her, so wird auch hier durch die Charakterisierung deutlich, dass Gottfried Klausen auf alltäglichen Situationen mit Vernunft und einen rationalen Verhalten reagiert und somit dem Archetyp des Weisen, welcher Charaktereigenschaften wie fleißig und exakt beschreibt, zuzuordnen ist. Außerdem sind Expertise, Fakten und Wahrheit für Personen die dem Archetypen „Weise“ entsprechen, sehr wichtig. Diese Eigenschaften kommen besonders im ersten Theaterbesuch Klausens zum Vorschein (siehe Z. 19-27 S. 77). Auch wenn diese Eigenschaften im fünften und sechsten Kapitel der Novelle nicht mehr eindeutig wiederzufinden sind (siehe S. 87- 93), muss berücksichtigt werden, dass Klausen sich während dieser Kapitel in einem emotionalen Ausnahmezustand befindet. So ist zusammenfassend zu sagen, dass Klausen überwiegend dem Archetypen „Weise“ zuzuordnen sind, sein Verhalten und seine Denkweisen sich allerdings während emotional belasteter Situationen verändern, aber nichts desto trotz noch Züge der Alten rationalen Vorgehensweise zu erkennen sind (siehe Z. 18-19.S. 87). So deutet sich ihr eine Mehrdimensionalität der Figur Gottfried Klausen an, da sich die Figur im Laufe der Erzählungen einem Wandel unterzieht, der sich in ihren Verhaltens- und Denkweisen äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der zu Anfang aufgestellten Deutungshypothese bezüglich des offenen Endes der Novelle ist zu sagen, dass Gottfried Klausen primär ein rationales, pragmatisches und reifes Handlungsschema aufweist, mit Ausnahme der Angelegenheiten, die von ihm mit Emotionen besetzt sind. Aufgrund der erfolgten Analyse halte ich es hinsichtlich des Endes der Novelle für plausibel, wenn Klausen auf eine solche Situation, die von Unsicherheit und einem Verlust der Kontrolle geprägt ist, mit Rückzug reagiert, da ihm sein primär angewandtes Handlungsschema in dieser Situation nicht zur Lösung des Konfliktes verhilft und er daher mit der Situation überfordert ist und sich in Folge dessen aus dem Konflikt durch Flucht herauszieht, um dann möglicherweise die Kontrolle zurückzugewinnen und anschließend ein klärendes Gespräch mit seiner Frau Xenia zu führen. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analyse der Gesamtaussage/Intention===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sprache==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erzähltechnik:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die erzählerische Vermittlung - der Erzähler===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse der Vermittlung durch den Erzähler der Novelle &amp;quot;Das Haus in der Dorotheenstraße&amp;quot; von Hartmut Lange:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählform:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Es ist ein Er/Sie-Erzähler (vgl. Absatz 1. Z. 2) ----&amp;gt; erzählt das Geschehen in der dritten Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählperspektive:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler ist ein unbeteiligter Beobachter (vgl. Absatz 1. Z. 6-7) ----&amp;gt; Außensicht&lt;br /&gt;
*Der Erzähler nimmt eine Außenperspektive ein (vgl. Absatz 3. Z.4) ----&amp;gt; nimmt die Figur aus der Distanz wahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählverhalten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler weist überwiegend ein neutrales Erzählverhalten auf. da er sich kein Urteil über das Verhalten der Figuren erlaubt.&lt;br /&gt;
*An einigen Stellen ist aber auch ein auktoriales Erzählverhalten erkennbar (vgl. Absatz 3. Z. 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählhaltung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Erzähler beschreibt das Geschehen (Umwelt, Gefühle, Verhalten, etc.) ----&amp;gt; stellt sich mit dem Rezipienten auf eine Ebene (&amp;quot;Was letztendlich geschah, &#039;&#039;&#039;wir wissen es nicht&amp;quot;&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese bezüglich des Grundes für die Auswahl dieser erzählerischen Vermittlung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erzähler weist ein &amp;quot;neutrales&amp;quot; und ein teilweise auktoriales Erzählverhalten auf, da auch der Protagonist der Novelle, Gottfried Klausen, insbesondere am Anfang der Novelle ein überwiegend rationales und pragmatisches Verhalten aufweist. Auch im späteren Verlauf der Handlung, in der das Verhalten der Figur Klausen von seinem primären Verhaltensweisen abweicht, tritt ein neutrales und maximal auktoriales Erzählverhalten auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch kommentierende Einwürfe des Erzählers erlangt der Rezipient außerdem einen Eindruck der Handlungsumstände, indem durch den Erzähler beispielsweise die Umgebung genauer beschrieben wird, so kann sich dieser wiederum besser in das jeweilige Geschehen hineinversetzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiterführenden Frage, warum dem Rezipienten ein Einblick in Klausens Gefühlswelt überwiegend verwehrt wird, könnte damit beantwortet werden, dass der Rezipient die neutrale und somit rationale und pragmatische Sichtweise des Protagonisten Klausens einnehmen soll und aus dieser Perspektive (Klausens Perspektive) das Geschehen betrachten soll. Des Weiteren führt die überwiegende Verwehrung der Einsicht in die Gefühlswelt Klausens dazu, dass der Rezipient während der Erzählung sich auf seine persönlichen Gefühle konzentriert und somit zu den Ereignissen eine persönlichen Zugang findet, indem dieser sich unterbewusst selbst fragt, wie er sich während einer solchen Situation fühlen würde. Dies zwingt den Rezipienten zu einer emphatischen Eigenleistung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit und Zeitgestaltung:===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitgestaltung&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lineare Struktur (Geschehen wird chronologisch erzählt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine Vorausdeutenden / Rückwendungen&lt;br /&gt;
* Zeitraffung (Alle Ausschnitte außer letzte Teil von 6)&lt;br /&gt;
* Zeitdehnung (S. 87 /88)&lt;br /&gt;
* Zeitdeckung (S.84 /85)&lt;br /&gt;
* Hauptsächlich Zeitraffung&lt;br /&gt;
* Novelle  erstreckt sich über den Zeitraum ca. von Februar bis Oktober/November&lt;br /&gt;
* Erzählte Zeit deutlich schneller als die Erzählzeit&lt;br /&gt;
* Häufigkeit eines Geschehens: chronologischer Ablauf der Häufigkeit eines Geschehens (Beispiel: Anruf, Theaterbesuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Funktion&#039;&#039;&#039;: -Zeitdehnung: viele wichtige Informationen; hohe Bedeutung für die Novelle-man kann sich gut in die Situation hineinversetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zeitdeckung: wirkt realistisch; man kann sich gut hineinversetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zeitraffung: Ausschnitte sind nicht so wichtig; man erfährt nur sehr wenig; viel Interpretation &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;linearer Struktur ist einfach zu folgen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Gedankengänge von Klausen zeitlich gedehnt (S.87/88); man kann sich gut in ihn hineinversetzen; Gedankengänge sind schlüssig und es wirkt ,,dramatisch‘‘&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;hauptsächlich Zeitraffung-Geschehen wird beschrieben; man erfasst wenig über die Person Klausen sowie über Xenia-viel Interpretation! (Jeder kann sich ein eigenes Bild machen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Leben von Klausen scheint ereignisreich, weil mehrere Geschehnisse aneinander gereiht werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Darbietungsformen: Erzählerrede- Figurenrede===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Wir müssen uns um die gemeinsame Wohnung kümmern. Ich habe auch schon etwas in Aussicht“, sagte Gottfried Klausen, als er am nächsten Morgen seinen Kaffee trank. „Es sind drei Zimmer in der Gower Street, hell und modern möbliert, überall mit Leder bezogene Stühle und Sessel, die Einbauküche ist etwas eng, aber mit allem Notwendigen ausgestattet, und das Schlafzimmer geht auf den Balkon hinaus. Die Miete beträgt 3000 Pfund. Nicht zu teuer“, sagte er, wies aber darauf hin, dass er den Mietvertrag in ein bis zwei Wochen unterschreiben müsse. enia verhielt sich zögerlich. Sie bedauerte, dass sie gestern nicht miteinander hatten sprechen können, nannte aber keine Gründe, und als er ihr klarzumachen versuchte, wie schwierig es für ihn sei, in einer fremden Stadt, an die er sich erst gewöhnen müsse, immer allein zu sein, stimmte sie zu. Man verabredete, dass sie so bald wie möglich nach London liegen würde, um sich die Wohnung, die sich Klausen ausgesucht hatte, anzusehen, und am Sonntag darauf war es endlich so weit. […]&amp;lt;ref&amp;gt;aus: Hartmut Lange: Das Haus in der Dorotheenstraße. Novellen- Zürich: Diogenes Verlag 2013, S. 80ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Erzählerrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;szenische Darstellung:&#039;&#039;&#039; die Situation wird im Vergleich zu anderen Situationen sehr detailliert dargestellt und beschrieben und es gibt eine wörtliche Rede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erzählerbeschreibung:&#039;&#039;&#039; Beschreibung der Wohnung und der Konversation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039; Klausen direkte Rede, Xenia indirekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wörtliche Rede:&#039;&#039;&#039; Gottfried&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Indirekte Rede:&#039;&#039;&#039; Xenia und Gottfried am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: Durch detaillierte Beschreibung wird deutlich, wie wichtig es Gottfried ist, dass Xenia nach Berlin kommt und mit ihm dort einzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Dadurch, dass die direkte Rede von Gottfried sehr lang ausfällt und Xenia nur indirekt dargestellt wird, wird die Distanz zwischen den beiden deutlich.