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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-10-05T18:28:10Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=59098</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2022-01-10T22:57:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Autorintention: Die Physiker - Dürrenmatt&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Wissenschaft ist an einem Punkt angelangt, an dem die Menschheit nicht mehr mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen umgehen kann &amp;amp; daher zur Bedrohung der Welt führen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dürrenmatt baut eine paradoxe Welt auf, um zu verdeutlichen wie schnell die Menschheit Naivität leidet, somit gelangt es ihm seine Leser auf die Instrumentalisierung der Großmächte und wissenschaftlichen Ergebnisse aufmerksam zu machen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Morgenstern: Novembertag#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern erzählt über den trüben Einbruch des Winters, daruch entsteht ein Gefühl der Heimeligkeit und des inneren Friedens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird ein Tag im November beschrieben, der durch den trüben Nebel charakterisiert wird. Der Wintereinbruch drängt das Leben nach innen, in die Häuser. Die Menschen werden ruhiger und sprechen weniger.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die konkrete Beschreibung eines Novembertages, der durch Nebel illustriert wird, entsteht ein Bild des Winteranbruchs. (Vers 1) Das Leben kehrt sich nach innen und wirkt vertraut. (Vers 2-3) Die zweite Strophe erläutert die Stille und beinahe Leblosigkeit der Menschen, denn sie sprechen im Winter weniger und träumen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=59096</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2022-01-10T22:54:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Autorintention: Die Physiker - Dürrenmatt&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Wissenschaft ist an einem Punkt angelangt, an dem die Menschheit nicht mehr mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen umgehen kann &amp;amp; daher zur Bedrohung der Welt führen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dürrenmatt baut eine paradox Welt auf, um zu verdeutlichen wie schnell die Menschheit Naivität leidet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Morgenstern: Novembertag#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern erzählt über den trüben Einbruch des Winters, daruch entsteht ein Gefühl der Heimeligkeit und des inneren Friedens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird ein Tag im November beschrieben, der durch den trüben Nebel charakterisiert wird. Der Wintereinbruch drängt das Leben nach innen, in die Häuser. Die Menschen werden ruhiger und sprechen weniger.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die konkrete Beschreibung eines Novembertages, der durch Nebel illustriert wird, entsteht ein Bild des Winteranbruchs. (Vers 1) Das Leben kehrt sich nach innen und wirkt vertraut. (Vers 2-3) Die zweite Strophe erläutert die Stille und beinahe Leblosigkeit der Menschen, denn sie sprechen im Winter weniger und träumen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=59095</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=59095"/>
		<updated>2022-01-10T22:41:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Autorintention: Die Physiker - Dürrenmatt&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Wissenschaft ist an einem Punkt angelangt, an dem die Menschheit nicht mehr mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen umgehen kann &amp;amp; daher zur Bedrohung der Welt führen kann &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Morgenstern: Novembertag#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern erzählt über den trüben Einbruch des Winters, daruch entsteht ein Gefühl der Heimeligkeit und des inneren Friedens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird ein Tag im November beschrieben, der durch den trüben Nebel charakterisiert wird. Der Wintereinbruch drängt das Leben nach innen, in die Häuser. Die Menschen werden ruhiger und sprechen weniger.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die konkrete Beschreibung eines Novembertages, der durch Nebel illustriert wird, entsteht ein Bild des Winteranbruchs. (Vers 1) Das Leben kehrt sich nach innen und wirkt vertraut. (Vers 2-3) Die zweite Strophe erläutert die Stille und beinahe Leblosigkeit der Menschen, denn sie sprechen im Winter weniger und träumen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=59094</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=59094"/>
		<updated>2022-01-10T22:37:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Autorintention: Die Physiker - Dürrenmatt&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Wissenschaft ist an einem Punkt angelangt, an dem die Menschheit nicht mehr mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen umgehen kann&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Morgenstern: Novembertag#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern erzählt über den trüben Einbruch des Winters, daruch entsteht ein Gefühl der Heimeligkeit und des inneren Friedens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird ein Tag im November beschrieben, der durch den trüben Nebel charakterisiert wird. Der Wintereinbruch drängt das Leben nach innen, in die Häuser. Die Menschen werden ruhiger und sprechen weniger.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die konkrete Beschreibung eines Novembertages, der durch Nebel illustriert wird, entsteht ein Bild des Winteranbruchs. (Vers 1) Das Leben kehrt sich nach innen und wirkt vertraut. (Vers 2-3) Die zweite Strophe erläutert die Stille und beinahe Leblosigkeit der Menschen, denn sie sprechen im Winter weniger und träumen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=59093</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=59093"/>
		<updated>2022-01-10T22:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Autorintention: Die Physiker - Dürrenmatt&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernaussage&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Morgenstern: Novembertag#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern erzählt über den trüben Einbruch des Winters, daruch entsteht ein Gefühl der Heimeligkeit und des inneren Friedens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird ein Tag im November beschrieben, der durch den trüben Nebel charakterisiert wird. Der Wintereinbruch drängt das Leben nach innen, in die Häuser. Die Menschen werden ruhiger und sprechen weniger.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die konkrete Beschreibung eines Novembertages, der durch Nebel illustriert wird, entsteht ein Bild des Winteranbruchs. (Vers 1) Das Leben kehrt sich nach innen und wirkt vertraut. (Vers 2-3) Die zweite Strophe erläutert die Stille und beinahe Leblosigkeit der Menschen, denn sie sprechen im Winter weniger und träumen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57479</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-07T08:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Morgenstern: Novembertag#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern erzählt über den trüben Einbruch des Winters, daruch entsteht ein Gefühl der Heimeligkeit und des inneren Friedens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird ein Tag im November beschrieben, der durch den trüben Nebel charakterisiert wird. Der Wintereinbruch drängt das Leben nach innen, in die Häuser. Die Menschen werden ruhiger und sprechen weniger.