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	<title>ZUM Projektwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-22T20:59:23Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Der_Sandmann&amp;diff=44207</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Der Sandmann</title>
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		<updated>2021-03-02T11:17:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann (1817)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
===Inhalt===&lt;br /&gt;
In der Erzählung „Der Sandmann&amp;quot; wird die Geschichte des Studenten Nathanael erzählt, dessen Begegnung mit dem Wetterglashändler Coppola traumatische Kindheitserinnerungen an den von ihm gefürchteten Advokaten Coppelius weckt.&lt;br /&gt;
Diesem gibt er die Schuld am Tode seines Vaters, der bei alchemistischen Versuchen mit Coppelius ums Leben kam. Für Nathanael ist Coppelius, den er als Kind mit dem Kinderaugen stehlenden Sandmann des Ammenmärchens identifiziert, ein „Unhold&amp;quot;, der ihn und seine Braut Clara zerstören will. Die rational denkende Clara tut Coppelius&#039; ,,feindliche Gewalt&amp;quot; als bloße Projektion Nathanaels ab. Diese Ambiguität wird nie restlos aufgeklärt und die polyperspektivische Erzählstruktur steigert die&lt;br /&gt;
unheimliche Wirkung.&lt;br /&gt;
Ein „Perspektiv&amp;quot;, das Nathanael Coppola abkauft, führt zu einer grotesken Verkennung der Wirklichkeit: Der Automatenmensch&lt;br /&gt;
Olimpia erscheint ihm wie ein beseeltes Wesen, Clara hingegen als „Holzpüppchen&amp;quot;. Auf die Entdeckung hin, dass Olimpia nur eine&lt;br /&gt;
leblose Puppe ist, verfällt er dem Wahnsinn. Für den Leser faszinierend konstruiert E.T.A. Hoffmann so eine Mischung von übernatürlichem (Dämonenglaube) und Psychologischem (Verfolgungswahn).&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsch betrifft uns 6/2001, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Worterklärungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wetterglas: (auch Sturmglas): Wetteranzeiger&lt;br /&gt;
*Advokat: Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
*Ammenmärchen: Schauermärchen, die früher die Ammen (einfache Frauen, die die Kinder der edlen Damen aufzogen) ihren Kindern erzählt haben, um sie mit Angst gefügig zu machen.&lt;br /&gt;
*Projektion: (psych.) Übertragung&lt;br /&gt;
*Ambiguität: Doppeldeutigkeit&lt;br /&gt;
*polyperspektivisch: vielseitig, uneindeutig&lt;br /&gt;
*Perspektiv: Fernglas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nathanael=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Coppelius===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Clara=====&lt;br /&gt;
===Erzähltechniken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Unheimliche=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich war fest gezaubert. Auf die Gefahr entdeckt, und, wie ich deutlich dachte, hart gestraft zu werden, blieb ich stehen, den Kopf lauschend durch die Gardine hervorgestreckt. Mein Vater empfing den Coppelius feierlich. »Auf! – zum Werk«, rief dieser mit heiserer, schnurrender Stimme und warf den Rock ab. Der Vater zog still und finster seinen Schlafrock aus und beide kleideten sich in lange schwarze Kittel. Wo sie die hernahmen, hatte ich übersehen. Der Vater öffnete die Flügeltür eines Wandschranks; aber ich sah, daß das, was ich solange dafür gehalten, kein Wandschrank, sondern vielmehr eine schwarze Höhlung war, in der ein kleiner Herd stand. Coppelius trat hinzu und eine blaue Flamme knisterte auf dem Herde empor. Allerlei seltsames Geräte stand umher. Ach Gott! – wie sich nun mein alter Vater zum Feuer herabbückte, da sah er ganz anders aus. Ein gräßlicher krampfhafter Schmerz schien seine sanften ehrlichen Züge zum häßlichen widerwärtigen Teufelsbilde verzogen zu haben. Er sah dem Coppelius ähnlich. Dieser schwang die glutrote Zange und holte damit hellblinkende Massen aus dem dicken Qualm, die er dann emsig hämmerte. Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar, aber ohne Augen – scheußliche, tiefe schwarze Höhlen statt ihrer. »Augen her, Augen her!« rief Coppelius mit dumpfer dröhnender Stimme. Ich kreischte auf von wildem Entsetzen gewaltig erfaßt und stürzte aus meinem Versteck heraus auf den Boden. Da ergriff mich Coppelius, »kleine Bestie! – kleine Bestie!« meckerte er zähnfletschend! – riß mich auf und warf mich auf den Herd, daß die Flamme mein Haar zu sengen begann: »Nun haben wir Augen – Augen – ein schön Paar Kinderaugen.« So flüsterte Coppelius, und griff mit den Fäusten glutrote Körner aus der Flamme, die er mir in die Augen streuen wollte. Da hob mein Vater flehend die Hände empor und rief. »Meister! Meister! laß meinem Nathanael die Augen – laß sie ihm!« Coppelius lachte gellend auf und rief. »Mag denn der Junge die Augen behalten und sein Pensum flennen in der Welt; aber nun wollen wir doch den Mechanismus der Hände und der Füße recht observieren.« Und damit faßte er mich gewaltig, daß die Gelenke knackten, und schrob mir die Hände ab und die Füße und setzte sie bald hier, bald dort wieder ein. »&#039;s steht doch überall nicht recht! &#039;s gut so wie es war! – Der Alte hat&#039;s verstanden!« So zischte und lispelte Coppelius; aber alles um mich her wurde schwarz und finster, ein jäher Krampf durchzuckte Nerv und Gebein – ich fühlte nichts mehr. Ein sanfter warmer Hauch glitt über mein Gesicht, ich erwachte wie aus dem Todesschlaf, die Mutter hatte sich über mich hingebeugt. »Ist der Sandmann noch da?« stammelte ich. »Nein, mein liebes Kind, der ist lange, lange fort, der tut dir keinen Schaden!« – So sprach die Mutter und küßte und herzte den wiedergewonnenen Liebling.&amp;lt;ref&amp;gt;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann. Stuttgart: Reclam 2000, S. 8-10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Die sogenannte [https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/sandmann/sandman1.html Alchemisten-Szene] (Reclam-Ausgabe, S. 8-10) fungiert als ein gutes Beispiel für das Verschwimmen der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen (Wahnvorstellungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael beobachtet in der Szene, wie sein Vater und Coppelius, welchen er als Sandmann betitelt, am &#039;&#039;&#039;Abend&#039;&#039;&#039; ein Experiment durchführen. Zu Beginn der Szene wird diese durch Nathanael noch sehr realistisch und klar beschrieben (vgl. Z. 1-21), diese Erzählweise verändert sich aber im Laufe der Szene. Mit dem Fortschreiten der Szene nimmt Nathanaels Fantasie immer mehr Einfluss auf seine Wahrnehmung. Diese Entwicklung deutet sich zunächst durch bildhaftere Beschreibungen und Vergleiche an „(…) zum hässlichen widerwärtigen Teufelsbild verzogen zu haben“ (Z. 26-27), bis diese schließlich dann in eine Art von Wahnvorstellungen überschlagen „Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar“ (Z. 32-33).  Der Einfluss der Fantasie auf seine Wahrnehmung wird immer intensiver und stärker im Laufe der Szene „(…) die Gelenke knackten und schraubte mir die Hände ab und die Füße setze sie bald hier, bald dort wieder ein“ (Z. 60-64). Unterbrochen wird diese Entwicklung durch recht klare und realistische Beschreibungen des Fortgangs der Szene (vgl. Z. 37-45 und Z. 70-79), sodass es für den Rezipienten immer schwieriger wird, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden (vgl. Z. 45-53).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Tageszeit, in der sich diese Szene ereignet, ist dabei nicht zufällig gewählt. Die Nacht war ein zentrales Motiv der Romantik und auch Hoffmann bediente sich diesem in seiner Erzählung. Mit der Nacht werden häufig Begriffe wie „mystisch“ und „träumerisch“ assoziiert. In der Nacht träumen die Menschen, das Irreale verschwimmt in den Träumen mit der Realität, und es wird in Träumen das Gefühl erzeugt, diese doch häufig irreale Situation in der Realität durchlebt zu haben. In der Alchemisten-Szene wird der Prozess, welchen die Menschen während des Träumens durchleben, durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen für den Rezipienten erzeugt. Auch diesem fällt es durch die Erzählweise, ähnlich wie während des Prozesses des Träumens, zunehmend schwer, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist somit zu sagen, dass sich der Einfluss von Nathanaels Fantasie auf seine Wahrnehmung im Laufe der Szene steigert. Durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen, verschwimmen diese zunehmend. Das Motiv der Nacht unterstützt dabei die inhaltliche Entwicklung und Erzählweise der Szene. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Nacht-Motiv=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Augen und andere Gläser=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039;: Alle Figuren der Erzählung werden unter anderem immer durch ihre Augen beschrieben und ein Stück weit charakterisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auge hat dabei eine physische Funktion, nämlich zur Wahrnehmung der Außenwelt, und eine psychische Funktion zum Ausdruck der Innenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt es im Folgenden zu untersuchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nathanael:&#039;&#039;&#039; Nathanael möchte aus Neugier den Sandmann einmal mit eigenen Augen sehen (Vgl. S.7 Z.13f.), obwohl ihm dies nicht erlaubt ist. Durch die Erzählungen vom Sandmann, die er abends zuhören bekam, besitzt Nathanael bereits eine Vorstellung von dem Sandmann, welche sich im Nachhinein an dem Abend mit den Geschehnissen vermischt haben könnte. Deswegen ist es nicht genau ausmachen, ob Nathanael die Ereignisse tatsächlich so erlebt hat oder, ob seine Sicht zur Wirklichkeit verschleiert ist. An dem Abend wollte Coppelius seine Augen für ein Experiment verwenden (Vgl. S.12 Z. 6f., Z. 11) und somit die Sehkraft entreißen möchte. Die Augen sind schließlich ein Fenster zur Seele, welche die Emotionen nach außen zeigen und uns die Gefühle anderer einfacher wahrnehmen lassen. Wenn Nathanael die Augen genommen worden wären, würde ihm nicht nur das Fenster zur Seele fehlen, sondern auch die ein Sinnesorgan, um die Realität wahrzunehmen. Durch dieses Erlebnis hat sich womöglich ein Trauma bei ihm gebildet, was die Augen anbelangt, da man ihm diesen wichtigen Teil stehlen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst kann Nathanael nicht besonders gut sehen, da er beispielsweise Olimpia nicht klar sehen (Vgl. S. 30 Z. 2), als er sie in ihrem Zimmer beobachtet, weshalb ihm das Fernglas als Unterstützung dient das Irreale wahrzunehmen, wenn er da hindurch blickt (Vgl S. 32 Z. 1f.).  [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physische Funktion: Realität/Irreales ,Bsp. Nathanael : Wahrnehmung ist eingeschränkt/verfälscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychische Funktion: Bsp. Nathanael: fantasievolle Innenwelt bildet sich aus durch die Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augen Motiv (Nathanael):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Augen spiegeln wie sprichwörtlich bekannt, die Seele eines Memschens wiederspiegeln  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Er ist von Coppola verstört -&amp;gt; hat gesehen wie sein Vater und er Experimente durchführen  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Nathanael wird erzählt, dass der Sanmann kommt und ihm Sand in die Augen streut (S.7, Z.19f.) -&amp;gt; er hat Angst seine Seekraft zu verlieren  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Er wird weggeschickt, wenn der Sandmann kommt/ er darf ihn nicht sehen; er hat Angst vor dem Sandmann -&amp;gt; macht sich Gedanken; ergänzt seine Vorstellungen vor seinem ,,inneren Auge&amp;quot; (irreales)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• hat Schwierigkeiten reales und irreales zu unterscheiden -&amp;gt; Fantasiewelt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Nathanael hat Angst seine Augen zu verlieren (Alchemisten-Szene; S.12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Er kauft Copolla ein Fernglas ab (S.32); versucht die Realität deutlicher zu erkennen (reales)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Das Fernglas verfälscht die Realität nur noch mehr, als er durch das Fernglas glaubt Clara zu sehen, diese aber neben ihm steht(Kleist Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Außerdem trägt er gegenüber Olympia eine Rosarote Brille und erkennt nicht durch seine Augen, dass sie ein Roboter ist. Er fühlt allerdings beim tanzen mit ihr dass sie sich mechanisch anfühlt. Demnach täuschen ihn seine Augen, seine anderen Sinneswahrnehmungen scheinen jedoch noch zu &amp;quot;funktionieren&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• kann die Wirklichkeit nicht erkennen (Olympias starre Augen) [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:FeMNSG|FeMNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Clara:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen werden von Nathanael als &amp;quot; hell&amp;quot; beschrieben (vgl.S.5); bringen Licht ins dunkle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Augen werden mit See verglichen: stellt beruhigendes und natürliches dar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen stehen für das Natürliche (real-irreal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara ist real&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch die Beschreibung ihrer Augen wird ihre Funktion als Ruhepuls von Nathanael dargestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara holt ihn in Realität zurück (wird belegt s.26&amp;amp;27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als er es schrieb war er sehr besonnen und ruhig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wenn er von Clara entfernt ist rutscht er wieder in die Fantasie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wolkenlosen Himmels&amp;quot; (vgl. S.24), blauer, wolkenloser Himmel steht für Klarheit, welche Clara wiederspiegelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara spiegelt das Über-Ich wieder und Nathanael das Es sobald diese gemeinsam sind handeln sie nach dem  Ich (vgl.S.27-28, Zweikampf zwischen Nathanael und Lothar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Name und Augen spiegeln ihre Persönlichkeit/Charackter wieder (&amp;quot;klar&amp;quot;, &amp;quot;hellsichtig &amp;quot; und &amp;quot;vernünftig&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Claras Augen stellen den Cut zwischen irrealen und realen Situationen dar. Wenn Nathanael in Claras Augen sieht wird er in die Realität zurückgezogen. In manchen Situationen fällt es Nathanael schwer, seinen realen Charakter in ihren Augen zu sehen und  lässt dies dann an Clara aus. Es lassen sich auch die PersönlichkeitsInstanzen nach Sigmund Freud anwenden, indem Clara Natahnel aus seinem Es, das ihn triebgesteuert handeln lässt, in das ich holt, das ihn wieder normal handeln lässt. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ZoPNSG|ZoPNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyse 2: Claras Augen          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—Claras Augen werden von Nathanael als hell beschrieben (S.5 Z.9), (S.23 Z.27)—&amp;gt; verdeutlicht ihre positive, realistische Sicht (bspw. auf Coppola), die im Kontrast zu Nathanaels negativer Sicht bzw. seinen Wahnvorstellungen steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—er beschreibt ihre Augen als „helle, hold lächelnde Kindesaugen oft wie ein lieblicher süßer Traum“ (S.18 Z.31) (S.26 Z.19)—&amp;gt; als bildlicher Ersatz für positive Erlebnisse in Nathanaels Kindheit,die Ihm durch den Sandmann genommen wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—der Erzähler beschreibt Claras Augen durch einen Vergleich eines unbekannten fiktiven Charakters mit einem See von einem Gemälde (S.23 Z.6) —&amp;gt; vermutlich grundlegend blaue Augen, in denen sich auch andere Farben widerspiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—in Claras Augen spiegelt sich „ganz buntes, heitres Leben“ wider (S.23 Z.9) —&amp;gt; beschreibt ihren Charakter (S.23 Z.21f —&amp;gt; unbefangen, kindisch, zartes Gemüt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—„aus ihrem Blick (strahlen) wunderbare himmlische Gesänge und Klänge (entgegen)“ (S.23 Z.12f) —&amp;gt; Darstellung von Clara als perfekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—„Nathanael blickt in Claras Augen; aber es ist der Tod, der mit Claras Augen ihn freundlich anschaut“(S.26 Z.36 ff) —&amp;gt; Nathanael verbindet Clara mit dem Tod —&amp;gt; Andeutung: Clara wird bei Nathanaels Tod dabei sein ( [[Benutzer:AnFNSG]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Coppelius :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coppelius Augen werden beschrieben als „buschige graue Augenbrauen, unter denen ein paar grünliche Katzenaugen stechend hervorfunkeln“ (vgl. S.9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-hier lässt sich sagen, dass die Augen hier für Gefährlichkeit und Hinterhältigkeit stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-„Der verhasste abscheuliche Coppelius stand vor mir mit funkelnden Augen und lachte mich hämisch an“ (vgl. S.13f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-„er war anders gekleidet, aber Coppelius Figur und Gesichtszüge sind zu tief nur in mein Innerstes eingeprägt“ (S.14) —&amp;gt; Die Augen sind ein Bestandteil der Gesichtszüge, somit sind diese bei Coppelius und Coppala die selben, die Augen spiegeln hier also &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; Coppelius spiegeln seine Boshaftigkeit wurde und wirken bedrohlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „die kleinen Augen unter den grauen, langen Wimpern stechend hervorfunkelten“ (S.32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; das Funkeln in den Augen als Wiedererkennungswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sowohl der Sandmann (irreal) und der Coppelius (real) hängen motivisch zusammen, da beide das Augen-Motiv behindhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- als Coppla, der Wetterglasverkäufer seine Brillen auf den Tisch legt begannen sie „seltsam zu flimmern und zu funkeln“ —&amp;gt; wieder das funkeln, möglicherweise ist das Funkeln aus Copelius bzw. Copplas Augen in den Brillen und Fernrohren enthalten, und als Nathanael durch das Fernglas blickt, so wird das Funkeln vielleicht auf ihn übertragen. Zudem ist auffällig, dass Nathanael seit er durch dieses Fernglas geguckt hat, Interesse an Olympia hat und Beginnt in gewisser Weise „Irre“ bzw. „wahnsinnig“ zu werden.  [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:EmVNSG|&amp;lt;nowiki&amp;gt;EmVNSG]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Olimpia:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit zur Deutungshypothese:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezug zum Zitat von [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Marquise von O.#Zum Autor|Heinrich von Kleist]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün – und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzutut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;aus: H.v.Kleist: Werke und Briefe, Band 4. Berlin-Weimar: Aufbau-Verlag, 1. Auflage 1978, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) In Bezug zum Kleist-Zitat über die „Augen als grüne Gläser“ kann man sagen, dass in beiden Fällen von einer Beeinflussung der Wahrnehmung gesprochen wird. Durch die Nutzung des Fernglases verändert sich der Eindruck der Augen von Olympia ins Positive. In dem bereits analysierten Zitat von Kleist war man der Konsense, dass die grünen Gläser die Wahrnehmung fälscht, da man eben mit einem Glas sieht, statt der Augen. Die Augen tragen dann nicht mehr die Verantwortung der Sehfähigkeit. Die grünen Gläser, welche alles einheitlich in einer Farbe zeigt, haben zur Folge, dass man selbstständig für sich entscheiden muss, wie man etwas wahrnimmt, und wie es auf eine wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu gibt das Fernglas zunächst einmal eine detailliertere Sicht und konkretisiert die Wahrnehmung. Dennoch heißt es nicht, dass die Wahrnehmungen durch das Fernglas der Wahrheit entsprechen, da Reales und Irreales sich vermischen können, genauso wie bei Nathanael. Das bedeutet, es bleibt immer noch ungeklärt, ob das Fernglas die Wahrheit zeigt, oder bloß die Wahrnehmung Nathanaels beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gemeinsamkeit kann man sagen, dass in beiden Fällen undeutlich bleibt, welches tatsächlich der wahren Gegebenheit entspricht. Es ist der betroffenen Person überlassen, aus welcher Sicht er die Situation wahrnimmt und interpretiert. Es handelt sich in beiden Fällen um eine individuelle Wahrnehmung.  [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Das Motiv der Augen ist mit dem Kleist-Zitat der „grünen Gläser, statt der Augen“ zu vergleichen, das Perspektiv/Fernglas verzerrt, verändert hier deutlich die Wahrnehmung Nathanaels, z.B. wodurch er Olimpia plötzlich als lebendig und schön bezeichnet, wobei er zuvor kein Interesse (ohne Sicht durch das Fernglas auf sie) an ihr hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kleist sind die grünen Gläser ebenso der Auslöser dafür, dass sich die Wahrnehmung verzerrt und verändert, somit sind die grünen Gläser mit dem Perspektiv gleichzusetzen und erfüllen dieselbe Funktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Autor===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Der_Sandmann&amp;diff=44206</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Der Sandmann</title>
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		<updated>2021-03-02T11:16:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann (1817)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
===Inhalt===&lt;br /&gt;
In der Erzählung „Der Sandmann&amp;quot; wird die Geschichte des Studenten Nathanael erzählt, dessen Begegnung mit dem Wetterglashändler Coppola traumatische Kindheitserinnerungen an den von ihm gefürchteten Advokaten Coppelius weckt.&lt;br /&gt;
Diesem gibt er die Schuld am Tode seines Vaters, der bei alchemistischen Versuchen mit Coppelius ums Leben kam. Für Nathanael ist Coppelius, den er als Kind mit dem Kinderaugen stehlenden Sandmann des Ammenmärchens identifiziert, ein „Unhold&amp;quot;, der ihn und seine Braut Clara zerstören will. Die rational denkende Clara tut Coppelius&#039; ,,feindliche Gewalt&amp;quot; als bloße Projektion Nathanaels ab. Diese Ambiguität wird nie restlos aufgeklärt und die polyperspektivische Erzählstruktur steigert die&lt;br /&gt;
unheimliche Wirkung.&lt;br /&gt;
Ein „Perspektiv&amp;quot;, das Nathanael Coppola abkauft, führt zu einer grotesken Verkennung der Wirklichkeit: Der Automatenmensch&lt;br /&gt;
Olimpia erscheint ihm wie ein beseeltes Wesen, Clara hingegen als „Holzpüppchen&amp;quot;. Auf die Entdeckung hin, dass Olimpia nur eine&lt;br /&gt;
leblose Puppe ist, verfällt er dem Wahnsinn. Für den Leser faszinierend konstruiert E.T.A. Hoffmann so eine Mischung von übernatürlichem (Dämonenglaube) und Psychologischem (Verfolgungswahn).&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsch betrifft uns 6/2001, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Worterklärungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wetterglas: (auch Sturmglas): Wetteranzeiger&lt;br /&gt;
*Advokat: Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
*Ammenmärchen: Schauermärchen, die früher die Ammen (einfache Frauen, die die Kinder der edlen Damen aufzogen) ihren Kindern erzählt haben, um sie mit Angst gefügig zu machen.&lt;br /&gt;
*Projektion: (psych.) Übertragung&lt;br /&gt;
*Ambiguität: Doppeldeutigkeit&lt;br /&gt;
*polyperspektivisch: vielseitig, uneindeutig&lt;br /&gt;
*Perspektiv: Fernglas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nathanael=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Coppelius===== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Clara=====&lt;br /&gt;
===Erzähltechniken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Unheimliche=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich war fest gezaubert. Auf die Gefahr entdeckt, und, wie ich deutlich dachte, hart gestraft zu werden, blieb ich stehen, den Kopf lauschend durch die Gardine hervorgestreckt. Mein Vater empfing den Coppelius feierlich. »Auf! – zum Werk«, rief dieser mit heiserer, schnurrender Stimme und warf den Rock ab. Der Vater zog still und finster seinen Schlafrock aus und beide kleideten sich in lange schwarze Kittel. Wo sie die hernahmen, hatte ich übersehen. Der Vater öffnete die Flügeltür eines Wandschranks; aber ich sah, daß das, was ich solange dafür gehalten, kein Wandschrank, sondern vielmehr eine schwarze Höhlung war, in der ein kleiner Herd stand. Coppelius trat hinzu und eine blaue Flamme knisterte auf dem Herde empor. Allerlei seltsames Geräte stand umher. Ach Gott! – wie sich nun mein alter Vater zum Feuer herabbückte, da sah er ganz anders aus. Ein gräßlicher krampfhafter Schmerz schien seine sanften ehrlichen Züge zum häßlichen widerwärtigen Teufelsbilde verzogen zu haben. Er sah dem Coppelius ähnlich. Dieser schwang die glutrote Zange und holte damit hellblinkende Massen aus dem dicken Qualm, die er dann emsig hämmerte. Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar, aber ohne Augen – scheußliche, tiefe schwarze Höhlen statt ihrer. »Augen her, Augen her!« rief Coppelius mit dumpfer dröhnender Stimme. Ich kreischte auf von wildem Entsetzen gewaltig erfaßt und stürzte aus meinem Versteck heraus auf den Boden. Da ergriff mich Coppelius, »kleine Bestie! – kleine Bestie!« meckerte er zähnfletschend! – riß mich auf und warf mich auf den Herd, daß die Flamme mein Haar zu sengen begann: »Nun haben wir Augen – Augen – ein schön Paar Kinderaugen.« So flüsterte Coppelius, und griff mit den Fäusten glutrote Körner aus der Flamme, die er mir in die Augen streuen wollte. Da hob mein Vater flehend die Hände empor und rief. »Meister! Meister! laß meinem Nathanael die Augen – laß sie ihm!« Coppelius lachte gellend auf und rief. »Mag denn der Junge die Augen behalten und sein Pensum flennen in der Welt; aber nun wollen wir doch den Mechanismus der Hände und der Füße recht observieren.« Und damit faßte er mich gewaltig, daß die Gelenke knackten, und schrob mir die Hände ab und die Füße und setzte sie bald hier, bald dort wieder ein. »&#039;s steht doch überall nicht recht! &#039;s gut so wie es war! – Der Alte hat&#039;s verstanden!« So zischte und lispelte Coppelius; aber alles um mich her wurde schwarz und finster, ein jäher Krampf durchzuckte Nerv und Gebein – ich fühlte nichts mehr. Ein sanfter warmer Hauch glitt über mein Gesicht, ich erwachte wie aus dem Todesschlaf, die Mutter hatte sich über mich hingebeugt. »Ist der Sandmann noch da?« stammelte ich. »Nein, mein liebes Kind, der ist lange, lange fort, der tut dir keinen Schaden!« – So sprach die Mutter und küßte und herzte den wiedergewonnenen Liebling.