&amp;lt;blockquote&amp;gt;Da war eine Männerstimme, und als ich mit meiner Frau sprechen wollte, hat sie gelacht. Womit ließe sich das erklären’, dachte Gottfried Klausen. War es tatsächlich so, dass Xenia jemandem erlaubt hatte, ihr Handy zu benutzen, jemandem, mit dem sie so vertraut war, dass es im Haus an der Dorotheenstraße hatte geschehen können? Und wer weiß, vielleicht waren die beiden, als Xenia über den Anruf ihres Mannes lachte, nicht etwa im Flur oder in der Küche, sondern im Schlafzimmer! Und war Klausens Ehe mit dieser Frau vielleicht schon seit Jahren derart verlogen, dass er ihre Untreue nicht gemerkt hatte? &amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Lange: Das Haus in der Dorotheenstraße. Novellen. Zürich: Diogenes Verlag 2013, S. 87ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;innerer Monolog:&#039;&#039;&#039; Gottfried denkt in seinem Kopf&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;erlebte Rede:&#039;&#039;&#039; Darstellung in der 3. Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erzählerrede:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Erzählerbericht&#039;&#039;&#039;: Darstellung seines Gedankengangs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: innerer Monolog zeigt, wie verzweifelt Gottfried ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Durch den Erzählerbericht und zusätzlich durch den inneren Monolog werden Gottfrieds Gedanken indirekt und direkt dargestellt, sodass die Reichweite der  Spekulationen  Gottfrieds dargestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Beispiel: S. 78f:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Figurenrede:&#039;&#039;&#039; Gedachte Äußerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;• innerer Monolog:&#039;&#039;&#039; denkt in seinem Kopf über das Theater nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• &#039;&#039;&#039;Erzählerkommentar:&#039;&#039;&#039; Bewertung des Geschehens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;szenische Beschreibung:&#039;&#039;&#039; detaillierte Beschreibung wie er zu Hause ankommt und versucht Xenia zu erreichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analyse des fünften Kapitels                                                                                          &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039;: Analysiere Kapitel fünf (S.87-89) schriftlich hinsichtlich der angewendeten erzählerischen Mittel. Formuliert einen Funktionszusammenhang der Gesamtintention der Erzählung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle „Das Haus in der Dorotheenstraße“ geschrieben von Harmut lange erschien 2013 in einem Sammelband. Es handelt um den Protagonisten Gottfried Klausen, der unter Eheproblemen leidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Klausen zog aufgrund seiner Arbeit nach London. Als seine Frau jedoch nicht wie abgemacht ebenfalls nach London hinterherkommt, bucht Gottfried Klausen ein Flugticket zurück nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fünfte Kapitel handelt nun davon, wie er durch einen Vulkanausbruch von dieser Reise abgehalten wird. Gottfried sieht aus seinem Büro die Aschewolken des Vulkanausbruches und, da er den Flug deshalb nicht antreten kann besucht Gottfried ein zweites Mal das Theaterstück „The Tradegy of Orthello“, welches er jedoch frühzeitig wieder verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die gesamte Novelle spielt das fünfte Kapitel eine wichtige Rolle. Dies wird durch die zahlreich eingesetzten erzählerischen Mittel verstärkt, sodass der Rezipient in diesem Kapitel besonders zum denken angeregt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Novelle das Haus in der Dorotheenstraße wird durch einen Er/Sie-Erzähler vermittelt. Harmut Lange liefert dem Rezipienten keine Informationen zum Charakter des Erzählers, der Herkunft oder in welcher Verbindung er zu den Charakteren der Novelle steht. In diesem Kapitel nimmt der Erzähler nimmt die Außenperspektive ein, da er keine Figur der Handlung ist. Dabei vermittelt er jedoch nicht nur die Außensicht, in dem er den Vulkanausbruch und das Handeln Gottfrieds beschreibt, sondern auch die Innensicht, indem er Gottfrieds Gedanken wiedergibt (S.87, Z.17ff). Dies hat die Funktion, dass eine gewisse Distanz zwischen Gottfried und dem Erzähler entsteht, sodass dem Rezipienten Deutungsmöglichkeiten und eine mögliche Identifikation mit Gottfried in diesem Kapitel ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der Zeit ist ebenfalls eine wichtige Form der erzählerischen Mittel, mit dem bestimmte Situationen des Kapitels hervorgehoben werden und andere in den Hintergrund gesetzt werden. Eine dieser Gestaltung ist die sogenannte Zeitdehnung. Diese bezeichnet eine detaillierte Beschreibung, welche sich in der Beschreibung der Situation, in der Gottfried im Theater ist, zeigt. Während das Verlassen eines Theaters besonders detailliert und ausführlich dargestellt wird, wird der Vulkanausbruch mit Hilfe einer Zeitraffung nur knapp und oberflächlich dargestellt. Dies lässt sich mit der Gesamtintention der Novelle in den Zusammenhang bringen. Die Novelle hat ein offenes Ende, wodurch beim Rezipienten die Frage ausgelöst wird, wie das Ende ausgehen könnte. Über die ganze Novelle verteilt werden dem Rezipienten dahingehend Interpretationsmöglichkeiten und mögliche Informationen gegeben, um das Ende individuell zu interpretieren. Dies geschieht auch an dieser Stelle. Über den ursprünglichen Vulkanausbruch und darüber, wie Gottfried mit dieser Situation umgeht werden wenig Informationen gegeben, sodass die Aufmerksamkeit des Rezipienten auf eine andere Situation gelenkt werden soll und der Rezipient sich ein eigenes Bild davon machen muss, wie Gottfried in dieser Situation wohl handelt oder was er denkt. Durch die darauffolgende detaillierte Beschreibung von Gottfrieds Gedanken und dem Theaterbesuch wird die Aufmerksamkeit dorthin gelenkt. Dies hat die Funktion, dass der Rezipient sich gezielt mit der Situation, die Gottfried im Theater erlebt versucht auseinanderzusetzten. Zum einen wird dem Rezipienten hiermit ein Einblick in Gottfrieds Gedanken (S.87, Z17ff) geschaffen, um mit ihm zu fühlen. Zum anderen wird der Gedankengang Gottfrieds im Theater (S.88, Z. 15-25) in den Vordergrund gerückt. Dies hat die Wirkung, dass der Rezipient in seiner Vorstellung über das Ende beeinflusst wird, da in den Vordergrund gerückt wird, dass Gottfried das Theater verlässt bevor die Frau getötet wird und dies für „geschmacklos“ hält (S.88, Z.24). Somit wird dem Rezipienten der Eindruck vermittelt, dass Klausen seine Frau nicht umbringen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Gestaltung ist die leichte nicht lineare Struktur. Diese Struktur lässt sich zwar nur in Gottfrieds Gedanken finden, trotzdem wird der Rezipient durch einen Rückblick an eine bereits geschehene Situation erinnert. Gottfried erinnert sich in Gedanken an das Telefonat mit seiner Frau zurück, in dem er sie lachen hörte und malt sich Szenarien aus, was die Männerstimme auf sich hat. Dieser Ausführliche Einblick der mit einem Rückblick verbunden wird ist einer der wenigen Textstellen der Novelle, in der es dem Rezipienten direkt ermöglicht wird mit einer der Charakteren zu fühlen, ihre Gedanken zu erfahren und verschafft somit einen Reflexionsimpuls für den Rezipienten. Der Rezipient wird also dazu angeregt sich zu fragen, wie er in der Rolle Gottfrieds handeln würde und ob er ähnliche Gedanken hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits die Deutungsfreiheit und andererseits die Reflexionsimpulse, werden zusätzlich durch die Darbietungsformen, die dem Erzähler zu Verfügung stehen ermöglicht und verdeutlicht. Auch hier wird die szenische Darstellung des Theaterbesuches genutzt, um diesen in den Vordergrund zu stellen. Ebenso wie das Verlassen des Theaters. Im Gegenzug dazu der Erzählerbericht mit der knappen Darstellung des Vulkanausbruches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wiedergabe einzelner Zeilen des Theaterstückes, in denen die Frau nach den Worten „Put out the light“ getötet wird, wird der Rezipient erneut in die Richtung gelenkt, dass Gottfried seine Frau Umbringen könnte. Mit einer Art von Erzählerkommentar, die darauffolgt, wird diese Deutungsmöglichkeit jedoch nahezu widerlegt. Der Erzähler stellt aus der Außensicht eine Frage in den Raum, die der Rezipient und Gottfried beantworten sollen. Somit ist hier eine erneute Identifikationsmöglichkeit des Rezipienten mit Gottfried gegeben. Da dieser die Frage mit „Nein“ beantwortet (S.88, Z.22) und das Theater verlässt (S.88, Z.25) wird die These, dass er seine Frau umbringen könnte wiederlegt und der Interpretationsfreiraum wieder eingeschränkt. Die wörtliche Rede Gottfrieds, die an dieser Stelle eingebaut ist zeigt anders wie als wenn der Erzähler sie wiedergeben würde, dass sich der Erzähler nicht von Gottfried distanziert und somit möglicherweise ebenfalls mit nein auf die Frage antworten, sodass der Rezipient auch dazu geleitet wird sich mit der Antwort zufrieden zu geben. Außerdem unterstützt die wörtliche Rede die scheinbare Entschlossenheit Gottfrieds das Theater zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit wird zusammenfassend deutlich, dass die verschiedenen technischen Erzähler-Methoden den Deutungs-, Interpretations- und Reflexionsraum in diesem Kapitel teilweise einschränken aber auch erweitern. Die Gesamtintention der Erzählung, dem Leser die Chance zu geben sich in eine mehr oder weniger „Alltagssituation“ beziehungsweise sich in eine solche Gefühlssituation hineinzuversetzen wird mit diesem Kapitel voll und ganz unterstützt. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ZoPNSG|ZoPNSG]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Autor-Rezipienten-Kommunikation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Form/Struktur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufbau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auffälligkeiten im gesamten Text: Leerstellen - Was ausdrücklich NICHT erzählt wird===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe/Darbietungsformen&amp;diff=39159</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Das Haus in der Dorotheenstraße/Darbietungsformen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe/Darbietungsformen&amp;diff=39159"/>