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die konkrete Beschreibung eines Novembertages, der durch Nebel illustriert wird, entsteht ein Bild des Winteranbruchs. (Vers 1) Das Leben kehrt sich nach innen und wirkt vertraut. (Vers 2-3) Die zweite Strophe erläutert die Stille und beinahe Leblosigkeit der Menschen, denn sie sprechen im Winter weniger und träumen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57474</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-07T08:09:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Morgenstern: Novembertag#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern erzählt über den trüben Einbruch des Winters, daruch entsteht ein Gefühl der Heimeligkeit und des inneren Friedens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird ein Tag im November beschrieben, der durch den trüben Nebel charakterisiert wird. Der Wintereinbruch drängt das Leben nach innen, in die Häuser. Die Menschen werden ruhiger und sprechen weniger.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die konkrete Beschreibung eines Novembertages, der durch Nebelm     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57472</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57472"/>
		<updated>2021-12-07T08:05:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Morgenstern: Novembertag#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern erzählt über den trüben Einbruch des Winters, daruch entsteht ein Gefühl der Heimeligkeit und des inneren Friedens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe:&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird ein Tag im November beschrieben, der durch den trüben Nebel charakterisiert wird. Der Wintereinbruch drängt das Leben nach innen, in die Häuser. Die Menschen werden ruhiger und sprechen weniger.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57469</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57469"/>
		<updated>2021-12-07T07:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Morgenstern: Novembertag#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern erzählt über den trüben Einbruch des Winters, daruch entsteht ein Gefühl der Heimeligkeit und des inneren Friedens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57463</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-07T07:54:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Novembertag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebel hängt wie Rauch ums Haus, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drängt die Welt nach innen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ohne Not geht niemand aus;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles fällt in Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiser wird die Hand, der Mund,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stiller die Gebärde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich, wie auf Meeresgrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
träumen Mensch und Erde.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Morgenstern: Novembertag#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern erzählt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57458</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-07T07:47:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate erzählt von den Wahrnehmungen und Sinneseindrücken des Sommers, die erdrückend und schwermütig wirken. I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57451</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57451"/>
		<updated>2021-12-07T07:44:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate erzählt von den Wahrnehmungen und Sinneseindrücken des Sommers, die erdrückend und &lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57430</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T22:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57429</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T22:33:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9) Allgemein erzählt das Gedicht über ein Schlachtfeld nach dem Krieg, da man die                                               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T22:22:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9) Allgemein erzählt das Gedicht über ein                                              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57427</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57427"/>
		<updated>2021-12-06T22:22:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt, die im Bezug darauf den Krieg thematisiert. (Vers 9)                                             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57426</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57426"/>
		<updated>2021-12-06T22:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch das Abbilden der erschwerenden Bilder, wie die Hölle und Totenköpfe, wird die Vergänglichkeit ausgedrückt. (Vers 9)                                            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T22:14:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt. ( Vers 5-6) Durch                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57424</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57424"/>
		<updated>2021-12-06T22:13:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. ( Vers 1) Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen. ( Vers 3-4 ) Es werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich aus dem Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt.                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57423</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57423"/>
		<updated>2021-12-06T22:08:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe beschreibt das Gedicht die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen.                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Strophe werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich im Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt.                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57422</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T22:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;                &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe beschreibt das Gedicht die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen.                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Strophe werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich im Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt.                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T21:54:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde von Andreas Gryphius im Jahre              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe beschreibt das Gedicht die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen.                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Strophe werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich im Abseits beobachtet, während es sich der Menge entzieht und somit die Einsamkeit zuversichtlich wirkt.                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57418</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57418"/>