&amp;lt;ref&amp;gt;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann. Stuttgart: Reclam 2000, S. 8-10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Die sogenannte [https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/sandmann/sandman1.html Alchemisten-Szene] (Reclam-Ausgabe, S. 8-10) fungiert als ein gutes Beispiel für das Verschwimmen der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen (Wahnvorstellungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael beobachtet in der Szene, wie sein Vater und Coppelius, welchen er als Sandmann betitelt, am &#039;&#039;&#039;Abend&#039;&#039;&#039; ein Experiment durchführen. Zu Beginn der Szene wird diese durch Nathanael noch sehr realistisch und klar beschrieben (vgl. Z. 1-21), diese Erzählweise verändert sich aber im Laufe der Szene. Mit dem Fortschreiten der Szene nimmt Nathanaels Fantasie immer mehr Einfluss auf seine Wahrnehmung. Diese Entwicklung deutet sich zunächst durch bildhaftere Beschreibungen und Vergleiche an „(…) zum hässlichen widerwärtigen Teufelsbild verzogen zu haben“ (Z. 26-27), bis diese schließlich dann in eine Art von Wahnvorstellungen überschlagen „Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar“ (Z. 32-33).  Der Einfluss der Fantasie auf seine Wahrnehmung wird immer intensiver und stärker im Laufe der Szene „(…) die Gelenke knackten und schraubte mir die Hände ab und die Füße setze sie bald hier, bald dort wieder ein“ (Z. 60-64). Unterbrochen wird diese Entwicklung durch recht klare und realistische Beschreibungen des Fortgangs der Szene (vgl. Z. 37-45 und Z. 70-79), sodass es für den Rezipienten immer schwieriger wird, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden (vgl. Z. 45-53).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Tageszeit, in der sich diese Szene ereignet, ist dabei nicht zufällig gewählt. Die Nacht war ein zentrales Motiv der Romantik und auch Hoffmann bediente sich diesem in seiner Erzählung. Mit der Nacht werden häufig Begriffe wie „mystisch“ und „träumerisch“ assoziiert. In der Nacht träumen die Menschen, das Irreale verschwimmt in den Träumen mit der Realität, und es wird in Träumen das Gefühl erzeugt, diese doch häufig irreale Situation in der Realität durchlebt zu haben. In der Alchemisten-Szene wird der Prozess, welchen die Menschen während des Träumens durchleben, durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen für den Rezipienten erzeugt. Auch diesem fällt es durch die Erzählweise, ähnlich wie während des Prozesses des Träumens, zunehmend schwer, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist somit zu sagen, dass sich der Einfluss von Nathanaels Fantasie auf seine Wahrnehmung im Laufe der Szene steigert. Durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen, verschwimmen diese zunehmend. Das Motiv der Nacht unterstützt dabei die inhaltliche Entwicklung und Erzählweise der Szene. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Nacht-Motiv=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Augen und andere Gläser=====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Deutungshypothese&#039;&#039;&#039;: Alle Figuren der Erzählung werden unter anderem immer durch ihre Augen beschrieben und ein Stück weit charakterisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auge hat dabei eine physische Funktion, nämlich zur Wahrnehmung der Außenwelt, und eine psychische Funktion zum Ausdruck der Innenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt es im Folgenden zu untersuchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nathanael:&#039;&#039;&#039; Nathanael möchte aus Neugier den Sandmann einmal mit eigenen Augen sehen (Vgl. S.7 Z.13f.), obwohl ihm dies nicht erlaubt ist. Durch die Erzählungen vom Sandmann, die er abends zuhören bekam, besitzt Nathanael bereits eine Vorstellung von dem Sandmann, welche sich im Nachhinein an dem Abend mit den Geschehnissen vermischt haben könnte. Deswegen ist es nicht genau ausmachen, ob Nathanael die Ereignisse tatsächlich so erlebt hat oder, ob seine Sicht zur Wirklichkeit verschleiert ist. An dem Abend wollte Coppelius seine Augen für ein Experiment verwenden (Vgl. S.12 Z. 6f., Z. 11) und somit die Sehkraft entreißen möchte. Die Augen sind schließlich ein Fenster zur Seele, welche die Emotionen nach außen zeigen und uns die Gefühle anderer einfacher wahrnehmen lassen. Wenn Nathanael die Augen genommen worden wären, würde ihm nicht nur das Fenster zur Seele fehlen, sondern auch die ein Sinnesorgan, um die Realität wahrzunehmen. Durch dieses Erlebnis hat sich womöglich ein Trauma bei ihm gebildet, was die Augen anbelangt, da man ihm diesen wichtigen Teil stehlen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst kann Nathanael nicht besonders gut sehen, da er beispielsweise Olimpia nicht klar sehen (Vgl. S. 30 Z. 2), als er sie in ihrem Zimmer beobachtet, weshalb ihm das Fernglas als Unterstützung dient das Irreale wahrzunehmen, wenn er da hindurch blickt (Vgl S. 32 Z. 1f.).  [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physische Funktion: Realität/Irreales ,Bsp. Nathanael : Wahrnehmung ist eingeschränkt/verfälscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychische Funktion: Bsp. Nathanael: fantasievolle Innenwelt bildet sich aus durch die Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augen Motiv (Nathanael):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Augen spiegeln wie sprichwörtlich bekannt, die Seele eines Memschens wiederspiegeln  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Er ist von Coppola verstört -&amp;gt; hat gesehen wie sein Vater und er Experimente durchführen  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Nathanael wird erzählt, dass der Sanmann kommt und ihm Sand in die Augen streut (S.7, Z.19f.) -&amp;gt; er hat Angst seine Seekraft zu verlieren  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Er wird weggeschickt, wenn der Sandmann kommt/ er darf ihn nicht sehen; er hat Angst vor dem Sandmann -&amp;gt; macht sich Gedanken; ergänzt seine Vorstellungen vor seinem ,,inneren Auge&amp;quot; (irreales)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• hat Schwierigkeiten reales und irreales zu unterscheiden -&amp;gt; Fantasiewelt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Nathanael hat Angst seine Augen zu verlieren (Alchemisten-Szene; S.12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Er kauft Copolla ein Fernglas ab (S.32); versucht die Realität deutlicher zu erkennen (reales)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Das Fernglas verfälscht die Realität nur noch mehr, als er durch das Fernglas glaubt Clara zu sehen, diese aber neben ihm steht(Kleist Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Außerdem trägt er gegenüber Olympia eine Rosarote Brille und erkennt nicht durch seine Augen, dass sie ein Roboter ist. Er fühlt allerdings beim tanzen mit ihr dass sie sich mechanisch anfühlt. Demnach täuschen ihn seine Augen, seine anderen Sinneswahrnehmungen scheinen jedoch noch zu &amp;quot;funktionieren&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• kann die Wirklichkeit nicht erkennen (Olympias starre Augen) [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:FeMNSG|FeMNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Clara:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen werden von Nathanael als &amp;quot; hell&amp;quot; beschrieben (vgl.S.5); bringen Licht ins dunkle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Augen werden mit See verglichen: stellt beruhigendes und natürliches dar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen stehen für das Natürliche (real-irreal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara ist real&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch die Beschreibung ihrer Augen wird ihre Funktion als Ruhepuls von Nathanael dargestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara holt ihn in Realität zurück (wird belegt s.26&amp;amp;27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als er es schrieb war er sehr besonnen und ruhig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wenn er von Clara entfernt ist rutscht er wieder in die Fantasie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wolkenlosen Himmels&amp;quot; (vgl. S.24), blauer, wolkenloser Himmel steht für Klarheit, welche Clara wiederspiegelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara spiegelt das Über-Ich wieder und Nathanael das Es sobald diese gemeinsam sind handeln sie nach dem  Ich (vgl.S.27-28, Zweikampf zwischen Nathanael und Lothar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Name und Augen spiegeln ihre Persönlichkeit/Charackter wieder (&amp;quot;klar&amp;quot;, &amp;quot;hellsichtig &amp;quot; und &amp;quot;vernünftig&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Claras Augen stellen den Cut zwischen irrealen und realen Situationen dar. Wenn Nathanael in Claras Augen sieht wird er in die Realität zurückgezogen. In manchen Situationen fällt es Nathanael schwer, seinen realen Charakter in ihren Augen zu sehen und  lässt dies dann an Clara aus. Es lassen sich auch die PersönlichkeitsInstanzen nach Sigmund Freud anwenden, indem Clara Natahnel aus seinem Es, das ihn triebgesteuert handeln lässt, in das ich holt, das ihn wieder normal handeln lässt. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ZoPNSG|ZoPNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyse 2: Claras Augen          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—Claras Augen werden von Nathanael als hell beschrieben (S.5 Z.9), (S.23 Z.27)—&amp;gt; verdeutlicht ihre positive, realistische Sicht (bspw. auf Coppola), die im Kontrast zu Nathanaels negativer Sicht bzw. seinen Wahnvorstellungen steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—er beschreibt ihre Augen als „helle, hold lächelnde Kindesaugen oft wie ein lieblicher süßer Traum“ (S.18 Z.31) (S.26 Z.19)—&amp;gt; als bildlicher Ersatz für positive Erlebnisse in Nathanaels Kindheit,die Ihm durch den Sandmann genommen wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—der Erzähler beschreibt Claras Augen durch einen Vergleich eines unbekannten fiktiven Charakters mit einem See von einem Gemälde (S.23 Z.6) —&amp;gt; vermutlich grundlegend blaue Augen, in denen sich auch andere Farben widerspiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—in Claras Augen spiegelt sich „ganz buntes, heitres Leben“ wider (S.23 Z.9) —&amp;gt; beschreibt ihren Charakter (S.23 Z.21f —&amp;gt; unbefangen, kindisch, zartes Gemüt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—„aus ihrem Blick (strahlen) wunderbare himmlische Gesänge und Klänge (entgegen)“ (S.23 Z.12f) —&amp;gt; Darstellung von Clara als perfekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—„Nathanael blickt in Claras Augen; aber es ist der Tod, der mit Claras Augen ihn freundlich anschaut“(S.26 Z.36 ff) —&amp;gt; Nathanael verbindet Clara mit dem Tod —&amp;gt; Andeutung: Clara wird bei Nathanaels Tod dabei sein [[Benutzer:AnFNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Coppelius :&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Coppelius Augen werden beschrieben als „buschige graue Augenbrauen, unter denen ein paar grünliche Katzenaugen stechend hervorfunkeln“ (vgl. S.9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-hier lässt sich sagen, dass die Augen hier für Gefährlichkeit und Hinterhältigkeit stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-„Der verhasste abscheuliche Coppelius stand vor mir mit funkelnden Augen und lachte mich hämisch an“ (vgl. S.13f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-„er war anders gekleidet, aber Coppelius Figur und Gesichtszüge sind zu tief nur in mein Innerstes eingeprägt“ (S.14) —&amp;gt; Die Augen sind ein Bestandteil der Gesichtszüge, somit sind diese bei Coppelius und Coppala die selben, die Augen spiegeln hier also &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; Coppelius spiegeln seine Boshaftigkeit wurde und wirken bedrohlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „die kleinen Augen unter den grauen, langen Wimpern stechend hervorfunkelten“ (S.32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; das Funkeln in den Augen als Wiedererkennungswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sowohl der Sandmann (irreal) und der Coppelius (real) hängen motivisch zusammen, da beide das Augen-Motiv behindhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- als Coppla, der Wetterglasverkäufer seine Brillen auf den Tisch legt begannen sie „seltsam zu flimmern und zu funkeln“ —&amp;gt; wieder das funkeln, möglicherweise ist das Funkeln aus Copelius bzw. Copplas Augen in den Brillen und Fernrohren enthalten, und als Nathanael durch das Fernglas blickt, so wird das Funkeln vielleicht auf ihn übertragen. Zudem ist auffällig, dass Nathanael seit er durch dieses Fernglas geguckt hat, Interesse an Olympia hat und Beginnt in gewisser Weise „Irre“ bzw. „wahnsinnig“ zu werden.  [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:EmVNSG|&amp;lt;nowiki&amp;gt;EmVNSG]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Olimpia:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit zur Deutungshypothese:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezug zum Zitat von [[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Die Marquise von O.#Zum Autor|Heinrich von Kleist]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün – und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzutut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört.&#039;&#039;&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;aus: H.v.Kleist: Werke und Briefe, Band 4. Berlin-Weimar: Aufbau-Verlag, 1. Auflage 1978, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) In Bezug zum Kleist-Zitat über die „Augen als grüne Gläser“ kann man sagen, dass in beiden Fällen von einer Beeinflussung der Wahrnehmung gesprochen wird. Durch die Nutzung des Fernglases verändert sich der Eindruck der Augen von Olympia ins Positive. In dem bereits analysierten Zitat von Kleist war man der Konsense, dass die grünen Gläser die Wahrnehmung fälscht, da man eben mit einem Glas sieht, statt der Augen. Die Augen tragen dann nicht mehr die Verantwortung der Sehfähigkeit. Die grünen Gläser, welche alles einheitlich in einer Farbe zeigt, haben zur Folge, dass man selbstständig für sich entscheiden muss, wie man etwas wahrnimmt, und wie es auf eine wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu gibt das Fernglas zunächst einmal eine detailliertere Sicht und konkretisiert die Wahrnehmung. Dennoch heißt es nicht, dass die Wahrnehmungen durch das Fernglas der Wahrheit entsprechen, da Reales und Irreales sich vermischen können, genauso wie bei Nathanael. Das bedeutet, es bleibt immer noch ungeklärt, ob das Fernglas die Wahrheit zeigt, oder bloß die Wahrnehmung Nathanaels beeinflusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gemeinsamkeit kann man sagen, dass in beiden Fällen undeutlich bleibt, welches tatsächlich der wahren Gegebenheit entspricht. Es ist der betroffenen Person überlassen, aus welcher Sicht er die Situation wahrnimmt und interpretiert. Es handelt sich in beiden Fällen um eine individuelle Wahrnehmung.  [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:AyhBNSG|AyhBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Das Motiv der Augen ist mit dem Kleist-Zitat der „grünen Gläser, statt der Augen“ zu vergleichen, das Perspektiv/Fernglas verzerrt, verändert hier deutlich die Wahrnehmung Nathanaels, z.B. wodurch er Olimpia plötzlich als lebendig und schön bezeichnet, wobei er zuvor kein Interesse (ohne Sicht durch das Fernglas auf sie) an ihr hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kleist sind die grünen Gläser ebenso der Auslöser dafür, dass sich die Wahrnehmung verzerrt und verändert, somit sind die grünen Gläser mit dem Perspektiv gleichzusetzen und erfüllen dieselbe Funktion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Autor===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Der_Sandmann&amp;diff=44040</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Der Sandmann</title>