		<updated>2020-12-09T11:23:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;AB 7 Erzähltechnik: Darbietungsformen (Erzählerrede, Figurenrede)&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufgabe 1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;:&amp;lt;/u&amp;gt;Erzählerrede - Figurenrede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Indirekte Rede&#039;&#039;: teilweise Darstellung des Erzählers im Konjunktiv, kann Distanz ausdrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wörtliche Rede&#039;&#039;: monologisch und dialogisch, meist durch Anführungszeichen, als solche markiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Figurenrede&#039;&#039;: gesprochene als auch gedachte Äußerungen einer Figur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Szenische Darstellung&#039;&#039;: breite Entfaltung einer Situation, meist kombiniert mit Figurenrede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bewusstseinsstrom&#039;&#039;: assoziative, sprunghafte Folge einzelner Eindrücke im Bewusstsein einer Figur, Auflösung des Satzbaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Innerer Monolog&#039;&#039;: Wiedergabe von Gedanken und Gefühlen in der 1. Person Präsens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerkommentar&#039;&#039;: Bewertung des Geschehens, der Figuren, der Zeitumstände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erlebte Rede&#039;&#039;: Darstellung in der 3. Person Singular Indikativ Präteritum aus der Optik einer Figur,     teilweise an die Gedankenstrichen und Figurenrede erkennbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerbeschreibung&#039;&#039;: detaillierte Beschreibung von Schauplätzen, Figuren o. Gegenständen bzw. Schilderung von Situationen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerbericht&#039;&#039;: meist knappe Darstellung des Fortgangs der Erzählung in der Außensicht oder Wahrnehmungen und Gefühle und der Figuren in der Innensicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufgabe 2:&#039;&#039;&#039; Analyse der Textauszüge aus „Das Haus in der Dorotheenstraße“ im Hinblick auf die Erzähl- und Figurenrede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Textauszug 1:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
szenische Darstellung: die Situation wird im Vergleich zu anderen Situationen sehr detailliert dargestellt und beschrieben und es gibt eine wörtliche Rede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählerbeschreibung: Beschreibung der Wohnung und der Konversation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figurenrede: Klausen direkte Rede, Xenia indirekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtliche Rede: Gottfired&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indirekte Rede: Xenia und Gottfried am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: Durch detaillierte Beschreibung wird deutlich, wie wichtig es Gottfried ist, dass Xenia nach Berlin kommt und mit ihm dort einzieht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Dadurch, dass die direkte Rede von Gottfried sehr lang ausfällt und Xenia nur indirekt dargestellt wird, wird die Distanz zwischen den beiden deutlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Textauszug 2:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•innerer Monolog: Gottfried denkt in seinem Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Erzählerbericht: Darstellung seines Gedankengangs &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erlebte Rede: Darstellung in der 3. Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: innerer Monolog zeigt, wie verzweifelt Gottfried ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Durch den Erzählerbericht und zusätzlich durch den inneren Monolog werden Gottfrieds Gedanken indirekt und direkt dargestellt, sodass die Reichweite der  Spekulationen  Gottfrieds dargestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufgabe 3:&#039;&#039;&#039;  Analyse einer Weiteren Textstelle (Buch S. 78f) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• innerer Monolog: denkt in seinem Kopf über das Theater nach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Erzählerkommentar: Bewertung des Geschehens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figurenrede: Gedachte Äußerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szenische Beschreibung: detaillierte Beschreibung wie er zu Hause ankommt und versucht Xenia zu erreichen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe/Darbietungsformen&amp;diff=39158</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Das Haus in der Dorotheenstraße/Darbietungsformen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Das_Haus_in_der_Dorotheenstra%C3%9Fe/Darbietungsformen&amp;diff=39158"/>
		<updated>2020-12-09T11:22:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;AB 7 Erzähltechnik: Darbietungsformen (Erzählerrede, Figurenrede)&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufgabe 1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;:&amp;lt;/u&amp;gt;Erzählerrede - Figurenrede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Indirekte Rede&#039;&#039;: teilweise Darstellung des Erzählers im Konjunktiv, kann Distanz ausdrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wörtliche Rede&#039;&#039;: monologisch und dialogisch, meist durch Anführungszeichen, als solche markiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Figurenrede&#039;&#039;: gesprochene als auch gedachte Äußerungen einer Figur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Szenische Darstellung&#039;&#039;: breite Entfaltung einer Situation, meist kombiniert mit Figurenrede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bewusstseinsstrom&#039;&#039;: assoziative, sprunghafte Folge einzelner Eindrücke im Bewusstsein einer Figur, Auflösung des Satzbaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Innerer Monolog&#039;&#039;: Wiedergabe von Gedanken und Gefühlen in der 1. Person Präsens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerkommentar&#039;&#039;: Bewertung des Geschehens, der Figuren, der Zeitumstände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erlebte Rede&#039;&#039;: Darstellung in der 3. Person Singular Indikativ Präteritum aus der Optik einer Figur,     teilweise an die Gedankenstrichen und Figurenrede erkennbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerbeschreibung&#039;&#039;: detaillierte Beschreibung von Schauplätzen, Figuren o. Gegenständen bzw. Schilderung von Situationen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerbericht&#039;&#039;: meist knappe Darstellung des Fortgangs der Erzählung in der Außensicht oder Wahrnehmungen und Gefühle und der Figuren in der Innensicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufgabe 2:&#039;&#039;&#039; Analyse der Textauszüge aus „Das Haus in der Dorotheenstraße“ im Hinblick auf die Erzähl- und Figurenrede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Textauszug 1:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
szenische Darstellung: die Situation wird im Vergleich zu anderen Situationen sehr detailliert dargestellt und beschrieben und es gibt eine wörtliche Rede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählerbeschreibung: Beschreibung der Wohnung und der Konversation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figurenrede: Klausen direkte Rede, Xenia indirekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtliche Rede: Gottfired&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indirekte Rede: Xenia und Gottfried am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: Durch detaillierte Beschreibung wird deutlich, wie wichtig es Gottfried ist, dass Xenia nach Berlin kommt und mit ihm dort einzieht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Dadurch, dass die direkte Rede von Gottfried sehr lang ausfällt und Xenia nur indirekt dargestellt wird, wird die Distanz zwischen den beiden deutlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Textauszug 2:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•innerer Monolog: Gottfried denkt in seinem Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Erzählerbericht: Darstellung seines Gedankengangs &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erlebte Rede: Darstellung in der 3. Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Durch den Erzählerbericht und zusätzlich durch den inneren Monolog werden Gottfrieds Gedanken indirekt und direkt dargestellt, sodass die Reichweite der  Spekulationen  Gottfrieds dargestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 3: Weitere Textstelle &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch S. 78f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• innerer Monolog: denkt in seinem Kopf über das Theater nach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Erzählerkommentar: Bewertung des Geschehens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figurenrede: Gedachte Äußerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szenische Beschreibung: detaillierte Beschreibung wie er zu Hause ankommt und versucht Xenia zu erreichen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Das Haus in der Dorotheenstraße/Darbietungsformen</title>
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		<updated>2020-12-09T11:19:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;AB 7 Erzähltechnik: Darbietungsformen (Erzählerrede, Figurenrede)&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufgabe 1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;:&amp;lt;/u&amp;gt;Erzählerrede - Figurenrede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Indirekte Rede&#039;&#039;: teilweise Darstellung des Erzählers im Konjunktiv, kann Distanz ausdrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wörtliche Rede&#039;&#039;: monologisch und dialogisch, meist durch Anführungszeichen, als solche markiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Figurenrede&#039;&#039;: gesprochene als auch gedachte Äußerungen einer Figur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Szenische Darstellung&#039;&#039;: breite Entfaltung einer Situation, meist kombiniert mit Figurenrede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bewusstseinsstrom&#039;&#039;: assoziative, sprunghafte Folge einzelner Eindrücke im Bewusstsein einer Figur, Auflösung des Satzbaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Innerer Monolog&#039;&#039;: Wiedergabe von Gedanken und Gefühlen in der 1. Person Präsens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerkommentar&#039;&#039;: Bewertung des Geschehens, der Figuren, der Zeitumstände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erlebte Rede&#039;&#039;: Darstellung in der 3. Person Singular Indikativ Präteritum aus der Optik einer Figur,     teilweise an die Gedankenstrichen und Figurenrede erkennbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerbeschreibung&#039;&#039;: detaillierte Beschreibung von Schauplätzen, Figuren o. Gegenständen bzw. Schilderung von Situationen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerbericht&#039;&#039;: meist knappe Darstellung des Fortgangs der Erzählung in der Außensicht oder Wahrnehmungen und Gefühle und der Figuren in der Innensicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufgabe 2:&#039;&#039;&#039; Analyse der Textauszüge aus „Das Haus in der Dorotheenstraße“ im Hinblick auf die Erzähl- und Figurenrede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Textauszug 1:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