		<updated>2021-12-06T21:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde von Andreas Gryphius im Jahre              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe beschreibt das Gedicht die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen.                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Strophe werden Menschen dargestellt, die das lyrische Ich im Abseits beobachtet,                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57417</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T21:31:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde von Andreas Gryphius im Jahre              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe beschreibt das Gedicht die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur die in Verbindung mit der beschriebenen Einsamkeit und der stillen Tiere ein Bild der Leere erzeugen.                     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T21:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde von Andreas Gryphius im Jahre              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe beschreibt das Gedicht die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. Zusätzlich entsteht ein Bild der völlig unberührten Natur          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57414</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57414"/>
		<updated>2021-12-06T21:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde von Andreas Gryphius im Jahre              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe beschreibt das Gedicht die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird. Zusätzlich         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57413</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T21:13:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde von Andreas Gryphius im Jahre              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe beschreibt das Gedicht die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T21:09:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde von Andreas Gryphius im Jahre              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe beschreibt das Gedicht die Einsamkeit, welche durch die Öde und die Wüste zum Ausdruck gebracht wird.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57411</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57411"/>
		<updated>2021-12-06T21:07:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde von Andreas Gryphius im Jahre              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Strophe beschreibt das Gedicht unterschiedliche Momente der Natur       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57408</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T20:53:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde von Andreas Gryphius im Jahre       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57406</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T20:46:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedichtinterpretation: Andreas Gryphius „Einsamkeit“ ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Einsamkeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Betracht&#039; ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh&#039;,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Höll&#039;, der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass alles, ohn&#039; ein&#039; Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57405</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-06T20:44:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Einsamkeit - Gryphius:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Einsamkeit wurde  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57367</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57367"/>
		<updated>2021-12-06T17:58:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sonett im Barock:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ein Sonett besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten (jeweils im fünfhebigen Jambus geschrieben) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T20:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die dem Gedicht/ der Sonate einen harmonischen Textfluss geben. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein Versuch des Ausdrucks seiner Gedanken.               &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57221</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T20:24:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die das Gedicht/ die Sonate…. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese extremen Beschreibungen könnten Wahrnehmungen eines Rauschzustandes sein, die dadurch deutlich verstärkt und abstrahiert wurden oder Georg Trakl verdeutlicht seine eigentlichen Vorstellungen und seine Ansichten, die nur er aus seiner eigenen Perspektive begreifen und spüren kann. Das Gedicht/ die Sonate ist dementsprechend ein              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57220</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T20:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die das Gedicht/ die Sonate…. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch freudlos und bedrückend wirken. Er verwendet für diese Wirkungen sprachliche Bilder, die seine Sinneswahrnehmungen lebhaft erscheinen lassen. Zum Beispiel beschreibt er die stark wahrnehmbaren Farben und Bewegungen. Zusätzlich aber auch Gerüche und Geräusche. Diese             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57219</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57219"/>
		<updated>2021-12-01T20:13:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sommersonate ist vielmehr ein Musikstück als ein Gedicht, das lässt sich am Titel erkennen, eine Sonate über den Sommer, und an den Aliterationen, die das Gedicht/ die Sonate…. Grundsätzlich beschreibt das Gedicht verschiedene Szenarien des uns bekannten Sommers, Georg Trakl lässt die bestimmten Sommerbilder dennoch            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T20:00:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele würden vermutlich den düsteren Unterton von Trakls Gedichten auf die Depressionen und Angst zurückführen. Manche Gedichte, wie zum Beispiel… verdeutlichen konkret die Sucht und Wahnvorstellungen von Trakl. An der Sommersonate lassen sich solche Interpretationen auch deuten. Die Sommersonate ist aber eigentlich kein Gedicht, sondern wie der Titel besagt eine Sonate über den Sommer. Eine Sonate ist           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57213</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T19:54:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57212</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T19:52:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl auf Wahnvorstellungen in seinen Gedichten hingedeutet, die insgesamt eine andere Wirklichkeit erschaffen sollen. Der Expressionismus war besonders geprägt durch die Urbanisierung und die Industrialisierung der Gesellschaft, die Reizüberflutungen ausgelöst haben und somit den extremen Ausdruck der subjektiven Wahrnehmung und Emotionen entstehen lassen haben. Zusätzlich verwendet Georg Trakl in seinen Gedichten sehr ausdrucksstarke Bilder, die oft aus „Schnitt und Montage“ bestehen. In der Literatur bedeutet das, das konkrete Zusammensetzen und das folgende Zerstören des Inhaltes, diese Mischung aus harmonisch wirkenden aber eigentlich düsteren Gegensätzen lassen sich in der Sommersonate immer wieder aufweisen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57209</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T19:40:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man die Epoche des Expressionismus durch das Ausdrücken von Gefühlen und der eigenen Innenwelt charakterisieren. Oft hat Georg Trakl damit auch    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57208</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T19:37:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Im Verlauf seines Lebens litt er an Depressionen und Angstzustände, die durchaus mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum in Verbindung standen. Demnach starb Trakl 1914 an einer Überdosis.