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		<updated>2021-02-26T14:14:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann (1817)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
===Inhalt===&lt;br /&gt;
In der Erzählung „Der Sandmann&amp;quot; wird die Geschichte des Studenten Nathanael erzählt, dessen Begegnung mit dem Wetterglashändler Coppola traumatische Kindheitserinnerungen an den von ihm gefürchteten Advokaten Coppelius weckt.&lt;br /&gt;
Diesem gibt er die Schuld am Tode seines Vaters, der bei alchemistischen Versuchen mit Coppelius ums Leben kam. Für Nathanael ist Coppelius, den er als Kind mit dem Kinderaugen stehlenden Sandmann des Ammenmärchens identifiziert, ein „Unhold&amp;quot;, der ihn und seine Braut Clara zerstören will. Die rational denkende Clara tut Coppelius&#039; ,,feindliche Gewalt&amp;quot; als bloße Projektion Nathanaels ab. Diese Ambiguität wird nie restlos aufgeklärt und die polyperspektivische Erzählstruktur steigert die&lt;br /&gt;
unheimliche Wirkung.&lt;br /&gt;
Ein „Perspektiv&amp;quot;, das Nathanael Coppola abkauft, führt zu einer grotesken Verkennung der Wirklichkeit: Der Automatenmensch&lt;br /&gt;
Olimpia erscheint ihm wie ein beseeltes Wesen, Clara hingegen als „Holzpüppchen&amp;quot;. Auf die Entdeckung hin, dass Olimpia nur eine&lt;br /&gt;
leblose Puppe ist, verfällt er dem Wahnsinn. Für den Leser faszinierend konstruiert E.T.A. Hoffmann so eine Mischung von übernatürlichem (Dämonenglaube) und Psychologischem (Verfolgungswahn).&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsch betrifft uns 6/2001, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Worterklärungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wetterglas: (auch Sturmglas): Wetteranzeiger&lt;br /&gt;
*Advokat: Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
*Ammenmärchen: Schauermärchen, die früher die Ammen (einfache Frauen, die die Kinder der edlen Damen aufzogen) ihren Kindern erzählt haben, um sie mit Angst gefügig zu machen.&lt;br /&gt;
*Projektion: (psych.) Übertragung&lt;br /&gt;
*Ambiguität: Doppeldeutigkeit&lt;br /&gt;
*polyperspektivisch: vielseitig, uneindeutig&lt;br /&gt;
*Perspektiv: Fernglas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nathanael=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Coppelius=====&lt;br /&gt;
- Coppelius Augen werden beschrieben als „buschige graue Augenbrauen, unter denen ein paar grünliche Katzenaugen stechend hervorfunkeln“ (vgl. S.9) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-hier lässt sich sagen, dass die Augen hier für Gefährlichkeit und Hinterhältigkeit stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-„Der verhasste abscheuliche Coppelius stand vor mir mit funkelnden Augen und lachte mich hämisch an“ (vgl. S.13f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-„er war anders gekleidet, aber Coppelius Figur und Gesichtszüge sind zu tief nur in mein Innerstes eingeprägt“ (S.14) —&amp;gt; Die Augen sind ein Bestandteil der Gesichtszüge, somit sind diese bei Coppelius und Coppala die selben, die Augen spiegeln hier also &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; Coppelius spiegeln seine Boshaftigkeit wurde und wirken bedrohlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „die kleinen Augen unter den grauen, langen Wimpern stechend hervorfunkelten“ (S.32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; das Funkeln in den Augen als Wiedererkennungswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sowohl der Sandmann (irreal) und der Coppelius (real) hängen motivisch zusammen, da beide das Augen-Motiv behindhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- als Coppla, der Wetterglasverkäufer seine Brillen auf den Tisch legt begannen sie „seltsam zu flimmern und zu funkeln“ —&amp;gt; wieder das funkeln, möglicherweise ist das Funkeln aus Copelius bzw. Copplas Augen in den Brillen und Fernrohren enthalten, und als Nathanael durch das Fernglas blickt, so wird das Funkeln vielleicht auf ihn übertragen. Zudem ist auffällig, dass Nathanael seit er durch dieses Fernglas geguckt hat, Interesse an Olympia hat und Beginnt in gewisser Weise „Irre“ bzw. „wahnsinnig“ zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[@[[Benutzer:EmVNSG|EmVNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Clara=====&lt;br /&gt;
Analyse: Claras Augen          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—Claras Augen werden von Nathanael als hell beschrieben (S.5 Z.9), (S.23 Z.27)—&amp;gt; verdeutlicht ihre positive, realistische Sicht (bspw. auf Coppola), die im Kontrast zu Nathanaels negativer Sicht bzw. seinen Wahnvorstellungen steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—er beschreibt ihre Augen als „helle, hold lächelnde Kindesaugen oft wie ein lieblicher süßer Traum“ (S.18 Z.31) (S.26 Z.19)—&amp;gt; als bildlicher Ersatz für positive Erlebnisse in Nathanaels Kindheit,die Ihm durch den Sandmann genommen wurden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—der Erzähler beschreibt Claras Augen durch einen Vergleich eines unbekannten fiktiven Charakters mit einem See von einem Gemälde (S.23 Z.6) —&amp;gt; vermutlich grundlegend blaue Augen, in denen sich auch andere Farben widerspiegeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—in Claras Augen spiegelt sich „ganz buntes, heitres Leben“ wider (S.23 Z.9) —&amp;gt; beschreibt ihren Charakter (S.23 Z.21f —&amp;gt; unbefangen, kindisch, zartes Gemüt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—„aus ihrem Blick (strahlen) wunderbare himmlische Gesänge und Klänge (entgegen)“ (S.23 Z.12f) —&amp;gt; Darstellung von Clara als perfekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—„Nathanael blickt in Claras Augen; aber es ist der Tod, der mit Claras Augen ihn freundlich anschaut“(S.26 Z.36 ff) —&amp;gt; Nathanael verbindet Clara mit dem Tod —&amp;gt; Andeutung: Clara wird bei Nathanaels Tod dabei sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erzähltechniken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Unheimliche=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich war fest gezaubert. Auf die Gefahr entdeckt, und, wie ich deutlich dachte, hart gestraft zu werden, blieb ich stehen, den Kopf lauschend durch die Gardine hervorgestreckt. Mein Vater empfing den Coppelius feierlich. »Auf! – zum Werk«, rief dieser mit heiserer, schnurrender Stimme und warf den Rock ab. Der Vater zog still und finster seinen Schlafrock aus und beide kleideten sich in lange schwarze Kittel. Wo sie die hernahmen, hatte ich übersehen. Der Vater öffnete die Flügeltür eines Wandschranks; aber ich sah, daß das, was ich solange dafür gehalten, kein Wandschrank, sondern vielmehr eine schwarze Höhlung war, in der ein kleiner Herd stand. Coppelius trat hinzu und eine blaue Flamme knisterte auf dem Herde empor. Allerlei seltsames Geräte stand umher. Ach Gott! – wie sich nun mein alter Vater zum Feuer herabbückte, da sah er ganz anders aus. Ein gräßlicher krampfhafter Schmerz schien seine sanften ehrlichen Züge zum häßlichen widerwärtigen Teufelsbilde verzogen zu haben. Er sah dem Coppelius ähnlich. Dieser schwang die glutrote Zange und holte damit hellblinkende Massen aus dem dicken Qualm, die er dann emsig hämmerte. Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar, aber ohne Augen – scheußliche, tiefe schwarze Höhlen statt ihrer. »Augen her, Augen her!« rief Coppelius mit dumpfer dröhnender Stimme. Ich kreischte auf von wildem Entsetzen gewaltig erfaßt und stürzte aus meinem Versteck heraus auf den Boden. Da ergriff mich Coppelius, »kleine Bestie! – kleine Bestie!« meckerte er zähnfletschend! – riß mich auf und warf mich auf den Herd, daß die Flamme mein Haar zu sengen begann: »Nun haben wir Augen – Augen – ein schön Paar Kinderaugen.« So flüsterte Coppelius, und griff mit den Fäusten glutrote Körner aus der Flamme, die er mir in die Augen streuen wollte. Da hob mein Vater flehend die Hände empor und rief. »Meister! Meister! laß meinem Nathanael die Augen – laß sie ihm!« Coppelius lachte gellend auf und rief. »Mag denn der Junge die Augen behalten und sein Pensum flennen in der Welt; aber nun wollen wir doch den Mechanismus der Hände und der Füße recht observieren.« Und damit faßte er mich gewaltig, daß die Gelenke knackten, und schrob mir die Hände ab und die Füße und setzte sie bald hier, bald dort wieder ein. »&#039;s steht doch überall nicht recht! &#039;s gut so wie es war! – Der Alte hat&#039;s verstanden!« So zischte und lispelte Coppelius; aber alles um mich her wurde schwarz und finster, ein jäher Krampf durchzuckte Nerv und Gebein – ich fühlte nichts mehr. Ein sanfter warmer Hauch glitt über mein Gesicht, ich erwachte wie aus dem Todesschlaf, die Mutter hatte sich über mich hingebeugt. »Ist der Sandmann noch da?« stammelte ich. »Nein, mein liebes Kind, der ist lange, lange fort, der tut dir keinen Schaden!« – So sprach die Mutter und küßte und herzte den wiedergewonnenen Liebling.&amp;lt;ref&amp;gt;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann. Stuttgart: Reclam 2000, S. 8-10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Die sogenannte [https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/sandmann/sandman1.html Alchemisten-Szene] (Reclam-Ausgabe, S. 8-10) fungiert als ein gutes Beispiel für das Verschwimmen der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen (Wahnvorstellungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael beobachtet in der Szene, wie sein Vater und Coppelius, welchen er als Sandmann betitelt, am &#039;&#039;&#039;Abend&#039;&#039;&#039; ein Experiment durchführen. Zu Beginn der Szene wird diese durch Nathanael noch sehr realistisch und klar beschrieben (vgl. Z. 1-21), diese Erzählweise verändert sich aber im Laufe der Szene. Mit dem Fortschreiten der Szene nimmt Nathanaels Fantasie immer mehr Einfluss auf seine Wahrnehmung. Diese Entwicklung deutet sich zunächst durch bildhaftere Beschreibungen und Vergleiche an „(…) zum hässlichen widerwärtigen Teufelsbild verzogen zu haben“ (Z. 26-27), bis diese schließlich dann in eine Art von Wahnvorstellungen überschlagen „Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar“ (Z. 32-33).  Der Einfluss der Fantasie auf seine Wahrnehmung wird immer intensiver und stärker im Laufe der Szene „(…) die Gelenke knackten und schraubte mir die Hände ab und die Füße setze sie bald hier, bald dort wieder ein“ (Z. 60-64). Unterbrochen wird diese Entwicklung durch recht klare und realistische Beschreibungen des Fortgangs der Szene (vgl. Z. 37-45 und Z. 70-79), sodass es für den Rezipienten immer schwieriger wird, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden (vgl. Z. 45-53).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Tageszeit, in der sich diese Szene ereignet, ist dabei nicht zufällig gewählt. Die Nacht war ein zentrales Motiv der Romantik und auch Hoffmann bediente sich diesem in seiner Erzählung. Mit der Nacht werden häufig Begriffe wie „mystisch“ und „träumerisch“ assoziiert. In der Nacht träumen die Menschen, das Irreale verschwimmt in den Träumen mit der Realität, und es wird in Träumen das Gefühl erzeugt, diese doch häufig irreale Situation in der Realität durchlebt zu haben. In der Alchemisten-Szene wird der Prozess, welchen die Menschen während des Träumens durchleben, durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen für den Rezipienten erzeugt. Auch diesem fällt es durch die Erzählweise, ähnlich wie während des Prozesses des Träumens, zunehmend schwer, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist somit zu sagen, dass sich der Einfluss von Nathanaels Fantasie auf seine Wahrnehmung im Laufe der Szene steigert. Durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen, verschwimmen diese zunehmend. Das Motiv der Nacht unterstützt dabei die inhaltliche Entwicklung und Erzählweise der Szene. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Nacht-Motiv=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Augen und andere Gläser=====&lt;br /&gt;