szenische Darstellung: die Situation wird im Vergleich zu anderen Situationen sehr detailliert dargestellt und beschrieben und es gibt eine wörtliche Rede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählerbeschreibung: Beschreibung der Wohnung und der Konversation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figurenrede: Klausen direkte Rede, Xenia indirekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtliche Rede: Gottfired&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indirekte Rede: Xenia und Gottfried am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: Durch detaillierte Beschreibung wird deutlich, wie wichtig es Gottfried ist, dass Xenia nach Berlin kommt und mit ihm dort einzieht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Dadurch, dass die direkte Rede von Gottfried sehr lang ausfällt und Xenia nur indirekt dargestellt wird, wird die Distanz zwischen den beiden deutlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textauszug 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•innerer Monolog: Gottfried denkt in seinem Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Erzählerbericht: Darstellung seines Gedankengangs &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erlebte Rede: Darstellung in der 3. Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: innerer Monolog zeigt, wie verzweifelt Gottfried ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Durch den Erzählerbericht und zusätzlich durch den inneren Monolog werden Gottfrieds Gedanken indirekt und direkt dargestellt, sodass die Reichweite der  Spekulationen  Gottfrieds dargestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 3: Weitere Textstelle &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch S. 78f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• innerer Monolog: denkt in seinem Kopf über das Theater nach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Erzählerkommentar: Bewertung des Geschehens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figurenrede: Gedachte Äußerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Das Haus in der Dorotheenstraße/Darbietungsformen</title>
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		<updated>2020-12-09T11:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;AB 7 Erzähltechnik: Darbietungsformen (Erzählerrede, Figurenrede)&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufgabe 1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;:&amp;lt;/u&amp;gt;Erzählerrede - Figurenrede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Indirekte Rede&#039;&#039;: teilweise Darstellung des Erzählers im Konjunktiv, kann Distanz ausdrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wörtliche Rede&#039;&#039;: monologisch und dialogisch, meist durch Anführungszeichen, als solche markiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Figurenrede&#039;&#039;: gesprochene als auch gedachte Äußerungen einer Figur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Szenische Darstellung&#039;&#039;: breite Entfaltung einer Situation, meist kombiniert mit Figurenrede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bewusstseinsstrom&#039;&#039;: assoziative, sprunghafte Folge einzelner Eindrücke im Bewusstsein einer Figur, Auflösung des Satzbaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Innerer Monolog&#039;&#039;: Wiedergabe von Gedanken und Gefühlen in der 1. Person Präsens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerkommentar&#039;&#039;: Bewertung des Geschehens, der Figuren, der Zeitumstände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erlebte Rede&#039;&#039;: Darstellung in der 3. Person Singular Indikativ Präteritum aus der Optik einer Figur,     teilweise an die Gedankenstrichen und Figurenrede erkennbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerbeschreibung&#039;&#039;: detaillierte Beschreibung von Schauplätzen, Figuren o. Gegenständen bzw. Schilderung von Situationen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Erzählerbericht&#039;&#039;: meist knappe Darstellung des Fortgangs der Erzählung in der Außensicht oder Wahrnehmungen und Gefühle und der Figuren in der Innensicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 2: Textauszüge aus „Das Haus in der Dorotheenstraße“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textauszug 1: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
szenische Darstellung: die Situation wird im Vergleich zu anderen Situationen sehr detailliert dargestellt und beschrieben und es gibt eine wörtliche Rede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzählerbeschreibung: Beschreibung der Wohnung und der Konversation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figurenrede: Klausen direkte Rede, Xenia indirekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wörtliche Rede: Gottfired&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indirekte Rede: Xenia und Gottfried am Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: Durch detaillierte Beschreibung wird deutlich, wie wichtig es Gottfried ist, dass Xenia nach Berlin kommt und mit ihm dort einzieht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Dadurch, dass die direkte Rede von Gottfried sehr lang ausfällt und Xenia nur indirekt dargestellt wird, wird die Distanz zwischen den beiden deutlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textauszug 2:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•innerer Monolog: Gottfried denkt in seinem Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•Erzählerbericht: Darstellung seines Gedankengangs &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erlebte Rede: Darstellung in der 3. Person&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Wirkung: innerer Monolog zeigt, wie verzweifelt Gottfried ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;gt; Funktion: Durch den Erzählerbericht und zusätzlich durch den inneren Monolog werden Gottfrieds Gedanken indirekt und direkt dargestellt, sodass die Reichweite der  Spekulationen  Gottfrieds dargestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe 3: Weitere Textstelle &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buch S. 78f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• innerer Monolog: denkt in seinem Kopf über das Theater nach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Erzählerkommentar: Bewertung des Geschehens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figurenrede: Gedachte Äußerung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<title>Thema:Vxnk0uj2n7mhslxr</title>
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		<updated>2020-11-13T06:34:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AnLNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:AnLNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;AnLNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:AnLNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/AnLNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vxnk0uj2n7mhslxr&amp;amp;topic_showPostId=vxnk0uj2nbkk0pvz#flow-post-vxnk0uj2nbkk0pvz&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Klausen“ (&lt;em&gt;- inhaltlich schlüssig - eventuell mehrere Beispiele und Situationen einfügen um deine Aussagen zu belegen - ein paar Zeichensetzungsfehler…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vwsic7zvqejpv027&amp;topic_postId=vwsic7zvqihs340f&amp;topic_revId=vwsic7zvqihs340f&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Vwsic7zvqejpv027</title>
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		<updated>2020-10-30T08:04:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AnLNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:AnLNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;AnLNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:AnLNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/AnLNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vwsic7zvqejpv027&amp;amp;topic_showPostId=vwsic7zvqihs340f#flow-post-vwsic7zvqihs340f&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Inhaltsangabe“ (&lt;em&gt;-viele Sätze sind in der Vergangenheit geschrieben. -Zeile 11: Da taucht die Männerstimme erst zum ersten mal auf. -Zeile 13: Er schaut sic…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Medientheorien_-_Medienkritik/Medientheorien_-_neurowisssenschaftlich_betrachtet&amp;diff=27832</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Medientheorien - Medienkritik/Medientheorien - neurowisssenschaftlich betrachtet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Medientheorien_-_Medienkritik/Medientheorien_-_neurowisssenschaftlich_betrachtet&amp;diff=27832"/>