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57207</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T19:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57206</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T19:30:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. Er wurde damals von Gouvernanten aufgezogen, da mit seiner drogenabhängigen Mutter ein schlechtes Verhältnis hatte. Trakl studierte Pharmazie nachdem er 1905 eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=57205</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-12-01T19:26:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Entstehungshintergrund Sommersonate - Georg Trakl&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht Sommersonate wurde 1905-1906, dementsprechend in der Epoche des frühen Expressionismus, von Georg Trakl, dem 1887 in Salzburg geborenem Dichter und Apotheker verfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:BoANSG&amp;diff=56940</id>
		<title>Benutzer:BoANSG</title>
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		<updated>2021-11-24T22:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Schule:&amp;lt;/big&amp;gt;[https://www.nellysachs.de/ Nelly–Sachs–Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Seminar:&amp;lt;/big&amp;gt;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly–Sachs–Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt|Naturlyrik]]&amp;lt;/big&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Meine Arbeitsschwerpunkte:  Gedicht „Novembertag“ von Christian Morgenstern&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:001 2008 08 31 Das Blau der Natur.jpg|alternativtext=001 2008 08 31 Das Blau der Natur Blue mountain silhouette in Vorarlberg 2965 × 1686px·JPG CC BY-SA 4.0 Künstler: Friedrich Haag Self-photographed Hochgeladen von F. Riedelio Hochgeladen: vor einem Jahr Erstellt: Taken on 31.08.2008 11:25:58 Weitere Informationen|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;J. W. v. Goethe (1780)&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;1) &amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wovon Handelt das Gedicht:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Gedicht Ueber allen Gipfeln handelt von dem Gefühl der Stille und der Leichtigkeit der Natur.&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;2)&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Welchen Eindruck macht es auf mich?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Mir persönlich gefällt das Gedicht. Das lyrische Ich beschreibt die Natur sehr ruhig und gelassen, wodurch das Gedicht sich sehr fließend anhört.&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;3)&amp;lt;u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht konkret?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;Das Gedicht handelt vom Stillleben in der Natur. Im ersten Vers beschreibt das lyrische ich  seine Lage dem Addresator, hier ist das lyrische Ich über den Gipfeln und beschreibt so die Lage über allen Berggipfeln.Im zweiten Vers wird der Standort vom lyrischen ich als Ruh bezeichnet was dem Addresator ein Gefühl des alleinseins gibt. Im dritten Vers wird die Stille und das schweigen der Natur erwähnt, es herscht also kein Leben ganz oben auf den Spitzen der Bergen. In den nächsten 2 Versen spricht das lyrische Ich von dem Gefühl der einsamkeit und dem aufnehmen des nichtses. Im nächsten Vers wird vom lyrischen Ich die Stille und das alleinsein beschrieben, dadurch das selbst die Vögel nicht mehr zwitschern. In Vers sieben nennt das Lyrische ich die Stille der Vögel ein schweigen, was den Leser ein wenig einschüchtert und somit ein gespürness von etwas Angst und Dunkelheit aufkommt. In Vers sieben geht ein Appel vom lyrischem ich an den Adressator raus, welchen den Leser nochmal mehr in das Gedicht einbezieht. Im letzten Vers wird eine vom Lyrischen Ich gesagte Weisheit weitergegeben, sie verleit dem ganzen etwas schwarzes dadurch dass man durch das Wort Ruhest den Tod versteht.&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;4)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Welche Erwartungen weckt die Überschrift?&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;p&amp;gt;Der Titel&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;neu :&amp;lt;p&amp;gt;Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh“ verfasst von Johann Wolfgang von Goethe und im Jahre 1780 veröffentlicht wurde, handelt es sich um eine Momentaufnahme welche man in der Natur erlebt. Das Gedicht beinhaltet eine Strophe und acht Verse und es handelt sich um einen Kreuzreim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In den ersten Vier Versen wird vom lyrischen ich nochmal die Einsamkeit in den Bergen erwähnt, es ist nichtmal ein Hauch von Wind zu spüren und es ist sehr einsam und ruhig.Die Wirkung in den Versen ist sehr entspannend und gibt dem Leser ein Bild von der Landschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im sechsten Vers erwähnt das lyrische Ich die Tiere, wie ruhig sie seien und was drauf deutet das es dort keine gibt oder die Vögel zu dieser Zeit nicht zwitschern (aktiv sind). Das Alleinsein gibt dem Leser ein Gefühl von Einsamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Im siebten und achten Vers wird eine Drohung vom lyrischen Ich ausgesprochen; was den Lesern etwas mehr in die Geschichte miteinbeziehen, aber keine Spuren hinterlässt da das lyrische Ich wahrscheinlich schon Inaktiv ist und uns den Lesern die Angst nehmen will. Es ist nicht ganz klar ob es gut oder schlecht gemeint ist, jedoch soll es den Leser aus seiner Gedankenwelt zurückholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Abschließend kann man sagen dass das Gedicht sehr ruhig ist und das Gefühl der Einsamkeit vorbringt und die Natur und der Tod zusammengehören. &amp;lt;p&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt;********************************** &amp;lt;p&amp;gt;Erster Eindruck &amp;lt;p&amp;gt;In dem Gedicht „Novembertag“  geschrieben von Cristian Morgenstern und veröffentlicht im Jahre 1871-1914, handelt es sich um einen bestimmten Tag welcher das Verhalten der Menschen verändert. &amp;lt;p&amp;gt;Zuerst wird die Landschaft beschrieben, welche durch ihren Nebel etwas düster und Menschenfeindlich wirkt. Daraufhin wird auf die Verhaltensänderungen des Menschen nochmal genauer eingegangen, durch das trübende Naturereignis. &amp;lt;p&amp;gt;Abschließend kann man sagen, dass das Gedicht auf einen sehr kalt und düster wirkt. Durch die Landschaft die jemanden in den Kopf gesetzt