Augen-Motiv von Clara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen werden von Nathanael als &amp;quot; hell&amp;quot; beschrieben (vgl.S.5); bringen Licht ins dunkle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Augen werden mit See verglichen: stellt beruhigendes und natürliches dar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen stehen für das Natürliche (real-irreal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara ist real&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch die Beschreibung ihrer Augen wird ihre Funktion als Ruhepuls von Nathanael dargestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara holt ihn in Realität zurück (wird belegt s.26&amp;amp;27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als er es schrieb war er sehr besonnen und ruhig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wenn er von Clara entfernt ist rutscht er wieder in die Fantasie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wolkenlosen Himmels&amp;quot; (vgl. S.24), blauer, wolkenloser Himmel steht für Klarheit, welche Clara wiederspiegelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara spiegelt das Über-Ich wieder und Nathanael das Es sobald diese gemeinsam sind handeln sie nach dem  Ich (vgl.S.27-28, Zweikampf zwischen Nathanael und Lothar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Name und Augen spiegeln ihre Persönlichkeit/Charackter wieder (&amp;quot;klar&amp;quot;, &amp;quot;hellsichtig &amp;quot; und &amp;quot;vernünftig&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:Claras Augen stellen den Cut zwischen irrealen und realen Situationen dar. Wenn Nathanael in Claras Augen sieht wird er in die Realität zurückgezogen. In manchen Situationen fällt es Nathanael schwer, seinen realen Charakter in ihren Augen zu sehen und  lässt dies dann an Clara aus. Es lassen sich auch die PersönlichkeitsInstanzen nach Sigmund Freud anwenden, indem Clara Natahnel aus seinem Es, das ihn triebgesteuert handeln lässt, in das ich holt, das ihn wieder normal handeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ZoPNSG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael möchte aus Neugier den Sandmann einmal mit eigenen Augen sehen (Vgl. S.7 Z.13f.), obwohl ihm dies nicht erlaubt ist. Durch die Erzählungen vom Sandmann, die er abends zuhören bekam, besitzt Nathanael bereits eine Vorstellung von dem Sandmann, welche sich im Nachhinein an dem Abend mit den Geschehnissen vermischt haben könnte. Deswegen ist es nicht genau ausmachen, ob Nathanael die Ereignisse tatsächlich so erlebt hat oder, ob seine Sicht zur Wirklichkeit verschleiert ist. An dem Abend wollte Coppelius seine Augen für ein Experiment verwenden (Vgl. S.12 Z. 6f., Z. 11) und somit die Sehkraft entreißen möchte. Die Augen sind schließlich ein Fenster zur Seele, welche die Emotionen nach außen zeigen und uns die Gefühle anderer einfacher wahrnehmen lassen. Wenn Nathanael die Augen genommen worden wären, würde ihm nicht nur das Fenster zur Seele fehlen, sondern auch die ein Sinnesorgan, um die Realität wahrzunehmen. Durch dieses Erlebnis hat sich womöglich ein Trauma bei ihm gebildet, was die Augen anbelangt, da man ihm diesen wichtigen Teil stehlen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst kann Nathanael nicht besonders gut sehen, da er beispielsweise Olimpia nicht klar sehen (Vgl. S. 30 Z. 2), als er sie in ihrem Zimmer beobachtet, weshalb ihm das Fernglas als Unterstützung dient das Irreale wahrzunehmen, wenn er da hindurch blickt (Vgl S. 32 Z. 1f.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Autor===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Der_Sandmann&amp;diff=44039</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Der Sandmann</title>
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		<updated>2021-02-26T14:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: /* Clara */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&#039;&#039;&#039;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann (1817)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
===Inhalt===&lt;br /&gt;
In der Erzählung „Der Sandmann&amp;quot; wird die Geschichte des Studenten Nathanael erzählt, dessen Begegnung mit dem Wetterglashändler Coppola traumatische Kindheitserinnerungen an den von ihm gefürchteten Advokaten Coppelius weckt.&lt;br /&gt;
Diesem gibt er die Schuld am Tode seines Vaters, der bei alchemistischen Versuchen mit Coppelius ums Leben kam. Für Nathanael ist Coppelius, den er als Kind mit dem Kinderaugen stehlenden Sandmann des Ammenmärchens identifiziert, ein „Unhold&amp;quot;, der ihn und seine Braut Clara zerstören will. Die rational denkende Clara tut Coppelius&#039; ,,feindliche Gewalt&amp;quot; als bloße Projektion Nathanaels ab. Diese Ambiguität wird nie restlos aufgeklärt und die polyperspektivische Erzählstruktur steigert die&lt;br /&gt;
unheimliche Wirkung.&lt;br /&gt;
Ein „Perspektiv&amp;quot;, das Nathanael Coppola abkauft, führt zu einer grotesken Verkennung der Wirklichkeit: Der Automatenmensch&lt;br /&gt;
Olimpia erscheint ihm wie ein beseeltes Wesen, Clara hingegen als „Holzpüppchen&amp;quot;. Auf die Entdeckung hin, dass Olimpia nur eine&lt;br /&gt;
leblose Puppe ist, verfällt er dem Wahnsinn. Für den Leser faszinierend konstruiert E.T.A. Hoffmann so eine Mischung von übernatürlichem (Dämonenglaube) und Psychologischem (Verfolgungswahn).&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsch betrifft uns 6/2001, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Worterklärungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wetterglas: (auch Sturmglas): Wetteranzeiger&lt;br /&gt;
*Advokat: Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
*Ammenmärchen: Schauermärchen, die früher die Ammen (einfache Frauen, die die Kinder der edlen Damen aufzogen) ihren Kindern erzählt haben, um sie mit Angst gefügig zu machen.&lt;br /&gt;
*Projektion: (psych.) Übertragung&lt;br /&gt;
*Ambiguität: Doppeldeutigkeit&lt;br /&gt;
*polyperspektivisch: vielseitig, uneindeutig&lt;br /&gt;
*Perspektiv: Fernglas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Figuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nathanael=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Coppelius=====&lt;br /&gt;
- Coppelius Augen werden beschrieben als „buschige graue Augenbrauen, unter denen ein paar grünliche Katzenaugen stechend hervorfunkeln“ (vgl. S.9) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-hier lässt sich sagen, dass die Augen hier für Gefährlichkeit und Hinterhältigkeit stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-„Der verhasste abscheuliche Coppelius stand vor mir mit funkelnden Augen und lachte mich hämisch an“ (vgl. S.13f.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-„er war anders gekleidet, aber Coppelius Figur und Gesichtszüge sind zu tief nur in mein Innerstes eingeprägt“ (S.14) —&amp;gt; Die Augen sind ein Bestandteil der Gesichtszüge, somit sind diese bei Coppelius und Coppala die selben, die Augen spiegeln hier also &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; Coppelius spiegeln seine Boshaftigkeit wurde und wirken bedrohlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „die kleinen Augen unter den grauen, langen Wimpern stechend hervorfunkelten“ (S.32)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
—&amp;gt; das Funkeln in den Augen als Wiedererkennungswert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sowohl der Sandmann (irreal) und der Coppelius (real) hängen motivisch zusammen, da beide das Augen-Motiv behindhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- als Coppla, der Wetterglasverkäufer seine Brillen auf den Tisch legt begannen sie „seltsam zu flimmern und zu funkeln“ —&amp;gt; wieder das funkeln, möglicherweise ist das Funkeln aus Copelius bzw. Copplas Augen in den Brillen und Fernrohren enthalten, und als Nathanael durch das Fernglas blickt, so wird das Funkeln vielleicht auf ihn übertragen. Zudem ist auffällig, dass Nathanael seit er durch dieses Fernglas geguckt hat, Interesse an Olympia hat und Beginnt in gewisser Weise „Irre“ bzw. „wahnsinnig“ zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[@[[Benutzer:EmVNSG|EmVNSG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Clara=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Erzähltechniken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Unheimliche=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Ich war fest gezaubert. Auf die Gefahr entdeckt, und, wie ich deutlich dachte, hart gestraft zu werden, blieb ich stehen, den Kopf lauschend durch die Gardine hervorgestreckt. Mein Vater empfing den Coppelius feierlich. »Auf! – zum Werk«, rief dieser mit heiserer, schnurrender Stimme und warf den Rock ab. Der Vater zog still und finster seinen Schlafrock aus und beide kleideten sich in lange schwarze Kittel. Wo sie die hernahmen, hatte ich übersehen. Der Vater öffnete die Flügeltür eines Wandschranks; aber ich sah, daß das, was ich solange dafür gehalten, kein Wandschrank, sondern vielmehr eine schwarze Höhlung war, in der ein kleiner Herd stand. Coppelius trat hinzu und eine blaue Flamme knisterte auf dem Herde empor. Allerlei seltsames Geräte stand umher. Ach Gott! – wie sich nun mein alter Vater zum Feuer herabbückte, da sah er ganz anders aus. Ein gräßlicher krampfhafter Schmerz schien seine sanften ehrlichen Züge zum häßlichen widerwärtigen Teufelsbilde verzogen zu haben. Er sah dem Coppelius ähnlich. Dieser schwang die glutrote Zange und holte damit hellblinkende Massen aus dem dicken Qualm, die er dann emsig hämmerte. Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar, aber ohne Augen – scheußliche, tiefe schwarze Höhlen statt ihrer. »Augen her, Augen her!« rief Coppelius mit dumpfer dröhnender Stimme. Ich kreischte auf von wildem Entsetzen gewaltig erfaßt und stürzte aus meinem Versteck heraus auf den Boden. Da ergriff mich Coppelius, »kleine Bestie! – kleine Bestie!« meckerte er zähnfletschend! – riß mich auf und warf mich auf den Herd, daß die Flamme mein Haar zu sengen begann: »Nun haben wir Augen – Augen – ein schön Paar Kinderaugen.« So flüsterte Coppelius, und griff mit den Fäusten glutrote Körner aus der Flamme, die er mir in die Augen streuen wollte. Da hob mein Vater flehend die Hände empor und rief. »Meister! Meister! laß meinem Nathanael die Augen – laß sie ihm!« Coppelius lachte gellend auf und rief. »Mag denn der Junge die Augen behalten und sein Pensum flennen in der Welt; aber nun wollen wir doch den Mechanismus der Hände und der Füße recht observieren.« Und damit faßte er mich gewaltig, daß die Gelenke knackten, und schrob mir die Hände ab und die Füße und setzte sie bald hier, bald dort wieder ein. »&#039;s steht doch überall nicht recht! &#039;s gut so wie es war! – Der Alte hat&#039;s verstanden!« So zischte und lispelte Coppelius; aber alles um mich her wurde schwarz und finster, ein jäher Krampf durchzuckte Nerv und Gebein – ich fühlte nichts mehr. Ein sanfter warmer Hauch glitt über mein Gesicht, ich erwachte wie aus dem Todesschlaf, die Mutter hatte sich über mich hingebeugt. »Ist der Sandmann noch da?« stammelte ich. »Nein, mein liebes Kind, der ist lange, lange fort, der tut dir keinen Schaden!« – So sprach die Mutter und küßte und herzte den wiedergewonnenen Liebling.&amp;lt;ref&amp;gt;E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann. Stuttgart: Reclam 2000, S. 8-10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Die sogenannte [https://www.projekt-gutenberg.org/etahoff/sandmann/sandman1.html Alchemisten-Szene] (Reclam-Ausgabe, S. 8-10) fungiert als ein gutes Beispiel für das Verschwimmen der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen (Wahnvorstellungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael beobachtet in der Szene, wie sein Vater und Coppelius, welchen er als Sandmann betitelt, am &#039;&#039;&#039;Abend&#039;&#039;&#039; ein Experiment durchführen. Zu Beginn der Szene wird diese durch Nathanael noch sehr realistisch und klar beschrieben (vgl. Z. 1-21), diese Erzählweise verändert sich aber im Laufe der Szene. Mit dem Fortschreiten der Szene nimmt Nathanaels Fantasie immer mehr Einfluss auf seine Wahrnehmung. Diese Entwicklung deutet sich zunächst durch bildhaftere Beschreibungen und Vergleiche an „(…) zum hässlichen widerwärtigen Teufelsbild verzogen zu haben“ (Z. 26-27), bis diese schließlich dann in eine Art von Wahnvorstellungen überschlagen „Mir war es als würden Menschengesichter ringsumher sichtbar“ (Z. 32-33).  Der Einfluss der Fantasie auf seine Wahrnehmung wird immer intensiver und stärker im Laufe der Szene „(…) die Gelenke knackten und schraubte mir die Hände ab und die Füße setze sie bald hier, bald dort wieder ein“ (Z. 60-64). Unterbrochen wird diese Entwicklung durch recht klare und realistische Beschreibungen des Fortgangs der Szene (vgl. Z. 37-45 und Z. 70-79), sodass es für den Rezipienten immer schwieriger wird, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden (vgl. Z. 45-53).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Tageszeit, in der sich diese Szene ereignet, ist dabei nicht zufällig gewählt. Die Nacht war ein zentrales Motiv der Romantik und auch Hoffmann bediente sich diesem in seiner Erzählung. Mit der Nacht werden häufig Begriffe wie „mystisch“ und „träumerisch“ assoziiert. In der Nacht träumen die Menschen, das Irreale verschwimmt in den Träumen mit der Realität, und es wird in Träumen das Gefühl erzeugt, diese doch häufig irreale Situation in der Realität durchlebt zu haben. In der Alchemisten-Szene wird der Prozess, welchen die Menschen während des Träumens durchleben, durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen für den Rezipienten erzeugt. Auch diesem fällt es durch die Erzählweise, ähnlich wie während des Prozesses des Träumens, zunehmend schwer, die Realität vom Irrealen zu unterscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist somit zu sagen, dass sich der Einfluss von Nathanaels Fantasie auf seine Wahrnehmung im Laufe der Szene steigert. Durch das stetige Wechseln der beiden Ebenen, der Realität und des Irrealen, verschwimmen diese zunehmend. Das Motiv der Nacht unterstützt dabei die inhaltliche Entwicklung und Erzählweise der Szene. [&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:ChTNSG|ChTNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Das Nacht-Motiv=====&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Augen und andere Gläser=====&lt;br /&gt;