		<updated>2020-09-25T07:20:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Thomas Metzinger:&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Verändert das Internet unser Denken? (neurowissenschaftlich) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Formuliere mit eigenen Worten, welche Position der Verfasser in Bezug auf den gesellschaftlichen Einfluss der Medien nimmt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Metzinger beschreibt in dem Artikel &amp;quot;Verändert das Internet unser Denken?&amp;quot; das Internet als eine Art Hilfsmittel in Bereichen wie der Kommunikation, der Informationsbeschaffung (Quelle des Lernens) und der Inspiration (vgl. Z.2f). Das Internet fungiert laut Metzinger dabei als eine kognitive Unterstützung, Steuerung der Emotionen &#039;&#039;(Emotionale Selbstregulierung)&#039;&#039;  und als externes Gedächtnis (vgl. Z.11f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der zentralen Thesen Metzinger ist, dass das Internet durch seine vermehrte Nutzung ein Teil unserer Persönlichkeit, ein Teil von uns selbst geworden ist (vgl. Z.10). Die vermehrte Nutzung wirkt sich unteranderem negativ auf unsere Konzentration aus, so Thomas Metzinger (vgl. Z.58 f).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufmerksamkeitsspanne, eine kostbare und endliche Ressource, ist allerdings laut ihm erforderlich, um ein gutes Leben führen zu können. Das Internet raubt den Menschen durch optimierte Methoden einen Teil dieser kostbaren Ressource (unserer Aufmerksamkeit) und in Folge dessen können die Menschen, so Metzinger, die Fähigkeit verlieren, als sogenannter Akteur ihrer Aufmerksamkeit, diese zu steuern (vgl. Z.42ff). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann wiederum möglicherweise zu einem Verlust des Selbstwertgefühls führen (vgl. Z.73 f). Vergleichbar ist dieser Kontrollverlust mit dem Verhalten während der Trunkenheit oder mit dem Verhalten eines Kleinkindes, welches unkontrolliert seine Augen durch die Weltgeschichte schweifen lässt (vgl. Z.70f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Metzinger spricht dabei von einer neunen Art des Wachbewusstseins, dem öffentlichen Träumen, welchen die Menschen Tag täglich ausgesetzt sind (vgl. Z.79f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2.Nimm Stellung zu der Aktualität des Textes unter Einbeziehung der Ergebnisse unserer Umfrage. Verwende Beispiele aus deinem Alltag.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie von Thomas Metzinger ist in der heutigen Zeit wohl aktueller denn je. Auch in Schulen in Deutschland ist die Digitalisierung eines der zentralen Themen. In vielen Schulen wurden bereits viele Bücher durch digitale Medien ersetzt. Gingen die Schüler früher noch in die Bibliothek, um für Klausuren zu lernen oder Präsentationen zu gestalten, hat heut zu Tage fast jeder Schüler (zu mindestens in Deutschland) seine eigene Bibliothek in Form des Internets zu Hause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das Internet eines der zentralen Medien zur Informationsbeschaffung dieser Zeit und ist eine kognitive Unterstützung  für viele Schüler, indem sie jeder Zeit durch das Internet auf zentrale Informationen zu einem Thema zurückgreifen können, die sie womöglich vergessen haben. Auch die Umfrage in unserem Deutsch LK zeigte, dass viele Schülerinnen und Schüler das Internet als primäres Mittel zur Beschaffung von Informationen nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein negativer Effekt der zunehmenden Nutzung des Internets ist zum Beispiel das Thema Bodyshaming, welches gerade durch soziale Netzwerke wie Instagram angekurbelt wurde (auch soziale Netzwerke wie Instagram werden, wie die Umfrage zeigt, häufig zur Beschaffung von Informationen genutzt). Dadurch, dass viele junge Menschen Tag täglich viele Bilder von trainierten und dünnen jungen Menschen angezeigt bekommen, wird ihre Aufmerksamkeit unbewusst vermehrt auf ihren Körper und ihre Ernährung gelenkt und es entstehen so möglicherweise Selbstzweifel und die Angst, dem Ideal nicht entsprechen  zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige gerade junge Menschen definieren sich auch häufig über ihr Auftreten in den sozialen Netzwerken, so ist die Anzahl der Abonnenten und Likes im Laufe der Zeit zu einem Indikator für den sozialen Rang geworden. Sie repräsentieren ihre Persönlichkeit im Internet mittels Beiträgen in Form von Fotos etc., sodass das Internet still und heimlich zu einem Teil ihrer Selbstdarstellung und somit für die Außenwelt und in gewisser Hinsicht auch für sie zu einem Teil ihrer Persönlichkeit geworden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird auch das Phänomen beobachtet, dass sich Jugendliche während sie sich auf den sozialen Netzwerken befinden, in eine digitale Welt voller Perfektion und Wunschvorstellungen abtauchen. Auch hier ist ein Bezug zu Metzingers Theorie herzustellen, da dieser von dem Phänomen des sogenannten &amp;quot;öffentlichen Träumens&amp;quot; spricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem nimmt das Internet durch die zunehmende Verwendung immer mehr Einfluss auf unser alltägliches Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Selbstregulation: beschreibt die Fähigkeit eines Menschen seine Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen zu steuern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Thomas Metzinger: &amp;quot;Öffentliches Träumen&amp;quot; (Ausschnitt 2011). In: deutsch.kompetent Qualifikationsphase, Ausgabe Nordrhein-Westfalen (Klett-Verlag), S. 370.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Medientheorien_-_Medienkritik/Medientheorien_-_neurowisssenschaftlich_betrachtet&amp;diff=27826</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Medientheorien - Medienkritik/Medientheorien - neurowisssenschaftlich betrachtet</title>
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		<updated>2020-09-25T07:16:34Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Thomas Metzinger:&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Verändert das Internet unser Denken? (neurowissenschaftlich) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Formuliere mit eigenen Worten, welche Position der Verfasser in Bezug auf den gesellschaftlichen Einfluss der Medien nimmt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Metzinger beschreibt in dem Artikel &amp;quot;Verändert das Internet unser Denken?&amp;quot; das Internet als eine Art Hilfsmittel in Bereichen wie der Kommunikation, der Informationsbeschaffung (Quelle des Lernens) und der Inspiration (vgl. Z.2f). Das Internet fungiert laut Metzinger dabei als eine kognitive Unterstützung, Steuerung der Emotionen &#039;&#039;(Emotionale Selbstregulierung)&#039;&#039;  und als externes Gedächtnis (vgl. Z.11f). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der zentralen Thesen Metzinger ist, dass das Internet durch seine vermehrte Nutzung ein Teil unserer Persönlichkeit, ein Teil von uns selbst geworden ist (vgl. Z.10). Die vermehrte Nutzung wirkt sich unteranderem negativ auf unsere Konzentration aus, so Thomas Metzinger (Z.58 f).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufmerksamkeitsspanne, eine kostbare und endliche Ressource, ist allerdings laut ihm erforderlich, um ein gutes Leben führen zu können. Das Internet raubt den Menschen durch optimierte Methoden einen Teil dieser kostbaren Ressource (unserer Aufmerksamkeit) und in Folge dessen können die Menschen, so Metzinger, die Fähigkeit verlieren, als sogenannter Akteur ihrer Aufmerksamkeit, diese zu steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann wiederum möglicherweise zu einem Verlust des Selbstwertgefühls führen. Vergleichbar ist dieser Kontrollverlust mit dem Verhalten während der Trunkenheit oder mit dem Verhalten eines Kleinkindes, welches unkontrolliert seine Augen durch die Weltgeschichte schweifen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Metzinger spricht dabei von einer neunen Art des Wachbewusstseins, dem öffentlichen Träumen, welchen die Menschen Tag täglich ausgesetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2.Nimm Stellung zu der Aktualität des Textes unter Einbeziehung der Ergebnisse unserer Umfrage. Verwende Beispiele aus deinem Alltag.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie von Thomas Metzinger ist in der heutigen Zeit wohl aktueller denn je. Auch in Schulen in Deutschland ist die Digitalisierung eines der zentralen Themen. In vielen Schulen wurden bereits viele Bücher durch digitale Medien ersetzt. Gingen die Schüler früher noch in die Bibliothek, um für Klausuren zu lernen oder Präsentationen zu gestalten, hat heut zu Tage fast jeder Schüler (zu mindestens in Deutschland) seine eigene Bibliothek in Form des Internets zu Hause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das Internet eines der zentralen Medien zur Informationsbeschaffung dieser Zeit und ist eine kognitive Unterstützung  für viele Schüler, indem sie jeder Zeit durch das Internet auf zentrale Informationen zu einem Thema zurückgreifen können, die sie womöglich vergessen haben. Auch die Umfrage in unserem Deutsch LK zeigte, dass viele Schülerinnen und Schüler das Internet als primäres Mittel zur Beschaffung von Informationen nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein negativer Effekt der zunehmenden Nutzung des Internets ist zum Beispiel das Thema Bodyshaming, welches gerade durch soziale Netzwerke wie Instagram angekurbelt wurde (auch soziale Netzwerke wie Instagram werden, wie die Umfrage zeigt, häufig zur Beschaffung von Informationen genutzt). Dadurch, dass viele junge Menschen Tag täglich viele Bilder von trainierten und dünnen jungen Menschen angezeigt bekommen, wird ihre Aufmerksamkeit unbewusst vermehrt auf ihren Körper und ihre Ernährung gelenkt und es entstehen so möglicherweise Selbstzweifel und die Angst, dem Ideal nicht entsprechen  zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige gerade junge Menschen definieren sich auch häufig über ihr Auftreten in den sozialen Netzwerken, so ist die Anzahl der Abonnenten und Likes im Laufe der Zeit zu einem Indikator für den sozialen Rang geworden. Sie repräsentieren ihre Persönlichkeit im Internet mittels Beiträgen in Form von Fotos etc., sodass das Internet still und heimlich zu einem Teil ihrer Selbstdarstellung und somit für die Außenwelt und in gewisser Hinsicht auch für sie zu einem Teil ihrer Persönlichkeit geworden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird auch das Phänomen beobachtet, dass sich Jugendliche während sie sich auf den sozialen Netzwerken befinden, in eine digitale Welt voller Perfektion und Wunschvorstellungen abtauchen. Auch hier ist ein Bezug zu Metzingers Theorie herzustellen, da dieser von dem Phänomen des sogenannten &amp;quot;öffentlichen Träumens&amp;quot; spricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem nimmt das Internet durch die zunehmende Verwendung immer mehr Einfluss auf unser alltägliches Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Selbstregulation: beschreibt die Fähigkeit eines Menschen seine Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen zu steuern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Quelle: Thomas Metzinger: &amp;quot;Öffentliches Träumen&amp;quot; (Ausschnitt 2011). In: deutsch.kompetent Qualifikationsphase, Ausgabe Nordrhein-Westfalen (Klett-Verlag), S. 370.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Thema:Vumg3ix909gbc3db</title>