wird, erlangt man ein Gefühlt von etwas Angst und Schrecken. Es wirkt außerdem auch so, das man anscheinend während des Monats „November“ eher zuhause bleibt für sich und nicht raus geht was die Menschen sozusagen abgrenzt. &amp;lt;p&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt;Das Naturgedicht „Novembertag“ verfasst von Christian Morgenstern und erschienen im Jahre 1871-1914, geht es um Naturschauspiele die das Verhalten der Menschen beeinflusst. &amp;lt;p&amp;gt; &amp;lt;p&amp;gt;In Vers(1) wird Nebel mit Rauch verglichen, mit Wörtern wie „hängt wie“ wurde ein Zusammenhang zwischen den beiden Wörtern gebildet. Durch den Vergleich mit dem Rauch wirkt die Landschaft jetzt sehr viel dunkler und trüber. Rauch erinnert meistens auch direkt ans Feuer was nochmals den Inhalt in Vers 1 widerspiegelt und dem Leser ein Gefühl von Angst und Unterdrückung gibt. In den nächsten Versen(2/3) wird die entstehende Gefühlsregung und das Verhalten der Welt, Menschen nochmals spezifisch vom lyrischen ich betont, durch Benutzung von Wörtern wie „ohne Not“ wirkt die Lage sehr bedrohlich und ernst wodurch der Leser in den Text sehr streng ließt und tief in eine Gedankenwelt fällt. In Vers 4 wird erneut die Wirkung ausgedrückt, durch die Begriffe „alles fällt in Sinnen“ kommt das Empfinden der Unendlichkeit also allem auf was den Leser in eine Art Trance, Dämmerzustand fallen lässt. Durch den eingebildeten Trance Zustand welcher in Vers(5/6) nochmals dargestellt wird, wirkt es auf den Leser etwas anstrengend weiterzulesen durch die verschiedenen Emotionen und Rückblicke, welche auftreten. Im darauffolgenden Vers(7) beschreibt das lyrische ich die Landschaft mit dem Meeresgrund. Durch den Vergleich kommt etwas Ruhe und Gelassenheit in das Gedicht, denn durch die Metapher und dem Wort „heimlich“ wirkt es auf den Leser sehr gelassen und ruhig, da es eine Personifikation ist und dem Leser bekannt ist. Im letzten Vers(8) werden Mensch und Erde gleichgestellt, das soll also zeigen das der Nebel nicht nur eine Wirkung auf den Menschen hat sondern auch auf die Landschaft, Erde. &amp;lt;p&amp;gt;Sprachanalyse  &amp;lt;p&amp;gt;In dem Gedicht „Novembertag“ wird eher anspruchslose, leichte Sprache verwendet wodurch das Naturgedicht sehr einfach klingt ,wirkt. Durch das Metrum Trochäus( abwechselnder 3-4 Hebigen) wodurch man das Gedicht laufend lesen kann ohne zu stoppen. Durch den verwendeten Kreuzreim und dem Trochäus lässt sich das Gedicht mit einem Herzschlag vergleichen, man ließt es Galoppierend. Durch den Trochäus, welcher das Gedicht etwas ruhiger wirken lässt, werden Wörter wie „drängen“(V.4), „träumen“(V. ) und „fällt“(. ) nochmal deutlich verstärkt was einen anderen Eindruck erweckt. Durch Personifikationen wie „träumen“ wurde die Verbindung nochmal gestärkt zwischen Erde und Mensch. Durch die Metapher im Siebten Vers kann der Leser sich nochmal mit dem Gedicht vergleichen, dadurch das seine Emotionen auch dort aufgeschrieben werden. Vergleiche werden auch im Naturgedicht verwendet, z.B. „wie auf  Meeresgrund“ wird nochmal der Kontrast gestärkt zwischen Menschen und Erde.   &amp;lt;p&amp;gt;Man verwendetet hier ein Versstil um mit wenigen Worten viel auszudrücken. Die Sprache ist im Vergleich zum Text sehr warm, im gehen zur eigentlichen Ziel des Autors mit dem düsterer Novembertag.   &amp;lt;p&amp;gt;  &amp;lt;p&amp;gt;Fazit   &amp;lt;p&amp;gt;Abschließend kann man sagen, dass der Autor das Verhalten des Menschen während des Winters und davon erzählt. Er unterscheidet den Inhalt und die Sprache sehr, weshalb es sozusagen zwei Seiten gibt   &amp;lt;p&amp;gt;**********************************   &amp;lt;p&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Täubend duften faule Früchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Busch&#039; und Bäume sonnig klingen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Schwärme schwarzer Fliegen singen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Auf der braunen Waldeslichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Hör&#039; aus gelben Blumenwänden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Schwirren jähe Liebesschreie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Lang sich Schmetterlinge jagen; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Trunken tanzt auf schwülen Matten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Auf dem Thymian mein Schatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Hell verzückte Amseln schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wolken starre Brüste zeigen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Und bekränzt von Laub und Beeren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Siehst du unter dunklen Föhren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Grinsend ein Gerippe geigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Aufgabe: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Vergleicht das Gedicht &#039;&#039;[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Naturlyrik/Georg Trakl: Sommersonate|Sommersonate]]&#039;&#039; mit der Interpretation von Mondnacht. Benennt Gemeinsamkeiten und Unterschiede (Stichworte). Eine Inhaltsangabe zum Gedicht ist bereits vorhanden und soll als gemeinsame Basis für eure Interpretationen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiede :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;- aus verschiedenen Perspektiven des lyrischen Ichs &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;-Inhalt unterscheidet sich ( Mondnacht : Verhalten , Sommersonate : Romantik)&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;-Sommersonate benutzt Adjektive um Sachen besser zu veranschaulichen [z.B. Z.3(schwarz), Z.4(braun) …]&amp;lt;p&amp;gt;Gemeinsamkeiten :&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;-beide handeln über Romantik&amp;lt;p&amp;gt;-erster Eindruck unterscheidet sich (Titel)&amp;lt;p&amp;gt;2.Sucht rhetorische Stilmittel aus dem   Gedicht &#039;&#039;Sommersonate&#039;&#039; heraus und interpretiert sie schriftlich auf eurer Benutzerseite.&amp;lt;p&amp;gt;In dem Gedicht „Sommersonate“ werden rhetorische Stilmittel wie Personifikationen verwendet um den Leser mit dem Gedicht eins zu werden und sich zu vergleichen, wie in Z.1 (duften)  in Zeile 3 (Singen), Zeile 10(jagen), Zeile 11(tanzt), Zeile 13(schlagen). Diese Personifikationen erhöhen nochmal die Lebendigkeit und Anschaulichkeit in der Sprache des Gedichts. Eine Alliteration ist auch in Zeile 3 Vorhanden( Schwärme schwarzer Fliegen singen), das Stillmittel sorgt für etwas auffälliges, Interessantes im Gedicht wodurch es Interessanter und schöner wirken soll. Das Stillmittel Metaphern ist auch im Text vorhanden, Zeile 9 (Liebesschreie), womit dem Leser sozusagen ein Licht aufgeht und etwas bekanntes nochmal herangezogen wird, das er verstehen soll. Vergleiche befinden sich keine im Gedicht.  &amp;lt;p&amp;gt;  &amp;lt;p&amp;gt;Kommentiert :  &amp;lt;p&amp;gt;Insgesamt hast du die Aufgabe gut gelöst. Nur du widersprichst dich bei den Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Einmal sagst du das Mondnacht kein romantisches Gedicht ist und dann schreibst du bei den Unterschieden, dass es sich doch um Romantik handelt. Ich find aber gut wie du die rhetorischen Mittel herausgesucht hast und die Wirkung dazu beschrieben hast, zum Beispiel bei den Personifikationen. Was ich noch nicht so gut fand sind die Beispiele die du verwendet hast bei den Adjektiven um Sachen besser zu veranschaulichen. Dier Adjektive sind nicht so aussage kräftig. [[Benutzer:MiBrNSG|MiBrNSG]]  &amp;lt;p&amp;gt;Du hast die Wirkung der sprachlichen Mittel gut herausgearbeitet &amp;amp; veranschaulicht, indem du die Wirkung nochmal konkret auf den Leser gedeutet hast. Inhaltlich kann ich deinen Gedankengängen über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gedichte folgen, dennoch werfen sie mir einige Fragen auf. Zum Beispiel: Inwiefern handeln beide Gedichte von der Romantik? [[AnHNSG]]  &amp;lt;p&amp;gt;  &amp;lt;p&amp;gt;   &amp;lt;p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:MaMNSG&amp;diff=56939</id>