Augen-Motiv von Clara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen werden von Nathanael als &amp;quot; hell&amp;quot; beschrieben (vgl.S.5); bringen Licht ins dunkle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Augen werden mit See verglichen: stellt beruhigendes und natürliches dar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Augen stehen für das Natürliche (real-irreal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara ist real&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*durch die Beschreibung ihrer Augen wird ihre Funktion als Ruhepuls von Nathanael dargestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara holt ihn in Realität zurück (wird belegt s.26&amp;amp;27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Als er es schrieb war er sehr besonnen und ruhig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wenn er von Clara entfernt ist rutscht er wieder in die Fantasie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Wolkenlosen Himmels&amp;quot; (vgl. S.24), blauer, wolkenloser Himmel steht für Klarheit, welche Clara wiederspiegelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Clara spiegelt das Über-Ich wieder und Nathanael das Es sobald diese gemeinsam sind handeln sie nach dem  Ich (vgl.S.27-28, Zweikampf zwischen Nathanael und Lothar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Claras Name und Augen spiegeln ihre Persönlichkeit/Charackter wieder (&amp;quot;klar&amp;quot;, &amp;quot;hellsichtig &amp;quot; und &amp;quot;vernünftig&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:Claras Augen stellen den Cut zwischen irrealen und realen Situationen dar. Wenn Nathanael in Claras Augen sieht wird er in die Realität zurückgezogen. In manchen Situationen fällt es Nathanael schwer, seinen realen Charakter in ihren Augen zu sehen und  lässt dies dann an Clara aus. Es lassen sich auch die PersönlichkeitsInstanzen nach Sigmund Freud anwenden, indem Clara Natahnel aus seinem Es, das ihn triebgesteuert handeln lässt, in das ich holt, das ihn wieder normal handeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ZoPNSG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nathanael möchte aus Neugier den Sandmann einmal mit eigenen Augen sehen (Vgl. S.7 Z.13f.), obwohl ihm dies nicht erlaubt ist. Durch die Erzählungen vom Sandmann, die er abends zuhören bekam, besitzt Nathanael bereits eine Vorstellung von dem Sandmann, welche sich im Nachhinein an dem Abend mit den Geschehnissen vermischt haben könnte. Deswegen ist es nicht genau ausmachen, ob Nathanael die Ereignisse tatsächlich so erlebt hat oder, ob seine Sicht zur Wirklichkeit verschleiert ist. An dem Abend wollte Coppelius seine Augen für ein Experiment verwenden (Vgl. S.12 Z. 6f., Z. 11) und somit die Sehkraft entreißen möchte. Die Augen sind schließlich ein Fenster zur Seele, welche die Emotionen nach außen zeigen und uns die Gefühle anderer einfacher wahrnehmen lassen. Wenn Nathanael die Augen genommen worden wären, würde ihm nicht nur das Fenster zur Seele fehlen, sondern auch die ein Sinnesorgan, um die Realität wahrzunehmen. Durch dieses Erlebnis hat sich womöglich ein Trauma bei ihm gebildet, was die Augen anbelangt, da man ihm diesen wichtigen Teil stehlen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst kann Nathanael nicht besonders gut sehen, da er beispielsweise Olimpia nicht klar sehen (Vgl. S. 30 Z. 2), als er sie in ihrem Zimmer beobachtet, weshalb ihm das Fernglas als Unterstützung dient das Irreale wahrzunehmen, wenn er da hindurch blickt (Vgl S. 32 Z. 1f.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Benutzer:LeBNSG|LeBNSG]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zum Autor===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Thema:W2719pa4iprf9li3</title>
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		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Thema:Vzpjbozfsrh62sjz</title>
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		<updated>2020-12-16T11:37:26Z</updated>

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		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Thema:Vxnn1g02hvfg0ob3</title>
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		<updated>2020-11-13T07:28:30Z</updated>

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		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Thema:Vxnn1g02hvfg0ob3</title>
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		<updated>2020-11-13T07:28:20Z</updated>

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		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vxm8x67ybrdp6tcf&amp;topic_postId=vxm8x67ybvbrexan&amp;topic_revId=vxm8xrvfx3iygu8f&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Vxm8x67ybrdp6tcf</title>
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		<updated>2020-11-12T16:28:41Z</updated>

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		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Thema:Vxm8x67ybrdp6tcf</title>
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		<updated>2020-11-12T16:28:23Z</updated>

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		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vwsh90z7u15fjv2n&amp;topic_postId=vwsh90z7u53hrz0v&amp;topic_revId=vwsh90z7u53hrz0v&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Vwsh90z7u15fjv2n</title>
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		<updated>2020-10-30T07:45:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AnFNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:AnFNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;AnFNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:AnFNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:AnFNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/AnFNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/AnFNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vwsh90z7u15fjv2n&amp;amp;topic_showPostId=vwsh90z7u53hrz0v#flow-post-vwsh90z7u53hrz0v&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Kommentar“ (&lt;em&gt;Z. 5,6: Er hört die Männerstimme nicht im Hintergrund, sie war am Telefon&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vwsh0z2qaei2fp5b&amp;topic_postId=vwsh0z2qaig4nt3j&amp;topic_revId=vwsh0z2qaig4nt3j&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Vwsh0z2qaei2fp5b</title>
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		<updated>2020-10-30T07:41:02Z</updated>

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		<author><name>AnFNSG</name></author>
	</entry>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Hartmut_Lange/Biographie&amp;diff=28958</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Hartmut Lange/Biographie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Hartmut_Lange/Biographie&amp;diff=28958"/>
		<updated>2020-10-09T07:38:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;￼Hartmut Lange ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Er schreibt Dramen, Essays und Prosa* und arbeitete an verschiedenen Theatern als Regisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 schreibt er hauptsächlich Erzählungen und Novellen und manche seiner Werke sind mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen seiner Werke sind immer wieder die existenziellen Fragen von Leben und Tod sowie Schuld und Sühne, angesiedelt im gegenwärtigen Alltag und oft durchlässig zur Vergangenheit, vor allem der nationalsozialistischen Zeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lange liegt der zentrale Aspekt der Literatur bei dem Verhältnis zwischen Literatur und der Wirklichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-geboren am 31.03.1937 in Berlin-Spandau￼&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seine Familie zog im Jahr 1949 nach Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-1946 kehrte seine Familie nach Berlin zurück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lange studierte von 1957 bis 1960 Dramaturgie an der deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-er war von 1961 bis 1963 Dramaturg am deutschen Theater in Ost - Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ist 1965 aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-lebt jetzt mit seiner Frau und seinem Sohn in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Prosa: freie, ungebundene, nicht durch Reim, Rhythmik oder Vers gebundene Form der Sprache&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Erz%C3%A4hlungen:_Lebensentw%C3%BCrfe_in_der_Literatur_aus_unterschiedlichen_historischen_Kontexten/Hartmut_Lange/Biographie&amp;diff=28957</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Hartmut Lange/Biographie</title>
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		<updated>2020-10-09T07:38:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;￼Hartmut Lange ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Er schreibt Dramen, Essays und Prosa* und arbeitete an verschiedenen Theatern als Regisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 schreibt er hauptsächlich Erzählungen und Novellen und manche seiner Werke sind mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themen seiner Werke sind immer wieder die existenziellen Fragen von Leben und Tod sowie Schuld und Sühne, angesiedelt im gegenwärtigen Alltag und oft durchlässig zur Vergangenheit, vor allem der nationalsozialistischen Zeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Lange liegt der zentrale Aspekt der Literatur bei dem Verhältnis zwischen Literatur und der Wirklichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-geboren am 31.03.1937 in Berlin-Spandau￼&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seine Familie zog im Jahr 1949 nach Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-1946 kehrte seine Familie nach Berlin zurück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lange studierte von 1957 bis 1960 Dramaturgie an der deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-er war von 1961 bis 1963 Dramaturg am deutschen Theater in Ost - Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ist 1965 aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-lebt jetzt mit seiner Frau und seinem Sohn in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Prosa: freie, ungebundene, nicht durch Reim, Rhythmik oder Vers gebundene Form der Sprache&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Hartmut Lange/Biographie</title>
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		<updated>2020-10-09T07:27:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;￼Hartmut Lange ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Er schreibt Dramen, Essays und Prosa* und arbeitete an verschiedenen Theatern als Regisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 schreibt er hauptsächlich Erzählungen und Novellen und manche seiner Werke sind mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-geboren am 31.03.1937 in Berlin Spandau￼&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seine Familie zog im Jahr 1949 nach Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-1946 kehrte seine Familie nach Berlin zurück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lange studierte von 1957 bis 1960 Dramaturgie an der deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-er war von 1961 bis 1963 Dramaturg am deutschen Theater in Ost - Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ist 1965 aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-lebt jetzt mit seiner Frau und seinem Sohn in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Prosa: freie, ungebundene, nicht durch Reim, Rhythmik oder Vers gebundene Form der Sprache&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Erzählungen: Lebensentwürfe in der Literatur aus unterschiedlichen historischen Kontexten/Hartmut Lange/Biographie</title>
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		<updated>2020-10-09T07:26:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;￼Hartmut Lange ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Er schreibt Dramen, Essays und Prosa* und arbeitete an verschiedenen Theatern als Regisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 schreibt er hauptsächlich Erzählungen und Novellen und manche seiner Werke sind mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oren am 31.03.1937 in Berlin Spandau￼-geb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seine Familie zog im Jahr 1949 nach Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-1946 kehrte seine Familie nach Berlin zurück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lange studierte von 1957 bis 1960 Dramaturgie an der deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-er war von 1961 bis 1963 Dramaturg am deutschen Theater in Ost - Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ist 1965 aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-lebt jetzt mit seiner Frau und seinem Sohn in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt;Prosa: freie, ungebundene, nicht durch Reim, Rhythmik oder Vers gebundene Form der Sprache&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<updated>2020-10-09T07:25:37Z</updated>