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		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Medientheorien_-_Medienkritik/Medientheorien_-_kulturphilosophisch_betrachtet&amp;diff=27788</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Medientheorien - Medienkritik/Medientheorien - kulturphilosophisch betrachtet</title>
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		<updated>2020-09-25T06:52:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der kulturphilosophische Ansatz zur Medientheorie nach Neil Postman beschreibt den gesellschaftlichen Einfluss der Medien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postman verfasste seine Medientheorie zu der Zeit, in welcher der Fernseher eins der zentralen Medien zur Nachrichtenvermittlung und Unterhaltung war (1985). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bezieht sich in seinem Beispiel auf das amerikanische Fernsehen, wo laut ihm eine große Vielfalt an Themen geboten wird, welche die Verbindung zur Welt sichern, dabei aber nur minimale Anforderungen an das Auffassungsvermögen stellen ( vgl. Z.44 ff.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem führt Postman an, das Fernsehen sei ein Genuss für die Augen und beschreibt es als wundervolles Schauspiel (vgl. Z.35ff.), da die Programme so konstruiert werden, dass sie positive Gefühle in den Zuschauern wecken sollen. Vor diesem Hintergrund kritisiert er den Medieneinfluss auf den Menschen, da der Unterhaltungsdrang in den Medien seiner Meinung nach zu einer verstärkt unterhaltenden Darstellung jeglicher Themen führt, unabhängig ob sie tatsächlich nur zur Unterhaltung dienen oder aber auf wichtige Dinge aufmerksam machen sollen. So werden unter anderem Nachrichten aus einer so neutralen Sicht gezeigt, bzw. das Negtaive wird so ausgeblendet, dass die Zuschauer oftmals eine Gleichgültigkeit gegenüber der dargestellten Problematik entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die heutige Zeit lässt sich jedoch sagen, dass Nachrichten, vor allem über die sozialen Medien, immer häufiger auch auf emotionaler Ebene vermittelt werden wie zum Beispiel durch das Aufmerksam machen und Auflären eines Influencers. Dies kann einer Gleichgültigkeit gegenüber wichtigen Themen entgegenwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:JaSNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neil Postman:Was ist Fernsehen? (1985) In: deutsch.kompetent Qualifikationsphase, Ausgabe Nordrhein-Westfalen (Klett-Verlag), S. 368f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vumf5krfct7j75lb&amp;topic_postId=vumf5krfcx5lf9jj&amp;topic_revId=vumf5krfcx5lf9jj&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Vumf5krfct7j75lb</title>
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		<updated>2020-09-25T06:45:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AnLNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:AnLNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;AnLNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:AnLNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/AnLNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vumf5krfct7j75lb&amp;amp;topic_showPostId=vumf5krfcx5lf9jj#flow-post-vumf5krfcx5lf9jj&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Bewertung“ (&lt;em&gt;-Übersichtlich und verständlich (knappe aber informative Texte) -keine Belege -kein Bezug zu unserer Umfrage -Aktualität fraglich (,,Realit…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Medientheorien_-_Medienkritik/Medientheorien_-_neurowisssenschaftlich_betrachtet&amp;diff=27764</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Medientheorien - Medienkritik/Medientheorien - neurowisssenschaftlich betrachtet</title>
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		<updated>2020-09-25T06:31:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;big&amp;gt;Thomas Metzinger:&amp;lt;/big&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Verändert das Internet unser Denken? (neurowissenschaftlich) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Formuliere mit eigenen Worten, welche Position der Verfasser in Bezug auf den gesellschaftlichen Einfluss der Medien nimmt.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Metzinger beschreibt in dem Artikel &amp;quot;Verändert das Internet unser Denken?&amp;quot; das Internet als eine Art Hilfsmittel in Bereichen wie der Kommunikation, der Informationsbeschaffung (Quelle des Lernens) und der Inspiration. Das Internet fungiert laut Metzinger dabei als eine kognitive Unterstützung, Steuerung der Emotionen &#039;&#039;(Emotionale Selbstregulierung)&#039;&#039;  und als externes Gedächtnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der zentralen Thesen Metzinger ist, dass das Internet durch seine vermehrte Nutzung ein Teil unserer Persönlichkeit, ein Teil von uns selbst geoworden ist. Die vermehrte Nutzung wirkt sich unteranderem negativ auf unsere Konzentration aus, so Thomas Metzinger.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufmerksamkeitsspanne, eine kostbare und endliche Ressource, ist allerdings laut ihm erforderlich, um ein gutes Leben führen zu können. Das Internet raubt den Menschen durch optimierte Methoden einen Teil dieser kostbaren Ressource (unserer Aufmerksamkeit) und in Folge dessen können die Menschen, so Metzinger, die Fähigkeit verlieren, als sogenannter Akteur ihrer Aufmerksamkeit, diese zu steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann wiederum möglicherweise zu einem Verlust des Selbstwertgefühls führen. Vergleichbar ist dieser Kontrollverlust mit dem Verhalten während der Trunkenheit oder mit dem Verhalten eines Kleinkindes, welches unkontrolliert seine Augen durch die Weltgeschichte schweifen lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Metzinger spricht dabei von einer neunen Art des Wachbewusstseins, dem öffentlichen Träumen, welchen die Menschen Tag täglich ausgesetzt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2.Nimm Stellung zu der Aktualität des Textes unter Einbeziehung der Ergebnisse unserer Umfrage. Verwende Beispiele aus deinem Alltag.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie von Thomas Metzinger ist in der heutigen Zeit wohl aktueller denn je. Auch in Schulen in Deutschland ist die Digitalisierung eines der zentralen Themen. In vielen Schulen wurden bereits viele Bücher durch digitale Medien ersetzt. Gingen die Schüler früher noch in die Bibliothek, um für Klausuren zu lernen oder Präsentationen zu gestalten, hat heut zu Tage fast jeder Schüler (zu mindestens in Deutschland) seine eigene Bibliothek in Form des Internets zu Hause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit ist das Internet eines der zentralen Medien zur Informationsbeschaffung dieser Zeit und ist eine kognitive Prothese für viele Schüler, indem sie jeder Zeit durch das Internet auf zentrale Informationen zu einem Thema zurückgreifen können, die sie womöglich vergessen haben. Auch die Umfrage in unserem Deutsch LK zeigte, dass viele Schülerinnen und Schüler das Internet als primäres Mittel zur Beschaffung von Informationen nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein negativer Effekt der zunehmenden Nutzung des Internets ist zum Beispiel das Thema Bodyshaming, welches gerade durch soziale Netzwerke wie Instagram angekurbelt wurde (auch soziale Netzwerke wie Instagram werden, wie die Umfrage zeigt, häufig zur Beschaffung von Informationen genutzt). Dadurch, dass viele junge Menschen Tag täglich viele Bilder von trainierten und dünnen jungen Menschen angezeigt bekommen, wird ihre Aufmerksamkeit unbewusst vermehrt auf ihren Körper und ihre Ernährung gelenkt und es entstehen so möglicherweise Selbstzweifel und die Angst, dem Ideal nicht entsprechen  zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige gerade junge Menschen definieren sich auch häufig über ihr Auftreten in den sozialen Netzwerken, so ist die Anzahl der Abonnenten und Likes im Laufe der Zeit zu einem Indikator für den sozialen Rang geworden. Sie repräsentieren ihre Persönlichkeit im Internet mittels Beiträgen in Form von Fotos etc., sodass das Internet still und heimlich zu einem Teil ihrer Selbstdarstellung und somit für die Außenwelt und in gewisser Hinsicht auch für sie zu einem Teil ihrer Persönlichkeit geworden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird auch das Phänomen beobachtet, dass sich Jugendliche während sie sich auf den sozialen Netzwerken befinden, in eine digitale Welt voller Perfektion und Wunschvorstellungen abtauchen. Auch hier ist ein Bezug zu Metzingers Theorie herzustellen, da dieser von dem Phänomen des sogenannten &amp;quot;öffentlichen Träumens&amp;quot; spricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem nimmt das Internet durch die zunehmende Verwendung immer mehr Einfluss auf unser alltägliches Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Selbstregulation: beschreibt die Fähigkeit eines Menschen seine Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen zu steuern&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Thomas Metzinger: &amp;quot;Öffentliches Träumen&amp;quot; (Ausschnitt 2011). In: deutsch.kompetent Qualifikationsphase, Ausgabe Nordrhein-Westfalen (Klett-Verlag), S. 370.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vfd12us06crp9xjj&amp;topic_postId=vfqu87x0ssdls64v&amp;topic_revId=vfqu87x0ssdls64v&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Vfd12us06crp9xjj</title>
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		<updated>2020-01-28T20:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AnLNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:AnLNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;AnLNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:AnLNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/AnLNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vfd12us06crp9xjj&amp;amp;topic_showPostId=vfqu87x0ssdls64v#flow-post-vfqu87x0ssdls64v&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Sprachanalyse“ (&lt;em&gt;-ich würde bei dem Aspekt „Das Machtverhältnis wird durch die kurzen Antworten deutlich“ mit mehr Belegen arbeiten und evtl. das „Jawohl, H…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vfgpryo86ef369zj&amp;topic_postId=vfgpryo86id5edxr&amp;topic_revId=vfgpryo86id5edxr&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Vfgpryo86ef369zj</title>