		<title>Benutzer:MaMNSG</title>
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		<updated>2021-11-24T22:33:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: [https://www.nellysachs.de/ Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Lyrik_im_thematischen_Längsschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut von:[[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schneelandschaft mit Wäldern in den Gipfeln .jpg|mini|Schneelandschaft mit Wäldern über einer Bergkette. &#039;&#039;&#039;Bitte Quelle korrekt einfügen!&#039;&#039;&#039; ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über allen Gipfeln ist Ruh&#039;.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über allen Gipfeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=4006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Wie interpretiere ich ein Gedicht?&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) &#039;&#039;Der erste Eindruck&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Das Gedicht handelt von einem Berg/Gipfel und einem leblosen Wald, der keinerlei Leben hat, da nicht einmal die Vögel zwitschern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Eindruck macht es auf mich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt;Ich bekomme den Eindruck ,dass der Text mir eine Botschaft überreichen will. Goethe redet vom ruhen, vielleicht meint er damit, dass die Zeit tickt und jeder mal alt wird und dann zur Ruhe kommt. Außerdem wirkt das Gedicht auf mich sehr ruhig und fast sogar leblos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Inhalt des Gedichts:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1/2 Vers: In dem ersten Vers wird die Ruhe und Gelassenheit , die in den Bergen und Gipfeln herrscht beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3/4/5Vers: Vom 3 bis zum 5 Vers wird erwähnt, wie windstill es doch sei. So still,dass man nichtmal einen Hauch spürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Vers: In dem 6 Vers wird vom Autor nochmal deutlich gemacht, das es so still ist, dass man nicht einmal die lautesten Tiere, die Vögel, zwitschern hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7/8 Vers: In den letzten beiden Versen wird von Ruhe gesprochen. In irgendeiner Art scheint der Autor hierbei dem Leser mit den Worten „Balde ruhest DU auch.“ ,zu drohen. Der Leser wird direkt angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird eine Naturszene beschrieben. Das Lyrische Ich befindet sich überhalb der Baumwipfel in den Gipfel.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift verrät im Grunde genommen schon sehr viel über den Inhalt des Gedichtes, da es ausgiebig nur um die Stille in den Gipfeln geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Analyse zur Form und Sprache des Gedichtes:&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Über allen Gipfeln ist Ruh“ von Wolfang Goethe (1780), besteht aus einer Strophe, enthält 8 Verse und wurde in einem eher älteren Sprachstil geschrieben und beinhaltet aufgrund der einen Strophe nur eine Beschreibung. Die Wörter „Spürest Du“ ,  „balde“ (Zeile 7) oder „ruhest du“ (Zeile 8) weisen darauf hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht hat zuerst eine A-B-A-B Reim-Form (Kreuzreim), da sich jeweils Zeile 1&amp;amp;3, Zeile 2&amp;amp;4 Reimen, ab Vers 5 ändert sich das Reimschema zum umarmendem Reim.In dem Gedicht wird der Leser direkt mit dem lyrischen Du angesprochen (Vers Acht). Das beabsichtigt, dass der Leser sich besser in die Handlungen des Gedichts hinein versetzen kann. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Trakl (1909-1912): Sommersonate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busch&#039; und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör&#039; aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) &#039;&#039;Der erste Eindruck&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wovon handelt das Gedicht?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht handelt von einem Sonnigen Herbsttag. Dies erkennt man an den mit Laub bedeckten Boden. Die Natur wird hier in den Vordergrund gestellt. Auf dieser Landschaft sind viele Büsche,eine Blumenwiese und viele Bäume die auch Früchte getragen haben. Diese Früchte liegen auf dem Boden und welken vor sich hin. Über der gelben Blumenwiese fliegen Schmetterlinge und Amseln herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Eindruck macht es auf mich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht macht auf mich einen ruhigen und positiven Eindruck. Es handelt von Tieren und der Natur und strahlt auch durch die Schmetterlinge oder den Früchten eine gewisse Ruhe aus. Da in dem Gedicht auch von Sonne gesprochen wird, wirkt das Gedicht hell und nicht so düster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht „Sommersonate“ von Georg Trakl, besteht aus einer Strophe und insgesamt 16 Versen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vers 1-4 wird der Duft der faulen Früchte und die darum schwirrenden Fliegen im  sonnigen Wald beschrieben. In Vers 5 &amp;amp; 6 wird ein tiefer,blauer Tümpel beschrieben der rumherum am Unkraut Feuer gefangen hat und jetzt groß brennt. In Vers 7 &amp;amp; 8 wird ein gelbes Blumenfeld beschrieben, in denen sich viele Tiere tümmeln. In Vers 9 bis 11 werden die Schmetterlinge beschrieben die über der Blumenwiese fliegen und sich gegenseitig jagen bzw. hinterherfliegen. In Den weiteren Versen,12-16, wird gesagt dass Amseln am Himmel fliegen und dass Skelette (wahrscheinlich von Kleintieren bzw käfer) unter Laub und Nadelbäumen versteckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Sommersonate“ verrät uns schon viel über das Gedicht, denn es handelt sich hauptsächlich um den Sommer und um alles was dazu gehört. Wie zum Beispiel Blumenwiesen (V.7) oder die Schmetterlinge (V9).               Das Gedicht wurde in einer etwas älteren Sprache geschrieben, die aber recht gut verständlich ist und zum  entsprechendem Zeitalter (1909-1912)passt . Es ist überwiegend ein Paar Reim und wirkt einerseits  ziemlich froh und hell,jedoch auch etwas düsterer bzw. Vergänglicher was der Leser auch direkt ab dem ersten Vers und den darauf folgenden Versen bemerkt. Die Wörter „sonnig“ (V.2) , Waldeslichte (V.4) , Blumenwänden (V.7) und/ oder Liebesschreie (V.8)  erbringen das Gefühl von einer perfekten Natur. Der Leser kann sich in dieses Gedicht nicht hineinversetzten, da er das Geschehen sozusagen von außen beobachtet. Trakl &amp;quot;zeichnet&amp;quot; uns hier ein &amp;quot;Bild&amp;quot; der Natur, die er - ganz unvoreingenommen - beobachtet. Dabei zählt er sowohl wie positive aber auch negative Eigenschaften der Natur auf. Im ersten Vers geht er auf die „schlechten“ Sachen ein, wie zum Beispiel den faulen Geruch der Früchte, der sehr stark sein soll. Im zweiten Vers jedoch spricht er von Bäumen und Büschen, die von der warmen Sonne angestrahlt werden. Das Gedicht nimmt fast in jedem Vers eine Wendung. Erst wird von etwas negativem geschrieben, dann im nächsten Vers von etwas positivem. Wörter wie „Sonnig“ (V.2), „Blumenwänden“ (V.7) spiegeln die Positivität des Gedichtes dar.Wörter/Sätze wie „faule“ (V.1) ,„Schwärme schwarzer Fliegen“ (V.3) und/oder „schwülen Matten“ (V.10) die Negativität. Man kann das Gedicht als Leser sowohl positiv, aber auch negativ auffassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Metrum ist im allgemeinen ein Trochäus. &#039;&#039;Deutung&#039;&#039;?