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&lt;div&gt;￼Hartmut Lange ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Er schreibt Dramen, Essays und Prosa* und arbeitete an verschiedenen Theatern als Regisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 schreibt er hauptsächlich Erzählungen und Novellen und manche seiner Werke sind mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
￼-geb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seine Familie zog im Jahr 1049 nach Polen&lt;br /&gt;
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-1946 kehrte seine Familie nach Berlin zurück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lange studierte von 1957 bis 1960 Dramaturgie an der deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg&lt;br /&gt;
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-er war von 1961 bis 1963 Dramaturg am deutschen Theater in Ost - Berlin&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;￼Hartmut Lange ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Er schreibt Dramen, Essays und Prosa* und arbeitete an verschiedenen Theatern als Regisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 schreibt er hauptsächlich Erzählungen und Novellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
￼-geboren am 31.03.1937 in Berlin Spandau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seine Familie zog im Jahr 1049 nach Polen&lt;br /&gt;
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-1946 kehrte seine Familie nach Berlin zurück &lt;br /&gt;
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-Lange studierte von 1957 bis 1960 Dramaturgie an der deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg&lt;br /&gt;
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		<updated>2020-10-08T14:23:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;￼Hartmut Lange ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Er schreibt Dramen, Essays und Prosa und arbeitete an verschiedenen Theatern als Regisseur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1982 schreibt er hauptsächlich Erzählungen und Novellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
￼-geboren am 31.03.1937 in Berlin Spandau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seine Familie zog im Jahr 1049 nach Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-1946 kehrte seine Familie nach Berlin zurück &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lange studierte von 1957 bis 1960 Dramaturgie an der deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg&lt;br /&gt;
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		<updated>2020-10-08T14:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: Die Seite wurde neu angelegt: „￼Hartmut Lange ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Er schreibt Dramen, Essays und Prosa und arbeitete an verschiedenen Theatern…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;￼Hartmut Lange ist ein bekannter deutscher Schriftsteller und Theaterregisseur. Er schreibt Dramen, Essays und Prosa und arbeitete an verschiedenen Theatern als Regisseur. &lt;br /&gt;
Seit 1982 schreibt er hauptsächlich Erzählungen und Novellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
￼-geboren am 31.03.1937 in Berlin Spandau&lt;br /&gt;
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-Lange studierte von 1957 bis 1960 Dramaturgie an der deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg&lt;br /&gt;
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		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Thema:Vumg3hpy12s0tjbj</title>
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		<updated>2020-09-25T07:02:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:AnFNSG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:AnFNSG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;&lt;bdi&gt;AnFNSG&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:AnFNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:AnFNSG&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/AnFNSG&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/AnFNSG&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;https://projekte.zum.de/index.php?title=Thema:Vumg3hpy12s0tjbj&amp;amp;topic_showPostId=vumg3hpy16q31n9r#flow-post-vumg3hpy16q31n9r&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Bewertung“ (&lt;em&gt;Zwei sehr übersichtliche und gut strukturierte Texte, Einbezug des Beispiels in Text 2 ist sehr passend und anschaulich&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/Inhaltsangaben&amp;diff=12566</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
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		<updated>2020-01-15T11:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Das Dramen-Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck nicht desto trotz als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene “Straße“ aus dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner,veröffentlicht 1879, handelt davon wie Woyzeck, der Doktor und der Hauptmann sich unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn klagt der Hauptmann dem Doktor sein Leid, woraufhin dieser seine Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Szene läuft Woyzeck an den beiden, welche sich gerade verabschiedet hatten, vorbei und wird zum Gespräch hinzugekauften. Nach einem kurzen Gespräch bei dem Woyzeck kritisiert wird, wobei er mit einem Rasiermesser verglichen wird worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre hat. Woyzeck erschrickt und regiert ungehalten gegenüber dem Hauptmann während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Szene wird Woyzecks Verrückt werden durch Seltsames philosophieren deutlich. Der Doktor ist darüber erfreut, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Freundin Marie. Nachdem die Großmutter den drei Mädchen eine Geschichte erzählt kommt Franz um mit Marie spazieren zu gehen. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg . Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung. Zum Ende der Szene setzt Franz Woyzeck sein Plan fort und sticht Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene spielt im Wirtshaus. Woyzeck und Käthe tanzen und singen miteinander. Währenddessen fällt Käthe das Blut auf , welches er nach dem Mord an Marie noch an sich trägt. Der Wirt fragt Woyzeck wegen seinen Blutflecken aus. Woyzeck versucht sich rauszureden, verstrickt sich jedoch in Widersprüchen. Woyzeck ist sauer und flieht aus dem Wirtshaus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
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		<updated>2020-01-15T11:34:05Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Das Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck nicht desto trotz als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene “Straße“ aus dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner, veröffentlicht 1967, handelt davon wie Woyzeck, der Doktor und der Hauptmann sich unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn klagt der Hauptmann dem Doktor sein Leid, woraufhin dieser seine Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. Daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Szene läuft Woyzeck an den Beiden, welche sich gerade verabschiedet hatten, vorbei und wird zum Gespräch hinzugerufen. Nach einem kurzen Gespräch bei dem Woyzeck kritisiert wird, wobei er mit einem Rasiermesser verglichen wird worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre hat. Woyzeck erschrickt und reagiert ungehalten gegenüber dem Hauptmann während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Szene wird Woyzecks Verrückt werden durch Seltsames philosophieren deutlich. Der Doktor reagiert darüber erfreut, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Freundin Marie. Woyzeck geht mit seiner Freundin spazieren. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus weg.  Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung. Zum Ende der Szene setzt Franz Woyzeck sein Plan fort und sticht Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene spielt im Wirtshaus. Woyzeck und Käthe tanzen und singen miteinander. Währenddessen fällt Käthe das Blut auf , welches er nach dem Mord an Marie noch an sich trägt. Der Wirt fragt Woyzeck wegen seinen Blutflecken aus. Woyzeck versucht sich rauszureden, verstrickt sich jedoch in Widersprüchen. Woyzeck reagiert verärgert und flieht aus dem Wirtshaus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/Inhaltsangaben&amp;diff=12563</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/Inhaltsangaben&amp;diff=12563"/>
		<updated>2020-01-15T11:32:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Das Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck nicht desto trotz als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene “Straße“ aus dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner, veröffentlicht 1967, handelt davon wie Woyzeck, der Doktor und der Hauptmann sich unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn klagt der Hauptmann dem Doktor sein Leid, woraufhin dieser seine Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. Daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Szene läuft Woyzeck an den beiden, welche sich gerade verabschiedet hatten, vorbei und wird zum Gespräch hinzugekauften. Nach einem kurzen Gespräch bei dem Woyzeck kritisiert wird, wobei er mit einem Rasiermesser verglichen wird worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre hat. Woyzeck erschrickt und reagiert ungehalten gegenüber dem Hauptmann während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Szene wird Woyzecks Verrückt werden durch Seltsames philosophieren deutlich. Der Doktor reagiert darüber erfreut, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Freundin Marie. Woyzeck geht mit seiner Freundin spazieren. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus weg.  Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung. Zum Ende der Szene setzt Franz Woyzeck sein Plan fort und sticht Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene spielt im Wirtshaus. Woyzeck und Käthe tanzen und singen miteinander. Währenddessen fällt Käthe das Blut auf , welches er nach dem Mord an Marie noch an sich trägt. Der Wirt fragt Woyzeck wegen seinen Blutflecken aus. Woyzeck versucht sich rauszureden, verstrickt sich jedoch in Widersprüchen. Woyzeck reagiert verärgert und flieht aus dem Wirtshaus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
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		<updated>2020-01-15T11:27:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Das Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck nicht desto trotz als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene “Straße“ aus dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner, veröffentlicht 1967, handelt davon wie Woyzeck, der Doktor und der Hauptmann sich unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn klagt der Hauptmann dem Doktor sein Leid, woraufhin dieser seine Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Szene läuft Woyzeck an den beiden, welche sich gerade verabschiedet hatten, vorbei und wird zum Gespräch hinzugekauften. Nach einem kurzen Gespräch bei dem Woyzeck kritisiert wird, wobei er mit einem Rasiermesser verglichen wird worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre hat. Woyzeck erschrickt und reagiert ungehalten gegenüber dem Hauptmann während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Szene wird Woyzecks Verrückt werden durch Seltsames philosophieren deutlich. Der Doktor reagiert darüber erfreut, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Freundin Marie. Nachdem die Großmutter den drei Mädchen eine Geschichte erzählt kommt Franz um mit Marie spazieren zu gehen. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg . Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung. Zum Ende der Szene setzt Franz Woyzeck sein Plan fort und sticht Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene spielt im Wirtshaus. Woyzeck und Käthe tanzen und singen miteinander. Währenddessen fällt Käthe das Blut auf , welches er nach dem Mord an Marie noch an sich trägt. Der Wirt fragt Woyzeck wegen seinen Blutflecken aus. Woyzeck versucht sich rauszureden, verstrickt sich jedoch in Widersprüchen. Woyzeck reagiert verärgert und flieht aus dem Wirtshaus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