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		<updated>2020-01-24T07:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AnLNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:AnLNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;AnLNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:AnLNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/AnLNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/AnLNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vfgpryo86ef369zj&amp;amp;topic_showPostId=vfgpryo86id5edxr#flow-post-vfgpryo86id5edxr&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Inhaltsanalyse“ (&lt;em&gt;-Es wird nicht klar, was mit der Unterstellung gemeint ist -Die Redeanteile sind Teil von der Formanalyse&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/4.)_Formanalyse&amp;diff=12870</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/4.) Formanalyse</title>
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		<updated>2020-01-22T12:00:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Szene[5] Der Hauptmann. Woyzeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man den formalen Aufbau der Szene 5, werden die Machtverhältnisse zwischen dem Hauptmann und Woyzeck deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann, welcher das Gespräch beginnt, erhält von Woyzeck kurze, unterwürfige Zustimmungen. Durch die sich immer wiederholenden Antworten von Woyzeck „Jawohl, Herr Hauptmann.“ (S.12 Z.9,19,28) erkennt man, dass der Hauptmann Woyzeck übergeordnet ist. Dies alles passiert in Monologen des Hauptmannes mit kurzen Unterbrechungen durch Bestätigungen von Woyzeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Hauptmann ein persönliches Thema, Woyzecks uneheliches Kind (S.12 Z.33-36), anspricht, ändert sich die Gesprächssituation zu einem ausgewogenen Dialog, da Woyzeck nun das erste mal in eine verteidigende, meinungsvertretende Position tritt (S.13 Z.1-4). Trotzdem bleibt er respektvoll gegenüber seinem Vorgesetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann beginnt (S.12 Z.1)nicht nur das Gespräch sondern beendet es auch (S.13 Z.33). Außerdem führt er meist das Wort und gibt die Themen vor (S.13 Z.14 Bsp. Tugend).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kann man sagen, dass sich die Redeanteile im laufe des Gespräches verändern, aber die Hirachieverhältnisse trotzdem deutlich bleiben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/4.)_Formanalyse&amp;diff=12869</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/4.) Formanalyse</title>
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		<updated>2020-01-22T11:57:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Szene[5] Der Hauptmann. Woyzeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man den formalen Aufbau der Szene 5, werden die Machtverhältnisse zwischen dem Hauptmann und Woyzeck deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann, welcher das Gespräch beginnt, erhält von Woyzeck kurze, unterwürfige Zustimmungen. Durch die sich immer wiederholenden Antworten von Woyzeck „Jawohl, Herr Hauptmann.“ (S.12 Z.9,19,28) erkennt man, dass der Hauptmann Woyzeck übergeordnet ist. Dies alles passiert in Monologen des Hauptmannes mit kurzen Unterbrechungen durch Bestätigungen von Woyzeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Hauptmann ein persönliches Thema, Woyzecks uneheliches Kind (S.12 Z.33-36), anspricht ändert sich die Gesprächssituation zu einem ausgewogenen Dialog, da Woyzeck nun das erste mal in eine verteidigende, meinungsvertretende Position tritt (S.13 Z.1-4). Trotzdem bleibt er respektvoll gegenüber seinem Vorgesetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann beginnt (S.12 Z.1)nicht nur das Gespräch sondern beendet es auch (S.13 Z.33). Außerdem führt er meist das Wort und gibt die Themen vor (S.13 Z.14 Bsp. Tugend)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/4.) Formanalyse</title>
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		<updated>2020-01-22T11:46:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Szene[5] Der Hauptmann. Woyzeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man den formalen Aufbau der Szene 5, werden die Machtverhältnisse zwischen dem Hauptmann und Woyzeck deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann, welcher das Gespräch beginnt, erhält von Woyzeck kurze, unterwürfige Zustimmungen. Durch die sich immer wiederholenden Antworten von Woyzeck „Jawohl, Herr Hauptmann.“ (S.12 Z.9,19,28) erkennt man, dass der Hauptmann Woyzeck übergeordnet ist. Dies alles passiert in Monologen des Hauptmannes mit kurzen Unterbrechungen durch Bestätigungen von Woyzeck.&lt;br /&gt;
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Nachdem der Hauptmann ein persönliches Thema, Woyzecks uneheliches Kind, anspricht ändert sich die Gesprächssituation zu einem ausgewogenen Dialog, da Woyzeck nun das erste mal in eine verteidigende, meinungsvertretende Position tritt. Trotzdem bleibt er respektvoll gegenüber seinem Vorgesetzten.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2020-01-22T11:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Szene[5]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man den formalen Aufbau der Szene 5, werden die Machtverhältnisse zwischen dem Hauptmann und Woyzeck deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann, welcher das Gespräch beginnt, erhält von Woyzeck kurze, unterwürfige Zustimmungen. Durch die sich immer wiederholenden Antworten von Woyzeck „Jawohl, Herr Hauptmann.“ (S.12 Z.9,19,28) erkennt man, dass der Hauptmann Woyzeck übergeordnet ist. Dies alles passiert in Monologen des Hauptmannes mit kurzen Unterbrechungen durch Bestätigungen von Woyzeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Hauptmann ein persönliches Thema, Woyzecks uneheliches Kind, anspricht ändert sich die Gesprächssituation zu einem ausgewogenen Dialog. Da Woyzeck nun das erste mal in eine verteidigende, meinungsvertretende Position tritt. Trotzdem bleibt er respektvoll gegenüber seinem Vorgesetzten.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2020-01-22T11:27:01Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Szene[5]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachtet man den formalen Aufbau der Szene 5, werden die Machtverhältnisse zwischen dem Hauptmann und Woyzeck deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann, welcher das Gespräch beginnt, erhält von Woyzeck kurze, unterwürfige Zustimmungen. Durch seine sich immer wiederholenden Antworten von Woyzeck „Jawohl, Herr Hauptmann.“ (S.12 Z.9,19,28).&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2020-01-22T11:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: Die Seite wurde neu angelegt: „Szene[5]“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Szene[5]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment&amp;diff=12852</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment&amp;diff=12852"/>
		<updated>2020-01-22T11:12:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf (2017)  [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de CC BY-SA 4.0]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Struktur der Analyse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsangaben|1.) Inhaltsangaben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsanalysen|2.) Inhaltsanalysen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  Sprachanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/4.) Formanalyse|4.) Formanalyse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) Einordnung Kontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Biografie|Biografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Kritik|Kritik]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ChTNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:ZoPNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ElDNSG]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Benutzer:FeMNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:KavHNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:EmVNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ThFNSG]]&lt;br /&gt;
====Betreut durch====&lt;br /&gt;
[[Benutzerin:MaFlo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment&amp;diff=12851</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment</title>
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		<updated>2020-01-22T11:11:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf (2017)  [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de CC BY-SA 4.0]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Struktur der Analyse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsangaben|1.) Inhaltsangaben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsanalysen|2.) Inhaltsanalysen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  Sprachanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/4.) Formanalyse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) Einordnung Kontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Biografie|Biografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Kritik|Kritik]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ChTNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AnFNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ZoPNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:JaTNSG]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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====Betreut durch====&lt;br /&gt;
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		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf (2017)  [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de CC BY-SA 4.0]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Struktur der Analyse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsangaben|1.) Inhaltsangaben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsanalysen|2.) Inhaltsanalysen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  Sprachanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Formanalyse|Formanalyse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) Einordnung Kontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Biografie|Biografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Kritik|Kritik]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:ChTNSG]]&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:AnFNSG]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment</title>