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Vers „Schwärme schwarzer Fliegen singen“ findet man eine Personifikation vor, genauso wie im Vers 13 „Wolken starre Brüste zeigen“ . &#039;&#039;Deutung&#039;&#039;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vergiss die Deutungen nicht! Flo&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate und Mondnacht im Vergleich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummer 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsamkeiten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-beide Gedichte sind Naturgedichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- beide Gedichte enthalten sprachliche Mittel wie z.B Personifikationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterschiede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Gedicht „Mondnacht“ handelt wie man anhand des Titels schon erkennen kann in der Nacht und „Sommersonate“ am helligten Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mondnacht ist ein romantisches Gedicht, Sommersonate beschreibt hingegen nur die Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummer 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
literarische Stilmittel : Alliterationen. Alliterationen werden oft in Werbesprüchen benutz da sie die Einprägsamkeit fördern und die Zusammengehörigkeit miteinander verknüpfter Ausdrücke unterstreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“faule Früchte“ V.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“schwärme schwarzer“ V.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„tümpels tiefer“ V.5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“trunken tanzt“ V.10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“grinsend ein Gerippe geigen“ V.16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachliche Mittel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gibt in Sommersonate auch viele Personifikationen. Personifikationen werden angewendet, um den Leser einen besseren Einblick auf das Geschehen zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
singen V.3 oder geigend V.16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Meinung nach hast du die Aufgabe gut bearbeitet. Du hast erklärt worin die Unterschiede der beiden Gedichte liegen und die darin vorzufindenden Sprachlichen Mittel rausgesucht und erklärt wozu diese dienen.[[SchFNSG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der sprachlichen Mitteln hast du die konkret definiert &amp;amp; herausgearbeitet. Außerdem hast du die Gemeinsamkeiten und Unterschiede gut von einander getrennt, sodass man einen guten Überblick erhält. Du hättest vielleicht noch erklären können, warum eine Personifikation einen besseren Einblick auf das Geschehen gibt. Und inhaltlich beschreibt das Gedicht Sommersonate keine bestimmte Tageszeit, zumindest lässt sich das nicht an dem Gedicht erkennen, wie zum Beispiel bei dem Mondnacht Gedicht, in dem die Nacht deutlich im Fokus steht. [[AnHNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=56938</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-11-24T22:17:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig verbindet sich das “Schlechte” mit dem “Guten”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=56937</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-11-24T22:15:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Mondnacht und Sommersonate im Vergleich&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gedichte sind beide Naturgedicht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mondnacht beschreibt die Natur während einer Mondnacht  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommersonate beschreibt ein Sommerbild &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- das Thema der Sommersonate ist Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit (düsterer Unterton) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Benutzer:AnHNSG&amp;diff=56652</id>
		<title>Benutzer:AnHNSG</title>
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		<updated>2021-11-17T22:23:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnHNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schule: https://www.nellysachs.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seminar: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss|Nelly-Sachs-Gymnasium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Projekte: [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt#Naturlyrik|Naturlyrik]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitsschwerpunkt: Mondnacht- Joseph Eichendorff &amp;amp; Sommersonate- Georg Trakl  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betreut durch: [[Benutzer:MaFlo|MaFlo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Mondnacht- Eichendorff&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war, als hätt der Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Erde still geküsst,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass sie im Blütenschimmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihm nun träumen müsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ging durch die Felder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Ähren wogten sacht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es rauschten leis die Wälder,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sternklar war die Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und meine Seele spannte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weit ihre Flügel aus,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
flog durch die stillen Lande,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als flöge sie nach Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht “Mondnacht” von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1837 handelt von der Liebe, die durch die Sehnsucht der Vereinigung von Himmel und Erde beschrieben wird. Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl des Erhabenen und der Sehnsucht nach dem Gefühl anzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsangabe&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gedicht wird die Atmosphäre einer Mondnacht vermittelt, die besonders durch das Bild eines Kusses von Himmel und Erde illustriert wird. Außerdem wird beschrieben, wie der Wind die Wälder und Felder, und deren Ähren, in einer sternklaren Nacht bewegt. Am Ende des Gedichtes wird dargestellt, wie Seele ihre Flügel auspannt und durch die stille Landschaft wie nach Hause fliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe malt ein Bild einer Mondnacht, das seine Wirkung durch das Einsein von Himmel und Erde erhält. Es symbolisert eine tiefe Verbundenheit und vermittelt somit eine Stimmung der Entrücktheit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschreibung des Windes, welcher durch die Felder und ihre Ähren und Wälder rauscht entsteht ein Gefühl  der lebhaften Bewegung. Das lyrische Ich nimmt diese Bewegungen und &amp;quot;sternenklare Nacht&amp;quot; wahr, während es den Moment des Einseins von Himmel und Erde beobachtet.  (Vers 5-8) Die aufkommende Sehnsucht nach dem Gefühl zuhause zu sein oder dem Gefühl anzukommen bildet sich durch die Darstellung der offenen Seele des lyrischen Ichs auf der Suche nach dem vertrauten Heim. (Vers 9-12) &amp;quot;Heimat ist da, wo noch niemand war.&amp;quot; -Ernst Loch. Insgesamt wird das Gefühl des Erhabenen und der Weite verdeutlicht, indem die sich gleichmäßig wiegenden Ähren und sich spannenden Flügel der Seele zu einer gemeinsamen Bewegung verschmelzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Formanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist das Gedicht in 3 Strophen mit jeweils vier Versen aufgeteilt, die Strophen verfügen alle über einen Kreuzreim(abab; cdcd; efef), der den einzelnen Strophen einen Rhytmus verleiht und die Verse inhaltlich miteinander verknüpft. Das Gedicht weist einen Jambus auf, der zusätzlich den gleichmäßigen Rhytmus bestärkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Sprachanalyse:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung des Konjunktives im ersten und im letzten Vers entsteht die Wahrnehmnug einer fiktiven Vorstellung oder eine Art des Traumes, somit zieht das Gedicht Vergleiche an, die die Sehnsucht verbildlichen  und einrahmen, während innerhalb dieser Einfassung eine reale Mondnacht beschrieben wird. Der Gebrauch des Präteritums unterstützt die Wirkung der erdachten, unwirklichen Vorstellung und stellt das Gedicht als ein vergangenes Ereignis dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entstehungshintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht gehört zu der Gattung der Naturlyrik und stammt aus der Epoche der Spätromantik. Die Epoche der Romantik wird mit der Sehnsucht, der Fantasie, der Hinwendung zur Natur und den subjektiven Gefühlen verbunden, welche in dem Gedicht durch die konkrete Beschreibung einer Sommermondnacht aufgegriffen werden.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimat ist da, wo noch niemand war Ernst Loch       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Sommersonate&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täubend duften faule Früchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Büsch’ und Bäume sonnig klingen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwärme schwarzer Fliegen singen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der braunen Waldeslichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In des Tümpels tiefer Bläue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammt der Schein von Unkrautbränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hör’ aus gelben Blumenwänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwirren jähe Liebesschreie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang sich Schmetterlinge jagen;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trunken tanzt auf schwülen Matten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Thymian mein Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell verzückte Amseln schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken starre Brüste zeigen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bekränzt von Laub und Beeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehst du unter dunklen Föhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend ein Gerippe geigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Erster Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Beschreibung Sommersbild: Leben und Tod, Vergänglichkeit (Verwesen, Verfaulen) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- wirkt durch das Sommerbild harmonisch, froh und lebhaft, beschreibt aber eigentlich Düsternis, Tod und Vergänglichkeit  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-düsterer Unterton &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. v. Goethe (1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueber allen Gipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist Ruh&#039;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Wipfeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spürest Du&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einen Hauch;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögelein schweigen im Walde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte nur! Balde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhest du auch.[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20note-1|[1]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Lyrik im thematischen Längsschnitt/Goethe: Über den Gipfeln ist Ruh&#039;#cite%20ref-1|Hochspringen ↑]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der erste Eindruck:&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinziegenfelder Tal vom Heideknock aus III.jpg|alternativtext=|mini|Weißach River from a bridge below Wildbad Kreuth, Blick vom Heideknock ins Kleinziegenfelder Tal auf das Massiv in der sich die Höhle &amp;quot;Diebeshöhle&amp;quot; befindet]]&lt;br /&gt;
Das Gedicht  „Über den Gipfeln ist Ruh“ von J. W. von Goethe handelt von der Ruhe und der Lautlosigkeit der Natur, welche durch die anhaltende Bewegungslosigkeit (Vers 3-5) &amp;amp; dem Schweigen (Vers 6) des Naturmomentes entstehen. Der Wunsch des Sterbens und die Sehnlichkeit des Todes wird durch die baldige Ruhe der Person dargestellt. (Vers 8)  Insgesamt verleiht das Gedicht ein Gefühl der verschwiegenen Sorglosigkeit &amp;amp; der gelösten Freiheit. Das Gefühl wird durch die Verbindung der stillen Natur &amp;amp; der zukünftigen Ruhe des einzelnen Menschens vermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsanalyse&amp;lt;/u&amp;gt;:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gedicht beschreibt die Stille über den Berggipfeln, dadurch wird ein scheinbar unantastbares Bild der absoluten Ruhe und Lautlosigkeit  vermittelt. (Vers 1-2) Durch die Darstellung der bewegungslosen Bäume, auf Grund der Windstille in den Baumkronen, wirkt der insgesamt beschriebene Naturmoment noch deutlich unverletzlicher und friedlicher. (Vers 3-5) Das Gefühl der Leblosigkeit wird besonders durch das Schweigen der Vögel erzeugt. (Vers 6-7)     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Inhaltsinterpretation aus der Sicht des Autors:&amp;lt;/u&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überschrift „Ueber allen Gipfeln ist Ruh“ deutet auf das Thema des Gedichtes, die Vergänglichkeit, welche im Zusammenspiel mit dem Moment der Ruhe in der Natur und dem  Tod des lyrischen Du’s veranschaulicht wird. Die eingefangenen Naturmomente  weisen dementsprechend auf das vergangene Leben des lyrischen Du‘s hin. Die Gipfel der Berge stellen die Höhen und Tiefen des Lebens dar, die darüber hinaus nun ihre Ruhe finden werden und somit ein Ende finden. (Vers 1-2) Vers 3-5 erzählt über die Windstille, die über den Wipfeln der Bäume herrscht. Das Motiv des Wind drückt für die Kraft des Lebens aus, die zwischen all den Baumkronen kaum noch wahrnehmbar ist. In Vers 6 wird das Schweigen der Vögel beschrieben. Das Schweigen ist in diesem Sinne  eine Art der  Wiederkehr.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnHNSG</name></author>
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