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		<updated>2020-01-15T11:26:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Das Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck nicht desto trotz als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene “Straße“ aus dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner, veröffentlicht 1967, handelt davon wie Woyzeck, der Doktor und der Hauptmann sich unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn klagt der Hauptmann dem Doktor sein Leid, woraufhin dieser seine Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Szene läuft Woyzeck an den beiden, welche sich gerade verabschiedet hatten, vorbei und wird zum Gespräch hinzugekauften. Nach einem kurzen Gespräch bei dem Woyzeck kritisiert wird, wobei er mit einem Rasiermesser verglichen wird worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre hat. Woyzeck erschrickt und regiert ungehalten gegenüber dem Hauptmann während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Szene wird Woyzecks Verrückt werden durch Seltsames philosophieren deutlich. Der Doktor reagiert darüber erfreut, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Freundin Marie. Nachdem die Großmutter den drei Mädchen eine Geschichte erzählt kommt Franz um mit Marie spazieren zu gehen. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg . Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung. Zum Ende der Szene setzt Franz Woyzeck sein Plan fort und sticht Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene spielt im Wirtshaus. Woyzeck und Käthe tanzen und singen miteinander. Währenddessen fällt Käthe das Blut auf , welches er nach dem Mord an Marie noch an sich trägt. Der Wirt fragt Woyzeck wegen seinen Blutflecken aus. Woyzeck versucht sich rauszureden, verstrickt sich jedoch in Widersprüchen. Woyzeck reagiert verärgert und flieht aus dem Wirtshaus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/Inhaltsangaben&amp;diff=12557</id>
		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://projekte.zum.de/index.php?title=Nelly-Sachs-Gymnasium_Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck_-_ein_Dramenfragment/Inhaltsangaben&amp;diff=12557"/>
		<updated>2020-01-15T11:16:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Das Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck nicht desto trotz als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene “Straße“ aus dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner,veröffentlicht 1967, handelt davon wie Woyzeck, der Doktor und der Hauptmann sich unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn klagt der Hauptmann dem Doktor sein Leid, woraufhin dieser seine Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Szene läuft Woyzeck an den beiden, welche sich gerade verabschiedet hatten, vorbei und wird zum Gespräch hinzugekauften. Nach einem kurzen Gespräch bei dem Woyzeck kritisiert wird, wobei er mit einem Rasiermesser verglichen wird worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre hat. Woyzeck erschrickt und regiert ungehalten gegenüber dem Hauptmann während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Szene wird Woyzecks Verrückt werden durch Seltsames philosophieren deutlich. Der Doktor ist darüber erfreut, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Freundin Marie. Nachdem die Großmutter den drei Mädchen eine Geschichte erzählt kommt Franz um mit Marie spazieren zu gehen. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg . Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung. Zum Ende der Szene setzt Franz Woyzeck sein Plan fort und sticht Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment/Inhaltsangaben</title>
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		<updated>2020-01-15T11:14:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Das Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck nicht desto trotz als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene “Straße“ aus dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner,veröffentlicht 1879, handelt davon wie Woyzeck, der Doktor und der Hauptmann sich unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn klagt der Hauptmann dem Doktor sein Leid, woraufhin dieser seine Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Szene läuft Woyzeck an den beiden, welche sich gerade verabschiedet hatten, vorbei und wird zum Gespräch hinzugekauften. Nach einem kurzen Gespräch bei dem Woyzeck kritisiert wird, wobei er mit einem Rasiermesser verglichen wird worauf die Anekdote über die langen Bärte aufkommt, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre hat. Woyzeck erschrickt und regiert ungehalten gegenüber dem Hauptmann während er vom Doktor analysiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Szene wird Woyzecks Verrückt werden durch Seltsames philosophieren deutlich. Der Doktor ist darüber erfreut, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Freundin Marie. Nachdem die Großmutter den drei Mädchen eine Geschichte erzählt kommt Franz um mit Marie spazieren zu gehen. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg . Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung. Zum Ende der Szene setzt Franz Woyzeck sein Plan fort und sticht Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<updated>2020-01-15T11:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnFNSG: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Szene 3 [Buden. Lichter. Volk]&#039;&#039;&#039;: Die dritte Szene aus dem Fragment  „Woyzeck” von Georg Büchner aus dem Jahre 1967 beschreibt das Szenarium, indem Woyzeck einen Jahrmarkt gemeinsam mit Marie besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort stellt ein Ausrufer vor einer Bude seine Show vor, in der ein Pferd wohl die Sterne lesen kann und ein Affe als Soldat verkleidet ist. Da Marie sich die Show ansehen möchte, geht sie mit Woyzeck die Aufführung besuchen. Dem Tambourmajor und dem Unteroffizier fallen dort die Schönheit Maries auf, woraufhin dieser Komplimente gemacht werden und sie ihr in die Bude folgen. Während der Aufführung bittet der Ausrufer um eine Uhr, die ihm der Tambourmajor leiht, damit das Pferd die Uhrzeit sagen kann. Marie, die das Ereignis vom nahen sehen möchte, lässt sich vom Unteroffizier nach vorne helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 5 [Der Hauptmann. Woyzeck]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Das Fragment &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; verfasst von Georg Büchner im Jahre 1836 ist in insgesamt 27 Szenen unterteilt. Die Szene 5 des Fragments &amp;quot;Der Hauptmann. Woyzeck&amp;quot; thematisiert die Frage, wann man einen Menschen als tugendhaft bezeichnen kann. In dieser Szene stoßen die unterschiedlichen Meinungen von Woyzeck und dem Hauptmann aufeinander. Woyzeck vertritt in dieser Szene die untere Gesellschaftsschicht, der Hauptmann hingegen fungiert in dieser Szene als Stellvertreter für die Kirche. Während Woyzeck, ein Soldat, den Hauptmann rasiert, kommen die beiden Figuren ins Gespräch. Angefangen bei einem reinen Banalitätenaustausch , spricht der Hauptmann Woyzeck, im Laufe der Unterhaltung, auf sein uneheliches Kind mit seiner Freundin Marie an. Daraufhin stellt Woyzeck klar, das er trotz der Meinung der Kirche, welche ein uneheliches Kind ablehnt, das Kind als das seine ansieht. Weitergehend beschäftigen sich die beiden Figuren mit der Frage, ob man in Woyzecks Fall von einem tugendhaften Menschen sprechen kann. Der Hauptmann kommt nach einer kurzen Diskussion zu dem Entschluss, dass man Woyzeck nicht desto trotz als einen guten Menschen bezeichnen kann, auch wenn der Hauptmann ihn nicht als tugendhaft bezeichnen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Während der Hauptmann von Woyzeck rasiert wird philosophiert dieser über die Zeit. Anschließend wirft er Woyzeck vor ein uneheliche Kind gezeugt zu haben, was zu einer Diskussion führt. Dabei erklärt Woyzeck dem Hauptmann den Zusammenhang zwischen Wohlstand und Tugend und zwischen Armut und Tugendlosigkeit. Woyzeck erklärt, das Tugend für ihn bloß eine Sache des Geldes sei ,welches er als armer Mann nicht hat. Der Hauptmann bricht daraufhin das Gespräch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 8 [Beim Doktor]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 1:&#039;&#039;&#039; Nachdem der Doktor gesehen hat, dass Woyzeck an die Wand uriniert hat, fordert der Doktor Woyzeck auf, erneut eine Urinprobe abzugeben. Als Woyzeck darauf diese Forderung ablehnt, wird der Doktor sauer. Kurz darauf beginnt Woyzeck zu philosophieren. Am Ende der Szene fragt der Doktor Woyzeck, ob er immer seine Erbsen isst. Als Woyzeck dies bestätigt, ist der Doktor zufrieden und erhöht sein Gehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 2:&#039;&#039;&#039; Woyzeck und der Doktor treffen aufeinander. Der Doktor fragt Woyzeck wieso er gegen die Wand uriniert hat. Woyzeck jedoch behauptet, dass das in der Natur des Menschen liegt und dass man dies nicht willkürlich kontrollieren kann. Anschließend bittet der Doktor Woyzeck darum eine Urinprobe abzugeben, was jedoch nicht möglich ist, da Woyzeck nicht den Drang verspürt auf Toilette zu gehen. Anschließend sagt der Doktor, dass Woyzeck wieder anfängt zu philosophieren. Am Ende der Szene vergewissert sich der Doktor, ob Woyzeck seine Erbsen ist und erhöht anschließend seinen Gehalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 3:&#039;&#039;&#039; Die achte Szene aus dem Buch &amp;quot;Woyzeck&amp;quot; aus dem Jahr 1967 beinhaltet ein Gespräch zwischen dem Doktor und Woyzeck, in der typische Merkmale der Charaktere deutlich werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woyzeck und der Doktor führen ein Gespräch, nachdem der Doktor Woyzeck beim Urinieren an die Wand erwischt hat. Woyzeck wehrt sich, indem er die Natur des Menschen als Grund für seine Tat verwendet. Dem Doktor gefällt das Philosophieren von Woyzeck und da er das Geld, welches er für die Verpflegung der Soldaten erhält, seiner Frau Marie gibt, verspricht er ihm eine Lohnerhöhung. Des Weiteren erinnert der Doktor den Woyzeck seine Erbsen zu essen, denn Woyzeck dient als Testperson für sein „Erbsen-Experiment“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Variante 4:&#039;&#039;&#039; Die Szene startet damit dass der Doktor sich über Woyzeck beschwert, da dieser auf die Straße uriniert hat, woraufhin Woyzeck versucht ihm zu erklären, dass er nichts dafür konnte. Der Doktor nimmt das nicht an, da man laut ihm die Kontrolle über seine Blase haben müsse und verlangt eine Urinprobe von Woyzeck. Dieser sagt darauf er könne nicht, woraufhin der Doktor wütend wird und sich fragt, wie man das nicht kontrollieren kann. Als sich dieser wieder beruhigt fängt Woyzeck an zu philosophieren und der Doktor bemerkt, dass er eine Geistesverwirrung hat, weshalb er ihn weiterhin untersuchen möchte und sein Gehalt erhöht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 9 [Straße]:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Szene “Straße“ aus dem Dramenfragment „Woyzeck“ von Georg Büchner,veröffentlicht 1879, handelt davon wie Woyzeck, der Doktor und der Hauptmann sich unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn klagt der Hauptmann dem Doktor sein Leid, woraufhin dieser seine Symptome analysiert und einen möglichen Schlaganfall als Diagnose stellt. daraufhin wirft der Hauptmann dem Doktor vor fast vor Schreck gestorben zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil der Szene läuft Woyzeck an den beiden, welche sich gerade verabschiedet hatten, vorbei und wird zum Gespräch hinzugekauften. Nach einem kurzen Gespräch bei dem Woyzeck kritisiert wird, deutet der Hauptmann an, dass Marie, Woyzecks Freundin, eine Affäre hat. Dieser erschrickt und wird vom Doktor analysiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende der Szene wird Woyzecks Verrückt werden durch Seltsames philosophieren deutlich. Der Doktor ist darüber erfreut, während der Hauptmann eher verwirrt zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 20&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;[Abend. Die Stadt in der Ferne]:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem Drama Woyzeck von Georg Büchner aus dem Jahr 1913 thematisiert den Mord des Protagonisten Franz Woyzeck an seiner Freundin Marie. Nachdem die Großmutter den drei Mädchen eine Geschichte erzählt kommt Franz um mit Marie spazieren zu gehen. Er bewegt sich mit ihr von der Stadt aus Weg . Nachdem Woyzeck seiner Freundin die Frage stellt, wie lange sie noch zusammen sein werden möchte Marie nachhause gehen, um sich um das Essen zu kümmern. Woyzeck möchte sie noch ein Mal küssen. Da ihm aber klar ist, dass sie ihn betrogen hat, steht seine Entscheidung. Zum Ende der Szene setzt Franz Woyzeck sein Plan fort und sticht Marie nieder. Anschließend hört Woyzeck Menschen kommen und ergreift die Flucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Szene 22 [Das Wirtshaus]:&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnFNSG</name></author>
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		<title>Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Dramenanalysen/Woyzeck - ein Dramenfragment</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Struktur der Analyse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsangaben|1.) Inhaltsangaben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsanalysen|2.) Inhaltsanalysen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  Sprachanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) Formalanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) Einordnung Kontext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Biografie|Biografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Kritik|Kritik]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Struktur der Analyse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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[[Nelly-Sachs-Gymnasium Neuss/Woyzeck/Inhaltsanalysen|2.) Inhaltsanalysen]]&lt;br /&gt;
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3.)  Sprachanalyse&lt;br /&gt;
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5.) Einordnung Kontext&lt;br /&gt;
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===Ein Dramenfragment  - analysiert und interpretiert===&lt;br /&gt;
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====Teilnehmende====&lt;br /&gt;
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