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		<updated>2020-01-22T11:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf (2017)  [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de CC BY-SA 4.0]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Struktur der Analyse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsangaben|1.) Inhaltsangaben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsanalysen|2.) Inhaltsanalysen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  Sprachanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Formanalyse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) Einordnung Kontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Biografie|Biografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Kritik|Kritik]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ChTNSG]]&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:AnFNSG]]&lt;br /&gt;
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====Betreut durch====&lt;br /&gt;
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		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/Inhaltsangaben&amp;diff=12707</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
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		<updated>2020-01-17T08:00:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner, das um 1836 verfasst wurde, beschreibt einen gemeinsamen Besuch des Jahrmarkts von Woyzeck und Marie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie und Woyzeck sehen sich eine Show an. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, die sie zum ersten Mal auf dem Jahrmarkt sehen, woraufhin der Tambourmajor sie als potentielle Frau sieht und sie ihr in eine Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Unteroffizier leiht. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039;  Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch miteinander. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck, nichts desto trotz, als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, versucht Woyzeck ihm zu erklären, dass er nichts dafür könne. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse, erwähnt einen Vertragsbruch zwischen den beiden und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Schließlich weist der Doktor auf den Vertragsbruch hin, den Woyzeck durch das Urinieren begeht. Als sich dieser wieder beruhigt, fängt Woyzeck an, unverständlich zu erzählen und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und dafür auch sein Gehalt erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann klagt dem Doktor sein Leid über seinen schwermütigen Geist, woraufhin dieser dessen Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. Daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor, fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck läuft an den beiden, welche sich gerade eigentlich verabschiedet hatten, vorbei und wird von dem Hauptmann zum Gespräch hinzugerufen. Nach einem kurzen Gespräch, in dem Woyzeck kritisiert wird, indem er mit einem Rasiermesser verglichen wird, worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre mit dem Tambourmajor hat. Woyzeck reagiert erschrocken und ungehalten gegenüber dem Hauptmann, während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck beginnt kontextlos über das Wetter zu reden und verabschiedet sich, um seinen Gedanken in Ruhe nachgehen zu können. Der Doktor reagiert  erfreut auf Woyzecks Verhalten, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck geht mit seiner Freundin spazieren. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg . Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung fest. Er sticht seine Freundin Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene spielt im Wirtshaus. Woyzeck und Käthe tanzen und singen miteinander. Währenddessen fällt Käthe das Blut an Woyzeck auf. Der Wirt fragt Woyzeck wegen seiner Blutflecken aus. Woyzeck versucht sich rauszureden, verstrickt sich jedoch in Widersprüchen. Woyzeck reagiert aggressiv und gereizt. Daraufhin verlässt er das Wirtshaus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/Inhaltsangaben&amp;diff=12706</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/Inhaltsangaben&amp;diff=12706"/>
		<updated>2020-01-17T08:00:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner, das um 1836 verfasst wurde, beschreibt einen gemeinsamen Besuch des Jahrmarkts von Woyzeck und Marie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie und Woyzeck sehen sich eine Show an. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, die sie zum ersten Mal auf dem Jahrmarkt sehen, woraufhin der Tambourmajor sie als potentielle Frau sieht und sie ihr in eine Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Unteroffizier leiht. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039;  Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch miteinander. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck, nichts desto trotz, als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, versucht Woyzeck ihm zu erklären, dass er nichts dafür könne. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse, erwähnt einen Vertragsbruch zwischen den beiden und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Schließlich weist der Doktor auf den Vertragsbruch hin, den Woyzeck durch das Urinieren begeht. Als sich dieser wieder beruhigt, fängt Woyzeck an, unverständlich zu erzählen und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und dafür auch sein Gehalt erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptmann klagt dem Doktor sein Leid über seinen schwermütigen Geist, woraufhin dieser dessen Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. Daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor, fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck läuft an den beiden, welche sich gerade eigentlich verabschiedet hatten, vorbei und wird von dem Hauptmann zum Gespräch hinzugerufen. Nach einem kurzen Gespräch, in dem Woyzeck kritisiert wird, indem er mit einem Rasiermesser verglichen wird, worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre mit dem Tambourmajor hat. Woyzeck reagiert erschrocken und ungehalten gegenüber dem Hauptmann, während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck beginnt kontextlos über das Wetter zu reden und verabschiedet sich, um seinen Gedanken in Ruhe nachgehen zu können. Der Doktor reagiert  erfreut auf Woyzecks Verhalten, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck geht mit seiner Freundin spazieren. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg . Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung fest. Er sticht seine Freundin Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene spielt im Wirtshaus. Woyzeck und Käthe tanzen und singen miteinander. Währenddessen fällt Käthe das Blut an Woyzeck auf. Der Wirt fragt Woyzeck wegen seiner Blutflecken aus. Woyzeck versucht sich rauszureden, verstrickt sich jedoch in Widersprüchen. Woyzeck reagiert aggressiv und gereizt. Daraufhin verlässt er das Wirtshaus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnLNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment</title>
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		<updated>2020-01-10T08:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: /* Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Markgraf (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Szene 20]] [Abend. Die Stadt in der Ferne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szene 22 [Das Wirtshaus ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Szene 8]] [Beim Doktor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szene 9 [Straße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Szene 3]] [Buden. Lichter. Volk] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Struktur der Analyse&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Inhaltsangabe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Inhaltsanalyse &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  Sprachanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Formalanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) Einordnung Kontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ChTNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AnFNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:ZoPNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:LeBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:JaTNSG]]&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:AnnSNSG]]&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:TaKNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AnLNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:JaKNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:LeSNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:AyhBNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:JaSNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:FeENSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:FiKNSG]]&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:JeKNSG]]&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:ElDNSG]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Benutzer:FeMNSG]]&lt;br /&gt;
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[[Benutzer:KavHNSG]]&lt;br /&gt;
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====Betreut durch====&lt;br /&gt;
[[Benutzerin:MaFlo]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: /* Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Markgraf (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;AnLNSG: /* Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Markgraf (2017)]]&lt;br /&gt;
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====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
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===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
[[Datei:Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Marggraf.jpg|mini|Woyzeck. Eine Monotypie von Peter Markgraf (2017)]]&lt;br /&gt;
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====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
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